Title:
Hollow lamp e.g. light emitting diode, for lighting cavity e.g. ears, of living organism, has cover attached on lamp for supports, and capacitive switch switching on and off lamp, where lamp is attached in flexible holder
Kind Code:
A1


Abstract:
The lamp (4) has a housing, a handle (1), a lamp holder (3), an opening connection for batteries (5), an isolation ring (6) and a lamp neck (2) that is flexible. A capacitive switch switches on and off the lamp, and a cool light source of 4000 to 5000 Kilowatts is provided. A processor controls a switching period, where the lamp is attached in the flexible holder. The processor is programmed such that the lamp is illuminated for 1 minute. A cover is attached on the lamp for support.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102006005392
Publication Date:
08/09/2007
Filing Date:
02/03/2006
Assignee:
Mylius, Harald W., Dipl.-Ing. (Töging, 84513, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Gößmann, C., Pat.-Anw. (Mühldorf, 84453)
Claims:
1. Hohlraumlampe, die ein Gehäuse und einen Lampenhals, einen kapazitiven Schalter und zumindest eine Kaltlichtquelle aufweist.

2. Hohlraumlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Prozessor aufweist.

3. Hohlraumlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Kaltlichtquelle 4000 bis 5000 K aufweist.

4. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe eine Leuchtdiode ist.

5. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Prozessor aufweist, der die Schaltdauer steuert.

6. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe in einem flexiblen Halter angebracht ist.

7. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe eine Kappe zum Abstützen aufweist.

8. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenhals flexibel ist.

9. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe eine medizinische Lampe ist.

10. Hohlraumlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe eine zahnmedizinische Lampe ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Hohlraumlampe.

Lampen, um Hohlräume auszuleuchten, insbesondere in der Medizin, sind bekannt. Ein Problem ist aber, dass diese bekannten Lampen meist umständlich über einen Schalter einzuschalten sind, so dass diese Lampen im eingeschalteten Zustand nicht einfach abgelegt werden können, wenn nicht riskiert werden soll, dass dann die Batterien leer sind, wenn während der Untersuchung die Lampe nicht ausgeschaltet werden kann. Zusätzlich verschmutzen derartige Schalter schnell und fallen dann aus. Zusätzlich lassen sich in der Medizin mit herkömmlichen Lampen oft keine entzündete Stellen von nicht entzündeten Stellen unterscheiden.

Aufgabe der Erfindung ist es, den Stand der Technik zu verbessern, insbesondere eine Lampe zur Verfügung zu stellen, mit der es leicht möglich ist, Hohlräume auszuleuchten und darin zu arbeiten, insbesondere die Lampe mit Handschuhen, insbesondere Gummihandschuhe, durch Berührung ein und aus zu schalten, insbesondere auch die Lampe abzulegen, ohne dass die Energiereserven der Lampe verbraucht werden.

Gegenstand der Erfindung ist eine Hohlraumlampe, die ein Gehäuse und einen Lampenhals, einen kapazitiven Schalter und zumindest eine Kaltlichtquelle aufweist.

Die erfindungsgemäße Hohlraumlampe weist vorzugsweise einen Handgriff und einen Lampenhals auf, indem sich an der Spitze zumindest eine Kaltlichtquelle befindet. Das Gehäuse und der Lampenhals ist vorzugsweise aus einem leitenden Material, wie Metallen oder wenn Gehäuse und Lampenhals selbst nicht leitend sind, müssen entsprechende leitende Kontakte jeweils am Gehäuse und im Lampenhals vorhanden sein. Das Gehäuse und der Lampenhals sind von einander isoliert.

Der Lampenhals ist vorzugsweise starr, kann aber auch vorzugsweise flexibel sein, wobei der Lampenhals, wenn er flexibel ist, vorzugsweise derart aufgebaut ist, dass, wenn er in eine Position gebogen worden ist, diese vorzugsweise beibehält.

Vorzugsweise über einen kapazitiven Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, vorzugsweise ist ein Prozessor zur Steuerung der Schaltdauer vorhanden, vorzugsweise ein Prozessor für Taktaufgaben, dabei ist der Prozessor vorzugsweise so programmiert, dass die Lampe bei ständiger Berührung 1 Minute leuchtet, um zu verhindern, dass die Lampe eingeschaltet bleibt, wenn sie auf einer leitenden Unterlage zum Liegen kommt und bei kurzer Berührung 10 Sekunden leuchtet. Es können aber auch andere Programmierungen vorgenommen werden.

Bei gleichzeitiger Berührung des Lampenhalses und des Gehäuses fließt vorzugsweise ein Wechselstrom, der auf den kapazitiven Schalter wirkt.

Die Kaltlichtquelle ist vorzugsweise eine Lichtquelle, die vorzugsweise keinen wesentlichen Infrarotlichtanteil aufweist und vorzugsweise 4000 K bis 5000 K und eine Lichtstärke von vorzugsweise 3400 cd bis 13000 cd, bevorzugt 4800 cd bis 9500 cd, besonders bevorzugt 9500 cd bis 13000 cd aufweist. Die Kaltlichtquelle kann vorzugsweise eine Xenonlampe oder zumindest eine oder auch mehrere Kaltlicht abstrahlende Leuchtdioden sein. Vorzugsweise ist die Lampe in einem flexiblen Halter angebracht. Zusätzlich kann auf der Lampe eine Kappe, vorzugsweise aus Silikon, zum Abstützen angebracht sein, vorzugsweise kann, um besonders kleine Hohlräume auszuleuchten, auch noch ein punktförmiger Lichtleiter aufgesetzt werden, um besonders unzugängliche Stellen auszuleuchten.

Die erfindungsgemäße Hohlraumlampe ist vorzugsweise gedacht, um kleine Hohlräume auszuleuchten, in denen Arbeiten, insbesondere fein mechanische Arbeiten an Geräten, wie Uhren, elektronischen Geräten, z.B. Lötarbeiten, vorzunehmen sind. Bevorzugt ist die erfindungsgemäße Hohlraumlampe für den medizinischen Einsatz gedacht, um Hohlräume an Lebewesen, wie Mund, Ohren, Nase und Rachen auszuleuchten. Besonders bevorzugt ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Hohlraumlampe in der Zahnmedizin, da mit der erfindungsgemäßen Hohlraumlampe, im Kaltlicht, entzündete Stellen von nicht entzündeten Stellen unterschieden werden können.

Wenn die Zähne oder das Zahnfleisch mit der erfindungsgemäßen Lampe beleuchtet werden, werden sie von innen heraus durchleuchtet, so dass der Betrachter sich ein Bild vom Zustand der Zähne oder des Zahnfleisches machen kann. Kranke und abgestorbene Zahnstellen werden durch eine dunkle Färbung sichtbar, auch wenn bei üblicher Betrachtung keine Verfärbung zu sehen ist. Zahnfüllungen und Kunstzähne werden sichtbar. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Lampe sind eine schnelle, sichere Zahndiagnose, Einblick über den Zahnfleischzustand; blitzschnelle Kariesdiagnose ohne Röntgen; punktförmige Tiefendurchleuchtung und Erkennung vorhandener Zahnimplantate.

Fig. 1

1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hohlraumlampe. Die erfindungsgemäße Hohlraumlampe weist einen Handgriff (1), einen Lampenhals (2) eine Lampenhalterung (3), einen Öffnungsverschluß für die Batterien (5), einen Isolationsring (6) und die Lampe (4) auf.