Title:
Verfahren zur Bestimmung von Betriebseinstellungen und entsprechende Geräte
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, das auf ein mobiles Gerät angewendet wird, zur Bestimmung der Betriebseinstellungen des Gerätes. Landinformationen werden auf dem Gerät erlangt. Eine Betriebseinstellung einer Funktion wird automatisch bestimmt, basierend auf den Landinformationen. Weiterhin umfasst eine Tabelle eine Vielzahl von ersten Feldern zum Aufzeichnen der Landinformation und eine Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld, zum Aufzeichnen von Ausgabesignalformaten/Belichtungszeiten. Nachdem die Landinformation des Gerätes erlangt wurde, wird ein Ausgabesignalformat/Belichtungszeit einer Funktion des Gerätes, basierend auf den Landinformationen, durch einen Blick in die Tabelle bestimmt.




Inventors:
Chuang, Chung-Te (Hsinchu, TW)
Yuan, Ti-Wen (Jhubel, TW)
Chen, Cheng-Che (Kaohsiung, TW)
Gu, Wei Cheng (Hsinchu, TW)
Application Number:
DE102006012584
Publication Date:
11/23/2006
Filing Date:
03/16/2006
Assignee:
MediaTek Inc. (Hsin-Chu, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft (Frankfurt, 60325)
Claims:
1. Ein Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellung die in ein Gerät verwendet werden, umfassend:
Erlangen einer ersten Landinformation des Gerätes und Bestimmen einer Betriebseinstellung einer Funktion des Gerätes, basierend auf den ersten Landinformationen.

2. Das Verfahren nach Anspruch 1 weiterhin umfassend:
Lauschen eines Kontrollkanals, der durch ein Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt wird, und Empfangen von Systeminformationen des Kommunikationsnetzwerkes von dem Kontrollkanal, wobei die Systeminformation eine Location Area Identifier umfassen; und
Erlangen der ersten Landinformation von dem Location Area Identifier.

3. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Empfangen eines Location Area Identifiers während der Orts-Update-Prozedur zwischen dem Gerät und einem Kommunikationsnetzwerk; und
Erlangen der ersten Landinformation von dem Location Area Identifier.

4. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Empfangen von Signalen und Erzeugen von entsprechenden Positionsinformationen des Gerätes; und Identifizieren der ersten Landinformation gemäß der Positionsinformation des Gerätes.

5. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Empfangen von Einstellungen der ersten Landinformation über ein Interface des Gerätes.

6. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Empfangen von Landinformationseinstellung über ein Interface des Gerätes; und Identifizieren der ersten Landinformation gemäß den Stadtinformationen.

7. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen eines Ausgabesignalformats basierend auf der ersten Landinformation.

8. Das Verfahren nach Anspruch l, weiterhin umfassend:
Bereitstellen einer zweiten Landinformation, die vorher durch das Gerät lokalisiert wurde;
Berechnen der Zeitverschiebung basierend auf der zweiten Landinformation; und
Anpassen der Systemzeit des Gerätes basierend auf dem Zeitunterschied.

9. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bereitstellen einer zweiten Landinformation, die vorher durch das Gerät lokalisiert wurde und Bestimmen eines Wechselkurses basierend auf der ersten und der zweiten Landinformation.

10. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen der Belichtungszeit für eine Bild-Aufnahmelinse basierend auf den ersten Landinformationen.

11. Ein Gerät, umfassend:
Mittel zum Erlangen von ersten Landinformationen; und Mittel zur Bestimmung der Betriebseinstellung einer Funktion des Gerätes basierend auf der ersten Landinformation.

12. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum belauschen eines Kontrollkanals, der durch das Kommunikations-Netzwerk bereitgestellt wird, Empfang von Systeminformation des Kommunikations-Netzwerks von dem Kontrollkanal, wobei die Systeminformation einen Location Area Identifier umfassen; und
Mittel zum Erlangen der ersten Landinformation von dem Location Area Identifier.

13. Das Gerät nach Anspruch 13, weiterhin umfassend:
Mittel zum Empfangen von Location Area Identifiern während einer Ortsupdate-Prozedur zwischen dem Gerät und dem Kommunikations-Netzwerk und
Mittel zum Erlangen der ersten Landinformation von dem Location Area Identifier.

14. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum Empfangen von Signalen und Erzeugen von entsprechenden Positionsinformationen des Gerätes; und
Mittel zum Identifizieren der ersten Landinformation gemäß den Positionsinformationen des Gerätes.

15. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum Erlangen einer Einstellung der ersten Landinformation über ein Interface des Gerätes.

16. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum Erlangen von Landinformationseinstellung über ein Interface des Gerätes; und
Mittel zum Identifizieren der ersten Landinformation gemäß den Stadtinformationen.

17. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zur Bestimmung des Ausgabesignalformats basierend auf der ersten Landinformation.

18. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum Bereitstellen einer zweiten Landinformation, die vorher durch das Gerät lokalisiert wurde; und
Mittel zur Berechnung der Zeitunterschiede basierend auf den ersten und zweiten Landinformationen; und
Mittel zum Anpassen der Systemzeit des Gerätes basierend auf den Zeitunterschieden.

19. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zum Bereitstellen einer zweiten Landinformation, die vorher durch das Gerät lokalisiert wurde und
Mittel zur Bestimmung eines Wechselkurses basierend auf den ersten und zweiten Landinformationen.

20. Das Gerät nach Anspruch 11, weiterhin umfassend:
Mittel zur Bestimmung einer Belichtungszeit zur Aufnahme von Linien eines Bildes basierend auf den ersten Landinformationen.

21. Ein Verfahren zur Bestimmung des Ausgabesignalformates einer Funktion, die in einem Gerät verwendet wird, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern, um die Landinformationen aufzuzeichnen und eine Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld, um Ausgabesignalformate aufzuzeichnen;
Erlangen von Landinformationen des Gerätes; und
Bestimmen eines Ausgabesignalformates einer Funktion des Gerätes, basierend auf den Landinformationen durch einen Blick in die Tabelle.

22. Ein Verfahren zur Bestimmung der Belichtungszeit einer Bildaufnahmefunktion für die Verwendung in einem Gerät, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zur Aufzeichnung von Landinformationen und einer Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld zur Aufzeichnung der Belichtungszeit;
Erlangen der Landinformationen durch das Gerät; und
Bestimmen einer Belichtungszeit für die Bildaufnahmefunktion des Gerätes, basierend auf den Landinformationen durch einen Blick in die Tabelle.

23. Ein Verfahren zum Anpassen einer Systemzeit für die Verwendung in einem Gerät, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle, umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zur Aufzeichnung von Gebietsinformationen und eine Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld zur Aufzeichnung von Zeitzoneninformationen;
Erlangen von ersten Gebietsinformationen, die aktuell durch das Gerät lokalisiert wurden;
Bereitstellen von zweiten Gebietsinformationen, die vorher durch das Gerät lokalisiert wurden;
Erlangen einer ersten Zeitzoneninformation für die erste Gebietsinformation und einer zweiten Zeitzoneninformation für die zweite Gebietsinformation durch einen Blick in die Tabelle; Berechnen eines Zeitunterschieds basierend auf der ersten und der zweiten Zeitzoneninformation und
Anpassen der Systemzeit des Gerätes, basierend auf dem Zeitunterschied.

24. Ein Verfahren zum Setzen des Kameramodus für die Benutzung in einem Gerät, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle, umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zur Aufzeichnung von Gebietsinformationen und eine Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld zur Aufzeichnung von Zeitzoneninformationen;
Erlangen von Gebietsinformationen, die aktuell durch das Gerät lokalisiert wurden;
Erlangen von Zeitzoneninformationen durch einen Blick in die Tabelle;
Erlangen von Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Informationen gemäß der Zeitzoneninformation; und
Setzen des Kameramodus gemäß den Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Informationen.

25. Ein Verfahren zum Erlangen von Land-/Gebietsbezogenen Informationen für die Verwendung in einem Gerät, das mit einem Kommunikationsnetzwerk verbunden ist, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle, umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zum Aufzeichnen von Land-/Gebietsinformationen und einer Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld zur Aufzeichnung von Land-/Gebietsbezogenen Informationen;
Erlangen von Systeminformationen vom Kommunikationsnetzwerk;
Erlangen von Land-/Gebietsinformationen, die aktuell durch das Gerät von den Systeminformationen lokalisiert wurden; und
Erlangen von Land-/Gebietsbezogenen Informationen, basierend auf den Land-/Gebietsinformationen durch einen Blick in eine Tabelle.

26. Ein Verfahren zum Erlangen von Land-/Gebietsbezogenen Informationen für die Verwendung in einem Gerät, das in der Lage ist, die GPS (Global Positioning System) Signale von einem GPS Satelliten zu empfangen, umfassend:
Bereitstellen einer Tabelle, umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zur Aufzeichnung von Land-/Gebietsinformationen und eine Vielzahl von zweiten Feldern, jedes von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld, zum Aufzeichnen von Land-/Gebietsbezogenen Informationen;
Empfangen von GPS Signalen von den GPS Satelliten und Berechnen der Positionsinformation entsprechend des Gerätes;
Erlangen von Land-/Gebietsinformationen, in dem man sich aktuell befindet durch das Gerät, basierend auf den Positionsinformationen; und
Erlangen von Land-/Gebietsbezogenen Informationen, basierend auf den Land-/Gebiets Informationen durch einen Blick in die Tabelle.

27. Ein System, umfassend:
Ein GPS (Global Positioning System) Satelliten, der GPS-Signale überträgt;
Eine MS (Mobile Station) zum Empfangen des GPS Signals von den GPS Satelliten und Aussenden des GPS Signals; und
Ein GPS Server, der die GPS Signale empfängt, der die Positionsinformationen berechnet, um die Landinformation gemäß den Positionsinformationen zu bestimmen und Senden der Landinformation an das MS.

28. Das System nach Anspruch 27, wobei der MS die GPS Signale zu dem GPS Server über eine Basisstation sendet.

29. Das System nach Anspruch 28, wobei die Datenübertragung zwischen der Basisstation und dem GPS Server über ein Internet oder ein Zellen-Netzwerk erfolgt.

30. Das System nach Anspruch 27, wobei das MS die GPS Signale an den GPS Server über das Internet unter Verwendung einer kabellosen Kommunikationstechnologie sendet.

31. Eine mobile Station, umfassend:
Eine Kommunikationseinheit, die auf einem Kontrollkanal, der durch das Kommunikations-Netzwerk bereitgestellt wird, lauscht und Systeminformation von Kommunikations-Netzwerk vom Kontrollkanal empfängt; und
Ein Prozessor, der Landinformationen von den Systeminformationen erlangt und der die Belichtungszeit für das Aufnehmen von Linien eines Bildes, basierend auf den Landinformationen bestimmt.

32. Ein Gerät, umfassend:
Eine GPS (Global Positioning System) Antenne;
Einen GPS Empfänger, der die Positionssignale, die durch die GPS Satelliten per GPS Antennen gesendet wurden, empfängt und dekodiert und der die Positionsinformation entsprechend berechnet; und
Einen Prozessor, der Landinformationen gemäß den Positionsinformationen erlangt und der eine Belichtungszeit zur Aufnahme von Zeilen eines Bildes, basierend auf den Landinformationen bestimmt.

33. Eine mobile Station, umfassend:
Eine Kommunikationseinheit, die einem Kontrollkanal, der durch ein Kommunikations-Netzwerk bereitgestellt wird, lauscht und der die Systeminformation des Kommunikations-Netzwerkes vom Kontrollkanal empfängt; und
Einen Prozessor, der die Landinformationen von den Systeminformationen empfängt und der die Betriebseinstellung von Funktionen der mobilen Station, basierend auf den Landinformationen bestimmt.

34. Ein Gerät, umfassend:
Eine GPS (Global Positioning System) Antenne;
Einem GPS Empfänger, der die Positions-Signale, die durch den GPS Satelliten über die GPS Antenne gesendet werden, empfängt und dekodiert und der die Positionsinformation entsprechend berechnet; und
Einen Prozessor, der die Landinformation gemäß den Positionsinformationen erlangt, um die Betriebseinstellung einer Funktion der mobilen Station, basierend auf den Landinformationen bestimmt.

Description:
KREUZVERWEIS ZU VERBUNDENEN ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung ist eine Continuation-In-Part-Anmeldung der Nr. 11/220,323, angemeldet am 6. September 2005, die wiederum eine Continuation-In-Part-Anmeldung der Nr. 11/091,166, angemeldet am 28. März 2006 ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellungen und insbesondere auf Verfahren zur Bestimmung von Betriebseinstellungen unter Berücksichtigung von Ortsinformationen und entsprechenden Geräte.

Beschreibung des Stands der Technik

Die Beliebtheit von tragbaren Geräten, wie zum Beispiel mobilen Telefone, Smart-Phones und PDAs, ergibt sicht, daraus, dass diese während einer Reise einfach getragen werden werden können. Einige Funktionen der Geräte sind jedoch ortsbezogen bzw. im Allgemeinen sogar landbezogen. So können zum Beispiel Fernsehsignalformate von Land zu Land unterschiedlich sein. In den USA, Kanada, Japan, Südkorea, Mexiko, Philippinen, Taiwan und anderen Ländern ist das TV-Signalformat NTSC (National Television System Committee). In Australien, China, Deutschland, Hong Kong, Singapur und anderen ist das TV-Signal PAL (Phase Alternation by Line). In Frankreich, Ägypten, Iran, Vietnam und anderen ist das TV-Signalformat SECAM (System Electronique Couleur Avec Memoire). Falls ein tragbares Gerät mit fernsehbezogenen Funktionen von den USA nach China bewegt wird, muss das TV-Signalformat von NTSC zu PAL geändert werden, sonst kann das tragbare Gerät nicht vernünftig im Bezug zum Fernsehen arbeiten. Normalerweise werden die notwendigen Änderungen bei den Betriebseinstellungen von tragbaren Geräten manuell durch die Verwendung von bestimmten Benutzer-Interfaces durchgeführt, was nicht praktikabel und zeitintensiv ist.

KURZER ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellung und entsprechende Geräte werden im Folgenden bereitgestellt.

In einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Betriebseinstellung werden die Landinformationen von dem Gerät erkannt. Eine Betriebseinstellung einer Funktion des Gerätes wird, basierend auf den Landinformationen, bestimmt.

In einer anderen beispielhaften Ausführungsform des Gerätes sind Mittel zum Erlangen oder Empfangen von ersten Landinformationen vorhanden; und Mittel zur Bestimmung der Betriebseinstellung einer Funktion, die auf dem Gerät basiert, die sich auf die Landinformationen beziehen.

In einer anderen beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung des Ausgabesignalformats/der Belichtungszeit einer Funktion für die Nutzung in einem Gerät, wird eine Tabelle umfassend eine Vielzahl von ersten Feldern zur Aufzeichnung der Landinformation und eine Vielzahl von zweiten Feldern verwendet, jede von diesen korrespondiert zu einem ersten Feld, um die Output-Signalformate/Belichtungszeit bereitzustellen. Danach werden Landinformationen durch das Gerät erlangt und ein Ausgabesignalformat/Belichtungszeit einer Funktion des Gerätes wird, basierend auf den Landinformationen, durch einen Blick in die Tabelle bestimmt.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform eines Systems umfasst einen GPS-Satelliten, eine mobile Station und einen GPS-Server. Der GPS-Satellit überträgt das GPS-Signal. Die mobile Station empfängt das GPS-Signal vom GPS-Satelliten und sendet die GPS-Signale zum GPS-Server. Der GPS-Server berechnet die Positionsinformationen entsprechend, bestimmt die Landinformationen gemäß der Positionsinformation und sendet die Landinformationen zum mobilen Gerät.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform einer mobilen Station umfasst eine Kommunikationseinheit und einen Prozessor. Die Kommunikationseinheit lauscht einem Control-Kanal, der durch ein Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt wird, und empfängt Systeminformationen des Kommunikationsnetzwerks von dem Control-Kanal. Der Prozessor empfängt Landinformationen von den Systeminformationen und bestimmt die Betriebseinstellung einer Funktion der mobilen Station basierend auf den Landinformationen.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform eines Gerätes umfasst eine GPS-Antenne, einen GPS-Empfänger und einen Prozessor. Der GPS-Empfänger empfängt und dekodiert die Positionssignale, die durch den GPS-Satelliten über die GPS-Antenne übertragen wurden, und berechnet die Positionsinformationen entsprechend. Der Prozessor empfängt Landinformationen gemäß den Positionsinformationen und bestimmt die Betriebseinstellung einer Funktion auf der mobilen Station basierend auf den Landinformationen.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform einer mobilen Station umfasst eine Kommunikationseinheit und einen Prozessor. Die Kommunikationseinheit lauscht einem Kontrollkanal, der durch ein Kommunikationsgerät bereitgestellt wird, und empfängt Systeminformationen des Kommunikationsnetzwerks von dem Kontrollkanal. Der Prozessor empfängt Landinformationen von einer Systeminformation und bestimmt die richtige Belichtungszeit für das Aufnehmen von Bildern unter Verwendung eines Bildsensors basierend auf den Landinformationen.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform eines Gerätes umfasst eine GPS-Antenne, einen GPS-Empfänger und einen Prozessor. Der GPS-Empfänger empfängt und dekodiert die Positionssignale, die durch die GPS-Satelliten übertragen wurden, über die GPS-Antenne und berechnet Positionsinformationen entsprechend. Der Prozessor erlangt Landinformationen gemäß den Positionsinformation und bestimmt die korrekte Belichtungszeit für die Aufnahme von Bildern unter Verwendung eines Bildsensors, basierend auf den Landinformationen.

Das Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellungen kann die Form von Programmcode aufweisen, die auf einem greifbaren Medium abgelegt werden. Sobald der Programmcode geladen und ausgeführt wird durch eine Maschine, wird die Maschine zu einer Vorrichtung, um das offenbarte Verfahren auszuführen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung wird verständlicher durch Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung, die auf die beigefügten Zeichnungen verweist, wobei:

1 ein schematisches Diagramm ist, das eine Ausführungsform eines Gerätes darstellt;

2 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform eines Gerätes darstellt;

3 ist ein Flussdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Betriebseinstellung;

4 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen umfasst;

5 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen darstellt;

6 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen darstellt;

7 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung von Ausgangssignalen darstellt;

8 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer bevorzugten Signalformal-Tabelle darstellt;

9 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur System-Zeit-Anpassung darstellt;

10 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Wechselraten darstellt;

11 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer Zeit-Zonen-Tabelle darstellt;

12 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer Währungs-Wert-Tabelle darstellt;

13 ist ein schematisches Diagramm, das eine Kamera eines mobilen Telefonsystems darstellt;

14 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Belichtungszeit darstellt;

15 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer Leuchten-Flacker-Frequenz-Tabelle darstellt;

16 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer Belichtungszeit-Tabelle darstellt;

17 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform eines Systems zur Erlangung von Landinformationen darstellt;

18 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems zur Bestimmung von Ausgabesignalen darstellt;

19 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems für die Systemzeit-Anpassung darstellt;

20 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems für die Systemzeit-Anpassung darstellt; und

21 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Setzen des Kameramodus darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Im Folgenden werden Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellung und entsprechende Geräte dargestellt.

1 ist ein schematisches Diagramm, das ein Gerät 110 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Das Gerät 110 kann ein tragbares Gerät, wie zum Beispiel ein mobiles Telefon sein. Es versteht sich, dass zwar das mobile Telefon in dieser Ausführungsform beschrieben wird, jedoch nicht darauf beschränkt ist. Das Gerät 110 umfasst eine Bearbeitungseinheit 111 und eine Speichereinheit 112. Die Bearbeitungseinheit 111 führt entsprechende Operationen und entsprechende Bestimmungen für die vorliegende Erfindung durch. Das Speichergerät 112 speichert die Betriebseinstellung der Funktionen. Die Betriebseinstellungen basieren auf den Funktionen. So können zum Beispiel die Betriebseinstellungen, die TV-Signal-Formate für die TV-Ausgabe-Funktion sein. Die Betriebseinstellungen können Systemzeit, Wechselkurse, Belichtungszeit oder andere sein. Das Speichergerät 112 speichert weiterhin entsprechende Tabellen, um Betriebseinstellungen für spezifische Funktionen nachschauen zu können. Die Tabellen werden im Folgenden beschrieben. Das Gerät 110 kommuniziert mit einem Kommunikationsnetzwerk 120, wie zum Beispiel einem Telekommunikationssystem, was ein Global System for Mobile Communications (GSM) sein kann, ein General Packet Radio Service (GPRS), Enhanced Data rates for Global Evolution (EDGE) oder Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) Zell-Netzwerk sein oder andere Netzwerke. Das Gerät 110 empfängt Systeminformationen vom Kommunikationsnetzwerk 120 und empfängt Landinformationen entsprechend. Betriebseinstellungen, die sich auf die Landinformationen beziehen, können in dem Speichergerät 112 gespeichert werden.

2 ist ein schematisches Diagramm, das ein Gerät 210 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Das Gerät 210 kann ein tragbares Gerät, wie zum Beispiel ein mobiles Telefon oder ein DPA (Personal Digital Assistant), sein. Das Gerät 210 umfasst eine Bearbeitungseinheit 211, ein Speichergerät 212 und ein GPS (Global Positioning System) Empfänger 213. Gleichermaßen führt die Bearbeitungseinheit 211 entsprechende Operationen durch und Feststellung für das Gerätes 210 durch. Das Speichergerät 212 speichert Betriebseinstellungen von Funktionen und entsprechende Tabellen, um die Betriebseinstellung für spezifische Funktionen nachschauen zu können. Der GPS-Empfänger 213 kann eine Vielzahl von Signalen empfangen und dekodiert die von einem GPS-Satelliten 230 stammenden, um dann die entsprechende Positionsinformationen zu berechnen, wie die Längen und Breiten des Gerätes 210. Es versteht sich, dass die Anzahl von GPS-Satelliten 230 die Anzahl von 4 übersteigen sollte. Das Gerät 210 bestimmt die Lage-(im Allgemeinen das Land) Informationen gemäß der Positionsinformation. Betriebseinstellungen, die im Bezug stehen zu Landinformationen, können im Speichergerät 212 gespeichert werden.

3 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Betriebseinstellung zeigt. In Schritt S310 werden Landinformationen erlangt. Dann werden in Schritt S320 die Betriebseinstellungen von spezifischen Funktionen bestimmt, basierend auf den Landinformationen.

Eine Vielzahl von Verfahren zur Erlangung von Landinformationen (implementiert in S310) wird im Folgenden bereitgestellt.

4 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines ersten Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen darstellt. Das erste Verfahren kann im Gerät 110 angewendet werden. In Schritt S410 empfängt das Gerät 310 den Broadcast Control Channel (BCCH), der durch das GMS-Kommunikations-Netzwerk 120 bereitgestellt wird, und erlangt Systeminformationen über den Kanal. Es versteht sich, dass das GSM-Kommunikations-Netzwerk bestimmte Systeminformationen im BCCH überträgt, durch die die mobile Station (Gerät) Systeminformationen für die weitere Berechnung und Bearbeitung erlangen kann. Eine der Systeminformationen, die im BCCH getragen wird, ist der Location Area Identifier (LAI) umfassend einen Country Code, einen Kommunikations-Netzwerkcode und einen Ortsbereichscode. Dann ist Schritt S420 werden Landinformationen, wie der Landcode, im Location Area Identifier von den Systeminformationen erlangt. Es versteht sich, dass der BCCH in einem GSM-Kommunikationsnetzwerk verwendet wird, um Systeminformationen, umfassend die Ortsinformationen, zu übertragen. Andere Kommunikationsnetzwerke, wie zum Beispiel Third Generation (3G) Kommunikationsnetzwerke, können die Ortsinformationen über andere Kanäle übertragen.

5 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines zweiten Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen darstellt. Das zweite Verfahren kann auf Geräte 110 angewendet werden. In Schritt S510 erlangt das Gerät 110 Location Area Identifier vom Kommunikationsnetzwerk 120 während der Ortsupdate-Prozedur zwischen dem Gerät 110 und den Kommunikationsnetzwerk 120. Die Ortsupdate-Prozedur kann während der Registrierung des Gerätes 110 mit dem Kommunikationsnetzwerk 120 erfolgen. Entsprechend umfasst der Location Area Identifier einen Landcode, einen Kommunikationsnetzwerk-Code und ein Ortsbereichs-Code. Dann in Schritt S520 werden die Landinformationen, wie zum Beispiel der Landcode vom Location Area Identifier erlangt.

6 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines dritten Verfahrens zur Erlangung von Landinformationen darstellt. Das dritte Verfahren kann auf die Geräte 210 angewendet werden. In Schritt S610 empfängt der GPS-Receiver 213 vom Gerät 210 Signale von GPS-Satelliten 230. Die Signale werden decodiert und die Positionsinformationen berechnet, wie zum Beispiel Länge und Breite des Gerätes 210. Dann in Schritt 5620 wird in einer Landkarte (nicht gezeigt) nachgeschaut, um die Landinformationen gemäß den Positions-Informationen zu bestimmen.

In einer Ausführungsform einer Landkarte sind die Konturen der entsprechenden Länder in Längen und Breiten aufgezeichnet. Sobald die Positionsinformation, wie die Länge und Breite des Gerätes 210, erlangt wurde, wird bestimmt, ob die Längen und Breiten in eine Kontur eines Landes fallen. Falls dies der Fall ist, wird das Land bestimmt. In einer anderen Ausführungsform einer Landkarte werden eine oder mehrere runde Regionen für jedes Land aufgezeichnet. Jede runde Region weist einen Radius und eine Länge und eine Breite auf. Sobald die Positionsinformation, wie die Länge und die Breite des Gerätes 210 erlangt wurden, wird bestimmt, ob die Länge und die Breite in eine kreisrunde Region eines Landes fallen. Falls dies der Fall ist, ist das Land, das die kreisrunde Region, in die die Länge und die Breite hineinfällt, bestimmt. Es versteht sich, dass, je feiner die kreisrunden Regionen sind, desto korrekter ist die Landbestimmung. In noch einer anderen Ausführungsform einer Landkarte werden eine oder mehrere rechteckige Regionen für jedes Land aufgezeichnet. Jede rechteckige Region ist bestimmt durch die Länge und die Breite seiner Ecken. Sobald die Positions-Informationen, wie Länge und Breite des Gerätes, bestimmt wurden, wird bestimmt, ob die Länge und Breite in einen rechteckigen Bereich des Landes fällt. Falls das der Fall ist, ist das Land, das die rechteckige Region aufweist, in die die Länge und Breite fallen, bestimmt. Ähnlich verhält es sich das, je feiner die rechteckigen Regionen sind, desto korrekter wird die Landbestimmung sein.

In einigen Ausführungsformen kann die Landinformation durch das Gerät 210 erlangt werden. Dies ist der Fall, wenn die Landkarte im Gerät 210 gespeichert wird und die Erzeugung von Positionsinformation und die Bestimmung der Landinformation durch Verwenden der Positionsinformation und der Landkarte durch das Gerät 210 selber durchgeführt werden. In einigen Ausführungsformen können die Erzeugung von Positionsinformationen und die Bestimmung von Landinformationen durch einen GPS-Server durchgeführt werden. 17 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform eines Systems zur Erlangung von Landinformationen darstellt. Wie in 17 gezeigt wird, sendet das MS 1710 das Signal zu einem GPS-Server 1730 über eine Basisstation 1720, wenn eine MS 1710, wie zum Beispiel ein mobiles Telefon, ein Signal von einem GPS-Satelliten 1740 empfängt. Der GPS-Server 1730 umfasst eine Berechnungseinheit 1731 und einen Speicher 1732, umfassend die Landkarte 1733. Die Berechnungseinheit 1731 berechnet die Positionsinformation, wie die Länge und die Breite des MS 1710, und schaut in die Landkarte 1733, um die Landinformationen gemäß den Positionsinformationen zu bestimmen. Dann sendet der GPS-Server 1730 die Landinformationen zu dem MS 1710 über die Basis-Station 1720. Es versteht sich, dass die Datenübertragung zwischen der Basis-Station 1720 und dem GPS-Server 1730 durch das Internet oder ein Zellen-Netzwerk erfolgen kann.

Es versteht sich, dass die Landinformationen durch ein Interface, zum Beispiel ein LCD-Display und eine Tastatur (nicht gezeigt) des Gerätes 110/210, durch einen Nutzer gesendet werden kann. Weiterhin kann in einigen Ausführungsformen, nachdem das Gerät die Landinformation erlangt hat, das Gerät die erlangten Informationen auf dem Interface für den Benutzer anzeigen, so dass der Benutzer diese bestätigen kann. Falls der Benutzer denkt, dass die erlangten Landinformationen nicht korrekt sind, kann der Benutzer diese überschreiben und einen anderen Landcode über das Interface wählen.

Zusätzlich können die Landinformationen durch den Benutzer auch erlangt werden von den Stadtinformationssätzen über ein Interface, zum Beispiel über ein LCD-Display und eine Tastatur (nicht gezeigt) des Gerätes 110/210. Zum Beispiel, falls er von einem Land zu einem anderen reist, kann der Benutzer die Zeitzone des Gerätes 110/210 manuell durch Auswahl der Zielstadt aus einer Stadtliste ändern, die durch das Gerät 110/210 bereitgestellt wird. Das Gerät 110/210 weist eine Abbildungstabelle (nicht gezeigt) auf, die eine spezifische Stadt ihren entsprechenden Landinformationen zuordnet, somit kann das Gerät 110/210, basierend auf der Stadtauswahl des Benutzers, die Landinformationen durch Einsicht in die Abbildungstabelle erlangen.

Eine Vielzahl von Beispielen und Betriebseinstellungsbestimmungen für spezifische Funktionen (implementiert in S320) werden im Folgenden bereitgestellt.

18 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems zur Bestimmung der Ausgabesignale zeigt. Mit dem Ziel der Vereinfachung, jedoch ohne Absicht des Verlustes der Allgemeinheit, wird das GSM-Zellen-Telefonssystem im Folgenden beispielsweise herangezogen. Eine GSM-Kommunikationseinheit 1301 dient zur Durchführung der drahtlosen Kommunikation. Die GSM-Kommunikationseinheit 1301 konvertiert Sprachsignale, die durch ein Mikrofon 1302 empfangen wurden, in ausgehende Funksignale. Weiterhin konvertiert die GSM-Kommunikationseinheit 1301 eingehende Radiosignale in Sprachsignale, die durch den Lautsprecher 1303 aufgegeben werden. Neben den Sprachsignalen werden Kontrollnachrichten oder andere Informationen, die durch den GSM-Standart benötigt werden, ebenfalls übertragen und durch die GSM-Kommunikationseinheit 1301 empfangen. Eine Antenne 1304 konvertiert die ausgehenden Radiosignale in elektro-magnetische Strahlung, genauso, wie die einkommenden elektromagnetischen Wellen zu Radiosignalen konvertiert werden, die wiederum durch die GSM-Kommunikationseinheit 1301 bearbeitet werden. Der Betrieb der GSM-Kommunikationseinheit 1301 wird durch einen Prozessor 1305 kontrolliert, der Software-Programme ausführt, die im Speicher 1306 abgelegt sind.

Ein Ausgabe-Controller 1330 wird durch den Prozessor 1305 kontrolliert, um Signalausgabe-Operationen durchzuführen. Der Ausgabe-Controller 1330 umfasst ein Ausgabe-Signal-Format, das die Register 1331 zum Ausgeben eines Signalformates setzt. Der Prozessor 1305 kann das Ausgabe-Signal-Format durch Programmierung des Ausgabe-Signal-Formats-Einstellungsregister 1331 ändern.

Ein GPS-Empfänger 1320 und eine GPS-Antenne 1321 sind optional. Falls sie existieren, kann der GSP-Empfänger 1320 die Positionssignale, die durch den GPS-Satelliten über die GPS-Antenne 1321 übertragen werden, empfangen und dekodieren, und entsprechend Koordinatendaten erzeugen, die den Ort des mobilen Telefonsystems auf der Erde anzeigen. Die Koordinatendaten, die durch den GPS-Empfänger 1320 erzeugt wurden, sind durch den Prozessor 1305 erlangbar, der die Outputsignal-Format-Einstellung gemäß den Koordinatendaten kontrollieren kann.

Im System in 18 können Land oder Ortsinformationen vom GSM Zellen Netzwerk durch Verwendung der GSM Kommunikationseinheit 1301 oder von den GPS Satelliten über die GPS Antenne 1321 und den GPS Empfänger 1320 erlangt werden.

7 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung des Ausgabesignalformats in dem System beschreibt, das in 18 gezeigt wird. In Schritt 5710 werden die Landinformationen erlangt. Es versteht sich, dass die Landinformationen entsprechend den Ortsbereichsidentifikatoren (Bezugnahme auf 4 und 5) oder der Positionsinformation des Gerätes 210 (unter Bezugnahme auf 6) erhalten werden können es ist jedoch darauf nicht begrenzt. In Schritt S720 wird in einer bevorzugten Signalformat-Tabelle nachgeschaut, um das spezifische Outputsignalformat gemäß den Landinformationen zu bestimmen. In 8 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer bevorzugten Signalformat Tabelle 800 darstellt. Die Tabelle 800 umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern für starke Landcodes und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder korrespondiert zu einem ersten Feld zum Speichern der TV-Ausgabe Videosignalformate, die in dem Land, das durch den entsprechenden Landcode repräsentiert wird, akzeptiert werden. Wie in 8 gezeigt wird, ist das TV-Ausgabevideosignal für Taiwan (TWN), Amerika (USA) und China (CHN) NTSC, NTSC und entsprechend PAL. Falls die erlangten Landinformationen auf Taiwan Bezug nehmen, so ist das TV-Ausgabevideosignalformat automatisch durch NTSC bestimmt. Es versteht sich, dass eine Vielzahl von Formaten in einem Land akzeptiert werden können, all diese Formate können in der bevorzugten Signalformattabelle abgespeichert werden und das am häufigsten verwendete Format kann als das Default-Format gesetzt werden. In einigen Ausführungsformen kann das Gerät 110 alle akzeptablen Formate auf einem Interface für eine Auswahl durch den Benutzer darstellen.

Wie oben bereits beschrieben wurde, kann eine Landkarte durch ein oder mehrere kreisrunde Regionen dargestellt werden. In einigen Ausführungsformen kann der Bereich der kreisrunden Region der Strahlungsbereich des TV-Senders sein, falls die Landinformationen gemäß den Positionsinformationen des Gerätes 210 bestimmt wurden. In diesem Fall kann das Setzen des Ausgabesignalformates wesentlich akkurater sein.

19 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems für die Handhabung der Systemzeit zeigt. Hier wird ebenfalls zum Zwecke der Vereinfachung, ohne jedoch den Bezug zur Allgemeinheit zu verlieren, das GSM Zellen Telefonsystem zur einfacheren Darstellung beschrieben. Die Unterschiede zwischen dem mobilen Telefonsystem in 19 und in dem in 18 sind, dass das mobile Telefonsystem in 19 ein Zeitanpassungsmodul 1340 aufweist, um die Systemzeit der Systemuhr 1341 anzupassen. Andere Komponenten in 19 weisen die gleichen Referenzzahlen wie die in 18 auf und haben somit die gleiche Funktion, so dass die Beschreibung für die Komponenten hier vernachlässigt werden kann, um Redundanzen zu vermeiden.

Das Zeitanpassungsmodul 1340 wird durch den Prozessor 1305 kontrolliert, um eine Zeitanpassung durchzuführen. Das Zeitanpassungsmodul 1340 umfasst aktuelle Landinformationen 1342, vorherbestimmte Landinformationen 1343 und eine Zeitzonentabelle 1344. Die Zeitzonentabelle 1344 umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern zum Speichern von Landkodierungen und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder korrespondierend zu einem ersten Feld zum Speichern der Zeitzonen (Standard Time), wobei das Land durch die entsprechenden Landcodes bestimmt wird und abgedeckt wird. Das Anpassungsmodul 1340 umfasst die Systemzeit der Systemuhr 1341 gemäß den aktuellen Landinformationen 1342 and den vorher bestimmten Landinformationen 1343 und der Zeitzonentabelle 1344. Die Details der Zeitanpassung werden in 9 diskutiert.

Weiterhin sind die GPS Empfänger 1320 und die GPS Antenne 1321 optional in dem mobilen Telefonsystem der 19. Falls sie existieren, verwendet der Prozessor 1305 die Koordinatendaten, die durch den GPS Empfänger 1320 ausgegeben wurden, um die Zeitanpassung gemäß den Koordinatendaten durchzuführen.

Ähnlich kann im System aus 19 die Land- oder Ortsinformation von dem GSM Zellen Netzwerk durch die GSM Kommunikationseinheit 1301 oder von den GPS Satelliten über die GPS Antenne 1321 und den GPS Empfänger 1320 erlangt werden.

9 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Systemzeitanpassung in dem System, das in 19 gezeigt wird, zeigt. In Schritt S910 werden die Landinformationen erlangt. Es versteht sich, dass die Landinformationen entsprechend den Ortsbereichsidentifikatoren (unter Bezugnahme auf 4 und 5) oder den Positionsinformationen des Gerätes 210 (unter Bezugnahme auf 6) erlangt werden können, jedoch hierauf nicht beschränkt sind. In Schritt S920, können die Zeitunterschiede gemäß des aktuellen Landes, das mit den erlangten Landinformationen korrespondiert, und dem Land, das das Gerät 110/210 vorher lokalisiert hat, berechnet werden. Es versteht sich, dass das Land, das das Gerät 110/210 vorher lokalisiert hat, von einem Speichergerät 112/212 erlangt werden kann. Weiterhin weist das Gerät 110/210 eine Zeitzonentabelle 1100, wie in 11 gezeigt wird, auf. Die Zeitzonentabelle umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern zum Speichern von Ländercodes und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder korrespondiert mit einem ersten Feld zum Speichern der Zeitzonen (Standard Time), wobei das Land, das durch den entsprechenden Code dargestellt wird, lokalisiert und abgedeckt wird. Es versteht sich, dass falls es mehrere Zeitzonen im aktuellen Land gibt, eine Auswahl der Zeitzonen oder Städte entsprechend der Zeitzonen durch den Benutzer vorgenommen werden kann. Wie in 11 gezeigt, ist die Standard Zeit für den Landcode TWN (der Taiwan repräsentiert) +08:00, die Standard Zeit für den Ländercode JPN (der Japan repräsentiert) ist +09:00 und die Standardzeit für den westlichen Bereich des Ländercodes USA ist –08:00 und für den östlichen Bereich des USA-Codes ist er –05:00. Da die USA mehrere Zeitzonen aufweist, können entsprechende Städte (nicht gezeigt) weiterhin in der Tabelle 1100 für eine Benutzerauswahl aufgezeichnet werden. Durch Lesen der Zeitzonentabelle kann die Standardzeit für das aktuelle Land und die Standardzeit für das vorher lokalisierte Land erlangt werden, so dass der Zeitunterschied zwischen diesen berechnet werden kann. Dann in wird in Schritt S930 die Systemzeit des Gerätes 110/210 basierend auf dem Zeitunterschied zwischen den beiden Ländern angepasst. Zum Beispiel, falls sich ein Gerät von Taiwan nach Japan bewegt, wird eine Stunde auf die Systemzeit des Gerätes addiert.

Es versteht sich, dass für das Geräte 210, das einen GPS Empfänger 213 aufweist, die Information der Zeitzone durch die Positionsinformation bereitgestellt werden kann, im Allgemeinen die Länge und Breite des Gerätes.

Die 20 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines mobilen Telefonsystems zur Bestimmung der Wechselkurse darstellt. Wie bereits oben erwähnt, wird zum Zwecke der Vereinfachung, ohne jedoch den allgemeinen Anspruch zu verlieren, ein GSM-Zellen-Telefonsystem als Beispiel beschrieben. Der Unterschied zwischen dem Mobiltelefonsystem in 20 und dem in 18 ist, dass das mobile Telefonsystem in 20 ein Wechselkursbestimmungsmodul 1350 zur Bestimmung der Wechselkurse aufweist. Andere Komponenten in 20 weisen die gleichen Bezugszeichen wie die in 18 auf und haben die gleiche Funktion, so dass die Beschreibung für diese Komponenten außer Acht gelassen wird, um Redundanzen zu vermeiden.

Das Wechselkursbestimmungsmodul 1350 wird durch den Prozessor 1305 kontrolliert, um Wechselkurse zu bestimmen. Das Wechselkursbestimmungsmodul 1353 umfasst die aktuellen Landinformationen 1351, die vorher lokalisierten Landinformationen 1352 und eine Wechselkurstabelle 1353. Die Wechselkurstabelle 1353 umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern zum Speichern von Ländercodes und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder ist einem ersten Feld zugeordnet, um die Wechselkurse zwischen den zirkulierenden Währungen in dem Land darzustellen, dies erfolgt durch einen entsprechenden Ländercode und einen spezifischen Dollar für ein spezifisches Land, wie z.B. die Dollar der USA. Das Wechselkursbestimmungsmodul 1350 bestimmt den Wechselkurs 1354 gemäß der aktuellen Landinformation 1351, der vorher lokalisierten Landinformation 1352 und der Wechselkurstabelle 1353. Die Details der Wechselkursbestimmung werden in Bezug zu 10 diskutiert.

Weiterhin sind der GPS-Empfänger 1320 und die GPS Antenne 1321 optional in dem System der 20. Falls sie existieren, verwendet der Prozessor 1305 die Koordinatendaten, die durch den GPS Empfänger 1320 ausgegeben wurde, um die Wechselkursraten gemäß den Koordinatendaten zu bestimmen.

Entsprechend kann das System der 20 die Land- oder Ortsinformationen vom GSM-Zellennetzwerk durch Verbindung der GSM-Kommunikationseinheit 1301 oder von GPS-Satelliten über eine GPS-Antenne 1321 und den GPS-Empfänger 1320 erlangen.

10 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform des Verfahrens zur Bestimmung der Wechselkurse in einem System in 20 zeigt. In Schritt S1010 werden Ländercodeinformationen erlangt. Es versteht sich, dass die Landinformationen gemäß der Ortsbereichidentifikation (es wird auf die 4 und 5 verwiesen) erlangt werden können oder den Positionsinformationen des Gerätes 210 (es wird auf die 6 verwiesen), ist jedoch nicht darauf beschränkt. In Schritt S1020 wird ein Wechselkurs zwischen der zirkulierenden Währung in dem Land, das mit der erlangten Länderinformation übereinstimmt und dem Land, das das Gerät 110/210 vorher lokalisiert hat, bestimmt. Es versteht sich, dass das Land, in dem sich das Gerät 110/210 vorher befunden hat, vom Speichergerät 112/212 erlangt werden kann. Weiterhin weist das Gerät 110/210 eine Wechselkurstabelle 1200 auf, wie sie in 12 gezeigt wird. Die Wechselkurstabelle 1200 umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern zum Speichern der Ländercodes und eine Vielzahl von zweiten Feldern auf. Jedes der zweiten Felder korrespondiert zu einem ersten Feld, um die Wechselkurse zwischen den zirkulierenden Währungen in dem Land, das durch einen entsprechenden Ländercode dargestellt wird, in Bezug zum US-Dollar darzustellen. In 12 ist der Wechselkurs für den Ländercode USA 1, da der Wechselkurs zwischen dem zirkulierenden Land USA und dem US-Dollar (Wechselkurs zwischen USA/USA) 1 ist, während er für den Country-Ländercode TWN 31,12 ist, da der Wechselkurs zwischen den zirkulierenden Währungen Taiwan und dem US-Dollar (Wechselkurs TWN/USA) 31,12 ist. Durch einen Blick in die Währungstabelle 1200 wird der Wechselkurs zwischen den zirkulierenden Währungen in dem aktuellen Land und dem US-Dollar zusammen mit den zwischen der zirkulierenden Währung in dem vorhergehend lokalisierten Land und dem US-Dollar erlangt, somit kann der Wechselkurs zwischen den zirkulierenden Währungen in dem aktuellen und in dem des vorhergehenden lokalisierten Landes berechnet werden. In einigen Ausführungsformen kann die Information in der Wechselkurstabelle dynamisch über das Kommunikationsnetzwerk 120 geupdated werden.

Digitale Kamerafunktionen sind heutzutage eine populäre Anwendung auf mobilen Telefonen. In einem solchen mobilen Telefon sind digitale Kameramodule enthalten, die es dem Benutzer erlauben, Fotos oder Videos einfach aufzunehmen. Die Aufnahmeprinzipien von digitalen Kameras sind ähnlich zu dem von konventionellen Filmkameras. Das reflektierte Licht von Objekten wird innerhalb der Kamera über optische Linsen auf ein Bilderzeugungsgerät fokussiert. Bei einer Filmkamera erzeugt das reflektierende Licht eine chemische Veränderung des fotografischen Materials, das auf dem Film aufgetragen ist und der Film muss danach in einer Dunkelkammer bearbeitet werden, um Fotos zu erlangen. Bei einer digitalen Kamera ist das Bild-erzeugende Gerät ein lichtempfindliches Halbleitergerät, das auch Bildsensor genannt wird. Wenn der Bildsensor eintreffendem Licht, das durch die Linsen fokussiert wird, ausgesetzt wird, konvertiert der Bildsensor das Licht in elektrische Ladungen, die die Lichtintensitäten repräsentieren. Die elektrische Ladungsstärke wird dann ausgelesen und dann durch einen Bildprozessor verarbeitet, um das Bild, das durch den Bildsensor aufgenommen wurde, zu rekonstruieren. Normalerweise werden die rekonstruierten Bilddaten weiter bearbeitet, um ihre Größe zu verringern und werden gegebenenfalls als computerlesbare Files, wie z.B. JPEG (Joint Photographic Expert Group) File auf einem Speichergerät abgelegt.

Es werden zwei Typen von Bildsensoren gemeinsam in einer digitalen Kamera verwendet: CCD (Charge Coupled Device) und CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor) Bildsensoren. Innerhalb beider Typen von Sensoren sind große Arrays vorhanden, die aus Reihen von fotosensitiven Elementen (Pixel genannt) zusammengesetzt sind, jedes von denen ist in der Lage, die hereinkommende Lichtintensität elektrisch aufzuzeichnen. Um ein vollständiges Bild, das durch den Bildsensor aufgenommen wurde, zu erfassen, werden die Reihen von Pixel jeweils nacheinander durch den Bildprozessor ausgelesen, wobei die Pixeldaten bearbeitet werden, um das aufgenommene Bild zu rekonstruieren.

CMOS Bildsensoren konsumieren in der Regel weniger Betriebsleistung als CCD Sensoren, somit sind sie weit verbreitet in Kameras, die in mobilen Telefonen eingesetzt werden. Weiterhin wird aufgrund der Größe und der Kostenbetrachtung ein Belichtungsverfahren verwendet, das rolling shutter genannt wird. Bei einem Bildsensor, der durch einen rolling shutter dem Licht ausgesetzt wird, wird nur eine Reihe von Pixel zur gleichen Zeit dem Licht ausgesetzt.

Ein vollständiges Bild wird erzeugt durch

  • 1. Lesen der am meisten ausgesetzten Reihe von Pixel, und dann deaktivieren der Reihe, um ihre Aussetzung zu stoppen;
  • 2. Starten der Aussetzung der nächsten nicht ausgesetzten Reihe angrenzend zu der ausgesetzten;
  • 3. Wiederholen der vorher genannten Schritte mit der nächsten am meisten exponierten Reihe und der nächsten nicht ausgesetzten Reihe bis alle Reihen der Bildsensoren ausgelesen wurden.

Während der ausgesetzten Periode akkumuliert jeder Pixel der ausgesetzten Reihe die Energie des eintreffenden Lichts in der Form von elektrischer Ladung. Die akkumulierte Energie der Ladung ist größer, falls das eintreffende Licht heller ist und die Belichtungszeit größer ist.

Auf einem Bildsensor, der die rolling shutter Funktion verwendet, werden die Reihen der Sensoren sequenziell ausgesetzt. Um jedoch das aufgenommene Bild glatt und natürlich erscheinen zu lassen, sollte die Lichtquelle eine konstante Beleuchtung während der Belichtungszeit für alle Zeilen des Bildsensors haben. Falls, im Gegenteil, sich die Beleuchtung der Lichtquelle von Zeit zu Zeit verändert, nehmen die Zeilen der Bildsensoren die Veränderung in der Helligkeit auf. Daraus resultiert, dass die aufgenommenen Bilder Reihen von unterschiedlicher Helligkeit aufweisen. Dieses Phänomen wird banding genannt.

Es ist bekannt, dass einige Lampen, wie fluoreszierende Lampen und Glühlampen bei einer bestimmten Frequenz, die doppelt so hoch wie die Wechselstromfrequenz ist, flackern. Dieser Effekt, der durch die Spannungsfluktuation der Stromquelle verursacht wird, wird Lampenflackern genannt. So ist z.B. in den Vereinigten Staaten die AC Stromfrequenz 60Hz, somit flackern Lampen bei 120 Hz. In China wird eine 50 Hz Wechselstromversorgung verwendet, so dass die Lampenflackerfrequenz bei 100Hz liegt. Wenn eine Kamera mit einem Bildsensor verwendet wird, der einen rolling shutter aufweist und in einer Umgebung eingesetzt wird, bei der die Lampen flackern, kann das banding sehr stark sein, weil die Lampen unstetige Lichtenergie über die Belichtungszeit der Sensoren erzeugen.

Eine Technik, die in der Industrie bekannt ist, kann das banding reduzieren, bei dem die Belichtungszeit des Bildsensors auf ein Vielfaches der entsprechenden Lampen Flackerfrequenz gesetzt wird. So sollte zum Beispiel in den Vereinigten Staaten zum Reduzieren des banding Effekts die Belichtungszeit des rolling shutter Bildsensors auf ein Vielfaches von 1/120 Sekunden gesetzt werden, wie z.B. 1/120 Sekunde, 1/60 Sekunde und ein 1/30 Sekunde, wobei in China die Belichtungszeit auf ein Vielfaches von 1/100 Sekunde, wie z.B. 1/100 Sekunde, 1/50 Sekunde oder 1/25 Sekunde gesetzt werden sollte.

Da die Lampen-Flacker-Frequenz im Allgemeinen mit Bezug zu den Wechselstromnetzfrequenzen nach Regionen unterschiedlich sind, ist zum Verhindern des bandings die Belichtungszeit einer Kamera entsprechen zu setzen, wann immer sie benutzt wird. Für eine Kamera eines mobilen Telefons, das an einer Vielzahl von Plätzen in der Welt verwendet wird, ist das manuelle Setzen der Kamerabelichtungszeit (Kamerabelichtungszeit-Timing) aufwendig für den Benutzer. Ferner ist der Benutzer oftmals nicht in de Lage, die richtige Einstellung vorzunehmen, so dass eine falsche Belichtungszeit ausgewählt werden kann. Hieraus ergibt sich, dass die vorliegende Erfindung Verfahren offenbart, die die Kamerabelichtungszeit verändern oder helfen sie zu verändern basierend auf den Ort- oder Landinformationen.

In 13 sieht man ein schematisches Diagramm, das die Struktur der Kamera eines mobilen Telefonsystems zeigt. Zum Zwecke der Vereinfachung, jedoch ohne Verlust der Allgemeinheit wird das GSM-Zellen-Telefonsystem für die Erklärung der folgenden Beispiele exemplarisch verwendet. Der Unterschied zwischen einem mobilen Telefonsystem aus 13 und dem aus 18 ist, dass das mobile Telefonsystem in 13 ein Bildsensormodul 1307 zur Aufnahme von Bildern und einen Bildprozessor 1310 für die Verarbeitung der Bilder aufweist. Andere Komponenten in 13 weisen die gleichen Bezugszeichen auf, wie die in 18 und haben auch die gleichen Funktionen, so dass die Beschreibung für diese Komponenten vermieden werden kann, um Redundanzen zu vermeiden.

Das Bildsensormodul 1307 nimmt Bilder durch fokussieren des einkommendes Licht durch eine Linse 1308 auf den Bildsensor 1309 auf, der die raw Bilddaten an den Bildprozessor 1310 ausgibt. Der Bildprozessor 1310 weist einen Zeitgenerator 1311 auf, der einige Bildsensorkontrollsignale basierend auf den Timing-Einstellungen, die durch den Prozessor 1305 konfiguriert sind, erzeugt; eine der Timing-Einstellungen ist die Belichtungszeit des Sensors, der durch Belichtungszeiteinstellungsregister 1314 kontrolliert wird. Der Prozessor 1305 kann die Belichtungszeit durch Programmieren des Belichtungszeiteinstellungsregisters 1314 verändern. Bilder, die durch den Bildprozessor 1310 bearbeitet wurden, und reduziert wurden, werden durch den Bildprozessor 1312 komprimiert, um die Datenmenge zu reduzieren. Gegebenenfalls werden die komprimierten Bilder im Speicher 1306 gespeichert oder in einem anderen Speichermedium 1313, was ebenfalls unter der Kontrolle des Prozessors 1305 erfolgt.

Entsprechend sind der GPS Empfänger 1320 und die GPS Antenne 1321 optional im System der 13. Falls sie existieren, verwendet der Prozessor 1305 die Koordinaten, die durch den GPS Empfänger 1320 ausgegeben wurden, um die Kameraeinstellung gemäß den Koordinatendaten zu kontrollieren.

Entsprechend werden in dem System aus 13 die Land- oder Ortsinformationen vom GSM Zellen Netzwerk unter Verwendung der GSM Kommunikationseinheit 1301 oder vom GPS Satelliten über die GPS Antenne 1321 und den GPS Empfänger 1320 erlangt.

14 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Bestimmung der Belichtungszeit in einem System, das in 13 gezeigt wird, darstellt. In Schritt S1410 werden Landinformationen erlangt. Es versteht sich, dass die Landinformation entsprechend der Ortsbereichidentifikatoren (es wird auf 4 und 5 verwiesen) oder der Positionsinformation des Gerätes 210 (es wird auf 6 verwiesen) erlangt werden kann und hierauf nicht beschränkt ist. In Schritt S1420 wird eine Lampen-Flacker-Frequenztabelle gemäß den Landinformationen betrachtet und die Belichtungszeit wird auf ein Vielfaches der entsprechenden bestimmten Lampen Flickerfrequenz gesetzt. Es versteht sich, dass das Timing für das Setzen der Belichtungszeit der Zeitpunkt sein kann, zu dem die Landinformationen erlangt werden, sobald das Gerät sich im Kommunikationsnetzwerk anmeldet oder sobald das Gerät sich im Kommunikationsnetzwerk anmeldet oder sobald das Gerät Positionsinformationen durch das Empfangen der GPS Signale bestimmt oder der Zeitpunkt, wenn die Bildaufnahmefunktion (im Allgemeinen die Kamerafunktion) eingeschaltet wird. In einigen Ausführungsformen kann der Benutzer die Zeitauswahl durchführen und das Setzen der Belichtungszeit über ein Interface des Gerätes 110/210 triggern.

15 ist ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform einer fluoreszierenden Lampenfrequenz-Tabelle 1500 zeigt. Die Tabelle 1500 umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern, um erste Ländercodes zu speichern und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder korrespondiert zum ersten Feld, um die fluoreszierende Lampenfrequenz der fluoreszierenden Lampen, die in dem Land verwendet werden, das durch den entsprechenden Ländercode repräsentiert wird, zu speichern. Wie in 15 gezeigt wird, sind die fluoreszierenden Lampenfrequenzen für Taiwan (TWN), Amerika (USA) und China (CHN) 60,50 und 50 Hz entsprechend. Hieraus ergibt sich, dass Belichtungszeit für Taiwan (TWN), Amerika (USA) und China (CHN) auf ein Vielfaches von 1/120, 1/100 und 1/100 Sekunden gesetzt werden kann. In einigen Ausführungsformen wird die Belichtungszeittabelle 1600 im Gerät bereitgestellt. Wie in 16 gezeigt wird, kann z.B. die Belichtungszeittabelle 1600 unmittelbar die Belichtungszeit für Taiwan (TWN), Amerika (USA) und China (CHN) mit 1/120, 1/100 und 1/100 Sekunden entsprechend aufzeichnen.

Es versteht sich, dass eine Mehrzahl von fluoreszierenden Lampenfrequenzen in einem Land verwendet werden kann und alle fluoreszierenden Lampenfrequenzen in einer Tabelle gespeichert werden können und die am häufigsten genutzte Frequenz als Default-Frequenz verwendet werden kann. In einer anderen Ausführungsform kann das Gerät 110 alle akzeptablen Frequenzen der fluoreszierenden Lampen auf dem Interface anzeigen, so dass der Benutzer diese auswählen kann. Weiterhin, falls eine Vielzahl von fluoreszierenden Lampenfrequenzen jeweils in Bereichen von Ländern verwendet werden, so kann die spezifische fluoreszierende Lampenfrequenz eines Bereichs durch eine Tabelle lokalisiert werden, die die entsprechenden Bereiche und die entsprechenden fluoreszierenden Lampenfrequenzen gemäß der Positionsinformation, die durch einen GPS Empfänger 213 des Gerätes 210 aufgezeichnet werden, abspeichern. Es versteht sich ebenfalls, dass, falls kein GPS Signal empfangen wird, die vorhergehende Positionsinformation verwendet werden kann, um die fluoreszierenden Lampenfrequenzen zu bestimmen. In einigen Ausführungsformen können die Systeminformationen vom BCCH verwendet werden, um die fluoreszierenden Lampenfrequenzen zu lokalisieren. Nach dem Setzen der Belichtungszeit, entsprechend der lokalisierten fluoreszierenden Lampenfrequenz werden die akkumulierten Belichtungszeitenergien für A und B ausgeglichen, so dass die banding-Situation eliminiert wird.

Bildsensoren, die keine Rolling Shutter (im Allgemeinen mechanische Shutter) verwenden, exponieren ihre Pixel zur gleichen Zeit, so dass sie frei vom banding sind. Wenn ein solcher Sensor Bilder kontinuierlich sehr schnell aufnimmt, kann das Flackern der Lichtquellen ungleiche Helligkeiten der aufgezeichneten bzw. aufgenommenen Bilder verursachen. Die vorliegende Erfindung kann ebenfalls auf solche Sensoren angewendet werden.

Es versteht sich, dass nicht nur Betriebseinstellungen bestimmt werden können gemäß der erlangten Landinformation/Positionsinformation, es können ebenfalls Land-/Gebietsbezogene Informationen entsprechend zur Verfügung gestellt werden. So können z.B. die Spannungsinformationen und/oder zirkulierende Währungen in Bezug zu dem Land/Bereich, die durch die erlangten Landinformationen/Positionsinformationen bereitgestellt werden, wenn der Benutzer durch unterschiedliche Länder/Gebiete reist.

Mit Bezugnahme des Geräts 210, das einen GPS-Empfänger 213 aufweist, können automatische Betriebseinstellungen der Kameramodi bereitgestellt werden. 21 ist ein Flussdiagramm, das eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Setzen des Kameramodus zeigt. Es versteht sich, dass eine Tabelle in dem Gerät 2l0 bereitgestellt wird. Die Tabelle umfasst eine Vielzahl von ersten Feldern zum Aufzeichnen der Gebietsinformation, wie z.B. der Landinformation und eine Vielzahl von zweiten Feldern. Jedes der zweiten Felder korrespondiert zu einem ersten Feld zum Aufzeichnen der Zeitzoneninformation. Zuerst werden in Schritt S2110 die Gebietsinformationen, die durch das Gerät 210 aktuell lokalisiert wurden, erlangt. In Schritt S2120, werden Zeitzoneninformationen durch Einblick in die Tabelle gemäß den Gebietsinformationen erlangt. Gemäß den Positionsinformationen, im Allgemeinen Länge und Breite des Gerätes 210, kann die Zeitzone, in der das Gerät 210 lokalisiert wurde, erlangt werden. In Schritt S2130 können gemäß den Zeitzoneninformationen die Sonnenaufgang- und die Sonnenuntergang-Informationen berechnet werden. In Schritt S2140 wird der Kameramodus des Gerätes 210 gemäß den Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Informationen gesetzt. Das Gerät 210 kann, basierend auf der Systemzeit und der Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeit-Information entscheiden, ob es Tag ist oder nicht. Falls es Tag ist, kann die Kamera automatisch in den Tagesaufnahmemodus gesetzt werden und falls es Nacht ist, kann die Kamera automatisch in den Nachtaufnahmemodus gesetzt werden. Es versteht sich, dass die automatische Kameramoduseinstellung durch manuelle Kameraeinstellungen des Benutzers über das Interface des Gerätes 210 überschrieben werden können.

Verfahren zur Bestimmung der Betriebseinstellung oder entsprechende Aspekte oder Bereiche davon können in Form von Programm-Code (im Allgemeinen ausführbare Instruktionen) ausgebildet sein, der auf einem greifbaren Medium, wie z.B. einer Floppy Diskette, CD-ROMS, Festplatten oder anderen maschinenlesbaren Speichermedien abgelegt ist, wobei, wenn der Programmcode geladen und durch eine Maschine, wie z.B. einen Computer ausgeführt wird, ist die Maschine dadurch eine Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren. Die Verfahren können ebenfalls in Form von Programmcode ausgebildet sein, der über andere Übertragungsmedien, wie z.B. eine elektronische Verkabelung oder eine optische Verkabelung oder durch jegliche andere Form von Übertragung übertragen werden, wobei, wenn der Programmcode empfangen wird und in die Maschine geladen wird, um dort ausgeführt zu werden, wie z.B. in einen Computer, wird die Maschine zu einer Vorrichtung, um die offenbarten Verfahren auszuführen. Bei der Implementierung auf einem allgemeinen Prozessor wird der Programmcode in Kombination mit dem Prozessor zu einer einzigartigen Vorrichtung, die analog zu einem spezifischen Logik-Schaltkreis arbeitet.

Auch wenn die Erfindung durch Beispiele und mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht es sich, dass die Erfindung darauf nicht beschränkt ist. Diejenigen, die Fachleute auf diesem Gebiet sind, können weiterhin eine Vielzahl von Veränderungen und Modifikationen durchführen ohne vom Schutzumfang und Geist der Erfindung abzuweichen. Darum ergibt sich der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung aus den beigefügten Ansprüchen und soll durch ihren Schutzumfang bestimmt und definiert werden.