Title:
Verfahren zum Orten einer Person
Kind Code:
B4
Abstract:

Verfahren zum Orten einer Person (1), die sich zumindest in einer ersten Zone (2) und in einer zweiten Zone (3) aufhalten kann,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Ortung der Person (1) in der ersten Zone (2) durch einen sich an der Person (1) befindlichen Sender (4) erfolgt, der in Kommunikationsverbindung mit mindestens einem in der ersten Zone (2) angeordneten Empfänger (5) steht, wobei die von dem mindestens einen Empfänger (5) erfasste Position der Person (1) an eine Überwachungsstation (19) übermittelt wird, wo diese registriert wird, und
b) dass die Ortung der Person (1) in der zweiten Zone (3) dadurch erfolgt,
b1) dass ein Global-Positioning-System-Signal (GPS-Signal) von Global-Positioning-System-Satelliten von einem sich an der Person (1) befindlichen Empfangsgerät (6') empfangen wird,
b2) dass das Global-Positioning-System-Signal direkt oder indirekt einem Sendeelement (6'') zugeleitet wird und
b3) dass das Sendeelement (6'') die Positionskoordinaten der Person (1) mittels einer Mobilfunkverbindung, insbesondere nach dem GSM-Standard, an die Überwachungsstation (19) übermittelt, wo diese registriert werden,
wobei beim Verlassen der ersten Zone (2) und beim Eintritt in die zweite Zone (3) ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät (6') und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement (6'') aktiviert,
wobei beim Verlassen der zweiten Zone (3) und beim Wiedereintritt in die erste Zone (2) ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät (6') und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement (6'') deaktiviert,
wobei die Person (1) mit einem Messgerät (12), das zur Messung von Körperfunktionen geeignet ist, versehen ist, wobei vom Messgerät (12) an den sich in der ersten Zone (2) befindlichen Empfänger (5) und/oder an das sich an der Person (1) befindlichen Sendeelement (6'') und/oder an das Mobiltelefon (7) zumindest dann ein Signal übertragen wird, wenn das Messgerät (12) abnormale Daten detektiert, ...



Inventors:
gleich Patentinhaber
Application Number:
DE102005014975A
Publication Date:
10/05/2006
Filing Date:
04/01/2005
Assignee:
Martin, Dieter Josef, 97769 (DE)
Foreign References:
66143492003-09-02
53173091994-05-31
WO2005020551A12005-03-03
Attorney, Agent or Firm:
Gosdin, Michael, Dipl.-Ing.Univ. Dr.-Ing., 97422, Schweinfurt, DE
Claims:
1. Verfahren zum Orten einer Person (1), die sich zumindest in einer ersten Zone (2) und in einer zweiten Zone (3) aufhalten kann,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Ortung der Person (1) in der ersten Zone (2) durch einen sich an der Person (1) befindlichen Sender (4) erfolgt, der in Kommunikationsverbindung mit mindestens einem in der ersten Zone (2) angeordneten Empfänger (5) steht, wobei die von dem mindestens einen Empfänger (5) erfasste Position der Person (1) an eine Überwachungsstation (19) übermittelt wird, wo diese registriert wird, und
b) dass die Ortung der Person (1) in der zweiten Zone (3) dadurch erfolgt,
b1) dass ein Global-Positioning-System-Signal (GPS-Signal) von Global-Positioning-System-Satelliten von einem sich an der Person (1) befindlichen Empfangsgerät (6') empfangen wird,
b2) dass das Global-Positioning-System-Signal direkt oder indirekt einem Sendeelement (6'') zugeleitet wird und
b3) dass das Sendeelement (6'') die Positionskoordinaten der Person (1) mittels einer Mobilfunkverbindung, insbesondere nach dem GSM-Standard, an die Überwachungsstation (19) übermittelt, wo diese registriert werden,
wobei beim Verlassen der ersten Zone (2) und beim Eintritt in die zweite Zone (3) ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät (6') und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement (6'') aktiviert,
wobei beim Verlassen der zweiten Zone (3) und beim Wiedereintritt in die erste Zone (2) ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät (6') und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement (6'') deaktiviert,
wobei die Person (1) mit einem Messgerät (12), das zur Messung von Körperfunktionen geeignet ist, versehen ist, wobei vom Messgerät (12) an den sich in der ersten Zone (2) befindlichen Empfänger (5) und/oder an das sich an der Person (1) befindlichen Sendeelement (6'') und/oder an das Mobiltelefon (7) zumindest dann ein Signal übertragen wird, wenn das Messgerät (12) abnormale Daten detektiert,
wobei über den sich in der ersten Zone (2) befindlichen Empfänger (5) oder über das sich an der Person (1) befindlichen Sendeelement (6'') oder über das Mobiltelefon (7) bei der Übertragung eines Signals bei Detektion abnormaler Daten ein Notrufsignal ausgelöst wird,
wobei ein Warnsignal ausgegeben wird, wenn die Kommunikationsverbindung zwischen dem Messgerät (12) und dem sich in der ersten Zone (2) befindlichen Empfänger (5) oder zwischen dem Messgerät (12) und dem sich an der Person (1) befindlichen Sendeelement (6'') oder zwischen dem Messgerät (12) und dem Mobiltelefon (7) unterbrochen ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zone (2) ein Raum ist, in dem kein Global-Positioning-System-Signal (GPS-Signal) empfangen werden kann.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zone (2) ein Gebäude oder ein Fahrzeuginnenraum ist.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zone (3) ein Bereich außerhalb von Gebäuden oder Fahrzeugen ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der sich an der Person (1) befindliche Sender (4) und der mindestens eine sich in der ersten Zone (2) befindliche Empfänger (5) über ein, vorzugsweise kurzreichendes, Funksignal kommunizieren.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der sich an der Person (1) befindliche Sender (4) und der mindestens eine sich in der ersten Zone (2) befindliche Empfänger (5) über ein Signal im GSM-Standard kommunizieren.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Person (1) befindliche Sender (4), das Empfangsgerät (6') und das sich an der Person (1) befindliche Sendeelement (6'') mit einem Mobiltelefon (7) in Kommunikationsverbindung stehen, vorzugsweise in diesem angeordnet sind.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Verlassen der ersten Zone (2) und beim Eintritt in die zweite Zone (3) erzeugte Signal von einem sich an der Person (1) befindlichen Transponder (8) erzeugt wird, der einen am Übergangsort (9) von der ersten (2) zur zweiten (3) Zone angeordneten Empfänger (10) anregt.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im aktivierten Zustand des die Global-Positioning-System-Signale empfangenden Empfangsgeräts (6') in vorgebbaren Zeitabständen die Positionskoordinaten über das Sendeelement (6'') an die Überwachungsstation (19) übermittelt werden, wobei diese dort aufgezeichnet bzw. gespeichert werden.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Warnsignal an die zentrale Überwachungsstation (19) abgegeben wird, wenn ein am Arm der Person (1) angelegtes Armband abgenommen oder durchgeschnitten wird, wobei das Warnsignal von einem am oder im Armband angeordneten Detektor an den sich in der ersten Zone (2) befindlichen Empfänger (5) oder an das Sendeelement (6'') abgegeben wird und vom Empfänger (5) bzw. vom Sendeelement (6'') an die Überwachungsstation (19) übertragen wird.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Orten einer Person, die sich zumindest in einer ersten Zone und in einer zweiten Zone aufhalten kann.

Der Ortung von Personen, aber auch von anderen Objekten, kommt in jüngster Zeit eine hohe Bedeutung zu. Vor allem durch die Verfügbarkeit moderner Ortungssysteme sind neue Möglichkeiten geschaffen worden. Es sei auf das Orten mittels Global-Positioning-System-Signalen (GPS) hingewiesen, das neue Anwendung möglich macht.

Bei der Personenortung spielt zumeist der Aspekt der Sicherheit eine große Rolle. Die genannten nunmehr verfügbaren Systeme ermöglichen bislang nicht bekannte Möglichkeiten der Überwachung. Hier ist vor allem die Überwachung des Orts von kranken und alten Menschen, aber auch von Schulkindern zu nennen.

Die DE 100 58 156 A1 offenbart ein Verfahren zur drahtlosen Übertragung und zur Diagnostik und Analyse von Biosignalen, insbesondere von Herz- und Kreislaufsignalen. Dabei werden die Biosignale einer zu überwachenden Person mittels eines Mobiltelefons aufgenommen und an eine Arbeitsstation zur Auswertung übertragen. Neben der Übertragung diverser Biosignale ist auch vorgesehen, dass die aktuellen Standortdaten der überwachten Person übermittelt werden, wobei ein GPS-Sender in das Mobiltelefon integriert ist. Damit kann im gegebenen Falle eine Ortung der Person erfolgen, um Nothilfemaßnahmen einleiten zu können. Eine ähnliche Lösung ist aus der DE 100 58 157 A1 bekannt.

Die DE 101 40 968 A1 schlägt ein Verfahren zur Messung von Körperfunktionen vor, bei dem vorgesehen ist, dass die zu überwachende Person ein Messgerät bei sich trägt, das in der Lage ist, Biosignale zu ermitteln, wobei namentlich an Blutzuckerwerte gedacht ist. Das Messgerät steht über eine drahtlose Verbindung nach dem Blue-Tooth-Standard bzw. mittels einer Blue-Tooth Point-to-Point-Verbindung mit einem Mobiltelefon in Verbindung, über das die gemessenen. Daten zur weiteren Auswertung übertragen werden können.

Die DE 102 04 028 A1 schlägt ergänzend zu dieser Lösung vor, dass eine elektronische Nachricht nach dem Empfang in der Empfangseinrichtung in eine Sprachnachricht umgewandet wird bzw. dass in der Empfangseinrichtung der Empfang einer elektronischen Nachricht die Generierung einer Sprachnachricht bewirkt.

Aus der DE 101 13 545 A1 geht ein Verfahren zur Positionsbestimmung mittels einer Positionsempfangsvorrichtung hervor, wobei mehrere Signale, nämlich ein erstes und ein zweites Signal, zur Ortung verwendet werden. Es wird dabei zunächst ein erstes Signal über einen ersten Signalweg ausgesendet, das dann empfangen und verarbeitet wird; dann wird über einen zweiten Signalweg ein zweites Signal zu einer vorbestimmten Zeit gesendet. Anschließend erfolgt eine Bestimmung, ob das zweite Signal über den zweiten Signalweg in einer zweiten vorbestimmten Zeit empfangen wird.

Sofern dies der Fall ist, wird eine Primärmeldung zur Bestimmung der Position verarbeitet.

Die DE 197 11 087 C1 beschäftigt sich mit dem Auffinden und der Ortsbestimmung von Personen mittels einer Sendeeinrichtung, wobei die zu ortende Person mit einem unter der Haut implantierten Mikrosender versehen ist und wobei der Sender nach Empfang des Aktivierungssignals ein individuelles Erkennungssignal aussendet.

Weitere Lösungen zur Ortung von Personen und Objekten sind aus der US 6 614 349 B1, aus der WO 2005/020551 A1 und aus der US 5 317 309 A bekannt.

Soll eine Person in einem Gebäude überwacht werden, eignet sich die Ortung mittels eines Global-Positioning-System-Signals (GPS-Signal) nicht, da dieses im Gebäude nicht empfangen werden kann. Hier haben sich Überwachungssysteme bewährt, bei denen die zu überwachende Person mit einem Sender ausgerüstet ist, der mit einem Empfänger kommuniziert. Dabei kommen Sender bzw. Empfänger zum Einsatz, die mittels eines Hochfrequenz-Signals arbeiten. Die Kommunikation wird namentlich durch ein Radio-Frequency-Identification-Signal (RFID-Signal) bewirkt. Die Reichweite des Senders ist zwar sehr begrenzt (maximal im Bereich von ca. 100 m). Allerdings reicht dieses zur Überwachung in einem Gebäude in der Regel aus.

Verlässt die zu überwachende Person das Gebäude, kann an einem Kontrollpunkt (”Gate”), d. h. beispielsweise an einer Ausgangstür, durch einen Transponder, den die Person trägt, ein Sender erregt werden, der ein Warnsignal veranlasst. Derartige Systeme kommen beispielsweise bei desorientierten alten Personen zum Einsatz, die sich zwar in einem Gebäude frei bewegen dürfen (Altersheim), die jedoch das Gebäude nicht ohne Aufsicht verlassen dürfen. Es kann alternativ zur Ausgabe des Warnsignals durch das vom Transponder ans Gate gesendete Signal beispielsweise auch veranlasst werden, dass die Ausgangstür verschlossen wird, so dass die Person das Gebäude nicht verlassen kann.

Bekannt ist es auch, dass derartige Sende-Empfänger-System mit einem Messgerät kommunizieren, das Biosignale überträgt. So können in einem Gebäude Körperfunktionen von Personen überwacht werden.

Wenngleich es mit den bestehenden Systemen bereits möglich ist, eine weitreichende Überwachung des Aufenthaltsortes einer Person oder eines sonstigen Objekts, wie beispielsweise einer Wertsache, vorzunehmen und damit ggf. auch Körperfunktionen einer Person zu beobachten, ist die schnelle Ortung der Person gelegentlich dann problematisch, wenn diese sich sowohl in einem Gebäude (wo zwar eine Funk-Verbindung bestehen kann, in dem jedoch kein GPS-Signal empfangen werden kann) als auch außerhalb des Gebäudes bewegen kann.

Vorbekannte Systeme sind diesbezüglich überbestimmt, d. h. es kann sein, dass bei der Kombination der vorbekannten Lösungen für die Überwachung im Haus und außer Haus zwei Signale ausgewertet werden müssen, bevor die Ortung der Person möglich ist.

Als problematisch hat es sich bei vorbekannten Ortungssystemen, insbesondere im Altersheim- oder Krankenhausbereich, herausgestellt, dass die zuverlässige Sicherstellung voller Betriebsbereitschaft sehr arbeitsaufwändig ist. Da insbesondere bei der Überwachung der Position mittels GPS-Ortung ständig der GPS-Empfänger aktiviert ist, benötigt das Gerät, das die zu ortende Person mit sich führt, ständig Strom, so dass es erforderlich ist, die Batterien (Akkus) des Geräts zyklisch aufzuladen. Dies stellt einen erheblichen Aufwand für das Pflegepersonal dar.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Orten einer Person vorzuschlagen, mit dem es möglich wird, diesen Nachteil zu überwinden. Es soll also möglich werden, eine verbesserte und schnellere Ortung der Person zu erreichen, wobei es keine Rolle mehr spielen soll, ob sich die Person in einem Gebäude oder außerhalb eines Gebäudes aufhält. Es soll an jedem Ort eine schnelle und eindeutige Ortung der Person möglich sein. Ferner soll es möglich werden, den Aufwand für das Sicherstellen eines ordnungsgemäßen Betriebszustands der Ortungsgeräte, die die zu ortende Personen mit sich führen, so gering wie möglich zu halten, um eine effiziente Entlastung des Pflegepersonals insbesondere in Altersheimen und Krankenhäusern zu erreichen.

Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung stellt bei der Ortung einer Person auf folgendes ab: Erfindungsgemäß ist vorgesehen,

  • a) dass die Ortung der Person in der ersten Zone durch einen sich an der Person befindlichen Sender erfolgt, der in Kommunikationsverbindung mit mindestens einem in der ersten Zone angeordneten Empfänger steht, wobei die von dem mindestens einen Empfänger erfasste Position der Person an eine Überwachungsstation übermittelt wird, wo diese registriert wird, und
  • b) dass die Ortung der Person in der zweiten Zone dadurch erfolgt,
  • b1) dass ein Global-Positioning-System-Signal (GPS-Signal) von Global-Positioning-System-Satelliten von einem sich an der Person befindlichen Empfangsgerät empfangen wird,
  • b2) dass das Global-Positioning-System-Signal direkt oder indirekt einem Sendeelement zugeleitet wird und
  • b3) dass das Sendeelement die Positionskoordinaten der Person mittels einer Mobilfunkverbindung, insbesondere nach dem GSM-Standard, an die Überwachungsstation übermittelt, wo diese registriert werden,
    wobei beim Verlassen der ersten Zone und beim Eintritt in die zweite Zone ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement aktiviert, und
    wobei beim Verlassen der zweiten Zone und beim Wiedereintritt in die erste Zone ein Signal erzeugt wird, das das das Global-Positioning-System-Signal empfangende Empfangsgerät und/oder das die Positionskoordinaten übermittelnde Sendeelement deaktiviert,
    wobei die Person mit einem Messgerät, das zur Messung von Körperfunktionen geeignet ist, versehen ist, wobei vom Messgerät an den sich in der ersten Zone befindlichen Empfänger und/oder an das sich an der Person befindlichen Sendeelement und/oder an das Mobiltelefon zumindest dann ein Signal übertragen wird, wenn das Messgerät abnormale Daten detektiert,
    wobei über den sich in der ersten Zone befindlichen Empfänger oder über das sich an der Person befindlichen Sendeelement oder über das Mobiltelefon bei der Übertragung eines Signals bei Detektion abnormaler Daten ein Notrufsignal ausgelöst wird,
    wobei ein Warnsignal ausgegeben wird, wenn die Kommunikationsverbindung zwischen dem Messgerät und dem sich in der ersten Zone befindlichen Empfänger oder zwischen dem Messgerät und dem sich an der Person befindlichen Sendeelement oder zwischen dem Messgerät und dem Mobiltelefon unterbrochen ist.

Die Erfindung stellt also darauf ab, dass in einer Überwachungsstation die Positionsinformationen der Person zusammenlaufen, wobei in der ersten Zone die Ortung mittels eines sich an der Person befindlichen Senders erfolgt, der in Kommunikationsverbindung mit einem in der ersten Zone angeordneten Empfänger steht. In der zweiten Zone erfolgt die Ortung indes mittels eines Global-Positioning-System-Signals (GPS-Signals), wobei ein sich an der Person befindliches GPS-Empfangsgerät vorhanden ist, das seine Positionsinformationen an ein Sendeelement gibt, das mittels einer Mobilfunkverbindung die Koordinaten der Person an die Überwachungsstation übermittelt. Erfindungswesentlich ist dabei, dass erst beim Verlassen der ersten Zone und beim Eintritt in die zweite Zone mittels eines erzeugten Signals das GPS-Empfangsgerät und/oder das Sendeelement aktiviert wird; beim Wiedereintritt der Person von der zweiten in die erste Zone erfolgt dann wieder ein Deaktivieren des GPS-Empfangsgeräts und/oder des Sendeelements.

Das bedeutet, dass in der ersten Zone das GPS-Empfangsgerät und/oder das Sendeelement in einem Schlafmodus („sleep mode”) ist und folglich keinen Strom verbraucht. Erst beim Verlassen der ersten Zone beginnt das GPS-Empfangsgerät bzw. das Sendeelement, Strom zu verbrauchen.

Da sich häufig die zu überwachenden Personen in einem Gebäude aufhalten, in dem ohnehin keine GPS-Ortung möglich ist, und die Personen nur gelegentlich das Gebäude verlassen (z. B. Altersheim, Krankenhaus), ist mit dem Erfindungsvorschlag eine signifikant höhere Betriebszeit des Ortungssystems bis zur Wiederaufladung der Batterie möglich.

Eine erste Weiterbildung sieht vor, dass die erste Zone ein Raum ist, in dem kein Global-Positioning-System-Signal (GPS-Signal) empfangen werden kann. Dabei kann es sich bei der ersten Zone um ein Gebäude oder um einen Fahrzeuginnenraum handeln.

Die zweite Zone ist bevorzugt ein Bereich außerhalb von Gebäuden oder Fahrzeugen.

Der sich an der Person befindliche Sender und der mindestens eine sich in der ersten Zone befindliche Empfänger können über ein Funk-Signal kommunizieren. Das kurzreichende Signal kann ein Hochfrequenz-Signal sein.

Der sich an der Person befindliche Sender und der mindestens eine sich in der ersten Zone befindliche Empfänger können auch über ein Funksignal kommunizieren. Weiterhin ist es möglich, dass der sich an der Person befindliche Sender und der mindestens eine sich in der ersten Zone befindliche Empfänger über ein Signal im GSM-Standard kommunizieren.

Der sich an der Person befindliche Sender, das Empfangsgerät und das sich an der Person befindliche Sendeelement können mit einem Mobiltelefon in Kommunikationsverbindung stehen, vorzugsweise in diesem angeordnet sein.

Das beim Verlassen der ersten Zone und beim Eintritt in die zweite Zone erzeugte Signal kann von einem sich an der Person befindlichen Transponder erzeugt werden, der einen am Übergangsort von der ersten zur zweiten Zone angeordneten Empfänger anregt und das Einschalten des Sendeelements veranlasst.

Im aktivierten Zustand des die Global-Positioning-System-Signale empfangenden Empfangsgeräts können in vorgebbaren Zeitabständen die Positionskoordinaten über das Sendeelement an die Überwachungsstation übermittelt werden, wobei diese dort aufgezeichnet bzw. gespeichert werden.

Eine optimale Möglichkeit zur Verfolgung des Standorts der Person in der zweiten Zone wird erreicht, wenn im aktivierten Zustand GPS-Empfängers bzw. des Sendeelements in vorgebbaren bzw. vorgegebenen Zeitabständen die aufgrund des Ortungssignals bestimmte Position der Person aufgezeichnet bzw. gespeichert wird, und zwar in der Überwachungsstation. Dies hat vor allem deshalb einen hohen praktischen Wert, weil nicht sichergestellt werden kann, dass das zur Ortung in der zweiten Zone vorgesehene GPS-Signal stets empfangbar ist. Bewegt sich die Person beispielsweise an einen Ort, an dem das GPS-Signal nicht empfangen werden kann (Tunnel, dichter Wald, etc.) ist zumindest der Ort definierbar, wo die Person zuletzt ermittelt wurde. Das Auffinden der Person ist damit sehr viel einfacher möglich.

Überwachte Personen, beispielsweise Alte und Kranke, können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der entsprechenden Vorrichtung eine weitgehend eigenständige Lebensform wahren, ohne auf die Überwachung verzichten zu müssen, die für ihr Wohlergehen erforderlich ist. Gleichermaßen kann Sicherheitspersonal besser und einfacher und mit weniger Aufwand überwacht werden, um deren Sicherheit besser gewährleisten zu können. Auch für Schüler, insbesondere in den niedrigen Klassen, besteht eine verbesserte Überwachungsmöglichkeit, um bei Bedarf schnell auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

1 schematisch die Draufsicht auf ein Gebäude sowie auf ein angrenzendes freiliegendes Areal mit einer zu überwachenden Person und

2 die Person samt einem Mobiltelefon, das diese benutzt.

In den Figuren ist ein Objekt 1 skizziert, bei dem es sich um eine Person handelt, die hinsichtlich ihres Standorts zu überwachen ist. Es sei an dieser Stelle nochmals angemerkt, dass sich das beschriebene Verfahren besonders zur Personenortung anbietet, jedoch hierauf nicht beschränkt ist. Beispielsweise kann auch ein Koffer mit Wertsachen hinsichtlich seines Standortes überwacht werden.

Die Person 1 kann sich frei in zwei Zonen bewegen, nämlich in einer ersten Zone 2, die vorliegend ein Gebäude ist, sowie in einer zweiten Zone 3, bei der es sich um die Umgebung (um das Freie) handelt.

Solange die Person 1 im Gebäude 2 ist, erfolgt ihre Ortung mit einem Sender 4, den die Person bei sich hat und der mit einem im Gebäude 2 angeordneten Empfänger 5 kommuniziert. Sender 4 und Empfänger 5 arbeiten dabei mit einem kurzreichenden Funk-Signal. Die Reichweite zwischen Sender 4 und Empfänger 5 ist zwar auf einen Bereich von ca. 100 Meter begrenzt, jedoch reicht dies völlig aus, um die Person 1 als sich in der Zone 2 befindlich festzustellen.

Der Empfänger 5 kann so ausgelegt sein, dass er auf spezielle Signale hin reagiert, beispielsweise durch die Weitergabe empfangener Informationen an eine zentrale Überwachungsstation.

Die von den Empfängern 5 festgestellte Position der Person 1 wird an eine Überwachungsstation 19 weitergegeben, die den Aufenthaltsort der Person 1 registriert und die Daten gegebenenfalls speichert.

In 1 ist die erste Zone 2, also das Gebäude, in mehrere Teilzonen 2', 2'' und 2''' unterteilt. In jeder Teilzone 2', 2'', 2''' befindet sich je ein Empfänger 5', 5'', 5'''. Mit der Unterteilung in die Zonen 2', 2'', 2''' ist es möglich, nicht nur eine Aussage darüber zu treffen, ob die Person 1 im Gebäude 2 ist, sondern auch die entsprechende Zone des Aufenthalts zu bestimmen. Vorgesehen kann auch werden, dass an Türen 13, 14 zwischen zwei Zonen 2', 2'', 2''' Empfänger 15, 16 angeordnet sind, die durch einen Transponder 8 angeregt werden, den die Person 1 bei sich trägt. Auch hierdurch ist es möglich, eine bessere Ortung der Person 1 innerhalb des Gebäudes vorzunehmen. Dies kommt besonders in großen Gebäuden in Betracht, z. B. in einem Altersheim oder in einem Krankenhaus.

Mit der Protokollierung der passierten Türen 13, 14 bzw. der ausgelösten passierten Empfänger 15, 16 ist auch eine Erkennung der Laufrichtung der Person 1 im Gebäude 2 möglich. Je feiner das Netz der einzelnen Zonen 2', 2'', 2''' ist, desto genauer kann der Aufenthaltsort der Person 1 bestimmt werden.

Zusammen mit dem Sender 4 hat die Person noch weitere elektronische Elemente bei sich, s. 2. Es handelt sich um ein GPS-Empfangsgerät 6' und um ein Sendeelement 6''. Das GPS-Empfangsgerät 6' ist – bei Aktivierung, d. h. Beaufschlagung mit Strom aus einer nicht dargestellten Batterie – in der Lage, die Ortskoordinaten der Person 1 in bekanntem GPS-Standard zu ermitteln. Diese Koordinaten werden an das Sendeelement 6'' weitergegeben. In 2 ist schematisch angedeutet, dass die Koordinaten der Person 1 über eine klassische Mobilfunkverbindung – also über ein mobiles Telefonnetz, namentlich im GSM-Standard oder im UMTS-Standard – an die Überwachungsstation 19 weitergeleitet werden. Dort werden die Positionskoordinaten registriert und ggf. gespeichert.

Vorzugsweise sind der erste Sender 4 für die RFID-Signal-Ortung, das GPS-Empfangsgerät 6' und das Sendeelement 6'' gemeinsam in einem Mobiltelefon 7 untergebracht, das die Person 1 bei sich hat (s. 2). Der Transponder 8 kann ebenfalls im Mobiltelefon 7 angeordnet sein; es kann genauso aber auch z. B. an der Kleidung der Person 1 angebracht sein, wie es in 2 angedeutet ist.

Verlässt die Person 1 das Gebäude 2, muss sie zwingend einen Kontrollpunkt (”Gate”) passieren, also einen Übergangsort 9 von der ersten zur zweiten Zone. Hier ist ein Empfänger 10 angeordnet, der von dem Transponder 8 angesprochen wird, den die Person 1 bei sich trägt.

Der Empfänger 10, der beim Verlassen der ersten Zone 2 und beim Eintritt in die zweite Zone 3 durch den Transponder 8 angeregt wird, veranlasst ein Signal, das das GPS-Empfangsgerät 6' und das Sendeelement 6'' aktiviert, womit die Ortung mittels GPS erfolgen kann. Während das GPS-Empfangsgerät 6' und das Sendeelement 6'' im Gebäude (Zone 2) in einem passiven Modus ist (”Sleep Mode”) werden diese Komponenten beim Verlassen des Gebäudes 2 in den aktiven Modus versetzt, so dass sie jetzt eine GPS-Ortung ermöglichen.

Im Ausführungsbeispiel verlässt die Person 1 das Gebäude 2 und legt einen Weg 17 zurück. Bei aktiviertem GPS-Empfangsgerät 6' und Sendeelement 6'' wird nun ständig in vorgegebenen Zeitabständen eine Ortung vorgenommen, so dass die Positionen 11, 11', 11'' usw. der Person 1 aufgenommen und an die Überwachungsstation 19 übertragen werden. Damit kann im benötigten Falle der zurückgelegte Weg 17 in der Überwachungsstation 19 rekonstruiert werden. Tritt die Person 1 in eine Zone 18 ein, in der kein GPS-Signal übertragen werden kann, weil keine Sichtverbindung zum Ortungssatellit besteht (beispielsweise in einem dichten Wald oder im Bereich einer Brücke oder eines Tunnels) ist zumindest die letzte Position 11'' der Person 1 feststellbar, so dass bei Bedarf eine gezielte Suche durchgeführt werden kann.

Während also die Ortung der Person 1 im Gebäude 2 mittels des Senders 4 und des Empfängers 5 erfolgt, wobei zur Kommunikation zwischen Sender 4 und Empfänger 5 ein Radio-Frequency-Identification-Signal eingesetzt wird, kommt außerhalb des Gebäudes, also im Freien 3, die GPS-Ortung zum Einsatz. Das GPS-Empfangsgerät 6' und das Sendeelement 6'' werden gezielt beim Übertritt von der ersten Zone 2 zur zweiten Zone 3 aktiviert. Hierdurch ist eine sehr spezifische Ortung möglich, so dass sofort gesehen werden kann, welches Ortungssystem genutzt werden muss.

Die Person 1 ist weiterhin mit einem Messgerät 12 zur Messung von Körperfunktionen ausgestattet, das als (Uhren-)Armband getragen werden kann. Es handelt sich bei diesem Messgerät um ein solches, mit dem die mannigfaltigsten Daten erfasst werden können. Dies geht von Muskelreflexen über den Pulsschlag bis zu Blutzuckerwerten, Temperaturdaten, Hautwiderstandswerten, Blutdruckwerten und Beschleunigungswerten (Fall-Erkennung), so dass insbesondere bei alten und kranken Menschen die Daten abgefragt werden können, die für ihren Gesundheitszustand von Bedeutung sind.

Wie es in 2 nur schematisch angedeutet ist, kommuniziert das Messgerät 12 mit dem Mobiltelefon 7, wie es im Stand der Technik als solches bekannt ist. Die Datenverbindung kann über eine drahtlose Verbindung nach dem Blue-Tooth-Standard bzw. mittels einer Blue-Tooth Point-to-Point-Verbindung hergestellt werden.

Es besteht somit die Möglichkeit, neben dem Standort der Person 1 auch ständig deren Körperdaten abzufragen und auf Auffälligkeiten hin zu überwachen. Treten irgendwelche Auffälligkeiten auf, was mittels eines überwachenden Computers festgestellt werden kann, kann ein Warnsignal ausgelöst werden, so dass ggf. ein Anruf der Person 1 mittels des Mobiltelefons 7 erfolgen oder die gezielte Suche nach der Person aufgrund der mitverfolgten Positionsdaten 11, 11', 11''', ... eingeleitet werden kann.

Die Auffälligkeiten können auch direkt im Messgerät 12 überwacht werden, so dass beispielsweise beim Verlassen eines zulässigen Bereichs für einen Parameter der Körperdaten automatisch eine SMS-Mitteilung vom Mobiltelefon 7 an eine zentrale Überwachungsstation abgesetzt wird, so dass ggf. Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.

Zur Erhöhung der Sicherheit der Person 1 ist weiterhin vorgesehen, dass bei Abbruch der Datenverbindung zwischen dem Messgerät 12 und dem Mobiltelefon 7 ein Warnsignal ausgelöst wird. Hierzu kann entweder das Messgerät 12 am Handgelenk der Person einen entsprechenden Ton ausgeben oder auch das Handy 7 klingeln. Somit kann die Person 1 stets daran erinnert werden, das Mobiltelefon 7 samt Elementen 4, 6', 6'' mitzunehmen, wenn sie ihren Aufenthaltsort ändert.

Eine derartige Warnung – sowohl an die Person 1 als auch an die zentrale Überwachungsstation 19 – kann auch ausgegeben werden, wenn die Person 1 ohne Mobiltelefon 7 (samt integrierten Elementen 4, 6', 6'') das Haus verlassen will.

Ferner ist es möglich, nach einer vorgegebenen Zeit der Warnung, auf die die Person 1 nicht reagiert hat (indem sie das Mobiltelefon 7 an sich genommen hat), eine entsprechende Meldung an eine zentrale Überwachungsstation zu senden, so dass von dort aus Maßnahmen ergriffen werden können, bevor sich die Person zu weit vom Gebäude 2 weg bewegt hat.

Eine weitere Maßnahme kann sein, dass eine Warnung an die zentrale Überwachungsstation 19 ausgesendet wird, wenn am Messgerät 12 manipuliert wird, z. B. wenn das Armband abgelegt oder es zerschnitten wird oder die Batterien des Messgeräts 12 leer sind.

Beim Wiedereintritt der Person 1 in das Gebäude 2 kann – entsprechend umgekehrt wie oben erläutert – durch die Auslösung des Empfängers 10 am ”Gate” über den Transponder ein Signal erzeugt werden, das das GPS-Empfangsgerät 6' und das Sendeelement 6'' deaktiviert. Damit ist sofort feststellbar, dass sich die Person 1 wieder im Gebäude 2 befindet.

Der Erfindungsvorschlag eignet sich besonders für die Alten- und Krankenpflege. Es können aber – wie bereits erwähnt – auch Gegenstände überwacht werden einschließlich Fahrzeuge, die Wertsachen transportieren. Die erste Zone 2 kann insofern auch ein Fahrzeug sein (in dem auch kein GPS-Signal empfangen werden kann). Der GPS-Sender ist danach solange deaktiviert, solange nicht der Empfänger 10 durch den Transponder 8 beim Verlassen des Fahrzeugs ausgelöst wurde.

Im Falle der Überwachung älterer bzw. kranker Personen wird ein automatisches Notrufsystem und Wegläuferschutzsystem geschaffen, das eine besonders stabile Arbeitsweise erlaubt.

Eine mögliche Weiterbildung besteht darin, bei der Ortung in der zweiten Zone 3 (also im Freien) einen Wegbereich festzulegen, den die Person 1 nicht verlassen darf, beispielsweise den Innenstadtbereich). Dieser Bereich kann hinsichtlich seiner Koordinaten definiert werden, die dann ”zulässig” sind; der restliche Bereich ist „unzulässig”.

Verlässt die Person 1 diese ”zugelassene” Fläche, kann ein Warnsignal ausgelöst werden, das bei einer zentralen Überwachungsstelle einläuft, z. B. als SMS mit der Angabe des Aufenthaltsorts der Person 1. Dabei kann auch in einfacher Weise eine Variabilität des zulässigen Bereichs in Abhängigkeit von der Uhrzeit erfolgen. Gewisse Bereiche können also zu definierten Zeiten ”erlaubt” werden und zu anderen Zeiten ”verboten” sein (z. B. ist die Wegstrecke zur Arbeit morgens und abends in einem definierten Zeitfenster zugelassen, sonst nicht).

In ähnlicher Weise kann das System eingesetzt werden, wenn z. B. ein Schüler hinsichtlich seines Standorts überwacht werden soll. Morgens und – gemäß Stundenplan – auch mittags ist der Schulweg ”freigegeben”, gegebenenfalls erweitert um einen zulässigen Bereich. Wird dieser verlassen, kann ein Warnsignal ausgelöst werden.

Ein zentraler Computer in der Überwachungsstelle für alte und kranke Menschen bzw. ein Monitorplatz im Wohnhaus des Schülers kann die zurückgelegte Wegstrecke am Display anzeigen, wo sie verfolgt werden kann, um bei Bedarf einzuschreiten. Aber auch andere Überwachungsarten sind möglich. Beispielsweise kann ein Kranken- oder Altenpfleger im Falle eines Warnsignaleingangs über einen Pager informiert werden.

Die benötigten Komponenten, die für die erfindungsgemäße Vorgehensweise erforderlich sind, können bei Bedarf auch sehr klein gebaut sein. Beispielsweise können sämtliche Elemente (Sender, Transponder, ggf. sogar das Mobiltelefon) in eine Armbanduhr integriert werden.

Bezugszeichenliste

1
Objekt (Person)
2
erste Zone
2'
Teilzone
2''
Teilzone
2'''
Teilzone
3
zweite Zone
4
Sender
5
Empfänger in der ersten Zone
5'
Empfänger
5''
Empfänger
5'''
Empfänger
6'
GPS-Empfangsgerät
6''
Sendeelement
7
Mobiltelefon
8
Transponder
9
Übergangsort von der ersten zur zweiten Zone
10
Empfänger
11
Position
11'
Position
11''
Position
11'''
Position
12
Messgerät zur Messung von Körperfunktionen
13
Tür
14
Tür
15
Empfänger
16
Empfänger
17
Weg
18
Zone
19
Überwachungsstation