Title:
Bracelet torch to illuminate fingertip manipulation in confined spaces has strap with link-fitting
Kind Code:
A1


Abstract:
A bracelet bears an array of small lights that point towards the wearer's fingertips. The bracelet is formed by a strap with a link-fitting at the two ends. Each light source is located within a matching socket and is powered by e.g. a button battery.



Inventors:
Funke, Rico (Chemnitz, 09117, DE)
Application Number:
DE102005044213
Publication Date:
03/29/2007
Filing Date:
09/15/2005
Assignee:
Viehweger-Leuchten GmbH (Zwönitz, 08297, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE29903067U1N/A2000-06-08
DE29805104U1N/A1998-06-10
DE9311858U1N/A1994-03-24



Foreign References:
200402129962004-10-28
EP05918482001-06-13
Attorney, Agent or Firm:
KRAMER - BARSKE - SCHMIDTCHEN (München, 81245)
Claims:
1. Leuchtring mit einem zu einem Ring formbaren Grundkörper (14), und wenigstens eine an dem Grundkörper angebrachte Leuchte (16), die bei zu einem Ring geformten Grundkörper Licht im Wesentlichen in einer zur Ringachse parallelen Richtung abstrahlt.

2. Leuchtring nach Anspruch 1, wobei der Grundkörper (14) ein eigensteifer Ring ist, an dessen äußerer Mantelfläche wenigstens eine Leuchte (16) befestigt ist.

3. Leuchtring nach Anspruch 1, wobei der Grundkörper (14) ein Band ist, dessen Endbereiche (40, 42) zur Bildung eines Ringbandes aneinander befestigbar sind.

4. Leuchtring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei an einer eine äußere Mantelfläche des Rings bildenden Fläche des Grundkörpers in bezogen auf den Ring gegenseitigem Umfangsabstand mehrere Leuchten (16) angeordnet sind.

5. Leuchtring nach Anspruch 4, wobei der Grundkörper (14) mit Sockeln (26) versehen ist, in die die Lichtquellen (28) einsetzbar sind.

6. Leuchtring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Leuchte (16) eine Leuchtdiode enthält.

7. Leuchtring nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei eine Energiequelle (22) für die Leuchte (16) in den Grundkörper integriert ist.

8. Leuchtring nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtring (10) in den Unterarm einer Person umschlingender Weite anhängbar ist, wobei am Leuchtring angebrachte Leuchten (16) in Richtung der zugehörigen Hand strahlen.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Leuchtring.

Zur gezielten Beleuchtung von Manipulationen an Orten mit ungenügender eigener Beleuchtung sind an der Stirn montierbare Leuchten bekannt, die den Raum vor dem Kopf bei etwa gerader Blickrichtung beleuchten. Eine Eigenart bei der Benutzung solcher Kopf- bzw. Stirnleuchten liegt darin, dass sich zwei mit solchen Leuchten arbeitende Werker bei Blickkontakt gegenseitig blenden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Möglichkeit zu schaffen, die erlaubt, dass mehrere, mit eigenen Leuchtmitteln ausgestattete Werker gemeinsam einen Montagevorgang ausführen, ohne sich bei Blickkontakt zu blenden.

Diese Aufgabe wird mit einem Leuchtring gemäß dem Anspruch 1 gelöst.

Der erfindungsgemäße Leuchtring ermöglicht, wenn er beispielsweise am Unterarm angebracht wird, die gezielte Beleuchtung der Stelle, an der die entsprechende Hand manipuliert, wobei der Werker seinen Kopf drehen bzw. die Blickrichtung ändern kann, ohne dass die Beleuchtungsrichtung der Drehung des Kopfes folgt.

Die Unteransprüche sind auf vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Leuchtrings gerichtet.

Die Erfindung wird im Folgenden an Hand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert.

Es stellen dar:

1 eine schematische Perspektivansicht eines am Unterarm hinter einem Handgelenk angebrachten Leuchtrings,

2 einen Schnitt durch eine Leuchte und

3 ein Ausführungsbeispiel eines Leuchtrings in geöffnetem Zustand

Gemäß 1 ist ein insgesamt mit 10 bezeichneter Leuchtring an einem Unterarm 12 hinter dem Handgelenk eines Werkers angebracht. Der Leuchtring 10 weist einen ringförmigen Grundkörper 14 aus vorzugsweise biegsamem Material auf, an dessen äußerer Mantelfläche eine Mehrzahl von Leuchten 16 in gegenseitigem Umfangsabstand angeordnet ist. Die Leuchten 16 strahlen Licht etwa parallel zur Achse des Grundkörpers 14 bzw. der Längserstreckung des Unterarms 12 ab, so dass eine Baugruppe, an der die Hand – angedeutet sind ein Daumen 18 und ein Zeigefinger 20 der Hand – manipulieren. Beispielsweise halten der Daumen 18 und der Zeigefinger 20 einen Schraubendreher, mit dem eine Schraube ein- oder ausgedreht wird.

Vorzugsweise ist in den Grundkörper 14 des Leuchtrings 10 eine Energiequelle 22, beispielsweise eine Batterie integriert, die über einen ebenfalls in den Grundkörper 14 integrierten Schalter 24 mittels in den Grundkörper 14 integrierten Leitungen mit den Leuchten 16 verbunden ist.

Die Leuchten 16 sind beispielsweise derart ausgebildet, dass an dem Grundkörper 14 Sockel 26 befestigt oder einteilig mit dem Grundkörper ausgebildet sind, in die jeweils eine Lichtquelle 28 eingesetzt ist.

2 zeigt ein Beispiel einer Lichtquelle 28. Die Lichtquelle 28 enthält ein Leuchtelement 30, beispielsweise in Form einer LED bzw. Leuchtdiode, die in ein Gehäuse 32 aus durchsichtigem, vorzugsweise hoch brechendem Material eingegossen ist. Eine Lichtaustrittsfläche 34 des Gehäuses 32 ist derart gewölbt, dass das von dem Leuchtelement 30 abgestrahlte Licht in zweckentsprechender Weise annähernd parallel, leicht divergent und leicht konvergent abgestrahlt wird. Die Stromversorgungsleitungen 36 des Leuchtelements 30 sind mit entsprechenden, in den Grundkörper 14 integrierten Leitungen verbunden.

3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Leuchtrings 10 in geöffnetem Zustand. Der Grundkörper 14 des Leuchtrings 10 enthält einen äußeren Mantel 38 aus flexiblem Material, beispielsweise Kunststoff, in den die in 3 nicht dargestellten Stromversorgungsleitungen für die Leuchten 16, die Energiequelle 22 und der Schalter 24 integriert sind. Der Mantel 38ist mit Ausnahme seiner Endbereiche mit einer Polsterung 44 versehen, deren Dicke verhältnismäßig groß sein kann, so dass bei entsprechender Abstrahlung des Lichts der gegebenenfalls von der Hand abgeschottete Bereich verkleinert ist. Im Endbereich 40 ist der Mantel 38 mit Ausnahme vorstehender Noppen 46 mit verminderter Dicke ausgebildet. Der ebenfalls mit verminderter Dicke ausgebildete Endbereich 42 weist Löcher 48 auf, in die die Noppen 46 einclipsbar sind. Auf diese Weise kann die Weite des Leuchtrings 10 an unterschiedliche Armdicken angepasst werden.

Der geschilderte Leuchtring kann in vielfältiger Weise abgeändert werden. Der Grundkörper kann beispielsweise in Art eines Armbandes ausgebildet sein oder als geschlossener Ring, der über das Handgelenk gestülpt wird. Bei offener Ausbildung des Grundkörpers kann dessen Anpassung an unterschiedliche Armstärken durch unterschiedliche, an sich bekannte Verschlussmechanismen folgen. Besonders vorteilhaft ist, an Stelle der in 3 dargestellten Noppen und Löcher einen Klettverschluss zu verwenden, dessen sich verhakende, aber voneinander abreißbare, beispielsweise bandförmige Teile an je einem Ende des Grundkörpers angeordnet sind. Dies ermöglicht eine genaue Anpassung an jede Armdicke.

Die Leuchten 16 müssen nicht in Sockeln befestigt sein, die vorher am Grundkörper ausgebildet ist. Die Leuchten können vielmehr auch vorgefertigte Einheiten sein, die jede für sich am Grundkörper befestigt werden, beispielsweise mit dem Grundkörper verklebt werden. Wegen des geringen Energieverbrauches ist die Verwendung von LED's als Leuchtelemente besonders vorteilhaft. Es können jedwelche andere Leuchtelemente verwendet werden. Leuchtelement und Lichtbündelungseinrichtung müssen nicht zwangsläufig integriert sein. Zur Bündelung des vom Leuchtelement abgestrahlten Lichts können Prismen, Linsen, Reflektoren oder ähnliches verwendet werden.

Die Energieversorgung muss nicht in den Leuchtring integriert sein. Es kann vielmehr eine externe Energieversorgung verwendet werden, die beispielsweise am Körper getragen wird, beispielsweise ein Akku oder ähnliches, der mit dem Leuchtring über Leitungen verbunden ist. Der Energieverbrauch von LED's ist so gering, dass eine Versorgung über Solarzellen unter Pufferung mittels eines Akkus, oder auch mittels eines Stromgenerators, der die Bewegung des Leuchtrings nutzt, möglich ist. Bei integrierter Energieversorgung, beispielsweise mittels Knopfzellen, hat der Grundkörper vorteilhaft eine Breite größer als der Durchmesser der Knopfzelle und zumindest im Bereich der Knopfzelle eine Dicke, die deren sichere Aufnahme ermöglicht.

Der erfindungsgemäße Leuchtring, der als Armband geschildert wurde, kann insbesondere bei Montagearbeiten in beengten Raumverhältnissen, beispielsweise der Karosseriemontage in der PKW Fertigung, eingesetzt werden. Es versteht sich, dass der Leuchtring auch so klein ausgebildet sein kann, dass er auf einen Finger oder den Daumen aufgeschoben wird.

10
Leuchtring
12
Unterarm
14
Grundkörper
16
Leuchte
18
Daumen
20
Zeigefinger
22
Energiequelle
24
Schalter
26
Sockel
28
Lichtquelle
30
Leuchtelement
32
Gehäuse
34
Lichtaustrittsfläche
36
Leitung
38
Mantel
40
Endbereich
42
Endbereich
44
Polsterung
46
Noppen
48
Loch