Title:
Drehschutz-Schnellverbinder
Kind Code:
B4


Abstract:

Schnellkupplungssteckverbinderaufbau umfassend:
einen Körper (424, 524), der einen Innenhohlraum definiert, der sich von einer Öffnung ausgehend erstreckt,
ein Rohr, das eine Endform (23) hat, die sich durch die Öffnung und in den Innenhohlraum erstreckt, wobei die Endform (23) eine Spitze (29) und eine Einführfläche (27) aufweist,
einen Rückhalter (26) zum Sichern des Rohrs in dem Körper (424, 524), wobei der Rückhalter (26) eine lösbare Verbindung zwischen dem Rohr und dem Körper (424, 524) darstellt,
wobei der Rückhalter (26) in einer Rückhalterfläche aufgenommen ist, welche Rückhalterfläche eine radiale ringförmige Verriegelungsfläche definiert und
wobei die Einführfläche (27) der Endform (23) mit einer Verriegelungsfläche (448) zusammenwirkt, die zu dem Körper (424, 524) gehört, um einer Drehbewegung des Rohrs relativ zu dem Körper (424, 524) zu widerstehen,
wobei der Körper (424, 524) ferner einen Einsatz (414) aufweist, der an dem Körper (424, 524) befestigt ist,
wobei der Einsatz (414) die Verriegelungsfläche (448) definiert,
wobei der Einsatz (414) eine Vielzahl sich radial nach außen erstreckender Vorsprünge (416) aufweist und wobei die Vorsprünge (416) mit einer Vielzahl von Kerben (417, 517) zusammenwirken, welche Kerben (417, 517) in dem Körper (424, 524) definiert sind, um der Drehbewegung des Einsatzes (414) in Bezug auf den Körper (424, 524) zu widerstehen.




Inventors:
Gunderson, Stephen H., Mich. (Marine City, US)
Application Number:
DE102006009528A
Publication Date:
12/24/2014
Filing Date:
02/28/2006
Assignee:
TI Group Automotive Systems, L.L.C., (n.d.Ges.d. Staates Delaware) (Mich., Warren, US)
International Classes:



Foreign References:
60823332000-07-04
53906381995-02-21
Attorney, Agent or Firm:
Andrejewski - Honke Patent- und Rechtsanwälte GbR, 45127, Essen, DE
Claims:
1. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau umfassend:
einen Körper (424, 524), der einen Innenhohlraum definiert, der sich von einer Öffnung ausgehend erstreckt,
ein Rohr, das eine Endform (23) hat, die sich durch die Öffnung und in den Innenhohlraum erstreckt, wobei die Endform (23) eine Spitze (29) und eine Einführfläche (27) aufweist,
einen Rückhalter (26) zum Sichern des Rohrs in dem Körper (424, 524), wobei der Rückhalter (26) eine lösbare Verbindung zwischen dem Rohr und dem Körper (424, 524) darstellt,
wobei der Rückhalter (26) in einer Rückhalterfläche aufgenommen ist, welche Rückhalterfläche eine radiale ringförmige Verriegelungsfläche definiert und
wobei die Einführfläche (27) der Endform (23) mit einer Verriegelungsfläche (448) zusammenwirkt, die zu dem Körper (424, 524) gehört, um einer Drehbewegung des Rohrs relativ zu dem Körper (424, 524) zu widerstehen,
wobei der Körper (424, 524) ferner einen Einsatz (414) aufweist, der an dem Körper (424, 524) befestigt ist,
wobei der Einsatz (414) die Verriegelungsfläche (448) definiert,
wobei der Einsatz (414) eine Vielzahl sich radial nach außen erstreckender Vorsprünge (416) aufweist und wobei die Vorsprünge (416) mit einer Vielzahl von Kerben (417, 517) zusammenwirken, welche Kerben (417, 517) in dem Körper (424, 524) definiert sind, um der Drehbewegung des Einsatzes (414) in Bezug auf den Körper (424, 524) zu widerstehen.

2. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei die Endform (23) ferner eine radiale Stauchung (33) beabstandet von der Spitze (29) hat, wobei der Rückhalter (26) in Anschlagbeziehung mit der Stauchung (29) und dem Körper (424, 524) ist.

3. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei die Einführfläche (27) eine axial generell flache ebene Fläche ist und die Verriegelungsfläche (448) eine axial generell flache ebene Fläche ist, wobei die Flächen in einander gegenüberliegender Beziehung angeordnet sind.

4. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, der ferner einen O-Ring aufweist, der sich zwischen dem Körper (424, 524) und der Endform (23) befindet.

5. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 4, wobei die Endform (23) ferner eine zylindrische Dichtfläche (25) hat, wobei sich der O-Ring zwischen der zylindrischen Dichtfläche der Endform (23) und dem Körper (424, 524) befindet.

6. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, der ferner einen biegsamen Schlauch aufweist, wobei der Körper (424, 524) an den biegsamen Schlauch angeschlossen ist.

7. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei der Körper (424, 524) aus geformtem Kunststoff besteht.

8. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei das Rohr aus Metall besteht.

9. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei die Endform (23) ferner eine radiale Stauchung (33) hat, die von der Spitze (29) beabstandet ist, wobei der Rückhalter (26) einen Ring (38) mit einer Vielzahl von Verriegelungsarmen (39) umfasst, die sich von dem Ring (38) aus erstrecken, wobei jeder Verriegelungsarm (39) eine Rohrkontaktfläche (40) und eine Körperkontaktfläche (41) aufweist, wobei sich die Rohrkontaktfläche (40) in Anschlagbeziehung mit der Stauchung (33) befindet und sich die Körperkontaktfläche (41) in Anschlagbeziehung mit dem Körper (424, 524) befindet.

10. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei sich die Einführfläche (27) axial von der Spitze (29) der Endform (23) zu einer gegebenen Entfernung von der Spitze (29) erstreckt.

11. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 4, wobei sich der O-Ring direkt radial außerhalb der Einführfläche (27) befindet, wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nicht komplett zusammengebaut ist.

12. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 4, wobei ein Strömungspfad zwischen der Einführfläche (27) und dem O-Ring definiert ist, wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nicht komplett zusammengefügt ist.

13. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 4, wobei die Endform (23) ferner eine zylindrische Rohrdichtfläche (25) hat, die axial zwischen der Einführfläche (27) und der Stauchung (33) liegt, wobei sich der O-Ring direkt radial außerhalb der zylindrischen Rohrdichtfläche (25) befindet, wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau komplett zusammengebaut ist.

14. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 1, wobei der Körper (524) einen zweiten Innenhohlraum (552, 554, 556, 558) definiert, der sich von einer zweiten Öffnung erstreckt, wobei sich eine zweite Endform des zweiten Rohrs durch die zweite Öffnung und in einen zweiten Innenhohlraum (552, 554, 556, 558) erstreckt, wobei die zweite Endform eine zweite Einführfläche hat, wobei die zweite Einführfläche der zweiten Endform mit einer zweiten Verriegelungsfläche zusammenwirkt, die zu dem Körper (524) gehört, um Drehbewegung des zweiten Rohrs zu dem Körper (524) zu widerstehen, wobei die zweite Verriegelungsfläche in einer anderen Ausrichtung liegt als die Ausrichtung der Verriegelungsfläche (448).

15. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 14, wobei die zweite Verriegelungsfläche auf dem Körper definiert ist.

16. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 14, der ferner einen ersten Einsatz (414) aufweist, der an dem Körper (524) befestigt ist, und einen zweiten Einsatz (414), der an dem Körper (524) befestigt ist, wobei der erste Einsatz (414) die Verriegelungsfläche (448) bildet, wobei der zweite Einsatz (414) die zweite Verriegelungsfläche (448) bildet.

17. Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nach Anspruch 16, wobei der erste Einsatz (414) eine Vielzahl sich radial auswärts erstreckender Vorsprünge (416) aufweist, wobei der zweite Einsatz (418) eine Vielzahl sich radial auswärts erstreckender Vorsprünge (416) aufweist, wobei die Vorsprünge (416) des ersten Einsatzes (414) mit einem ersten Satz von Kerben (517) zusammenwirken, die in dem Körper (524) definiert sind, um Drehbewegung des ersten Einsatzes (414) zu dem Körper (524) zu widerstehen, wobei die Vorsprünge (416) des zweiten Einsatzes (414) mit einem zweiten Satz von Kerben (517) in dem Körper (524) zusammenwirken, um Drehbewegung des zweiten Einsatzes (414) zu dem Körper (524) zu widerstehen.

Description:

Diese Erfindung betrifft Schnellkupplungssteckverbindungen zum lösbaren Sichern eines Metallrohrs in einem Fluidsystem. Insbesondere betrifft sie Schnellkupplungssteckverbindungen, die dem Drehen des angeschlossenen Rohrs widerstehen.

Schnellkupplungssteckverbindungen werden zum Zusammenbauen starrer Fluidleitungen oder -rohre mit dazu passenden Bauteilen, wie zum Beispiel Schläuchen oder einem Fluidsystem verwendet. Der Schnellkupplungssteckverbindungsaufbau umfasst irgendeine Form eines Körpers oder Gehäuses, das eine offene Aufnahme mit inneren zylindrischen Flächen mit unterschiedlichem Durchmesser definiert, die mit dem eingefügten Rohr zusammenwirken.

Das Rohr hat einen freien Endabschnitt, der zu der Steckverbindungskörperaufnahme passt. Eine Rückhaltung kuppelt die anderen zwei Komponenten lösbar zusammen.

Alle Endformen von Schnellkupplungssteckverbindern erlauben das Drehen des Rohrs zu dem Körper der Schnellkupplungssteckverbindung. Diese relative Drehbewegung kann bei bestimmten Anwendungen unerwünscht sein. Bei einem nicht drehenden Rohr kann eine robustere Fluid- und Dampf-(Permeations)-Abdichtung aufrechterhalten werden.

Bei einer Form stellt die vorliegende Erfindung eine Endform mit einem Flachteil auf dem freien Endabschnitt des Rohrs und einem zusammenwirkenden Flachteil in der Zylinderbohrung des Steckverbinderkörpers oder -gehäuses bereit, die zusammenwirken, um die relative Drehbewegung auf ein Minimum zu beschränken.

Der Endform-Flachteil kann an einer beliebigen Stelle auf der Endform positioniert sein, mit Ausnahme der Lage der O-Ringdichtung. Diese Fläche muss zylindrisch sein, um es den Dichtflächen zu erlauben, mit dem O-Ring zusammenzuwirken. Aus US 5,390,638 ist ein Kraftstoffverteilerzusammenbau bekannt, bei dem ein Querrohr, das an seinem Endabschnitt eine unrunde Form hat, in eine Aufnahme eingeführt wird. In dieser Aufnahme wird das Querrohr mit einem winkelförmigen Rückhalter gesichert. Die unrunde Form des Endabschnitts gewährleistet, dass das Querrohr lediglich um einen Winkel von ungefähr 20° gegenüber der Aufnahme verdrehbar ist. Aus US 6,082,333 ist eine Leitungskupplung für Brennkraftmaschinen bekannt, bei der ein Fitting in einem Kraftstoffrohr angeordnet ist. In dem Fitting ist eine Querleitung aufgenommen, welche durch rückgebogene Abschnitte des Fittings in dem Fitting gehalten wird. Das stirnseitige Ende der Querleitung weist einen rechteckigen Querschnitt auf, der mit einer ebenfalls rechteckig ausgebildeten Aufnahme des Fittings zusammenwirkt, so dass die Querleitung nicht relativ zu dem Fitting verdrehbar ist.

Bei einer anderen Art von Schnellkupplungssteckverbinder wird ein Verriegelungselement verwendet, das sich senkrecht zu dem Körper erstreckt. Es wird hinter der Stauchung auf dem Rohr eingefügt.

Bei einem solchen Steckverbindungsaufbau ist der Flachteil positioniert, wo der voll eingefügte Schnellkupplungssteckverbinderrückhalter die Endformstauchung einschränkt. Die Beine des Verriegelungselements berühren die Flachteile und verringern die relative Drehbewegung der Endform zu dem Körper des Schnellkupplungssteckverbinders.

Eine andere Option besteht darin, einen Flachteil auf der Endform bereitzustellen, wo ein Prüfer oder eine Sekundärklinke zusätzliche Klemmkraft zu dem Flachteil hinzufügt, um die Menge an Drehmoment zu steigern, die erforderlich ist, um relative Drehbewegung zu schaffen.

Das Rohr wird bei dieser Art von Schnellkupplungssteckverbinderaufbau mit Flachteilen auf entgegengesetzten Seiten des Rohrs benachbart zu der ringförmigen radialen Fläche auf der Rohrstauchung bereitgestellt. Die Verriegelungsarme des Rückhalters berühren die Flachteile, um Drehung zu widerstehen. Eine Sekundärklinke kann verwendet werden, um die Verriegelungsarme daran zu hindern, sich zu spreizen, wenn eine Drehkraft an das Rohr angelegt wird.

Frühere Konzepte für Drehschutz enthielten zusätzliche Teile, wie zum Beispiel einen Clip, der über den Schnellkupplungssteckverbinderkörper und den ersten Bogen in dem Rohr, der dem Endformabschnitt am nächsten liegt, einschnappt. Das Drehschutzfeature auf Flachteilen auf dem Rohr und dem Schnellkupplungssteckverbindungskörper eliminiert die Teilkosten und Lohnkosten des getrennten Clipzusammenbauens.

Ein Flachteil auf der Nase der Endform löst ein weiteres Problem. Viele Bremsbauteile, wie zum Beispiel die hydraulische Steuereinheit (HCU), das Antiblockierbremssystem (ABS) und Hauptzylinder hat bis zu vier Fluidöffnungen in naher Nähe zueinander auf der gleichen Ebene. Frühere Konzepte zum Eliminieren des Rohrverkreuzens enthalten das Einarbeiten von Gewinden mit verschiedener Größe in die Bremsrohrmutter und die Aufnahmebohrung. Das Verändern der Gewindegrößen für jede Öffnung ist kostspielig, es bewirkt ungewohntes Bearbeiten, fügt Werkstoff für größere Gewindegrößen hinzu, steigert die Bearbeitungszeit und verringert die Chargengrößen für Bremsrohrmuttern.

Das Bearbeiten oder Formen eines Flachteils innerhalb eines Fluidrohrbohrungsraums eines Körpers zum Fluchten mit dem Endformflachteil des dazu gehörenden Rohrs kann viele Kombinationen auf der Grundlage des Ausrichtungswinkels der Flachteile erlauben. Dieser Ansatz kann verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Rohrendformen in die richtigen Aufnahmeöffnungen gebaut werden. Durch Drehen des Flachteils um 90 Grad in oder gegen den Uhrzeigersinn kann man zum Beispiel vier getrennte Anschlusskombinationen erzielen.

Dieser Ansatz berücksichtigt auch, dass mehrere Flachteile in Kombination konzipiert werden könnten, um den gleichen Drehschutz und die gleichen Zusammenbausicherheiten zu erzielen. Das betrifft alle Flächenzonen mit Größe und Form des Flachteils oder in irgendeiner Kombination entlang des Rohrs in Bezug auf die Funktion des Drehschutzes. Da die Verrohrung naturgemäß starr ist und starken Verdrehbewegungen widersteht, machen es die flachen Ausrichtungen dem Montagebediener unmöglich, in eine Aufnahmeöffnung zu verbinden, die nicht die dazu passende flache Ausrichtung hat. Es ist möglich, die Anzahl von Verbindungen mit diesen Merkmalen zu steigern, solange die Anzahl von Grad verfügbarer Rohrverdrehung kleiner ist als der Winkelunterschied zwischen den Flachteilen der aufnehmenden Öffnung. Ein Clip kann auch zu dem Widerstand des Rohrs gegenüber Verdrehen beitragen, was die Anzahl von Öffnungen steigern kann, die zusammengebaut werden können, ohne Rohre in die falschen Öffnungen zu bauen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Schnittansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus.

2 ist eine perspektivische Ansicht eines Rohrs für den Schnellkupplungsverbindungssteckaufbau der 1 mit einer Endform gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung.

3 ist eine Vorderansicht des Rohrs der 2.

4 ist eine Seitenansicht des Rohrs der 2.

5 ist eine Schnittansicht des nicht zur Erfindung gehörenden Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus der 1 durch den Flachteil des Rohrs genommen.

6 ist eine Schnittansicht des nicht zur Erfindung gehörenden Schnellkupplungssteckverbindungsaufbaus der 1, bei der das Rohr nicht komplett in den Körper eingefügt ist.

7 ist eine Schnittansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden Fluidsystembauteils mit einer Vielzahl von Öffnungen zum Aufnehmen mehrerer Rohre gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung.

8 ist eine Vorderansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden Rohrbündels, das an den Bauteil mit mehreren Anschlussöffnungen der 7 angebaut werden kann.

9 ist eine perspektivische Ansicht eines Einsatzes für den Gebrauch in einem alternativen Schnellkupplungssteckverbinderaufbau gemäß den Merkmalen der vorliegenden Erfindung.

10 ist eine Schnittansicht eines alternativen Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus, der den Einsatz der 9 verwendet.

11 ist eine Schnittansicht des alternativen Schnellkupplungssteckverbinders der 10 allgemein genommen entlang der Linie 11-11 in 10.

12 ist eine Schnittansicht eines alternativen Fluidsystembauteils mit mehreren Eingangsöffnungen zur Aufnahme mehrerer Rohre gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung unter Gebrauch von Ansätzen wie dem, der in 9 gezeigt ist.

13 ist eine Seitenansicht einer alternativen, nicht zur Erfindung gehörenden Form des Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus.

14 ist eine perspektivische Ansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden Einsteckrohrelements des Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus der 13.

15 und 16 sind Ansichten des Rückhalters des Schnellkupplungssteckverbinders der nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsform der 13.

17 ist eine Schnittansicht des nicht zur Erfindung gehörenden Schnellkupplungssteckverbinders der 13 im Allgemeinen entlang der Linie 17-17 in 13 genommen.

18 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen, nicht zur Erfindung gehörenden Typs eines Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus, der einen außen angelegten Rückhalter verwendet.

19 und 20 sind Querschnittansichten des nicht zur Erfindung gehörenden Schnellkupplungssteckverbinders der 18.

Detaillierte Beschreibung

1 stellt einen Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 allgemein konzipiert dar. Er umfasst ein Fluidrohr 22 und einen Körper oder ein Gehäuse 24. Ein Rückhalter 26 stellt eine lösbare Verbindung zwischen dem Rohr 22 eines Fluidsystems und dem Körper 24 dar. Der Körper 24 ist als mit einem Schlauch 47 verbunden dargestellt, der die Verbindung mit dem Rest des Fluidsystems darstellt.

Das Rohr 22 ist ein starres Metallrohr. Es umfasst eine Endformzone 23, die eine radiale Stauchung 33 enthält, die eine radiale ringförmige Verriegelungsfläche 34, zylindrische Dichtfläche 25, allgemein flache ebene Einführfläche 27 und Spitze oder freies Ende 29 umfasst. Die allgemeine flache ebene Einführfläche 27 erstreckt sich von der Spitze oder dem freien Ende 29 zu der Stauchung 33 aber nicht über die ganze Entfernung. Die zylindrische Dichtfläche 25 befindet sich zwischen der Stauchung 33 und dem axialen Abschluss der flachen Fläche 27.

Der dargestellte Steckverbinderkörper 24 oder das Gehäuse ist hohl und besteht aus geformtem Kunststoff. Andere Werkstoffe werden ebenfalls geläufig verwendet. Der Körper 24 definiert einen Innenhohlraum oder Durchgang mit einer Eingangsöffnung 28 und vier zylindrischen Flächen mit unterschiedlichem Durchmesser, die sich jeweils von der Eingangsöffnung 28 nach innen erstrecken. Diese sind eine relativ große Rückhalterfläche 30, eine etwas kleinere zylindrische Dichtfläche 32, eine Rohrendeaufnahmefläche 35 und ein Kanal 36, der den Durchgang durch den Körper vervollständigt.

Die Rückhalterfläche 30 nimmt den Verriegelungsrückhalter 26 auf. Sie definiert eine radiale ringförmige Verriegelungsfläche 37.

Die Dichtfläche 32 ist im Durchmesser etwas kleiner als die Rückhalterfläche 30. Sie ist im Durchmesser größer als die zylindrische Dichtfläche 25 der Rohrendformzone 23. Ein O-Ring 46 dichtet zwischen diesen Flächen ab, um eine fluiddichte Abdichtung zu bilden.

Die Rohrendaufnahmefläche 35 hat in etwa die Größe des Außendurchmessers der zylindrischen Dichtfläche 25 der Endformzone 23. Sie nimmt die zylindrische Dichtfläche 25 auf und führt sie, wenn die Rohrendformzone 23 innerhalb des Körperhohlraums positioniert wird.

Die Rohrendaufnahmefläche 35 ist nicht komplett zylindrisch. Sie umfasst eine allgemein flache ebene Drehschutz- oder Verriegelungsfläche 48, die sich axial zu der zylindrischen Dichtfläche 25 erstreckt und am Übergang von der zylindrischen Rohraufnahmefläche 35 und der zylindrischen Dichtfläche 32 endet. Sie erstreckt sich nicht in die Zone der zylindrischen Dichtfläche 32.

Der Rückhalter 26 ist zylindrisch und umfasst einen vorderen Ring 51 und einen hinteren Biegering 38. Eine Vielzahl von Verriegelungsarmen 39 erstreckt sich von dem Biegering 38 ausgehend. Jeder Arm umfasst eine Rohrkontaktfläche 40 und eine Körperkontaktfläche 41. Wenn die Endformzone 23 des Rohrs 22 komplett innerhalb des Hohlraums des Körpers 24 positioniert ist, berühren die Rohrkontaktflächen 40 jedes Arms die radiale Verriegelungsfläche 34 der Stauchung 33, und die Körperkontaktfläche 41 jedes Arms 39 berührt die radiale ringförmige Verriegelungsfläche 37. Das Dazwischenfügen der Verriegelungsarme hält das Rohr 22 in dem Körper 24 oder Gehäuse.

Um eine fluiddichte Verbindung zwischen dem Rohr 22 und dem Körper 24 zu ergänzen, wird die Rohrendformzone 23 in die Öffnung 28 eingefügt. Während die Endformzone nach innen bewegt wird, lenkt die Stauchung 33 die Verriegelungsarme 39 radial nach außen, um das Durchgehen der Rohrendformzone in den Hohlraum des Körpers 24 zu erlauben. Der O-Ring 46 und die dazu gehörenden Komponenten sind auf der zylindrischen Dichtfläche 25 der Endformzone 23 gegenwärtig und bewegen sich in Position, während das Rohr 22 eingeführt wird.

Das Rohr 22 wird mit der allgemein flachen ebenen Einführfläche 27 ausgerichtet mit der allgemein flachen ebenen Verriegelungsfläche 48, die in der sonst zylindrischen Rohrendaufnahmefläche 35 ausgebildet ist, eingeführt, so dass die allgemein ebene flache Einführfläche 22 des Rohrs und die allgemein flache ebene Verrieglungsfläche 48 einander gegenüber angeordnet werden. Nur mit dieser Ausrichtung zwischen der Rohrendformzone 23 und der Rohrendaufnahmefläche 35 kann das Rohr komplett in den Hohlraum des Körpers 24 eingefügt werden. Nach dem kompletten Einfügen wirkt ferner die flache ebene Fläche 27 der Rohrendformzone 23 mit der flachen ebenen Fläche 48 auf der sonst zylindrischen Rohraufnahmefläche 35 zusammen, um eine Drehbewegung des Rohrs 22 zu dem Körper 24 zu verhindern.

Zu bemerken ist, dass, auch wenn die oben stehende Ausführungsform eine flache ebene Einführfläche 27 offenbart, die auf der Endformzone 23 des Rohrs 22 definiert ist, die mit einer entsprechenden flachen ebenen Verriegelungsfläche 48 zusammenwirkt, die auf dem Körper 24 definiert ist, um Drehbewegungen des Rohrs 22 zu dem Körper 24 vorzubeugen, die vorliegende Erfindung jedoch nicht auf „flach eben” als Form der Flächen beschränkt ist, die auf der Endform und dem Körper definiert sind, die zusammenwirken, um der Drehbewegung des Rohrs zu dem Körper vorzubeugen. Vielmehr liegt jede Form der Einführfläche, die auf der Endform des Rohrs definiert ist, die mit einer Verriegelungsfläche, die auf dem Körper definiert ist, zusammenwirkt, um der Drehbewegung des Rohrs zu dem Körper vorzubeugen, innerhalb des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung.

Ein weiteres Merkmal des Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus 20 besteht darin, dass ein Lecktest, der gewöhnlich vom Originalteilhersteller (OEM) nach dem Zusammenbauen des Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus durchgeführt wird, sicherstellen kann, dass der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 komplett derart zusammengebaut wurde, dass die Rohrkontaktflächen 40 der Arme 39 in Anschlagbeziehung zu der radialen Verriegelungsfläche 34 der Stauchung 33 sind. Wie in 4 dargestellt, hat die flache ebene Fläche 27, die auf der Endformzone 23 definiert ist, eine Länge L. Die Länge L der flachen ebenen Fläche 27 sollte so bemessen werden, dass, wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 komplett zusammengefügt wurde, wie in 5 gezeigt, der O-Ring 46 nicht radial außerhalb der flachen ebenen Fläche 27 liegt. Vielmehr befindet sich der O-Ring 46 nach dem kompletten Zusammenfügen des Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus 20 direkt radial außerhalb der zylindrischen Dichtfläche 25. 6 stellt eine Situation dar, in der der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 nicht komplett zusammengebaut wurde, so dass die Endformzone 23 nicht ausreichend in den Hohlraumkörper 24 eingefügt wurde, um es der Stauchung 33 der Endformzone 23 zu erlauben, die Arme 39 des Rückhalters 26 zu übertreffen. Wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau nicht komplett zusammengefügt wurde, befindet sich der O-Ring direkt radial außerhalb der flachen ebenen Fläche 27. Da die flache ebene Fläche 27 radial nach innen von der zylindrischen Dichtfläche 25 zurückspringt, auf der der O-Ring 46 gelegen wäre, wenn der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 komplett zusammengebaut wäre, wird zwischen dem O-Ring 46 und der flachen ebenen Fläche 27 der Endformzone 23 ein Raum oder Strömungspfad 31 definiert. Dieser Strömungspfad 31 erlaubt das Austreten eines Fluidlecks für den Fall, dass der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 nicht komplett zusammengebaut wurde.

7 stellt ein weiteres wichtiges Merkmal dar. Es ist ein Fluidsystembauteil dargestellt, wie zum Beispiel ein Bremssystembauteil oder Körper 224. Es könnte ein Bauteil eines Antiblockierbremssystems sein, ein Hauptzylinder, oder eine Hydrauliksteuerzentrale. Es könnte ein Bauteil jedes anderen Fluidsystems sein, bei dem mehrere Verbindungen starrer Rohre mit einem einzigen Körper erfolgen.

Der Körper 224 umfasst vier Hohlräume, Zylinderbohrungen oder Öffnungen 252, 254, 256 und 258. Jeder Hohlraum ist eine Rohraufnahmebuchse, wie zum Beispiel der Innenhohlraum des Körpers 24 der 1 bis 6. Jede Buchse umfasst die vier zylindrischen Flächen mit unterschiedlichem Durchmesser. Die Innerste ist ein Kanal 237, wie zum Beispiel der Kanal 36 der Ausführungsform der 1 bis 6. Jede führt zu einem Zweig des Fluidsystems, für das der Körper 224 eine Öffnung ist. Die nächste Zylinderbohrung ist eine Rohrendaufnahmefläche 235, wie zum Beispiel die Rohrendaufnahmefläche 35 des Körpers 24 der 1 bis 6. Eine zylindrische Dichtfläche entspricht der Dichtaufnahmefläche 32 der ersten Ausführungsform, und eine große Rückhalteraufnahmefläche ist die gleiche wie die Rückhalteraufnahmefläche 30 der Ausführungsformen der 1 bis 6. Diese zwei letzteren zylindrischen Flächen sind nicht dargestellt, weil der Körper 224 im Querschnitt durch die zylindrischen Rohraufnahmeflächen 235 gezeigt ist.

Jede Rohraufnahmefläche 235 umfasst eine allgemein flache ebene Verriegelungsfläche 248. Jede flache ebene Verriegelungsfläche 248 ist an einer anderen Stelle um die dazu gehörenden zylindrischen Rohraufnahmefläche 235 positioniert. In der Öffnung 252 ist die flache ebene Verriegelungsfläche 248 senkrecht an der linken Seite der Öffnung. In Öffnung 254 ist die flache ebene Verriegelungsfläche 248 horizontal am Boden der Öffnung. In Öffnung 256 ist die flache ebene Verriegelungsfläche 248 horizontal oben an der Öffnung, und in Öffnung 258 ist die flache ebene Verriegelungsfläche senkrecht auf der rechten Seite der Öffnung.

Jede Öffnung ist dazu bestimmt, mit einem Rohr zusammenzuwirken, wie zum Beispiel dem Rohr 22 der 2. Derart sind vier getrennte Rohre mit dem Bauteil oder Körper 224 verbunden. Die zu dem Körper 224 mit mehreren Öffnungen gehörenden Rohre sind so ausgerichtet, dass sie nur in eine Öffnung eingefügt werden können.

Ein in 8 gezeigtes Rohrbündel stellt diese Beziehung dar. Vier Rohre sind gezeigt, Rohr 262, 264, 266 und 268, jeweils mit einer Endformzone 223. Die Rohre werden durch den Clip 270 aneinander gehalten. Jede Endformzone umfasst eine Stauchung 233, um sich in einer der Öffnungen 252, 554, 256 und 258 zu verriegeln. Jede Endformzone hat eine flache ebene Einführfläche 227, die derart ausgerichtet ist, dass sie mit der flachen ebenen Fläche 248 ihrer zugehörigen Öffnung gefluchtet ist. Beim Zusammenbauen kann das Rohr 262 nur in die Öffnung 252, das Rohr 264 nur in die Öffnung 254, das Rohr 266 nur in die Öffnung 256 und das Rohr 268 nur in die Öffnung 258 eingefügt werden.

Bei der dargestellten Ausführungsform sind flache ebene Verriegelungsflächen 248 zum Zusammenwirken mit den flachen Einführflächen, die auf den Rohren ausgebildet sind, vorgesehen. Diese Fluchtungselemente brauchen jedoch nicht wie offenbart flach zu sein. Die zylindrischen Rohraufnahmeflächen 235 können zum Beispiel komplett als zylindrisch ausgebildet werden. Stifte oder andere Elemente könnten dann quer zu den Zylinderbohrungen an den entsprechenden Stellen eingefügt werden. Die Rohre könnten dann nur eingefügt werden, wenn die flachen ebenen Flächen 227 mit den Lagen der Stifte oder dem anderen eingefügten Element gefluchtet sind. Ferner ist zu bemerken, dass in Zusammenhang mit der Ausführungsform der 1 bis 6 die flache ebene Fläche 48, die zum Körper 24 gehört, nicht in die zylindrische Rohraufnahmefläche 35 geformt zu werden braucht. Diese Fläche könnte als ein Zylinder geformt werden. Das Drehschutzmerkmal wird erfindungsgemäß durch einen Einsatz bereitgestellt, der zu dem Körper 24 nicht drehbar ist und an der geeigneten Lage über der zylindrischen Rohraufnahmefläche 35 liegt.

Statt eine flache ebene Verriegelungsfläche 48 direkt auf dem Körper zu definieren oder eine flache ebene Verriegelungsfläche 248 auf dem Körper 224, wie in den oben stehenden Ausführungsformen dargestellt, zu definieren, wird erfindungsgemäß eine Verriegelungsfläche 448 auf einem Einsatz 414 wie in 9 bis 12 dargestellt definiert. Der Einsatz 414 umfasst acht in etwa gleich beabstandete sich radial erstreckende Vorsprünge 416. Wie in 10 und 11 dargestellt, umfasst ein Schnellkupplungssteckverbinderaufbau der Erfindung eine Endformzone 23, einen Rückhalter 26, einen Körper 424 und einen Einsatz 414. Der Körper 424 oder das Gehäuse definiert acht in etwa gleich beabstandete Kerben 417. Der Einsatz 414 ist in den Körper 424 mit den Vorsprüngen 416 mit den Kerben 417 ausgerichtet eingefügt. Nach dem kompletten Einfügen des Einsatzes 414 in den Körper 424, wirken die Vorsprünge 416 des Einsatzes 414 mit den Kerben 417 des Körpers 424 zusammen, um der Drehbewegung des Einsatzes 414 in Bezug zu dem Körper 424 zu widerstehen. Der Einsatz 414 ist hohl und definiert eine Rohraufnahmefläche 435. Die Rohraufnahmefläche 435 umfasst eine flache ebene Verriegelungsfläche 448. Ähnlich wie der Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 20 wirkt die flache ebene Einführfläche 27 der Rohrendformzone 23 mit der flachen ebenen Verriegelungsfläche 448 zusammen, um der Drehbewegung des Rohrs zu dem Körper 424 vorzubeugen.

Ein Vorteil des Definierens einer Verriegelungsfläche, wie zum Beispiel die flache ebene Verriegelungsfläche 448, auf einem Einsatz 414 an Stelle des Definierens der Verriegelungsfläche direkt auf dem Körper oder Gehäuse besteht darin, dass verschiedene Formen von Verriegelungsflächen, die zum Körper gehören, mit einem gemeinsamen Körper oder Gehäuse 424 verwendet werden können. Wie oben besprochen, brauchen die Einführfläche, die auf der Endformzone 23 definiert ist, und die Verriegelungsfläche, die auf dem Körper definiert ist, nicht eine „flache ebene” Form zu haben. Wenn daher eine Vielzahl von Formen für die auf der Endformzone 23 definierte Einführfläche verwendet wird, ist eine Vielzahl von Formen für die Verriegelungsfläche erforderlich, die zu dem Körper gehört, damit die beiden Flächen zusammenwirken. Indem man einen erfindungsgemäßen Einsatz verwendet, kann ein gemeinsamer Körper 424 verwendet werden, auch wenn eine Vielzahl von Formen für die Einführfläche, die auf der Endformzone definiert ist, existiert. Einsätze mit der gleichen äußeren Form inklusive Vorsprüngen 416 können mit der gewünschten inneren Konfiguration hergestellt werden, die erforderlich ist, um mit der Rohrendform zusammenzuwirken.

Ein Körper 524 oder Gehäuse, der/das vier Hohlräume 552, 554, 556 und 558 umfasst, ist in 12 dargestellt. Der Körper 524 ist ähnlich dem Körper 224, mit der Ausnahme, dass die flachen ebenen Verriegelungsflächen 448, die zu dem Körper 524 gehören, auf Einsätzen 414 und nicht auf dem Körper 524 definiert sind. Jeder Hohlraum 552, 554, 556 und 558 umfasst acht gleichmäßig beabstandete Kerben 517. Ein Einsatz 414 wird in jeden der Hohlräume 552, 554, 556 und 558 eingefügt, wobei die Vorsprünge 416 mit den Kerben 517 des entsprechenden Hohlraums 552, 554, 556 und 558 ausgerichtet werden. Nachdem der Einsatz 414 komplett in den entsprechenden Hohlraum 552, 554, 556 und 558 eingefügt wurde, wirken die Vorsprünge 416 des Einsatzes 414 mit den entsprechenden Kerben 517 zusammen, um der Drehbewegung des Einsatzes 414 zu dem Körper 524 zu widerstehen. Da die flachen ebenen Verriegelungsflächen 448, die zu dem Körper 524 gehören, auf den Einsätzen 414 definiert sind, können die vier flachen ebenen Verriegelungsflächen 448, die zu dem Körper 524 gehören, so ausgerichtet werden, dass sie mit den flachen ebenen Einführflächen 227 der entsprechenden Endformen, die in 5 dargestellt sind, ausgerichtet sind, während ein Körper 524 verwendet wird, der vier üblich geformte Hohlräume 552, 554, 556, 558 und vier identische Einsätze 414, die in die Hohlräume eingefügt sind, definiert. Eine derartige Anordnung eines Schnellkupplungssteckverbinderaufbaus verringert weitgehend die Komplexheit, die erforderlich ist, um verschiedene Ausrichtungen der flachen ebenen Einführflächen der Endformen anzupassen, indem einfach die Ausrichtung jedes Einsatzes, der in den Hohlraum des Körpers eingeführt wird, geändert wird.

Eine weitere, nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsform ist in 13 bis 17 dargestellt. Der in 13 gezeigte Schnellkupplungssteckverbinderaufbau 110 verwendet ein Querrückhalteelement, das außerhalb des Körpers angewandt wird, um das Rohr in dem Steckverbinderkörper zu sichern. Dieses Element wird oft aufgrund seiner allgemeinen U-Form „Hufeisen” oder „Haarnadel” genannt.

Der allgemein mit dem Bezugszeichen 110 bezeichnete Schnellkupplungssteckverbinderaufbau umfasst einen Körper 124 oder ein Gehäuse, ein Rohr 130 und einen Rückhalter 150. Der Körper 124 definiert den Innenhohlraum, definiert von zylindrischen Flächen ähnlich wie der Körper 24 der 1 und 5. Der Hohlraum ist ein hohler Durchgang von einer Rohraufnahmeöffnung 128 zu einem Kanal in dem Schaftende 151. Das Schaftende 151 kann mit einem Schlauch des (nicht dargestellten) Fluidsystems verbunden werden.

Der Körper 124 umfasst Öffnungen 80 auf entgegengesetzten Seiten des Körpers, die zu dem Innenhohlraum offen sind, um äußere Flächen des Rohrs 130 freizulegen, das durch die Eingangsöffnung 128 eingeführt wird. Querrillen 72 und 88 sind auf der Außenfläche des Körpers 124 ausgebildet. Stege 77 und 79, sichtbar in 13 und 17, mit parallelen Flächen, erstrecken sich zwischen den Rillen 72 und 88 und liegen über die Öffnungen 80.

Das Rohr 130 umfasst einen Endformabschnitt 123 mit einem freien Ende oder einer Spitze 129 und eine radiale Stauchung 133, die von der Spitze beabstandet ist. Die Stauchung definiert eine ringförmige radiale Verriegelungsfläche 134. Der Endformabschnitt 123 hat eine zylindrische Dichtfläche 125. Bei dieser Ausführungsform ist ein Paar ebener flacher Einführflächen 127 auf entgegengesetzten Seiten des Rohrs 130 benachbart zu der radialen Verriegelungsfläche 134 auf der Stauchung 133 vorgesehen. Diese Flachteile sind in 13, 14 und 17 am besten sichtbar. Die Flachteile sind dazu bestimmt, positioniert zu werden, um parallel zu den Innenflächen der Stege 77 und 79 zu liegen.

Der Rückhalter 150 ist allgemein U-förmig. Er ist aus Kunststoff geformt. Obwohl er starr ist, besitzt er eine gewisse Biegsamkeit. Der Rückhalter 154 umfasst ein Paar länglicher allgemein paralleler Verriegelungsbalken 152, die an einem Ende durch ein Querelement 154 verbunden sind. Der Rückhalter definiert eine flache ebene Querfläche 156. Die Balken haben äußere parallele Flächen 153, flache Verriegelungsflächen 155, die allgemein gleich wie die Flachteile 127 auf dem Außendurchmesser des Rohrs 130 beabstandet sind.

Die Verriegelungsbalken sind bemessen, um in die Öffnungen 80 auf beiden Seiten des Körpers 124 zu passen. Wie am besten in 13 sichtbar, wird eine flache Fläche angenommen, um gegen die Rille 72 des Körpers 124 aufzuliegen, sobald der Rückhalter 150 voll eingefügt ist. Es besteht ein gewisser Abstand zwischen den Außenflächen 153 der Balken und den Stegen 77 und 79 des Körpers 124.

Wie in 15 sichtbar, haben die Verriegelungsbalken geformte Führungszonen 164, die der Öffnung 128 in dem Körper 124 gegenüber liegen. Diese Zonen fügen sich in das freie Ende oder die Spitze 129 des Rohrs 130 bei seinem Einfügen. Die Querelemente 154 biegen sich so, dass sich die Balken 153 spreizen, um es der Stauchung 133 zu erlauben, sich über die Balken hinaus zu bewegen. Die Balken werden daher zwischen der ringförmigen radialen Verriegelungsfläche 134 der Stauchung 133 auf dem Rohr 130 und der Querrille 72 des Körpers 128 positioniert. Die Rille 72 berührt die flache ebene Fläche 156 auf dem Rückhalter 150, um die Bewegung des Rückhalters axial zu verhindern.

Die gegenüberliegenden flachen Verriegelungsflächen 155 der Balken 152 berühren beim vollen Einfügen des Rohrs 130 in den Körper 124 die ebenen flachen Einführflächen 127 auf dem Rohr 130. Dieses Zusammenwirken widersteht der Drehbewegung des Rohrs 130 zu dem Körper 124.

Wie am besten in 17 dargestellt, wird der Drehschutzwiderstand des Schnellkupplungssteckverbinders 110 signifikant durch das Hinzufügen eines zweiten Klinkenelements 200 gesteigert. Dieses Klinkenelement ist generell U-förmig und umfasst Beine 202, die an einem Ende durch die Querstange 204 nach dem Verbinden des Rohrs 130 mit dem Körper 124 verbunden sind, die Beine 202 werden in Öffnungen 80 radial nach außen von den Balken 152 eingefügt. Die Beine 202 sind bemessen, um den Raum zwischen den Außenflächen der Verriegelungsbalken 152 und Stegen 77 und 79 auf dem Körper 124 zu füllen. Wenn sie so positioniert sind, werden die Verriegelungsbalken 152 daran gehindert, sich innerhalb der Öffnungen 80 zu den Stegen 77 und 79 nach außen zu biegen. Das stellt den Kontakt zwischen den inneren flachen Verriegelungsflächen 155 der Balken 152 mit den ebenen flachen Einführflächen 127 auf dem Rohr 110 sicher. Kräften aufgrund des Drehmoments, das auf das Rohr 130 einwirkt, die die Verriegelungsbalken 152 nach außen zwingen, wird effektiv widerstanden.

18 dieser Anmeldung ist eine perspektivische Darstellung einer solchen Anordnung verwendet gemeinsam mit einem Rohr 330, wie dem Rohr 130 der 13, und einem Steckverbinderkörper 324. Die 19 und 20 zeigen Querschnittansichten durch den Kupplungssteckverbinder an der Position des Rückhalters, der zwischen der Rohrstauchung 333 und der Eingangsöffnung 328 des Körpers 324 positioniert ist. Das Rohr 330 umfasst flache ebene Einführflächen 327 an entgegengesetzten Seiten des Rohrs wie bei der Ausführungsform der 14.

Der Rückhalter 350, der in dem Kupplungsaufbau der 18 verwendet wird, ist im Allgemeinen U-förmig. Er umfasst Verriegelungsbalken 352 mit gegenüberliegenden flachen Verriegelungsflächen 355, wie die gegenüberliegenden flachen Verriegelungsflächen 155 des Rückhalters der Ausführungsform der 13 bis 17. Wenn die Balken 352 des Rückhalters 350 in die Öffnungen 380 auf beiden Seiten des Steckverbinderkörpers 324 eingefügt sind, berühren die gegenüberliegenden flachen Verriegelungsflächen 355 auf den Balken 352 flache Einführflächen 327 auf den entgegengesetzten Seiten des Rohrs 330. Diese gegenüberliegenden flachen Flächen wirken zusammen, um dem Drehen des Rohrs zu widerstehen.

Ein U-förmiges sekundäres Klinkenelement 300 mit Beinen 302 fügt sich in Öffnungen 380 von der entgegengesetzten Seite. Die Beine liegen über den Verriegelungsbalken 352, um die Auswärtsbewegung der Balken 352 zu dem Rohr 330 zu verhindern. Diese Anordnung maximiert den Widerstand gegen die Drehung des Rohrs 330 zu dem Körper 324.