Title:
Safety system for carousel printing system has safety frames linked to safety switches and with a lightweight impregnated stiffened fabric mesh covering the frames and preventing access to the system
Kind Code:
A1


Abstract:
A safety system for a carousel printing system, or a system for applying pile fibres, has the access to the equipment protected by safety frames linked to safety cut out switches. The effectiveness of the safety frames is enhanced by fitting the frames with a fabric mesh suitably impregnated to provide some rigidity. The mesh size and tear strength are selected for optimum safety and prevents unauthorised access, e.g. even prevents hands reaching into the equipment.



Inventors:
WALZ HEINZ (DE)
Application Number:
DE102004005026A
Publication Date:
09/01/2005
Filing Date:
01/30/2004
Assignee:
WALZ HEINZ GMBH (DE)



Attorney, Agent or Firm:
Kinkelin, U., Dipl.-Ing., Pat.-Anw. (Sindelfingen)
Claims:
1. Vorrichtung zur Sicherung gegen Verletzung von Menschen bei Karussell-Siebdruck und Beflockungsmaschinen, deren Druckwerke, Schablonenauflagen, Beflockungsvorrichtungen oder dergleichen an Auslegern sternförmig befestigt auf- und ab bewegbar sind, mit sternförmig angeordneten Paletten, die an zweiten Auslegern befestigt sind und durch eine Schrittschaltvorrichtung durch Drehbewegung mit hoher Geschwindigkeit und hohem Drehmoment von Station zu Station unter die jeweiligen Druckwerke oder dergleichen bewegbar sind.
Sowie mit Sicherheitsbügeln, die an den Druckwerken oder dergleichen befestigt sind, mit diesen auf- und abbewegbar sind, und der Karussell-Peripherie angeordnet sind und verhindern sollen, daß Personen in einen Sektor zwischen die Ausleger bei eingeschalteter Maschine gelangen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Sicherheitsbügel sind mit einer das Durchgreifen in die drehbewegten Teile der Vorrichtung verhindernden Füllung versehen.
b) Die Füllung ist den Sicherheitsbügeln an deren Rändern verbunden.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung parallel zur Auf- und Ab-Bewegung steht.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung ein Gewebe ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe ein Außenputzgewebe ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe durchscheinend ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe imprägniert ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe ein Fadenmaterial in der Kette von im Wesentlichen 280 tex hat.

8. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenmaterial im Schuß im Bereich von 800 tex hat.

9. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Fadendichte in der Kette bei 22 Fd./10 cm liegt.

10. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Fadendichte im Schuß bei 12 Fd./10 cm liegt.

11. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengewicht roh ca. 160 g/m2 ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß Flächengewicht im imprägnierten Zustand ca. 200 g/m2 ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenweite in der Kette um 9,1 mm liegt.

14. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenweite im Schuß um 8,3 mm liegt.

15. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebindung vom Typ Dreher ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Impränierungsanteil ca. 20% ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Reißfestigkeit in der Kette ca. 225 daN/5 cm ist.

18. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Reißfestigkeit im Schuß ca. 310 daN/5 cm ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Reißfestigkeit nach 6 Stunden in der Kette ca. 129 daN/5 cm ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Reißfestigkeit nach 6 Stunden im Schuß ca. 142 daN/5 cm ist.

21. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe schiebefest ist.

22. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe alkalibeständig ist.

23. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß es sich um ein Außenputzgewebe AP200 der Handelsagentur Kotlan handelt.

Description:

Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs sind z.B. aus der europäischen Patentschrift 081 1485 oder aus der deutschen Patentanmeldung 196 22 230.3 bekannt. Mit ihnen kann man Textile-Werkstoffe, Keramik, Papier, Kunststoff oder dergleichen bedrucken oder aber auch beflocken. Um eine gemeinsame Hochachse sind sternförmige angeordnete Paletten samt ihren Palettenträgern drehbar und zwar von Station zu Station. Dies bewirkt ein Schrittmotor. Außerdem sind die Druckwerke usw. auf und ab bewegbar. Die Rotationsbewegungen erfolgen mit hoher Geschwindigkeit und hoher Kraft. Innerhalb der Taktzeiten könnten Personen zwischen die nicht rotierenden und die rotierenden Teile der Maschine gelangen und dabei verletzt werden. Dies verhindert man bislang durch Sicherheitsbügel, die an den Druckwerken Schablonenauflagen oder dergleichen befestigt und mit diesen auf und ab bewegbar sind. Die Sicherheitsbügel sind gebogene Stahlrohre, die in soweit die bislang gestellten Sicherheitsaufgaben erfüllen und verhindern, daß Personen den rotierenden Teilen zu nahe kommen. Diese Sicherheitsbügel verhindern jedoch nicht, daß man durch deren lichte Weite hindurch greift und dadurch die Hand oder dergleichen eines Menschen in Gefahr geraten kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, auch das Durchgreifen durch die Sicherheitsbügel hindurch zu verhindern.

Erfindungsgemäß wird dies durch die aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs ersichtlichen Merkmale gelöst.

Wenn die Füllung ein Gewebe ist, dann kann man einerseits mit kleinen Gewichten den Schutz erzeugen.

Durch die Merkmale des Anspruchs 4 kann man auf bekannte, billige und in großen Menge hergestellte Gewebe zurückgreifen.

Durch die Merkmale des Anspruchs 5 bleibt wenigstens ungefähr sichtbar, was sich hinter dem Gewebe befindet. Eine solche Lösung ist besser wie z.B. eine Metallplatte als Füllung.

Durch die Merkmale des Anspruchs 6 erreicht man, daß das Gewebe eine Eigensteifigkeit hat und nicht lappig ist.

Die weiteren Unteransprüche kennzeichnen Gewebe, die genügend offen sind, die genügend leicht, die jedoch nicht durchstoßen werden können und die sich, obwohl für ganz andere Zwecke konzipiert, für solche Problemlösungen eignen, die den Durchgreifschutz betreffen.

In der einzigen Zeichnung ist schematisch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.

Die 1 zeigt lediglich ein Druckwerk samt Schablonenauflage, an dem die schon bekannten Sicherheitsbügel starr befestigt sind. Diese bestehen aus geschweißten Stahlrohren, wobei der untere Sicherheitsbügel länglich rechteckig ist und seinerseits an einen nach oben reichenden zweiten Sicherheitsbügel angeschweißt ist. Die Sicherheitsbügel sind üblicher Weise mit Warnfarben bemalt, wie z.B. schwarz-gelbe Warnfarben. 1 zeigt die Situation lediglich bei 2 Stationen. Die gleichen Vorrichtungen sind jedoch bei allen Stationen vorhanden, so daß die Stationen sich nicht etwa in ihrem Aussehen unterscheiden. Die Maschine wird dann mit einer Notbremsung gestoppt, wenn eine Schwenkbewegung einen der Sicherheitsbügel auslenkt. Der Schalter kann sich z.B. dort befinden, wo das Stahlrohr des linken Sicherheitsbügels durch das Druckwerk hindurch erstreckt.

Gemäß der Erfindung steht nun die Füllung in Gestalt eines an sich bekannten Außenputzgewebes senkrecht zur Bewegung des Druckwerks. Dadurch wird keinerlei Luftbewegung – senkrecht zur Zeichnungsebene -verursacht und die bei Schrägstellung des Außenputzgewebes an sich auftretende zusätzliche Belastung vermieden. Das Außenputzgewebe wird durch kurze Klemm-Pratzen an den Sicherheitsbügeln festgehalten und somit am Rand eingespannt. Es ist daher das Außenputzgewebe auswechselbar, falls es beschädigt worden sein sollte. Außerdem kann man die seither verwendeten Sicherheitsbügel nachrüsten, indem man die Randbefestigungen für das Außenputzgewebe nachträglich anbringt und somit das Außenputzgewebe in die lichte Weite der Sicherheitsbügel einspannt. Da das Außenputzgewebe durch die Imprägnierung zweckentsprechend steif ist, fallen seine vier Ecken keinesfalls ein. Der Abstand zwischen dem Außenumfang des Außenputzgewebes und den Sicherheitsbügeln ist genügend groß, so daß keine hohen Anforderungen an die Einpaßgenauigkeit vorhanden sind. Darüber hinaus ist jedoch der Abstand zwischen den Rändern des Außenputzgewebes einerseits und den Sicherheitsbügeln andererseits so groß, daß auch eine Hand nicht hindurch paßt. Damit gelingt es ohne weiteres, den Durchgreifschutz so zu gestalten, daß er gewichtsmäßig nicht einmal 1/10 des Gewichts der Sicherheitsbügel ausmacht. Bekanntlich ist ja die kinetische Energie gleich der halben Masse mal dem Quadrat der Geschwindigkeit, so daß das Außenputzgewebe keineswegs zu einer Abänderung der Maschinenzyklen führt.

Dies gilt auch dann, wenn sämtliche Sicherheitbügel mit dem Außenputzgewebe gefüllt sind. Dies ist keinesfalls unerheblich, da ja die Anzahl der Stationen bei solchen Karussell-Maschinen sehr hoch sein kann.