Title:
Gastservice-System für Fahrzeugnutzer
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Reihe von Bewegungen, wenn ein Nutzer sich einem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt, das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, wird in eine Vielzahl von Szenen unterteilt. In jeder Szene wird eine Gastservice-Aktion ausgeführt, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Informationen über Störungen des Nutzers werden in jeder spezifizierten Szene erhalten. Entsprechend der Szene, den Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers und den Störungsinformationen werden die Gastservice-Aktionseinrichtung, die verwendet werden soll, und eine Gastservice-Aktion, die von der Gastservice-Aktionseinrichtung ausgeführt werden soll, bestimmt.




Inventors:
Kameyama, Shogo (Kariya, Aichi, JP)
Application Number:
DE102006015332
Publication Date:
11/16/2006
Filing Date:
04/03/2006
Assignee:
Denso Corp. (Kariya, Aichi, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro (Freising, 85354)
Claims:
1. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System (100)
zum Untereilen einer Reihe von Bewegungen eines Nutzers, der ein Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt, das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in eine Vielzahl von Szenen und
zum Ausführen einer Gastservice-Aktion
zur Unterstützung der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer in jeder einzelnen der Vielzahl von Szenen oder
zur Unterhaltung des Nutzers, wobei das Fahrzeugnutzer-Gastservice-System folgendes einschließt:
eine Gastservice-Aktionsgruppe, die eine Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen (502 bis 517, 534, 541, 548 bis 552, 1001B) einschließt, wobei jede Gastservice-Aktionseinrichtung der Ausführung einer Gastservice-Aktion dient;
einen Gastservice-Bestimmungsabschnitt (2) und
einen Gastservice-Steuerabschnitt (3), wobei:
der Gastservice-Steuerabschnitt folgendes aufweist:
(i) eine Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit (518 bis 528) zum Ermitteln der Position und/oder der Bewegung des Nutzers als Szeneschätzungsinformationen, wobei die Position und die Bewegung in jeder Szene vorgegeben sind,
(ii) eine Szenespezifizierungseinheit (2) zum Spezifizieren einer Szene gemäß den erhaltenen Szeneschätzungsinformationen, und
(iii) eine Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit (2) zum Bestimmen einer bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung, die verwendet werden soll, und
einer bestimmten Gastservice-Aktion durch die bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß der spezifizierten Szene, und
der Gastservice-Steuerabschnitt die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung veranlasst, die bestimmte Gastservice-Aktion durchzuführen.

2. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 1, das ferner einschließt:
eine Einheit (535 ) zu Speichern von Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene, um Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene zu speichern, welche eine aktuelle Szene spezifizieren, wobei
die Szenenspezifizierungseinheit (i) eine aktuelle Szene gemäß den gespeicherten Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene erkennt, (ii) bestimmt, dass die aktuelle Szene zur folgenden Szene übergegangen ist, wenn die Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit eine Position oder Bewegung des Nutzers erfasst, die eindeutig für die folgende Szene ist, falls die aktuelle Szene erkannt wurde, und (iii) Informationen zum Spezifizieren der folgenden Szene in der Einheit zum Speichern von Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene als Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene speichert.

3. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 1 oder 2, wobei
eine Vielzahl von Themen des Gastservice für den Nutzer in jeder Szene bestimmt werden,
die verwendeten Gastservice-Aktionseinrichtung und die Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung in jedem der Vielzahl von Themen eindeutig bestimmt werden,
der Gastservice-Bestimmungsabschnitt eine bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung, die für einen Teil oder für alle aus der Vielzahl von Themen verwendet wird, und eine bestimmte Gastservice-Aktion, die von der bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung ausgeführt wird, bestimmt, und
der Gastservice-Steuerabschnitt die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung veranlasst, die bestimmte Gastservice-Aktion auszuführen.

4. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner folgendes einschließend:
eine Einheit zur Beschaffung von Informationen über die biologische Eigenschaften des Nutzers einschließlich der Disposition und/oder der mentalen Befindlichkeit und/oder der physischen Befindlichkeit, wobei
die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die Gastservice-Aktion, die in jeder Szene vorbereitet wird, entsprechend den erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ändert.

5. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei eine Vielzahl von Gastservice-Aktionen in jeder Szene vorab vorbereitet werden und mit Nutzungspriorität versehen werden, und die Gastservice-Bestimmungseinheit die Vielzahl von Gastservice-Aktionen in absteigender Ordnung der Nutzungspriorität in jeder Szene auswählt.

6. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Szenespezifizierungseinheit eine Annäherungsszene spezifiziert, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, und eine Fahrt/Aufenthalts-Szene, wenn der Nutzer das Fahrzeug fährt oder sich darin aufhält.

7. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 6, wobei die Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit eine Annäherungserfassungseinheit zum Erfassen der Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug gemäß dem relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Nutzer, der sich außerhalb des Fahrzeugs befindet, aufweist, um die Annäherungsszene zu spezifizieren, sowie eine Besetzungserfassungseinheit zum Erfassen eines Nutzers, der auf einem Sitz Platz genommen hat, um die Fahrt/Aufenthalts-Szene zu spezifizieren.

8. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 6 oder 7, wobei eine Beleuchtungseinrichtung (504, 506, 507, 508, 509, 510, 512), die am Fahrzeug bereitgestellt ist, um den Raum außerhalb des Fahrzeugs zu beleuchten, als die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung in der Annäherungsszene bestimmt wird, und das Leuchten der Beleuchtungseinrichtung zum Empfangen des Nutzers als die bestimmte Gastservice-Aktion bestimmt wird.

9. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 6, 7 und 8, welches ferner einschließt:
eine Host-Kommunikationseinheit (4), die in der Peripherie des Fahrzeugs bereitgestellt ist, um mit einem externen Endgerät zu kommunizieren; und
ein Nutzerendgerät (1) mit einer Endgerät-Kommunikationseinheit zum Kommunizieren mit der Host-Kommunikationseinheit über ein Funknetz, wobei das Nutzerendgerät vom Nutzer mitgeführt wird, und
es sich bei der Host-Kommunikationseinheit um den Gastservice-Steuerabschnitt handelt, der das Nutzerendgerät per Funk anweist, den Sprachausgabeabschnitt in der Annäherungsszene zu betätigen.

10. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 9, wobei der Sprachausgabeabschnitt eine Sprachnachricht ausgibt, die den Nutzer auffordert, Vorsichtsmaßnahmen vor der Fahrt zu bestätigen.

11. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 6 bis 10, welches ferner einschließt:
eine Einheit zur Beschaffung von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers (518 bis 528, 545) zum Erhalten von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, einschließlich der Disposition und/oder einer mentalen Befindlichkeit und/oder einer physischen Befindlichkeit des Nutzers, wobei
eine Klimaanlage (514), die im Fahrzeug eingebaut ist, als die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung in der Fahrt/Aufenthalts-Szene bestimmt ist, und
die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit die eingestellte Temperatur der Klimaanlage entsprechend den erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ändert.

12. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 6 bis 11, welches ferner einschließt:
eine Einheit zur Beschaffung von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers (518 bis 528, 545) zum Erhalten von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, einschließlich der Disposition und/oder einer mentalen Befindlichkeit und/oder einer physischen Befindlichkeit des Nutzers, wobei
ein Fahrzeug-Audiosystem (515), mit dem das Fahrzeug ausgestattet ist, als die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung in der Fahrt/Aufenthalts-Szene bestimmt ist, und
die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit das ausgewählte Lied aus einer Musikquelle, die von dem Fahrzeug-Audiosystem ausgegeben wird, entsprechend den erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ändert.

13. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei
die Szenespezifizierungseinheit eine Annäherungsszene spezifiziert, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, eine Einstiegsszene, wenn der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, eine Fahrt/Aufenthalts-Szene, wenn der Fahrzeug das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, und eine Ausstiegsszene, wenn der Fahrer aus dem Fahrzeug ausstiegt, nacheinander in dieser Reihenfolge, und
die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung, die in den jeweiligen Szenen verwendet werden soll, und die bestimmte Gastservice-Aktion durch die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung bestimmt.

14. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem Anspruch 13, wobei
es sich in der Einstiegsszene bei der Gastservice-Aktionseinrichtung um eine automatische Türöffnungs/-schließungs-Einrichtung oder einen Öffnungs-/Schließungs-Unterstützungsmechanismus handelt, und
die automatische Türöffnungs/-schließungs-Einrichtung oder der Öffnungs-/Schließungs-Unterstützungsmechanismus dazu dienen, den Nutzer beim Einsteigen zu unterstützen.

15. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 1 bis 14, welche ferner einschließt:
eine Störungsinformations-Beschaffungseinheit (539, 563, 564, 2011) zum Beschaffen on Störungsinformationen über eine Störung des Nutzers von einer vorgegebenen Störungserfassungseinheit,
wobei die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung, die verwendet werden soll, und die bestimmte Gastservice-Aktion, die von der bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung durchgeführt wird, gemäß den Störungsinformationen bestimmt, die von der Störungsinformations-Beschaffungseinheit erhalten wurden.

16. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 15, wobei die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit eine Beziehung zwischen einer Störung des Nutzers und einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die unter der Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen vorzugsweise verwendet werden soll, gemäß den Störungsinformationen vorbestimmt und eine Funktionsauswahleinheit zum Auswählen einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die einer Störung, die von den erhaltenen Störungsinformationen angezeigt wird, entspricht, gemäß der Beziehung, aufweist.

17. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System (100)
zum Unterteilen einer Reihe von Bewegungen eines Nutzers, der ein Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt, das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in eine Vielzahl von Szenen und
zum Ausführen einer Gastservice-Aktion
zur Unterstützung der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer in jeder einzelnen der Vielzahl von Szenen oder
zur Unterhaltung des Nutzers, wobei das Fahrzeugnutzer-Gastservice-System folgendes einschließt:
eine Gastservice-Aktionsgruppe, die eine Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen (502 bis 517, 534, 541, 548 bis 552, 1001B) einschließt, wobei jede Gastservice-Aktionseinrichtung der Ausführung einer Gastservice-Aktion dient;
einen Gastservice-Bestimmungsabschnitt (2) und
einen Gastservice-Steuerabschnitt (3), wobei:
der Gastservice-Steuerabschnitt folgendes aufweist:
(i) eine Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit (518 bis 528) zum Ermitteln der Position und/oder der Bewegung des Nutzers als Szeneschätzungsinformationen, wobei die Position und die Bewegung in jeder Szene vorgegeben sind,
(ii) eine Szenespezifizierungseinheit (2) zum Spezifizieren einer Szene gemäß den erhaltenen Szeneschätzungsinformationen, und
(iii) eine Einheit zum Beschaffen von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers (518 bis 528, 545) zum Beschaffen von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers einschließlich der Disposition und/oder einer mentalen Befindlichkeit und/oder einer physischen Befindlichkeit des Nutzers,
(iv) eine Störungsinformations-Beschaffungseinheit (539, 563, 564, 2011 ) zum Beschaffen von Störungsinformationen über eine Störung des Nutzers von einer Störungserfassungseinheit, die in jeder spezifizierten Szene vorgegeben ist, und
(v) eine Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit (2) zum Bestimmen einer bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung, die verwendet werden soll, und einer bestimmten Gastservice-Aktion durch die bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß der spezifizierten Szene, den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Störungsinformationen, und wobei
der Gastservice-Steuerabschnitt die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung veranlasst, die bestimmte Gastservice-Aktion durchzuführen.

18. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 17, die ferner folgendes einschließt:
eine Funktionsauswahltabellen-Speichereinheit (535) zum Speichern einer Auswahltabelle, welche die Beziehung zwischen der Störung des Nutzers und einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die vorzugsweise gemäß der Störung zu verwenden ist, zeigt, wobei
die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit eine Funktionsauswahleinheit zum Auswählen der bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung, die der durch die erhaltenen Störungsinformationen gezeigten Störung entspricht, gemäß der Beziehung, die von der Auswahltabelle, die in der Funktionsauswahltabellen-Speichereinheit gespeichert ist, aufweist.

19. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 18, wobei die Funktionsauswahltabelle unter der Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen mehrere Gastservice-Aktionseinrichtungen auswählt, die bevorzugt in einem bestimmten Störungstyp verwendet werden, und Informationen über die Nutzungspriorität der mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen enthält.

20. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 19, wobei nachdem ein geeigneter Steuerungswert einer Gastservice-Aktion, der den erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers entspricht, bestimmt wurde, die Gastservice-Aktionseinrichtung, die der von den Störungsinformationen gezeigten Störung entspricht, von der Funktionsauswahleinheit bestimmt wird.

21. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 17 bis 20, welche ferner einschließt:
eine Speichereinheit (535) für Gastservice-Aktionsinformationen, welche Gastservice-Aktionsinformationen speichert, die eine Aktion für jede Gastservice-Aktionseinrichtung definieren, wobei die Gastservice-Aktionsinformationen dem jeweiligen Dispositionstyp des Nutzers entsprechen, wobei der Typ durch Nutzerdispositions-Spezifizierungsinformationen spezifiziert wird, die in den erhaltenen Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers enthalten sind, um die Disposition des Nutzers zu spezifizieren, wobei
die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die Gastservice-Aktionsinformationen, die dem anhand der erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers spezifizierten Typ entsprechen, aus der Gastservice-Informationsspeichereinheit liest, und
der Gastservice-Steuerabschnitt die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung veranlasst, die bestimmte Gastservice-Aktion gemäß den Gastservice-Aktionsinformationen durchzuführen.

22. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 17 bis 21, wobei
die Einheit zum Beschaffen von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers
eine Erfassungseinheit für die biologische Befindlichkeit (518 bis 528, 545) zum Erfassen einer vorgegebenen biologischen Befindlichkeit, die zum Schätzen einer mentalen Befindlichkeit und einer physischen Befindlichkeit des Nutzers und
eine Einheit (2) zum Schätzen der mentalen/physischen Befindlichkeit zum Schätzen der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers gemäß der erfassten biologischen Befindlichkeit einschließt, und
die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit einen geeigneten Steuerungswert für die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß der geschätzten mentalen/physischen Befindlichkeit bestimmt.

23. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 22, wobei die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit die zeitliche Änderung der mentalen/physischen Befindlichkeit des Nutzers überwacht, wobei die Befindlichkeit von der Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Bestimmung geschätzt wird, und den geeigneten Steuerungswert gemäß der zeitlichen Änderung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt.

24. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 22 oder 23, welches ferner einschließt:
eine Speichereinheit (535) für Gastservice-Aktionsinformationen, welche Gastservice-Aktionsinformationen speichert, die eine Aktion für jede Gastservice-Aktionseinrichtung definieren, wobei die Gastservice-Aktionsinformationen dem jeweiligen Dispositionstyp des Nutzers entsprechen, wobei der Typ durch Nutzerdispositions-Spezifizierungsinformationen spezifiziert wird, die in den erhaltenen Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers enthalten sind, um die Disposition des Nutzers zu spezifizieren, wobei
die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die Gastservice-Aktionsinformationen, die dem anhand der erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers spezifizierten Typ entsprechen, aus der Gastservice-Informationsspeichereinheit liest, bevor der geeignete Steuerungswert der Gastservice-Aktion entsprechend der mentalen/physischen Befindlichkeit bestimmt wird, und
der Gastservice-Steuerabschnitt die bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung veranlasst, die bestimmte Gastservice-Aktion gemäß den Gastservice-Aktionsinformationen durchzuführen.

25. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 17 bis 24, wobei:
eine Vielzahl von Gastservice-Themen gemäß der Richtung eines vom Nutzer gewünschten Gastservice definiert werden und mehrere Gastservice-Aktionen für jedes aus der Vielzahl von Themen vorbestimmt werden, und
der Gastservice-Bestimmungsabschnitt folgendes einschließt:
(i) eine Themenbestimmungseinheit zum auswählen mindestens eines aus der Vielzahl von Themen entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers, und
(ii) eine Gastservice-Aktionsauswahleinheit zum Auswählen von Gastservice-Aktionen, die für das ausgewählte mindestens eine aus der Vielzahl von Themen alle zusammen ausgewählt werden.

26. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach Anspruch 25, wobei
die Vielzahl von Themen für jede einzelne aus der Vielzahl von Szenen bestimmt wird, und
die Themenbestimmungseinheit eines aus der Vielzahl von Themen auswählt, das der spezifizierten Szene entspricht.

27. Fahrzeugnutzer-Gastservice-System nach einem der Ansprüche 17 bis 26, das ferner folgendes einschließt:
eine Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit (2, 3) zum Anweisen des Gastservice-Steuerabschnitts, eine Steuerbedingung der Gastservice-Aktion gemäß der Antwortinformationen vom Nutzer, der die Gastservice-Aktion empfängt, auszuführen.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gastservice-System für Fahrzeugnutzer, um den Nutzer bei der Benutzung des Fahrzeugs zu unterstützen und um den Nutzer in mindestens einem der folgenden Fälle zu unterhalten (zu bedienen173): bei der Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug, beim Einstieg des Nutzers in das Fahrzeug, beim Fahren des Fahrzeugs durch den Nutzer, beim Ausstieg des Nutzers aus dem Fahrzeug und bei der Sichentfernung des Nutzers vom Fahrzeug.

Hintergrund der Erfindung

Eine automatische Anpassungsvorrichtung für Fahrzeugeinrichtungen unter Verwendung eines Mobiltelefons ist im Patentdokument 1 offenbart. In der Vorrichtung kommuniziert ein Mobiltelefon, das ein Fahrzeuginsasse trägt, mit einer Funkeinrichtung, die im Fahrzeug eingebaut ist, und Fahrzeugeinrichtungen, wie eine Klimaanlage, eine eingebaute Stereoanlage, die Lichtachse eines Scheinwerfers, ein elektrisch verstellter Sitz oder ein elektrisch betätigter Spiegel werden gemäß zuvor von jedem Nutzer eines Mobiltelefons aufgezeichneten Bedingungen eingestellt. Ein Verfahren zum Erfassen der Zahl der Insassen und ihrer Positionen mittels GPS (Global Positioning System) und zum Einstellen der Volumenbalance- und Frequenzeigenschaften eines Audiogeräts ist ebenfalls im Patentdokument 1 offenbart.

Jedoch stellt die genannte Vorrichtung die Fahrzeugeinrichtungen ein, nachdem der Insasse (Nutzer) in das Fahrzeug eingestiegen ist. Diese Idee beinhaltet nicht, dass die Fahrzeugeinrichtungen eingestellt werden, bevor der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt. Dies geht daraus hervor, dass in dem Dokument die Fahrzeug-Funkeinrichtung für Mobiltelefone eine Kurzstrecken-Kommunikationseinrichtung ist (d.h. ein Blue Tooth-Anschluss: die Strecke, über die eine Datenübertragung möglich ist, ist in der Patentschrift mit höchstens 10 m definiert), um mit dem Mobiltelefon nur innerhalb des Autos zu kommunizieren. Die Einstellungen der Fahrzeugeinrichtungen werden gleichmäßig und unabhängig von der Befindlichkeit bzw. Befindlichkeit des Nutzers definiert, so dass der Nutzer die Einstellung voraussagen kann und somit die Benutzung des Fahrzeugs nicht genießen kann.

Ferner definiert die obige Vorrichtung die Einstellungen der Fahrzeugeinrichtungen gleichmäßig unabhängig von der Art einer Störung, die der Nutzer empfindet, so dass der Nutzer die Einstellungen voraussagen kann und somit die Benutzung des Fahrzeugs nicht genießen kann. Darüber hinaus wird der negative Einfluss der Störungen nicht wirksam verringert, und es mögen nutzlose Funktionen ausgeführt werden, so dass die obige Vorrichtung weit von einer Idee entfernt ist, die dem Nutzer einen rechtzeitigen und fürsorglichen Gastservice bietet.
– Patentdokument 1: JP-2003-312391 A

Zusammenfassung der Erfindung

Ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gastservice-Systems für einen Fahrzeugnutzer, um Funktionen der Fahrzeugsysteme autonom auf die ihm angenehmste Weise (oder die als am angenehmsten betrachtete Weise) einstellen zu können, und um dem Nutzer als Gast in dem Fahrzeug aktiven Gastservice anzubieten.

Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gastservice-Systems für einen Fahrzeugnutzer, um Störbedingungen für einen Nutzer zu erfassen, um rechtzeitig und autonom Funktionen der Fahrzeugeinrichtungen auf die vom Nutzer gemäß dem erfassten Ergebnis gewünschte Weise zu steuern, und um dem Nutzer als Gast in dem Fahrzeug aktiven Gastservice anzubieten, so dass der Zufriedenheitsgrad des Nutzers immer auf einem hohen Niveau gehalten werden kann.

Um das erste Ziel zu erreichen, ist ein Gastservice-System für einen Fahrzeugnutzer mit dem folgenden ausgestattet. Das System (i) teilt eine Reihe von Bewegungen eines Nutzers, der ein Fahrzeug benutzt, bei der Annäherung des Nutzers, dem Einsteigen des Nutzers, dem Fahren oder Aufenthalt des Nutzers und dem Aussteigen des Nutzers in eine Vielzahl von Szenen ein und (ii) führt eine Gastservice-Aktion durch, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer in jeder der vielen Szenen zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Eine Gastservice-Aktionsgruppe ist eingeschlossen, die eine Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen aufweist, um eine Gastservice-Aktion durchzuführen. Weiter sind ein Gastservice-Bestimmungsabschnitt und ein Gastservice-Steuerabschnitt eingeschlossen. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt schließt folgendes ein (i) eine Einheit, um Informationen für die Schätzung einer Szene zu erhalten, welche die Position und/oder die Bewegung des Nutzers als Information liefert, um die Szene zu schätzen, wobei die Position und die Bewegung in jeder Szene vorgegeben sind, (ii) eine Szene-Spezifikationseinheit, um eine Szene gemäß den erhaltenen Szeneschätzungsinformationen zu spezifizieren, und (iii) eine Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit, um die Gastservice-Aktionseinrichtung, die genutzt werden soll, und die Gastservice-Aktion von dieser Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß der spezifizierten Szene zu bestimmen. Der Gastservice-Steuerabschnitt bewirkt, dass eine bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung eine bestimmte Gastservice-Aktion durchführt.

In diesem Aufbau wird eine Szene, die durch eine Beziehung zwischen einem Nutzer und einem Fahrzeug definiert ist, als Nutzerbefindlichkeit erkannt. Genauer wird ein Abfolge von Bewegungen des Fahrzeugnutzers, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, darin einsteigt, damit fährt oder sich darin aufhält und daraus aussteigt, in eine Vielzahl von vorgegebenen Szenen eingeteilt. In jeder Szene wird eine Gastservice-Aktion zum Unterstützender Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer oder zum Unterhalten des Nutzers ausgeführt. Die in dem Fahrzeug ausgeführten Gastservice-Aktionen ändern sich in den verschiedenen Szenen mit Bezug auf die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer, so dass die Gastservice-Aktion, die vom Nutzer am meisten erwünscht ist, gemäß jeder Szene bereitgestellt werden kann, was genau abgestimmte und angenehme Service-Leistungen ermöglicht. Verschiedene Gastservice-Inhalte für den Nutzer sind auf die Szenen bezogen und können somit systematisiert werden. Infolgedessen kann der Nutzer ähnlich wie beim Aufenthalt in einem First Class Hotel in jeder Szene immer einen konsistenten Gastservice als Gast von dem Fahrzeug erhalten. Das „künstliche" Fahrzeug funktioniert als virtueller menschlicher Gastgeber, so dass die Nutzung eines Fahrzeugs neues Vergnügen bereiten kann.

Um das zweite Ziel zu erreichen, ist ein Gastservice-System für Fahrzeugnutzer mit dem folgenden ausgestattet. Das System (i) teilt eine Abfolge von Bewegungen des Nutzers beim Benutzen eines Fahrzeugs, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, darin einsteigt, damit fährt oder sich darin aufhält und daraus aussteigt, in eine Vielzahl von Szenen ein und (ii) führt eine Gastservice-Aktion aus, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Benutzer in jeder der vielen Szenen zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Eine Gastservice-Aktionsgruppe ist eingeschlossen, die eine Vielzahl von Gastservice-Aktionseinrichtungen aufweist, um eine Gastservice-Aktion durchzuführen. Ferner sind ein Gastservice-Bestimmungsabschnitt und ein Gastservice-Steuerabschnitt eingeschlossen. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt schließt folgendes ein: (i) eine Einheit, die Informationen zum Schätzen einer Szene ermittelt, welche die Position und/oder die Bewegung des Nutzers als Information liefert, um die Szene zu schätzen, wobei die Position und die Bewegung in jeder Szene vorgegeben sind, (ii) einen Szene-Spezifizierungsabschnitt, um eine Szene gemäß den erhaltenen Szeneschätzungsinformationen zu spezifizieren, eine Einheit zum Ermitteln von biologischen Eigenschaften des Nutzers, um biologische Eigenschaften des Nutzers einschließlich der Disposition und/oder des mentalen Befindens und/oder des körperlichen Befindens zu erhalten, (iv) eine Störungsinformations-Ermittlungseinheit, um Störungsinformationen über Störungen, die der Nutzer empfindet und die in jeder bestimmten Szene vorgegeben sind, von einer Störungserfassungseinheit zu erhalten, und (v) eine Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit, um die Gastservice-Aktionseinrichtung, die genutzt werden soll; und eine bestimmte Gastservice-Aktion einer bestimmten Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß der jeweils spezifizierten Szene, den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Störungsinformationen zu bestimmen. Der Gastservice-Steuerabschnitt bewirkt, dass eine bestimmte Gastservice-Aktionseinrichtung e bestimmte Gastservice-Aktion durchführt.

In diesem Aufbau wird eine Szene, die durch eine Beziehung zwischen einem Nutzer und einem Fahrzeug definiert ist, als Nutzerbefindlichkeit erfasst. Genauer wird eine Abfolge von Bewegungen des Fahrzeugnutzers, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, darin einsteigt, damit fährt oder sich darin aufhält und daraus aussteigt, in eine Vielzahl von vorgegebenen Szenen eingeteilt. In jeder Szene wird eine Gastservice-Aktion, die die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer unterstützt, oder die den Nutzer unterhält, ausgeführt. Die in dem Fahrzeug ausgeführten Gastservice-Aktionen ändern sich in den verschiedenen Szenen mit Bezug auf die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer, so dass die Gastservice-Aktion, die vom Nutzer am meisten erwünscht ist, gemäß jeder Szene bereitgestellt werden kann, was genau abgestimmte und angenehme Gastservice-Leistungen ermöglicht. Den Szenen sind verschiedene Gastservice-Inhalte für den Nutzer zugeordnet und können somit systematisiert werden.

In jeder bestimmten Szene werden Informationen über Störungen, die der Nutzer empfindet, erhalten. Je nach Szene werden Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und Informationen über Störungen, darüber, welche Gastservice-Aktionseinrichtung verwendet werden soll und welche Gastservice-Aktion die Gastservice-Aktionseinrichtung durchführen soll, definiert. Somit ändert sich die Funktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und die Störungen, die der Nutzer empfindet. Darüber hinaus kann der Nutzer einen genau abgestimmten und einfühlsamen Gastservice gemäß den Eigenschaften oder den mentalen oder physischen Befindlichkeiten des Nutzers und der Störungen, die auf den Nutzer wirken, wahrnehmen.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Die genannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung, die auf die beigefügte Zeichnung Bezug nimmt, deutlicher. In der Zeichnung:

ist 1 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau eines Gastservice-Systems für Fahrzeugnutzer der vorliegenden Erfindung darstellt;

ist 2 die Darstellung eines Beispiels für eine Gastservice-Bestimmungstabelle;

ist 3 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Szenebestimmungsverfahrens darstellt;

ist 4 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Haupt-Gastservice-Verfahrens darstellt;

ist 5 die Darstellung von Szeneflag-Inhalten;

ist 6 ein Diagramm, welches das Konzept einer Themenanwendungsbibliothek zeigt;

sind 7A, 7B Diagramme, die ein erstes Beispiel für eine Funktionsauswahltabelle und eine Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

sind 8A, 8B Diagramme, die ein zweites Beispiel für die Funktionsauswahltabelle und die Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

sind 9A, 9B Diagramme, die ein drittes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle und die Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

ist 10 ein Diagramm, das ein viertes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

ist 11 ein Diagramm, das ein fünftes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

ist 12 ein Diagramm, das ein sechstes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

sind 13A, 13B integrierte Beispielsfunktionen für einige der Funktionsauswahltabellen zusammen mit einer Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts;

ist 14 eine perspektivische Außenansicht eines Beispiels für ein Nutzerendgerät, das als Mobiltelefon aufgebaut ist;

ist 15 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau des Nutzerendgeräts darstellt;

ist 16 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau einer Fahrzeug-Innenbeleuchtung darstellt;

ist 17 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau eines Fahrzeug-Audiosystems darstellt;

ist 18 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Musikquellen-Datenbank darstellt;

ist 19 eine Konzeptskizze, die ein Beispiel für den Aufbau von Beleuchtungssteuerdaten für eine Beleuchtungseinrichtung darstellt;

ist 20 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Musikauswahlverlaufs-Speichereinheit darstellt;

ist 21 eine Konzeptskizze, die den Inhalt von statistischen Informationen des Musikauswahlverlaufs darstellt;

ist 22 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Speichereinheit für Stressreflexionsaktions-Statistiken darstellt;

ist 23 die Darstellung eines ersten Beispiels für eine Gastservice-Aktion, wenn der Nutzer sich einem Fahrzeug von vorne nähert;

ist 24 die Darstellung eines zweiten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von hinten nähert;

ist 25 die Darstellung eines dritten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von der Seite nähert;

ist 26 die Darstellung eines vierten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug auf einem Parkplatz nähert;

ist 27 die Darstellung eines fünften Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug auf einem Parkplatz nähert;

ist 28 ein Ablaufschema, das den Ablauf der Gastservice-Aktion zeigt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert;

ist 29 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Eigenschaftsanalyseverfahrens zeigt;

ist 30A ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastservicequellen-Bestimmungsverfahren zeigt;

ist 30B eine Tabelle für Zufallszahlen;

ist 31 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Langstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 32 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Mittelstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 33 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Kurzstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 34 eine Darstellung der Schätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit unter Verwendung von Erfassungsinformationen von einer Biozustands-Erfassungseinheit und eines Beispiels für bestimmte Liedmodus-Codes;

ist 35 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastservice-Verfahren während des Reisens darstellt;

ist 36 ein Konzeptdiagramm, das Nutzerregistrierungsinformationen darstellt;

ist 37 die Darstellung eines ersten Beispiels einer Eingabemethode zum Bestimmen eines Dispositionstyps;

ist 38 die Darstellung eines zweiten Beispiels einer Eingabemethode zum Bestimmen eines Dispositionstyps;

ist 39 ein Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel für eine Beleuchtungseinrichtung unter Verwendung einer Leuchtdiode zeigt;

ist 40 die Darstellung eines Beispiels für einen Teil einer mechanischen Struktur eines Türunterstützungsmechanismus;

ist 41 ein Schaltungsdiagramm für den Türunterstützungsmechanismus;

sind 42A, 42B Darstellungen von Beispielen des Aufbaus eines Türdrehungs-Sperrmechanismus für Hindernisse;

sind 43A, 43B Darstellungen, die die normalen Aktionen des Türunterstützungsmechanismus von 41 erläutern;

ist 44 ein Konzept-Blockdiagramm, das ein Beispiel für den Aufbau eines Geräuschtilgers zeigt;

ist 45 ein Konzept-Blockdiagramm, das ein Beispiel für den Aufbau der Hardware des Geräuschtilgers zeigt;

ist 46 ein Ablaufschema, das den Gesamtablauf eines Gastservice-Verfahrens im Gastservice-System für Fahrzeugnutzer zeigt;

ist 47 die Fortsetzung des Ablaufschemas von 46;

ist 48 die Fortsetzung des Ablaufschemas von 47;

ist 49 die Darstellung eines Beispiels für die Befestigungsposition einer Kamera in dem Fahrzeug;

ist 50 die Darstellung eines Beispiels für die Befestigung verschiedener Sensoren und Gastservice-Aktionseinrichtungen an einem Lenkrad;

ist 51, die in 51A, 51B unterteilt ist, eine Tabelle, die ein Beispiel für eine Bestimmungstabelle zeigt;

sind 52A, 52B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Blutdruckänderungs-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigt;

ist 53 eine Darstellung von Beispielen für ein Wellenform-Analyseverfahren;

sind 54A, 54B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Körpertemperatur-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 55A, 55B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung der Körpertemperatur-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

ist 56 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für einen Gesichtsausdrucks-Analysealgorithmus zeigt;

sind 57A, 57B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Körperhaltungssignal-Wellenform zeigen;

ist 58 eine Schaltung, die ein Beispiel für Hardware zeigt, die eine Körperhaltungssignal-Wellenform erzeugt;

ist 59 ein Diagram von Bildern verschiedener spezifizierter Befindlichkeiten;

sind 60A, 60B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Wellenform eines Winkels einer Sichtlinie und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 61A, 61B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Pupillendurchmesser-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 62A, 62B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Lenkwinkel-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

ist 63 ein Bild eines Reisemonitorbildes;

ist 64 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Reiseüberwachungsdaten-Ermittlungsverfahren darstellt;

ist 65 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Lenkgenauigkeits-Analyseverfahren unter Verwendung der Reiseüberwachungsdaten darstellt;

ist 66 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Befindlichkeitsbestimmungsverfahren darstellt;

ist 67 ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen spezifizierten Befindlichkeiten und Gastservice-Aktionstypen darstellt;

ist 68 ein Diagramm, das ein Beispiel für eine Gastservicesteuerbetrags-Einstelltabelle darstellt;

ist 69 ein Diagramm, das ein Beispiel für die Änderung eines voreingestellten Steuerungswerts mittels eines interaktiven Abfrageverfahrens darstellt;

sind 70A, 70B Beispiele für Tabellen für die Setzung der geeigneten Steuerwerte, die im Notfall oder im Falle einer Regelabweichung verwendet werden;

ist 71 ein Diagramm, das ein Beispiel für die detaillierte Setzung eines geeigneten Steuerwerts für Audio und Beleuchtung zeigt;

ist 72 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen Mischungsverhältnissen von RGB Vollfarbleuchten, Beleuchtungsfarben und -indizes zeigt;

ist 73A ein Diagramm, das ein Beispiel für die Struktur von Daten zur Bestimmung des Gastservice darstellt;

ist 73B ein Diagramm, das ein Beispiel für die Struktur von Abfragedaten darstellt;

ist 74 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für die Struktur von Abfragedaten darstellt;

ist 75 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren darstellt;

ist 76 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens zum Bestimmen des Zufriedenheitsgrads mit der Steuerung darstellt;

ist 77, die in 77A, 77B aufgeteilt ist, ein Diagramm, das ein Beispiel für den Inhalt einer Zustandsspezifizierungs-Ergebnistabelle zeigt;

ist 78 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für den Ablauf eines Gastservice-Aktionsanpassungsverfahrens einschließlich eines Schwellenwert-Änderungsverfahrens zeigt; und

ist 79 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für den Ablauf des Schwellenwert-Änderungsverfahrens zeigt.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen(Gesamtaufbau)

Nun werden mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erläutert. 1 ist ein Konzept-Blockdiagramm eines Gastservice-Systems für Fahrzeugnutzer 100 (im Folgenden auch nur als „System" bezeichnet). Das Blockdiagramm zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das System 100 umfasst einen im Fahrzeug eingebauten Abschnitt 100 als Hauptabschnitt. Der im Fahrzeug eingebaute Abschnitt 100 umfasst einen Gastservice-Steuerungsteilbereich 3, der einen ersten Rechner einschließt, der mit verschiedenen Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1101B verbunden ist, sowie einen Gastservice-Bestimmungsungsteilbereich 2, der einen zweiten Rechner einschließt, der mit verschiedenen Sensoren und Kameras 518 bis 528 verbunden ist. Die ersten und zweiten Rechner weisen CPUs, ROMs und RAMs auf. Die ersten und zweiten Rechner führen Steuersoftware (Softwareprogramme für die Steuerung) aus, die in den ROMs hinterlegt sind, wobei sie die RAMs als Arbeitsspeicher nutzen, um nachstehend genannte Funktionen auszuführen.

(Gastservice-Aktionseinrichtungen)

Im Folgenden werden nun Gastservice-Aktionseinrichtungen beschrieben. Im System 100 sind Bewegungen eines Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt, das Fahrzeug fährt oder sich im Fahrzeug aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in mehrere vorgegebene Szenen eingeteilt. In den jeweiligen Teilszenen führen die Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B Gastservice-Leistungen aus, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. In dieser Ausführungsform sind eine Hupe 502 und ein Summer 503 als Einrichtungen zur Erzeugung von Tönen (Schallwellen), die nach außen gerichtet sind, angeschlossen. Als Beleuchtungseinrichtungen (Leuchten) sind ein Scheinwerfer 504 (sein Strahl kann zwischen hoch und tief umgeschaltet werden), eine Nebelleuchte 505, eine Warnleuchte 504 (ihr Strahl kann zwischen hoch und tief umgeschaltet werden), eine Rückleuchte 507, ein Blinker 508, eine Rückfahrleuchte 509, eine Bremsleuchte 510, eine Innenbeleuchtung 511 und eine Unterbodenleuchte 512, eine Türsperre 513 angeschlossen. Als weitere Gastservice-Aktionseinrichtungen sind eine Klimaanlage 514, ein eingebautes Audiosystem (Fahrzeug-Stereoanlage) 515, ein Antriebabschnitt 517 zum Einstellen der Winkel von z.B. einem elektrisch verstellbaren Sitz 516 und von Seiten- und Rückblickspiegeln, ein Autonavigationssystem 534, ein Hilfsmechanismus 541 (im folgenden Türhilfsmechanismus genannt) zum Öffnen und Schließen der Türen, ein Dufterzeugungsabschnitt 548 zum Abgeben eines Dufts, ein Ammoniakerzeugungsabschnitt 549 (wie in 50 dargestellt im Mittelteil eines Lenkrads 340 montiert, um Ammoniak in Richtung auf das Gesicht des Fahrers abzugeben), um den Fahrer bei einer schwerwiegenden physischen Befindlichkeit (einschließlich starker Schläfrigkeit) aufzuwecken, ein Sitzvibrator 550 (wie in 58 dargestellt eingebettet in einen unteren Teil oder Rückenlehnenteil eines Sitzes), um den Fahrer zu warnen oder den Fahrer aufzuwecken, wenn er schläfrig wird, ein Lenkradvibrator 551 (wie in 50 dargestellt, der an einer Säule des Lenkrads 340 angebracht ist), ein Geräuschtilger 1101B zum Senken des Fahrzeuggeräuschs und ein Servolenkmechanismus 552 angeschlossen.

16 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Innenbeleuchtung 511. Die Innenbeleuchtung 511 schließt mehrere Beleuchtungsabschnitte (in dieser Ausführungsform einschließlich eines roten Lichts 511r, eines umbrafarbigen Lichts 511u, eines gelben Lichts 511y, eines weißen Lichts 511w und eines blauen Lichts 511b) ein. Als Antwort auf ein Steuerbefehlssignal, das vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 in den Gastservice-Steuerabschnitt 3 eingegeben wird, werden diese Beleuchtungsabschnitte ausgewählt, und das Leuchten der Beleuchtungsabschnitte wird gemäß dem Steuersignal in verschiedenen Leuchtmustern gesteuert. 19 zeigt ein Beispiel für den Aufbau von Beleuchtungssteuerdaten, die gemäß dem Dispositionstyp des Nutzers ausgewählt werden. Die Beleuchtungssteuerdaten werden im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt, von der Steuersoftware nach Bedarf ausgelesen und verwendet. Beispielsweise wird mit Bezug auf eine aktive Disposition (SKC1, siehe 18) das rote Licht 511r sowie blinkendes Licht (nur zuerst, dann kontinuierliche Beleuchtung) ausgewählt. Mit Bezug auf eine ruhige Disposition (SKC2) wird zudem das umbrafarbene Licht 511u ausgewählt und langsam eingeblendet. Dies sind nur einige Beispiele.

Die Beleuchtungseinrichtung kann eine Glühlampe, eine fluoreszierende Lampe oder eine Beleuchtungseinrichtung, die eine Leuchtdiode verwendet, verwenden. Insbesondere können Leuchtdioden der drei Primärfarben, Rot (R), Grün (G) und Blau (B) kombiniert werden, um auf einfache Weise verschiedene Lichter zu erhalten. 39 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Schaltung. Eine rote Leuchtdiode 3401 (R), eine grüne Leuchtdiode 3401 (G) und eine blaue Leuchtdiode 3401 (B) sind an eine Stromquelle (Vs) angeschlossen und werden von Transistoren 3402 geschaltet und angetrieben. Dieses Schalten wird gemäß einem Tastverhältnis, das durch einen Zyklus einer Dreieckswelle (es kann eine Sägezahnwelle verwendet werden), das in einen Komparator 3403 eingegeben wird, und durch den Spannungspegel eines Befehlssignals PWM-gesteuert. Jede eingegebene Wellenform eines Befehlssignals für jede Leuchtdiode 3401kann unabhängig von den anderen verändert werden. Licht von beliebiger Farbe kann gemäß einem Mischungsverhältnis der drei emittierten Lichter erhalten werden. Farben und Lichtintensitätsmuster können im Lauf der Zeit gemäß der Eingangswellenform eines Befehlssignals verändert werden. Die Lichtemissionsstärke jeder Leuchtdiode 3401 kann durch die Stärke eines Antriebsstroms im Fall einer kontinuierlichen Beleuchtung eingestellt werden und kann auch PWM-gesteuert werden. Ein Verfahren, in dem die Einstellung und die PWM-Steuerung kombiniert werden, kann verwendet werden.

72 zeigt die Beziehung zwischen Mischungsverhältnissen (gemäß Tastverhältnissen) von rotem Licht (R), grünem Licht (G) und blauem Licht (B) und die wahrgenommenen Farben des gemischten Lichts. Die Mischfarben sind mit Indizes (0 bis 14) versehen, die im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 (oder in einer Speichereinrichtung 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2: Informationen, die für die Steuerung benötigt werden, können per Datenübertragung zum Gastservice-Steuerabschnitt 3 geschickt werden) als Steuerbezugsinformationen gespeichert werden. Häufig wird weißes Licht verwendet. Um weiche Übergänge zwischen weißem Licht und farbigem Licht zu erreichen, erscheinen mehrere Indizes von weißem Licht periodisch in der Anordnung aller Indizes. Insbesondere warme Farben (hellorange, orange, rot) werden nach der weißen Farbe (Index 6) in der Mitte angeordnet, und kalte Farben (hellblau, blau, violett) vor der weißen Farbe (Index 6) in der Mitte. Gemäß der physischen Befindlichkeit und der mentalen Befindlichkeit des Nutzers kann weißes Licht weich in warmes farbiges Licht oder in kaltes farbiges Leicht übergehen.

17 zeigt ein Beispiel für den Aufbau des eingebauten Audiosystems 515. Das eingebaute Audiosystem 515 weist einen Schnittstellenabschnitt 515a auf, in den Gastservice-Steuerinformationen für das Abspielen von Liedern, wie Liedspezifizierungsinformationen und Lautstärkesteuerinformationen, vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 über den Gastservice-Steuerabschnitt 3 eingegeben werden. Ein digitaler Audiosteuerabschnitt 515e, Musikquellen-Datenbänke 515b, 515c, in denen Musikquellendaten gespeichert sind (beim ersten handelt es sich um eine MPEG3-Datenbank, beim zweiten um eine MIDI-Datenbank) sind mit dem Schnittstellenabschnitt 515a verbunden. Die Musikquellendaten, die gemäß den Liedspezifizierungsinformationen ausgewählt werden, werden über den Schnittstellenabschnitt 515a zum Audiosteuerabschnitt geschickt. Die Musikquellendaten werden im Audiosteuerabschnitt 515e in digitale Musikwellenform-Daten umgewandelt und in einem Analogumwandlungsabschnitt 515f in analoge umgewandelt. Die Quellendaten werden von einem Lautsprecher 515S bei einer Lautstärke, die von den Gastservice-Steuerinformationen für das Abspielen von Liedern spezifiziert ist, über einen Vorverstärker 515g und einen Leistungsverstärker 515h ausgegeben.

40 zeigt einen Überblick über den Türunterstützungsmechanismus 541. Jede der Schwingtüren 1101 (im folgenden auch einfach „Tür" genannt) zum Einsteigen in das Fahrzeug und zum Aussteigen aus dem Fahrzeug ist an einer Kante des Einstiegs 1102 eines Fahrzeugs 1100 über eine Türdrehwelle 1103 befestigt. Die Tür 1101 kann von Hand aus einer geschlossenen Stellung, in der die Tür 1101 den Einstieg 1102 verschließt, in eine Position mit beliebigen Winkel geöffnet werden. Dieses Türöffnen von Hand wird durch die Leistung eines Motors (Aktors) 1010 unterstützt. In dieser Ausführungsform wird im Hinblick auf die Türdrehwelle 1103, die sich zusammen mit der Tür 1101 dreht, das Moment einer Drehleistung des Motors 1010 über einen Untersetzungsgetriebemechanismus RG erhöht und direkt auf die Drehwelle 1103 als Drehantriebskraft übertragen, um das Öffnen und Schließen der Tür zu unterstützen.

41 ist ein Beispiel für ein Schaltdiagramm des Türunterstützungsmechanismus 541. Der Türunterstützungsmechanismus 541 weist eine Hinderniserfassungseinheit auf, um Hindernisse außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, wobei die Hindernisse das Öffnen der Tür verhindern. In dem Fall, dass kein Hindernis erfasst wird, nimmt die Aktorsteuereinheit den normalen Hilfsmodus ein, wo eine vorwärtsgerichtete Hilfskraft für das Öffnen der Tür von einem Aktor erzeugt wird, wenn die Tür geöffnet wird. In dem Fall, dass die Hinderniserfassungseinheit ein Hindernis erfasst, wenn die Tür geöffnet wird, steuert die Aktorsteuereinheit den Aktor, um das Öffnen der Tür zu unterstützen, so dass die Aktorsteuereinheit den Kollisionsverhinderungsmodus annimmt, um zu verhindern, dass die Tür mit dem Hindernis kollidiert. In diesem Fall kann die Tür mindestens bis zu einer Mittelstellung des Türschwenkabschnitts zwischen einer geschlossenen Position, wo die Tür den Eingang verschließt, und einer Kollisionsposition, wo die Tür mit dem Hindernis kollidiert, geöffnet werden.

Der Aktor ist der Motor 1010, der in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung drehen kann. In dieser Ausführungsform schließt der Aktor einen Gleichstrommotor ein (die anderen Motorarten, wie Induktionsmotor, bürstenloser Motor, Schrittmotor, können ebenfalls verwendet werden). Die Aktorsteuereinheit dreht den Motor in Vorwärtsrichtung im Vorwärtsunterstützungsmodus und dreht den Motor 1010 in Rückwärtsrichtung im Rückwärtsunterstützungsmodus. In dieser Ausführungsform bildet ein Motorantrieb 1007 mit interaktiver linearer Steuerung unter Verwendung einer Gegentakt-Transistorschaltung die Aktorsteuereinheit.

Genauer schließt der Motorantrieb 1007 einen Vorwärtsantriebstransistor 1073, der mit einer positiven Energiequelle (Spannung Vcc) verbunden ist, und einen Rückwärtsantriebstransistor 1074, der mit einer negativen Energiequelle (Spannung -Vcc) verbunden ist, als Hauptkomponenten ein. Eine Antriebsbefehlsspannung VD wird von einem Resistor 1071 eingestellt und in Basisanschlüsse der Transistoren 1073, 1074 eingegeben. Der Resistor 1071 ist ein Rückkopplungsresistor zur Verstärkung, der einen Teil des Stroms zwischen einem Kollektor und einem Emitter jedes Transistors 1073, 1074 überträgt und diesen zu einer Basis der einzelnen Transistoren zurückschickt. Wenn VD positiv ist, schickt der Vorwärtsantriebstransistor 1073 einen Strom proportional zur VD des Motors 1010. Wenn VD negativ ist, schickt der Rückwärtsantriebstransistor 1074 einen Strom proportional zum VD des Motors 1010. Der Worwärtsunterstützungsmodus ist so, dass der Motor 1010 sich in Vorwärtsrichtung dreht, wenn VD positiv ist. Der Rückwärtsunterstützungsmodus ist so, dass der Motor sich in Rückwärtsrichtung dreht, wenn VD negativ ist. Die Unterstützungskraft wird von einem Motorstrom bestimmt, der VD entspricht. Die Antriebstransistoren 1073, 1074 sind mit Transistoren 1073t, 1074t zum Überstromschutz ausgestattet. Die Zahlen 1073R, 1074R bezeichnen Erfassungsresistoren für Überstrom. Die Zahlen 1073D, 1074D bezeichnen Flyback-Dioden.

Der Türunterstützungsmechanismus 541 ist mit einer Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 zur Erfassung einer Betätigungskraft der Tür 1101 ausgestattet. Wie in den 43A, 43B und 43C dargestellt, steuert die Aktorsteuerungseinheit den Aktor 1010 so, dass die positive Unterstützung im Vorwärtsantriebsmodus zunimmt, wenn die Türbetätigungskraft, die von der Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 erfasst wird, abnimmt. Wenn eine Person mit geringen Kräften die Tür 1101 öffnet, wirkt die Vorwärtsunterstützungskraft durch den Motor 1010 stark, so dass die Person die Tür 1101 leicht öffnen kann. Wenn dagegen eine Person mit großen Kräften die Tür 1101 öffnet, wirkt die Vorwärtsunterstützungskraft relativ schwach. Beispielsweise wird die Summe eines Türöffnungsmoments einer äußeren Betätigungskraft und eines Türöffnungsmoments der Vorwärtsunterstützungskraft fast konstant gehalten, so dass jeder die Tür 1101 mittels eines fast konstanten normalen Moments öffnen kann.

In der Schaltung von 41 werden die genannten Funktionen wie folgt erhalten. Die Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 ist ein Momentsensor 1002, der für die Türschwenkachse 1103 bereitgestellt ist, wie in 40 dargestellt. Wenn die Betätigungskraft zum Öffnen der Tür stärker wirkt, wird ein Drehmoment, das an der Türdrehachse 1103 erzeugt wird, größer, so dass die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 zunimmt. Die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 ist positiv, wenn die Tür geöffnet wird, und die Ausgangsspannung ist negativ, wenn die Tür geschlossen wird. Somit kann die Richtung des Moments mittels des Vorzeichens der Spannung erfasst werden. In dieser Ausführungsform wird die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 durch einen nicht invertierenden Verstärker 1003 verstärkt und als Momenterfassungsspannung Vst über einen Spannungsfolger 1004 ausgegeben.

Die genannte Momenterfassungsspannung Vst wird in eine Differentialverstärkerschaltung 1005 eingegeben. Die Differentialverstärkerschaltung 1005 vergleicht die Momenterfassungsschaltung Vst mit einer Bezugsschaltung Vref1, verstärkt einen Unterschied ΔV (= Vref1 – Vst) um einen vorgegebenen Verstärkungsbetrag und gibt ihn als Antriebsbefehlsspannung VD für den Motor 1010 aus. Wenn die Tür 1101 sich zu öffnen beginnt, wird ΔV groß, und ein Ausgangsstrom des Motors 1010 wird groß, da die Momenterfassungsspannung Vst zu Anfang klein ist, so dass eine große Vorwärtsunterstützungskraft wirkt. Das Moment der Vorwärtsunterstützungskraft und der äußeren Betätigungskraft werden an die Türdrehwelle 1103 angelegt, so dass die Momenterfassungsspannung Vst um den Beitrag der Vorwärtsunterstützungskraft zunimmt. Dann nimmt ΔV ab. Anders ausgedrückt, das Moment der Vorwärtsunterstützungskraft wird zur Türdrehwelle 1103 zurückgegeben, so dass das Summenmoment der äußeren Betätigungskraft und der Vorwärtsunterstützungskraft von der Momenterfassungsspannung Vst wiedergegeben wird. Um die Momenterfassungsspannung Vst vref1 anzunähern, wird der Türunterstützungsantrieb des Motors 1010 zurückgegeben. Wenn eine Person mit geringen Kräften die Tür 1101 öffnet, wird ein Unterstützungsmotorstrom (Unterstützungsmoment AT) durch eine Abnahme der Verteilung der äußeren Betätigungskraft hoch gehalten. Wenn eine Person mit großen Kräften die Tür 1101 öffnet, wird der Unterstützungsmotorstrom klein gehalten.

Bekanntlich kann die Tür 1101 mittels entweder eines äußeren Betätigungsgriffs 1104E am Fahrzeug oder eines inneren Betätigungsgriffs 1104 am Fahrzeug geöffnet und geschlossen werden. Wenn eine Sperrtaste 1104R gedrückt wird, kann die Tür in einem in 41 dargestellten Türsperrmechanismus 1320 nicht mittels der Griffe 1104E, 1104 geöffnet oder geschlossen werden. Wenn der Türsperrmechanismus 1320 gesperrt ist, wird ein Türsperrsignal DRS ausgegeben und verwendet, um den Motor 1010 anzuhalten. In dieser Ausführungsform trennt ein Schalter 1021, der das Türsperrsignal DRS empfangen hat, die Bezugsspannung Vref1 von der Differentialverstärkerschaltung 1005, schließt einen invertierenden Eingangsanschluss und einen nichtinvertierenden Eingangsanschluss des Differentialverstärkungsschaltung 1005 kurz und setzt die Differentialeingabe ΔV und die Antriebsbefehlsspannung VD für den Motor 1010 zwangsweise auf null, so dass der Motor 1010 angehalten wird.

In der Schaltung von 41 ist ein Komparator 1020 bereitgestellt, um ein Unterstützungssteuersignal SK1 auszugeben, wenn das Vorzeichen der Momenterfassungsspannung negativ ist. Eine logische Summe des Türsperrsignals DRS und eines Unterstützungsverbotssignals SK1 wird in einen Steueranschluss des Schalters 1010 über ein Gate 1304 eingegeben. Selbst wenn das Unterstützungssteuersignal SK1 erfasst wird, wird der Motor 1010 eines Unterstützungssystems SYS1 angehalten.

Die Hinderniserfassungseinheit wird bereitgestellt, um Hindernisse außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, wenn diese Hindernisse mit der Tür 1101 in Konflikt kommen, wenn die Tür 1101 geöffnet wird. Die Hinderniserfassungseinheit kann ein Hindernis erfassen, das der Seitenfläche der Tür 1101 gegenüber steht. Ein Hindernis in Öffnungsrichtung der Tür 1101 kann exakt erfasst werden. Als diese Hinderniserfassungseinheit kann beispielsweise ein Hindernissensor 1050, wie ein bekannter Näherungsschalter, ein reflektierender optischer Sensor (einschließlich eines Infrarotsensors) oder ein Ultraschallsensor verwendet werden.

Ein Erfassungsausgangssignal des Hindernissensors 1050 wird mit einem Schwellenwert im Komparator 1051 verglichen, und ein Signal, das anzeigt, ob ein Hindernis erfasst wird, wird in binärer Form ausgegeben. Falls der Hinderniserfassungssensor 1050 ein Hindernis erfasst, wenn die Tür von innen geöffnet wird, ist die Winkelstellung der Tür 1101, wo der Hindernissensor 1050 das Hindernis erfasst, eine Grenzwinkelstellung. Ein Erfassungssignal SI', welches anzeigt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wird ausgegeben. Die Türunterstützungs-Steuereinheit empfängt das Erfassungssignal SI', um zu verhindern, dass die Tür noch weiter geöffnet wird. In dieser Ausführungsform ist, wenn die Tür 1101 die Grenzwinkelstellung erreicht, ein Türschwenkungs-Sperrmechanismus 1300 für Hindernisse als Teil der Türunterstützungs-Steuereinheit bereitgestellt, der verhindert, dass sich die Tür weiter dreht.

Die 42A, 42B zeigen ein Beispiel für den Aufbau eines Sperrabschnitts des Sperrmechanismus 1300. Ein Hauptabschnitt des Sperrabschnitts schließt einen türseitigen Eingriffsabschnitt (in dieser Ausführungsform einen Innenkeil) 1312 ein, der an der Drehachse 1103 der Tür 1101 bereitgestellt ist, sowie einen fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt (in dieser Ausführungsform einen Außenkeil) 1313, der am Fahrzeug befestigt ist. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 kommt bei einer willkürlichen Winkelphase in Übereinstimmung mit einem Schwenkwinkel der Schwenkachse 1103 lösbar mit dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in Eingriff und sperrt die Schwenkbewegung der Schwenkachse 1103 bei einer Eingriffswinkelphase. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 ist bereitgestellt, um sich dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in axialer Richtung der Schwenkachse 1103 zu nähern oder sich von diesem zu trennen. Im Falle einer Annäherung wird ein Sperreingriff zwischen dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 und dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 erreicht. Im Falle einer Trennung wird der Sperreingriff gelöst. In dieser Ausführungsform ist dieser Annäherungs/Trennungs-Mechanismus aus einem bekannten Solenoidmechanismus aufgebaut (es kann auch ein Zylindermechanismus verwendet werden). Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 ist am vorderen Ende einer Antriebswelle 1314 mit einem Federlagerabschnitt 1314B befestigt. Wenn die Antriebswelle 1314 den Solenoid 1301, der in axialer Richtung von dem Solenoid 1301, der in einem Gehäuse 13000 aufgenommen ist, vorwärts und rückwärts getrieben wird, beaufschlagt, wird die Antriebswelle 1314 ausgefahren, so dass der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 mit dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in Eingriff kommt. Wenn dagegen die Beaufschlagung des Solenoids gelöst wird, kehrt eine Vorspannfeder 1310, die mit dem Federlagerabschnitt 1314B in Eingriff steht, elastisch zurück. Die Antriebswelle 1314 wird eingefahren, so dass der Eingriff zwischen dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 und dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 gelöst wird.

Wie in 41 dargestellt, wird, wenn das Erfassungssignal SI' für ein Hindernis ausgegeben wird, ein Antriebsschalter 1030 (Transistor: die Zahl 1302 bezeichnet eine Flyback-Diode zum Schutz) angeschaltet. Der Solenoid 1301 wird vorgespannt. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 und der Türeingriffsabschnitt 1312 der 42A kommen miteinander in Eingriff. An diesem Punkt nähert sich die Tür 1101 einem Hindernis an einer undefinierten Stelle außerhalb des Fahrzeugs. Die Keilverbindung zwischen dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 und dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 wird bei einer Winkelphase erreicht, bei der das Hindernis erfasst wird, und bei diesem Winkel gesperrt. Das heißt, gemäß einer Winkelstellung der Tür, bei der die Hinderniserfassungseinheit das Hindernis erfasst (d.h. gemäß einer Position des Hindernisses) wird die Grenzwinkelstellung variabel bestimmt. Somit wird, wenn die Tür sich dem Hindernis nähert, unabhängig vom relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis ein Öffnen der Tür verhindert, so dass die Tür nicht mit dem Hindernis kollidiert. Da das Öffnen der Tür 1101 dabei auch dann verhindert wird, wenn eine Vorwärtsunterstützungskraft des Motors 1010 erzeugt wird, ist klar, dass der Aktor die Türunterstützung so steuert, dass diese in den Kollisionsvermeidungsmodus kommt.

Wenn ein äußeres Türöffnungssignal EDS anzeigt, dass die Tür von außerhalb des Fahrzeugs betätigt wurde, wird ein Steuermechanismus, der die Türunterstützung beschränkt (hier der Türschwenkungs-Sperrmechanismus 1300 für Hindernisse) unabhängig von einem Erfassungsausgangssignal des Hindernissensors 1050 beschränkt. Genauer wird eine logische Produktausgabe SI des Erfassungssignals SI' des Hindernissensors 1050, wobei das Signal SI' vom Komparator 1051 binarisiert wird, und des binären äußeren Türsignals EDS (wenn die Tür von außen betätigt wird, hat das Signal EDS das umgekehrte Vorzeichen wie das Erfassungssignal SI) als Antriebssignal für den genannten Antriebsschalter 1303 verwendet, um die Beschränkungsfunktion zu erreichen.

Anstelle des Modus, der die Schwingtür mit dem Unterstützungsmechanismus verwendet, kann auch eine elektrische Schiebetür, die einen bekannten elektrischen Automatik-Öffnungs/Schließungs-Mechanismus oder Unterstützungsmechanismus einschließt, verwendet werden.

44 ist ein Funktionsblockschema, das ein Beispiel für den Aufbau eines Geräuschtilgers 1001B zeigt. Ein Hauptabschnitt des Geräuschtilgers 1001B schließt den Körper eines aktiven Geräuschsteuerungsmechanismus 2010 ein, der eine Geräuschbegrenzungseinheit bildet, sowie einen Abschnitt (eine Einheit) 2050 zur Verstärkung von notwendigem Schall. Der Körper des aktiven Geräuschsteuerungsmechanismus 2010 weist ein Mikrofon für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen (Geräuscherfassungs-Mikrofon) 2011 ein, um ein Geräusch zu erfassen, das in das Fahrzeug dringt, und einen Syntheseabschnitt 2015 für eine Geräuschsteuerungs-Wellenform (einen Steuergeräusch-Erzeugungsabschnitt) zum Synthetisieren einer Geräuschsteuerungs-Wellenform mit einer umgekehrten Phase wie die Geräuschwellenform, die vom Mikrofon für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 erfasst wird. Die Geräuschsteuerungs-Wellenform wird von einem Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ausgegeben. Ein Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 ist bereitgestellt, um ein verbliebenes Geräuschelement, das innerhalb des Fahrzeugs verbleibt, nachdem eine Geräuschsteuerungs-Schallwelle darüber gelegt wurde, zu erfassen. Ein adaptives Filter 2014 ist bereitgestellt, um einen Filterfaktor einzustellen, um den Pegel des verbliebenen Geräuschs zu senken.

Das vom Fahrzeug erzeugte Geräusch im Fahrzeuginneren schließt z.B. ein Motorgeräusch, ein Straßengeräusch und ein Windgeräusch ein. Mehrere Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind an verschiedenen Stellen angeordnet, um jeweils die Geräusche im Fahrzeug zu erfassen. Die Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind, gesehen vom Insassen J aus, unterschiedlich angeordnet. Geräuschwellenformen, die von den Mikrofonen 2011 aufgenommen werden, unterscheiden sich in ihrer Phase ziemlich von Geräuschwellenformen, die der Insasse J tatsächlich hört. Um den Phasenunterschied anzupassen, werden Erfassungswellenformen der Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 über einen Phaseneinstellungsabschnitt 2013 ordnungsgemäß zum Steuerschall-Erzeugungsabschnitt 2015 geschickt.

Weiter schließt der Abschnitt 2050 für die Verstärkung von notwendigem Schall ein Erfassungsmikrofon 2051 für verstärkten Schall und ein Extraktionsfilter 2053 für notwendigen Schall ein. Eine extrahierte Wellenform des notwendigen Schalls wird zum Steuerschallerzeugungs-Abschnitt 2015 geschickt. In Übereinstimmung mit der gleichen Situation wie bei den Mikrofonen für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 ist ordnungsgemäß ein Phaseneinstellungsabschnitt bereitgestellt. Die Erfassungsmikrofone 2051 für verstärkten Schall schließen ein fahrzeugaußenseitiges Mikrofon 2051 zum Auffangen von notwendigem Schall außerhalb des Fahrzeugs und ein fahrzeuginnenseitiges Mikrofon 2051 zum Auffangen von fahrzeuginnenseitigem notwendigem Schall innerhalb des Fahrzeugs ein. Beide Mikrofone können aus bekannten Richtmikrofonen gebildet werden. Das fahrzeugaußenseitige Mikrofon ist so, dass ein starker gerichteter Winkelbereich für die Tonerfassung aus dem Fahrzeugs gerichtet ist, und ein schwacher gerichteter Winkelbereich in das Fahrzeugs gerichtet ist. In dieser Ausfuhrungsform ist das Mikrofon 2051 insgesamt außerhalb des Fahrzeugs angebracht. Das Mikrofon kann auch übergreifend innen und außen am Fahrzeug angebracht werden, so dass der schwache gerichtete Winkelbereich in das Fahrzeug gerichtet ist und der starke gerichtete Winkelbereich aus dem Fahrzeug gerichtet ist. Dagegen ist das fahrzeuginnenseitige Mikrofon entsprechend jedem Sitz angebracht, um selektiv die Sprechgeräusche der Insassen zu erfassen, so dass der starke gerichtete Winkelbereich von vorne auf den Insassen gerichtet ist und der schwache gerichtete Winkelbereich vom Insassen weg gerichtet ist. Diese Erfassungsmikrofone 2051 für verstärkten Schall sind mit dem Extraktionsfilter für notwendigen Schall 2053 verbunden, um bevorzugt notwendige Schallelemente der eingegebenen Wellenformen (der erfassten Wellenformen) zu senden. Eine Audioeingabe des Fahrzeug-Audiosystems 515 von 1 wird als fahrzeuginnenseitige Quelle 2019 für notwendigen Schall verwendet. Ein von einem Lautsprecher dieses Audiogeräts ausgegebener Schall (der Lautsprecher kann den Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 verwenden oder kann separat bereitgestellt sein) wird so gesteuert, dass er auch dann nicht gelöscht wird, wenn er von den Geräuschsteuerungs-Wellenformen überlagert wird.

45 ist ein Beispiel für ein Hardware-Blockschema, das dem Funktionsblockschema von 44 entspricht. Ein erster DSP (Digitalsignalprozessor) 2100 bildet einen Syntheseabschnitt 2015 für die Geräuschsteuerungs-Wellenform (einen Steuerschall-Erzeugungsabschnitt) und ein adaptives Filter 2014 (und einen Phasenanpassungsabschnitt 2013). Die Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind über einen Mikrofonverstärker 2101 und einen AD-Wandler 2102 mit dem ersten DSP 2100 verbunden. Der Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ist über einen DA-Wandler 2103 und einen Verstärker 2104 mit dem ersten DSP 2100 verbunden. Dagegen bildet ein zweiter DSP 2200 einen Extraktionsabschnitt für zu beschränkende Geräuschelemente. Das Fehlererfassungsmikrofon 2012 ist über den Mikrofonverstärker 2101 und den AD-Wandler 2102 mit dem zweiten DSP 2200 verbunden. Die Schallsignalquelle, die nicht beschränkt werden soll, wie Audioeingaben, d.h. die Quelle 2019 für notwendigen Schall, ist über den AD-Wandler 2102 mit dem zweiten DSP 2200 verbunden.

Der Verstärkungsabschnitt für notwendigen Schall 2050 weist einen dritten DSP 2300 auf, der als Extraktionsfilter 2053 für den notwendigen Schall dient. Das Erfassungsmikrofon für notwendigen Schall (Erfassungsmikrofon für verstärkten Schall) 2051 ist über den Mikrofonverstärker 2101 und den AD-Wandler 2102 mit dem dritten DSP 2300 verbunden. Der dritte DSP 2300 dient als digitales adaptives Filter. Ein Verfahren zum Einstellen eines Filterfaktors ist nachstehend beschrieben.

Sirenen von Einsatzfahrzeugen (wie einem Krankenwagen, einem Feuerwehrwagen und einem Polizeiwagen), Kreuzungswarnsignale, Hupen nachfolgender Fahrzeuge, Pfiffe, menschliche Schreie (von Kindern und Frauen) werden als fahrzeugaußenseitiger notwendiger Schall (verstärkter Schall) definiert, der als Gefahr erkannt wird. Musterschallaufzeichnungen hierfür werden beispielsweise auf einer Disk als Bibliothek von lesbaren und reproduzierbaren Bezugsdaten für verstärkten Schall aufgezeichnet. Was Sprechgeräusche betrifft, so werden Schallmodelle für die jeweilige Zahl von Personen ebenfalls als Bibliothek von Bezugsdaten für verstärkten Schall aufgezeichnet. Wenn mögliche Insassen eines Fahrzeugs bestimmt werden, können die Schallmodelle als Bezugsdaten für verstärkten Schall erzeugt werden, die anhand der Phonetik der möglichen Insassen erhalten werden. Somit kann die Verstärkungsgenauigkeit der Sprechgeräusche erhöht werden, wenn die möglichen Insassen in das Fahrzeug steigen.

Ein Anfangswert wird für den Filterfaktor bereitgestellt. Ein Erfassungspegel für verstärkten Schall für das Erfassungsmikrofon 2051 für verstärkten Schall wird auf den Anfangswert gesetzt. Dann wird jeder Bezug für verstärkten Schall ausgelesen und ausgegeben und von den Erfassungsmikrofonen 2051 für den verstärkten Schall erfasst.

Wellenformen, die das adaptive Filter passieren, werden gelesen. Pegel von Wellenformen, die das Filter passieren können, werden gemessen. Das genannte Verfahren wird wiederholt, bis der Erfassungspegel einen Zielwert erreicht. Der verstärkte Bezugsschall der fahrzeugaußenseitigen Geräusche und der fahrzeuginnenseitigen Geräusche (Sprechgeräusche) wird nacheinander geändert. Dann wird ein Trainingsverfahren für den Filterfaktor ausgeführt, um den Erfassungspegel der passierenden Wellenform zu optimieren. Das Extraktionsfilter 2053 für notwendigen Schall, dessen Filterfaktor wie oben beschrieben eingestellt wurde, extrahiert erforderlichen Schall aus Wellenformen von den Erfassungsmikrofonen 2051 für verstärkten Schall. Die extrahierte verstärkte Wellenform wird zum zweiten DSP 2200 geschickt. Der zweite DSP 2200 berechnet den Unterschied zwischen einer Eingangswellenform von der Quelle für notwendigen Schall (der Audioausgabe) 2019 und einer extrahierten verstärkten Wellenform vom dritten DSP 2300 aus einer Erfassungswellenform der Erfassungsmikrofone für fahrzeuginnenseitige Geräusche 2011.

Ein Filterfaktor des digitalen adaptiven Filters, das im ersten DSP 2100 eingebettet ist, wird vor Nutzung des Systems initialisiert. Verschiedene Geräusche, die beschränkt werden sollen, werden bestimmt. Schallmuster dieser Geräusche werden, beispielsweise auf einer Disk, als Bibliothek aus reproduzierbaren Referenzgeräuschen aufgezeichnet. Ein Anfangswert wird für den Filterfaktor bereitgestellt. Der Pegel eines verbliebenen Geräuschs vom Fehlererfassungsmikrofon 2012 wird auf den Anfangswert gesetzt. Die Referenzgeräusche werden nacheinander gelesen und ausgegeben und vom Erfassungsmikrofon 2011 für fahrzeuginnenseitige Geräusche erfasst. Eine Erfassungswellenform des Erfassungsmikrofons 2011 für fahrzeuginnenseitige Geräusche, die Wellenform, die das adaptive Filter passiert, wird gelesen und einer schnellen Fourier-Transformation unterzogen. Somit wird die Geräuscherfassungs-Wellenform in fundamentale Sinuswellen zerlegt, die jeweils unterschiedliche Wellenlängen haben. Umgekehrte Elementarwellen werden durch Phasenumkehr der jeweiligen fundamentalen Sinuswellen erzeugt und erneut synthetisiert, so dass eine Geräuschsteuerungs-Wellenform mit Antiphase zur Geräuscherfassungs-Wellenform erhalten wird. Diese Geräuschsteuerungs-Wellenform wird vom Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ausgegeben.

Wenn der Faktor des adaptiven Filters richtig bestimmt wird, können nur Geräuschelemente aus einer Wellenform der Erfassungsmikrofone für fahrzeuginnenseitige Geräusche effizient erfasst werden. Die gemäß dem Faktor mit negativer Phase synthetisierte Geräuschsteuerungs-Wellenform kann das Geräusch im Fahrzeug exakt löschen. Wenn jedoch der Filterfaktor nicht ordnungsgemäß eingestellt ist, werden Wellenformelemente, die nicht gelöscht wurden, als verbliebene Geräuschelemente erzeugt. Diese werden vom Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 erfasst. Der Pegel der verbliebenen Geräuschelemente wird mit einem Zielwert verglichen. Wenn der Pegel über dem Zielwert liegt, wird der Filterfaktor aktualisiert. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis der Pegel bei oder unter dem Zielwert liegt. Somit werden die Bezugsgeräusche eines nach dem anderen geändert, um das Trainingsverfahren für den Filterfaktor auszuführen, so dass die verbliebenen Geräuschelemente minimiert werden. Im Falle der tatsächlichen Anwendung werden die verbliebenen Geräuschelemente regelmäßig überwacht. Der Filterfaktor wird in Echtzeit aktualisiert, um die verbliebenen Geräuschelemente ständig zu minimieren, und es wird das gleiche Verfahren wie oben durchgeführt. Infolgedessen bleiben zwar die notwendigen Schallelemente übrig, aber der Geräuschpegel innerhalb des Fahrzeugs sinkt effektiv.

Weiter ist ein Nutzerendgerät 1 in dieser Ausführungsform wie ein Mobiltelefon aufgebaut, wie in 14 dargestellt (im Folgenden „Mobiltelefon 1" genannt). Das Mobiltelefon 1 beinhaltet einen Monitor 308 mit z.B. einer Flüssigkristallanzeige, einen Eingabeabschnitt 305 mit einer Tastatur, einen Sender 304 und einen Empfänger 303. Ein Pulssensor (Herzschlagsensor) 342 ist ebenfalls an einer Seite des Mobiltelefons 1 bereitgestellt.

15 ist ein Blockschema, das ein Beispiel für die elektrische Struktur des Mobiltelefons 1 zeigt. Ein Hauptabschnitt der Schaltung schließt einen Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 und einen Steuerabschnitt 310 mit z.B. einer CPU 312, einem ROM 314und einem RAM 313 ein, der mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden ist. Ein Eingabeabschnitt 305, ein Auflegen/Abnehmen-Schalter 306 sind mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Empfänger 303 ist über einen Verstärker 315 und einen DA-Wandler 316a mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Sender 304 ist über einen Verstärker 317 und einen AD-Wandler 318 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Ein bekanntes GPS 554 zum Erhalt von Positionsinformationen des Mobiltelefons 1 ist mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Monitor 308 ist über einen Monitorsteuerabschnitt 307 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden.

Um den Abstand und die Lagebeziehung zwischen dem Nutzerendgerät 1 und dem Fahrzeug zu erkennen, ist in dieser Ausführungsform ein GPS 554 des Nutzerendgeräts 1 ebenso wie ein GPS 533 des Fahrzeugs bereitgestellt, so dass das Nutzerendgerät 1 seine Positionsinformationen unabhängig erhalten kann. Die Positionsinformationen des Endgeräts werden über ein Radiokommunikationsnetz 1170 zum Fahrzeug geschickt. Somit kann das Fahrzeug mittels des GPS 533, das mit dem Fahrzeug verbunden ist, exakte Fahrzeug-Positionsinformationen erhalten sowie eine exakte Endgerätposition, die vom Nutzer-Endgerät 1 empfangen wird und mittels des GPS 554 erhalten wird. Der Abstand und die Richtungsbeziehung zwischen dem Nutzer-Endgerät 1 und dem Fahrzeug können äußerst exakt erkannt werden. Eine Änderung des Abstands und der Richtungsbeziehung zwischen dem Nutzerendgerät 1 und dem Fahrzeug kann in Echtzeit erkannt werden.

In 15 ist außerdem ein Kommunikationsgerät 323 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 des Mobiltelefons 1 verbunden. Das Kommunikationsgerät 323 schließt z.B. eine Verbindungsschnittstelle 331 zur Verbindung mit dem Steuerabschnitt 310, einen Modulator 332, der mit der Verbindungsschnittstelle 331 verbunden ist, einen Sender 333, einen Frequenzsynthetisierer 334, einen Empfänger 335, einen Demodulator 336 und einen Duplexer 337 ein. Ein Datensignal vom Steuerabschnitt 310 wird vom Modulator 332 moduliert und vom Sender 333 von einer Antenne 339 über den Duplexer 337 gesendet. Die elektrische Rezeptionswelle wird vom Empfänger 335 über die Antenne 339 und den Duplexer 337 empfangen, vom Demodulator 336 demoduliert und in den Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 des Steuerabschnitts 310 eingegeben. Im Falle eines Anrufs wird beispielsweise ein Sprachsignal, das vom Sender 304 eingegeben wird vom Verstärker 317 verstärkt, vom AD-Wandler 318 digitalisiert und in den Steuerabschnitt 310 eingegeben. Im Falle eines Anrufs wird z.B. ein Sprachsignal, das vom Sender 304 eingegeben wird, vom Verstärker 317 verstärkt, vom AD-Wandler 318 digitalisiert und in den Steuerabschnitt 310 eingegeben. Das Signal wird vom Empfänger 303 über den DA-Wandler 316a und den Verstärker 315 ausgegeben, nachdem es vom Steuerabschnitt 310 den Anforderungen gemäß verarbeitet wurde.

Ein Steuer-Radiowellensender 338 zum Senden von Steuer-Radiowellen ist mit der Verbindungsschnittstelle 331 verbunden. Die Steuer-Radiowelle wird von der Antenne 339 über den Duplexer 337 gesendet. Wenn das Mobiltelefon sich in eine andere Kommunikationszone bewegt, führt eine Basisradiostation 390 des Netzwerks 1170 ein bekanntes Übergabeverfahren gemäß einer empfangenden Bedingung der Steuer-Radiowellen durch.

Weiterhin ist das Mobiltelefon 1 mit den folgenden Funktionen ausgestattet, um Klingeltöne auszugeben und Musik abzuspielen. Klingeltondaten und Musikdaten (MPEG3-Daten oder MIDI-Daten: ebenfalls als Klingeltöne genutzt), die über Radioempfang heruntergeladen werden, werden in einem Ton-Datenflash-ROM 316b gespeichert. Im Falle von MIDI-Daten werden gemäß dem MIDI-Code Musiktondaten einschließlich z.B. Klangfarbe, Pitch, Dauer und Tempo, zu einem Musikton-Syntheseabschnitt 357 gesendet. Der Musikton-Syntheseabschnitt 357 speichert die Musiktondaten, liest Wellenformdaten einer bestimmten Klangfarbe aus einem Wellenform-ROM aus, der als Schallquelle dient, wandelt die Frequenz der Daten um, so dass die Daten einen Pitch aufweisen, der vom MIDI-Code definiert ist, und gibt die Daten nacheinander gemäß einem definierten Tempo als Daten mit digitaler Wellenform aus. Die ausgegebene digitale Wellenform wird vom Lautsprecher 311 über die Analog-Wandlerschaltung 359 und den Verstärker 350a ausgegeben. Klangdaten, die aus Kompressions-Wellenformdaten gebildet werden, wie MPEG3, werden vom Lautsprecher 311 über einen Dekodierprozess und über die Analogwandlerschaltung 359 und den Verstärker 350a ausgegeben. In dieser Ausführungsform werden Zeitinformationen über Schallausgaben vom Musikton-Syntheseabschnitt 357 an einen Sequenzierer 352 eingegeben und treiben eine Vibratoreinheit 354 und eine LED-Einheit 355 synchron mit Musik über eine PWM-Einheit 353 an. Somit wird ein gastfreundlicher Effekt unter Verwendung der Schallausgabe vom Mobiltelefon 1 in Kombination mit Vibration und LED-Beleuchtung noch weiter verstärkt.

(Sensoren und Kameras)

Nachstehend werden nun Sensoren und Kameras erklärt. Die folgenden Sensoren und Kameras sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden. Ein Teil dieser Sensoren und Kameras dient als Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit und als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit. Eine Fahrzeug-Außenkamera 518 nimmt einen Nutzer auf, der sich einem Fahrzeug nähert, und erhält Gestik und Gesichtsausdruck des Nutzers als statische Bilder und bewegte Bilder. Um den Nutzer zu vergrößern und aufzunehmen, können ein optisches Zoomverfahren mittels einer Zoomlinse und ein digitales Zoomverfahren zum digitalen Vergrößern eines aufgenommenen Bildes zusammen verwendet werden. Ein Infrarotsensor 519 nimmt eine Thermographie gemäß vom Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert, oder vom Gesicht des Nutzers im Fahrzeug abstrahlenden Infrarotstrahlen auf. Der Infrarotsensor 519 dient als Temperaturmessungsabschnitt, wobei es sich um eine Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit handelt, und kann die physische und mentale Befindlichkeit des Nutzers durch Messen einer sich zeitabhängig ändernden Wellenform der Temperatur schätzen.

Ein Besetzungssensor 520 erfasst, ob sich der Nutzer auf einen Sitz gesetzt hat. Der Besetzungssensor 520 kann z.B. einen Kontaktschalter einschließen, der in den Fahrzeugsitz eingebettet ist. Der Besetzungssensor 520 kann eine Kamera einschließen, die den Nutzer aufnimmt, der sich auf den Sitz gesetzt hat. In diesem Fall können der Fall, dass eine Last, bei der es sich nicht um eine Person handelt, wie ein Gepäckstück, auf den Sitz gelegt wird, und der Fall, dass sich eine Person auf den Sitz setzt, voneinander unterschieden werden. Eine selektive Steuerung ist möglich. Beispielsweise wird nur dann, wenn eine Person sich auf den Sitz setzt, die Gastservice-Aktion ausgeführt. Mittels der Kamera kann eine Bewegung des Nutzers, der sich auf den Sitz gesetzt hat, erfasst werden, so dass die Erfassungsinformationen variiert werden können. Um eine Bewegung des Nutzers auf dem Sitz zu erfassen, wird auch ein Verfahren angewendet, bei dem ein Drucksensor, der am Sitz angebracht ist, verwendet wird.

In dieser Ausführungsform wird, wie in 58 dargestellt, gemäß Erfassungsausgaben von Besetzungssensoren 520A, 520B, 520C, die auf einen Sitzabschnitt und einen Lehnenabschnitt des Sitzes verteilt und darin eingebettet sind, eine Änderung der Position des Nutzers (oder des Fahrers) auf dem Sitz als Wellenform erfasst. Die Besetzungssensoren sind Drucksensoren zum Erfassen von Besetzungsdrücken. Genauer ist ein Standardsensor 520A in der Mitte des Rückens eines Nutzers angeordnet, der sich nach vorne blickend gesetzt hat. Die Sensoren für den Sitzabschnitt sind ein linker Sensor 520B, der links vom Standardsensor 520A angeordnet ist, und ein rechter Sensor 520C, der rechts vom Standardsensor 520A angeordnet ist. Der Unterschied zwischen dem Ausgangssignal vom Standardsensor 520A und dem Ausgangssignal vom rechten Sensor 520C und der Unterschied zwischen dem Ausgangssignal vom Standardsensor 520A und dem Ausgangssignal vom linken Sensor 520B werden in Differentialverstärkern 603, 604 berechnet. Die Differentialausgaben werden in einen Differentialverstärker 605 eingegeben, um ein Positionssignal auszugeben. Das Positionsausgangssignal Vout (zweiter Biobefindlichkeitsparameter) ist fast ein Standardwert (hier null V), wenn der Nutzer mit Blick nach vorne sitzt. Wenn die Position sich nach rechts neigt, nimmt das Ausgangssignal vom rechten Sensor 502C zu und das Ausgangssignal vom linken Sensor 520B nimmt ab, so dass das Positionsausgangssignal Vout negativ wird. Wenn die Position sich nach links neigt, wird das Positionsausgangssignal Vout positiv. Die Ausgangssignale vom rechten Sensor 520C und vom linken Sensor 520B werden zum Ausgangssignal des Rücklehnensensors durch die Addierer 601, 602 addiert und als Summenwerte ausgegeben. Unterschiede zwischen den Besetzungspositionssensoren und dem Rückenlehnensensor können ausgegeben werden (in diesem Fall nimmt, wenn der Fahrer nach vorne fällt, ein Ausgangssignal vom Rücklehnensensor ab, und der Unterschied nimmt zu, so dass die Vorwärtsbewegung als große Positionsänderung erfasst wird).

Eine Gesichtskamera 521 nimmt den Gesichtsausdruck des Nutzers, der sich gesetzt hat, auf. Wie in 49 dargestellt, ist die Gesichtskamera 521 z.B. an einem Rückspiegel 331b angebracht und nimmt ein Brustbild des Nutzers (Fahrers), der sich auf den Sitz gesetzt hat, einschließlich des Gesichts von diagonal oben durch einen Frontschirm 337b auf. Ein Bild des Gesichtsabschnitts wird aus dem aufgenommenen Bild extrahiert. Verschiedene Gesichtsausdrücke des Nutzers, in 59 dargestellt, können spezifiziert werden. Eine Ordnung der Gesichtsausdrücke wird gemäß der physischen Befindlichkeit und der mentalen Befindlichkeit bestimmt. Die Gesichtsausdrücke werden mit Punkten in dieser Ordnung versehen (beispielsweise im Falle der mentalen Befindlichkeit steht „1" für stabil, „2" für Abgelenktheit und Besorgnis, „3" für Erregung und Ärger). Die Gesichtsausdrücke können als diskrete Zahlenparameter (zweite Biobefindlichkeitsparameter) verwendet werden. Die zeitliche Änderung der Gesichtsausdrücke kann als diskrete Wellenformen gemessen werden. Infolgedessen kann gemäß der Wellenformen die mentale oder physische Befindlichkeit geschätzt werden. Aus der Form des Brustbildes einschließlich des Gesichts und der Position des Bildmittelpunkts kann eine Positionsänderung des Fahrers erfasst werden. Das heißt, eine Wellenform der Positionsänderung des Bildmittelpunkts kann als Positionsänderungswellenform verwendet (zweiter Biobefindlichkeitsparameter) werden. Gemäß der Wellenform kann die mentale oder physische Befindlichkeit geschätzt werden. Die Gesichtskamera 521 wird außer als Quelle zum Erhalt von Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer, die für die Gastservicesteuerung verwendet werden, auch zur Nutzerauthentifizierung mittels Biometrik verwendet. Die Gesichtskamera 521 kann die Ausrichtung der Iris eines Auges vergrößern und erfassen, um die Ausrichtung des Gesichts oder des Auges zu spezifizieren (wenn der Nutzer beispielsweise häufig auf eine Armbanduhr blickt, wird geschätzt, dass der Nutzer unter Zeitdruck steht). Gemäß der zeitlichen Änderung der Wellenform eines Winkels der Augenausrichtung (die Ausrichtung, wenn der Nutzer direkt nach vorne blickt, wird als Standardausrichtung definiert, ein Verschiebungswinkel nach rechts und links in Bezug auf die Standardausrichtung wird als Änderung der Wellenform erfasst) (zweiter Biobefindlichkeitsparameter), wird die Gesichtskamera 521 verwendet, um die physische oder mentale Befindlichkeit des Fahrers zu schätzen. Ein Mikrofon erfasst die Stimme des Nutzers und kann als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit wirken.

Ein Drucksensor 523 ist in einer Position angeordnet, die vom Nutzer angefasst wird, beispielsweise am Lenkrad oder am Schalthebel, und erfasst den Griff des Nutzers und die Wiederholungsfrequenz des Greifens und Loslassens (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Ein Blutdrucksensor 524 ist an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Die zeitliche Änderung eines Werts für den Blutdruck, der von einem Blutdrucksensor 524 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Gemäß der Wellenform wird der Drucksensor 523 verwendet, um die physische und mentale Befindlichkeit des Fahrers zu schätzen. Ein Körpertemperatursensor 525, in 50 dargestellt, schließt einen Temperatursensor ein, der an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht ist (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Die zeitliche Änderung der Temperatur, die vom Körpertemperatursensor 525 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Der Körpertemperatursensor 525 wird verwendet, um die physische und mentale Befindlichkeit des Nutzers gemäß der Wellenform zu schätzen. Ein Hautwiderstandssensor 545 ist ein bekannter Sensor, um einen Widerstandswert der Körperoberfläche aufgrund von Schwitzen zu messen, und ist, wie in 50 dargestellt, an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht. Die zeitliche Änderung des Hautwiderstandswerts, der vom Hautwiderstandssensor 545 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Der Hautwiderstandssensor 545 wird verwendet, um die physische oder mentale Befindlichkeit des Fahrers gemäß der Wellenform zu schätzen.

Eine Retinakamera 526 nimmt ein Retinabild auf, das für die Nutzerauthentifizierung anhand von Biometrik verwendet wird. Eine Iriskamera 527, in 49 dargestellt, ist z.B. an einem Rückspiegel 331b angebracht und nimmt ein Bild der Iris des Nutzers auf. Diese Iris wird für die Nutzerauthentifizierung anhand von Biometrik verwendet. Wenn ein Bild der Iris verwendet wird, werden die Eigenschaften des Musters und der Farbe der Iris für die Verifizierung und Authentifizierung verwendet. Genauer ist ein Muster der Iris ein erworbenes Element und hat einen geringeren genetischen Einfluss. Selbst eineiige Zwillinge weisen erheblich unterschiedliche Irisse auf. Somit können anhand der Iris zuverlässige Identifikationen erreicht werden. Anhand der Identifizierung mittels Irismustern wird die Erkennung und Verifizierung schnell durchgeführt, wobei der Anteil an falschen Personenerkennungen niedrig ist. Gemäß einer zeitlichen Änderung der Größe einer Pupille des Fahrers, die von der Iriskamera aufgenommen wurde (zweiter Biobefindlichkeitsparameter), kann die physische oder mentale Befindlichkeit geschätzt werden. Eine Venenkamera 528 nimmt ein Venenbild des Nutzers auf, das für die Nutzeridentifizierung anhand von Biometrik verwendet wird. Ein Zuvorkommenheits-Türschalter 537 erfasst die Öffnung und Schließung der Tür und wird als Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit verwendet, um einen Wechsel zu einer Szene zu erfassen, wo in das Fahrzeug eingestiegen wird und zu einer Szene, wo aus dem Fahrzeug ausgestiegen wird.

Ein Ausgangssignal eines Zündschalters 538 zum Erfassen eines Motorstarts wird abgezweigt und in den Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 eingegeben. Ein Beleuchtungssensor 539 zum Erfassen der Lichtstärke innerhalb eines Fahrzeugs und ein Schalldrucksensor 540 zum Messen des Schallpegels innerhalb eines Fahrzeugs sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden.

Ein Eingabeabschnitt 529, der z.B. ein Touch Panel einschließt (der ein Touch Panel verwenden kann, das auf den Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 gesetzt ist: in diesem Fall werden Eingabeinformationen von Gastservice-Steuerabschnitt 3 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 gesendet), sowie eine Speichereinrichtung 535, die z.B. einen Hard Disk Drive einschließt, der als Gastservice-Betriebsinformations-Speichereinheit dient, sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden.

Andererseits sind ein GPS 533 zum Erhalten von Fahrzeug-Positionsinformationen (auch im Fahrzeug-Navigationssystem 534 genutzt), ein Bremsensensor 530, ein Fahrzeug-Geschwindigkeitssensor 531, ein Beschleunigungssensor 532 und ein Lenkradwinkel-Sensor 547 mit dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 verbunden.

Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 ermittelt Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer einschließlich der Disposition, der mentalen Befindlichkeit und der physischen Befindlichkeit des Nutzers aus Erfassungsinformationen von einem oder zwei der Sensoren und Kameras 518 bis 528. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 bestimmt gemäß dem Inhalt dieser Informationen, welche Gastservice-Aktion in der Gastservice-Aktionsvorrichtung ausgeführt wird, und befiehlt dem Gastservice-Steuerabschnitt 3, die bestimmte Gastservice-Aktion auszuführen. Der Gastservice-Steuerabschnitt 3 empfängt den Befehl, die Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B zu veranlassen, die Gastservice-Aktion auszuführen. Das heißt, der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 und der Gastservice-Steuerabschnitt 3 wirken zusammen, um die Funktion der Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 507, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B gemäß den erhaltenen Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer zu ändern. Eine Funkkommunikationseinrichtung 4, die eine Fahrzeug-Kommunikationseinheit (Host-Kommunikationseinheit bildet) ist mit dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 verbunden. Die Funkkommunikationseinrichtung 4 kommuniziert über das Nutzerendgerät (das Mobiltelefon) 1 und das Funkkommunikationsnetz 1170 (15).

(Fahrzeug-Audiosystem)

Nachstehend wird nun ein Fahrzeug-Audiosystem beschrieben. Ein Bedienabschnitt 515d (17), der manuell vom Nutzer bedient wird, ist für das Fahrzeug-Audiosystem 515 bereitgestellt. Ausgewählte Musikdaten werden vom Bedienabschnitt 515d eingegeben, um gewünschte Musikquellendaten auszulesen und um die Musik zu spielen. Ein Volumen/Ton-Steuersignal vom Bedienabschnitt 515d wird in den Vorverstärker 515g eingegeben. Diese ausgewählten Musikdaten werden vom Schnittstellenabschnitt 515a über den Gastservice-Steuerabschnitt 3 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 gesendet und als Musikwahl-Verlaufsdaten 403 der Speichereinrichtung 535, die mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden ist, gesammelt. Gemäß den gesammelten Musikwahl-Verlaufsdaten 403 wird das nachstehend genannte Nutzerdispositions-Bestimmungsverfahren durchgeführt (d.h. der Bedienabschnitt 515 des Fahrzeug-Audiosystems bildet eine Funktion der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit).

18 zeigt ein Beispiel für eine Datenbankstruktur der Musikquellendaten. Die Musikquellendaten (MPEG3 oder MIDI) sind in der Datenbank entsprechend den Lied-IDs, den Liednamen und den Genre-Codes gespeichert. In allen Musikquellendaten sind ein Dispositionstyp-Code, der einen Dispositionstyp anzeigt (z.B. „aktiv", „Kind", „Jugendlicher" jung" mittleres Alter" Erwachsen" reifes Alter" alt" oder altersunabhängig"), und ein Geschlechter-Code („männlich", „weiblich" oder „geschlechtsunabhängig") für den Nutzer, der das Lied ausgewählt hat, gespeichert. Der Dispositionstyp-Code ist ein Stück der Nutzerdispositions-Spezifizierungsinformationen. Der Alters-Code und der Geschlechter-Code sind Unterklassifikationen, die nichts mit der Disposition zu tun haben. Selbst wenn die Disposition eines Nutzers spezifiziert werden kann, ist eine Musikquelle, die für das Alter und Geschlecht des Nutzers unpassend ist, nicht wirksam, um den Nutzer einen Gastservice zu bieten. Um die dem Nutzer bereitgestellte Musikquelle geeignet zu spezifizieren, ist die oben genannte Unterklassifizierung wirksam.

Der Liedmodus-Code entspricht den jeweiligen Musikquellendaten und ist in diesen hinterlegt. Der Liedmodus zeigt die Beziehung zwischen der mentalen und physischen Befindlichkeit des Nutzers, der das Lied ausgewählt hat, und dem Lied. In dieser Ausführungsform werden die Lied-Codes in „aufheiternd", „erfrischend", „mild und tröstend", „heilend und α-Welle" usw. eingeteilt. Da der Dispositions-Code, der Alters-Code, der Geschlechter-Code, der Genre-Code und der Liedmodus-Code die Daten sind, auf die zurückgegriffen wird, wenn ein Gastservice-Inhalt, der für den einzelnen Nutzer eindeutig ist, ausgewählt wird, werden diese Codes kollektiv als Gastsevice-Bezugsdaten bezeichnet.

(Szenen)

Nachstehend werden nun Szenen erläutert. Im ROM (oder in der Speichereinrichtung 535) des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 von 1 ist, wie in 2 dargestellt, eine Gastservice-Bestimmungstabelle 360 zum Speichern von Gastservice-Inhalten für jede Szene hinterlegt. In dieser Ausführungsform sind eine Annäherungsszene SCN1, eine Einstiegsszene SCN2, eine Vorbereitungsszene SCN3, eine Fahrt/Aufenthalts-Szene SCN4, eine Ausstiegsszene SCN5 und eine Entfernungsszene SCN6 in dieser Reihenfolge nacheinander festgesetzt. In jeder Szene sind fünf Gastservice-Genres (ST) gesetzt. In jedem Genre werden ein oder mehrer Gastservice-Themen (OBJ) gesetzt. Das Genre überwacht mehrere Themen in jeder Szene und gehört im weiten Sinn zum „Themen"-Konzept.

Um die Annäherungsszene wie später beschrieben zu spezifizieren, spezifizieren das GPS 554 eines Nutzers und das GPS 533 eines Fahrzeugs den relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Nutzer außerhalb des Fahrzeugs und eine Änderung des Abstands, um zu erfassen, dass der Nutzer sich weiter als bis auf einen vorgegebenen Abstand genähert hat. Die Einstiegs- und Ausstiegsszenen werden gemäß einer Türöffnungs-Erfassungsausgabe des Türzuvorkommenheitsschalters 537 spezifiziert. Da die Einstiegsszene oder die Ausstiegsszene nicht lediglich anhand der Türöffnungsinformationen spezifiziert werden kann, ist ein Szene-Flag 350 im RAM des Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 als Speichereinheit für die Spezifizierungsinformationen der aktuellen Szene bereitgestellt, wie in 5 dargestellt. Das Szene-Flag 350 weist für jede Szene ein entsprechendes Szene-Flag auf. In jeder Szene, deren Ankunftsordnung in der Zeitfolge bestimmt wird, wird das Flag, das der Szene entspricht, auf „kommend" gesetzt (Flag-Wert 1). Im Szene-Flag 350 kann spezifiziert werden, welche Szene im Kommen ist, um das letzte Flag mit dem Wert „1" (das letzte der Flag-Reihe „1") zu spezifizieren.

Die Vorbereitungsszene und die Fahrt/Aufenthalt-Szene werden aufgrund dessen spezifiziert, ob der Besetzungssensor einen Nutzer erfasst. Der Zeitraum von dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer einen Zündschalter 538 einschaltet, oder der Zeitraum, bis der Nutzer über einen vorgegebenen Zeitraum gesessen ist, obwohl der Zündschalter 538 nicht eingeschaltet wurde, wird als Vorbereitungsszene erkannt. Der Wechsel in die Entfernungsszene wird erkannt, wenn der Türzuvorkommenheitsschalter 537 erfasst, dass die Tür nach der Ausstiegsszene geschlossen wird.

Die Gastservice-Aktion in jedem Thema wird von einer Aktionssteueranwendung der entsprechenden Gastservice-Aktionseinrichtung gesteuert. Wie in 6 dargestellt, sind die Aktionssteueranwendungen im ROM (oder in der Speichereinrichtung 535) des Gastservice-Steuerabschnits 3 in Form der Themenanwendungsbibliothek 351 hinterlegt. Das im Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 bestimmt Thema wird dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 mitgeteilt, wo die Aktionssteuerungsanwendung für das entsprechende Thema ausgelesen und ausgeführt wird. Wenn die Aktionssteueranwendung durchgeführt wird, wird eine Nutzungspriorität von mehreren Gastservice-Aktionen, die in jedem Gastservice-Thema überwacht werden, abhängig davon bestimmt, welchen Gastservice-Grad ein Nutzer wünscht. In jedem Thema (oder jeder Szene) wird die Gastservice-Aktion aus den vorbereiteten Gastservice-Aktionen in der gewünschten Prioritätsreihenfolge ausgewählt. Genauer werden, wie in den 7A bis 13B dargestellt (später genannt), Funktionsauswahltabellen 371, 372, welche eine Aktionspriorität (je höher die Zahl ist, desto höher ist die Priorität) für jede Aktionsaufgabe definieren, die gemäß einem Störungstyp bestimmt wird, für jedes Gastservice-Thema vorbereitet und im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 hinterlegt. Das heißt, die Funktionsauswahltabellen 371, 372 spezifizieren die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in den einzelnen Szenen anwendbar sind, und zeigen die Beziehung zwischen der Störung eines Nutzers und der Gastservice-Aktionseinrichtung, die entsprechend der Störung vorzugsweise verwendet wird.

(Aktionen des Fahrzeugnutzer-Gastservice-Systems)

Nachstehend werden nun die Funktionen eines Fahrzeugnutzer-Gastservice-Systems 100 (im folgenden einfach „System" genannt) erläutert. Die 46 bis 48 zeigen skizzenhaft einen Gesamt-Algorithmus einer Reihe von Verfahren von der Gastservice-Bestimmung bis zur Durchführung der Gastservice-Aktion (diese drei Zeichnungen müssen als eine Zeichnung gelesen werden, indem man die Nummern in den Kreisen als Verbindungsstellen liest). Ein Haupt-Gastservice-Verfahren beinhaltet „Objektschätzung (δ1)", „Dispositionsabstimmung (δ2)", „Befindlichkeitsabstimmung (δ3)", „Darstellungsantwort (δ4), „Funktionsauswahl (δ5)", „Antrieb (δ6)" und „Befindlichkeitsbestätigung (δ7)".

Die 46 bis 48 werden hier komplementär erläutert, damit die Figuren besser verstanden werden, wie folgt.

– Szenenschätzung γ1

Es wird spezifiziert, ob gerade die Annäherungsszene, die Türöffnungsszene, die Einstiegsszene oder dergleichen abläuft.

– Störung (Thema) ε1

Es wird ein Gegenstand der entsprechenden Störung gesetzt, aber nicht für die Erfassung verwendet.

„Sicherheit", „Unbeschwertheit" und „Komfort" werden zu jeder Szene hinzugefügt. Die Anforderung, wann eine Störung auftritt, wird verwendet, um Störungen in Bezug auf die Anforderung zu extrahieren. Dieser Algorithmus quantifiziert die Antworten auf die Störungen.

– Dispositionsbestimmung β4

Es wird extrahiert, was der Nutzer als wichtig erachtet, um die Wertvorstellungen des Nutzers zu bestimmen.

– Dispositionsspezifizierung γ2

Es werden entsprechend der Disposition geeignete Werte gesetzt. Es werden die Darstellungen für Sicherheit, Unbeschwertheit und Komfort gesetzt. Jedes Detail hinsichtlich Sicherheit, Unbeschwertheit, Komfort und Komfort wird gewichtet. Die Priorität für die Sicherheit, Unbeschwertheit und den Komfort werden in dieser Reihenfolge festgelegt.

– Dispositionsabstimmung δ2

Beispielsweise wird rotes Licht für eine Person des Typs A verwendet.

– Einschätzung der physischen/mentalen Befindlichkeit β5

Die physische/mentale Befindlichkeit eines Nutzers wird aus einer Eingabe in eine Schnittstelle, einem Attribut und einer Änderung der Vitalreaktion als Antwort auf eine Störung spezifiziert. Die mentalen/physischen Faktoren werden gemäß einem Beitragsverhältnis getrennt.

– Spezifizierung der mentalen Befindlichkeit γ3

Die Frequenz wird gemäß der mentalen Befindlichkeit verändert. Beispielsweise wird im Falle der Erregung ein Wechsel zu blauem Licht vorgenommen. Der mentale Stresswiderstand wird gemäß einem geeigneten Wert bestimmt, der der mentalen Befindlichkeit entspricht.

– Spezifizierung der physischen Befindlichkeit γ4

Der physische Stresswiderstand wird gemäß einem geeigneten Wert, der der physischen Befindlichkeit entspricht, bestimmt. Die Amplitude wird gemäß der physischen Befindlichkeit verändert. Die Stimulierung wird verringert, wenn die physische Befindlichkeit sich verschlechtert.

– Tabelle ε4

Die Frequenz ist ein voreingestellter Wert. Alle Darstellungen werden gemäß einer Amplitude (Stärke) und einer Frequenz (Änderungsverhältnis) durchgeführt.

Ein Zielwert wird gemäß den Befindlichkeiten bestimmt. Die physische Befindlichkeit wird von einem Peak der Eingabe dargestellt. Die mentale Befindlichkeit wird von einer Frequenz/Wellenlänge dargestellt.

– Umstandsschätzung β6

Die Stimulierung, die direkt von einem Nutzer erkannt wird, wird spezifiziert.

– Störungsschätzung γ6

Die Störungsstimulation wird auf einen Zahlenwert gesetzt, der mit einem geeigneten Wert vergleichbar ist, der aus „Disposition" und „Befindlichkeiten" erhalten wurde. Typ und Stärke der Störung werden bestimmt.

– Darstellungsantwort δ4

Der Unterschied zwischen einem Zielwert und einer Störung, die Reihenfolge und der Steuerungsumfang für die Steuerung von Sicherheit, Unbeschwertheit und Komfort werden bestimmt.

– Raumschätzung β7

Die indirekte Stimulierung wird spezifiziert. Ein Hindernis wird spezifiziert. Bedrückung, Befremdung und so weiter werden spezifiziert.

– Fahrzeugverschlechterung β8

Es wird eine Auto-Fehlersuche durchgeführt.

– Abstimmung der mentalen Befindlichkeit γ7

Es wird bestimmt, ob die ausgewählte Funktion mit den Interessen eines Nutzers übereinstimmt. NG/OK usw. wird aus einer Bewertung der vom Nutzer ausgewählten Funktion extrahiert und von Informationen über den Geschmack des Nutzers reflektiert.

– Physische Wirkung γ8

Die physische Wirkung γ8 wird von der Bestimmung, ob die Funktion normal ist, reflektiert.

– Favorit ε5

Voreinstellungen werden für die ausgewählten Funktionen eingesetzt.

– Funktionsauswahl δ5

Die Funktionen werden geordnet. Die Funktionen werden in absteigender Gradordnung nach ihren Wirkungen ausgewählt. Die Auswahl reflektiert den Geschmack eines Nutzers und ob die Funktionen normal sind.

– Antreiben δ6

Es wird eine Darstellung erstellt, die sich für ein Bild des Fahrzeugs eignet (das Bild ist ein Favorit des Nutzers). Es wird angenommen, dass das Bild eine Schule für eine Teezeremonie ist".

Wie in 46 dargestellt, wird zuerst in einer „Objekteinschätzung (δ1)", eine aktuelle Szene in einer Nutzerpositionserfassung (β1) und einer Nutzerbewegungserfassung (β2) geschätzt. Die Nutzerpositionserfassung (β1) wird durch Erkennen und Spezifizieren einer Beziehung (α1) zwischen einem Nutzer und einem Fahrzeug durchgefürt. In dieser Ausführungsform wird eine Annäherungsrichtung (α2) des Nutzers gemeinsam berücksichtigt. Grundsätzlich wird die Nutzerbewegungserfassung (β2) mittels der Ausgangssignale von Sensoren (der Szeneeinschätzungs-Informationsbeschaffungseinheit) zum Erfassen von Bewegungen, die eindeutig definiert sind, um Szenen zu erfassen, durchgeführt, wie das Öffnen und Schließen der Tür und das sich Setzen auf einen Sitz (α6). Ebenso wie die Erfassung eines Wechsels von der Vorbereitungsszene zur Fahrt/Aufenthalt-Szene mittels einer Sitzdauer wird die Dauer einer bestimmten Bewegung (α7) berücksichtigt.

3 ist ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens zum Bestimmen der Szene darstellt. Das Verfahren wird wiederholt in einem vorgegebenen Zyklus durchgeführt, während das Fahrzeug benutzt wird. Zuerst wird in S1 das Szene-Flag 350 von 5 gelesen. In S2, S5, S8, S12, S16 und S20 wird aus dem Zustand des Szene-Flags 350 bestimmt, welche Szene gerade abläuft. Im Szene-Flag 350 sind Flags von einem Flag einer in der zeitlichen Reihenfolge vorangehenden Szene gesetzt. Ein Flag einer nachfolgenden Szene wird nicht gesetzt, indem man einfach das Flag der vorangehenden Szene umgeht.

In S2 bis S4 wird die Annäherungsszene spezifiziert. Zuerst wird in S2 bestätigt, dass ein Flag SCN1 der Annäherungsszene nicht auf „1" steht (d.h. die Annäherungsszene läuft gerade nicht ab). In S3 wird aus den Positionsinformationen, die vom Fahrzeug-GPS 533 (1) und vom Nutzer-GPS 554 (Mobiltelefon 1: 15) spezifiziert werden, bestimmt, ob sich der Nutzer innerhalb eines vorgegebenen Abstands (beispielsweise 50 m oder weniger) dem Fahrzeug nähert. Wenn der Nutzer sich innerhalb des vorgegebenen Abstands nähert, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Annäherungsszene durchgeführt wurde, und SCN1 wird in S4 auf „1" gesetzt.

In S5 bis S7 wird die Einstiegsszene spezifiziert. In S5 wird bestätigt, dass ein Flag SCN2 der Einstiegsszene nicht auf „1" steht. In S6 wird aus Eingabeinformationen vom Türzuvorkommenheitsschalter 537 bestimmt, ob die Tür geöffnet ist. Wenn die Tür geöffnet ist, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Einstiegsszene durchgeführt wurde, und SCN2 wird in S7 auf „1" gesetzt. Da die aktuelle Szenen SCN=1 ist, d.h. als Annäherungsszene bestätigt ist, kann leicht bestimmt werden, dass das Öffnen der Tür in dieser Situation zum Einsteigen durchgeführt wird.

In der Annäherungsszene und der Einstiegsszene kann, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, um einzusteigen und das Fahrzeug zu fahren, die Gastservice-Aktion unter der Vorraussetzung durchgeführt werden, dass der Nutzer in das Fahrzeug steigt, wie oben beschrieben. Der Nutzer kann sich dem Fahrzeug z.B. nähern, um sich zu vergewissern, dass er einen Gegenstand im Fahrzeug zurückgelassen hat, nicht, um einzusteigen und das Fahrzeug zu fahren. In diesem Fall nähert sich der Nutzer zwar dem Fahrzeug, aber der Nutzer wird sich möglicherweise über einen längeren Zeitraum nicht bewegen, um in das Fahrzeug einzusteigen (beispielsweise blickt der Nutzer nur in das Fahrzeug, oder der Nutzer bewegt sich nicht, während er den Türgriff umfasst hält, und der Nutzer beginnt nicht, die Tür zu öffnen). Beim Wechsel von der vorangehenden Szene zur nachfolgenden Szene wird eine Stimme, die nach dem Ziel des Nutzers in der folgenden Szene fragt, z.B. über einen Lautsprecher ausgegeben. Entsprechend den Antwortinformationen (Spracheingabe über ein Mikrofon) auf die Frage vom Nutzer kann in der folgenden Szene eine Gastservice-Aktion ausgeführt werden. Ein Beispiel ist nachstehend angegeben.

Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert und vor der Tür stehen bleibt und sich nicht bewegt, geht der Gastservice-Steuerabschnitt im Gastservice-Steuerverfahren bis unmittelbar vor den Wechsel zur Einstiegsszene vor. Wenn der Nutzer die Tür über einen vorgegebenen Zeitraum nicht öffnet, wird eine Frage wie „Möchten Sie nicht einsteigen? Ich bin enttäuscht" von einem Lautsprecher, der vom Fahrzeug nach außen gerichtet ist, ausgegeben. Der Nutzer antwortet „Ich suche nur etwas, das ich verloren habe. Ich komme zurück. Sei nicht enttäuscht." Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt analysiert den Inhalt der Antwort und startet das Gastservice-Aktionsmodul, um einen verloren Gegentand als Antwort auf das Schlüsselwort „verloren" zu bestätigen. Beispielsweise wird zusammen mit einer Nachricht wie „Schauen Sie innen nach. Ich schalte die Innenbeleuchtung ein" die Innenbeleuchtung des Fahrzeugs heller eingeschaltet als normalerweise. Das Fenster wird vom elektrischen Fensterbetätigungsmechanismus geöffnet, so dass das Innere des Fahrzeugs leicht zu überprüfen ist.

In S8 bis S11 wird die Vorbereitungsszene spezifiziert. In S8 wird bestätigt, dass das Flag SCN3 für die Vorbereitungsszene nicht auf „1" steht. In S9 wird anhand der Eingabeinformationen vom Besetzungssensor 520 bestimmt, ob der Nutzer auf dem Sitz sitzt. Wenn erfasst wird, dass der Nutzer auf dem Sitz sitzt, wird bestimmt, dass zur Vorbereitungsszene gewechselt wurde, und SCN3 wird in S10 auf „1" gesetzt. In dieser Situation wird nur erfasst, ob das Einnehmen des Sitzes abgeschlossen wurde. In S11 startet ein Besetzungszeitnehmer, der verwendet wird, um den Wechsel zur Fahrt/Aufenthalt-Szene zu bestimmen.

In S12 bis S15 wird die Fahrt/Aufenthalt-Szene spezifiziert. In S12 wird bestätigt, dass ein Flag SCN4 für die Fahrt/Aufenthalt-Szene nicht auf „1" steht, und es wird gemäß den Eingabeinformationen vom Zündschalter 538 bestimmt, ob der Nutzer den Motor startet. Wenn der Motor startet, wird sofort zur Fahrt/Aufenthalt-Szene gewechselt. Das Verfahren springt zu S15, um SCN4 auf „1" zu setzen. Selbst wenn der Motor nicht startet, aber wenn der Besetzungs-Zeitnehmer eine vorgegebene Zeit (t1) überschreitet, wird bestimmt, dass der Nutzer eingestiegen ist und sich im Fahrzeug aufhält (z.B. für einen anderen Zweck als das Fahren). Das Verfahren geht zu S15 über, um SCN4 auf „1" zu setzen (wenn t1 nicht abläuft, überspringt das Verfahren S15, um die Vorbereitungsszene fortzusetzen).

In S16 bis S19 wird die Ausstiegsszene spezifiziert. In S16 wird bestätigt, dass ein Flag SCN5 für die Ausstiegsszene nicht auf „1" steht. In S17 wird gemäß den Eingabeinformationen vom Zündschalter 538 bestimmt, ob der Nutzer den Motor anhält. Wenn der Motor angehalten wird, geht das Verfahren zu S18 über. Es wird gemäß den Eingabeinformationen vom Türzuvorkommenheitsschalter 537 bestimmt, ob der Nutzer die Tür öffnet. Wenn die Tür geöffnet wird, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Ausstiegsszene stattgefunden hat. In S19 wird SCN5 auf „1" gesetzt.

In S20 bis S23 wird die Entfernungsszene spezifiziert. In S20 wird bestätigt, dass ein Flag SCN6 für die Entfernungsszene nicht auf „1" steht. In S21 wird gemäß dem Zündschalter 538 und den eingegebenen Informationen über den Besetzungssensor 520 bestimmt, ob der Nutzer die Tür schließt, während er den Sitz verlässt. Wenn Ja, geht das Verfahren zu S22 über, um SCN6 auf „1" zu setzen. In S23 wird der Ausstiegszeitnehmer gestartet. In S20 geht das Verfahren zu S24 oder darüber hinaus, wenn SCN6 auf 1 steht (wenn die Entfernungsszene abläuft). Die Zeit t2, die für das Gastservice-Verfahren in der Ausstiegsszene erforderlich ist, wird vom Ausstiegs-Zeitnehmer gemessen. Wenn t2 in S24 bereits abgelaufen ist, wird ein Szene-Flag für das nächste Gastservice-Verfahren gesetzt. In S26 werden der Besetzungszeitnehmer und der Ausstiegszeitnehmer zurückgesetzt.

Zurück zu 46 – wenn die Szene in γ1 bestimmt wird, wird der Gastservice-Inhalt der Szene bestimmt. Diese Bestimmung wird mit Bezug auf die Gastservice-Bestimmungstabelle 360 in 2 durchgeführt. Wie oben beschrieben, werden mehrere Gastservice-Genres in den einzelnen Szenen gesetzt, und verzweigte Gastservice-Themen werden in jedem Genre gesetzt. Wie oben beschrieben, werden verschiedene Genres und Gastservice-Themen angesichts der Richtung des Gastservice, der von einem Nutzer benötigt wird, gesetzt. Beispielsweise verlangt der Nutzer „Sicherheit", „Unbeschwertheit" und „Komfort" bei der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn die Forderung aufgrund irgendeines Faktors nicht erfüllt wird, wird der Faktor als Störung spezifiziert. Das Endziel des Systems ist, dass eine Antwort, d.h. eine Gastservice-Aktion, auf die Störung angewendet wird, um die genannten Forderungen zu erfüllen. Entsprechend der Art der Störung werden die Gastservice-Genres und Gastservice-Themen definiert. Die Genres werden gemäß den „Störungen" definiert, die häufig in jeder Szene auftreten. Genauer werden ST1 zum Aufmuntern des Nutzers; ST2 zum Entspannen des Nutzers und um dafür zu sorgen, dass sich der Nutzer unbeschwert fühlt, ST3, um Besorgtheit und Spannung zu beseitigen; S4 zum Verringern der physischen Belastung des Nutzers und ST5, um den Nutzer entsprechend der physischen Befindlichkeit des Nutzers angemessen zu unterstützen, als Genres eingestellt.

In 2 werden Gastservice-Themen, die zum Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1 und zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehören, abwechselnd ausgewählt (es wird immer nur eines dieser Genres ausgewählt), je nach Disposition und mentaler Befindlichkeit des Nutzers. Die Gastservice-Themen von den anderen Genres außer ST1 und ST2 werden in den einzelnen Szenen gleichzeitig ausgewählt. Die Gastservice-Aktionen, die zu den Themen gehören, werden in der entsprechenden Szene parallel ausgeführt.

Dagegen werden in den Szenen unterschiedliche Gastservice-Themen, die zu jedem Genre gehören, gesetzt. Die Themen der Genres in jeder Szene sind in 2 dargestellt. Einige Themen werden über mehrere Szenen hinweg gesetzt. Beispielsweise werden OBJ331 „Ich möchte die Lage des Ziels wissen" über die Vorbereitungs- und Fahrt/Aufenthalt-Szenen hinweg gesetzt.

Die Gastservice-Bestimmungstabelle 360 wird gemäß einem in 4 dargestellten Ablauf verwendet (dies ist der Hauptabschnitt, der aus den in δ1 bis δ6 von 46 bis 48 dargestellten Haupt-Gastservice-Verfahren extrahiert wurde). In S101 wird das Szene-Flag gelesen. In S102 wird spezifiziert, welche Szene gerade abläuft. In S103 werden die Gastservice-Themen entsprechend der spezifizierten Szene gelesen. Die Gastservice-Aktionen (Gastservice-Aktionseinrichtungen), die zu den Themen gehören, werden mit Bezug auf die Funktionsauswahltabellen 371, 372, die in den 7A bis 13B erläutert sind, ausgewählt. In S105 werden die Gastservice-Anwendungen für die Durchführung der extrahierten Funktionen tatsächlich aus der Themenanwendungsbibliothek 351 von 6 ausgewählt.

Zurück zu 46 – als Kompensationsgrößen für den Fall der Spezifizierung einer Szene können eine Erfassung des Aussehens des Nutzers (α3: beispielsweise kann im Fall einer Annäherung das Aussehen von einem Bild des Nutzers, das mittels der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen wird, erfasst werden (1)), eine Gegenstandserfassung (α4: beispielsweise Gepäck), eine Gestikerfassung (α5: die Gestik wird als Zeichen einer Bewegung erfasst, die direkt mit der Szeneschätzung in Beziehung steht) usw. zusätzlich ausgeführt werden. Diese Erfassungen tragen wirksam zur Gastservice-Themenbestimmung in jeder Szene bei.

Dann wird in δ2 der Gastservice-Inhalt auf die Disposition des Nutzers abgestimmt. Genauer wird jedes Gastservice-Verfahren gemäß dem nachstehend genannten Nutzerdispositions-Bestimmungsverfahren und der bestimmten Disposition geeignet gewichtet. Das heißt, um die Gastservicefunktion auf die Disposition jedes Nutzers abzustimmen, wird eine Kombination mehrerer Gastservice-Aktionen angemessen angepasst oder es wird der Umfang der Gastservice-Aktion geändert. Um die Disposition zu spezifizieren, ist ein Dispositionsbestimmungsverfahren β4 oder ε2 erforderlich. Das Verfahren ε2 ist z.B. ein Abfrageverfahren zum Erhalten eines Dispositionstyps durch Eingaben des Nutzers. Das Verfahren β4 bestimmt mehr analytisch eine Dispositionseinteilung anhand Bewegung, Handlung, Denkmuster oder Gesichtsausdruck des Nutzers. Ein Beispiel für das Letztgenannte zum Bestimmen der Dispositionseinteilung anhand einer Musikauswahlstatistik ist in der nachstehend genannten Ausführungsform dargestellt. Wie bei α10 kann eine Gewohnheit, die mit der Dispositionsbestimmung in Beziehung steht, aus einer Bewegung des Nutzers extrahiert werden. Wie bei all kann die Dispositionsbestimmung anhand des Gesichts des Nutzers durchgeführt werden.

In 47 wird der Gastservice-Inhalt auf die mentale/physische Befindlichkeit des Nutzers in δ3 abgestimmt. Ein ausführliches Beispiel dieses Verfahrens wird später beschrieben. Gemäß Erfassungsinformationen der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit werden Informationen über die mentale/physische Befindlichkeit, welche die mentale und physische Befindlichkeit des Nutzers reflektieren, erhalten. Gemäß den erhaltenen Informationen werden die mentalen oder physischen Befindlichkeiten des Nutzers geschätzt. Die Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit kann einen Infrarotsender 519 (Teint: α20), eine Gesichtskamera 521 (Gesichtsausdruck: α12, Haltung: α14, Blicklinie: α15 und Pupillendurchmesser: α16), einen Pulssensor 524 (Puls: α17) usw. verwenden. Zusätzlich Sensoren zum Erfassen des Verlaufs der Aktionen (502w, 530, 531, 532; Fehlerausführungsverhältnis: α13), ein Blutdrucksensor (α18), ein Atemsensor (Alkohol: α21, beispielsweise kann, wenn Alkohol im Atem erfasst wird, der Motor nicht gestartet werden), ein Besetzungssensor 520 (der Drucksensor misst die Gewichtsverteilung auf dem Sitz und erfasst geringe Gewichtsverlagerungen, um ein Unruhigwerden während des Fahrens zu erfassen, und erfasst ein unsymmetrisches Gewicht, um den Müdigkeitsgrad eines Fahrers zu bestimmen).

Das Ziel des Verfahrens ist folgendes. Ein Ausgangssignal von der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit wird durch einen numerischen Parameter ersetzt, der die mentalen und physischen Befindlichkeiten zeigt (β5). Entsprechend dem numerischen Parameter und dessen zeitlicher Änderung werden die mentalen und physischen Befindlichkeiten des Nutzers (γ3, γ4) geschätzt. Jedes Gastservice-Verfahren wird exakt gewichtet. Das heißt, um die Gastservice-Aktionen auf die geschätzten mentalen und physischen Befindlichkeiten des Nutzers abzustimmen, wird eine Kombination mehrerer Gastservice-Aktionen angepasst, oder es wird der Umfang der Gastservice-Aktion geändert. Wenn die Disposition des Nutzers sich unterscheidet, wie oben beschrieben, wird die Abstimmung der Gastservice-Aktion vorzugsweise für die gleiche Szene und die gleiche Zeit von den Gastservice-Aktionen durchgeführt. Auch Art und Umfang des Gastservice für den gleichen Nutzer werden vorzugsweise entsprechend den mentalen und physischen Befindlichkeiten abgestimmt.

Beispielsweise unterscheidet sich bei der Beleuchtung die Farbe der Beleuchtung, die von Nutzer verlangt wird, häufig je nach Disposition des Nutzers (beispielsweise verlangt ein aktiver Nutzer rot und ein ruhiger Nutzer verlangt blau). Die erforderliche Lichtmenge ändert sich häufig je nach der physischen Befindlichkeit des Nutzers (im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit wird die Lichtmenge verringert, um eine Stimulierung durch die Beleuchtung zu beschränken). Im ersten Fall wird die Frequenz der Wellenlänge (die Wellenform wird in der Reihenfolge rot, grün, blau kürzer) als Gastservice angepasst. Im zweiten Fall wird die Amplitude des Lichts als Gastservice angepasst. Die mentale Befindlichkeit ist ist ein Faktor, der mit beidem in Beziehung steht. Um eine wenig fröhliche mentale Befindlichkeit aufzuheitern, kann rotes Licht verwendet werden (Frequenzanpassung). Ohne die Farbe des Lichts zu verändern, kann die Helligkeit des Lichts geändert werden (Amplitudenanpassung). Um eine zu stark erregte Befindlichkeit zu beruhigen, kann blaues Licht verwendet werden (Frequenzanpassung). Ohne die Farbe des Lichts zu ändern, kann die Helligkeit vermindert werden (Amplitudenanpassung). Da Musik verschiedene Frequenzelemente enthält, sind komplexere Verfahren erforderlich. Um einen Aufweckeffekt zu verstärken, wird eine Schallwelle in einem hohen Klangbereich zwischen etwa mehreren hundert Hz und 10 kHz betont. Um die Stimmung des Nutzers zu besänftigen, wird beispielsweise die sogenannte α-Wellenmusik, in der das Frequenzzentrum der Schwingung einer Schallwelle über eine Frequenz (7 bis 13 Hz: Schumann-Resonanz) der Gehirnwelle im Entspannungszustand (α-Welle) gelegt wird, verwendet. Das Steuermuster kann auch gemäß der Amplitude oder Frequenz erkannt werden.

Was die Helligkeit und Frequenz der Schallwelle im Fahrzeug betrifft, so kann ein geeigneter Pegel als Zahlenwert in jedem Gastservice-Thema jeder Szene angesichts der Disposition und der mentalen und physischen Befindlichkeiten gesetzt werden.

Was die Helligkeit und den Pegel der Schallwelle im Fahrzeug betrifft, so kann ein geeigneter Pegel als Zahlenwert in jedem Gastservice-Thema jeder Szene im Hinblick auf Disposition und mentale und physischen Befindlichkeiten gesetzt werden. Wie in den 7A, 7B, 8A, 8B, 9A, 9B dargestellt, ist eine Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten für die Funktionsauswahltabelle 371 für jedes Thema bereitgestellt.

Die Tabelle 371a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten wird für jedes Gastservice-Thema jeder Szene erzeugt und enthält geeignete Steuerwerte, die für die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in diesen Themen verwendet werden, gesetzt werden. Innerhalb eines Wertebereichs (beispielsweise notwendiger Beleuchtungspegel und Schallwellenpegel), der einem Bereich einer Aktionsaufgabe der Gastservice-Aktionseinrichtung entspricht, wird ein geeigneter Wert für jedes Thema jeder Szene vorab gefunden, z.B. durch Experimentieren. Der Wert wird in der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten aufgezeichnet. Da der geeignete Steuerwert sich von Person zu Person unterscheidet, kann ein Durchschnitt geeigneter Werte für mehrere Personen und ein repräsentativer Wert, wie eine Modalität oder ein Median, in der Tabelle 371a zum Setzen geeigneter Steuerwerte aufgezeichnet werden.

In δ4 von 48 wird ein Gastservice-Darstellungsantwortverfahren ausgeführt. Beispielsweise werden aus dem Ausgangssignal des Beleuchtungssensors 539 (visuelle Stimulierung: α23) und des Schalldrucksensors (Audiostimulierung: α24), Informationen (Störungsstimulierung) darüber, welchen Grad der Stimulierung ein Nutzer empfängt, erhalten (Umweltschätzung: β6). Durch Umwandeln der Störungsstimulierung in einen Wert, der dem geeigneten Wert vergleichbar ist, der aus der Disposition (dem Charakter) und der mentalen und physischen Befindlichkeit erhalten wird, wird eine numerische Schätzung der Störung durchgeführt (γ6). Als zu bestimmende Störungsstimulierungen können eine taktile Stimulierung (α25: beispielsweise der Drucksensor 523, der am Lenkrad angebracht ist) und eine Geruchsstimulierung (α26: der Geruchssensor) usw. verwendet werden. Im Hinblick auf die Störungsstimulierung kann eine indirekte Stimulierung aus der Umgebung des Nutzers, beispielsweise die Höhe (α27), der Abstand (α28), die Tiefe (α29), physikalische Rahmen (α30) des Nutzers und der Insassen usw. in Betracht gezogen werden.

In δ5 wird das Funktionsauswahlverfahren durchgeführt. Die in den Funktionsauswahltabellen 371, 372 gezeigten Gastservice-Funktionen (Gastservice-Aktionseinrichtungen) werden in absteigender Reihenfolge der Priorität verwendet, so dass der Unterschied zwischen den Störungssimulierungen und geeigneten Werten verringert wird. Dann wird in δ6 die jeweilige Gastservice-Aktionseinrichtung angesteuert.

Informationen darüber, ob der Nutzer den Inhalt oder Pegel der aktuell ausgewählten Gastservice-Aktion mag, werden von einem Ausgangssignal der oben genannten Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit (δ7) oder aus Antwortinformationen vom Nutzer geschätzt (es können eine direkten Eingabe über die Akzeptanz oder eine Schätzung anhand einer Eingabeoperation, um unerwünschte Musik und Beleuchtung zu vermeiden, verwendet werden) (δQ). Die Informationen werden zurückgemeldet, so dass eine Art Lerneffekt für die Gastservice-Aktionssteuerung bereitgestellt werden kann (δQ, δ7 bis ε5, ε6 und γ7). Das heißt, es wird eine Funktion einer Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit zum Befehlen der Anpassung einer Steuerbedingung der Gastservice-Aktion gemäß den Antwortinformationen vom Nutzer, der die Gastservice-Aktion empfangen hat, bereitgestellt. In dieser Ausführungsform wird eine Programmroutine zum Erreichen der Funktion im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt.

In diesem Fall wird nach dem Ansteuerungsschritt δ6 ein Befindlichkeitsbestätigungsverfahren für δ7 ausgeführt. Das Befindlichkeitsbestätigungsverfahren nutzt das gleiche Verfahren wie die Schätzung der mentalen Befindlichkeit und die Schätzung der physischen Befindlichkeit, die in γ3 und γ4 durchgeführt werden, um zu überwachen, wie diese Befindlichkeiten sich nach der Gastservice-Ansteuerung ändern. Das Ergebnis wird zum Funktionsauswahlverfähren δ5 zurückgemeldet. Wenn das Ergebnis der Überwachung zeigt, dass die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit verbessert wurde, wird ein Befehl ausgegeben, damit die gerade ausgeführt Gastservice-Aktion beibehalten oder weiter verstärkt wird. Wenn das Ergebnis der Beobachtung zeigt, dass die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit sich verschlechtert, wird ein Befehl erteilt, dass die gerade ausgewählte Gastservice-Aktion beschränkt oder in manchen Fällen aufgehoben wird. Wenn die mentale oder physische Befindlichkeit sich der normalen Kondition annähert, wird ein Befehl erteilt, dass die Befindlichkeit stabil gehalten wird.

In δQ wird dagegen der Nutzer über den Grad der Zufriedenheit mit der Gastservice-Aktion befragt. Die Antwortinformationen (Geschmack (ε5: Gefällt mir. Gefällt mir nicht.), physische Wirkung (ε6: warm, kalt oder laut)) werden zu der Gastservice-Aktion zurückgemeldet. Die gesprochene Frage kann vom Lautsprecher 515S ausgegeben werden (oder kann auf dem Monitor 536 von 1 angezeigt werden). In jedem Fall werden die Fragedaten, z.B. in der Speichereinrichtung 535 von 1, entsprechend den Gastservice-Aktions-IDs und den Steuerrichtungsinformation gespeichert, wie in 73A dargestellt. Wenn die Gastservice-Aktions-ID beispielsweise der „Klimaanlage" entspricht, und die Steuerrichtungsinformation einer „Erhöhung der eingestellten Temperatur" entspricht, wird der Inhalt der Frageinformation z.B. auf „Ist es zu warm?" gesetzt. Wenn die Frage ausgegeben wird, wird die Gastservice-Aktion, die zu dieser Zeit angewendet wird, aufgefordert, die Fragedaten der entsprechenden ID nacheinander zu lesen und auszugeben.

Die gesprochene Antwort des Nutzers kann z.B. über das Mikrofon 522 eingegeben werden. Die Spracheingabe wird von einem bekannten Sprachumwandlungsmodul spezifiziert, ihre Bedeutung wird von einem bekannten Sprachanalysemodul analysiert, und das Ergebnis der Antwort auf die Fragedaten wird spezifiziert. Im Fall von einfachen Fragen und Antworten wird eine Schlüsselwortliste von möglichen Antworten auf Fragen erstellt. Ob eine spezifizierte Spracheingabe das Schlüsselwort enthält oder ein Schlüsselwort, das negativ gemeint ist, kann analysiert werden, um die Antwort zu verstehen. Beispielsweise werden auf die Frage „Ist es warm?" Schlüsselwörter wie „ja", „warm", „nicht", „nein", „kalt" oder „angenehm" registriert. Wenn die Antwort „Es ist nicht warm." spezifiziert wird, passen die Schlüsselwörter „warm" und „nicht" zu der Antwort, so dass die Antwort als negativ erkannt werden kann. Das Sprachumwandlungsmodul und das Sprachanalysemodul können im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt sein.

Als Funktionsauswahl-Bestimmungselemente eines anderen Systems ist das folgende Verfahren möglich. Eine Funktionsbedingung der Gastservice-Aktionseinrichtung wird erfasst (α31) und als Verschlechterungsinformation für das Fahrzeug angepasst (β8). Es wird bestimmt, ob die Funktionsbedingung zu normal oder nicht-normal beiträgt (γ8). Die Funktion, die zu normal beiträgt, kann aktiv verwendet werden. Die Funktion, die zu nicht-normal beiträgt, kann vermieden werden.

Es ist wichtig, dass die Idee der Gastservice-Aktion als Inhalt definiert wird, der einem Abbild des Fahrzeugs entspricht, um die Gastservice-Wirkung zu verstärken. Im Hinblick auf einen Luxuswagen ist eine elegante Gastservice-Darstellung zur Betonung von dessen vornehmem und luxuriösem Aussehen wirksam. In Hinblick auf Sportwägen und Freizeitwägen ist eine fröhliche Darstellung geeignet.

Ein Darstellungsbeispiel für jede Szene wird nachstehend erläutert. 28 zeigt den Ablauf eines Verfahrens der Gastservice-Aktion in der Annäherungsszene SCN1. Das Thema ist „Aufmunterung beim Einsteigen in ein Fahrzeug" von 2. Gemäß dem Dispositionstyp des Fahrers wird das Thema (OBJ111; beispielsweise wenn der Dispositionstyp „aktiv SKC1" ist (18)), das zum Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1 gehört, oder das Thema (OBJ211; beispielsweise wenn der Dispositionstyp „ruhig SKC2" ist (18)), das zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehört, ausgewählt. Durch das nachstehend genannte Verfahren wird die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers geschätzt und vom Gastservice-Aktionsverfahren widergespiegelt. In dieser Ausführungsform werden, wie später beschrieben, „schlechte physische Befindlichkeit (leicht oder schwer)", „Abgelenktheit" und „Erregung (Ärger)" als physische oder mentale Befindlichkeit geschätzt. Gemäß jeder Befindlichkeit wird die Gastservice-Aktion angepasst wie in 67 beschrieben.

In S21 von 28 wird die Richtung der Annäherung an das Fahrzeug durch einen Nutzer (d.h. das Nutzerendgeräts 1) spezifiziert. In dem Fahrzeug können aus Positionsinformationen des GPS 533 und einem Verlauf der Änderung einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs vor dem Parken die Position und Richtung des Fahrzeugs spezifiziert werden. Daher wird mit Bezug auf die Nutzer-Positionsinformationen (vom GPS 554), die vom Mobiltelefon 1 gesendet werden, erkannt, ob der Nutzer sich vorne, hinten oder von der Seite dem Fahrzeug nähert und wie groß der Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ist.

Wenn in S22 sich der Nutzer dem Fahrzeug von vorne nähert, geht das Verfahren zu S23 weiter, um eine Frontleuchtengruppe auszuwählen. Wie in 23 dargestellt, werden als Frontleuchtengruppe in dieser Ausführungsform ein Frontscheinwerfer 504, eine Nebelleuchte 505 und eine Seitenleuchte 508 verwendet. Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von hinten nähert, geht das Verfahren zu S24 bis S25 über, um einen hintere Leuchtengruppe auszuwählen. Wie in 24 dargestellt wird in dieser Ausführungsform als Rückleuchtengruppe eine Rückleuchte 507, eine Rückfahrleuchte 509 und eine Bremsleuchte 510 verwendet. In anderen Fällen wird bestimmt, dass der Nutzer sich dem Fahrzeug von der Seite nähert, und das Verfahren geht zu S26 weiter, um eine Leuchtengruppe auszuwählen. Wie in 25 dargestellt, wird in dieser Ausführungsform als Seitenleuchtengruppe eine Warnleuchte 506, eine Rückleuchte 507 und eine Unterbodenleuchte 512 verwendet.

In S27 wird der Abstand zwischen einem Nutzer und dem Fahrzeug anhand des obigen Verfahrens spezifiziert. Wenn der Abstand zwischen einem Nutzer und dem Fahrzeug spezifiziert ist und wenn der Abstand über einem ersten oberen Grenzwert liegt (der beispielsweise auf mindestens 20 m gesetzt wurde), geht das Verfahren zu S29 über, um einen Langstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. Wenn der Abstand über einem zweiten oberen Grenzwert liegt (der beispielsweise auf mindestens 5 m und unter 20 m gesetzt wurde), geht das Verfahren zu S31 über, um einen Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. In anderen Fällen (wenn der Abstand unter dem zweiten oberen Grenzwert liegt) geht das Verfahren zu S32 über, um einen Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. Das Leuchten jeder Lampe wird so gesteuert, dass, wenn der Nutzer weit weg vom Fahrzeug ist (d.h. in der Reihenfolge Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus, Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus, Langstrecken-Beleuchtungsmodus), die Gesamt-Lichtmenge der Lampen (Beleuchtung) groß wird (wenn ein Strahlwinkel auf diese Beleuchtung bezogen ist, wird eine Lichtmenge, die von dem Nutzer vor der Beleuchtung gesehen wird, verwendet: beispielsweise wird, wenn die Lampe höher gerichtet wird, um einen hohen Strahl zu erzeugen, die gesehene Lichtmenge groß, obwohl die Menge der Lichtquelle sich in beiden Fällen des hohen Strahls und des tiefen Strahls nicht ändert). Somit wird die Annäherung an das Fahrzeug beleuchtet, so dass der Nutzer wirksam auf sichere Weise zum Fahrzeug gewiesen werden kann.

23 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn ein Nutzer U sich einem Fahrzeug von vorne nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus wird der Frontscheinwerfer 504 in der Hochstrahlposition zum Leuchten gebracht. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus wird der Scheinwerfer 504 in der Niedrigstrahlposition zum Leuchten gebracht, und seine Lichtmenge nimmt ab. Das heißt, die Menge der Lichtquelle (die z.B. durch Antriebsspannung angepasst werden kann) und/oder ein Strahlwinkel werden angepasst, um eine gesehene Lichtmenge zu ändern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird dagegen die Nebelleuchte 505 oder die Seitenleuchte 508, die eine geringere Lichtmenge aufweist, ausgewählt. Wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von vorne nähert, wird die Nebelleuchte 505 eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich zur Seite des Fahrzeugsbewegt, wird die Seitenleuchte 508 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet.

24 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von hinten nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus werden sowohl die Rückfahrleuchte 509, die Rückleuchte 507 und die Bremsleuchte 510 sämtlich eingeschaltet. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus werden nur die Rückleuchte 507 und die Bremsleuchte 510 eingeschaltet, um die Lichtmenge zu verringern. Das heißt, die Zahl der eingeschalteten Leuchten von den mehreren Leuchten wird geändert, um die Gesamt-Lichtmenge zu ändern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird entweder die Rückfahrleuchte 509, die Rückleuchte 507 oder die Bremsleuchte eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich der hinteren Mitte des Fahrzeugs nähert, wird nur die Rückleuchte 507 (oder nur die Bremsleuchte 510) eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich zur Seite des Fahrzeugs hin bewegt, wird die Rückfahrleuchte 509 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet.

25 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von der Seite nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus werden sowohl die Warnleuchte 506 als auch die mehreren Unterbodenleuchten 512 eingeschaltet. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus wird von den Leuchten, die im Langstrecken-Beleuchtungsmodus eingeschaltet sind, nur die Warnleuchte 506 ausgeschaltet, um die Lichtmenge zu verringern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird nur eine von den Unterbodenleuchten 512, die sich nahe dem Nutzer U befindet, eingeschaltet. Wenn der Nutzer sich der seitlichen Mitte des Fahrzeugs nähert, wird die mittlere Unterbodenleuchte 512 eingeschaltet. Wenn sich der Nutzer U in Längsrichtung des Fahrzeugs bewegt, wird die Unterbodenleuchte 512 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug nähert, kann ein Beleuchtungswinkel der Unterbodenleuchte 512 verändert werden, um die beleuchtete Fläche zu ändern, so dass der Nutzer U zum Fahrzeug gewiesen wird. In jedem Fall wird im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus auch das Innenlicht 511 eingeschaltet, um dem Nutzer, der bereit ist, in das Fahrzeug zu steigen, einen höflichen Gastservice zu bieten.

Eine Beleuchtung wird in einem Muster, das den Bestimmungsort abbildet, zu dem der Nutzer ab jetzt unterwegs ist, bereitgestellt. Wenn das Meer der Bestimmungsort ist, wird die Beleuchtung wirksam in dem Beleuchtungsmuster ausgeführt, dass eine Beleuchtung mit blauem Licht allmählich verstärkt wird und dann langsam verringert wird, wobei das Muster mit der Welle assoziiert ist.

In diesem Fall weist die obige Ausführungsform der Beleuchtung Varianten, wie in 67 dargestellt, gemäß der physischen und mentalen Befindlichkeit des Nutzers auf. Im Falle einer „etwas schwachen Befindlichkeit" wird das weniger notwendige Licht der Lichter, die für die Beleuchtung verwendet werden, verringert, um die Sicht zu verbessern, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Im Fall einer „ernsten physischen Befindlichkeit" wird weißes oder warmes dunkles Licht verwendet, um eine psychische Belastung zu mildern. Im Falle einer „Abgelenktheit" wird, um den Nutzer wach zu machen, die Beleuchtung blinken gelassen (beispielsweise wird eine stimulierende Wellenlänge einer Primärfarbe, wie rot oder blau, wirksam verwendet). Im Falle einer „Erregung" wird ein blaues Licht wirksam verwendet, um die extrem erregte mentale Befindlichkeit zu beruhigen.

Wenn als Gastservice-Aktionseinrichtung, die über einen Funkbefehl vom Nutzer-Endgerät 1 gesteuert werden kann, eine periphere Einrichtung mit einer Gebäudebeleuchtung 1161 wie in 26 dargestellt, sich in der Umgebung des Parkplatzes des Fahrzeugs befindet, kann die Gastservice-Aktion der Beleuchtung des Fahrzeugs mittels der Gebäudebeleuchtung 1161 hinzugefügt werden. Wie in 27 dargestellt, wird im Langstrecken-Beleuchtungsmodus das Fahrzeug des Nutzers nachts auf dem Parkplatz beleuchtet, so dass der Parkplatz besser sichtbar ist und die Stimmung des Nutzers wirksam aufgehellt wird. Im Mittelstrecken- und Langstrecken-Beleuchtungsmodus wird die Wirkung der Weisung zum Fahrzeug oder der Unterstützung beim Einstieg verstärkt, da der Bereich um das Fahrzeug herum weit ausgeleuchtet wird. Somit kann selbst dann, wenn ein Hindernis (am Boden) in einer Position, in der der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, vorhanden ist, das Hindernis leicht gefunden werden.

Die Dispositionstypen werden anhand des folgenden Verfahrens bestimmt. Nutzer eines Fahrzeugs können vorab in einem Nutzerregistrierungsabschnitt 600 (beispielsweise dem ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2, wobei der ROM vorzugsweise aus einem widerbeschreibbaren Flash-ROM besteht) und der Speichereinrichtung 535, wie in 36 dargestellt, registriert werden. In diesem Nutzerregistrierungsabschnitt 600 werden die Namen der Nutzer (oder Nutzer-IDs und persönliche Identifizierungsnummern) und Dispositionstypen (siehe 18), als einander entsprechend registriert. Diese Dispositionstypen werden gemäß Aktionsverlaufsinformationen, die als Aktionsverlaufsinformationen über eine bestimmte Aktionseinrichtung erhalten und gesammelt werden, während der Nutzer das Fahrzeug nutzt, geschätzt. Wenn zu wenige Aktionsverlaufsinformationen gesammelt wurden, so wie unmittelbar nach Beginn der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer oder wenn der Dispositionstyp geschätzt werden muss, ohne die Aktionsverlaufsinformationen sammeln zu dürfen, erhält der Nutzer die Möglichkeit, Dispositionstypinformationen oder Informationen, die notwendig sind, um die Dispositionstypinformationen zu spezifizieren, einzugeben, wie folgt. Dann kann der Dispositionstyp gemäß den Eingabeergebnissen bestimmt werden.

In 37 zeigt der Monitor 536 von 1 (der vom Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 ersetzt werden kann) die Dispositionstypen an. Der Nutzer wählt den Dispositionstyp aus, der dem Nutzer entspricht, und gibt ihn über den Eingabeabschnitt 529 ein. Der Eingabeabschnitt ist ein Touch Panel, das auf den Monitor 536 gesetzt ist, wo durch Berühren einer angezeigten und erzeugten Auswahltaste 529B eine Wahleingabe durchgeführt wird. Dagegen wird in 38 anstelle einer direkten Eingabe des Dispositionstyps eine Befragungseingabe zur Bestimmung des Dispositionstyps durchgeführt. Fragebegriffe der Befragung werden auf dem Monitor 536 angezeigt. Der Nutzer wählt aus den zu wählenden Antworten aus (die Wahltaste 529B bildet die Wahlmöglichkeiten, und durch Berühren einer entsprechenden Stelle des Touch Panels als Eingabeabschnitt 529 auf den Tasten wird die Wahleingabe durchgeführt). Durch Beantworten aller Fragen wird gemäß einer Kombination aus Antworten ein Dispositionstyp aus der Dispositionstypengruppe eindeutig bestimmt.

Die Nutzerregistrierungseingabe einschließlich der Namen der Nutzer wird vom Eingabeabschnitt 529 durchgeführt. Die Namen und bestimmten Dispositionstypen werden im Nutzerregistrierungsabschnitt 529 hinterlegt. Diese Eingaben können vom Mobiltelefon 1 aus durchgeführt werden. In diesem Fall werden die eingegebenen Informationen per Funk zum Fahrzeug gesendet. Wenn ein Nutzer ein Fahrzeug kauft, kann die Nutzerregistrierungseingabe vom Händler vorab mittels des Eingabeabschnitts 529 oder eines dafür bestimmten Eingabegeräts erledigt werden.

Bevor der Nutzer das Fahrzeug nutzt, ist eine Nutzerauthentifizierung erforderlich. Insbesondere dann, wenn mehrere Nutzer registriert sind, wird jedem Nutzer ein anderer Dispositionstyp zugeordnet, und somit unterscheidet sich der Inhalt des Gastservice je nach Nutzer. Die einfachste Authentifizierung besteht darin, eine Nutzer-ID und eine persönliche Identifikationsnummer vom Mobiltelefon 1 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 zu senden. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 überprüft die gesendete Nutzer-ID und die persönliche Identifikationsnummer anhand der registrierten Nutzer-IDs und persönlichen Identifikationsnummern. Die biometrische Authentifizierung, wie die Verifizierung einer Photographie des Gesichts mittels einer Kamera, die am Mobiltelefon 1 bereitgestellt ist, eine Stimmenverifizierung und eine Fingerabdruckverifizierung, können verwendet werden. Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, kann andererseits eine einfache Authentifizierung mittels einer Nutzer-ID und einer persönlichen Identifikationsnummer durchgeführt werden. Nachdem der Nutzer die Tür aufgesperrt hat und in das Fahrzeug einsteigt, kann die biometrische Identifizierung mittels z.B. der Gesichtskamera 521, des Mikrofons 522, der Retinakamera 526, der Iriskamera 527 oder der Venenkamera 528 durchgeführt werden.

Nachdem der Nutzer wie oben beschrieben authentifiziert und spezifiziert wurde, wird ein Dispositionstyp (Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers), der dem Nutzer entspricht, vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 erhalten, und eine Gastservice-Aktionseinrichtung und ein Aktionsmuster, die dem Dispositionstyp entsprechen, werden ausgewählt. Wie oben beschrieben, wird, wenn der ausgewählte Dispositionstyp „aktiv SKC1" ist, das Thema OBJ111, das zum Erwartungs/Aufmunterungs-Genre ST1 gehört, ausgewählt. Wenn der spezifizierte Dispositionstyp „ruhig SKC2" ist, wird das Thema OBJ211, das zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehört, ausgewählt. Der Ablauf des Verfahrens ist der gleiche wie in anderen Szenen.

Beispiele für die Funktionsauswahltabellen werden nachstehend mit Bezug auf die 7A bis 13B erläutert. Die Funktionsauswahltabellen sind als zweidimensionale Matrix aufgebaut. In den Tabellen zeigt die vertikale Achse die Aktionsaufgaben, die gemäß einer Störung des Nutzers bestimmt werden (ein Teil der Aufgaben ist nicht von einer Störung abhängig), und die horizontale Achse zeigt Arten von Gastservice-Aktionseinrichtungen, die für die Szenen und Themen verwendet werden können. In der Zelle, die den jeweiligen Gastservice-Aktionseinrichtungen entspricht, die für jede Aktionsaufgabe erzeugt wird, ist die Reihenfolge der Gastservice-Aktionseinrichtung, die vorzugsweise für die Aktionsaufgabe verwendet wird, als Zahl spezifiziert. Je höher die Zahl, desto höher ist die Priorität. Die Zahl „0" zeigt, dass die Gastservice-Aktionseinrichtung nicht verwendet wird. Am rechten Ende jeder Tabelle sind, um das Verständnis zu erleichtern, die Störungstypen in Bezug auf die Aktionsaufgaben und die Namen der Einheiten, welche die Störungen erfassen, ebenfalls beschrieben.

7A, 7B zeigen die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten, die dem Thema OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung entsprechen. Die Aktionsaufgaben sind die folgenden.

– Helligkeit der Außenumgebung des Fahrzeugs

Der Störungstyp ist „Abnahme der Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs", was vom Fahrzeugaußenumgebungs-Lichtmengensensor erfasst wird (da die Annäherungsszene das Ziel ist, kann der Sensor an einer Einrichtung in der Umgebung bereitgestellt werden, wie einem Parkplatz, ebenso wie am Fahrzeug. In diesem Fall werden die Erfassungsinformationen des Sensors durch Nachrichtenübermittlung erhalten). Wenn die vom Sensor erfasst Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs unter einem vorgegebenen Schwellenwert liegt, kann bestimmt werden, dass die Beeinträchtigungsbedingung „Abnahme der Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs" vorliegt.

– Nutzung von Außenlicht, Erzeugung von Innenlicht

Die Störung ist „Abnahme der Lichtmenge im Fahrzeug" und wird vom Beleuchtungssensor 539 erfasst (1). Wenn die vom Sensor erfasste Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs unter einem vorgegebenen Schwellenwert liegt, kann bestimmt werden, dass die Störung „Abnahme der Lichtmenge im Fahrzeug" vorliegt.

– Abschirmung nach außen, Geräuschtilgung

Die Art der Störung ist „Erhöhung des Geräuschpegels im Fahrzeug" und wird vom Geräuscherfassungs-Mikrofon 2011 von 44 erfasst. Gemäß dem Pegel des von diesem Sensor erfassten Geräuschs im Fahrzeug führt der Geräuschtilger 1001B ein Audioverfahren durch, um den Geräuschpegel im Fahrzeug zu senken, unabhängig von der oben beschriebenen Aktion.

– Fahrzeug-Innenumgebung

Der Störungstyp ist „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" und wird von einem Raumtemperatursensor 563 und einem Sonneneinstrahlungssensor 564 (1) erfasst. Wenn die Raumtemperatur von einer geeigneten Temperatur abweicht (oder ein Abweichungsfaktor (beispielsweise Zu- und Abnahme der Sonneneinstrahlung und Änderung der eingesaugten Luftmenge") vorliegt), wird bestimmt, dass die Störung in Bezug auf „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" vorliegt.

In Hinblick auf die Unterhaltungselemente und die Bereitstellung von Informationen wird die Gastservice-Aktion gemäß dem Geschmack des Nutzers ausgewählt. Störungen sind grundsätzlich nicht auf diese Auswahl bezogen. In diesem Fall kann gemäß einem Schätzungsergebnis der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers, wobei die Schätzung durch den nachstehend genannten Algorithmus vorgenommen wird, die Gastservice-Aktion exakt ausgewählt werden.

Die funktionelle Priorität des Fahrzeugaußenlichts, des Fahrzeuginnenlichts, der Fensterabschirmung (Energieabschirmung) und des Fahrzeugaudio ist hoch. Für eine nachdrückliche Aufmunterung werden ein voreingestellter Wert für die Außenlichtstärke für die Beleuchtung durch die Fahrzeugaußenbeleuchtung, ein eingestellter Wert für die Fahrzeuginnenbeleuchtung und ein Sprachausgabepegel (Musikschallpegel bei einer Musikausgabe) vom Fahrzeug-Audiosystem 515 und vom Mobiltelefon 1 in der Tabelle 371a für die Setzung eines geeigneten Steuerwerts hoch angesetzt. Um den Beleuchtungserfassungspegel des Beleuchtungssensors 539 von 1 und den Schalldruck-Erfassungspegel des Schalldrucksensors 540 von 1 den gesetzten Werten anzugleichen, steuert der Gastservice-Steuerabschnitt 3 die Ansteuerungs-Ausgabepegel der Leuchten 504 bis 512 und des Fahrzeug-Audiosystems 515. Ein Sprachausgabepegel des Mobiltelefons 1 wird als Antwort auf Funkbefehle auf einen entsprechenden Wert gesetzt. Auch wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit der Abgelenktheit entspricht, verbessert die Darstellung der Erwartung/Aufmunterung manchmal die Konzentration aufs Fahren wirksam.

8A, 8B zeigen dagegen die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für die Setzung geeigneter Steuerwerte entsprechend dem Thema OBJ211 zum Entspannen/Lockern. Die Aktionsziele und Störungsarten sind die gleichen wie diejenigen in den 7A, 7B. Die funktionelle Priorität wird auf die gleiche Weise wie bei Erwartung/Aufmunterung gesetzt. Ein gesetzter Wert der Außenbeleuchtungsstärke, ein gesetzter Wert der Fahrzeug-Innenbeleuchtung und ein Musikschallpegel sind in der Tabelle 371 zum Setzen von geeigneten Steuerwerten niedriger gesetzt als diejenigen des Themas OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung. Es wird eine sanftere Darstellung einschließlich von Lichtfarben und Musikauswahl durchgeführt. Selbst wenn die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit der schlechten physischen Befindlichkeit oder Erregung entspricht, ist die sanfte Darstellung auch wirksam.

Spezifische Verfahren sind wie folgt. Das heißt, wenn ein Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, um in das Fahrzeug einzusteigen, können verschiedene Aktionen durch die Beleuchtungseinrichtungen (23 bis 25: Bezugszahlen 504, 505, 507, 509, 510, 511 und 512: diese Einrichtungen dienen als Beleuchtungseinrichtungen zum Erhellen des Erscheinungsbildes des Fahrzeugs (Licht von der Innenbeleuchtung 511, das nach außen dringt, erhellt das Aussehen indirekt)) gemäß dem erhaltenen Dispositionstyp des Nutzers (Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers) durchgeführt werden. Wenn das Thema OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung ausgewählt ist, werden die Darstellungen für die Aufmunterung der Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug eindrucksvoll durchgeführt. Beispielsweise wird die Leuchtstärke oder die Zahl der Blinkungen von den Beleuchtungseinrichtungen in Bezug auf den Gastservice erhöht, der Frontscheinwerfer 503 wird auf hohen Strahl geschaltet und die Leuchtstärke der roten Rückleuchte 507 wird erhöht. Wenn dagegen das Thema OBJ211 für Entspannung/Lockerung ausgewählt ist, werden sanfte Darstellungen wie folgt durchgeführt. Die Leuchtstärke der Beleuchtungseinrichtungen in Bezug auf den Gastservice wird leicht vermindert. Eindrucksvoll blinkende Beleuchtung wird vermieden. Die Beleuchtung wird eingeblendet, um die Lichtmenge allmählich zu erhöhen. Die seitliche Unterbodenleuchte 512 zur Beleuchtung der Füße, die Innenbeleuchtung 511 und der Frontscheinwerfer 504 werden nacheinander eingeschaltet, um das Fahrzeug allmählich sichtbar zu machen. Wenn die rote Rückleuchte 507 nicht verwendet wird, kann die Beleuchtungsfarbe insgesamt im Vergleich zum Beleuchtungsmuster für den „aktiven" Dispositionstyp verändert werden. Anstelle von Glühlampen und Halogenlampen können Leuchtdioden die Beleuchtungseinrichtungen einschließlich des Frontscheinwerfers und der Rückleuchte bilden.

Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, kann dann der Lautsprecher (Sprachausgabeabschnitt) 311, der am Mobiltelefon (Nutzerendgerät) 1 bereitgestellt ist, als Gastservice-Aktionseinrichtung anstelle der oben genannten Beleuchtungseinrichtungen verwendet werden. In diesem Fall erfasst die Kommunikationseinrichtung 4 des Fahrzeugs die Annäherung des Nutzers und veranlasst den Lautsprecher 311, die Gastservice-Klänge entsprechend dem Dispositionstyp, der dem Nutzer entspricht, (d.h. den erhaltenen Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers) auszugeben. In dieser Ausführungsform handelt es sich bei den Gastservice-Klangdaten um Musikquellendaten. Die Gastservice-Klangdaten können Daten von Soundeffekten und menschlichen Stimmen (sogenannte Klingeltöne) sein. Die Gastservice-Klangdaten können in der Speichereinrichtung 535 des Fahrzeugs gespeichert werden, wie in 1 dargestellt. Nur die benötigten Daten müssen über die Kommunikationseinrichtung 4 zum Mobiltelefon 1 geschickt werden. Die Gastservice-Klangdaten können in einem Klangdaten-Flash-ROM 316b des Mobiltelefons 1 hinterlegt sein. Der letztgenannte Fall wird nachstehend erläutert.

Wenn ein Nutzer authentifiziert und spezifiziert wurde, wird zunächst ein Dispositionstyp, der dem Nutzer entspricht, spezifiziert. Die Liste der IDs der Gastservice-Klangdaten, die im Klangdaten-Flash-ROM 316b hinterlegt ist, wird vom Mobiltelefon 1 erhalten. Dann werden die Musikquellendaten, die dem spezifizierten Dispositionstyp entsprechen, aus der Liste ausgewählt. Um den Nutzer aufzumuntern, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, werden mehrere Stücke der Musikquellendaten mit unterschiedlichen Liedmodus-Codes ausgewählt (beispielsweise werden MIDI-Daten verwendet).

Eine Darstellung, die sich je nach Abstand ändert, wird durchgeführt, ebenso wie ein Gastservice-Verfahren, welches die Beleuchtung nutzt (der Ablauf davon ist der gleiche wie in 28). Die Priorität der Liedmodus-Codes wird entsprechend dem Aufmunterungsgrad der mentalen Befindlichkeit des Nutzers gesetzt. Es wird ein Lied ausgewählt, so dass, je kürzer der Abstand wird, desto stärker die mentale Befindlichkeit aufgemuntert wird. Genauer wird, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, der Aufmunterungsgrad der mentalen Befindlichkeit höher. Die Liedmodus-Codes werden in der Reihenfolge: „heilend und α-Welle" oder „sanft und tröstend" (für Langstrecke), „erfrischend" (für Mittelstrecke), „aufmunternd" (für Kurzstrecke) bestimmt. Gemäß dem Geschmack des Nutzers ist auch die umgekehrte Code-Reihenfolge möglich, so dass der Nutzer zuerst aufgemuntert und dann beruhigt wird, wenn der sich dem Fahrzeug nähert.

Wie in 31 dargestellt, wird im Langstrecken-Gastservice-Modus eine ID (Lied-ID) von Musikquellendaten mit dem Liedmodus-Code „heilend" und α-Welle" oder „sanft und tröstend" zum Mobiltelefon 1 geschickt (S201). Im Mobiltelefon 1 werden Musikquellendaten, die der ID entsprechen, ausgewählt und zu spielen begonnen (S202). Dann wird im in 32 dargestellten Mittelstrecken-Gastservice-Modus eine ID (Lied-ID) von Musikquellendaten mit einem Liedmodus-Code „erfrischend" zum Mobiltelefon 1 gesendet (S210). Das Mobiltelefon 1 wählt die Musikquellendaten entsprechend der ID aus und spielt sie ab. Das Mobiltelefon 1 wählt und spielt die Musikquellendaten entsprechend der ID. Wie oben beschrieben, werden die Vibratoreinheit 354 und die LED-Einheit 355 synchron mit der Musik angesteuert, um den Gastservice, der Klangausgaben verwendet, noch munterer zu machen (S211). Die Beleuchtungseinrichtungen können synchron mit der Musik blinken (S212).

Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert und bereit ist, ins Fahrzeug einzusteigen, beginnt der Kurzstrecken-Gastservice-Modus die am stärksten aufmunternde Darstellung bereitzustellen. Das heißt, die Prozesse S220 bis S222 sind fast die gleichen wie im Mittelstrecken-Gastservice-Modus. In S220 und S222 werden jedoch die Musikquellendaten für „Aufmunterung" ausgewählt. Andererseits werden Musikquellendaten der gleichen ID ausgewählt und auf dem Fahrzeug-Audiosystem zu spielen begonnen. In diesem Fall kann die Aufmunterung wirkungsvoller sein, wenn das Fenster durch den elektrischen Fensterbetätigungsmechanismus geöffnet wird und die Musikdaten synchron mit den auf dem Mobiltelefon 1 abgespielten ausgegeben werden (S223). In diesem Fall wird im Fahrzeug ein Klang-Code oder ein Hauptmelodieabschnitt von MIDI-Daten um einen solchen Grad reduziert (oder erhöht), dass im Vergleich zum Hauptmelodieabschnitt am Mobiltelefon 1 ein konsonanter Klang gebildet wird, und ausgegeben. Dann können die Ausgaben des Mobiltelefons 1 und des Fahrzeug-Audiosystems 515 miteinander harmonisiert werden. Wenn der Ausgabezeitpunkt des Hauptmelodieabschnitts der MIDI-Daten um eine vorgegebene Zahl von Takten in Bezug auf den Hauptmelodieabschnitt am Mobiltelefon verzögert (oder verfrüht) wird, kann ein Trolleffekt zwischen den Ausgaben des Mobiltelefons 1 und des Fahrzeug-Audiosystems 515 erreicht werden.

In S224 liest der Herzschlagsensor 342 des Mobiltelefons 1 den Puls des Nutzers, und ein Tempo-Code der MIDI-Daten wird verändert, um das Tempo proportional zum Puls zu erhöhen. Somit wird die ausgegebene Musik beschleunigt, so dass der aufmunternde Effekt verstärkt werden kann. Im Thema OBJ211 für Entspannung/Lockerung kann der letzte aufmunternde Prozess für die Kurzstrecke vermieden werden.

Was die Beziehung zwischen der Musik und der geschätzten mentalen oder physischen Befindlichkeit betrifft, so wird im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit eine Musik gespielt, die nicht aus stimulierenden hohen Tönen besteht, sondern hauptsächlich aus tiefen Tönen, oder das Klangvolumen wird gesenkt und das Tempo wird im Falle einer relativ ernsten physischen Befindlichkeit verlangsamt. Im Falle einer Erregung wird das Tempo der Musik wirksam auf langsam gesetzt. Im Falle einer Abgelenktheit wird das Volumen erhöht, und Musik, die wirksam ist, um für eine wache Stimmung zu sorgen (wie Free Jazz, Hard Rock, Heavy Metal und Avantgarde-Musik) wird wirksam abgespielt.

Wie in 2 dargestellt, werden in der Annäherungsszene SCN1 „Ermitteln der Fahrzeugposition (OBJ311)" und „Suchen nach verlorenen Gegenständen und Sperrung (OBJ312)" im Besorgtheits-/Gespanntheits-Genre ST3 gesetzt, und „sanftes Einladen von Gepäck (OBJ411)" wird im Genre ST4 für die Erleichterung einer körperlichen Belastung gesetzt. Die Gastservice-Prozesse für diese Genres werden parallel zu den Gastservice-Prozessen der Themen OBJ111 und OBJ211 zum Aufmuntern der Stimmung durchgeführt.

10 zeigt den Inhalt der Funktionsauswahltabelle 371, die dem Thema „Ermitteln der Fahrzeugposition (OBJ311)" entspricht. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp ist wie folgt.

– Feststellung der Fahrzeugposition

Der Störungstyp ist „großer Abstand zwischen Fahrzeug und Nutzer". Der Abstand wird anhand von Positionsinformationen des Fahrzeug-GPS 533 und des Mobiltelefon-GPS 554 erfasst. Wenn der Abstand über einen vorgegebenen Schwellenwert liegt, wird erfasst, dass der Störungstyp „großer Abstand zwischen Fahrzeug und Nutzer" vorliegt.

– Fahrzeuginnenumgebung

Der Störungstyp ist „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" und ist gleich der Aktionsaufgabe „Fahrzeuginnenumgebung". Die Sammlung von Informationen betrifft die Auswahl der Gastservice-Aktion gemäß dem Geschmack des Nutzers, betrifft aber nicht grundsätzlich eine Störung. In diesem Fall kann gemäß dem Ergebnis der Schätzung der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers mittels des nachstehend genannten Algorithmus die geeignete Gastservice-Aktion ausgewählt werden.

Das Fahrzeug-GPS 533, das Mobiltelefon-GPS 554, die Hupe 502 und die Fahrzeugaußenleuchten (oder die Fahrzeuginnenleuchten) werden als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Die Aktionen laufen wie folgt ab. Die Positionsinformationen werden dem Mobiltelefon 1 mitgeteilt und auf dem Monitor 308 (1) in Form einer Landkarte zusammen mit Positionsinformationen über das Mobiltelefon-GPS 554 dargestellt. Somit kann die relative Position zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug erkannt werden. Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug innerhalb eines vorgegebenen Abstands nähert, wird dem Nutzer die Position des Fahrzeugs durch ein Pfeifen und die Sirene der Hupe 502 und das Einschalten der Fahrzeug-Außenleuchten (oder der Fahrzeuginnenleuchten) angezeigt.

Bei „Bestätigung von verlorenen Gegenständen und Absperrung (OBJ312)" wird dagegen eine Sprachnachricht ausgegeben, welche zur Bestätigen von Vorsichtsmaßnahmen vor dem Fahren auffordert (Sprachdaten können im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 hinterlegt sein und mittels der Sprachausgabe-Hardware des Fahrzeug-Audiosystems ausgegeben werden). Die Nachrichten für die Aufforderung zur Bestätigen von Vorsichtsmaßnahmen sind wie folgt, aber nur als Beispiele. „Haben Sie Führerschein und Brieftasche dabei?" „Haben Sie einen Pass dabei?" (Wenn der im Fahrzeug-Navigationssystem eingestellte Bestimmungsort ein Flughafen ist). „Haben Sie die Haustür abgeschlossen?" „Haben Sie die Fenster nach hinten geschlossen?" „Haben Sie die Innenraum-Klimaanlage abgestellt?" „Haben Sie das Gas abgestellt?"

Dann werden Änderungen des Gesichtsausdrucks des Nutzers, der sich dem Fahrzeug nähert (der von der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen werden kann), und die Körpertemperatur des Nutzers (die vom Infrarotsensor 519 gemessen werden kann) gemessen. Aus der Wellenform der zeitabhängigen Änderungen kann die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers geschätzt werden. Wie oben beschrieben kann, wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit normal ist, die Gastservice-Aktion des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres ST1 ausgewählt werden. Wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit instabil oder Verärgerung (oder Erregung) ist (oder wenn die physische Befindlichkeit schlecht ist), kann die Gastservice-Aktion des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2 ausgewählt werden.

56 zeigt ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Analyseverfahrens der Änderung des Gesichtsausdrucks. In SS151 wird ein Änderungszähler N zurückgesetzt. Wenn in SS152 der Zeitpunkt zur Abfrage gekommen ist, geht das Verfahren zu SS153 über, um ein Gesichtsbild aufzunehmen. Das Gesichtsbild wird wiederholt aufgenommen, bis ein Frontalbild erhalten wird, aus dem der Gesichtsausdruck spezifiziert werden kann (SS154 bis SS153). Wenn das Frontalbild erhalten wurde, wird das Frontalbild nacheinander mit Master Images (die in Bioauthentifizierungs-Masterdaten 432 in der Speichervorrichtung 535 enthalten sind) verglichen, um einen Gesichtsausdruckstyp zu spezifizieren (SS156 bis SS157). Wenn der spezifizierte Gesichtsausdruckstyp „Besorgnis und Verstimmung" ist, wird der Ausdrucksparameter I auf „2" gesetzt (SS158 bis SS159). Wenn der spezifizierte Gesichtsausdruckstyp „Erregung und Ärger" ist, wird der Ausdrucksparameter I auf „3" gesetzt (SS160 bis SS161).

In SS162 wird der zuletzt erhaltene Gesichtsausdrucksparameter I' gelesen, um dessen Änderungswert ΔN zu erhalten. IN SS163 wird der Änderungswert zum Änderungszähler N addiert. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis eine bestimmte Abfrageperiode endet (SS164 bis SS152). Wenn die Abfrageperiode endet, geht das Verfahren zu SS165 über. In SS165 wird ein Durchschnittswert I des Gesichtsausdrucksparameters I (als ganze Zahl) berechnet. Die mentale Befindlichkeit, die dem Gesichtsausdruckswert entspricht, kann bestimmt werden. Je höher der Wert des Änderungszählers N ist, desto größer ist die Änderung des Gesichtsausdrucks. Beispielsweise wird ein Schwellenwert in einem Wert N gesetzt. Ausgehend vom Wert N, kann die Änderung des Gesichtsausdrucks als „kleine Änderung", „Zunahme", „leichte Zunahme" und „schnelle Zunahme" bestimmt werden.

Andererseits zeigen die 54A, 54B ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Körpertemperatur-Wellenformanalyseverfahrens. In einer Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein Abfragezeitpunkt mit einem bestimmten Intervall gekommen ist, die Körpertemperatur, die vom Infrarotsensor 519 erfasst wird, abgefragt, und ihre Wellenform wird aufgezeichnet. In einer Wellenform-Analyseroutine werden Wellenformen der Körpertemperatur, die während der nächstliegenden vorgegebenen Periode abgefragt wurden, in SS53 erhalten. Die bekannte schnelle Fourier-Transformation wird auf die Wellenformen in SS54 angewendet, um in SS54 ein Frequenzsspektrum zu erhalten. Eine Mittenfrequenz des Spektrums (oder eine Spitzenfrequenz) f wird in SS55 berechnet. In SS56 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Sektionen σ1, σ2 usw. eingeteilt, und in SS57 wird ein Durchschnittswert der Körpertemperatur in jeder Sektion berechnet. In den jeweiligen Sektionen werden mittels der Durchschnittswerte der Körpertemperaturen als Wellenform-Mittenlinien integrierte Amplituden A1, A2 usw. (jeweils durch Integrieren eines absoluten Werts der Wellenformänderung aufgrund der Mittenlinie und durch Teilen des integrierten Werts mittels jeder Sektionsbreite σ1, σ2 usw. erhalten) berechnet. In SS59 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden A in den Sektionen gebildet, und der Durchschnitt wird als repräsentativer Wert der Wellenformamplituden bestimmt.

Das Informationsabfrageprogramm zum Erhaltne der Wellenformen, einschließlich der folgenden Prozesse, ist so geplant, dass in vorgegebenen Intervallen für nur die Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit, die zu der spezifischen Szene gehört, begonnen wird. Obwohl aus den Figuren nicht ersichtlich, wird die Abfrage nicht unbegrenzt durchgeführt. Nach einer Abfrageperiode, die definiert ist, um die Abfragen zu erhalten, die für die Wellenformanalyse erforderlich sind, enden die Wiederholungen.

In SS60 wird überprüft, ob eine Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung der überwachten Körpertemperatur „schnell" ist. In SS62 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Grenzwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Grenzwert fL0 (f > 0) liegt, wird bestimmt, dass die Änderung der überwachten Körpertemperatur „langsam" ist. Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS64 über. In SS64 wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur „normal" ist. Dann geht das Verfahren zu SS65 über. In SS65 wird eine integrierte Amplitude A (Durchschnittswert) mit einem Schwellenwert A0 verglichen. Wenn A > A0, wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur sich „ändert". Wenn A ≤ A0, wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur „beibehalten" wird (stabil ist).

Anhand der Bestimmungsergebnisse der zeitabhängigen Änderungen der erhaltenen Biobefindlichkeitsparameter, wird die spezifische mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers bestimmt (geschätzt). Beispielsweise ist eine Bestimmungstabelle 1601 in der Speichervorrichtung 535 hinterlegt. Wie in 51 dargestellt, entsprechen in der Bestimmungstabelle 1601 die mehreren spezifizierten Befindlichkeiten jeweils einer Kombination aus zeitlicher Änderung der Biobefindlichkeitsparameter, die von den mehreren Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten erfasst werden sollen, um zu bestimmen, ob die jeweilige spezifische Befindlichkeit besteht.

In dieser Ausführungsform sind „Ablenkung", „schlechte physische Befindlichkeit" und „Erregung" als die spezifizierten Befindlichkeiten bestimmt. Genauer ist die „schlechte physische Befindlichkeit" in mehrere Stufen, „etwas schlechte physische Befindlichkeit" und „ernste physische Befindlichkeit" aufgeteilt. Insgesamt sind vier grundsätzliche spezifizierte Befindlichkeiten definiert. „Ablenkung" und „Erregung" können in mehrere Stufen unterteilt sein, um die mentale und physische Befindlichkeit genauer schätzen zu können. In dieser Ausführungsform ist für jede Befindlichkeitskombination, wo eine physische und eine mentale Befindlichkeit („Ablenkung" und „Erregung") kombiniert sind, eine einmalige Kombination aus zeitlichen Änderungen der Biobefindlichkeitsparameter definiert. Die Schätzungsgenauigkeiten der kombinierten Befindlichkeiten sind verbessert.

Wenn der Nutzer eine Unbequemlichkeit empfindet, z.B. aufgrund der fehlenden Konformität der Gastservice-Aktion und eines zu schwachen oder zu starken Pegels davon, zeigt der Nutzer häufig die gleiche Befindlichkeit wie die etwas schlechte physische Befindlichkeit. In dieser Ausführungsform sind „Unbequemlichkeit" und „etwas schlechte physische Befindlichkeit" zu einer spezifizierten Befindlichkeit integriert (natürlich können sie durch Ändern der Schwellenwerte für die damit verbundenen Parameter getrennt voneinander spezifiziert werden).

Als biologische Parameter werden „Blutdruck", „Körpertemperatur", „Hautwiderstand", „Gesichtsausdruck", „Haltung", „Blicklinie", „Pupille (Umfang)" und „Lenken" verwendet, einschließlich der Parameter, die in den nachfolgenden Szenen verwendet werden. Der Sensor der Kamera, die auch ausgewählt werden muss, um den Biobefindlichkeitsparameter für das gleiche Ziel zu erhalten, wird gemäß der Szene geändert.

Wie oben beschrieben, können in dieser Annäherungsszene ein Gesichtsausdruck des Nutzers, der von der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen wird, und die Körpertemperatur des Nutzers, die von dem Infrarotsensor 519 gemessen wird, als Biobefindlichkeitsparameter verwendet werden. In der Bestimmungstabelle 1601 nimmt im Falle einer Abgelenktheit die Änderung des Gesichtsausdrucks rasch zu, und im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit und einer Erregung nimmt die Änderung des Gesichtsausdrucks tendenziell zu. Diese Fälle können als unterschiedlich zum Normalzustand erkannt werden, aber jede mentale und physische Befindlichkeit ist im Einzelnen schwierig zu erkennen. Im Falle einer Abgelenktheit ändert sich die Körpertemperatur nicht stark (fast gleich wie bei der normalen Befindlichkeit). Im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit ändert sich die Körpertemperatur langsam. Im Falle einer Erregung ändert sich die Körpertemperatur schnell. Somit können „Abgelenktheit", „schlechte physische Befindlichkeit" und „Erregung" durch Kombinieren dieser Parameter miteinander getrennt erkannt werden.

Das Verfahren in diesem Fall ist in 66 dargestellt (dies kann unter dem gleichen Konzept unabhängig von den Szenen bestimmt werden, und in den nachstehend genannte Fahrtszenen wird grundsätzlich der gleiche Ablauf durchgeführt). Grundsätzlich werden die mehreren Biobefindlichkeitsparameter (Gesichtsausdruck und Körpertemperatur) mit übereinstimmenden Informationen in der Bestimmungstabelle abgestimmt. Die spezifizierte Befindlichkeit, die der abgestimmten Kombination entspricht, wird als aktuelle spezifizierte Befindlichkeit spezifiziert. In SS501 bis SS508 werden Bestimmungsergebnisse (beispielsweise „schnelle Abnahme" und „Zunahme") der zeitabhängigen Änderungen der Biobefindlichkeitsparameter, die durch die Analyseverfahren, die in den Ablaufschemata von 54A bis 57B, 60A bis 62B oder 64, 65 erhalten werden, gelesen. In SS509 werden die übereinstimmenden Informationen, die zeigen, wie jeder Bioparameter in der Bestimmungstabelle 1601 sich ändert, um zu bestimmen, dass jede spezifizierte Befindlichkeit besteht, mit den oben genannten Bestimmungsergebnissen abgestimmt. Ein Abstimmungszähler der spezifizierten Befindlichkeit, deren übereinstimmende Informationen mit den Bestimmungsergebnissen abgestimmt werden, wird inkrementiert. In diesem Fall könnten beispielsweise nur die spezifizierte Befindlichkeit, deren abgestimmte Informationen mit den Bestimmungsergebnissen übereinstimmen, unter den biologischen Parametern verwendet werden. Wenn auf viele Biobefindlichkeitsparameter Bezug genommen wird, stimmen die abgeglichenen Informationen selten mit den Bestimmungsergebnissen über die biologischen Parameter überein. Die physische oder mentale Befindlichkeit des Nutzers kann nicht flexibel geschätzt werden. Ein Punkt (N) des Abstimmungszählers wird als „Übereinstimmungsgrad" verwendet, und die spezifizierte Befindlichkeit mit dem höchsten Punkt, d.h. dem höchsten Übereinstimmungsgrad, wird als aktuelle spezifizierte Befindlichkeit bestimmt (SS510).

In 51 trägt wie in dem Fall, wo bestimmt wird, dass der durchschnittliche Blutdruckpegel sich „ändert", der gleiche Biobefindlichkeitsparameter manchmal zur Etablierung mehrerer spezifizierter Befindlichkeiten („Abgelenktheit" oder „Erregung") positiv bei. In diesem Fall wird der Übereinstimmungszähler jeder spezifizierten Befindlichkeit inkrementiert. Beispielsweise wird bestimmt, dass sich der durchschnittliche Blutdruckpegel „ändert", die vier übereinstimmenden Zählerwerte N1, N4, N12 und N13 werden inkrementiert.

Wie oben beschrieben, wird in den meisten Fällen bestimmt, ob die abgestimmten Informationen mit den Bestimmungsergebnissen übereinstimmen, im Vergleich zu Schwellenwerten der Biobefindlichkeitsparameter (wie der Frequenz oder Amplitude). Wenn die Übereinstimmung binär bestimmt wird (weiß oder schwarz), werden Informationen über eine Abweichung zwischen einem Befehlswert eines aktuellen Parameters und einem Schwellenwert versteckt. Wenn die Übereinstimmung gemäß einem Wert nahe dem Schwellenwert bestimmt wird, ist die Bestimmung „grau". Im Vergleich zu dem Fall, wo die Übereinstimmung entsprechend einem Wert bestimmt wird, der weit vom Schwellenwert liegt (beispielsweise liegt der Wert beträchtlich über dem Schwellenwert), ist es grundsätzlich bevorzugt, dass der Parameter weniger zu dem Bestimmungsergebnis beiträgt.

Statt einer Addition zum Übereinstimmungszähler nur dann, wenn die abgestimmten Informationen und das bestimmte Ergebnis vollständig übereinstimmen, wird, wenn die abgestimmten Informationen und das Bestimmungsergebnis nicht vollständig übereinstimmen, aber ein nahes Ergebnis innerhalb eines vorgegebenen Bereichs erhalten wird, dieses Ergebnis zum Übereinstimmungszähler addiert. Wenn die abgestimmte Information beispielsweise „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „schneller Anstieg" ist, werden 3 Punkte addiert. Wenn die abgestimmte Information „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „Anstieg" ist, werden 2 Punkte addiert. Wenn die abgestimmte Information „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „leichter Anstieg" ist, wird 1 Punkt addiert.

Als exakteres Verfahren wird das folgende Verfahren erläutert. Wie in 51 dargestellt, wird die Summe (ν oder μ) der Abweichungen zwischen den Biobefindlichkeitsparametern und den Schwellenwerten, die für die Bestimmungen verwendet werden, in jeder spezifizierten Befindlichkeit verwendet. Gemäß der Summe der Abweichungen kann die spezifizierte Befindlichkeit bestimmt werden. Der Fall, dass die spezifizierte Befindlichkeit mit der höchsten Summe der Abweichungen als endgültiges Befindlichkeitsschätzungsergebnis bestimmt wird, wird nachstehend erläutert. Da das Bestimmungsverfahren sich gemäß einer Definition der Abweichung ändert, ist das Bestimmungsverfahren nicht auf den folgenden Fall beschränkt. Die spezifizierte Befindlichkeit kann auch mittels N bestimmt werden. Die Erklärung wird nachstehend ausführlicher durchgeführt.

Zuerst wird das Konzept der Berechnung der Abweichung für jeden Biobefindlichkeitsparameter im Ausdruck 1 dargestellt.

– Ausdrücke 1

X:
Parameter, der für die Bestimmung verwendet wird
X0:
Bestimmungsschwellenwert

Abnormalität (positive) Abweichung im Fall von X > X0

Abnormalität (positive) Abweichung im Fall von X < X0

Summe der Abweichungspunkte für die Abnormalitätsbestimmung μ = ΣΔμ(3)

Normalitätsbestimmung im Fall von X < X0

Normalitätsbestimmung im Fall von X > X0

Summe der Abweichungspunkte für die Normalitätsbestimmung ν = ΣΔν(6)

Der Wert des Biobefindlichkeitsparameters wird generalisiert und durch X dargestellt, und der Schwellenwert, der für die Bestimmung verwendet wird, ist X0. Es wird in Übereinstimmung mit der Größenbeziehung zwischen X und X0 bestimmt, ob X zu der Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit positiv beiträgt. Wenn der Blutdruck in den 52A, 52B als Beispiel genommen wird, werden eine Frequenz f und eine Amplitude A der zeitabhängigen Wellenform des Blutdruck als Biobefindlichkeitsparameter X übernommen. Mit Bezug auf die Amplitude A ist der Schwellenwert A0. Wenn A > A0, wird bestimmt, dass sich ein durchschnittlicher Blutdruckpegel „ändert", was eine der abnormalen Befindlichkeiten darstellt. In diesem Fall trägt, wie in 51 dargestellt, die Amplitude A positiv zur Etablierung von zwei spezifizierten Bedingungen „Abgelenktheit" und „Erregung" bei.

Dagegen werden zwei Schwellenwerte, ein oberer Grenzwert fu0 und ein unterer Grenzwert fL0, für die Frequenz f gesetzt. Wenn f > fu0, wird bestimmt, dass die Änderung des Blutdrucks „schnell" ist, was eine der abnormalen Befindlichkeiten ist. Auch in diesem Fall trägt, wie in 51 dargestellt, die Frequenz f positiv zur Etablierung der beiden spezifizierten Befindlichkeiten „Abgelenktheit" und „Erregung" bei. Wenn dagegen f < fL0, wird bestimmt, dass ein Änderung des Blutdrucks „langsam" ist, was eine der abnormalen Befindlichkeiten ist. In diesem Fall trägt die Frequenz f positiv zur Etablierung der beiden spezifizierten Bedingungen „etwas schlechte physische Befindlichkeit/Unbehagen" und „ernste physische Befindlichkeit" bei. In beiden Fällen ist die Größenbeziehung zwischen den Parametern, die positiv zur Etablierung der spezifizierten Bedingungen beitragen, und den Schwellenwerten umgekehrt.

Wenn die spezifizierte Bedingung dagegen keiner der abnormalen Bedingungen entspricht, muss die spezifizierte Bedingung als normal bestimmt werden (welcher Fall als „normal" bestimmt wird, ist in 52A, 52B, 54A bis 57B, 60A bis 62B und 65 dargestellt). Beispielsweise wird in 52A, 52B bestimmt, dass ein durchschnittlicher Blutdruckpegel normal (konstant) ist, wenn A > A0, dass eine Blutdruckänderung normal (konstant) ist, wenn fu0 > fL0.

In dieser Ausführungsform ist ein Abweichungswert, der berechnet werden soll, so definiert, dass die Abweichung in die Plus-Richtung geht, wenn die Abweichung so gerichtet ist, dass sie positiv zur Etablierung einer spezifizierten Bedingung beiträgt. Ein Unterschied zwischen X und X0, der gemäß der Definition berechnet wird, wird als Abweichungswert verwendet. Wenn X > X0 so gerichtet ist, dass es einen positiven Beitrag leistet, werden die Abweichungen Δμ, Δν anhand des Ausdrucks (1) oder (5) der Ausdrücke 1 berechnet (beispielsweise f, wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „schnell" ist, oder A, wenn bestimmt wird, dass der durchschnittliche Blutdruckpegel „normal" ist). Wenn X < X0 so gerichtet ist, dass es einen positiven Beitrag leistet, werden die Abweichungen Δμ, Δν anhand des Ausdrucks (2) oder (4) der Ausdrücke 1 berechnet (beispielsweise f, wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „langsam" ist). Um die spezifizierte Befindlichkeit in eine abnormale Befindlichkeit und eine normale Befindlichkeit zu unterteilen, wird die erstgenannte mit „μ" versehen und die letztgenannte mit „ν".

Wenn der Parameter zwischen dem oberen Grenzwert und dem unteren Grenzwert liegt, wird der Fall, dass die Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit positiv ist (beispielsweise f wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „normal" ist), wie folgt behandelt. Das heißt, die Abweichung muss für den oberen Grenzwert anhand des Ausdrucks (2) berechnet werden, und die Abweichung muss für den unteren Grenzwert anhand. des Ausdrucks (4) berechnet werden. In diesem Fall kann, da die Validität der positiven Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit höher wird, je näher der Parameter im Zentrum eines Abschnitts zwischen dem oberen Grenzwert und dem unteren Grenzwert liegt, die definierte Abweichung so verwendet werden, dass der Parameter größer wird, je näher der Parameter an einem Mittelwert zwischen den Abschnitten liegt. Wenn beispielsweise ein Rechenwert der Abweichung anhand des Ausdrucks (2) mit Bezug auf den oberen Grenzwert Δμ1 ist, und wenn ein Rechenwert einer Abweichung anhand des Ausdrucks (2) mit Bezug auf den unteren Grenzwert Δμ2 ist, kann eine Syntheseabweichung Δμs, die durch Δμ1 = (Δμ1 × Δμ2)1/2 berechnet wird (geometrisches Mittel von Δμ1 und Δμ2) verwendet werden.

Wie oben beschrieben, werden die Abweichungen Δν, Δμ, die für jeden Parameter berechnet werden, zu den Zähler v0, μ1, μ2 usw. addiert, welche die Summe der Abweichungspunkte in jeder spezifizierten Befindlichkeit bilden (Ausdrücke 1: Ausdrücke (4), (6) oder Ausdrücke (7), (8) von 77). Die spezifizierte Befindlichkeit (abnormale oder normale Befindlichkeit) mit der höchsten Summe der Abweichungspunkte wird als Befindlichkeitsschätzungsergebnis bestimmt.

Im obigen Beispiel werden die Beiträge der Parameter, wenn die spezifizierte Befindlichkeit bestimmt wird, gleich verwendet. Die Beiträge können in große und kleine unterteilt werden und unterschiedlich gewichtet werden. Beispielsweise kann in 51, wenn „Abgelenktheit" spezifiziert wird und wenn die Erfassungsgenauigkeit einer Änderung des Gesichtsausdrucks problematisch ist, der Gewichtungsfaktor kleiner gemacht werden als der des Blutdrucks und des Hautwiderstands, wenn die Parameter in Bezug auf den „Gesichtsausdruck" zur übereinstimmenden Zählung addiert werden. Die Additionsausdrücke in dem Fall, dass der Gewichtungsfaktor verwendet wird, wenn die Abweichungen Δν, Δμ zur übereinstimmenden Zählung addiert werden, sind als Ausdrücke (9), (10) von 77 dargestellt. Der gesetzte Wert des Gewichtungsfaktors unterscheidet sich je nach Nutzer. Der Gewichtungsfaktor kann für jeden Nutzer gesetzt werden. Einheitliche Gewichtungsfaktoren können für die Parameter unabhängig von den spezifizierten Bedingungen gesetzt werden. Um eine Steuerung mit höherer Genauigkeit zu erreichen, kann der Gewichtungsfaktor für jeden Parameter gemäß der spezifizierten Befindlichkeit geändert werden (in diesem Fall bilden die Gewichtungsfaktoren eine zweidimensionale Gruppe).

Die Befindlichkeitsspezifizierungs-Ergebnistabelle 472 von 77 (im RAM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 oder in der Speichereinrichtung 535 hinterlegt), zeigt, welches Stück der abgestimmten Information mit jedem Parameter übereinstimmt oder wie hoch ein Rechenwert der Abweichung, die den Übereinstimmungsgrad zeigt, ist, und das Schätzungsergebnis der mentalen oder physischen Befindlichkeit (einer der spezifizierten Befindlichkeiten von 51) gemäß dem übereinstimmenden Stück der Information und dem Rechenwert. In dieser Tabelle sind der Beitrag jedes Parameters zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis und die Rechenergebnisse der oben genannten Abweichungen dargestellt. Die Beiträge zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis werden bereitgestellt, um zwischen den Parametern (in 77 Blutdruckänderung, Körpertemperaturänderung, Gesichtsausdruck, Haltungsänderung, Änderung der Blicklinie und ihres Musters), die positiv zum Schätzungsergebnis der spezifizierten Befindlichkeit beitragen (in 77 etwas schlechte physischen Befindlichkeit), und den Parametern, die nicht zum Schätzungsergebnis beitragen, unterscheiden zu können.

Genauer werden, wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis „abnormale Befindlichkeit" (etwas schlechte physische Befindlichkeit) ist, die Parameter, die positiv zu diesem Befindlichkeitsschätzungsergebnis beitragen, mit „2" versehen. Die Parameter, die negativ zu dem Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" beitragen, erhalten „0". Eine dritte Befindlichkeit (im folgenden auch neutrale Befindlichkeit genannt), die eine „abnormale Befindlichkeit" zeigt, die im Unterschied zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis nicht „normal" ist, erhält „1". Informationen zum Erkennen der positiven Beiträge zu dem Befindlichkeitsschätzungsergebnis, das eine „abnormale Befindlichkeit" bildet, und der negativen Beiträge zu dem Ergebnis, insbesondere Informationen zum Erkennen, ob der negative Beitrag abweichend vom Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" oder „abnormale Befindlichkeit" anzeigt, werden als Beitragsinformationen für die Befindlichkeitsbestimmung gespeichert. Wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" ist, erhält der Parameter, der positiv zu „normale Befindlichkeit" beiträgt, „0", und der Parameter, der negativ zu „normale Befindlichkeit" beiträgt (d.h. der eine etwas „abnormale Befindlichkeit" zeigt) erhält „1".

Was die wie oben beschrieben geschätzte und überwachte mentale oder physische Befindlichkeit betrifft, wird, wenn Punktwerte, die zu den jeweils spezifizierten Befindlichkeiten (einschließlich der normalen Befindlichkeit) beitragen, nahe beieinander liegen, das Befindlichkeitsschätzungsergebnis gemäß der Größenbeziehung der Punktwerte bestimmt. Somit kann eine Verringerung der Genauigkeit des Schätzungsergebnisses nicht vermieden werden. Um dies auszugleichen, wird, wenn der Unterschied zwischen den Punkten der höher positionierten spezifizierten Bedingungen bei oder unter einem vorgegebenen Niveau liegt, eine Frage nach Bestätigung einer Befindlichkeit an einen Nutzer mittels Sprache oder Bildschirmanzeige ausgegeben. Gemäß den Antwortinformationen ist es möglich, das Befindlichkeitsschätzungsergebnis auszugleichen.

Genauer werden Bestätigungsfrageinformationen, die jeder spezifizierten Befindlichkeit in jeder Szene entsprechen, z.B. in der Speichereinrichtung 535 hinterlegt. Wenn der Punktunterschied zwischen den höher positionierten spezifizierten Befindlichkeiten bei oder unter einem vorgegebenen Niveau liegt, wird eine Frage nach Bestätigung, ob eine dieser spezifizierten Befindlichkeiten die aktuelle Befindlichkeit ist, ausgegeben. Beispielsweise kann der Nutzer eine Frage nach Bestätigung der spezifizierten Befindlichkeit mit den höchsten Punkten leicht verstehen und somit kann leicht eine klare Antwort erhalten werden. Somit ist dies Frage effizient. Wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis schließlich mit Bezug auf das Ergebnis der Frage bestimmt wird, werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren von Parametern der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit und einer spezifizierten Befindlichkeit, die der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit in Bezug auf die Punkte nahe kommt, korrigiert und durch den nachstehend genannten Algorithmus so geändert, dass die Parameter der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit Priorität erhalten. Somit kann effizient verhindert werden, dass die gleiche Frage wiederholt gestellt wird. Die Beispiele sind nachstehen dargestellt.

(Wenn ein Punktwert einer normalen Befindlichkeit etwas höher ist als ein Punktwert einer etwas schlechten physischen Befindlichkeit) (Frage) „Sie sehen nicht gut aus. Geht es Ihnen gut?" (oder „Bilde ich mir das nur ein?) (Antwort) „Es geht mir gut." Die normale Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren von Parametern der normalen Befindlichkeit und einer Befindlichkeit, die der normalen Befindlichkeit punktemäßig nahe kommt, korrigiert und durch den nachstehend genannten Algorithmus so verändert, dass die Parameter der normalen Bedingung Priorität erhalten).

(Wenn der Punktwert einer etwas schlechten physischen Befindlichkeit etwas über dem Punktwert einer normalen Befindlichkeit liegt) (Frage) „Sie sehen blass aus. Wollen Sie sich vor dem Fahren ausruhen?" (Antwort) „Nein, es geht mir gut." Die normale Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte und Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter vom nachstehend genannten Algorithmus korrigiert und geändert, solange die Punkte der Parameter der normalen Befindlichkeit die Punkte der Parameter der etwas schlechten physischen Befindlichkeit übertreffen.)

(Wenn ein Punktwert für die Befindlichkeit Aufregung (Ärger) etwas über einem Punktwert für die etwas schlechte physische Befindlichkeit liegt) (Frage) „Was ist los? Sie sind schlecht gelaunt." (Antwort) „Ich fühle mich etwas krank." Die etwas schlechte physische Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter durch den nachstehend angegebenen Algorithmus korrigiert und geändert, solange die Punkte der Parameter für die etwas schlechte physische Befindlichkeit die Punkte der Parameter für Befindlichkeit Erregung (Ärger) übertreffen.)

(Wenn ein Punktwert der etwas schlechten physischen Befindlichkeit etwas über einem Punktwert für die Befindlichkeit Erregung (Ärger) liegt) (Frage) „Was ist los? Sind Sie erkältet?" (Antwort) „Lass mich in Ruhe. Mir geht es gut." Die Befindlichkeit Erregung (Ärger) wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter durch den nachstehend genannten Algorithmus korrigiert und verändert, solange die Punkte der Parameter für die Befindlichkeit Erregung (Ärger) die Punkte für die Parameter der etwas schlechten physischen Befindlichkeit übertreffen.)

Das Verfahren zum Ausgleichen der Befindlichkeitsschätzung kann nach und vor dem Start der Gastservice-Aktion in jeder Szene durchgeführt werden. Im letztgenannten Fall wird eine Richtung der Gastservice-Aktion, die gestartet werden soll, in die Richtung, die der Nutzer in einem Anfangsschritt verlangt, korrigiert. Es kann verhindert werden, dass das Ergebnis des Gastservice stark von der Forderung abweicht.

Dann kann das Gastservice-Verfahren der Einstiegsszene SCN2 als Fortsetzung des Verfahrens der Annäherungsszene SCN1 durchgeführt werden (2, ObJ121, OBJ221). Wenn ein Nutzer in das Fahrzeug steigt und der Besetzungssensor 520 den Nutzer erfasst, sendet der Gastservice-Steuerabschnitt 3 einen Befehl, das Abspielen der Musik zu beenden, über Funk an das Mobiltelefon 1. Dann endet die Gastservice-Aktion im Mobiltelefon 1. Dagegen sind Themen des Aufgeregtheit/Spannung-Lösungsgenres ST3 „Bequemlichkeit im Fahrzeug" (OBJ321: beispielsweise wird eine geeignete Temperatur in dem Fahrzeug anhand einer vorigen Aktion durch eine Klimaanlage beibehalten) und „Sicherheit im Falle des Einstiegs in ein Fahrzeug, Problemvermeidung" (OBJ322). Diese Themen werden durch die Unterbodenbeleuchtung durch die Unterbodenleuchte 512 von 1 und den Kollisionsvermeidungsmodus für ein Hindernis und die Tür durch den Türunterstützungsmechanismus 541 von 40 erreicht.

Im Gastservice-Thema „leichter Einstieg" (OBJ421) kann die Last des Öffnens und Schließens der Tür durch eine grundlegende Aktion des Türunterstützungsmechanismus 541 reduziert werden. Da die Aktion des Türunterstützungsmechanismus 541 bereits ausführlich beschrieben wurde, wird der Türunterstützungsmechanismus 541 hier nicht erläutert. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, kann die Last für den Nutzer mittels einer Unterstützungskraft des Türunterstützungsmechanismus 541, die stärker ist als die übliche Unterstützungskraft, noch weiter reduziert werden. Im Aufbau von 41 wird das Gesamtmoment aus äußerer Betätigungskraft und positiver Unterstützungskraft von einer Momenterfassungsspannung Vst reflektiert. Da der Türunterstützungsantrieb durch den Motor 1010 zurückgeschickt wird, so dass sich die Momenterfassungsspannung Vst Vref1 annähert, steigt die Unterstützungskraft automatisch, wenn die Kraft zum Öffnen der Tür durch den Nutzer mit schlechter physischer Befindlichkeit abnimmt. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, wird Vref1 so geändert, dass sie zunimmt, so dass die Unterstützungskraft verstärkt werden kann. In diesem Fall wird ein Teil der Spannungsteilungsresistoren zum Bestimmen von Vref änderbar gemacht. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, kann Vref1 durch Ändern der Werte der Spannungsteilungsresistoren erhöht werden.

Im Thema „leichtes Einladen von Gepäck" (OBJ422) wird, wenn der Nutzer großes Gepäck hat und geschätzt wird, dass er eine schwache physische Befindlichkeit hat, die Tür automatisch in eine vorgegebene Position geöffnet, um die Betätigung der Tür überflüssig zu machen, ohne den Nutzer beim Öffnen der Tür zu unterstützen. Somit wird das Einladen von Gepäck unterstützt. Es ist wirkungsvoll, eine Stelle im Kofferraum zu zeigen und die Abdeckung automatisch zu öffnen, um das Einladen zu unterstützen.

Nun werden die Vorbereitungsszene SCN3 und die Fahrt/Aufenthalt-Szene SCN4 erläutert. In den Themen (OBJ131, OBJ141 und OBJ231, OBJ241) des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres SST1 und des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2 werden die Betätigung der Fahrzeug-Innenbeleuchtung 511 und das Spielen des Fahrzeug-Audiosystems 515, die von der Annäherungsszene SCN1 und der Einstiegsszene SCN2 durchgeführt wurde, weitgehend beibehalten (Die Beleuchtungsfarbe oder das Beleuchtungsmuster und die Musikauswahl (oder Lautstärke) werden verändert). In der Vorbereitungsszene SCN3 können, um die Stimmung zu beruhigen, Licht mit einer geringeren Lichtmenge und die Musikauswahl für Erfrischung ST3 oder mild und tröstend SF von 18 eingestellt werden. Wenn der Nutzer zu fahren beginnt, kann die Lichtmenge erhöht werden, um den Fahrer abrupt wach zu machen, und die Musikauswahl für Aufmuntern und Aktivieren AG kann beispielsweise durchgeführt werden. Wie oben beschrieben, werden, wenn geschätzt wird, dass die mentale und physische Befindlichkeit abnormal ist, das Lichtansteuerungsmuster und die Musikauswahl im Hinblick auf diese Befindlichkeit priorisiert, ebenso wie in der Annäherungsszene.

13 zeigt ein Einstellungsbeispiel der Funktionsauswahltabelle 372 in Bezug auf die Themen OBJ141, OBJ142 des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres ST1. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp sind die gleichen wie in 7. Die Fahrzeug-Außenleuchten (fünf in der Nacht, null bei Tag (arbeiten nicht)), die Fahrzeug-Innenbeleuchtung, die Schließungsbetätigung des elektrischen Fenstermechanismus, der Geräuschtilger, das Fahrzeug-Audiosystem und die Videoausgabeeinrichtung, wie ein DVD-Spieler, werden als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Zur Senkung des Geräuschpegels im Fahrzeug tragen ein völliges Schließen der Fenster durch die Schließungsbetätigung des elektrischen Fenstermechanismus und die Betätigung des Geräuschtilgers 1101B, die in den 44, 45 dargestellt sind, erheblich bei. Wie oben beschrieben, verschont der Geräuschtilger 1001B spezifizierte notwendige Klänge, wie das Fahrzeug-Audiosystem 515, Unterhaltungen im Fahrzeug oder notwendige Außengeräusche (Verstärkungsgeräusche), die als Gefahr bemerkt oder erkannt werden sollen, und tilgt andere Geräuschelemente außer den notwendigen Klängen mittels Einstellung eines adaptiven Filters Somit kann der Nutzer in einer ruhigeren Umgebung Musik hören und überhört keine notwendigen Geräusche von außerhalb des Fahrzeugs. Wie in 67 dargestellt, kann es im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit wirksam sein, die spezifizierten notwendigen Töne (warnende, wichtige Töne) zu verschonen und hauptsächlich tiefe Töne der Audioausgabe zu egalisieren.

In der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten sind der Fahrzeug-Innenbeleuchtungspegel und der Musikschallpegel relativ hoch gesetzt. Wenn junge Menschen, die eine laute Umgebung mögen, das Ziel sind, können Fahrzeug-Innengeräusche, wie Windgeräusche, zur akustischen Atmosphäre im Fahrzeug beitragen. Das adaptive Filter weist die Begrenzung auf, die notwendigen Geräusche von außerhalb des Fahrzeugs mehr oder weniger aufzunehmen. Da der Musikschallpegel im Fahrzeug relativ hoch angesetzt ist, ist die Senkung des Geräuschpegels (je höher der Wert, desto stiller) ziemlich beschränkt. Der gesetzte Wert für den Musikschallpegel kann dadurch gesteuert werden, dass das Ausgabevolumen des Fahrzeug-Audiosystems 515 so eingestellt wird, dass ein Erfassungspegel des Schalldrucksensors 540 von 1 sich einem Zielwert nähert. Dagegen kann ein gesetzter Wert für den Geräuschpegel dadurch gesteuert werden, dass ein Zielwert für die verbliebenen Geräuschelemente, die vom Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 von 44 erfasst werden, auf einen finiten Wert, der den Pegel der verschonten Geräusche darstellt, von nicht null gesetzt wird.

9A, 9B zeigen Beispiele für das Setzen der Funktionsauswahltabelle 371 und der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten in Bezug auf die Themen OBJ241, OBJ242 des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2. Die Aktionsaufgaben oder die Störungstypen sind die gleichen wie in 11. Die ausgewählten Gastservice-Aktionseinriechungen sind die gleichen wie beim Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1. Der Lichtpegel und der Musikschallpegel werden niedriger angesetzt als beim Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1. Wie oben beschrieben, ist dieser Gastservice als Darstellung zum Abkühlen des Nutzers mit schlechter physischer Befindlichkeit oder Aufgeregtheit wirksam.

Wenn die Musik in der Annäherungsszene SCN1 und der Einstiegsszene SCN2 von MIDI abgespielt wird, wird das Abspielen mittels MPEG3-Lieddatenbank 515b (17) ausgewählt, da MIDI nicht ausreicht, um eine Musik in ihrer ganzen Bandbreite zu genießen. In diesem Fall wählt der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 (1) die Musikquellendaten entsprechend dem Dispositionstyp des Nutzers aus.

Wenn der Nutzer das Lied, das vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 automatisch gewählt wurde, nicht mag, kann der Nutzer mittels einer Eingabe vom Bedienabschnitt 515d immer sein Lieblingslied auswählen. Wenn der Nutzer ein Lied auswählt, entsprechen die nutzerspezifischen Informationen (Nutzername oder Nutzer-ID), die ID der ausgewählten Musikquellendaten, die genannten Gastservice-Bezugsdaten RD (Dispositionstyp-Code, Alters-Code, Geschlechter-Code, Genre-Code und Liedmodus-Code) einander und werden in den Musikauswahl-Verlaufsdaten 403 (die in der Speichereinrichtung 535 von 1 hinterlegt sind) gespeichert, wie in 20 dargestellt. In dieser Ausführungsform werden auch Daten der Musikauswahl und des Geschlechts und des Alters des Nutzers gespeichert.

In den Musikauswahldaten 403 werden statistische Informationen 404 (gespeichert in der Speichereinrichtung 535 von 1) über den Musikauswahlverlauf für jeden Nutzer erzeugt, wie in 21 dargestellt. In den statischen Informationen 404 werden die Musikauswahldaten für jeden Dispositionstyp-Code (SKC) gezählt, und der Dispositionstyp, der dem am häufigsten ausgewählten Lied entspricht, wird als numerischer Parameter spezifiziert. Das einfachste Verfahren besteht darin, den Persönlichkeitstyp, der dem am häufigsten ausgewählten Lied entspricht, als Disposition des Nutzers zu spezifizieren. Wenn die Zahl der Musikauswahlverläufe, die in den statistischen Informationen 404 gespeichert sind, beispielsweise eine vorgegebenen Höhe erreicht, kann der Dispositionstyp, der anfangs durch die Eingabe durch den Nutzer gesetzt wurde, durch den Dispositionstyp ersetzt werden, der wie oben beschrieben aus den statistischen Informationen 404 erhalten wird.

Die Dispositionstypen von Nutzern sind eigentlich kompliziert. Der Musikgeschmack ist nicht einfach genug, um dem gleichen Dispositionstyp zu entsprechen. Je nach Lebensumständen des Nutzers (beispielsweise ob der Nutzer zufrieden oder gestresst ist) können sich Disposition und Geschmack kurzfristig ändern. In diesem Fall ist es natürlich, dass sich auch der Musikgeschmack ändert und dass sich der Dispositionstyp, der aus der Statistik erhalten wird, ändert. In diesem Fall kann, wie in 21 dargestellt, wenn die statistischen Informationen 404 über die Musikauswahl nur für den nächstliegenden vorgegebenen Zeitraum (beispielsweise ein bis sechs Monate) erzeugt werden, statt die Statistik der Musikauswahlverläufe unbegrenzt zu ermitteln, eine kurzfristige Änderung des Dispositionstyps von den Statistikergebnissen reflektiert werden. Infolgedessen kann der Inhalt des Gastservice, der Musik nutzt, entsprechend der Befindlichkeit des Nutzers flexibel verändert werden.

Auch derselbe Nutzer muss die Musik nicht immer entsprechend dem Dispositionstyp auswählen, sondern kann die Musik auch entsprechend einem anderen Dispositionstyp auswählen. In diesem Fall kann, wenn der Nutzer nur Lieder auswählt, die zu dem Dispositionstyp gehören, wo die Lieder am häufigsten vom Nutzer ausgewählt werden, eine Situation entstehen, die ungünstig ist, um die Stimmung des Nutzers zu ändern. Musikauswahlwahrscheinlichkeits-Erwartungswerte werden den jeweiligen Dispositionstypen entsprechend den von den Statistikinformationen 404 angezeigten Musikauswahlhäufigkeiten zugeordnet. Lieder können zufällig anhand der Dispositionstypen, die entsprechend den Erwartungswerten gewichtet werden, ausgewählt werden. Im Hinblick auf die Musikquelle, an der der Nutzer mehr oder weniger interessiert ist (d.h. die vom Nutzer ausgewählt wird), werden die Lieder in absteigender Reihenfolge der Auswahlhäufigkeit über die mehreren Dispositionstypen ausgewählt. Der Nutzer kann manchmal den Gastservice erhalten, Musik zu verwenden, die dem Dispositionstyp des Nutzers nicht entspricht. Dies sorgt für einen guten Stimmungswechsel. Genauer wird eine Zufallszahlentabelle, welche die vorgegebene Zahl von Zufallswerten enthält, gespeichert. Die Zahl der Zufallswerte wird den jeweiligen Dispositionstypen entsprechend der Musikauswahlhäufigkeit zugeordnet. Dann wird eine Zufallszahl anhand eines bekannten Zufallszahlerzeugungs-Algorithmus erzeugt. Es wird überprüft, welchem Dispositionstyp der erhaltene Zufallszahlenwert zugeordnet ist, so dass der Dispositionstyp, der ausgewählt werden soll, spezifiziert werden kann.

In den statistischen Informationen 404 werden Musikauswahlhäufigkeiten entsprechend dem Musikgenre (JC), dem Alter (AC) und dem Geschlecht (SC) gezählt. Ebenso wie im oben genannten Verfahren im Falle der Dispositionstypen, können die Musikquellendaten, die zu dem Genre, der Altersgruppe oder dem Geschlecht gehören, wo Lieder häufig ausgewählt werden, vorzugsweise ausgewählt werden. Somit ist eine Gastservice-Musikauswahl möglich, die dem Geschmack des Nutzers besser entspricht. Die mehreren Dispositionstypen können einer Art von Musikquellendaten zugeordnet werden.

30A ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel für das Verfahren zeigt. Wie in 21 dargestellt, werden, wenn die Musikauswahl-Häufigkeitsstatistik für die einzelnen Dispositionstypen erhalten wird, Zufallszahlen in der Zufallszahlentabelle (in 30B) den jeweiligen Dispositionstypen proportional zu den jeweiligen Musikauswahlhäufigkeiten zugeordnet. Dann wird in S108 des Ablaufschemas ein beliebiger Zufallszahlenwert erzeugt, und ein Dispositionstyp-Code, der dem erhaltenen Zufallszahlenwert entspricht, wird aus der Zufallszahlentabelle ausgewählt. Dann werden in S109 aus der Beleuchtungssteuerungs-Datengruppe von 19 die Beleuchtungsmuster-Steuerdaten, die dem Dispositions-Code entsprechen, ausgewählt. In S110 werden sämtliche Musikquellendaten, die dem Genre, der Altersgruppe und dem Geschlecht mit der höchsten Musikauswahlhäufigkeit in 21 entsprechen, aus den Musikquellendaten extrahiert, die dem erhaltenen Dispositionstyp entsprechen (ebenso wie im Fall der Bestimmung des Dispositionstyps können das Genre, das Alter und das Geschlecht der Musikauswahl durch Verwendung der Zufallszahlen, die proportional zur Häufigkeit jedes Genres, Alters und Geschlechts zugeordnet sind, ausgewählt werden). Wenn mehrere Stücke von Musikquellendaten extrahiert werden, kann die ID eines der Musikquellendaten anhand einer Zufallszahl ausgewählt werden, wie in S111. Außerdem wird die Liste der Musikquellendaten auf dem Monitor 536 angezeigt (1), und der Nutzer wählt die Musikquellendaten manuell mittels des Bedienabschnitts 515d aus (17). Entsprechend den ausgewählten Beleuchtungssteuerdaten wird die Beleuchtung durch die Beleuchtungseinrichtung in dem Fahrzeug, das von dem Nutzer gefahren wird (oder in dem sich der Nutzer aufhält) gesteuert. Die Musik wird vom Fahrzeug-Audiosystem unter Verwendung der ausgewählten Musikquellendaten abgespielt.

Andere Gastservice-Themen, die der Vorbereitungsszene SCN3 oder der Fahrt/Aufenthalt-Szene SCN4 entsprechen, sind nachstehend beschrieben. Das Thema „Situation des Bestimmungsorts/Route" wird über beide Szenen gesetzt. In der Vorbereitungsszene SCN3 (OBJ331), werden, wie in der Funktionsauswahltabelle 371 von 12 dargestellt, das Fahrzeug-GPS 533 und das Fahrzeug-Navigationssystem 534 als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Wenn der Bestimmungsort gesetzt wird, wird als Gastservice-Aktion die Situation des Bestimmungsorts und der Route über das Funkkommunikationsnetz 1170 erhalten und auf dem Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 angezeigt. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp für „Fahrzeuginnenraum-Helligkeit" oder „Fahrzeuginnenraum-Umgebung" sind die gleichen wie in den anderen Funktionsauswahltabellen. Was die Unterhaltungselemente und die Informationsbereitstellung betrifft, so wird die Gastservice-Aktion entsprechend dem Geschmack des Nutzers ausgewählt, unabhängig von Störungen. Dagegen steht „Fahrzeuginnenraumanpassung" nicht mit einer Störung in Beziehung. Wenn dagegen eine Lagebeziehung zwischen dem Nutzer und dem Lenkrad oder dem Sitz mittels eines Nutzererfassungssensors 565, der getrennt bereitgestellt ist (1) spezifiziert werden kann, kann bestimmt werden, dass eine Störung vorhanden ist, wenn die Lagebeziehung nicht die richtige ist. Um die Störung zu vermindern, können die Position des Lenkrads und die Längen- und Höhenposition des Sitzes als Gastservice eingestellt werden.

In der Fahrt/Aufenthalts-Szene kann der Dispositionstyp des Nutzers mittels anderer Informationen als des Musikauswahlverlaufs der Musikquellen geschätzt werden. Beispielsweise werden Fahrverlaufsdaten jedes Nutzers gespeichert. Entsprechend einem Analyseergebnis der Fahrverlaufsdaten kann der Dispositionstyp des Nutzers spezifiziert werden. Das Spezifizierungsverfahren ist nachstehend erläutert. Wie in 22 dargestellt, werden die Aktionen, die wahrscheinlich ausgeführt werden, wenn der Fahrer sich während des Fahrens gestresst fühlt, als Stressreflexionsaktionen bestimmt. Die entsprechende Erfassungseinheit erfasst die Stressreflexionsaktionen. Die Erfassungsergebnisse werden als Stressreflexionsaktions-Statistik in der Speichereinheit 405 hinterlegt (1: in der Speichereinrichtung 535). Entsprechend dem Ergebnis der gespeicherten Daten wird der Dispositionstyp des Nutzers geschätzt. Die folgende Ausführungsform ist darauf gerichtet, den Einfluss von Dispositionselementen, die für das Fahren eines Fahrzeugs ungünstig sind, zu beschränken.

In dieser Ausführungsform werden als Stressreflexionsaktionen das Betätigen der Hupe (wenn der Nutzer die Hupe häufig ungeduldig betätigt), die Häufigkeit des Bremsens (wenn der Nutzer häufig aufgrund eines zu kurzen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug bremst) und die Häufigkeit des Fahrspurwechsels (wenn der Nutzer die Fahrspur häufig wechselt, um ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen: der Fahrspurwechsel kann aus der Betätigung des Blinkers und dem Lenkwinkel nach Betätigung des Blinkers erfasst werden) ausgewählt. Ein Hupenschalter 502a, ein Bremsensensor 530, ein Blinkerschalter 502w und ein Beschleunigungssensor 532 dienen als Stressreflexionsaktions-Erfassungseinheiten. Jedes Mal wenn die einzelnen Aktionen durchgeführt werden, wird der entsprechenden Zähler in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit hochgezählt, und die Häufigkeit der Aktionen wird aufgezeichnet. Diese Aktionen können eine Tendenz zum „riskanten Fahren" reflektieren.

Die Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeugs wird vom Fahrzeug-Geschwindigkeitssensor 531 erfasst. Die Beschleunigung wird vom Beschleunigungssensor 532 erfasst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit VN und die Durchschnittsbeschleunigung AN werden berechnet und in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 hinterlegt. Die Durchschnittsbeschleunigung AN wird nur erhalten, wenn die Beschleunigung auf oder über ein vorgegebenes Niveau steigt. Die Durchschnittsbeschleunigung AN wird nicht verwendet, um den Durchschnittswert während eines Fahrens mit niedriger Geschwindigkeit, wo die Beschleunigung sich nur wenig ändert, zu berechnen. Somit reflektiert der Wert der Druckschnittsbeschleunigung AN, ob der Nutzer dazu neigt, häufig aufs Gaspedal zu treten z.B. beim Überholen, oder um plötzlich anzufahren. Die Fahrstrecke wird aus dem ausgegebenen Integrationswert des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 531 berechnet und in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 hinterlegt.

Die Stressreflexionsaktionsstatistik wird separat für einen Landstraßenabschnitt und Schnellstraßenabschnitt erzeugt (diese Unterscheidung ist dadurch möglich, dass auf die Reiseinformationen des Fahrzeug-Navigationssystems 534 Bezug genommen wird). Im Falle des Fahrens auf einer Schnellstraße wird ein Fahrer, der normal fährt, falls der Verkehr problemlos läuft, nicht die Hupe betätigen, nicht auf die Bremse treten und die Fahrspur nicht oft wechseln. Die Zahl der Erfassungen dieser Stressreflexionsaktionen auf der Schnellstraße muss stärker gewichtet werden als beim Landstraßenabschnitt.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Durchschnittsbeschleunigung des Schnellstraßenabschnitts sind natürlich höher als die des Landstraßenabschnitts. Dieser Einfluss kann dadurch abgeschwächt werden, dass die Statistiken für den Schnellstraßenabschnitt und für den Landstraßenabschnitt separat erstellt werden.

Ein Beispiel für einen Algorithmus zur Bestimmung der Disposition mittels der Stressreflexionsaktionsstatistik ist nachstehend dargestellt. Der Algorithmus ist nicht auf den folgenden beschränkt. Die Werte für die Zahl der Hupenbetätigungen Nh, die Zahl der Bremsenbetätigungen NB und die Zahl der Fahrspurwechsel NLC auf dem Landstraßenabschnitt (durch den Zusatz „O" angezeigt) werden mit einem Gewichtungsfaktor α multipliziert, und die Werte auf dem Schnellstraßenabschnitt (von einem Zusatz „E" angezeigt, werden mit dem Gewichtungsfaktor β multipliziert (α < β: einer der Faktoren kann auf 1 gesetzt sein, der andere kann ein relativer Wert sein) und addiert. Der Additionswert wird durch die Fahrstrecke L als umgewandelte Zahl dividiert (dargestellt durch den Zusatz „Q"). Die Werte für die Durchschnittsgeschwindigkeiten und Durchschnittsbeschleunigungen im Landstraßenabschnitt und im Schnellstraßenabschnitt werden mit den Gewichtungsfaktoren gewichtet und addiert und als umgewandelte Durchschnittsgeschwindigkeiten und Durchschnittsbeschleunigungen berechnet.

Ein Wert, der durch Addieren all dieser Werte erhalten wird, ist der Dispositionschätzungsparameter ΣCh. Gemäß dem Wert ΣCh wird die Disposition geschätzt.

In dieser Ausführungsform wird ein Bereich des Werts ΣCh in verschiedene Abschnitte A1, A2, A3 und A4 unterteilt. Die Dispositionstypen werden den Abschnitten zugeordnet. Kontraktionsfaktoren δ1, δ2 und δ3 (diese liegen über 0 und unter 1) werden entsprechend dem Abschnitt, der den berechneten Wert ΣCh enthält, definiert. 29 zeigt ein Beispiel für den Ablauf eines spezifischen Dispositionsanalyseverfahrens, das diesen nutzt. Wie oben beschrieben, wird eine Nutzerauthentifikation in S101 durchgeführt. In S102 werden die Musikauswahlverlaufsdaten 403 erhalten. In S103 wird die Musikauswahlstatistik 404 von 21 erzeugt. Dann werden in S104 die Informationen (Reiseverlauf), die in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 von 22 hinterlegt sind, gelesen. In S105 wird anhand des genannten Verfahrens ein Wert ΣCh berechnet. Ein Dispositionstyp wird entsprechend dem Wert ΣCh spezifiziert. Dann wird ein Kontraktionsfaktor δ erhalten. In S106 wird der Dispositionstyp, wo die Lieder am häufigsten ausgewählt werden, in der Musikauswahlstatistik 404 spezifiziert und mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert, um eine scheinbare Häufigkeit zu kontrahieren. Wenn beispielsweise ΣCh für einen aktiven Nutzer hoch wird, bedeutet dies somit, dass eine Tendenz zum riskanten Fahren aufgrund der aktiven Disposition, wie ΣCh, hoch wird. Die Häufigkeit der Musikauswahl, die einen riskanten Fahrstil fördert, kann dadurch beschränkt werden, dass sie mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert wird. Somit kann der Nutzer dazu gebracht werden, sicher zu fahren. Wenn ΣCh eines „ruhigen" Fahrers niedrig wird, wird die Häufigkeit der Auswahl von Liedern, die „ruhig" entsprechen mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert und somit beschränkt. Die Häufigkeit der Auswahl aktiver Lieder nimmt relativ zu. Somit kann der Nutzer eine mäßige Stimulierung erhalten und intelligent fahren, was die Sicherheit erhöht.

Weiter muss, wenn der Nutzer fährt, die mentale und physische Befindlichkeit zusätzlich zur Disposition noch weiter berücksichtigt werden. Wenn ein Nutzer (Fahrer) auf dem Fahrersitz sitzt, können mehr Sensoren und Kameras als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten verwendet werden, um biologische Parameter zu erhalten. Genauer können der Infrarotsensor 519, der Besetzungssensor 520, die Gesichtskamera 521, das Mikrofon 522, der Drucksensor 523, der Blutdrucksensor 524, der Körpertemperatursensor 525, die Iriskamera 527 und der Hautwiderstandssensor 545 von 1 verwendet werden. Diese Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten können die Vitalreaktionen des Nutzers, der fährt, auf verschiedene Weise erfassen. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 schätzt die mentale und physische Befindlichkeit des Nutzers anhand der Informationen über die zeitliche Veränderung der Biobefindlichkeitsparameter, die von den Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten erfasst werden und führt die Gastservice-Aktion durch, die der Befindlichkeit entspricht, wie ausführlich in der Ausführungsform der Annäherungsszene beschrieben.

Wie bereits oben beschrieben, können Informationen über den Gesichtsausdruck von einem Foto erhalten werden, das von der Gesichtskamera 521 aufgenommen wurde. Wie in 34 dargestellt, kann durch Vergleich des Bildes des ganzen Gesichts (oder eines Teils des Gesichts: beispielsweise der Augen oder des Mundes) mit Master Images verschiedener mentaler oder physischer Befindlichkeiten bestimmt werden, ob der Nutzer zornig, ruhig, gut aufgelegt (beispielsweise heiter), schlecht aufgelegt (beispielsweise enttäuscht oder traurig) oder aufgeregt oder angespannt ist. Anstelle der Verwendung eines Master Image, das für den Nutzer einmalig ist, werden Positionen und Formen eines Gesichts, der Augen (Irisse), des Mundes und der Nase als Gesichtsmerkmalsmenge extrahiert, die allen Nutzern gemeinsam ist. Die Merkmalsmenge wird mit Standard-Merkmalsmengen verglichen, die zuvor gemessen wurden und im Fall von unterschiedlichen mentalen und physischen Befindlichkeiten gespeichert, so dass die gleiche Bestimmung wie oben durchgeführt werden kann. Gesichtstypen werden mittels der Merkmalsmengen nach Dispositionen eingeteilt und mit den Dispositionstypen abgestimmt, so dass die Disposition des Nutzers spezifiziert werden kann.

Entsprechend den Informationen über Bewegungen des Körpers, wie einem beweglichen Bild des Nutzers, das von der Gesichtskamera 521 aufgenommen wird (beispielsweise einer Wackelbewegung oder einem verzerrten Gesicht), und mit den Befindlichkeiten, die vom Drucksensor 523 erfasst werden (beispielsweise löst der Nutzer seine Hand häufig vom Lenkrad), kann bestimmt werden, ob der Nutzer, der fährt, schlecht gelaunt ist.

Die Körpertemperatur kann von den Körpertemperatur-Erfassungseinheiten, wie dem Körpertemperatursensor 525, der am Lenkrad angebracht ist, und einer Thermographie des Gesichts, die vom Infrarotsensor 519 erhalten wird, erfasst und spezifiziert werden. Mittels des gleichen Algorithmus, der in den 54A, 54B dargestellt ist, können die Änderungsgeschwindigkeit der Körpertemperatur und die Änderung oder Beibehaltung des durchschnittlichen Körpertemperaturniveaus bestimmt werden. Die normale Körpertemperatur des Nutzers wird vorab registriert. Die Körpertemperatur-Erfassungseinheiten messen die Temperaturverschiebung von der normalen Körpertemperatur (besonders zu einer höheren Temperatur), so dass eine kleinere Körpertemperaturänderung, ein kleinerer Gefühlsumschwung aufgrund der Änderung usw. erfasst werden können.

55A, 55B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Verfahrens zum Analysieren der Wellenform einer Hautwiderstandsänderung. Bei der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein Abfragezeitpunkt kommt, der mit einem vorgegebenen Intervall bestimmt wurde, ein Hautwiderstandswert, der vom Hautwiderstandssensor 545 erfasst wird, abgefragt, und seine Wellenform wird aufgezeichnet. In der Wellenform-Analyseroutine wird der Hautwiderstandswert, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wird, in SS103 als Wellenform erhalten, die Wellenform wird in SS104 einem schnellen Fourier-Transformationsverfahren unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und eine zentrale Frequenz (oder Spitzenfrequenz) f des Spektrums wird in SS105 berechnet. In SS106 wird die Wellenform, wie in 53 dargestellt, in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt, und ein durchschnittlicher Hautwiderstandswert wird in SS107 berechnet. In jedem Abschnitt werden mittels des durchschnittlichen Hautwiderstandswerts als Wellenform-Mittenlinie die integrierten Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS109 wird die integrierte Amplitude A in dem Abschnitt gegen die Zeit t aufgezeichnet und mittels einer Least Square-Regression wird eine Steigung α erhalten.

In SS110 wird überprüft, um eine Frequenz f über einem oberen Schwellenwert fu0 liegt, und ob die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „schnell" ist. In SS112 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fL0 (> fu0) liegt, und wenn die Frequenz f über dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „langsam" ist. Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS114 weiter, und es wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „normal" ist. Dann wird in 115 der absolute Wert für die Steigung α mit einem Schwellenwert α0 verglichen. Wenn |α| ≤ α0, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „konstant" ist. Wenn |α| > α0 und das Vorzeichen von α plus ist, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „steigt". Wenn |α| > α0 und das Vorzeichen von α minus ist, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „sinkt".

Wie in 51 dargestellt, kann, wenn die Änderung des Hautwiderstands-Erfassungswerts schnell ist und die Änderung in Richtung „ansteigend" geht, die mentale Befindlichkeit als „Ablenkung" eingeschätzt werden. Was die schlechte physische Befindlichkeit betrifft, so wird eine etwas schlechte physische Befindlichkeit nicht so sehr von einer zeitlichen Änderung des Hautwiderstands reflektiert. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit fortschreitet, nimmt die Änderung des Hautwiderstandswerts langsam zu, so dass die Änderung wirksam ist, um eine „ernste physische Befindlichkeit" zu schätzen. Wenn der Hautwiderstandswert schnell sinkt, kann ziemlich genau geschätzt werden, dass die Befindlichkeit „Erregung (Ärger)" ist.

Weiter zeigen die 57A, 57B ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Haltungssignalwellenform-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn der bestimmte Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall gekommen ist, der Haltungssignalwert (Vout), der in 58 erklärt ist, abgefragt, und seine Wellenform wird aufgezeichnet (SS201, SS202). In der Wellenform-Analyseroutine wird der Haltungssignalwert, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wurde, in SS203 als Wellenform erhalten. In SS204 wird die Wellenform einer schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten. In SS205 wird eine zentrale Frequenz (oder eine Spitzenfrequenz) f berechnet. In SS206 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS207 wird ein durchschnittlicher Haltungssignalwert in jedem Abschnitt berechnet. In jedem Abschnitt werden anhand der durchschnittlichen Haltungssignalwerte als Wellenform-Mittenlinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS209 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden in den Abschnitten gebildet und als repräsentativer Wert für die Wellenformamplitude bestimmt. In SS210 wird eine Varianz Σ2 der integrierten Amplituden berechnet.

In SS211 wird überprüft, ob eine Frequenz f über einem oberen Schwellenwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Haltung „ansteigt". In SS213 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Haltung „abnimmt" Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS215 über, und es wird bestimmt, dass die überwachte Haltungsänderungsgeschwindigkeit „normal" ist. Dann wird in SS216 ein Durchschnittswert An der integrierten Amplitude A mit einem vorgegebenen Schwellenwert verglichen, und es wird bestimmt, dass der Umfang der Haltungsänderung entweder „geringe Änderung", „leichter Anstieg" oder „schneller Anstieg" ist (je höher der Durchschnittswert An, desto eher nimmt der Haltungsübergangsumfang zu). In SS217 besteht die Neigung, dass die Haltungsänderung zunimmt oder abnimmt, wenn der Wert für die Varianz Σ2 von A über dem Schwellenwert liegt.

Da die Haltungsänderung eine ganz unterschiedliche Tendenz entsprechend den grundlegenden spezifizierten Befindlichkeiten („schlechte physische Befindlichkeit", „Abgelenktheit" und „Erregtheit") zeigt, ist die Änderung ein besonders effizienter Parameter, um die grundlegenden spezifizierten Befindlichkeiten zu unterscheiden. Bei normaler Befindlichkeit nimmt ein Nutzer, der fährt, eine geeignete Haltung ein und zeigt eine Aufmerksamkeit, die zum Fahren erförderlich ist. Wenn eine schlechte physische Befindlichkeit vorliegt, ändert der Nutzer manchmal seine Haltung, offensichtlich, um einen Schmerz zu erleichtern. Der Umfang der Haltungsänderung tendiert zu einem leichten Ansteigen. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit weiter fortschreitet (oder wenn der Nutzer extrem schläfrig ist), wird die Haltung instabil bis zum Schütteln, und die Haltungsänderung zeigt die Tendenz zum Ansteigen und Absinken. Da die Haltungsänderung zu diesem Zeitpunkt unkontrollierbar und instabil ist, sinkt die Geschwindigkeit der Haltungsänderung beträchtlich. Im Falle einer Abgelenktheit nimmt die Haltungsänderung locker zu und ab, aber der Körper kann kontrolliert werden, so dass ein Unterschied erkennbar ist, da die Geschwindigkeit der Haltungsänderung nicht erheblich abnimmt. Im Falle einer Erregung wird der Nutzer unruhig und nervös, so dass die Haltungsänderung schnell zunimmt, und die Geschwindigkeit der Änderung wird hoch.

60A, 60B zeigen ein Beispiel für das Ablaufschema eines Prozesses zum Analysieren der Wellenform eines Winkels der Blicklinie. In der Abfrageroutine werden jedes Mal, wenn ein bestimmter Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall kommt und ein Gesichtsbild aufgenommen wird, die Positionen der Pupille und die Gesichtsmittel in SS252 spezifiziert, und der Unterschied einer Frontrichtung der Pupille relativ zur Mittelposition des Gesichts wird berechnet, so dass ein Winkel θ der Blicklinie erhalten werden kann. In der Wellenform-Analyseroutine wird ein Blicklinien-Winkelwert, der während der nächstliegenden Analyseroutine abgefragt wurde, als Wellenform erhalten, die Wellenform wird der in SS255 dem bekannten schnellen Fourier-Transformationsverfahren unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und in SS256 wird eine Mittelfrequenz (oder Peakfrequenz) f des Spektrums berechnet. In SS257 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS258 wird ein durchschnittlicher Blickwinkelwert in jedem Abschnitt berechnet. In SS259 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Blicklinien-Winkelwerts als Wellenform-Mittellinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS260 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden A in den Abschnitten gebildet und als repräsentativer Wert An der Wellenformamplituden bestimmt. In SS261 wird die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS262 wird überprüft, ob die Freguenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Blicklinienwinkels θ „ansteigt". In SS264 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fl0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Blicklinienwinkels θ „abnimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS266 über, und es wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Blicklinienwinkels θ „normal" ist. Dann wird in SS267 der Durchschnittswert An der integrierten Amplituden mit einem vorgegebenen Wert verglichen, und es wird bestimmt, dass der Änderungsbetrag des Blicklinienwinkels θ entweder „geringe Änderung", „leichte Zunahme" oder „schnelle Zunahme" ist (je höher der Durchschnittswert An ist, desto mehr nimmt der Änderungsbetrag des Blicklinienwinkels θ zu). In SS268 neigt die Änderung des Blicklinienwinkels θ dazu, anzusteigen oder abzunehmen, wenn die Varianz Σ2 von A bei oder über einem Schwellenwert liegt, d.h. des wird bestimmt, dass die Blicklinie eine „Änderungs"-Kondition aufweist (d.h. dass die Augen sich bewegen).

Im Falle einer Unaufmerksamkeit nimmt der Änderungsbetrag des Blicklinienwinkels θ schnell zu und die Augen wandern hin und her. Somit ist der Änderungsbetrag ein wichtiger Bestimmungsfaktor zum Schätzen der Unaufmerksamkeit. Im Falle einer schlechten physischen Kondition nimmt der Änderungsbetrag der Blicklinie entsprechend dem Grad der schlechten physischen Kondition ab. Somit ist der Änderungsbetrag ein wichtiger Bestimmungsfaktor, um die schlechte physische Kondition zu bestimmen. Der Blicklinien-Änderungsbetrag nimmt im Fall einer Erregung ab. Im Fall einer schlechten physischen Kondition ist es für die Blicklinie schwierig, einer Änderung zu folgen, wenn eine solche in einem Gesichtsfeld vorgeht, und die Änderungsgeschwindigkeit der Blicklinie nimmt ab. Im Falle einer Erregung antwortet die Blicklinie scharf z.B. auf eine Änderung im Blickfeld und starrt darauf, d.h. die Geschwindigkeit der Blicklinienänderung ist manchmal sehr hoch. Die schlechte physische Kondition und die Erregung können voneinander unterschieden werden.

61A, 61B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Pupillendurchmesser-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein bestimmter Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall gekommen ist, in SS302 die Iris des Nutzers durch die Iriskamera 527 aufgenommen, und der Pupillendurchmesser auf dem Bild wird in SS303 bestimmt. In der Analyseroutine wird der Pupillendurchmesser d, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wurde, in SS304 als Wellenform erhalten. In SS305 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. IN SS306 wird der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn in jedem Abschnitt berechnet. In SS307 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Pupillendurchmessers als Wellenform-Mittellinie, integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS308 wird ein durchschnittlicher Wert An der integrierten Amplituden in jedem Abschnitt berechnet. In SS309 wird die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS310 wird überprüft, ob der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn über einem Schwellenwert d0 liegt. Wenn der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn über dem Schwellenwert d0 liegt, geht das Verfahren zu SS311 über, um zu bestimmen, dass „die Pupille sich öffnet". Wenn der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn nicht über dem Schwellenwert d0 liegt, geht das Verfahren zu SS312 über, um zu überprüfen, ob die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A über einem Schwellenwert Σ20 liegt. Wenn die Varianz S2 der integrierten Amplituden A über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass „sich der Durchmesser der Pupille ändert". Wenn die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A nicht über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass die Pupille „normal" ist.

Wie in 51 dargestellt, ändert sich der Pupillenduchmesser d entsprechend der mentalen Kondition des Nutzers. Genauer kann je nachdem, ob die Pupille eine spezifische Kondition aufweist, genau bestimmt werden, ob der Nutzer aufgeregt ist. Wenn sich der Pupillendurchmesser ändert, kann geschätzt werden, dass der Nutzer zerstreut ist.

In diesem System wird auch eine Lenkkondition des Fahrers als Biokonditionsparameter zum Schätzen der mentalen oder physischen Kondition des Fahrers verwendet. Das Lenken wird nur beim Geradeausfahren abgefragt und bewertet. Wenn geschätzt werden kann, dass ein Lenkwinkel natürlicherweise größer ist, z.B. beim rechts und links Abbiegen oder beim Fahrspurwechsel, wird vorzugsweise das Lenken nicht überwacht und bewertet (das normale Lenken des Fahrers könnte als instabil bestimmt werden). Beispielsweise könnte während der Blinker eingeschaltet ist und während einer vorgegebenen Zeitspanne vor und nach dem beabsichtigten Lenken (beispielsweise etwa fünf Sekunden vor dem Einschalten und etwa zehn Sekunden nach dem Einschalten) das Lenken nicht bewertet werden.

62A, 62B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Lenkwinkelwellenform-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird zu jedem regulären Abfragezeitpunkt in SS352 ein aktueller Lenkwinkel ϕ gelesen (beispielsweise ϕ = 0 Grad unter der neutralen Geradeaus-Bedingung, definiert als Ablenkungswinkel nach rechts oder links (beispielsweise ist der Winkel nach rechts positiv und der Winkel nach links ist negativ)). In einer Lenkgenauigkeits-Analyseroutine wird in SS353 ein Lenkwinkelwert, der während der nächstliegenden regulären Periode abgefragt wurde, als Wellenform erhalten, die Wellenform wird in SS354 der bekannten schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und eine mittlere Frequenz f des Spektrums (oder eine Peak-Frequenz) wird in SS355 berechnet. In SS356 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS357 wird der durchschnittliche Lenkwinkelwert in jedem Abschnitt berechnet. IN SS358 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Lenkwinkelwerts als Wellenform-Mittellinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS359 wird eine Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS360 wird überprüft, ob die Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, geht das Verfahren zu SS61 über, um zu bestimmen, dass eine Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Lenkwinkels ϕ „ansteigt". IN SS362 wird überprüft, ob die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fl0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des Lenkwinkels ϕ „abnimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0 gilt, geht das Verfahren zu SS264 über, um zu bestimmen, dass der überwachte Lenkwinkel ϕ „normal" ist. In SS365 liegt dann die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden der sich ändernden Wellenform des Lenkwinkels f über einem Schwellenwert Σ20. Wenn die Varianz Σ2 über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass ein Lenkfehler „zunimmt" (SS366). Wenn die Varianz Σ2 nicht über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass der Lenkfehler „normal" ist.

Der Lenkfehler kann anhand eines Überwachungsbildes einer Reiseüberwachungskamera 546 von 1 ebenso wie aus dem oben genannten Lenkwinkel erfasst werden. Die Reiseüberwachungskamera 546 kann an der vorderen Mitte (beispielsweise in der Mitte eines Frontkühlerrosts) des Fahrzeugs befestigt sein und nimmt ein frontales Gesichtsfeld in Fahrtrichtung auf, wie in 63 dargestellt. Wenn die Befestigungsposition der Kamera in Bezug auf das Fahrzeug bestimmt wird, wird eine Fahrzeugbreiten-Mittelposition (Fahrzeug-Standardposition) in Fahrtrichtung auf dem aufgenommenen Gesichtsfeld bestimmt. Beispielsweise kann durch Unterscheiden einer Straßenschulterlinie, einer Mittellinie oder einer Fahrbahnteilungslinie auf dem Bild die mittlere Position der Fahrspur, wo der Nutzer fährt, auf dem Bild spezifiziert werden. Wenn ein Versatz der Fahrzeugbreiten-Mittelposition zur Fahrspur-Mittelposition gefunden wird, wird bestimmt, ob das vom Nutzer gefahrene Fahrzeug die Mitte der Fahrspur halten kann. 64 ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel eines ablaufenden Prozesses zeigt. IN SS401 wird ein Rahmen des Reiseüberwachungsbilds erhalten. In SS402 werden seitliche Fahrbahn-Randlinien der Straßenschulterlinie und die weiße Linie (oder eine orange Linie der nicht zu überfahrenden Zone), welche die Mittellinie oder Fahrbahn-Teilungslinie zeigen, anhand einer bekannten Bildverarbeitung extrahiert und als Fahrspur-Breitenpositionen spezifiziert. In SS403 wird eine Position, die den Abstand zwischen den Randlinien durch zwei teilt, als Fahrspur-Mittelposition verwendet, um die Berechnung durchzuführen. IN SS404 wird dagegen die Fahrezugbreiten-Mittenposition auf dem Bildrahmen aufgetragen und ein Versatzbetrag η von der Fahrspur-Mittelposition in Straßenbreitenrichtung wird berechnet. Dieses Verfahren wird für Bildrahmen wiederholt, die in vorgegebenen Intervallen geladen werden, und der Versatzbetrag η wird jeweils als Wellenform der zeitlichen Änderung aufgezeichnet (SS405 bis SS401).

Das Lenkgenauigkeits-Analyseverfahren kann in diesem Fall zusammen mit einem in 65 dargestellten Ablauf durchgeführt werden. In SS451 wird eine integrierte Amplitude A in Bezug auf eine Mittellinie einer Wellenform während der nächstgelegenen vorgegebenen Periode berechnet. In SS453 wird ein Durchschnittswert ηn eines Versatzbetrags η aus der Fahrspur-Mittelposition berechnet. In SS454 wird die integrierte Amplitude A mit einem vorgegebenen Schwellenwert A0 verglichen. Wenn die integrierte Amplitude A über dem vorgegebenen Schellenwert A0 liegt, geht das Verfahren zu SS455 über, um zu bestimmen, dass ein Lenkfehler „zunimmt". Wenn die integrierte Amplitude A übe dem vorgegebenen Schwellenwert A0 liegt, oszilliert ein Versatzbetrag η relativ zur Zeit erheblich, was eine Tendenz zu einer Art von instabilem Fahren zeigt. In dem Fall, dass die Tendenz, zur Seite zu fahren, anhält weil das Fahrzeug nicht auf der Fahrspurmitte bleiben kann, wird ein Versatzbetrag η groß. Die Tendenz muss auch dann als abnormal bestimmt werden, wenn die integrierten Amplitude A unter dem Schwellenwert A0 liegt. Daher geht das Verfahren in diesem Fall zu SS456 über. Wenn der Durchschnittswert ηn der jeweiligen Versatzbeträge über dem Schwellenwert ηn0 liegt, geht das Verfahren zu SS455 über, um zu bestimmen, dass der Lenkfehler „zunimmt". Wenn der Durchschnittswert ηn0 der Versatzbeträge dagegen unter dem Schwellenwert ηn0 liegt, geht das Verfahren zu SS457 über, um zu bestimmen, dass der Lenkfehler „normal" ist.

Was die Lenkgeschwindigkeit (Antwort auf das Lenken) betrifft, so wird die Wellenform der bekannten schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten. Eine Mittelfrequenz (oder Peak-Frequenz) f des Spektrums wird berechnet. Aus f kann die Tendenz der Lenkgeschwindigkeit bestimmt werden. In diesem Fall wird überprüft, ob die Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Tendenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „zunimmt". In SS362 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Grenzwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Grenzwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „zunimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „normal" ist.

Wie in 51 dargestellt, kann durch Erfassen einer Zunahme des Lenkfehlers bestimmt werden, dass der Fahrer zerstreut oder erregt ist. Im Falle einer ernsten physischen Kondition (einschließlich Schläfrigkeit) ist ein normales Lenken dagegen verhindert. Somit kann aus der Tendenz zu einem Ansteigen des Fehlers die Kondition geschätzt werden. Im Falle einer schlechten physischen Kondition oder Unaufmerksamkeit besteht dagegen die Tendenz, dass die Antwort auf das Lenken verzögert ist. Aus der Abnahme der Lenkgeschwindigkeit kann die schlechte physische Kondition oder Unaufmerksamkeit geschätzt werden. Bei Erregung neigt der Fahrer dazu, das Lenkrad ungeduldig zu drehen. Aus der Zunahme der Lenkgeschwindigkeit kann die Erregung geschätzt werden.

Beim Fahren wird das Verfahren zum Spezifizieren der spezifizierten Kondition entlang eines Ablaufs von 66 durchgeführt. In diesem Fall wird auf viele Biokonditionsparameter Bezug genommen. Die Punkte des Übereinstimmungszählers werden als „Übereinstimmungsgrad" betrachtet. Die Kondition mit den höchsten Punkten wird wirksam als spezifizierte Kondition bestimmt. Wie oben beschrieben wird die Addition des Übereinstimmungszählers so durchgeführt, dass, wenn ein Näherungsergebnis mit einem bestimmten Bereich erhalten wird, obwohl die spezifizierten Informationen und das Bestimmungsergebnis nicht vollständig miteinander übereinstimmen, das Ergebnis zu dem Übereinstimmungszähler addiert werden kann, während das Ergebnis auf niedrigere Punkte beschränkt wird als bei vollständiger Übereinstimmung.

Wenn die spezifizierte Kondition spezifiziert werden kann, können viele spezifische Beispiele als Gastservice-Steuerung, die der Kondition entspricht, betrachtet werden. Beispielsweise werden im Thema „Einstellen der richtigen Fahrumgebung" OBJ441, wie in der Funktionsauswahltabelle 371 in 12 dargestellt, das Fahrzeug-Navigationssystem 534 (zur Ausgabe eines Videos), das Fahrzeug-Audiosystem 515, die Klimaanlage 514, die Fahrzeug-Innenbeleuchtung 511, eine Lenkrad-Einstellungseinheit und eine Sitzeinstellungseinheit als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Wie oben beschrieben, wird entsprechend der mentalen und physischen Kondition des Fahrers (Nutzers) die Musikauswahl geändert und die Lichtfarbe oder die Lichtmenge im Fahrzeug wird angepasst. Die Lenkrad-Einstellungseinheit und die Sitzeinstellungseinheit sind so, dass beispielsweise die Position des Lenkrads und die Längsposition des Sitzes oder ein Winkel der Rückenlehne automatisch eingestellt werden. Wenn beispielsweise bestimmt wird, dass eine Anspannung gelöst werden soll, wird die Rückenlehen angehoben und der Sitz wird nach vorne bewegt, und die Position des Lenkrads wird erhöht, so dass sich der Fahrer aufs Fahren konzentrieren kann. Wenn bestimmt wird, dass der Fahrer müde ist, wird der Winkel der Rückenlehen wirksam leicht angepasst, so dass die Bewegung des Fahrers, die zeigt, dass er sich nicht wohl fühlt, verringert wird.

Die Modi abgesehen von den oben genannten sind wie folgt. Im Falle einer Erregung (wenn bestimmt wird, dass die Stimmung des Fahrers zu erregt ist oder wenn bestimmt wird dass der Fahrer verärgert oder gestresst ist): Es wird ruhige und angenehme Musik gespielt, um die Stimmung des Fahrers zu beruhigen. Die Temperatur der Klimaanlage wird gesenkt, es wird eine Vibration mit langsamem Rhythmus (längerer Zyklus als bei der nachstehend erwähnten Unaufmerksamkeit) vom Sitzvibrator 550 erzeugt, so dass der Fahrer sich entspannt. Wenn angenommen wird, dass der Fahrer sich aufgrund des Überholens, Schneidens, Aufblendens, Hupens usw. vom nachfolgenden Fahrzeug belästigt fühlt, wird eine Sprachnachricht zur Beruhigung des Fahrers ausgegeben, wie „Wie grob! Aber vergiss es. Du bis der Klügere." Wenn die Geschwindigkeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung überschreitet (Fahrzeuggeschwindigkeitserfassung) oder dabei ist, eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu überschreiten, wird eine Sprachnachricht ausgegeben, um zu einer Verringerung der Geschwindigkeit aufzufordern, wie „Lass dir Zeit. Du hast noch Zeit. Sicheres Fahren ist cool." Im Falle einer Unaufmerksamkeit: Es werden starke Vibrationen vom Lenkradvibrator 551 und vom Sitzvibrator 550 ausgegeben, wie ein Impuls, um die Konzentration zu fordern. Der Ammoniakerzeugungsabschnitt 549 erzeugt einen starken, aufweckenden Geruch. Im Falle einer schlechten physischen Kondition (wenn Müdigkeit und Krankheit (wie Fieber) erkannt werden): Es werden sicheres Fahren, wie eine Geschwindigkeitsverringerung und ein Anhalten und eine Rast gefördert. Wenn eine Annäherung an einen Bahnübergang und ein rotes Signal stattfindet, wird mittels der Sprache eine Vorsichtsinformation ausgegeben. Im schlimmsten Fall wird eine Warnung, z.B. das Fahren abzubrechen, ausgegeben und auf dem Monitor angezeigt. Der Richtungserzeugungsabschnitt erzeugt einen entspannenden Duft. Im Hinblick auf Schläfrigkeit ist die gleiche Gastservice-Aktion wie bei Zerstreuung wirksam. Im Falle einer Enttäuschung (Gesichtsausdruck, Körpertemperatur): Es wird fröhliche Musik gespielt und rotes Licht wird ausgewählt, um die Stimmung aufzuhellen.

Spezifischere Fälle werden mittels der Musikauswahl zum Fahren als Beispiele erklärt. Die oben genannten Persönlichkeitstyp-Codes werden so verwendet, dass eine spezifizierte Persönlichkeit eines Nutzers mit Musikquellen versorgt wird, mit eine Persönlichkeitstyp-Codeübereinstimmung mit der Persönlichkeit des Nutzers haben, d.h. so, dass die Persönlichkeit des Nutzers mit dem Persönlichkeitstyp-Code der ausgewählten Musikquelle übereinstimmt. Die Liedmodus-Codes werden aber so genutzt, dass ein Lied-Code, der der Musikquelle bereitgestellt wird, der spezifizierten mentalen und physischen Kondition des Nutzers nicht immer entspricht. Beispielsweise werden die milde und beruhigende Musikquelle und die tröstende und α-Wellen-Musikquelle verwendet, um eine zu aufgekratzte mentale Kondition zu beruhigen. Die Liedmodus-Codes werden so verwendet, dass die mentale Kondition des Nutzers sich einem Zielwert der mentalen Kondition annähert. Wenn der Grad der Aufgekratztheit der mentalen Kondition des Nutzers parametrisiert werden kann, werden die Liedmodus-Codes entsprechend dem Grad der Aufgekratztheit priorisiert. Die Musikauswahl kann so durchgeführt werden, dass ein Liedmodus-Code entsprechend einem Parameter des Grades der Aufgekratztheit der mentalen Kondition ausgewählt wird. Genauer wird, wenn bestimmt wird, dass die mentale Kondition aufgemunterter wird, wenn der Parameter des Grades der Aufgekratztheit der mentalen Kondition steigt, die Liedmodus-Codes in der Reihenfolge „aufmunternd", „erfrischend", „mild und tröstend", „heilend oder α-Welle" priorisiert. Wenn ein Parameter für den Grad der Aufgekratztheit der mentalen Kondition steigt, wird der höher priorisierte Liedmodus-Code ausgewählt, so dass die Musikauswahl so durchgeführt wird, dass die zu aufgekratzte Stimmung beruhigt wird. Andererseits wird der Liedmodus-Code so ausgewählt, dass die Musikauswahl so durchgeführt wird, dass eine enttäuschte Stimmung aufgemuntert wird. Im ersten Fall kann die Wirkung erzielt werden, eine zu hohe Geschwindigkeit z.B. aufgrund von Erregung zu verhindern. Im zweiten Fall können eine Aufweckwirkung auf den Nutzer und eine Erhöhung der Aufmerksamkeit des Nutzers erhalten werden. Beide Fälle tragen zum sicheren Fahren bei. Wenn die physische Kondition abnimmt, ist es dagegen bevorzugt, eine radikale Musikauswahl, die den Nutzer müde macht, so weit wie möglich zu vermeiden.

Wenn, wie in 34 dargestellt, die mentale Kondition des Nutzers in drei Niveaus unterteilt wird, Erregung (Ärger), Unaufmerksamkeit (Aufgeregtheit und Anspannung) und Stabilität, entsprechen die Liedmodus-Codes eindeutig der jeweiligen mentalen Kondition. In dieser Ausführungsform entspricht „Ärger" „mild und beruhigend" (SF), „Aufgeregtheit und Anspannung" entspricht „erfrischend" (ST), „Stabilität" entspricht „aufmunternd und aktivierend" (AG) (erste Einstellung).

Im Falle einer Fahrt zu einem Bestimmungsort, der mittels des Fahrzeug-Navigationssystems 534 mehr als eine vorgegebene Strecke entfernt ist, ist der Fahrer auf dem Heimweg müde. Somit wird das Niveau des Liedmodus-Codes gesenkt, so dass der Fahrer auf dem Heimweg stärker beruhigt wird als auf der Hinfahrt (zweite Einstellung). In 34 entspricht „heilend und α-Welle" (HL) „Ärger", „mild und tröstend" (SF) entspricht „Aufgeregtheit und Anspannung" und „erfrischend" (ST) entspricht „Stabilität".

35 zeigt ein Ablaufschema des Verfahrens. In S501 wird bestimmt, ob der Heimweg eingeschlagen wurde. In S502, S503 wird das Niveau des Liedmodus-Codes entsprechend der bestimmten Wegrichtung eingestellt. In S504 wird die erfasste Kondition der Biokonditionsabschnitte gelesen. In S505, S506 wird die mentale Kondition geschätzt. Im Falle der „Stabilität" wird das Verfahren S507 ausgeführt. Im Falle von „Ängstlichkeit und Anspannung" wird das Verfahren von S508 ausgeführt. Im Falle von „Ärger" wird das Verfahren von S509 ausgeführt. Die Musikauswahl, die der jeweiligen mentalen Kondition entspricht, wird durchgeführt, um die Musik zu spielen (der Persönlichkeitstyp wird anhand des oben genannten Verfahrens bestimmt, und ein Lied wird aus der Musikquellengruppe ausgewählt, die dem Persönlichkeitstyp entspricht). Während die Musik gespielt wird, werden die Innenbeleuchtung und die Klimaanlage entsprechend dem Modus gesteuert, der der jeweiligen mentalen Kondition entspricht. Beispielsweise wird im Falle von „Stabilität" auf der „Fortfahrt" die aufheiternde Musik (AG) gespielt, die roten Lichter werden verwendet und die Raumtemperatur wird etwas höher eingestellt. Auf der „Heimfahrt" wird, um den Fahrer zu entspannen, erfrischende (oder stabile) Musik gespielt, die umbrafarbenen Lichter werden verwendet, und die Raumtemperatur wird etwas niedriger eingestellt als bei der Hinfahrt.

Im Fall von „Anspannung und Aufgeregtheit" wird bei der „Hinfahrt", um den Fahrer zu entspannen, erfrischende (oder stabile) Musik gespielt, die umbrafarbenen Lichter werden verwendet und die Raumtemperatur wird etwas niedriger eingestellt als bei der Hinfahrt. Be der Heimfahrt wird tröstende (SF) Musik gespielt, weiße Lichter werden verwendet, und die Raumtemperatur wird noch ein bisschen gesenkt. Im Fall von „Ärger" auf der „Hinfahrt" wird, um den Fahrer schnell abzukühlen, auflockernde Musik (SF) gespielt, weiße Lichter verwendet und die Raumtemperatur wird weiter gesenkt. Bei der „Heimfahrt" wird heilende Musik (HL) gespielt, und blaue Lichter werden ausgewählt. Um eine Erschöpfung des Fahrers zu mildern, wird die Raumtemperatur auf der Hinfahrt höher eingestellt als im Fall von „Ärger", so dass die Raumtemperatur nicht abnimmt.

Wie in 2 dargestellt sind in der Ausstiegsszene SCN5 und der Entfernungsszene SCN6 die folgenden Gastservice-Aktionen möglich. Beispielsweise werden im Thema „Aufmunterung des Gefühls, am Bestimmungsort anzukommen" (OBJ151, OBJ161, OBJ251, OBJ261) Musik und Lichter, die zum Bestimmungsort passen, verwendet, damit der Nutzer für das Ankommen belohnt wird. Zusätzlich kann eine Nachricht wie „Wir sind im Erholungszentrum angekommen. Genieße es" ausgegeben werden. Im Thema „Bestätigen von vergessenen Gegenständen beim Verlassen des Fahrzeugs" (OBJ351) werden Nachrichten ausgegeben, um zu vermeiden, dass Gegenstände im Fahrzeug zurückgelassen werden und um zu verhindern, dass ein Baby im Fahrzeug zurückgelassen wird (diese Aktion kann in der Entfernungsszene SCN6 mittels des Mobiltelefons 1) fortgesetzt werden). In den Themen „Sicherstellung von Sicherheit und Vermeiden von Problemen beim Ausstieg aus dem Fahrzeug" (OBJ352) und „leichtes Aussteigen aus dem Fahrzeug" (OBJ451, OBJ551) ebenso wie beim Einsteigen in das Fahrzeug können die Aktionen zum Unterstützen des Öffnens und Schließens der Tür mittels des Türunterstützungsmechanismus 541 und zum Verhindern einer Kollision der Tür mit einem Hindernis durchgeführt werden. In der Entfernungsszene wird mittels der Fahrzeug-Außenkamera 518 die Verkehrssituation um das Fahrzeug herum überwacht. Wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug und ein nachfolgendes Fahrzeug sich dem Nutzer nähern, kann eine Nachricht zum Warnen des Nutzers mittels des Mobiltelefons 1 ausgegeben werden.

Dann werden, auch nachdem die Gastservice-Aktion in jeder Szene gestartet ist, die Erfassung der Biokonditonsparameter und die Überwachung der physischen oder mentalen Kondition gemäß der Wellenformanalyse fortgesetzt. Das oben genannte Konditionsbestätigungsverfahren (48: δ7 oder δQ) wird ausgeführt. Das Verfahren wird nachstehend ausführlich ausgeführt. Wie oben beschrieben, wird in jeder Szene das grundlegende Gastservice-Verfahren ausgewählt sowie die einzelnen Themen aus der in den 7A bis 12 dargestellten Themen in der Reihenfolge ihrer Priorität. Ein geeigneter Steuerwert für die einzelnen Gastservice-Aktionseinrichtungen wird der Tabelle 371a zum Setzen des geeigneten Steuerwerts, die der Funktionstabelle 371 entspricht, bereitgestellt. Der Wert wird als Voreinstellungswert verwendet, um die Steuerung zu starten. Im Konditionsabstimmungsverfahren von δ3 wird dagegen durch Verwendung der Tabelle 1601 von 51 die mentale oder physische Kondition spezifiziert. Entsprechend der mentalen oder physischen Kondition wird aus dem in 67 dargestellten Bild eine zusätzliche Anpassung (Korrektur) an den geeigneten Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung angelegt. Für jeden Nutzer kann ein anderer Voreinstellungswert gesetzt werden. In diesem Fall, wird, wie in 73A dargestellt, ein Voreinstellungswert für jeden Nutzer als Voreinstellungsdatum 434 gespeichert, der Nutzerspezifizierungsinformationen (beispielsweise der Nutzer-ID) entspricht. Wenn der Nutzer eines Fahrzeugs spezifiziert werden kann, können die entsprechenden Voreinstellungsdaten gelesen und jederzeit gesetzt werden.

Die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für das Setzen des geeigneten Steuerwerts werden grundsätzlich für jede Szene oder jedes Thema bereitgestellt. Um spezielle Beispiele in der Fahrtszene besser zu erklären, werden Haupt-Gastservice-Aktionen aus verschiedenen Gastservice-Themen in der Fahrtszene extrahiert. Die Gastservice-Aktionen und die entsprechenden geeigneten Steuerwerte sind in 13A, 13B als Gesamt-Funktionsauswahltabelle 372 und als Tabelle 471a zum Setzen des geeigneten Steuerwerts dargestellt.

Der „Beleuchtungspegel" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je größer die Beleuchtungsmenge ist. Ein voreingestellter Wert für „Beleuchtungsfarbe" entspricht dem Beleuchtungsfarbenindex von 72. Die „Klimaanlageneinstellung" bedeutet, dass der Wert umso höher ist, je höher die voreingestellte Raumtemperatur ist. Die „Sitzvibration" ist durch eine Amplitude und eine Frequenz einer Vibrationsleistung definiert. Der Wert ist desto höher, je höher die Amplitude oder Frequenz ist (wenn die Frequenz hoch ist, vibriert der Sitz impulsartig, und wenn die Frequenz niedrig ist, vibriert der Sitz mit einem lockeren, langen Zyklus, um den Nutzer zu entspannen). „Duft" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je größer die Abgabemenge des Dufts von einem Dufterzeugungsabschnitt ist. „Aufwecken" bedeutet, dass, wenn der Wert zunimmt, die abgegebene Ammoniakmenge von dem Ammoniakerzeugungsabschnitt größer wird. „Musikschallpegel" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je höher das abgegebene Klangvolumen von der Fahrzeug-Stereoanlage ist. „Laden von notwendigen Klängen" ist ein Einstellungswert für den Geräuschtilger. Das heißt, wenn der Wert zunimmt, lädt der Geräuschtilger mittels des genannten Mechanismus notwendige Klänge mit einem höheren Pegel. „Ausgabe eines Warntons" bedeutet, dass das Ausgabevolumen eines Warntons (z.B. mittels der Fahrzeug-Stereoanlage oder eines Summers), der im Fall einer Abnormalität ausgegeben wird, höher ist.

Genauer werden, um auf einen Notfall und ein Abnormalität zu reagieren (einschließlich einer schlechten physischen Kondition des Nutzers), die Aktionen des Geräuschtilgers (z.B. zum Laden von notwendigen Tönen), der Fahrzeug-Audioanlage (zum Ausgeben eines Warntons) und des Aufweckens (mittels Ammoniak) mit hoher Aktionspriorität versehen. Diese Einstellung ist im Falle eines Notfalls oder einer Abnormalität temporär. Die Antwort auf Notfall und Abnormalität kann verzögert werden, wenn ein geeigneter Wert nach der Reaktion des Nutzers verändert wird. Wie in 70A, 70B dargestellt, ist es somit bevorzugt, dass eine spezifische Tabelle 471b zum Setzen des geeigneten Steuerwerts getrennt für Notfall und Abnormalität bereitgestellt wird, und dass die Tabelle 471a zum Setzen eines geeigneten Steuerwerts für normal und die spezifische Tabelle 471b zum Setzen eines geeigneten Steuerwerts nach Bedarf gewechselt werden.

Beispielsweise wird in einem Notfall, wie aus dem Vergleich von 13A, 13B hervorgeht, eine Einstellung, wann die Beleuchtungsfarbe von „7" (entspannendes hellorange) zu „6" (weiß) geändert wird, um die Sichtbarkeit, beispielsweise einer Warnanzeige, zu erhöhen. Der Pegel zum Laden äußerer notwendiger Töne wird erhöht (von „5" auf „6"). Der Ausgabepegel des Warntons wird erhöht „von „7" auf „9"). Die Tabelle 471b zum Setzen des geeigneten Steuerwerts wird erklärt, wenn die schwere physische Kondition als Abnormalität auftritt. Der Pegel für das Laden von äußeren notwendigen Tönen wird noch weiter erhöht (von „5" auf „8"). Es wird auch eine Einstellung zum Erzeugen von Ammoniak zum Aufwecken durchgeführt (von „0" auf „7").

Wie ebenfalls in 13A, 13B dargestellt, wird, wenn ein geeigneter Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung als Voreinstellung entsprechend der Tabelle 471a zum Setzen geeigneter Steuerwerte eingestellt wird, die Gastservice-Aktion einmal gemäß der Einstellung gestartet. Ein Ablauf des Verfahrens ist in 74 dargestellt. In SS601 wird der Inhalt der Tabelle 471a zu Setzen des geeigneten Steuerwerts gelesen. In SS602 wird ein geeigneter Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend dem Inhalt gesetzt. In SS603 wird die Gastservice-Aktion entsprechend dem gesetzten Wert gestartet.

In SS604 wird eine Frage an einen Nutzer gestellt. Wie oben beschrieben, werden eine ID und eine Steuerrichtung, die der Gastservice-Aktionseinrichtung, die gerade in Betrieb ist, spezifiziert. Die Fragedaten von 73A, die der ID und der Steuerrichtung entsprechen, werden ermittelt und ausgegeben. In SS605 wird eine Antwort auf die Frage von dem Nutzer erhalten, und ihr Inhalt wird analysiert. In 69 sind Beispiele für die Fragen und für Antworteingaben dargestellt. Fragen in Bezug auf die Klimaanlage, den Duft und den Musikschallpegel sind als Beispiel dargestellt. Fragen über die Wirksamkeit der Klimaanlage (hierbei wird von einem Summer ausgegangen), das Aroma des Duftes und die Klanvolumeneinstellung werden gestellt. Die Antworten von dem Nutzer bedeuten: (1) „Die Wirksamkeit der Klimaanlage ist schwach. Es ist heiß." (2) Der Duft ist zu stark. Ich mag ihn nicht." (3) „Erhöhe das Klangvolumen." Es wird eine Frage nach dem Gesamteindruck in Bezug auf einen Entspannungspegel gestellt. Die Antwort ist: (4) „Ich bin etwas nervös. Ich bin nicht entspannt genug."

In SS606 wird aus dem Inhalt der genannten Antworten ein Steuerwert bestimmt, der geändert werden soll. In 69 sind die voreingestellte Temperatur der Klimaanlage, die Abgabemenge des Dufts und das Klangvolumen der Fahrzeug-Stereoanlage die Steuerwerte, die geändert werden sollen. In SS607 werden, um dem Geschmack des Nutzers zu entsprechen, der anhand der Antworten spezifiziert wurde, die einzelnen gesetzten Steuerwerte geändert. In 69 werden die Temperatureinstellung der Klimalange für (1) gesenkt (von „4" auf „3"), die Abgabemenge des Dufts wird für (2) verringert (von „5" auf „4") und der Musikschallpegel wird für (3) erhöht (von „6" auf „7").

Das Licht und die Sitzvibrationen werden für (4) eingestellt. Genaue wird die Lichtfarbe von weiß („6") in eine sanfte warme Farbe (hellorange: „7") geändert, und die Beleuchtungsstärke wird gesenkt (von „7" auf „6"). Die Vibrationsamplitude des Sitzvibrators wird gesenkt (von „3" auf „2"), was ein angenehmes Gefühl verstärkt.

Ein Teil der Gruppe der korrigierten angemessenen Steuerwerte kann als neue Voreinstellungswerte registriert werden, die als Anfangseinstellungen der Gastservice-Aktionen verwendet werden können, wenn der Nutzer das Fahrzeug in Zukunft nutzt.

75 ist ein Ablaufschema, das ein Konditionsbestätigungsverfahren und ein Anpassungsverfahren für die Gastservice-Aktion entsprechend dem Bestätigungsergebnis zeigt. Wie oben beschrieben, werden nach Beginn der Gastservice-Aktion die Erfassung der Biokonditionsparameter und die Überwachung der physischen oder mentalen Kondition entsprechend der Wellenformanalyse der Parameter fortgesetzt. In SS651 wird das letzte Konditionsschätzungsergebnis gelesen.

Dieses Verfahren wird unter Bezugnahme auf die aktuelle Kondition der Konditionsspezifizierungsergebnis-Tabelle 472 ausgeführt. In SS652 endet das Verfahren, wenn das Konditionsschätzungsergebnis normal ist (d.h. die Gastservice-Aktion wird entsprechend der aktuellen eingestellten Kondition fortgeführt).

Wenn dagegen das Konditionsschätzungsergebnis nicht normal ist, d.h. wenn die Kondition etwas abnormal ist, geht das Verfahren zu SS653 über. Unter Bezugnahme auf die in 68 Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerumfangs (gespeichert im ROM oder der Speichereinrichtung (als Speichereinheit) 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2) wird der Steuerumfang der Gastservice-Aktionseinrichtung verändert und angepasst. In der Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerumfangs ist der Inhalt entsprechend dem Anpassungsbild der geeigneten Steuerwerte für die Gastservice-Aktionseinrichtungen von 67 bestimmt. Genauer werden die voreingestellten Werte wie folgt verändert (siehe die Tabelle 471a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten von 13B).

Wenn die geschätzte Kondition „etwas schlechte physische Kondition (oder Unbehagen)" ist, läuft das Verfahren folgendermaßen ab. „Die Ausgabe des weniger benötigten Lichts der Beleuchtung wird gesenkt, um die Sichtbarkeit zu erhöhen, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert." Die Ausgabe von rotem Licht wird vermindert (in 72 wird ausgehend von weiß („6") der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (beispielsweise „-1")). „Spezifizierte notwendige Töne (Warntöne oder wichtige Töne) werden beibehalten, und hauptsächlich der tiefe Tonbereich der Audioausgabe wird nivelliert." Ein Einstellungswert für die tiefen Töne wird relativ zum eingestellten Wert für die hohen Töne erhöht (beispielsweise tiefer Ton „+1", hoher Ton „-1": der hohe Ton muss nicht geändert werden). „Die Temperatur und/oder die Feuchtigkeit werden nach oben verändert, so dass das Unbehagen gemildert wird." Die Temperatureinstellung der Klimaanlage wird erhöht (z.B. „+1" und ein Befeuchter (in den 13A, 13B nicht dargestellt) wird gestartet. Die aktuellen Einstellungen der anderen Gastservice-Aktionseinrichtungen (beispielsweise Vibration und Duft) werden beibehalten.

Wenn die geschätzte Kondition „schwere physische Kondition" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. „Die Beleuchtung wird mittels weißer oder warmer Farbe etwas dunkler eingestellt." In 72 wird ausgehend von weiß („6") der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung rot geändert (z.B. „+1"). Der Beleuchtungspegel wird gesenkt (z.B. „-1"). „Ein langsames Lied wird mit niedrigem Schallpegel abgespielt." Es wird ein langsames Lied gewählt, und der eingestellte Schallvolumenpegel wird gesenkt (z.B. „-1": wenn die Kondition sich nicht bessert, wird das Schallvolumen schließlich auf null gesenkt oder der Audiobetrieb kann abgebrochen werden). Die Klimaanlage wird beibehalten, um die Kondition nicht zu stimulieren. Unnötige Gastservice-Aktionen werden abgebrochen (beispielsweise die Vibration des Sitzvibrators). Um die physische Kondition mittels des Aromatherapieeffekts zu verbessern, wird die Abgabe des Dufts verstärkt (beispielsweise „+1").

Im Falle einer schweren physischen Kondition wird entsprechend der Szene eine Gastservice-Aktion durchgeführt, die bewirkt, dass der Nutzer das Fahren einstellt. Beispiele für die Aktionen sind wie folgt. In der Annäherungsszene wird die Türsperre nicht gelöst. Nachdem der Nutzer in das Fahrzeug gestiegen ist, wird eine Sprachnachricht ausgegeben, die den Nutzer auffordert, das Fahren einzustellen. Ein Geschwindigkeitsbegrenzer beginnt eine Geschwindigkeit oberhalb einer vorgegebenen Geschwindigkeit zu verhindern.

Wenn die geschätzte Kondition „Unaufmerksamkeit" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. Insbesondere werden Aktionen zum Aufwecken des Nutzers (Fahrers) ausgeführt. „Mittels eines Flash-Lichts und einer stimulierenden Wellenlänge wird der Nutzer alarmiert." Ausgehend von weißem Licht („6") wird der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (z.B. „-1"). Wie in 71 dargestellt, wird ein Einstellungswert für das Beleuchtungsmuster gesetzt. Beispielsweise kann eine kontinuierliche Beleuchtung in eine periodische Beleuchtung geändert werden, um ein Flash-Licht zu erzeugen. „Ein Warnton wird ausgegeben." Der Warnton wird sofort ausgegeben. Das gesetzte Schallvolumen wird erhöht (beispielsweise „+1". Die Klimaanlage wird beibehalten oder die eingestellte Temperatur wird gesenkt, um ein Aufwecken zu bewirken (um die Schläfrigkeit zu vermindern). Der Sitzvibrator und der Lenkradvibrator werden veranlasst, eine Vibration zu erzeugen. Genauer wird die eingestellte Frequenz erhöht (z.B. „+3"). Die Amplitude wird erhöht (z.B. „+3"). Die Duftausgabe wird angehalten (eingestellter Wert „0"). Ammoniak zum Aufwecken wird ausgegeben.

Wenn die geschätzte Kondition „Erregung (Ärger, Nervosität)" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. Insbesondere wird die mentale Kondition des Nutzers beruhigt und gelockert. „Blaues Licht wird verwendet." Ausgehend von weiß („6") wird der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (z.B. „-1"). Ein Lied, das die Milderung der Erregung bewirkt, beispielsweise ein beruhigendes Lied, wird ausgewählt." Das Musikauswahlverfahren wurde oben erläutert. Die eingestellte Temperatur der Klimaanlage wird gesenkt, um die mentale Kondition zu beruhigen (z.B. „-1"). „Die Aktion des Sitzvibrators oder des Lenkrads werden abgemildert." Die Frequenz und die Amplitude werden gesenkt (z.B. „-1"). Die Richtung wird beibehalten oder die Abgabe von Duft wird erhöht, um die mentale Kondition mittels Aromatherapie zu stabilisieren (z.B. „+1").

Wie ebenfalls in 75 dargestellt, werden die Steuerbeträge der Gastservice-Aktionseinrichtungen in der Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerbetrags entsprechend nur denjenigen Parametern (engestellten Steuerwerten), die spezifisch geändert werden sollen, geändert und angepasst. Wenn mehrere Parameter vorliegen, können alle Parameter auf einmal verändert werden und können von den Gastservice-Aktionen reflektiert werden. In dieser Ausführungsform werden, um den Beitrag (die Wirkung) aufgrund einer getrennten Änderung jedes Parameters zu bestätigen, die Einstellungen für mehrere Parameter nacheinander geändert. Die Reihenfolge der Änderung von eingestellten Werten für die Parameter (d.h. die Priorität der Einstellung der Gastservice-Aktionen) folgt der Priorität, die in den Funktionsauswahltabellen 371, 372 eingestellt wurde (7A bis 13B).

In SS654A wird ein nachstehend genannter akkumulierter Zufriedenheitsgrad ΣJ initialisiert. In SS654B wird eine Zahl N für einen Parameter, der geändert werden soll, initialisiert. In SS655 wird eine Zahl N eines Parameters entsprechend dem Befehlswert einer Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerbetrags verändert. In SS656 wird unter der Bedingung veränderter Einstellungen die Gastservice-Aktion über eine vorgegebene Zeit fortgeführt (im Folgenden als Versuchs-Gastservice-Aktion bezeichnet). In SS657 wird ein Zufriedenheitsgrad (ein sogenannter „Steuerungszufriedenheitsgrad") des Nutzers bei der Gastservice-Aktion bestimmt. Das heißt, mit Bezug auf den Zufriedenheitsgrad des Nutzers bei der Gastservice-Aktion als Feedback-Information wird der Gastservice-Steuerbetrag geändert.

76 zeigt ein Beispiel für ein Bestimmungsverfahren für den Steuerungszufriedenheitsgrad. um zu überprüfen, ob die geschätzte Kondition sich entsprechend der Versuchs-Gastservice-Aktion in SS656 ändert, greift das Verfahren in SS701 auf die Konditionsspezifizierungsergebnis-Tabelle 473 (77) zu, um den Inhalt der Überwachungsinformationen zu bestätigen. In SS702 wird der Inhalt der Überwachungsinformationen mit dem vorherigen Inhalt verglichen (die vorherige Konditionssepzifizierungsergebnis-Tabelle 472 kann im RAM oder einer Speichereinrichtung 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 gespeichert werden).

In SS703 wird ein Steigerungswert eines Parameters, der „normal" anzeigt, berechnet. Genauer wird der Steigerungswert ν als Summe (Ausdruck (7) von 77) eines Steigerungswerts Δν von Parametern, deren Beitrag zur Konditionsbestimmung „0" ist, berechnet. As einfacher Wert kann die Summenzahl der Parameter, deren Beitrag zur Konditionsbestimmung „0" ist, berechnet werden. Wenn der Steigerungswert ν hoch ist, wird die zuvor geschätzte „abnormale Kondition" infolge der Versuchs-Gastservice-Aktion gemildert, und die Kondition kommt der normalen Kondition näher als die vorherige. Wenn der Steigerungswert ν klein ist, wird die Kondition schlimmer (wenn der Verschlimmerungsgrad hoch ist, kann der Steigerungswert minus werden).

In SS704 wird ein Steigerungswert eines Parameters, der positiv zum aktuellen Konditionsschätzergebnis beiträgt („abnormale Kondition") berechnet. Genauer wird der Steigerungswert μ als Summe (Ausdruck (8) von 77) von Steigerungswerten Δμ von Parametern, deren Beitrag zur Konditionsbestimmung „2" ist, berechnet. Als einfacher Wert kann die Summenzahl der Parameter, deren Beitrag zur Konditionsbestimmung „2" ist, berechnet werden. Wenn der Steigerungswert μ hoch ist, wird die zuvor geschätzte „abnormale Kondition" als Ergebnis der Versuchs-Gastservice-Aktion schlechter. Wenn der Steigerungswert μ klein ist, geht die „abnormale Kondition" in Richtung Abschwächung (wenn der Abschwächungsgrad hoch ist, kann der Steigerungswert minus sein).

Was die Abschwächung einer „abnormalen Kondition" betrifft, so trägt der Steigerungswert μ umgekehrt zum Steigerungswert ν bei. Der Zufriedenheitsgrad J, wenn die Einstellung des Parameters geändert wird, wird entsprechend dem Steigerungswert μ und dem Steigerungswert ν berechnet. Der Zufriedenheitsgrad J wird als J = ν – μ berechnet (wenn μ und ν immer plus gehalten werden, kann stattdessen das Verhältnis zwischen μ und ν (z.B. μ/ν verwendet werden). Je höher J ist, desto beträchtlicher wird die Kondition entsprechend dieser Änderung des eingestellten Parameters verbessert. In SS706 wird überprüft, ob dieser Wert minus wird. Wenn J minus ist, wird die Kondition des Nutzers entsprechend der Änderung des eingestellten Parameters schlechter. In SS706 wird überprüft, ob dieser Wert minus wird. Wenn J minus ist, wird die Kondition des Nutzers entsprechend der Änderung des eingestellten Parameters schlechter. In SS707 wird der Parameter aus den zu ändernden Parametern weggenommen (danach wird der Parameter in den vorherigen Wert zurückgebracht und beibehalten oder die Gastservice-Aktion, die mit diesem Parameter verbunden ist, kann angehalten werden).

Wenn dagegen der Zufriedenheitsgrad J in SS706 plus ist, bewirkt diese Änderung des eingestellten Parameters eine Verbesserung der Kondition des Nutzers. Das grundlegende Verfahren ist so, dass in SS711 der Zufriedenheitsgrad J zur akkumulierten Zufriedenheit ΣJ addiert wird. In dieser Ausführungsform wird zuvor betrachtet, ob eine Neuversuchsaktion durch den Nutzer am Aktionseingabeabschnitt der Gastservice-Aktionseinrichtung, die diesem Parameter entspricht, durchgeführt wird. Genauer wird in SS708 die Kondition einer Neuversuchsaktion durch den Nutzer, die am Aktionseingabeabschnitt der Gastservice-Aktionseinrichtung, welche dem Parameter entspricht, ausgeführt wird, abgefragt. Wenn die Neuversuchsaktion in SS709 nicht bestätigt wird, geht das Verfahren zu SS711 über.

Wenn die Neuversuchsaktion bestätigt wird, geht das Verfahren zu SS710 über. Wenn die Neuversuchsaktion in Bezug auf die Änderung des eingestellten Parameters positiv ist, erhält die künftige Änderung der Parametereinstellung oberste Priorität. Wenn dagegen die Neuversuchsaktion negativ ist, wird der Parameter von den Parametern, die geändert werden sollen, weggenommen. Wenn der Nutzer beispielsweise eine Neuversuchsaktion durchführt, um die eingestellte Temperatur der Klimaanlage noch weiter zu senken, nachdem die eingestellte Temperatur gesenkt wurde, erhält die Änderung der eingestellten Klimaanlagentemperatur oberste Priorität im künftigen Basiszyklus. Wenn der Nutzer dagegen die eingestellte Temperatur erhöht, wird die eingestellte Temperatur der Klimaanlage im zukünftigen Basiszyklus nicht erhöht. Dann endet das Steuerungszufriedenheitsgrad-Bestimmungsverfahren.

Wie ebenfalls in 75 dargestellt, wird in SS658 überprüft, ob der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ einen Schwellenwert erreicht. Wenn der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ den Schwellenwert erreicht, endet das Verfahren. Die vollen Markierungen des akkumulierten Zufriedenheitsgrads ΣJ können beispielsweise anhand der Summe der angenommenen oberen Grenzwerte der Werte ν berechnet werden, wenn alle Parameter „normale Kondition" sind. Ein Schwellenwert für den akkumulierten Zufriedenheitsgrad ΣJ kann je nachdem, ob der Grad ΣJ ein vorgegebenes Verhältnis erreicht, aufgrund der vollen Markierungen berechnet werden.

Wenn der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ dagegen den Schwellenwert nicht erreicht, geht das Verfahren zu SS659 weiter, um zu überprüfen, ob ein Parameter vorhanden ist, der bei der nächsten Einstellung verändert werden muss. Wenn ein solcher Parameter vorhanden ist, wird eins zu der Parameterzahl N addiert (SS662). Nachdem es zu SS655 zurückgekehrt ist, wird das Verfahren bis SS658 auch für den Parameter wiederholt. Wenn kein Parameter vorhanden ist, der geändert werden muss, sind alle Parameter, die geändert werden müssen, geändert. Nach Rückkehr zu SS654B wird N initialisiert, um den nächsten Zyklus zu beginnen, wo das gleiche Verfahren wie oben wiederholt wird. In diesem Fall wird in SS660 die Anpassung des Parameters, der dem höheren Wert J entspricht, mit höherer Priorität versehen. In SS710 von 76 wird der Parameter, der die höchste Priorität hat, als Antwort auf die Neuversuchsaktion unabhängig vom Wert J priorisiert. IN SS661 werden die Parameterzahlen entsprechend der Priorität sortiert. Somit werden im nächsten Basiszyklus die Parameter in neuer Reihenfolge angepasst. Das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren von 75 wird automatisch gestartet, z.B. in vorgegebenen Intervallen, und wiederholt, so dass die richtige Gastservice-Aktion stabil fortgeführt werden kann.

Einer der Faktoren, welche das obige Konditionsschätzungsverfahren beeinflussen, ist ein Schwellenwert, der für jeden Parameter gesetzt wird (X0 m Ausdruck 1: beispielsweise fu0, fL0, A0, α0, I0, N0, An0, Σ20, d0 und η0 von 52A, 52B, 54A, 54B, 55A, 55B, 56, 57A, 57B, 60A, 60B, 61A, 61B, 62A, 62B und 65). Es ist schwierig, viele Parameterschwellenwerte auf einmal zu setzen, und diese werden leicht durch einen individuellen Unterschied des zu überwachenden Nutzers beeinflusst. Es ist besser, ein Verfahren zum Korrigieren der Schwellenwerte nach Bedarf in das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren zu integrieren.

78 ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel dafür zeigt, dass ein Korrekturschritt für Schwellenwerte in das Verfahren von 75 aufgenommen ist. Der Hauptunterschied zwischen diesem Schritt und dem Verfahren von 75 ist nachstehend beschrieben. In diesem Verfahren wird ein Schwellenwert korrigiert, wenn keine Verbesserung, die bei oder über einem vorgegebenen Niveau liegt, im Konditionsschätzungsergebnis für den Nutzer ersichtlich ist, auch nachdem der Basiszyklus des Gastservice-Aktionsanpassungsverfahrens so oft wie vorgegeben wiederholt wurde. In SS645A wird ein Verfahren zum Initialisieren einer Zykluszählung C zum Korrigieren von Schwellenwerten hinzugefügt. Im Schritt auf SS661 durchläuft der Schritt zum Einstellen verwandter Parameter einen Zyklus, so dass das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren für einen Zyklus endet.

In 75 wird das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren solange wiederholt, bis der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ bei oder über einem vorgegebenen Niveau liegt. Wenn der Zufriedenheitsgrad Σj sich nicht auf oder über das vorgegebene Niveau verbessert, auch nachdem dieser Zyklus wie vorgegeben mehrmals wiederholt wurde, geht das Verfahren, wie in 75 dargestellt, zum Schwellenwert-Änderungsverfahren SS665 über. Das heißt, jedes Mal, wenn der Zyklus einmal wiederholt wird, wird der Zykluszähler C für die Schwellenwertanpassung inkrementiert (SS662B). Wenn ein Wert für C gleich oder unter einem definierten Wert C0 liegt, kehrt das Verfahren zu SS654B zurück, um den nächsten Basiszyklus zu beginnen. Wenn ein Wert für C über dem definierten Wert C0 liegt, geht das Verfahren zu SS664 über. Wenn der Zufriedenheitsgrad ΣJ auf oder über das vorgegebene Niveau (das bezogen auf eine Bestimmung am Ende des Anpassungsverfahrens in SS658 unter dem eines ersten Zielwerts für den Zufriedenheitsgrad ΣJ liegt) verbessert wird, kehrt das Verfahren zu SS654B zurück, um den nächsten Basiszyklusprozess zu beginnen.

Wenn dagegen der Zufriedenheitsgrad ΣJ unzureichend verbessert wird, wird das Schwellenwert-Änderungsverfahren in SS665 ausgeführt. 79 zeigt ein Beispiel für das Schwellenwert-Änderungsverfahren. Wenn ein Schwellenwert geändert werden muss, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Einschätzung der vorhandenen mentalen oder physischen Kondition falsch ist. Um diese Situation zu korrigieren, werden vorzugsweise Schwellenwerte aus einer Gruppe von Parametern, die positiv zu der aktuell geschätzten „normalen Kondition" beitragen, verändert, um die Beitragsverhältnisse in aufsteigender Ordnung der Beitragsverhältnisse zu erhöhen. Als Beitragsverhältnis kann eine Abweichung Δμ oder Δν von jedem Parameter, wie oben beschrieben, verwendet werden.

In 79 werden in SS1701 die oberen n Schwellenwerte n, die aus einer Gruppe von Parametern, die positiv zu der „abnormalen Kondition" beitragen, eine größere Δμ der Schwellenwerte aufweisen, um einen vorgegebenen Betrag verkleinert, so dass Δμ abnimmt. In SS1702 werden die unteren n Schwellenwerte, die aus einer Gruppe von Parametern, welche die „normale Bedingung" anzeigen, um einen vorgegebenen Betrag gesenkt, so dass Δν zunimmt. n können einer oder mehrere sein (in diesem Fall können alle entsprechenden Parameter korrigiert werden).

Es kann nur entweder SS1701 oder SS1702 ausgeführt werden. Insbesondere um die Situation zu korrigieren, dass die aktuell geschätzte „abnormale Kondition" falsch ist, wird vorzugsweise im Wesentlichen SS1701 ausgeführt. In diesem Fall kann SS1702 verkürzt werden. Wenn das Verfahren zu dem Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren von 78 zurückkehrt, nachdem SS1701 ausgeführt wurde, werden die Schwellenwerte von Parametern, welche ein Grundstruktur für die Bestimmung der abnormalen Bedingung bilden, verändert, und die Priorität der Parameter wird zwangsweise vermindert. Wenn die Schwellenwerte richtig korrigiert wurden, erhalten diejenigen Parameter von den verbliebenen Parametern, welche eine aktuelle physische oder mentale Kondition reflektieren, die Möglichkeit, höher priorisiert zu werden.

SS1702 betrifft dagegen ein Verfahren zum Korrigieren von Schwellenwerten aus einer Gruppe von Parametern, die die „normale Kondition" anzeigen. Es wird geschätzt, dass die aktuelle Kondition die „abnormale Kondition" ist. Wenn diese Einschätzung die mentale oder physische Kondition richtig wiedergibt, wird eine Gruppe von Parametern, welche die „normale Kondition" anzeigen, zum Einschätzen der mentalen oder physischen Kondition grundsätzlich disqualifiziert. In diesem Fall gibt die geschätzte „abnormale Kondition" jedoch nicht die korrekte mentale oder physische Kondition wieder. Somit sind zumindest einige aus der Gruppe der Parameter, welche die „normale Kondition" zeigen, mögliche Parameter, die geeignet sind, um eine aktuelle mentale oder physische Kondition zu schätzen. Die Parameter mit kleiner Δν tragen zu dem akkumulierten Zufriedenheitswert weniger bei so dass die Parameter in dem aktuellen Gastservice-Aktionsverfahren möglicherweise versteckt werden. Die niedrigere Zahl n der Schwellenwerte mit größerer Δν von den Schwellenwerten einer Gruppe von Parametern, die die „normale Kondition" anzeigen, wird um einen vorgegebenen Betrag korrigiert, so dass Δν steigt. Somit können einige der niedriger priorisierten Parameter, welche eine „normale Kondition" anzeigen, höher priorisiert werden.

Statt die Schwellenwerte zu ändern, wie oben (oder zusammen mit der Änderung der Schwellenwerte) beschrieben, werden die in 77 dargestellten Gewichtungsfaktoren verändert. In diesem Fall können in SS1701 von 79 in einer Gruppe von Parametern, die positiv zur „abnormalen Kondition" beitragen, die oberen n Gewichtungsfaktoren, die der größeren Δμ entsprechen, um einen vorgegebenen Betrag verkleinert werden. IN SS1702 können in einer Gruppe der Parameter, die positiv zur „normalen Kondition" beitragen, die unteren n Gewichtungsfaktoren, die der kleineren Δν entsprechen, um einen vorgegebenen Betrag erhöht werden.

Es werden Voreinstellungswerte jedes Schwellenwerts, der für jeden Nutzer gilt, hergestellt und z.B. durch den Fahrzeughändler installiert. Die Daten erhalten das genannte Schwellenwert-Änderungsverfahren, so dass die Daten für jeden Nutzer einmalig maßgeschneidert werden. Wie in 73A dargestellt, wird eine Gruppe von maßgeschneiderten Schwellenwerten entsprechend den Nutzerspezifizierungsinformationen als Bestimmungsschwellenwert für die mentale oder physische Kondition des Nutzers gespeichert. Wenn künftig ein Nutzer des Fahrzeugs spezifiziert wird, wird eine Gruppe der Schwellenwerte, die dem Nutzer entsprechen, gelesen und als Voreinstellungswerte gesetzt. Auch wenn der Nutzer des Fahrzeugs zusammen mit den oben genannten Daten 434 zum Setzen der Nutzervoreinstellungen 434 wechselt, werden die Gastservice-Aktionen mittels der voreingestellten Steuerwerte und Schwellenwerte, die für den Nutzer einmalig sind, angepasst. Wenn beispielsweise mehrere Nutzer sich ein Fahrzeug teilen, werden die Gastservice-Aktionen für jeden Nutzer angepasst, so dass jeder Nutzer das Fahrzeug bequem nutzen kann.

Mehrere Sätze der Biokonditions-Erfassungseinheiten (1: Sensor- und Kameragruppe 518 bis 528), die für die Gastservice-Bestimmung verwendet werden, werden entsprechend der Zahl der Sitze im Fahrzeug bereitgestellt. Die mentalen und physischen Konditionen der einzelnen Nutzer, die auf den Sitzen Platz genommen haben, können separat erfasst werden. In diesem Fall kann der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 die Aktionen der Gastservice-Aktionseinrichtungen entsprechend den mentalen und physischen Konditionen der mehreren Nutzer, die dem Satz von Biokonditions-Erfassungseinheiten entsprechen, bestimmen. In diesem Fall können die Aktionen der Gastservice-Aktionseinrichtungen so bestimmt werden, dass der Nutzer, der den am schlimmsten geschätzten mentalen und physischen Konditionen entspricht (beispielsweise ernste physische Kondition) priorisiert wird.

Datengegenstände, die für jeden Nutzer eindeutig sind (wie die Nutzer-ID oder die persönliche Identifikationsnummer 401, biometrische Masterdaten 432, Daten 434 für die Setzung von Nutzer-Voreinstellungen, Bestimmungsschwellenwerte 435 für die mentale oder physische Kondition des Nutzers und Stressreflexionsaktions-Statistiken in der Speichereinheit 405) werden in den Daten 440 für verschiedene Gastservice-Bestimmungen gezeigt (in 73A). Einige dieser Datengegenstände können in einem Datenserver 561 eines Management-Center 560 gespeichert werden, das mit dem Fahrzeug kommunizieren kann, und nicht in der Speichereinrichtung in dem Fahrzeug, wie der Speichereinrichtung 535. Dann können die eindeutigen Daten nach Bedarf entsprechend einer Anfrage von dem Fahrzeug erhalten und verwendet werden. Somit kann das Sicherheitsproblem, wie in dem Fall, dass das Fahrzeug von einem Fremden missbraucht wird, verringert werden. Wenn der Nutzer zu einem Fahrzeug wechselt, das mit einer Hardware-Infrastruktur dieses Fahrzeug-Gastservice-Systems ausgestattet ist, werden die Daten, die für den jeweiligen Nutzer eindeutig sind, vom Management Center 560 erhalten Somit kann auch in einem anderen Fahrzeug der gleiche Gastservice wie in dem früheren Fahrzeug erhalten werden, so dass eine flexiblere Systemstruktur erreicht werden kann.

(Andere)

Nun können die oben gemachten Erklärungen im Hinblick auf einen ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung nachstehend unterschiedlich beschrieben werden.

Das Fahrzeugnutzer-Gastservice-System teilt vorab eine Reihe von Bewegungen des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, in mehrere vorgegebene Szenen ein, wenn der Nutzer sich nähert, einsteigt, fährt oder hält und aus dem Fahrzeug steigt, und führt eine Gastservice-Aktion durch, um den Nutzer des Fahrzeugs bei der Nutzung des Fahrzeugs in jeder der Teilszenen zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Das System schließt folgendes ein: eine Gastservice-Aktionseinrichtung zum Ausführen einer Gastservice-Aktion; einen Gastservice-Bestimmungsabschnitt und einen Gastservice-Steuerabschnitt. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt weist folgendes auf: einen Szeneschätzungsinformationen-Ermittlungseinheit zum Ermitteln einer Position oder Bewegung des Nutzers, wobei die Position oder Bewegung in jeder Szene definiert ist; eine Szenenspezifizierungseinheit zum Spezifizieren jeder Szene entsprechend den erhaltenen Szeneschätzungsinformationen; und eine Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit zum Bestimmen einer Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der spezifizierten Szene. Der Gastservice-Steuerabschnitt steuert eine Aktion einer entsprechenden Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend einer Bestimmung durch den Gastservice-Bestimmungsabschnitt.

Für die Kondition des Nutzers wird eine Szene, die durch eine Beziehung zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug definiert ist, erkannt. Genauer wird die Reihe von Bewegungen des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich nähert, einsteigt, fährt oder sich aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in die vorgegebenen Szenen unterteilt. Eine Gastservice-Aktion wird durchgeführt, um den Nutzer bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen oder um den Nutzer in den jeweiligen Szenen zu unterhalten. In jeder der verschiedenen Szenen, in denen der Nutzer das Fahrzeug nutzt, ändert sich die Gastservice-Aktion, die am Fahrzeug ausgeführt wird, so dass die vom Nutzer am meisten gewünschte Gastservice-Aktion durchgeführt werden kann. Ein genauer und sorgfältiger Service ist möglich. Jedem Nutzer sind in der Reihe von Szenen andere Gastservice-Inhalte zugeordnet und können so systematisiert werden. Infolgedessen kann der Nutzer so, als würde er sich in einem First Class Hotel aufhalten, in jeder Szene immer einen systematischen Service erhalten. Dadurch kann die Nutzung des Fahrzeugs immer aufs Neue für Vergnügen sorgen.

Die Szenen werden im Hinblick auf die Nutzung eines Fahrzeugs durch einen Nutzer bestimmt. Der grundsätzliche Ablauf, dass der Nutzer sich nähert, einsteigt und das Fahrzeug fährt oder sich darin aufhält und die Tür öffnet und aus dem Fahrzeug steigt, wenn der Nutzer am Bestimmungsort angekommen ist, wird nicht verändert. Um dem Nutzer einen natürlichen Gastservice zu bieten, muss der Ablauf weich in Szenen unterteilt werden. In diesem Fall kann die folgende Struktur verwendet werde. Das heißt, es wird eine Einheit zum Speichern der Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene bereitgestellt, welche Informationen über die aktuelle Szene speichert, welche die aktuelle Szene spezifizieren. Die Szenespezifizierungseinheit erkennt eine aktuelle Szene entsprechend den gespeicherten Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene. Vorausgesetzt, die aktuelle Szene wurde erkannt, bestimmt die Szenespezifizierungseinheit, wenn die Einheit zum Ermitteln von Szeneschätzungsinformationen eine Position oder Bewegung des Nutzers erfasst, die eindeutig zur folgenden Szene gehört, dass die aktuelle Szene zur folgenden Szene gewechselt ist, und veranlasst die Einheit zum Speichern der Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene, die Spezifizierungsinformationen für die folgende Szene als aktuelle Szenespezifizierungsinformationen zu speichern. Wenn erkannt werden kann, welche Szene gerade abläuft, kann aus den Bewegungen des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, geschätzt werden, welche Szene nach der aktuellen Szene kommt. Durch Erfassen einer Position oder Bewegung des Nutzers, die eindeutig zu der folgenden Szenen gehört, kann der Wechsel zwischen den Szenen exakt erkannt werden. Wie anhand des Falles, dass die Tür geöffnet oder geschlossen wird, wenn in das Fahrzeug eingestiegen oder aus dem Fahrzeug ausgestiegen wird, sind die Inhalte der Spezifizierungsinformationen für die folgende Szene manchmal in mehreren Szenen gleich (im obigen Fall das Öffnen und Schließen der Tür). Auch in einem solchen Fall kann durch Erkennen, welche Szene gerade abläuft, ein Fehler vermieden werden, wenn die folgende Szene erkannt wird. Somit können die Gastservice-Aktionen exakt erkannt werden.

In dem Fahrzeug-Gastservice-System können mehrere Themen des Gastservice, der dem Nutzer angeboten wird, in jeder Szene definiert werden. Die zu verwendende Gastservice-Aktionseinrichtung und die Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung können für jedes Thema eindeutig definiert werden. In diesem Fall bestimmt der Gastservice-Bestimmungsabschnitt Gastservice-Aktionseinrichtungen und Gastservice-Aktionen durch die Gastservice-Aktionseinrichtungen für einen Teil bzw. für alle Themen. Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend jedem Thema steuern. Eine „Gastservice-Direktive", d.h. was der Nutzer als „Gastservice" möchte, ist auch in der gleichen Szene nicht immer eindeutig definiert. Entsprechend der Persönlichkeit und der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers kann der „gewünschte Gastservice-Inhalt" sich ändern. Die „Gastservice-Direktive" und der „gewünschte Gastservice-Inhalt" können jeweils als Gastservice-Themen erkannt werden. Durch Definieren des Gastservice-Inhalts für jedes Thema können verschiedene Gastservice-Dienste bereitgestellt werden.

In dem Fahrzeug-Gastservice-System kann eine Einheit zum Ermitteln von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, einschließlich der Persönlichkeit und/oder der mentalen Kondition und/oder der physischen Kondition, bereitgestellt sein. Die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit ändert die Gastservice-Aktionen, die für die Szenen vorbereitet werden, entsprechend den erhaltenen Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers. In dieser Struktur ändert sich die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend den Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers. Ein Nutzer, der ein Fahrzeug nutzt, kann genaue und zutreffende Dienste entsprechend der Persönlichkeit, der mentalen Bedingungen und/oder der physischen Bedingung, die für jeden Nutzer eindeutig sind, erhalten.

Wenn für jede Szene mehrere Gastservice-Aktionen vorbereitet sind, kann die Priorität der Gastservice-Aktionen vorgegeben werden. Die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit kann die vorbereiteten Gastservice-Aktionen nacheinander in absteigender Prioritätsordnung auswählen. Auch das Niveau des Gastservice in der gleichen Szene ändert sich häufig entsprechend den Umständen in der Umgebung des Nutzers und der Direktive des Nutzers. Für jede Szene sind mehrere Gastservice-Aktionen vorbereitet und werden entsprechend einer vorgegebenen Priorität ausgewählt und ausgeführt, so dass das System flexibel auf den genannten Fall reagieren kann.

Für jede Szene werden entsprechend der „Gastservice-Direktive" und dem „gewünschten Gastservice-Inhalt" mehrere Genres vorbereitet. Die Gastservice-Aktionen, die den Genres eindeutig zu geordnet sind, können von den entsprechenden Gastservice-Aktionseinrichtungen parallel durchgeführt werden. Somit können dem Nutzer entsprechend den gesetzten Genres mehrere Gastservice-Dienste bereitgestellt werden. Unterschiedlicher und tief greifender Gastservice kann den Zufriedenheitsgrad des Nutzers erhöhen. Beispielsweise können in jeder Szene Gastservice-Genres für viele unterschiedliche Gastservice-Aufgaben zum Verstärken einer mentalen oder physischen Kondition des Nutzers oder zum Aufhalten der Abnahme der mentalen oder physischen Kondition definiert werden. Zwei oder mehr der Gastservice-Genres werden ausgewählt, und die Gastservice-Aktionen der ausgewählten Genres können parallel ausgeführt werden. Beispielsweise können, um verschiedene Aufgaben in der gleichen Szene zu erfüllen, ein Genre zum „Aufmuntern des Nutzers" und ein Genre zum „Lösen von Aufgeregtheit" gezeigt werden. Die erstgenannte Gastservice-Aktion trägt zur Aufmunterung bei, wo die mentale Kondition verstärkt wird. Die letztgenannte Gastservice-Aktion trägt zum Lösen von Aufgeregtheit bei, wo verhindert wird, dass die mentale Kondition abnimmt. Die Gastservice-Aktionen für die Genres werden parallel durchgeführt, so dass zwei verschiedene Gastservice-Effekte, wie Aufmunterung und Lösen von Aufgeregtheit, gleichzeitig erreicht werden können. Infolgedessen können die mentalen Konditionen des Nutzers auf verschiedene Weise verbessert werden.

Es ist natürlich, dass ein fröhlicher Nutzer und ein nicht fröhlicher Nutzer jeweils unterschiedliche Gastservice-Inhalte wünschen. Gastservice mit unterschiedlicher Richtung wird selbst für den gleichen Nutzer entsprechend der Stimmung des Nutzers wirksam bereitgestellt. Die folgende Struktur kann exakt auf den Fall antworten, dass eine Kondition zur Bestimmung der Richtung eines Gastservice aus unterschiedlichen Eigenschaften und Konditionen des Nutzers bewirkt wird. Das heißt, mehrere Genres, die einen Teil der Gastservice-Genres bilden, sind unterschiedliche Richtungstyp-Genres, die für unterschiedliche Gastservice-Direktiven des Nutzers definiert sind. Es wird eine Gastservice-Aktion in einem der unterschiedlichen Richtungstyp-Genres ausgewählt und ausgeführt. Dies ist ein wirksames Verfahren, wenn eine adäquate Gastservice-Aktion entsprechend der Stimmung und den Eigenschaften des Nutzers ausgewählt wird. In diesem Fall wird entsprechend Informationen über die Persönlichkeit oder Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers, wobei diese Informationen von der Einheit zum Erhalten von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers erhalten werden, bestimmt, welches von den verschiedenen Richtungstypen-Genres ausgewählt wird. Infolgedessen kann leicht eine adäquate Gastservice-Aktion entsprechend der Persönlichkeit und der mentalen physischen Kondition des Nutzers ausgewählt werden.

Die Szenespezifizierungseinheit kann eine Annäherungsszene spezifizieren, wenn ein Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, und eine Fahr/Aufenthalts-Szene, wenn der Nutzer das Fahrzeug fährt oder sich darin aufhält. Die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit kann so strukturiert sein, dass sie eine Gastservice-Aktionseinrichtung, die in der jeweiligen Szene verwendet wird, und eine Gastservice-Aktion durch die Aktionseinrichtung bestimmt. Die Zeit, in der der Nutzer das Fahrzeug fährt oder sich darin aufhält, dauert solange wie die Szene, wenn das Fahrzeug benutzt wird. Um zu ermöglichen, dass der Nutzer das Fahrzeug bequem nutzen kann, ist es wichtig, den Gastservice für die Fahrt/Aufenthalts-Szene zu betonen. Dagegen dauert die Annäherungsszene als die Szene, die der Fahrt/Aufenthalts-Szene folgt, nach der Fahrt/Aufenthalts-Szene am längsten. Die Annäherungsszene wird wirksam als Möglichkeit eines Gastservice genutzt, so dass die mentale Kondition des Nutzers, der der Fahrt/Aufenthalts-Szene entgegensieht, verbessert wird, und die Gastservice-Wirkung in der Fahrt/Aufenthalts-Szene noch weiter verbessert wird.

Die Einheit zum Ermitteln von Szeneschätzungsinformationen ist so aufgebaut, dass sie eine Annäherungserfassungseinheit zum Erfassen der Annäherung des Nutzers an ein Fahrzeug entsprechend dem relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Nutzer, der sich außerhalb des Fahrzeugs befindet, aufweist, um die Annäherungsszene zu spezifizieren. Die Einheit zum Ermitteln von Szeneschätzungsinformationen ist so aufgebaut, dass sie eine Besetzungserfassungseinheit aufweist, die einen Nutzer erfasst, der auf einem Sitz des Fahrzeugs Platz genommen hat. In beiden Fällen kann die Annäherungsszene und die Fahrt/Aufenthalts-Szene exakt spezifiziert werden.

Der Gastservice-Steuerabschnitt kann so aufgebaut sein, dass die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug verändert wird, wobei der Abstand von der Annäherungserfassungseinheit erfasst wird. Die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung wird so gesteuert, dass sie sich entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ändert, so dass eine Service-Wirkung auf den Nutzer durch die Gastservice-Aktionseinrichtung exakt und nah entsprechend dem Abstand durchgeführt werden kann. Somit wird der Eindruck verstärkt, dass das Fahrzeug den Nutzer aktiv als Teilnehmer oder Gast behandelt, erhöht.

In diesem Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Aktion einer Gastservice-Aktionseinrichtung ändern, um den Nutzer aufzumuntern, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Da eine Gastservice-Aktion aktiv ausgeführt wird, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, kann die Aufmunterung demgemäß sehr stark sein, wenn der Nutzer in das Fahrzeug steigt. Genauer können die folgenden Modi gezeigt werden. Musik, die als Gastservice ausgegeben wird, wird schneller, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Das Tempo kann auf ein Vielfaches des Herzschlags gesetzt werden. Das Volumen kann erhöht werden, während sich der Fahrer dem Fahrzeug nähert. Ein Lied zur Aufmunterung kann ausgewählt werden. Die Beleuchtung wird als Gastservice verstärkt und die Farbe wird in rot geändert. Ein Zyklus des Flashens (oder der Änderung) der Beleuchtung kann mit der Musik synchronisiert werden.

Durch Anhalten einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die bereits betätigt wird, oder durch Starten einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die noch nicht betätigt wird (einschließlich einer Kombination aus beidem, d.h. Wechsel zwischen den Betätigungen mehrerer Gastservice-Operationseinrichtungen) kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Betätigung einer Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug allmählich ändern. Bei diesem Aufbau wird ein Schwellenwert im Hinblick auf den Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug gesetzt, und durch einfaches Bestimmen, ob der Schwellenwert überschritten wurde, kann jede Aktionseinrichtung zwischen Betätigung und Nicht-Betätigung geschaltet werden, so dass die oben genannte Wirkung anhand eines relativ einfachen Verfahrens erzielt werden kann.

In der Annäherungsszene können Beleuchtungseinrichtungen, die am Fahrzeug angebracht sind und die den Bereich außerhalb des Fahrzeugs beleuchten (wie ein Scheinwerfer, eine Rückleuchte und eine Warnleuchte: Licht, das von einer Innenbeleuchtung durch das Fenster nach außen dringt, kann den Bereich außerhalb des Fahrzeugs beleuchten) als Gastservice-Aktionseinrichtungen definiert werden. Die Beleuchtung durch die Beleuchtungseinrichtungen zum Empfangen des Nutzers kann als Gastservice-Aktion definiert werden. Somit können die Beleuchtungseinrichtungen, die am Fahrzeug angebracht sind, als Beleuchtung zum Empfangen des Nutzers verwendet werden, um zu dessen Aufmunterung beizutragen. In der Nacht oder an einem dunklen Platz kann die Position des geparkten Fahrzeugs leicht erkannt werden.

Im oben genannten Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Beleuchtungseinrichtungen so steuern, dass die Lichtmenge aller Beleuchtungseinrichtungen abnimmt, wenn ein Abstand zwischen einem Endgerät des Nutzers und dem Fahrzeug abnimmt. Wenn der Abstand zum Fahrzeug lang ist, wird die Lichtmenge erhöht, so dass es leicht sein kann, zu erkennen, ob eine Abnormalität vorliegt, wie ein Hindernis zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug vorliegt. Wenn der Abstand zum Fahrzeug kurz ist, wird die Lichtmenge verringert, so dass nur ein erforderliches Blickfeld beleuchtet wird. Somit kann Energieverschwendung vermieden werden, und die Blendung wird verringert, wenn man sich den Lichtquellen nähert.

Die Gastservice-Aktionseinrichtungen sind nicht auf Einrichtungen beschränkt, die am Fahrzeug angebracht sind, sondern können auch periphere Einrichtungen um ein geparktes Fahrzeug herum sein (beispielsweise eine feste Einrichtung an einem spezifizierten Parkplatz) und können persönliche Gegenstände sein, die der Nutzer immer bei sich trägt. Als Beispiel für den letztgenannten Fall kann die folgende Struktur gezeigt werden. Eine Host-Kommunikationseinheit, die für ein geparktes Fahrzeug oder ein geparktes Fahrzeug oder eine periphere Einrichtung des Fahrzeugs bereitgestellt ist und mit einem externen Endgerät kommuniziert, und ein Nutzer-Endgerät, das vom Nutzer des Fahrzeugs mitgeführt wird und mit der Host-Kommunikationseinheit kommuniziert, werden bereitgestellt. Im Falle der oben genannten Annäherungsszene ist die Gastservice-Aktionseinrichtung eine Sprachausgabeeinrichtung, die für das Nutzerendgerät bereitgestellt ist. In diesem Fall ist die Host-Kommunikationseinrichtung der Gastservice-Steuerabschnitt, der das Endgerät mittels Funkkommunikation anweist, den Sprachausgabeabschnitt zu betätigen. Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, weist die Host-Kommunikationseinheit das Nutzerendgerät in diesem Modus über Funk an, als Gastservice Sprache (wie Musik, Soundeffekte und Worte zur Begrüßung) von der Nutzerendgeräte-Einrichtung, die von dem Nutzer mitgeführt wird, auszugeben. Somit kann der Gastservice für den Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert, wirksam mittels Sprache von der vom Nutzer mitgeführten Nutzerendgeräte-Einrichtung ausgeführt werden. Ein Fahrzeug-Audiosystem, das Sprache nutzt, und das im Fahrzeug installiert ist, kann als Sprachausgabeabschnitt verwendet werden. Die Sprache erreicht den Nutzer nicht ausreichend gut, wenn die Fenster geschlossen sind. Wenn die Fenster offen sind, damit der Klang nach außen dringen kann, bewirkt dies eine Belästigung der Nachbarn. Wie oben beschrieben wird, wenn das Nutzerendgerät als Klangausgabeabschnitt verwendet wird, die Sprache unter der Hand des Nutzers ausgegeben. Somit wird die Gastservice-Wirkung weiter verstärkt. Der Gastservice-Klang dringt nicht an entfernte Stellen und somit wird keine Belästigung der Nachbarn bewirkt.

In diesem Fall wird, wenn Musik und Begrüßungsworte vom Sprachausgabeabschnitt ausgegeben werden, die mentale Kondition des Nutzers verstärkt oder verbessert. Als Gastservice-Aktion eines hiervon verschiedenen Themas (oder Genres) wird eine Sprachnachricht für Vorsichtsmaßnahmen ausgegeben. Selbst in der gleichen Annäherungsszene wird ein weiteres Ziel, nämlich die Verhinderung eines unerwarteten Zwischenfalls erreicht, wenn der Nutzer die Vorsichtsmaßnahmen nicht bestätigt. Beispielsweise handelt es sich bei Nachricht im Hinblick auf Vorsichtsmaßnahmen um eine Nachricht, die zur Bestätigung von verlorenen Gegenständen und des Absperrens auffordert. Die Nachricht im Hinblick auf Vorsichtsmaßnahmen ist nicht hierauf beschränkt.

In der Fahrt/Aufenthalts-Szene wird eine Klimaanlage, die im Fahrzeug eingebaut ist, als Gastservice-Aktionseinrichtung definiert. Insbesondere dann, wenn die Einheit zum Ermitteln von biologischen Eigenschaften des Nutzers, einschließlich der Persönlichkeit und/der der mentalen Kondition und/oder der physischen Kondition des Nutzers, bereitgestellt ist, ändert die Gastservice-Inhaltbestimmungseinrichtung die Temperatur der Klimaanlage entsprechend der ermittelten Persönlichkeit oder der mentalen und physischen Kondition des Nutzers. Somit wird eine menschliche und freundliche Steuerung der Klimaanlage, welche die Gefühle des Nutzers berücksichtigt, erreicht. In der Fahrt/Aufenthalts-Szene kann nein Fahrzeug-Audiosystem, das im Fahrzeug eingebaut ist, als Gastservice-Aktionseinrichtung definiert sein. In diesem Fall kann die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit den Inhalt der Musikauswahl einer Musikquelle, der vom Fahrzeug-Audiosystem ausgegeben wird, entsprechend den erhaltenen Informationen über die Persönlichkeit oder die mentale und physische Kondition des Nutzers ändern. Somit wird die Musikquelle, die vom Nutzer gewünscht wird, automatisch ausgewählt und gespielt, so dass der Nutzer, der das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, immer angenehm unterhalten wird.

Zum Setzen von stärker verzweigten Szenen kann die Szenespezifizierungseinheit in der folgenden Reihenfolge eine Annäherungsszene spezifizieren, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, eine Einstiegsszene, wenn der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, eine Fahrt/Aufenthalts-Szene, wenn der Fahrer das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhä1t, und eine Ausstiegsszene, wenn der Nutzer aus dem Fahrzeug aussteigt. Die Gastservice-Inhaltsspezifizierungseinrichtung kann eine Gastservice-Aktionseinrichtung für jede Szene und eine Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung bestimmen. In diesem Modus kommen die Einstiegsszene und die Ausstiegsszene neu zu der genannten Struktur hinzu. Diese Szenen dauern nicht lange. Jedoch sind große physische und mentale Belastungen, wie das Öffnen und Schließen der Tür und das Ein- und Ausladen von Gepäck oder die Berücksichtigung von Hindernissen und Verkehrsgefährdungen, wenn die Tür geöffnet und geschlossen wird, mit diesen Szenen verbunden. Wenn Gastservice-Aktionen, die für diese Szenen eindeutig sind, gesetzt werden, um die Belastung zu verringern, kann der Nutzer vor und nach der Fahrt/Aufenthalts-Szene, die die Hauptszene darstellt, begleitet werden. Darüber hinaus erhält der Gastservice-Inhalt, den der Nutzer von dem Fahrzeug erhält, mehr Konsistenz und Kontinuität, so dass der Nutzer noch zufriedener ist. Insbesondere im Fall z.B. der Einstiegsszene und der Ausstiegsszene kann eine automatische Türöffnungs/schließungs-Einrichtung oder ein Türöffnungs/-schließungs-Unterstützungsmechanismus, der für das Fahrzeug bereitgestellt ist, als Gastservice-Aktionseinrichtung definiert werden. Die Betätigung der automatischen Türöffnungs/schließungs-Einrichtung oder des Türöffnungs/-schließungs-Unterstützungsmechanismus zur Unterstützung des Nutzers beim Einsteigen in das Fahrzeug können als Gastservice-Aktion definiert werden. Im Falle der Bereitstellung des Öffnungs-/Schließungs-Unterstützungsmechanismus kann eine Türöffnungs-Beschränkungseinheit bereitgestellt werden, um ein Hindernis außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, insbesondere wenn de Tür geöffnet wird, und um die Öffnung der Tür zu beschränken, um einen Konflikt des Hindernisses mit der Tür zu vermeiden.

Wenn der Nutzer aus dem Fahrzeug aussteigt, kann eine weitere Szene, wie eine Entfernungsszene, wenn sich der Nutzer vom Fahrzeug entfernt, hinzugefügt werden, und die entsprechende Gastservice-Aktion kann durchgeführt werden.

Die Einheit zum Ermitteln von biologischen Eigenschaften des Nutzers kann so aufgebaut sein, dass sie Informationen, welche die Persönlichkeit des Nutzers spezifizieren, ermittelt, um die Persönlichkeit des Nutzers als Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers zu spezifizieren. In diesem Fall kann eine Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit bereitgestellt werden, um Gastservice-Aktionsinformationen zu speichern, welche eine Aktion einer Gastservice-Aktionseinrichtung definieren, wobei die Gastservice-Aktionsinformationen dem jeweiligen Persönlichkeitstyp des Nutzers, der von den Informationen zur Spezifizierung der Nutzerpersönlichkeit spezifiziert wird, entsprechen. Der Gastservice-Steuerabschnitt liest die Gastservice-Aktionsinformationen, die dem Persönlichkeitstyp entsprechen, der anhand der erhaltenen Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen spezifiziert wurde, aus der Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit. Entsprechend den Gastservice-Aktionsinformationen steuert der Gastservice-Steuerabschnitt die Betätigung der Gastservice-Aktionseinrichtung.

In der genannten Struktur werden Persönlichkeiten der Nutzer klassifiziert. Beispielsweise werden entsprechend dieser Typen die Gastservice-Aktionen jeweils für die Nutzertypen bestimmt. In dem Fahrzeug wird mittels der Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen, die von der Einheit zum Ermitteln der biologischen Eigenschaften des Nutzers erhalten wurden, die Persönlichkeit des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, spezifiziert, und eine Gastservice-Aktion, die der Persönlichkeit entspricht, wird durchgeführt. Somit kann eine Gastservice-Aktion, die zur Persönlichkeit des Nutzers passt, ausgeführt werden. Selbst ein Nutzer mit einer anderen Persönlichkeit kann mit einem Gastservice-Inhalt, der für den Nutzer eindeutig ist, sicherlich zufrieden sein.

Bei der Gastservice-Aktionseinrichtung handelt es sich um ein Fahrzeug-Audiosystem, das z.B. in einem Fahrzeug eingebaut ist. In diesem Fall speichert die Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit die mehreren Gegenstände von Musikquellendaten, die in dem Fahrzeug-Audiosystem reproduziert werden sollen, und kann eine Musikquellen-Datenbank sein, wo alle Musikquellendaten entsprechend einem Persönlichkeitstyp des Nutzers eindeutig klassifiziert sind. Der Gastservice-Steuerabschnitt liest die Musikquellendaten, die dem Persönlichkeitstyp entsprechen, der anhand der erhaltenen Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen erhalten wurde, aus der Musikquellen-Datenbank und reproduziert die Musikquellendaten im Fahrzeug-Audiosystem. In der Musikquellen-Datenbank werden die Musikquellen, die reproduziert werden sollen, entsprechend den Persönlichkeitstypen der Nutzer klassifiziert. Die Musikquelle, die dem erhaltenen und bestimmten Nutzerpersönlichkeitstyp entspricht, wird reproduziert, so dass die Musik, die von dem Nutzer mit dieser Persönlichkeit gewünscht wird, sicher bereitgestellt werden kann, damit der Nutzer die Fahrt oder den Aufenthalt im Fahrzeug genießen kann. Der größte Teil der Zeit zum Auswählen der Musik, die für den Nutzer geeignet ist, aus einer großen Datenbank kann gespart werden. Infolgedessen wird der Nutzer nicht belästigt.

Ein Musikauswahlabschnitt kann in dem Fahrzeug-Audiosystem bereitgestellt sein. Die Musikquellendaten, die im Musikauswahlabschnitt ausgewählt werden, können reproduziert werden. Wenn die Musikquellendaten entsprechend den Nutzerpersönlichkeitstypen klassifiziert sind, kann der Persönlichkeitstyp des Nutzers gemäß der Musik, die von dem Nutzer mittels der klassifizierten Musikquellendaten gefordert wird, spezifiziert werden. Genauer wird eine Musikauswahlverlaufs-Speichereinheit bereitgestellt, die einen Verlauf der Musikauswahl durch den Nutzer zusammen mit den Persönlichkeitstypen, die den jeweiligen Musikquellendaten entsprechen, speichert. Die Einheit für die Ermittlung der biologischen Eigenschaften des Nutzers erhält Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen entsprechend den Informationen über die Persönlichkeitstypen im gespeicherten Musikauswahlverlauf. Gemäß der Persönlichkeit, die den am häufigsten ausgewählten Liedern in den ausgewählten Musikquellen entsprechen, kann die Persönlichkeit des Nutzers sicher spezifiziert werden.

Die Gastservice-Aktionseinrichtung kann eine Beleuchtungseinrichtung zum Beleuchten des Innenraums eines Fahrzeugs und des Aussehens eines Fahrzeugs sein. Der Gastservice-Steuerabschnitt ändert die Farbe des Lichts und/oder den Beleuchtungsmodus der Beleuchtungseinrichtung entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers. Entsprechend der Persönlichkeit, der mentalen Kondition oder der physischen Kondition des Nutzers wird der Betätigungsmodus der Beleuchtung verändert um den Nutzer visuell zu lockern. Entsprechend der mentalen Kondition und der physischen Kondition kann die Stimmung weiter aufgehellt werden, und ein Nutzer, der zu erregt oder zu müde war, kann beruhigt werden.

Beispielsweise kann der Gastservice-Steuerabschnitt dann, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, um in das Fahrzeug einzusteigen, die Beleuchtungseinrichtung mittels eines anderen Inhalts entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers betätigen. In diesem Modus kann das Fahrzeug den Empfangsmodus für den sich nähernden Nutzer entsprechend der Persönlichkeit, der mentalen Kondition und der physischen Kondition des Nutzers angemessen ändern. Darüber hinaus kann die Stimmung des Nutzers, der sich anschickt, das Fahrzeug zu fahren, aufgehellt oder beruhigt werden.

In dem Fahrzeug-Gastservice-System kann eine Einheit zur Erfassung der physischen Kondition bereitgestellt sein, um die physische Kondition eines Nutzers zu erfassen. Die Einheit zum Ermitteln von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers kann mentale oder physische Informationen, die die mentale oder physische Kondition des Nutzers widerspiegeln, entsprechend den Erfassungsergebnissen der Erfassungseinheit für die physische Kondition ermitteln. Der Gastservice-Steuerabschnitt kann eine Aktion der Gastservice-Aktionseinheit entsprechend den erhaltenden Informationen über die mentale oder physische Kondition ändern. Wenn die mentale Kondition aufgeheitert oder niedergeschlagen ist, zeigt sich dies in vitalen Reaktionen. Eine schlechte physische Kondition und Erschöpfung zeigen sich ebenfalls als vitale Reaktion. Somit erfasst die Erfassungseinheit für die physische Kondition die vitale Reaktion und schätzt die mentale und physische Kondition des Nutzers anhand der erfassten Informationen. Die Gastservice-Aktion, die der Kondition entspricht, wird durchgeführt, so dass die Stimmung des Nutzers aufgeheitert oder erfrischt werden kann. Zusätzlich kann das Fahrzeug bequem genutzt werden, was zum sicheren Fahren beiträgt, wenn der Nutzer der Fahrer ist.

Ferner können die oben beschriebenen Erläuterungen in dieser Ausführungsform angesichts eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung wie nachstehend anders beschrieben werden.

Das Fahrzeugnutzer-Gastservice-System schließt mehrere Gastservice-Aktionseinrichtungen, um die Benutzung des Fahrzeugs durch einen Nutzer zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten, einen Gastservice-Bestimmungsabschnitt und einen Gastservice-Steuerabschnitt ein. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt schließt folgendes ein: eine Störungsinformations-Ermittlungseinheit zum Ermitteln von Informationen über eine Störung des Nutzers anhand einer vorgegebenen Störungserfassungseinheit; und eine Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit zum Bestimmen der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend den erhaltenen Störungsinformationen und der Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung. Der Gastservice-Steuerabschnitt steuert die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der Gastservice-Aktion, die gemäß einer Bestimmung durch den Gastservice-Bestimmungsabschnitt durchgeführt werden soll.

Im oben genannten Aufbau ändert sich die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der Störung des Nutzers. Zusätzlich wird ein Gastservice-Effekt für den Nutzer, der das Fahrzeug nutzt, exakt und fein abgestimmt entsprechend der Störung des Nutzers bereitgestellt. Der schlechte Einfluss der erzeugten Störung wird schnell und wirksam gemindert.

Die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit schließt eine Gastservice-Funktionsauswahleinheit ein zum Bestimmen einer Beziehung zwischen der Gastservice-Aktion, die vorzugsweise entsprechend der Störung des Nutzers verwendet wird, und der Störung, und zum Auswählen der Gastservice-Aktionseinrichtung, die der Störung entspricht, die anhand der erhaltenden Störungsinformationen gemäß der Beziehung dargestellt wird. In diesem Aufbau wird eine angemessene Gastservice-Aktion entsprechend der Störung ausgewählt, so dass der schlechte Einfluss der erzeugten Störung wirksam vermindert wird, und die Ausführungen nutzloser Funktionen vermindert werden können.

Eine Reihe von Bewegungen eines Nutzers, der ein Fahrzeug nutzt, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt und aus dem Fahrzeug aussteigt, kann in mehrere vorgegeben Szenen unterteilt werden. In diesem Fall führen die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen in jeder der Teilszenen Aktionen durch zum Unterstützen der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer oder zum Unterhalten des Nutzers. Somit kann ein Fahrzeugnutzer-Gastservice-System folgendes enthalten: eine Einheit zum Ermitteln von Szeneschätzungsinformationen, wobei die Position oder Bewegung in jeder Szene vorgegeben ist; eine Szenespezifizierungseinheit zum Spezifizieren jeder Szene gemäß den erhaltenden Szeneschätzungsinformationen; eine Einheit zum Ermitteln von biologischen Eigenschaften des Nutzers zum Erhalten von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers einschließlich der Persönlichkeit und/oder der mentalen Kondition und/oder der physischen Kondition des Nutzers; und eine Einheit zum Ermitteln von Störungen zum Erhalten von Informationen über Störungen des Nutzers anhand einer Störungserfassungseinheit, die in jeder spezifizierten Szene vorgegeben ist. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt definiert, welche Gastservice-Aktionseinrichtung verwendet werden soll und die Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der Szene, den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Störungsinformationen.

Im obigen Aufbau wird als Kondition des Nutzers eine Szene, die durch eine Beziehung zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug definiert ist, erkannt. Insbesondere wird eine Reihe von Bewegungen des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, einsteigt, damit fährt oder sich darin aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in mehrere vorgegebene Szenen unterteilt. Die Gastservice-Aktion zum Unterstützung der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer oder zum Unterhalten des Nutzers wird in jeder Szene ausgeführt. Da die Gastservice-Aktion sich in jeder Szene der Benutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer ändert, kann die Gastservice-Aktion, die vom Nutzer am meisten gewünscht wird, gemäß jeder Szene bereitgestellt werden, und exakte und fein abgestimmte Dienste sind möglich. Durch in Beziehung setzen von unterschiedlichen Gastservice-Inhalten für den Nutzer mit der Reihe von Szenen kann der Inhalt systematisiert werden.

Informationen über eine Störung des Nutzers in jeder Szene spezifiziert werden erhalten. Die Gastservice-Aktion, die verwendet werden soll, und die Gastservice-Aktion durch die Gastservice-Aktionseinrichtung werden entsprechend der Szene, den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Störungsinformationen definiert. Die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung ändert sich entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Informationen über die Störung des Nutzers. Service-Effekte für den Nutzer, der das Fahrzeug nutzt, können exakt und fein abgestimmt entsprechend der Persönlichkeit, der mentalen Kondition oder der physischen Kondition jedes Nutzers und der Störung bereitgestellt werden.

Die Gastservice-Funktionsauswahleinheit spezifiziert die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in jeder Szene verwendet werden können. Die Gastservice-Funktionsauswahleinheit weist eine Funktionsauswahltabellen-Speichereinheit zum Speichern einer Funktionsauswahltabelle auf, die eine Beziehung zwischen der Gastservice-Aktionseinrichtung, die bevorzugt entsprechend der Störung des Nutzers in den verwendbaren Gastservice-Aktionseinrichtungen verwendet wird, und der Störung zeigt.

Die Gastservice-Funktionsauswahleinheit findet die Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der Störung, die von der erhaltenen Störungsinformation erhalten wird, und kann die Gastservice-Aktionseinrichtung als die Gastservice-Aktionseinrichtung, die in der Szene betätigt wird, bestimmen. Natürlich ist die bevorzugt entsprechend der Störung verwendete Gastservice-Aktionseinrichtung auf eine beschränkt, die die Funktion aufweist, den schlechten Einfluss der Störung auf den Nutzer zu vermindern.

In der obigen Struktur werden die Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in jeder Szene verwendet werden, auf der Funktionsauswahltabelle gesammelt. Zusätzlich dazu wird die Gastservice-Aktionseinrichtung, die bevorzugt entsprechend der Kondition der Störung verwendet wird, in der Funktionsauswahltabelle spezifiziert. Somit kann ein Verfahren zum Wechseln des Erhalts der Störungsinformationen zur angemessenen Auswahl der Gastservice-Aktionseinrichtung schneller und exakter mit Bezug auf die Funktionsauswahltabelle durchgeführt werden. In diesem Fall können die Gastservice-Aktionseinrichtungen, die bevorzugt in einem vorgegebenen Störungstyp verwendet werden, in der Funktionsauswahltabelle bestimmt werden, welche Informationen über die Priorität der Nutzung der Gastservice-Aktionseinrichtungen enthalten können. Durch Bestimmen der mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die auf eine spezifizierte Störung reagieren können, kann der Einfluss der Störung durch die Gastservice-Aktionseinrichtungen vermindert werden. Infolgedessen kann eine Gastservice-Bedingung, die den Nutzer stärker zufrieden stellt, wirksamer erreicht werden. Es ist leicht, dass die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen selektiv entsprechend dem Grad der Störung genutzt werden können. Durch Verleihen einer hohen Priorität an die Gastservice-Aktionseinrichtung, die am wirksamsten ist, um den Einfluss der Störung zu senken, kann die Gastservice-Aktion exakt an jeden Störungsgrad angepasst werden.

Wenn die erhaltenen Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen zum Spezifizieren der Persönlichkeit des Nutzers enthält, kann eine Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit bereitgestellt werden. Die Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit dient der Speicherung von Gastservice-Aktionsinformationen, welche die Aktion jeder Gastservice-Aktionseinrichtung definiert und dem jeweiligen Persönlichkeitstyp des Nutzers entspricht. Der Persönlichkeitstyp wird individuell durch die Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen spezifiziert. In diesem Fall liest der Gastservice-Bestimmungsabschnitt die Gastservice-Aktionsinformationen, der dem von den erhaltenden Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen spezifizierten Persönlichkeitstyp entspricht, und weist die Gastservice-Aktionseinrichtung an, die Gastservice-Aktion entsprechend den Gastservice-Aktionsoperationen zu steuern.

In der obigen Struktur werden Eigenschaften des Nutzers klassifiziert. Gemäß den Typen werden die Gastservice-Aktionseinrichtungen, die auf die Nutzer der Typen abgestimmt sind, bestimmt. Dagegen wird im Fahrzeug mittels der erhaltenen Informationen über die Eigenschaften des Nutzers die Persönlichkeit des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, spezifiziert. Die Gastservice-Aktion, die der Persönlichkeit entspricht, wird ausgewählt und ausgeführt. Somit kann die Gastservice-Aktion mit dem Inhalt, der der Persönlichkeit des Nutzers entspricht, ausgeführt werden. Selbst ein Nutzer mit einer anderen Persönlichkeit kann mit dem Inhalt des Gastservice, der der anderen Persönlichkeit entspricht, exakt zufrieden gestellt werden.

Die Gastservice-Aktionseinrichtung ist z.B. ein Fahrzeug-Audiosystem, das in einem Fahrzeug eingebaut ist. In diesem Fall speichert die Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit mehrere Gegenstände von Musikquellendaten, die in dem Fahrzeug-Audiosystem reproduziert werden sollen. Die Musikquellendaten können eine Musikquellen-Datenbank sein, wo die jeweiligen Gegenstände von Musikquellendaten eindeutig entsprechend den Nutzerpesönlichkeitstypen klassifiziert sind. Der Gastservice-Steuerabschnitt liest die Musikquellendaten, die der von den erhaltenden Nutzerpersönlichkeitsinformationen spezifizierten Persönlichkeit entsprechen, aus der Musikquellen-Datenbank und reproduziert die Daten in dem Fahrzeug-Audiosystem. In der Musikquellen-Datenbank werden die Musikquellen, die reproduziert werden sollen, entsprechend den vorgegebenen Persönlichkeitstypen der Nutzer klassifiziert. Die Musikquelle, die dem erhaltenen und bestimmten Persönlichkeitstyp entspricht, wird in dem Fahrzeug-Audiosystem reproduziert. Infolgedessen kann die Musik, die von dem Nutzer gewünscht wird, exakt bereitgestellt werden, wodurch der Nutzer, der das Fahrzeug fährt oder sich in ihm aufhält, unterhalten wird. Der größte Teil der Zeit, in der der Nutzer seine Musik aus der großen Datenbank auswählt, wird eingespart, so dass der Nutzer nicht belästigt wird.

In dem Fahrzeug-Audiosystem ist natürlich ein Musikauswahlabschnitt bereitgestellt. Die Musikquellendaten, die im Musikauswahlabschnitt ausgewählt werden, können reproduziert werden. Wenn die Musikquellendaten entsprechend den Nutzerpersönlichkeitstypen wie oben beschrieben klassifiziert sind, kann der Persönlichkeitstyp des Nutzers entsprechend der Art der Musik, die von dem Nutzer gewünscht wird, mittels der klassifizierten Musikquellendaten spezifiziert werden. Insbesondere ist eine Musikauswahlverlaufs-Speichereinheit bereitgestellt, um einen Musikauswahlverlauf durch den Nutzer zusammen mit den Persönlichkeitstypen, die den jeweiligen Musikquellendaten entsprechen. Die Einheit zum Erfassen von biologischen Eigenschaften erhält Nutzerpersönlichkeits-Spezifizierungsinformationen entsprechend den Informationen über die Persönlichkeitstypen in dem gespeicherten Musikauswahlverlauf. Entsprechend dem Persönlichkeitstyp, der zu den am häufigsten ausgewählten Liedern in den ausgewählten Musikdatenquellen entspricht, kann die Persönlichkeit des Nutzers exakt spezifiziert werden.

Die Einheit zum Ermitteln der biologischen Eigenschaften des Nutzers weist eine Einheit zum Erfassen von biologischen Eigenschaften auf, um eine vorgegebene biologische Kondition zu erfassen, um die mentalen und physischen Konditionen des Nutzers zu schätzen, sowie eine Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition zum Schätzen der mentalen und physischen Konditionen des Nutzers entsprechend der erfassten biologischen Kondition. In diesem Fall bestimmt der Gastservice-Bestimmungsabschnitt einen geeigneten Steuerwert der Gastservice-Aktion entsprechend der geschätzten mentalen oder physischen Kondition. In diesem Aufbau ändert sich ein geeigneter Steuerwert der Gastservice-Aktionseinrichtung, die als Antwort auf die Störung ausgewählt ist, entsprechend der geschätzten mentalen und physischen Kondition. Zusätzlich kann eine Service-Wirkung für den Nutzer, der das Fahrzeug nutzt, exakt und fein abgestimmt entsprechend der mentalen und physischen Kondition jedes Nutzers bereitgestellt werden. Nachdem die Gastservice-Aktion gestartet hat, ändern sich die physischen und mentalen Konditionen ständig, da der Nutzer ein Mensch ist. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt überwacht eine zeitliche Änderung der mentalen und physischen Kondition des Nutzers, die von der Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition geschätzt wird, und korrigiert einen geeigneten Steuerwert entsprechend der zeitlichen Änderung effizienter.

Wenn der Gastservice-Bestimmungsabschnitt die Gastservice-Aktion bestimmt, die dem oben genannten Persönlichkeitstyp entspricht, bestimmt der Gastservice-Bestimmungsabschnitt die Gastservice-Aktion vorzugsweise, bevor ein geeigneter Steuerwert der Gastservice-Aktion entsprechend der mentalen oder physischen Kondition bestimmt (oder eingestellt) wird. Bei diesem Verfahren kommt es kaum zu dem Problem, dass die Anpassungswirkung eines geeigneten Steuerwerts der Gastservice-Aktion entsprechend der mentalen oder physischen Kondition vermindert oder verhindert wird, indem die Gastservice-Aktion bestimmt wird, die dem Persönlichkeitstyp entspricht, und indem die Gastservice-Aktion spezifiziert wird, die für die Persönlichkeit des Nutzers eindeutig ist. Zusätzlich kann die Gastservice-Aktion entsprechend der mentalen oder physischen Kondition entsprechend der Persönlichkeit des Nutzers fein und exakt gesteuert werden.

Wenn die Funktionsauswahleinheit die Gastservice-Aktionseinrichtung, die der von der Störungsinformation angezeigten Störung entspricht, bestimmt, wird diese Bestimmung vorzugsweise getroffen, nachdem ein geeigneter Steuerwert der Gastservice-Aktion, die der mentalen/physischen Kondition entspricht, bestimmt wurde. Das heißt, die Störung ändert sich häufig entsprechend plötzlich, z.B. den Bedingungen außerhalb des Fahrzeugs. Es ist häufig schwierig, zu schätzen, wann der Nutzer eine Störung empfindet und welche. Die Gastservice-Aktionseinrichtungen mit der Möglichkeit, in einer aktuellen Szene verwendet zu werden, stehen in Bereitschaft, wobei ihre geeigneten Steuerwerte gleichmäßig bestimmt werden und die Werte nicht entsprechend den Störungsfaktoren bestimmt werden. Danach wird die Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend der erzeugten Störung ausgewählt und betätigt, so dass jede Gastservice-Aktionseinrichtung eine angemessene Aktion glatt und schnell starten kann, falls die entsprechende Störung auftritt, da ein geeigneter Steuerwert vorgegeben ist.

In diesem System können mehrere Gastservice-Themen zum Steuern mehrerer Gastservice-Aktionen entsprechend der Richtung des Gastservice, die vom Nutzer gewünscht wird, definiert werden, und es können mehrere Gastservice-Aktionen für jedes Thema erstellt werden. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt schließt eine Gastservice-Themenbestimmungseinheit für die Auswahl eines oder mehrerer Gastservice-Themen ein und eine Gastservice-Aktionsauswahleinheit zum Auswählen der mehreren Gastservice-Aktionen, die von dem jeweiligen Gastservice-Thema ausgewählt werden, zusammen.

Der Nutzer fordert verschiedene Funktionen in einem Fahrzeug. Um auf die Anforderungen zu antworten, werden viele Gastservice-Aktionen in dem Fahrzeug erstellt. In diesem Fall ist die Vielfalt der Gastservice-Aktionen für den Nutzer willkommen. Jedoch ist ein Verfahren zum Bestimmen, welche Gastservice-Aktion entsprechend der Kondition des Nutzers bereitgestellt wird, in einem Fahrzeug kompliziert. Außerdem kann, wenn ein Fehler in dem Gastservice-Bestimmungsverfahren auftritt, beispielsweise wenn die Kondition des Nutzers nicht erkannt werden kann, eine bestimmte Gastservice-Aktion zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, der vom Nutzer nicht gewollt ist. Daher kann keine ausreichende Wirkung erzielt werden. Eine Gastservice-Aktion, die irrtümlich ausgeführt wird, ist für den Nutzer manchmal schädlich.

In der obigen Struktur werden beim Bestimmen der Gastservice-Aktion die einzelnen Gastservice-Aktionen nicht direkt ausgewählt, sondern es werden mehrere Gastservice-Themen, die entsprechend der Richtung des Gastservice, der vom Nutzer gewünscht wird, definiert, und die Gastservice-Aktionen werden mittels der Gastservice-Themen als Einheiten ausgewählt. Das heißt, gemäß dem „Gastservice", der vom Nutzer in dem Fahrzeug gewünscht wird, wird das entsprechende Gastservice-Thema ausgewählt, so dass die Gastservice-Aktionen, die miteinander in Beziehung stehen, entsprechend dem Gastservice-Thema zusammen ausgewählt werden können. Zusätzlich kann das Gastservice-Bestimmungsverfahren vereinfacht werden Dies kann das Problem, dass irrtümlich eine Gastservice-Aktion ausgeführt wird, die nicht mit der Absicht des Nutzers übereinstimmt, erheblich vermindert werden.

In diesem Fall können jeweils Gastservice-Themen für jede von mehreren Szenen definiert werden. Die Einheit zum Ermitteln von Informationen über die Kondition des Nutzers weist eine Einheit zum Ermitteln von Szeneschätzungsinformationen auf, um eine Position oder Bewegung des Nutzers, die in jeder Szene vorgegeben sind, als Szeneschätzungsinformationen zu erhalten, und eine Szenespezifizierungseinheit zum Spezifizieren jeder Szene entsprechend den erhaltenen Szenebestimmungsinformationen. Die Themenbestimmungseinheit wählt die Gastservice-Themen entsprechend der spezifizierten Szene aus.

In der obigen Struktur stehen Gastservice-Themen, die voneinander verschieden sind, miteinander entsprechend einer Reihe von Szenen in Beziehung und können systematisiert werden. Infolgedessen kann der Nutzer jederzeit konsistente Dienste als Gast des Fahrzeugs erhalten, als würde sich der Nutzer z.B. in einem Erster Klasse Hotel aufhalten. Ein virtueller Effekt, dass das „künstliche" Fahrzeug als menschlicher Gastgeber wirkt, wird hinzugefügt, so dass eine frische, vergnügliche Nutzung des Fahrzeugs bereitgestellt werden kann.

Eine Nutzungspriorität kann für die mehreren Gastservice-Aktionen, die den mehreren Gastservice-Aktionen zugeordnet sind, vorgegeben werden. In diesem Fall können die vorbereiteten Gastservice-Aktionen nacheinander in absteigender Ordnung der Priorität ausgewählt werden. Entsprechend den Umständen des Nutzers und der Richtung (dem Zufriedenheitsgrad) des Nutzers unterscheiden sich auch Niveaus der Gastservice-Aktionen des gleichen Themas häufig. Die mehreren Gastservice-Aktionen in jedem Thema werden in der vorgegebenen Ordnung der Priorität ausgewählt und ausgeführt, so dass eine flexible Antwort auch in dem obigen Fall möglich ist.

Ein lebhafter Nutzer und ein ruhiger Nutzer wünschen natürlich verschiedene Gastservice-Inhalte. Auch dem gleichen Nutzer wird wirksam der Gastservice einer anderen Richtung entsprechend der Stimmung des Nutzers bereitgestellt. Somit kann, wenn eine Bedingung zum Bestimmen einer Richtung des Gastservice durch verschiedene Persönlichkeiten und Konditionen des Nutzers bewirkt wird, eine exakte Antwort durch Verwendung der folgenden Struktur erreicht werden. Das heißt, zwei oder mehr der mehreren Gastservice-Themen sind Themen eines Typs unterschiedlicher Richtung, die für verschiedene Gastservice-Richtungen des Nutzers definiert sind. Die Gastservice-Themenauswahleinheit wählt aus Themen eines Typs unterschiedlicher Richtung entsprechend den Nutzerpersönlichkeitsinformationen oder den mentalen und physischen Informationen des Nutzers, die von der Einheit zum Erfassen von Informationen über biologische Eigenschaften erhalten wurden, aus. Eine angemessene Gastservice-Aktion, welche mit der Persönlichkeit und der mentalen und physischen Kondition des Nutzers übereinstimmt, kann leicht ausgewählt werden.

In diesem Fahrzeugnutzer-Gastservice-System kann eine Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit bereitgestellt werden, um den Gastservice-Steuerabschnitt anzuweisen, eine Steuerbedingung der Gastservice-Aktion entsprechend den Antwortinformationen vom Nutzer, der die Gastservice-Aktion empfangen hat, bereitgestellt werden. In dieser Struktur passt der Gastservice-Steuerabschnitt entsprechend Antwortinformationen vom Nutzer, der die Gastservice-Aktion erhalten hat, die Steuerbedingung für die Gastservice-Aktion an. Somit kann die Steuerbedingung der Gastservice-Aktion immer exakt beibehalten werden, während der Zufriedenheitsgrad des Nutzers mittels der Antwortinformationen bestätigt wird. Zusätzlich wird der Zufriedenheitsgrad des Nutzers immer hoch gehalten, und der Nutzer kann aktiv wie ein Gast in dem Fahrzeug mit Gastservice versorgt werden.

Die Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit kann Informationen über die mentale oder physische Kondition des Nutzers, die von der Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition geschätzt wird, nachdem die Gastservice-Aktion startet, als Antwortinformationen vom Nutzer nutzen. Somit wird die Gastservice-Aktion entsprechend der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers bestimmt, und die Gastservice-Aktion kann entsprechend den Antwortinformationen über die mentale oder physische Kondition auch nach Beginn der Gastservice-Operation optimiert werden.

In diesem Fall stellt die Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit eine Steuerkondition der Gastservice-Aktion ein, so dass die mentale und/oder die physische Kondition des Nutzers, die von der Einheit zum Schätzen der mentalen-physischen Kondition des Nutzers geschätzt wird, verbessert wird. Somit erhält auch dann, wenn die mentale/physische Kondition des Nutzers sich verschlechtert, der Nutzer die Gastservice-Aktion vom Fahrzeug und somit kann die mentale oder physische Kondition des Nutzers aktiv verbessert werden. Beispielsweise kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition schätzen, ob die mentale oder physische Kondition des Nutzers normal oder abnormal ist. Die Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit kann eine Steuerbedingung der Gastservice-Aktion so anpassen, dass die normale mentale oder physische Kondition des Nutzers beibehalten wird, wenn die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition des Nutzers schätzt, dass die mentale oder physische Kondition des Nutzers normal ist, und so, dass eine abnormale mentale oder physische Kondition eliminiert oder verbessert wird, wenn die mentale oder physische Kondition des Nutzers abnormal ist. Das heißt, die mentale oder physische Kondition des Nutzers wird in dem Fahrzeug automatisch erkannt, so dass eine Service-Wirkung auf den Nutzer, der das Fahrzeug nutzt, beträchtlich gesteigert werden kann. Da das Fahrzeug von selbst die mentale oder physische Kondition des Nutzers schätzt, ist der Nutzer im Gleichklang mit dem Fahrzeug. Der Nutzer hat eine innere Verbindung mit dem Fahrzeug, und das Fahrzeug kann wie ein virtueller Partner sein, der den Nutzer versteht und arbeitet, und nicht nur eine Transporteinheit.

Nachstehend ist ein weiteres Strukturerfordernis, das diesem System hinzugefügt werden kann, beschrieben. Die Gastservice-Aktionseinrichtung kann eine Beleuchtungseinrichtung sein, um den Innenraum eines Fahrzeugs oder das Aussehen des Fahrzeugs zu beleuchten. Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Farbe und/oder den Beleuchtungsmodus der Beleuchtungseinrichtung entsprechend den biologischen Informationen ändern. Entsprechend der Persönlichkeit und der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers wird der Betätigungsmodus der Beleuchtung verändert, so dass die Sehleistung des Nutzers erleichtert wird.

Beispielsweise kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Beleuchtungseinrichtung dazu bringen, entsprechend den erhaltenen Informationen über die biologische Kondition des Nutzers in einem anderen Modus zu arbeiten, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, um in das Fahrzeug einzusteigen. In diesem Modus ändert das Fahrzeug den „Empfangsmodus" für den sich nähernden Nutzer angemessen entsprechend der Persönlichkeit oder der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers. Die Stimmung des Nutzers, der sich anschickt, in das Fahrzeug einzusteigen, kann aufgehellt oder beruhigt werden.

Die Gastservice-Aktionseinrichtung ist nicht auf eine Einrichtung beschränkt, die am Fahrzeug installiert ist. Die Gastservice-Aktionseinrichtung kann eine periphere Einrichtung eines geparkten Fahrzeugs sein (beispielsweise eine zufällige Einrichtung auf einem bestimmten Parkplatz), und kann ein tragbarer Gegenstand sein, den der Nutzer des Fahrzeugs immer bei sich trägt. Ein Beispiel für den letztgenannten Fall kann wie folgt dargestellt werden. Das heißt, ein externes Endgerät und eine Host-Kommunikationseinheit werden für ein geparktes Fahrzeug und eine periphere Einrichtung des Fahrzeugs bereitgestellt. Ein Nutzerendgerät (das dem oben genannten tragbaren Gegenstand entspricht) mit einer End-Kommunikationseinrichtung für die Kommunikation mit der Host-Kommunikationseinheit über ein Funknetz wird bereitgestellt. Die Gastservice-Aktionseinrichtung ist ein Sprachausgabeabschnitt, der für das Nutzerendgerät bereitgestellt wird. Die Host-Kommunikationseinheit ist der Gastservice-Steuerabschnitt. Die Host-Kommunikationseinheit weist das Nutzerendgerät über Funk an, so dass der Sprachausgabeabschnitt eine Ausgabe ausgibt, die sich entsprechend den erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers unterscheidet, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert und in das Fahrzeug einsteigt. In diesem Modus sendet die Host-Kommunikationseinheit eine Funkanweisung an das Nutzerendgerät, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, so dass das Nutzerendgerät, das vom Nutzer getragen wird, eine Gastservice-Sprache (wie Musik, Sound Effekt und Begrüßungsworte) ausgibt. Somit kann der Gastservice für den Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert, mittels der Sprache wirksam in dem Nutzerendgerät, das der Nutzer trägt, ausgeführt werden. Das Fahrzeug-Audiosystem, das die Sprache nutzt und welches im Fahrzeug installiert ist, kann als Sprachausgabeabschnitt verwendet werden. Wenn jedoch das Fenster geöffnet wird, damit die Sprache aus dem Fahrzeug dringen kann, bewirkt dies eine Belästigung der Nachbarn. Wenn das Nutzerendgerät als Gastservice-Sprachausgabeabschnitt verwendet wird, kann die Sprache unter der Hand des Nutzers ausgegeben werden, was die Gastservice-Wirkung erheblich steigert. Die Gastservice-Sprache verbreitet sich nicht so weit, so dass keine Belästigung bewirkt wird.

In dem Fahrzeug-Gastservice-System kann eine Nutzerabstands-Erfassungseinheit zum Erfassen des Abstands zwischen dem Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert in das Fahrzeug einsteigt, und dem Fahrzeug bereitgestellt sein. In diesem Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt so aufgebaut sein, dass er die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert und der in das Fahrzeug einsteigt, und dem Fahrzeug ändert, wobei der Abstand von der Nutzerabstands-Erfassungseinheit erfasst wird. Somit kann, da die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung gesteuert wird, um sich entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug zu ändern, ein Service-Effekt für den Nutzer durch die Gastservice-Aktionseinrichtung exakt und fein abgestimmt mit dem Abstand bereitgestellt werden. Zusätzlich kann die Stimmung, die das Fahrzeug dem Nutzer als Gast aktiv bietet, aufgehellt werden.

In diesem Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung ändern, um die Stimmung des Nutzers aufzuheitern, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Somit wird die Gastservice-Aktion aktiv, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, effektiv aufgehellt werden kann. Genauer könne die folgenden Modi angeführt werden. Die Musik, die für den Gastservice ausgegeben wird, wird beschleunigt, wenn der Abstand kurz wird. Das Tempo kann auf ein Vielfaches des Herzschlags eingestellt werden. Das Volumen kann angehoben werden, wenn der Abstand kurz wird. Die Musik zum Aufhellen der Stimmung kann außerdem ausgewählt werden. Die Beleuchtung für den Gastservice kann heller gemacht werden. Die Farbe des Lichts kann rot gemacht werden. Ein Blink- bzw. Flashing oder (Änderungs-) Zyklus der Beleuchtung kann mit der Musik synchron sein.

Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung Schritt für Schritt entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ändern, ansprechend auf das Anhalten der Gastservice-Aktionseinrichtung, die gerade in Betrieb ist, und/oder dem Start der Gastservice-Aktionseinrichtung, die nicht arbeitet (natürlich einschließlich einer Kombination von beidem, d.h. einem Wechsel zwischen den Aktionen der mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen). In diesem Aufbau wird ein Schwellenwert für den Abstand zwischen Nutzer und Fahrzeug bestimmt. Um zu bestimmen, ob der Nutzer sich dem Fahrzeug so weit nähert, dass der Schwellenwert überschritten wird, kann der Wechsel zwischen dem Betrieb und dem Nicht-Betrieb der einzelnen Gastservice-Aktionseinrichtung gesteuert werden. Der obige Effekt kann anhand eines relativ kleinen Steuerverfahrens erreicht werden.

Die Gastservice-Aktionseinrichtung kann eine Beleuchtungseinrichtung sein. Diese Beleuchtungseinrichtung schließt eine am Fahrzeug eingebaute ein. Die Beleuchtungseinrichtung kann eine sein, die für eine Einrichtung um das geparkte Fahrzeug herum bereitgestellt ist (wie Gebäude und Masten). Die Beleuchtungseinrichtung meldet dem Nutzer die Position des Fahrzeugs, insbesondere wenn der Nutzer nachts in das Fahrzeug steigt. Die Beleuchtungseinrichtung lädt den Nutzer wirksam zur Position des Fahrzeugs oder führt ihn hin.

Der Gastservice-Steuerabschnitt kann eine Flash oder Beleuchtungseinrichtung so steuern, dass die Gesamt-Lichtmenge weniger wird, wenn der Abstand zwischen dem Nutzerendgerät und dem Fahrzeug kürzer wird. Wenn der Abstand zum Fahrzeug lang ist, wird die Gesamt-Lichtmenge erhöht, so dass leichter erkannt werden kann, ob eine Abnormalität, wie ein Hindernis, zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug leicht erkannt werden kann. Wenn der Abstand zum Fahrzeug gering ist, kann die Verschwendung der Lichtmenge reduziert werden, so dass nur ein erforderliches Feld beleuchtet werden kann. Die Blendung kann reduziert werden, wenn der Nutzer sich der Lichtquelle nähert.

Die Einheit zur Erfassung der biologischen Kondition kann eine vorgegebene biologische Kondition des Nutzers als zeitliche Änderung der Biokonditionsparameter ändern, welche ein numerischer Parameter ist, der die biologische Kondition reflektiert. Die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition des Nutzers kann eine mentale oder physische Kondition des Nutzers entsprechend der zeitlichen Änderung des erfassten Biokonditionsparameters einschätzen. Entsprechend einer zeitlichen Änderung des erfassten Biokonditionsparameters kann die mentale oder physische Kondition des Nutzers vernünftiger eingeschätzt werden. Zusätzlich kann eine Abstimmungssteuerung der Gastservice-Aktion mit dem Nutzer genauer ausgeführt werden

Die Biokonditions-Erfassungseinheit kann eine Wellenform einer zeitlichen Änderung eines Biokonditionsparameters erfassen. In diesem Fall kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition die physische Kondition des Nutzers entsprechend der Amplitudeninformation der Wellenform schätzen. Beispielsweise ändert sich eine biologische Kondition, die die physische Kondition widerspiegelt, wenig, wenn eine physische Kondition des Nutzers aufgrund von Krankheit und Müdigkeit schlechter wird. Das heißt, da eine Amplitude einer Wellenform der zeitlichen Änderung des Biokonditionsparameters zur Verschlechterung neigt, kann eine Abnormalität der physischen Kondition, wie Krankheit und Müdigkeit, exakt erfasst werden. Dagegen kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition die mentale Kondition des Nutzers entsprechend Frequenzinformationen der Wellenform schätzen. Die Stabilität oder Instabilität der mentalen Kondition wird häufig von einer Änderungsgeschwindigkeit der Biokondition reflektiert. Die Änderungsgeschwindigkeit wird von einer Frequenz einer Parameterwellenform der biologischen Kondition reflektiert, so dass die mentale Kondition des Nutzers exakt entsprechend der Frequenzinformationen geschätzt werden kann.

Die Einheit zur Schätzung der mentalen/physischen Kondition kann die mentale oder physische Kondition des Nutzers auf eines von mehreren vorgegebenen mentalen Konditionsniveaus oder physischen Konditionsniveaus spezifizieren. Eine Gastservice-Aktionsinformationsspeichereinheit kann bereitgestellt sein, um Gastservice-Aktionsinformationen, die eine Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung definieren, zu speichern, wobei die Gastservice-Aktionsinformationen den mehreren vorgegebenen mentalen Konditionsniveaus oder physischen Konditionsniveaus entsprechen. Der Gastservice-Steuerabschnitt liest die Gastservice-Aktionsinformationen, die den geschätzten mentalen Konditionsniveaus oder physischen Konditionsniveaus entsprechen. Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend den Gastservice-Aktionsinformationen steuern. In diesem Aufbau wird eine graduelle Niveaueinstellung auf die physische oder mentale Kondition des Nutzers angelegt, die sich kompliziert und kontinuierlich auf analoge Weise fundamental ändert, so dass ein Algorithmus der Gastservice-Steuerung beträchtlich vereinfacht werden kann.

Die Einheit zum Erfassen der biologischen Kondition kann eine zeitliche Änderungsbedingung der Körpertemperatur des Nutzers als zeitliche Änderungsinformation eines Biokonditionsparameters ändert. Die Körpertemperatur reflektiert die physische Kondition oder die mentale Kondition des Nutzers, insbesondere die physische Kondition (beispielsweise ist im Fall einer schlechten physischen Kondition die Körpertemperatur-Änderungsbreite (Wellenformamplitude) langsam). Zusätzlich kann die Körpertemperatur von fern durch Infrarotmessung (wie einer Thermographie des Gesichts) gemessen werden. In verschiedenen Szenen kann, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, einsteigt, aussteigt und sich von dem Fahrzeug entfernt, zusätzlich zu der Szene, wenn der Nutzer das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, die Körpertemperatur zum Schätzen der Kondition des Nutzers verwendet werden. Dies ermöglicht eine Diversifikation der Szenen, wo exakte Gastservice-Aktionen bereitgestellt werden müssen.

Die Biokonditions-Erfassungseinheit kann eine zeitliche Änderungsbedingung des Gesichtsausdrucks und/oder der Blicklinie des Nutzers als zeitliche Änderungsbedingung der Biokonditionsparameter erhalten. Diese beiden Parameter reflektieren die physische Kondition und die mentale Kondition des Nutzers (insbesondere die mentale Kondition) erheblich. Die Fernmessung der Parameter mittels Bilderfassung ist möglich. Somit können in verschiedenen Szenen, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, einsteigt, aussteigt und sich von dem Fahrzeug entfernt, zusätzlich zu der Szene, wenn der Fahrer das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, die beiden Parameter zum Schätzen einer Kondition des Nutzers verwendet werden. Dies ermöglichte eine Diversifikation der Szenen wo exakte Gastservice-Aktionen bereitgestellt werden sollen.

Die Gastservice-Aktionseinrichtung kann eine Gastservice-Aktion durchführen, während der Fahrer das Fahrzeug fährt. Die Biokonditions-Erfassungseinheit kann eine zeitliche Änderung des Biokonditionsparameters erfassen, während der Nutzer das Fahrzeug fährt. Somit wird entsprechend der mentalen Kondition oder der physischen Kondition des Fahrers (des Nutzers) die Gastservice-Aktion während des Fahrens optimiert, so dass ein komfortables und sicheres Fahren des Fahrzeugs erreicht werden kann.

Die Biokonditions-Erfassungseinheit kann eine zeitliche Änderungsbedingung eines ersten Biokonditionsparameters einschließlich des Blutdrucks und/oder der Herzschlagrate und/oder der Körpertemperatur und/oder des Hautwiderstands und/oder des Schwitzens als zeitliche Änderungsbedingung des Biokonditionsparameters ermitteln. Der erste Biokonditionsparameter zeigt eine Änderung der inneren physischen Kondition des Fahrers. Eine zeitliche Änderung (Wellenform) des ersten Biokonditionsparameters reflektiert die mentale Kondition (oder die psychologische Kondition) und die physische Kondition des Fahrers. Somit kann durch Analysieren des ersten Biokonditionsparameters die Gastservice-Aktion für den Fahrer optimiert werden. Der erste Biokonditionsparameter kann direkt von z.B. einem Sensor gemessen werden, der an einer Stelle des Lenkrads, die vom Nutzer gegriffen wird, angebracht ist. Die zeitliche Änderung des ersten Biokonditionsparameters kann scharf erfasst werden. Insbesondere wenn der Fahrer fürchtet, zu frieren, oder sich aufregt, weil er unterbrochen oder überholt wird (mentale Erregung) kommt es zu deutlichem Schwitzen oder der Herzschlag beschleunigt sich. Dann ändert sich die Wellenform (genauer die Amplitude) des ersten Biokonditionsparameters, wie Blutdruck, Herzschlagrate, Körpertemperatur und Hautwiderstand (oder Schwitzen) erheblich. Bekanntlich ändert sich die Wellenform des ersten Biokonditionsparameters auf die gleiche Weise wie oben angegeben, wenn der Fahrer durch zur Seite blicken, abgelenkt wird. In diesem Fall kann die mentale/physische Konditionsschätzungseinheit schätzen, dass eine mentale Kondition des Nutzers abnormal ist, wenn eine Wellenformfrequenz des ersten Biokonditionsparameters ein vorgegebenes Niveau erreicht oder überschreitet.

Die Biokonditions-Erfassungseinheit kann eine zeitliche Änderungsbedingung eines zweiten Biokonditionsparameters einschließlich der Fahrhaltung und/der Richtung einer Blicklinie und/oder des Gesichtsausdrucks des Fahrers erfassen. Der zweite Biokonditionsparameter reflektiert eine schlechte physische Kondition, eine Krankheit oder Müdigkeit, und ihre Amplitude neigt zum Sinken. Daher kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition des Nutzers schätzen, dass eine Abnormalität in einer physischen Kondition des Nutzers stattfindet, wenn die Wellenformamplitude des zweiten Biokonditionsparameters auf ein vorgegebenes Niveau oder darunter sinkt.

Die Wellenform des zweiten Biokonditionsparameters kann wirksam verwendet werden, um die mentale Kondition des Fahrers zu erkennen. Wenn der Fahrer beispielsweise erregt ist, ändert sich die Haltung des Fahrers häufig, aber die Richtung der Blicklinie ändert sich nur wenig, d.h. die Augen werden glasig. Wenn die mentale Kondition des Fahrers instabil ist, ändert sich der Gesichtsausdruck erheblich. In diesem Fall kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition schätzen, dass eine Abnormalität in der mentalen Kondition des Nutzer vorliegt, wenn eine Wellenformfrequenz des zweiten Biokonditionsparameters auf oder über ein vorgegebenes Niveau steigt oder auf oder unter ein vorgegebenes Niveau sinkt (welcher Fall erfasst wird, hängt von der Art des Parameters ab).

Es wird ein Biokonditionsparameter verwendet, um eine mentale oder physische Kondition mittels einer Zeitänderungsinformation zu erkennen, der sich von der Frequenz und Amplitude unterscheidet. Beispielsweise kann die Biokonditions-Erfassungseinheit eine zeitliche Änderung der Pupillengröße des Nutzers als zeitliche Änderung des Biokonditionsparameters erfassen. Die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition kann schätzen, dass eine Abnormalität in der physischen Kondition des Nutzers erfassen kann, wenn die erfasste Pupillengröße sich auf oder über einem vorgegebenen Niveau ändert. Der Grund dafür ist, dass trübe Augen und Flackern häufig auftreten, wenn die Fokussierung und Lichtmengenanpassung der Augen aufgrund von Müdigkeit instabil werden. Wenn der Fahrer aufgrund von z.B. Ärger abnormal erregt ist, öffnet der Fahrer seine Augen häufig weit. In diesem Fall kann die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition des Nutzers auftritt, wenn die erfasste Pupillengröße ein vorgegebenes Niveau erreicht oder überschreitet.

Es können mehrere Biokonditions-Erfassungseinheiten bereitgestellt werden. Die Einheit zum Erfassen der mentalen/physischen Kondition kann eine mentale oder physische Kondition des Nutzers gemäß einer Kombination aus zeitlichen Änderungen von Biokonditionsparametern durch die mehreren Biokonditions-Erfassungseinheiten erfasst werden. Durch Kombinieren der mehreren Biokonditionsparameter können Typen von mentalen oder physischen Konditionen, die geschätzt (d.h. identifiziert) werden können, diversifiziert (fragmentiert) werden, und die Exaktheit der Schätzung kann erhöht werden. In diesem Fall wird eine Bestimmungstabelle bereitgestellt. In der Bestimmungstabelle entsprechen mehrere spezifizierte Konditionen, d.h. mentale oder physische Konditionen, die geschätzt werden sollen, Kombinationen aus zeitlichen Änderungsbedingungen von Biokonditionsparametern, die von den mehreren Biokonditionsparametern erfasst werden sollen, um zu schätzen, dass die jeweiligen spezifizierten Konditionen etabliert wurden. Die Einheit zum Schätzen der physischen/mentalen Kondition überprüft eine Kombination aus zeitlichen Änderungsbedingungen der mehrfachen erfassten Biokonditionsparameter mit den Kombinationen der Erfassungstabelle. Eine spezifizierte Kondition, die der abgestimmten Kombination entspricht, kann als spezifizierte Bedingung spezifiziert werden, die aktuell etabliert ist. Somit können auch dann, wenn viele Biokonditonsparameter betrachtet werden, die spezifizierten Konditionen wirksam spezifiziert werden.

Die spezifizierten Bedingungen können Zerstreutheit und/oder schlechte physische Kondition und/oder Erregung einschließen. Wenn die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition schätzt, dass der Nutzer (Fahrer) abgelenkt wurde, kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Gastservice-Aktionseinrichtung dazu bringen kann, den Nutzer aufzuwecken. Somit kann der Nutzer sich auf das Fahren konzentrieren. Wenn die Einheit zum Schätzen der mentalen/physischen Kondition die Gastservice-Aktionseinrichtung so steuern kann, dass die Stimulation einer Störung des Nutzers durch die entsprechende Gastservice-Aktion verringert werden kann. Aufgrund der Verringerung der Stimulation der Störung kann die Verstärkung der physischen Erschöpfung, die von einer psychologischen Last verursacht sind, beschränkt werden, so dass der Schmerz des Fahrers gemindert werden kann. Wenn die Einheit zur Schätzung der physischen/mentalen Kondition schätzt, dass der Nutzer erregt ist, kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Gastservice-Aktionseinrichtung dazu bringen, eine Aktion zur Erleichterung der mentalen Anspannung des Nutzers auszuführen. Somit kann die erregte mentale Kondition des Nutzers beruhigt werden, so dass eine kühle und milde Fahrweise erreicht werden kann.

Nun wird ein Verfahren zum Bestimmen von Szenen des Gastservice erläutert. Die Szenen werden in Bezug auf die Nutzung eines Fahrzeugs durch den Nutzer definiert. Der grundsätzliche Ablauf, wo der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, einsteigt, aussteigt oder das Fahrzeug fährt oder sich darin aufhält, und die Tür öffnet und aus dem Fahrzeug steigt, wenn der Nutzer am Bestimmungsort ankommt, wird nicht geändert. Daher ist es wichtig, den Ablauf in Szenen zu unterteilen, um dem Nutzer einen natürlichen Gastservice zu bieten. In diesem Fall kann die folgende Struktur verwendet werden. Eine Einheit zum Speichern von Spezifizierungsinformationen für die aktuelle Szene ist bereitgestellt, um Informationen zum Spezifizieren der aktuellen Szene zu speichern, welche die aktuelle Szene spezifizieren. Die Einheit zum Speichern von Informationen, die die aktuelle Szene spezifizieren, erkennt eine aktuelle Szene entsprechend den gespeicherten Informationen zum Spezifizieren der aktuellen Szene. Unter der Voraussetzung, dass die aktuelle Szene erkannt wird, bestimmt die Einheit zum Speichern der Informationen zum Spezifizieren der aktuellen Szene, dass die aktuelle Szene zur nächsten Szene gewechselt hat, wenn die Einheit zum Erhalten einer vorgegebenen Szeneschätzungsinformation die Position oder Bewegung des Nutzers erfasst, die für die nächste Szene eindeutig sind. Die Einheit zum Speichern der Informationen zum Spezifizieren der aktuellen Szene speichert Informationen zum Spezifizieren der nächsten Szene als Informationen zum Spezifizieren der aktuellen Szene. Wenn erkannt wurde, welche Szene gerade abläuft, kann aus dem Bewegungsablauf des Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, geschätzt werden, welche Szene als nächstes kommt. Durch Erfassen einer Position oder Bewegung des Nutzers, die für die nächste Szene eindeutig ist, kann der Wechsel zwischen den Szenen exakt erkannt werden. Wie in dem Fall dargestellt, wo die Tür sowohl beim Einsteigen in das Fahrzeug als auch beim Aussteigen aus dem Fahrzeug geöffnet und geschlossen wird, ist der Inhalt der Informationen über die nächste Szene (in diesem Fall das Öffnen und Schließen der Tür) in mehreren Szenen manchmal der gleiche. Durch Erkennen der aktuellen Szene kann verhindert werden, dass die nächste Szene falsch erkannt wird, so dass ein Wechsel der Gastservice-Aktionen exakt durchgeführt werden kann.

In diesem Fahrzeug-Gastservice-System können mehrere Gastservice-Themen für einen Nutzer in jeder Szene definiert werden. Die Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in jeder Szene verwendet werden, und die Gastservice-Aktionen durch die Gastservice-Aktionseinrichtungen können eindeutig definiert werden. In diesem Fall kann der Gastservice-Bestimmungsabschnitt Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in jeder von einigen oder von allen der Themen verwendet werden, und Gastservice-Aktionen, die von den Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgeführt werden. Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Aktionen der Gastservice-Aktionseinrichtungen, die jedem Thema entsprechen, steuern. Auch in der gleichen Szene ist das, was sich der Nutzer als Gastservice wünscht, d.h. die Richtung des Gastservice, nicht immer eindeutig. Der Inhalt des gewünschten Gastservice ändert sich manchmal entsprechend der Persönlichkeit und der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers. Die Richtung des Gastservice und der Inhalt des gewünschten Gastservice können jeweils als Gastservice-Themen erkannt werden. Durch Definieren des Inhalts des Gastservice in jedem Thema können mehr verschiedene Dienste bereitgestellt werden.

Wenn mehrer Gastservice-Aktionen in jeder Szene vorab vorbereitet werden, kann die Priorität der Gastservice-Aktionen vorab entsprechend der Stärke des Wunsches des Nutzers nach dem Gastservice vorgegeben werden. In jeder Szene kann die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die vorbereiteten Gastservice-Aktionen in absteigender Ordnung der Priorität auswählen. Auch in der gleichen Szene können sich Niveaus des Gastservice, der ausgeführt werden soll, häufig entsprechend den Umständen des Nutzers und einer Richtung des Nutzers unterscheiden. Mehrere Gastservice-Aktionen werden für jede Szene vorbereitet und in der Reihenfolge der vorgegebenen Priorität ausgewählt und ausgeführt, so dass eine flexible Antwort auch in dem oben genannten Fall gegeben werden kann.

Für jede Szene können mehrere Gastservice-Themen, die der Richtung des Gastservice und dem gewünschten Inhalt des Gastservice entsprechen, vorbereitet werden. Gastservice-Aktionen, die für die jeweiligen Themen eindeutig sind, können durch die entsprechenden Gastservice-Aktionseinrichtungen in der gleichen Szene parallel durchgeführt werden. Der Nutzer kann mit den verschiedenen und tief greifenden Gastservice-Diensten in der gleichen Szene zufrieden sein. Beispielsweise können in jeder der obigen Szenen die Gastservice-Themen entsprechend den mehreren unterschiedlichen Gastservice-Aufgaben zur Verbesserung der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers oder zur Beschränkung der mentalen oder physischen Kondition definiert werden. Zwei oder mehr von den Gastservice-Themen werden ausgewählt, und die Gastservice-Aktionen der ausgewählten Themen können parallel ausgeführt werden. Als Thema zum Erreichen der verschiedenen Aufgaben in der gleichen Szene können ein Thema zum Aufhellen der Stimmung des Nutzers und ein Thema zum Eliminieren von Beunruhigungen als Beispiel genannt werden. Das erstgenannte trägt zur Aufmunterung bei, um die mentale Kondition zu verbessern. Das letztgenannte trägt zur Beschränkung der Steigerung einer Beunruhigung bei, um zu verhindern, dass sich die mentale Kondition verschlechtert. Die Gastservice-Aktionen für die Themen werden parallel durchgeführt, so dass bifokale Gastservice-Effekte für die Aufmunterung und für die Eliminierung von Beunruhigung gleichzeitig erreicht werden können. Infolgedessen können die mentale Kondition des Nutzers auf verschiedene Weise verbessert werden.

In diesem Fall kann die Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit Steuerbedingungen der mehrfachen Gastservice-Aktionen in absteigende Ordnung des Beitrags zur Verbesserung der mentalen und physischen Bedingung des Nutzers anpassen. Die Priorität der Gastservice-Aktion mit der höheren Wirkung für die Verbesserung der mentalen oder physischen Kondition wird höher angesetzt. Somit kann der Nutzer das Fahrzeug bequemer nutzen und ist mit dem Gastservice zufrieden. Die Anpassungsbefehlseinheit kann die Gastservice-Aktionen, bei denen das Niveau des Beitrags zur Verbesserung der mentalen oder physischen Kondition des Nutzers bei oder unter einem vorgegebenen Niveau liegt, und die Gastservice-Aktionen, die in den Inhalten der Nutzerantworten auf die Fragen verneint werden, aus den zu steuernden Gastservice-Aktionen wegnehmen. Somit werden die Gastservice-Aktionen, die vom Nutzer nicht gewünscht werden, entfernt, und nur die Gastservice-Aktionen, die vom Nutzer gewünscht werden, bleiben übrig, so dass der Nutzer das Fahrzeug bequemer nutzen kann, und der Zufriedenheitsgrad erhöht werden kann.

Die Szenespezifizierungseinheit kann die Annäherungsszene spezifizieren, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, und die Fahrt/Aufenthalt-Szene, wenn der Nutzer fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält. Die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit bestimmt die Gastservice-Aktionseinrichtung, die für jede Szene verwendet wird, und die Gastservice-Aktion, die von der Gastservice-Aktionseinrichtung ausgeführt wird. Die Zeit, die der Nutzer ein Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält ist lang als die Szene, die mit der Nutzung des Fahrzeugs in Beziehung steht. Die Betonung des Gastservice auf der Fahrt/Ankunftszene ist ein wichtiger Schlüssel dafür, dass der Nutzer das Fahrzeug bequem nutzen kann. Die Annäherungsszene, die der Fahrt/Aufenthalt-Szene vorangeht, dauert nach der Fahrt/Aufenthalt-Szene am längsten. Die Annäherungsszene wird ausreichend als Möglichkeit für Gastservice genutzt, so dass die mentale Kondition des Nutzers, der für die Fahrt/Aufenthaltsszene bereit ist, verbessert wird, und der Gastservice-Effekt wird in der Fahrt/Anfahrtszene weiter verbessert.

Um die Annäherungsszene zu spezifizieren, weist die Szeneinformations-Ermittlungseinheit eine Annäherungserfassungseinheit zum Erfassen der Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug gemäß dem relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Nutzer außerhalb des Fahrzeugs auf. Um die Fahrt/Aufenthalt-Szene zu spezifizieren, weist die Szeneschätzungsinformations-Ermittlungseinheit eine Besetzungserfassungseinheit zum Erfassen des Nutzers auf, der auf einem Sitz Platz genommen hat. In beiden Fällen kann die Annäherungsszene oder die Fahrt/Aufenthalt-Szene exakt spezifiziert werden.

Der Gastservice-Steuerabschnitt kann die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung gemäß dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ändern, wobei der Abstand von der Annäherungserfassungseinheit erfasst wird. Somit wird die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung so gesteuert, dass sie gemäß dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug geändert wird, so dass eine Gastservice-Wirkung für den Nutzer durch die Gastservice-Aktionseinrichtung exakt und fein abgestimmt entsprechend dem Abstand durchgeführt werden kann. Zusätzlich kann die Stimmung für aktives Bieten des Gastservice an den Nutzer als Gast in dem Fahrzeug erhöht werden.

In diesem Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung ändern, um die Stimmung des Nutzers aufzuhellen, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Somit kann die Gastservice-Aktion aktiviert werden, während der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, was zur Aufhellung der Stimmung des Nutzers, der in das Fahrzeug steigt, beiträgt. Insbesondere können die folgenden Modi als Beispiele aufgeführt werden. Die Musik, die als Gastservice ausgegeben wird, wird beschleunigt, während sich der Nutzer dem Fahrzeug näher. Das Volumen kann erhöht werden, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Ein Lied zum Aufhellen der Stimmung kann ausgewählt werden. Die Beleuchtung für den Gastservice wird verstärkt, und die Farbe wird in rot umgewandelt. Ein Zyklus zum Blinken (Ändern) der Beleuchtung kann mit der Musik synchronisiert werden.

Im Falle des Anhaltens einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die gerade abläuft, oder des Beginns einer Gastservice-Aktionseinrichtung, die noch nicht betätigt wird (einschließlich einer Kombination aus beidem, d.h. eine Änderung zwischen den Betätigungen von mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen), kann der Gastservice-Steuerabschnitt die Aktion der Gastservice-Aktionseinrichtung allmählich entsprechend dem Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ändern. Bei diesem Aufbau wird ein Schwellenwert in Bezug auf den Abstand zwischen einem Nutzer und dem Fahrzeug gesetzt, und durch einfaches Bestimmen, ob der Schwellenwert überschritten ist, um sich dem Fahrzeug zu nähern, kann jede Aktionseinrichtung zwischen Betätigung und Nicht-Betätigung wechseln, so dass die obige Wirkung anhand eines relativ einfachen Verfahrens erreicht werden kann.

In der Annäherungsszene können Beleuchtungseinrichtungen, die an dem Fahrzeug installiert sind und einen Raum außerhalb des Fahrzeugs beleuchten (wie einen Scheinwerfer, eine Rückleuchte und eine Warnleuchte: Licht, das aus dem Fenster dringt, kann den Platz außerhalb des Fahrzeugs beleuchten), können als Gastservice-Aktionseinrichtungen definiert werden. Das Einschalten der Beleuchtungseinrichtungen zum Empfangen des Nutzers können als Gastservice-Aktion definiert werden. Somit können die Beleuchtungseinrichtungen, die am Fahrzeug installiert sind, als Beleuchtung zum Empfangen des Nutzers verwendet werden, die zur Aufhellung der Stimmung beitragen. In der Nacht oder an einem dunklen Platz kann die Position eines geparkten Fahrzeugs leicht erkannt werden.

Im obigen Fall kann der Gastservice-Steuerabschnitt das Einschalten der Beleuchtungseinrichtungen so steuern, dass die Gesamt-Lichtmenge der Beleuchtungseinrichtungen abnimmt, wenn der Abstand zwischen einem Endgerät und dem Fahrzeug verringert wird. Wenn der Abstand zum Fahrzeug lang ist, wird die Lichtmenge erhöht, so dass leicht erkannt wird, ob eine Abnormalität, wie ein Hindernis, zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug vorliegt. Wenn der Abstand zum Fahrzeug kurz ist, wird die Lichtmenge gesenkt, so dass nur ein erforderliches Blickfeld beleuchtet wird, so dass Verschwendung eliminiert werden kann, und die Blendung verringert werden kann, wenn man sich den Lichtquellen nähert.

Die Gastservice-Aktionseinrichtungen sind nicht auf Einrichtungen beschränkt, die am Fahrzeug installiert sind, sondern können periphere Einrichtungen um ein geparktes Fahrzeug herum sein (beispielsweise eine feste Einrichtung eines bestimmten Parkplatzes) und können tragbare Gegenstände sein, die der Nutzer immer bei sich trägt. Als ein Beispiel für den letztgenannten Fall kann die folgende Struktur gezeigt werden. Eine Host-Kommunikationseinheit, die für ein geparktes Fahrzeug oder eine periphere Einrichtung des Fahrzeugs bereitgestellt ist und mit einem externen Endgerät kommuniziert, und ein Nutzerendgerät, das von dem Nutzer des Fahrzeugs mitgeführt wird und mit der Host-Kommunikationseinheit kommuniziert, sind bereitgestellt. Im Falle der oben genannten Annäherungsszene ist die Gastservice-Aktionseinrichtung ein Sprachausgabeabschnitt, der für das Nutzerendgerät bereitgestellt ist. In diesem Fall ist die Host-Kommunikationseinheit der Gastservice-Steuerabschnitt, der das Nutzerendgerät per Funk anweist, den Sprachausgabeabschnitt zu betätigen. In diesem Modus weist das Nutzerendgerät die Host-Kommunikationseinheit per Funk an, Sprache als Gastservice (wie Musik, Sound-Effekte und Begrüßungsworte) von dem Nutzerendgerät, das der Nutzer bei sich trägt, auszugeben. Somit kann der Gastservice für den Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert, durch die Sprache aus dem Nutzerendgerät, das vom Nutzer getragen wird, wirksam ausgeführt. Ein Fahrzeug-Audiosystem, das Sprache nutzt und das im Auto installiert ist, kann als Sprachausgabeabschnitt verwendet werden. Die Sprache erreicht den Nutzer jedoch nicht ausreichend, wenn das Fenster geschlossen ist. Wenn die Fenster geöffnet werden, damit die Sprache nach außen dringen kann, bewirkt dies eine Belästigung der Nachbarn. Wie oben beschrieben, wird, wenn das Nutzerendgerät als Klangausgabeabschnitt verwendet wird, die Sprache unter der Hand des Nutzers ausgegeben. Somit wird der Gastservice-Effekt weiter verstärkt. Der Gastservice-Klang reicht nicht so weit, und es wird keine Belästigung der Nachbarn bewirkt.

In diesem Fall wird, wenn Musik und Worte zur Begrüßung von dem Sprachausgabeabschnitt ausgegeben werden, eine mentale Kondition verstärkt oder verbessert. Als Gastservice-Aktion, die hiervon verschieden ist, wird eine Sprachnachricht für Vorsichtsmaßnahmen vor der Reise ausgegeben. Auch in der gleichen Szene wird eine andere Aufgabe zur Verhinderung eines unerwarteten Ereignisses gelöst, wenn ein Nutzer die Vorsichtsmaßnahmen nicht bestätigt. Beispielsweise kann die Nachricht für Vorsichtsmaßnahmen eine Nachricht sein, die eine Bestätigung in Bezug auf den Verlust von Gegenständen und des Absperrens verlangt. Die Nachricht für Vorsichtsmaßnahmen ist nicht hierauf beschränkt.

In der Fahrt/Aufenthalts-Szene ist eine Klimaanlage, die im Fahrzeug eingebaut ist, als Gastservice-Betätigungseinrichtung definiert. Insbesondere wenn die Einheit zum Erfassen der biologischen Kondition des Nutzers bereitgestellt ist, um Informationen über die biologische Kondition des Nutzers einschließlich der mentalen Kondition und/oder der physischen Kondition des Nutzers zu erhalten, ändert die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit die eingestellte Temperatur der Klimaanlage entsprechend der erhaltenen mentalen oder physischen Kondition (oder der nachstehend genannten Persönlichkeitsinformationen). Somit wird eine menschlichere und freundlichere Steuerung der Klimaanlage, welche die Stimmung des Nutzers berücksichtigt, erreicht. In der Fahrt/Aufenthalt-Szene kann die Gastservice-Inhaltbestimmungseinheit den Inhalt der Musikauswahl von Musikquellen, die vom Fahrzeug-Audiosystem gemäß den erhaltenen Nutzerpersönlichkeitsinformationen oder den Informationen über die mentale oder physische Kondition (oder den nachstehend beschriebenen Persönlichkeitsinformationen) ändern. Somit wird die Musikquelle, die vom Nutzer gewünscht wird, automatisch ausgewählt und abgespielt, so dass der Nutzer, der das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, rechtzeitig zufrieden gestellt wird.

Als stärker verzweigte Szene kann eine Szenenspezfizierungseinheit eine Annäherungsszene, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, eine Fahrt/Aufenthalts-Szene, wenn der Nutzer das Fahrzeug fährt oder sich in dem Fahrzeug aufhält, und eine Ausstiegsszene, wenn der Nutzer aus dem Fahrzeug aussteigt, nacheinander in dieser Reihenfolge spezifizieren. Die Gastservice-Inhaltsbestimmungseinheit kann eine Gastservice-Aktionseinrichtung für jede Szene und eine Gastservice-Aktion, die von der Gastservice-Aktionseinrichtung ausgeführt wird, bestimmen. In diesem Moduskommen die Einstiegsszene und die Ausstiegsszene neu zu der genannten Struktur hinzu. Die Szenen dauern kurz. In diesen Szenen sind jedoch große physische oder psychologische Belastungen, wie das Öffnen und Schließen der Tür und das Ein- und Ausladen des Gepäcks oder Berücksichtigungen von Hindernissen und Verkehrsgefahren, wenn die Tür geöffnet und geschlossen wird, mit den Szenen verbunden. Wenn Gastservice-Aktionen, die für diese Szenen eindeutig sind, gesetzt werden, um die Last zu unterstützen, kann der Nutzer sicherer vor und nach der Fahrt/Aufenthalts-Szene begleitet werden, bei der es sich um die Hauptszene handelt. Zusätzlich dazu erhält der Gastservice-Inhalt, der vom Nutzer des Fahrzeugs erhalten wird, mehr Konsistenz und Kontinuität, so dass der Nutzer noch zufriedener ist. Genauer kann die Gastservice-Aktionseinrichtung in der Einstiegsszene und in der Ausstiegsszene beispielsweise als automatische Türöffnungseinrichtung oder als Türöffnungs/-schließungs-Unterstützungsmechanismus definiert werden, der für das Fahrzeug bereitgestellt ist. Die Betätigung der automatischen Türöffnungseinrichtung oder des Türöffnungs/-schließungs-Untersthütungsmechanismus zum Unterstützen des Nutzers beim Einsteigen ins Fahrzeug kann als Gastservice-Aktion definiert werden. Im Falle der Bereitstellung des Öffnungs-/Schließungs-Unterstützungsmechanismus kann eine Türöffnungs-Begrenzungseinheit zum Begrenzen der Öffnung der Tür bereitgestellt sind, um ein Hindernis außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, wenn die Tür geöffnet wird und um einen Konflikt des Hindernis mit der Tür zu verhindern.

Nachdem der Nutzer aus dem Fahrzeug gestiegen ist, kann eine andere Szene, wie eine Entfernungsszene, wenn sich der Nutzer vom Fahrzeug entfernt, hinzugefügt werden, und die entsprechende Gastservice-Aktion kann durchgeführt werden.

Einzelne Abläufe oder Ausführungen, die in der obigen Ausführungsform z.B. anhand eines Ablaufschemas, erläutert wurden, können als Einheit, als Abschnitt oder als Einrichtung in einem Programm, das im ROM oder dergleichen hinterlegt ist und mittels der CPU oder dergleichen ausgeführt wird, aufgebaut sein.

Der Fachmann weiß, dass verschiedene Änderungen der oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll jedoch nur durch die folgenden Ansprüche bestimmt werden.