Title:
Foil for room-lighting unit, allows control of room-lighting device for producing a natural daily sequence of color temperature and brightness
Kind Code:
A1


Abstract:
A printed foil or film is tensioned in a frame, is made light- transparent, has a UV-light resistant color and is specifically built into a room lighting device. Independent claims are given (A) for a lighting device, (B) for an electronic ballast and (C) for a method of using the device.



Inventors:
KLUTH MANFRED (DE)
Application Number:
DE10163959A
Publication Date:
07/17/2003
Filing Date:
12/23/2001
Assignee:
DER KLUTH: DECKE UND LICHT GMBH



Claims:
1. Folie, welche in einem Rahmen aufgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie bedruckt ist.

2. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie lichtdurchl�ssig ist.

3. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie Licht zu streuen vermag.

4. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie ein Werbemittel ist.

5. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie nur teilweise bedruckt ist.

6. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie mit einem rasterfreien Druckverfahren, insbesondere mittels eines Plotters oder Tintenstrahldruckers, bedruckt ist.

7. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Farbe auf der Folie UV-best�ndig ist.

8. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� Beleuchtungsmittel, die die Folie beleuchten vorgesehen sind.

9. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie hinterleuchtet ist.

10. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� Beleuchtungsmittel zum Ausleuchten der Folie derart vorsehen sind, da� f�r einen Betrachter, wegen der zwischen ihm und den Beleuchtungsmitteln aufgebauten Folie, die einzelnen Beleuchtungsmittel nicht wahrnehmbar sind.

11. Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie in einer Beleuchtungsvorrichtung eingebaut ist.

12. Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da�, insbesondere zur Steigerung der Arbeitsproduktivit�t von Menschen in einem zu beleuchtenden Raum, welche in der Farbtemperatur und/oder Helligkeit derart steuerbar oder einstellbar ist, da� mittels der Beleuchtungsvorrichtung in dem Raum eine f�r eine bestimmte Witterungslage und/oder Tages- und/oder Jahreszeit typische Farbtemperatur und/oder Helligkeit erzeugbar ist.

13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� an der Vorrichtung Beleuchtungsmittel und eine von diesen ausleuchtbare Mattscheibe derart vorsehen sind, da� f�r einen Betrachter, wegen der zwischen ihm und den Beleuchtungsmitteln aufgebauten Mattscheibe, die einzelnen beleuchteten und unbeleuchteten Beleuchtungsmittel nicht wahrnehmbar sind.

14. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� Mittel zum Steuern der Beleuchtungsvorrichtung vorgesehen sind, mittels denen die Beleuchtungsvorrichtung dynamisch steuerbar ist.

15. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Beleuchtungsvorrichtung dynamisch derart steuerbar ist, da� in dem Raum ein f�r eine bestimmte Witterungslage und/oder Jahreszeit typischer Tagesablauf der Farbtemperatur und/oder Helligkeit erzeugt wird.

16. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Tagesablauf der Farbtemperatur und/oder Helligkeit in �bereinstimmung mit dem nat�rlichen Tageslauf erzeugbar ist.

17. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Tagesablauf der Farbtemperatur und/oder Helligkeit versetzt zu dem nat�rlichen bestimmbaren Tageslauf erzeugbar ist.

18. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Tagesablauf der Farbtemperatur und/oder Helligkeit gedehnt zu dem nat�rlichen Tageslauf erzeugbar ist.

19. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Beleuchtungsmittel eine Vielzahl von einzeln oder gruppenweise in ihrer Intensit�t beeinfussbaren farbigen Lichtquellen umfassen.

20. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Beleuchtungsquellen in ihrer Intensit�t durch die Steuerungsmittel beeinfussbar sind.

21. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� eine Vielzahl von verschiedenfarbigen Beleuchtungsquellen vorgesehen ist.

22. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� alle Beleuchtungsquellen gleicher Farbe oder eine Vielzahl von Beleuchtungsquellen gleicher Farbe gemeinsam in ihrer Intensit�t beeinflu�bar sind.

23. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� Leuchtstoffr�hren als Leuchtquellen vorgesehen sind.

24. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung eine Vielzahl von Zeilen aufweist, wobei jede Zeile aus Lichtquellen gleicher Farbe gebildet ist und die Zeilen im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.

25. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Leuchtquellen jeder Zeile oder die Leuchtquellen aller aus Leuchtquellen der gleichen Farbe gebildeten Zeilen gemeinsam ansteuerbar sind.

26. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� zu gleichen Teilen Leuchtmittel der Farben Rot, Gelb, Blau und Wei� vorgesehen sind.

27. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� zu gleichen Teilen Leuchtmittel der Farben Gelb, Blau und Warmton-Wei� vorgesehen sind.

28. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� da� in der Vorrichtung mindestens eine sich in L�ngsrichtung der Leuchtstoffr�hren erstreckende Zeile von mehreren Leuchtstoffr�hren einer Farbe vorgesehen ist, wobei jeweils eine linke und eine rechte Leuchtstoffr�hre seitlich zueinander versetzt angeordnet sind und der rechte Kopf der linken Leuchtstoffr�hre seitlich neben dem linken Kopf der rechten Leuchtstoffr�hre derart angeordnet ist, da� die Mattscheibe in einer Richtung entlang der Zeile im Bereich der beiden K�pfe homogen ausgeleuchtet ist.

29. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� ein Geh�use zur Aufnahme der Beleuchtungsmittel vorgesehen ist, bei welchem die Stirnseite durch die Mattscheibe gebildet wird, wobei Befestigungsmittel vorgesehen sind, durch die die Mattscheibe derart am �u�ersten seitlichen Rand des Geh�uses l�sbar befestigbar sind, da� im wesentlichen die gesamte stirnseitig sichtbare Fl�che der Mattscheibe von den Beleuchtungsmitteln ausleuchtbar ist.

30. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe zu beiden Seiten der Beleuchtungsmittel vorgesehen ist.

31. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe eine Folie ist.

32. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe eine nahtfreie Folie ist.

33. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe aus nahtfrei miteinander verbundenen Folien besteht.

34. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung in Gestalt eines Raumtrenners ausgebildet ist.

35. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung in Gestalt eines Fensters in einem Raum installiert ist.

36. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung in Gestalt einer Seitenwand in einem Raum installiert ist.

37. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe an den Decken und/oder W�nden eines Raumes l�sbar befestigt ist, wobei der dadurch abgetrennte Teilraum das Geh�use f�r die Vorrichtung bildet.

38. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe umlaufend an Proifilschienen befestigt ist.

39. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Mattscheibe umlaufend mit einem Keder versehen ist.

40. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung staub- und insektenfrei gegen die Umgebung abgedichtet ist.

41. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Steuerungsmittel mit au�erhalb des Raums vorgesehenen Analysemitteln zum Analysieren des nat�rlichen Lichts und/oder im Raum vorgesehenen Analysemitteln zur Analyse des Raumlichts verbunden sind.

42. Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Folie als Mattscheibe dient.

43. Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere nach einem der vorherigen Anspr�che, zur optischen Qualit�tskontrolle von Oberfl�chen eines Objekts mit Beleuchtungsmitteln und einer als Diffusor dienenden Mattscheibe, wobei die Beleuchtungsmittel und die von diesen ausleuchtbare Mattscheibe derart ausgestaltet sind, da� die Mattscheibe von den Beleuchtungsmitteln gleichm��ig ausgeleuchtet sind.

44. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor sich in einer ersten Richtung der Oberfl�che des Objekts erstreckt.

45. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor sich in einer zweiten Richtung senkrecht zur ersten Richtung um die Oberfl�che des Objekts herum erstreckt.

46. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor um die Oberfl�che des Objekt herum einen Winkel von mindestens 100�, maximal 360�, vorzugsweise 160� bis 200� umfa�t.

47. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor in Form einer R�hre oder Halbr�hre ausgebildet ist.

48. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor eine Folie, insbesondere eine Folie nach einem der vorherigen Anspr�che, ist.

49. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� der Diffusor zwischen zwei den Querschnitt des Diffusors bestimmenden Profilen gehalten ist.

50. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Beleuchtungsmittel zum Ausleuchten der Folie derart vorsehen sind, da� f�r einen Betrachter, wegen der zwischen ihm und den Beleuchtungsmitteln aufgebauten Folie, die einzelnen Beleuchtungsmittel nicht wahrnehmbar sind.

51. Elektronisches Vorschaltger�t (EVG), insbesondere in einer Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� an das EVG (30) mehr als zwei Leuchtmittel, insbesondere Leuchtstoffr�hren (R, G, B, W) anschlie�bar sind.

52. EVG nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� ein Gleichrichter (31) und mehrere Hochfrequenzerzeuger (32) vorgesehen sind, wobei der Gleichrichter mit mehreren Hochfrequenzerzeugern verbunden ist.

53. EVG nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das EVG (30) oder der Hochfrequenzerzeuger (32) einen Eingang zum Steuern der erzeugten Frequenz aufweist.

54. EVG, insbesondere nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das EVG oder der Hochfrequenzerzeuger �ber ein Datensignal steuerbar ist.

55. EVG nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das EVG oder der Hochfrequenzerzeuger �ber ein adressiertes Datensignal ansteuerbar ist.

56. EVG nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� die Adresse des EVG oder des Hochfrequenzerzeugers, insbesondere �ber Dippschalter und dergleichen, adressierbar ist.

57. EVG, insbesondere nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das EVG an eine Stromleitung anschlie�bar ist, wobei im EVG eine Schaltung zum Demodulieren eines durch die Stromleitung �bertragenen aufmodulierten Signals vorgesehen ist, wobei das EVG durch das demodulierte Signal gesteuert wird.

58. Verwendung der Vorrichtung nach den vorherigen Anspr�chen, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung zur Steigerung der Arbeitsproduktivit�t und/oder des Wohlbefindens von Menschen in R�umen eingesetzt wird.

59. Verfahren zur Nutzung der Vorrichtung nach den vorherigen Anspr�chen, mit folgenden Schritten:
  1. - Messen der Helligkeit und/oder der Farbtemperatur des nat�rlichen Lichts durch die Mittel zu Analyse des nat�rlichen Lichts,
  2. - Steuern der Helligkeit und Farbtemperatur der Beleuchtungsvorrichtung in Abh�ngigkeit von der gemessenen Helligkeit und/oder der gemessenen Farbtemperatur des nat�rlichen Lichts,
  3. - Wiederholung der vorherigen Schritte.


60. Verfahren zur Nutzung der Vorrichtung nach den vorherigen Anspr�chen, mit folgenden Schritten:
  1. - Messen der Helligkeit und/oder der Farbtemperatur des nat�rlichen Lichts durch die Mittel zu Analyse des nat�rlichen Lichts,
  2. - Messen der Helligkeit und/oder der Farbtemperatur des Raumlichts durch die Mittel zu Analyse des Raumlichts,
  3. - Steuern der Helligkeit und Farbtemperatur der Beleuchtungsvorrichtung in Abh�ngigkeit von der gemessenen Helligkeit und/oder der gemessenen Farbtemperatur des nat�rlichen Lichts, sowie, der gemessenen Helligkeit und/oder der gemessenen Farbtemperatur des Raumlichts
  4. - Wiederholung der vorherigen Schritte.


61. Verfahren zum Aufspannen einer bedruckten Fl�che mit folgenden Schritten:
  1. - Bereitstellen einer die Fl�che bildenden Folie,
  2. - Zurechtschneiden der Folie,
  3. - Versehen der Kanten der Folie mit einem Keder, Bedrucken der Folie,
  4. - zumindest abschnittsweises Erw�rmen und Dehnen der Folie, Befestigen der zumindest derart erw�rmten und gedehnten Folie in einem Rahmen an dem Keder und
  5. - Abk�hlen und dabei Spannen der Folie im Rahmen.


Description:

Die Erfindung betrifft insbesondere eine Beleuchtungsvorrichtung, sowie deren Komponenten und Mittel, sowie Verfahren zum Betreiben derselben und Einsatzm�glichkeiten derselben.

Zur Beleuchtung von nicht ausreichend mit Tageslicht versorgten R�umen sind eine Vielzahl von Beleuchtungsmitteln bekannt. Spots, Schreibtischlampen, Deckenstrahler und andere punktf�rmige Beleuchtungsquellen sorgen f�r eine lokale Beleuchtung z. B. des Arbeits-, Wohn- oder Verkaufsbereichs. Bekannte Nachteile dieser Beleuchtungsarten sind starke Schlagschatten, leichte Verschattbarkeit der anzustrahlenden Fl�che durch beispielsweise den Betrachter, Blendung durch den Leuchtk�rper, ungew�nschte Reflektionen der angestrahlten Objekte, sowie gro�e Helligkeitsunterschiede innerhalb des Raums, die dazu f�hren, da� die Augen einer Person, die zuvor auf den st�rker ausgeleuchteten Bereich geblickt hat, verst�rkt Adaptionsarbeit beim Blick in einen unbeleuchteten Teil des Raumes leisten m�ssen.

In dieser Hinsicht stellen gro�fl�chige Beleuchtungskonzepte eine Verbesserung dar. Eine Vielzahl von nach unten gerichteten Spots (z. B. Halogenspots) oder Leuchtstoffr�hren verteilen das Licht gleichm��iger im Raum und vermeiden damit einen Gro�teil der zuvor genannten Nachteile, wie z. B. Schattenbildung und verst�rkte Adaptionsarbeit des Auges. Die punkt- oder linienf�rmigen Leuchtk�rper geben jedoch das Licht an ihrer Oberfl�che derart konzentriert ab, da� eine Person, die in den Beleuchtungsk�rper blickt, danach geblendet ist.

Eine weitere Verbesserung stellen dort die indirekten Beleuchtungsarten dar. Dazu z�hlen z. B. hinter Streuscheiben angeordnete Leuchtstoffr�hren oder Strahler, die beispielsweise gegen die Decke gerichtet werden und somit f�r eine indirekte Beleuchtung sorgen. Dadurch, da� das Licht sehr gro�fl�chig abgegeben wird, werden die zuvor genannten Nachteile beseitigt.

Allen zuvor genannten Beleuchtungssystemen ist jedoch ein Nachteil gemeinsam, n�mlich, da� das Licht vom Menschen als k�nstliches Licht empfunden und verstanden wird. Eine Vielzahl von Halogenspots erzeugt zwar eine sehr gute Ausleuchtung bei einer Farbtemperatur, die dem nat�rlichen Sonnenlicht sehr nahekommt, ist aber auf zahlreiche Lichtquellen derart verteilt, da� dem Mensch jederzeit bewu�t ist, da� es sich nicht um nat�rliches Licht handelt.

Leuchtstoffr�hren dagegen erzeugen ein viel gleichm��igeres Licht, wobei der Farbton, den diese R�hren ausstrahlen, als besonders k�nstlich und kalt, das hei�t unnat�rlich empfunden wird.

Menschen bevorzugen jedoch nat�rliches Licht. Das Arbeiten oder Leben in einem Raum, der nicht oder kaum mit nat�rlichem Licht versorgt wird, wird nur ungern hingenommen, was sich auch auf die Psyche, Konsumbereitschaft und Arbeitsleistung auswirkt.

R�ume, die mit keinem oder wenig nat�rlichem Licht versorgt werden, haben au�erdem den Nachteil, da� die darin lebenden oder arbeitenden Menschen kein Gef�hl f�r den nat�rlichen Tagesablauf haben. So ist es insbesondere im Winter m�glich, da� Menschen bei Dunkelheit einen beleuchteten Raum betreten, darin den gesamten Tag arbeiten und abends beim Verlassen des hellen Raums wieder in die Dunkelheit treten, mit dem unbefriedigenden Gef�hl, da� es niemals Tag gewesen ist, bzw. der Tag verpa�t wurde. Da bekannterma�en nat�rliches Licht die Psyche st�rkt und sich auch positiv auf die Konsumbereitschaft und Arbeitsf�higkeit auswirkt, ist diese Situation unbefriedigend.

Aus diesem Grund wird dort, wo immer m�glich, nat�rliches Licht durch Fenster oder Oberlichter in ein Geb�ude geleitet. Dieses ist jedoch aus bautechnischer Sicht nicht immer m�glich. Auch gibt es Jahreszeiten und Witterungslagen, bei denen auch der Blick aus dem Fenster wegen der tr�ben oder dunklen Lichtstimmung wenig erbaulich ist.

Es ist demzufolge die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Beleuchtungsvorrichtung f�r R�ume zu schaffen, die die zuvor genannten Nachteile vermeidet und dabei unter anderem die Arbeitsproduktivit�t/das Wohlbefinden der in dem zu beleuchtendem Raum arbeitenden/lebenden Personen steigert.

Diese Aufgabe wird gel�st durch eine Beleuchtungsvorrichtung nach den entsprechenden unabh�ngigen Anspr�chen, sowie Verfahren zum Betrieb einer solchen Vorrichtung in den Verfahrensanspr�chen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abh�ngigen Anspr�che.

Durch die erfindungsgem��e Vorrichtung ist die Farbtemperatur und Helligkeit so einstellbar, da� in dem Raum eine derartige Farbtemperatur und Helligkeit vorherrschen, die z. B. im Freien an einem Sommermorgen bei gutem Wetter vorherrschen w�rde. Je nach Ausgestaltung der erfindungsgem��en Beleuchtungsvorrichtung wird unter einer "typischen Farbtemperatur und/oder Helligkeit" z. B. folgender Effekt verstanden: Beispielsweise kann die Beleuchtungsvorrichtung im gesamten Bereich der Decke, oder aber einen lichtschachtartigen Ausschnitt desselben umfassen. Wenn die Beleuchtungseinrichtung nun auf Sommertag eingestellt wird, dann entsteht f�r den im Raum befindlichen Menschen der Eindruck, da� die Decke des Raumes offen ist und den Blick auf den Himmel gestattet. Dies kann z. B. auch dadurch gesteigert werden, da� ein z. B. f�r die Morgen- oder D�mmerungsstimmung typischer Farbverlauf von orange nach blau an der Decke generiert wird. Auch ist es m�glich, da� der Betrachter die an der Decke montierte gro�fl�chige Beleuchtungsvorrichtung nicht als freien Himmel, sondern als optischluftige Decke, beispielsweise in Gestalt eines Milchglasdaches, einer Markise oder eines Zeltes versteht und daher glaubt, einen intensiven Kontakt zum nat�rlichen Licht zu sp�ren.

Bei einer weiteren Ausgestaltung kommt es im wesentlichen darauf an, da� in dem Raum solche Lichtverh�ltnisse herrschen, wie wenn nat�rliches Licht durch z. B. ein Fenster, ein Milchfenster oder ein Oberlicht in den Raum fluten w�rde. Dabei kommt es nicht darauf an, da� wie bei der direkten Sonneneinstrahlung ein Schlagschatten erzielt wird.

Die Illusion kann dadurch verst�rkt werden, da� dynamische Helligkeitsschwankungen von links nach rechts auftreten, wie sie bei ziehender Bew�lkung beobachtet werden. Diese Effekte k�nnen derart gestaltet sein, da� Helligkeits- oder Farbtonschwankungen lokal auf der Beleuchtungsvorrichtung erzeugt werden, oder aber da� - weitestgehend f�r den Beobachter unterbewu�t bemerkbare - Intensit�tsschwankungen in der gesamten Beleuchtungsvorrichtung vorgenommen werden. In jedem Fall, auch bei einer Kombination der genannten Effekte, entsteht f�r den Beobachter das Gef�hl, er erlebe einen wetterm��ig sch�nen Tag.

Daraus ergibt sich unmittelbar eine Steigerung der Arbeitsproduktivit�t durch gesteigertes Wohlbefinden. Dieser Effekt ist in extrem Ma� dort zu beobachten, wo Menschen in einem normalerweise nicht oder schlecht mit nat�rlichem Licht versorgten Raum arbeiten, wie z. B. in mehrgeschossigen Gro�raumb�ros, Kleinstr�umen, Kellern und gro�en Einkaufszentren. Es ist au�erdem bekannt, da� die Bereitschaft von Konsumenten ein Einkaufszentrum zu besuchen, in diesem zu verweilen und Ums�tze zu t�tigen, in dem Ma�e zunimmt, in dem der Eindruck vermittelt wird, da� eine lichttechnische Verbindung ins Freie besteht. Damit lassen sich auch die weniger lichttechnisch g�nstig gestalteten Fl�chen von Geb�uden intensiver und erfolgreicher nutzen.

Einem Ausf�hrungsbeispiel zur Folge, kommt es dabei im wesentlichen darauf an, da� der Betrachter keine Anhaltspunkte daf�r erh�lt, da� die Beleuchtungssituation keine nat�rliche ist. Demzufolge ist vorgesehen, da� die Beleuchtungsmittel, die die Mattscheibe ausleuchten, durch eine Mattscheibe vor den Augen der Betrachter verborgen sind, und zwar so, da� die einzelnen Beleuchtungsmittel nicht als solche erkennbar sind. Es kommt dabei darauf an, da� die Streuung und Transluzenz der Mattscheibe, deren Abstand von den Beleuchtungsmitteln und der Abstand der Beleuchtungsmittel zueinander derart abgestimmt sind, da� sich die Beleuchtungsmittel nicht auf der Mattscheibe abzeichnen. Der Betrachter w�rde die k�nstliche Beleuchtungssituation durchschauen, wenn z. B. auf der Mattscheibe verschiedene stabartige Beleuchtungsmaxima zu erkennen w�ren und der Beobachter daher auf eine Leuchtstoffr�hre schlie�t.

Unter Mattscheibe wird in diesem Zusammenhang jedes Medium verstanden, welches lichtdurchl�ssig ist ohne durchsichtig zu sein und Licht streut. Eine Mattscheibe ist dann besonders geeignet, wenn sie ein breites Lichtspektrum einschlie�lich der nahen ultravioletten und infraroten Wellenl�ngen durchl��t. Der nahe ultraviolette und infrarote Bereich ist der Grenzbereich zum sichtbaren Licht, dessen Existenz vom Menschen zwar irgendwie wahrgenommen wird, aber f�r das Auge im wesentlichen unsichtbar erscheint. Dieses besonders breite Lichtspektrum verst�rkt insgesamt den Eindruck von nat�rlichem Licht, welches als besonders angenehm wahrgenommen wird.

Die Vorrichtung kann auch in Gestalt einer Wand oder eines Fensters ausgestaltet sein. Man kann z. B. in einer Scheinwand eine fensterartige �ffnung vorsehen und die Mattscheibe hinter dieser �ffnung befestigen, so da� sich f�r den davor stehenden Betrachter die Illusion eines Fensters mit Blick auf den blauen Himmel mit der entsprechenden Leuchtkraft ergibt. F�r alle Illusionen, bei denen der Eindruck eines nat�rlichen Himmels vermittelt werden soll, kommt es darauf an, da� die Mattscheibe textur-, naht- und schmutzfrei ist. Fehlt es n�mlich an Strukturen im Bereich der Mattscheibe, so vermag das Auge nicht den Abstand von der Mattscheibe abzusch�tzen und es entsteht der Eindruck einer Weite, die gr��er ist, als der tats�chliche Abstand zur Mattscheibe.

Besonders gro�z�gig wirkt die Vorrichtung dann, wenn sie die Gr��e einer vollst�ndigen Seitenwand eines Raums einnimmt, wie z. B. eine Fenster, welches gleichsam rahmenlos an Decke, Boden und Seitenw�nden abschlie�t, In einer weiteren Ausgestaltung kann man die Beleuchtungsvorrichtung auch als Raumteiler vorsehen, entweder im Sinne einer spanischen Wand, das hei�t einer Wand, die nicht bis an die Decke reicht und auch beweglich sein kann, oder auch der Gestalt, da� Beleuchtungsmittel vorgesehen sind, die zusammen mit beidseitig von ihnen vorgesehen Mattscheiben eine raumteilende Wand ergeben. Der Vorteil einer solchen Anordnung liegt darin, da� zwei R�ume gleichzeitig mit einer Vorrichtung beleuchtet werden k�nnen, was Installations-, Material- und Energiekosten einspart.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Steuerungseinrichtung f�r die Beleuchtungsvorrichtung vor, um dynamische Beleuchtungseffekte zu erzielen. Eine dynamische Steuerung im Sinne der Erfindung liegt dann vor, wenn z. B. die Helligkeit und/oder Farbtemperatur ver�ndert wird, um einen f�r nat�rliches Licht typischen Effekt zu erzielen, wie z. B. die oben erw�hnten, durch Wolkenzug verursachten Helligkeitsschwankungen, oder aber einen Tagesablauf. Unter dynamisch wird nat�rlich auch jede Steuerung der Beleuchtung verstanden, die einen bestimmten Effekt hervorruft, z. B. "Stimmungsfarben in Discos, in der Werbung, im Verkauf und bei Ausstellungen".

Unter dynamisch steuerbare Beleuchtungseffekte im Sinne der vorliegenden Erfindung f�llt auch eine Ver�nderung/Wandern von Farbzonen, z. B. der Effekt der Morgend�mmerung, bei der von unten kommend eine orange Zone die dar�berliegende blaue Zone zunehmend nach oben verdr�ngt. Dynamisch steuerbar ist somit jeder Effekt, bei dem in einer zeitlichen Abfolge sich die Gesamthelligkeit, Gesamtfarbe, bzw. die Helligkeits- oder Farbverteilung f der Mattscheibe ver�ndert.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, da� die Beleuchtungsvorrichtung in dem Raum eine licht- und farbm��ige Simulation eines Tagesablaufs darstellt. Dabei sind nat�rlich verschiedene Witterungslagen und Jahreszeiten simulierbar. Die Simulation kann in Abh�ngigkeit von der jeweiligen Klimalage gew�hlt werden. Beispielsweise kann w�hrend der kurzen, dunklen Novembertage der Tagesablauf eines sonnigen Novembertages simuliert werden, um das Zeitgef�hl nicht zu irritieren. Umgekehrt kann es auch zweckm��ig sein, in L�ndern und zu Zeiten warmen Klimas die Witterungslage "dichte Bew�lkung" zu simulieren. Dichte Bew�lkung ist gekennzeichnet dadurch, da� es sp�ter hell wird, das Licht einen grauen Eindruck macht, und w�hrend des Tages keine ausgepr�gten Helligkeitsmaxima durch die hochstehende Sonne erkennbar sind. Die Jahreszeiten unterscheiden sich im wesentlichen durch den Sonnenh�chststand, der die Farbtemperatur beeinflu�t, die Tagesl�nge und die Dauer der D�mmerung.

Um das Zeitgef�hl der derart beleuchteten Personen nicht zu irritieren, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, da� die Vorrichtung synchron zu dem nat�rlichen Tageslauf eingestellt ist. Personen in einem Kellerraum erfahren dadurch den Tag so, als wenn sie drau�en w�ren und k�nnen damit ihre innere Uhr auf den Tag synchronisieren. Der nat�rliche Tageslauf wird dabei entweder uhrzeitm��ig, das hei�t theoretisch ermittelt oder anhand der im Freien tats�chlich vorliegenden Helligkeitswerte. Letzteres erm�glicht Personen das widerspruchsfreie Verlassen oder Betreten des beleuchteten Raumes. Dies wird anhand folgendem Beispiel deutlich:

Bei sehr schlechtem Wetter kann es passieren, da� es um f�nf Uhr Nachmittags drau�en fast dunkel ist, w�hrend bei wolkenlosem Himmel eine vergleichbare Dunkelheit erst sehr viel sp�ter gegen halb sieben vorherrschen w�rde. Wird in dem erfindungsgem�� beleuchteten Raum ein Sch�nwettertag uhrzeitm��ig simuliert, so verl��t die darin besch�ftigte Person um f�nf Uhr den Raum im Glauben, es sei noch hell und tritt schlagartig ins dunkle Freie. Dies jedoch zerst�rt seine Illusion, zuvor dem nat�rlichen Licht ausgesetzt gewesen zu sein. Orientiert sich der erfindungsgem��e simulierte Tagesablauf dagegen an der drau�en tats�chlich vorherrschenden Helligkeit, so erlebt man im Raum einen, zwar gegen�ber der tats�chlichen theoretischen Tagesl�nge verk�rzten Tag, diesen Tag aber daf�r wesentlich heller, z. B. mit Sonnenschein. Daraus ergeben sich die bereits genannten vorteilhaften Wirkungen f�r die beleuchteten Personen.

Ein weitere Gedanke der Erfindung ist es, da� ein fiktiver Tagesablauf, z. B. f�r Nachtarbeiter erzeugt wird, der versetz oder zeitlich gedehnt, das hei�t verk�rzt oder verl�ngert, gegen�ber dem nat�rlichen Tag sein kann. Personen, die einen Arbeitsalltag haben, der in die nat�rliche Schlafphase des Menschen f�llt, sp�ren dabei die aufmunternde Wirkung des nat�rlichen Tageslichts. Besonders vorteilhaft ist es daher, wenn der simulierte Tag gegen Schichtende zunehmend dunkel wird, wobei die Illusion dann besonders gelungen ist, wenn zu diesem Zeitpunkt zus�tzlich offensichtlich k�nstliche Beleuchtung, wie beispielsweise Schreibtischlampen, angeschaltet werden. Dadurch wird bei den Personen gegen Ende der Arbeitszeit die Ruhephase lichttechnisch eingeleitet.

Die erfindungsgem��e Beleuchtungsvorrichtung erzeugt das nat�rlich anmutende, dynamisch ver�nderbare Licht durch eine Vielzahl von farbigen Lichtquellen, wobei auf die Farbenlehre verwiesen werden kann. Es ist daher vollst�ndig ausreichend, wenn diese Lichtquellen in ihrer Intensit�t, das hei�t Helligkeit beeinflu�bar sind. Farbige Lichtquellen sind zum einen solche, die in bestimmten Farben wie z. B. rot, gelb, blau strahlen, aber auch die Farben wei�, sowie Leuchtmittel, die aus den oben dargelegten Gr�nden Infrarot- und Ultraviolett-Anteile aufweisen. Obwohl es nat�rlich m�glich ist, jede einzelne Lichtquelle einzeln in ihre Intensit�t anzusteuern, ist es kostenm��ig g�nstiger, die einzelnen Lichtquellen gruppenweise zusammenzufassen und gemeinsam zu regeln. Dies verringert zum einen den apparativen Aufwand und senkt den Energieverbrauch, da die Blind- und Leerlaufleistung nur einmal aufzubringen ist. In einem einfachen Fall, umfa�t die Beleuchtungsvorrichtung drei verschiedenfarbige Leuchtmittel, die in ihrer Intensit�t erfindungsgem�� fest aufeinander abgestimmt sind. Um diese Beleuchtung in ihrer Intensit�t, das hei�t Helligkeit zu beeinflussen, reicht es aus, ein einziges Steuersignal f�r alle Leuchtmittel gleichzeitig zu geben.

In einer anderen Ausgestaltung fa�t man z. B. alle Leuchtmittel der Farbe "Rot" zusammen und beeinflu�t diese gemeinsam in ihrer Intensit�t. Bei der zuvor genannten Vorrichtung mit nur drei Farben, aber einem Vielfachen, an Leuchtquellen, sind also nur drei Steuersignale ausreichend, um die Vorrichtung in Farbtemperatur und Helligkeit zu regeln.

In einer Ausgestaltung sind Leuchtstoffr�hren als Leuchtquellen vorgesehen, da sie einen hohen Wirkungsgrad von Lichtausbeute zu Energiezufuhr haben, Elektronische Vorschaltger�te erm�glichen die Helligkeitsregelung der Leuchtstoffr�hren ("dimmen"), wobei Material- und Energiekosten eingespart werden k�nnen, wenn mehrere Leuchtstoffr�hren von einem elektrischen Vorschaltger�t (EVG) angesteuert werden. Elektronische Vorschaltger�te speisen die Leuchtstoffr�hren mit Strom und sind z. B. �ber ein serielles Datensignal zur Regelung der Helligkeit der angeschlossenen Leuchtstoffr�hren, steuerbar. Die Erfindung betrifft ferner ein neuartiges EVG, welches sp�ter an Hand der Fig. 5 und 6 erl�utert wird.

Es w�re m�glich, in der Vorrichtung Leuchtmittel mit beliebig vielen Farben zu verwenden. Dagegen sprechen jedoch die Kosten und die zu erzielende homogene Ausleuchtung der Mattscheibe. Theoretisch w�ren Leuchtmittel der Farben Rot, Gelb und Blau ausreichend zur additiven Farbmischung aller Farbt�ne. Um jedoch eine gute Ausleuchtung des Raume zu erzielen, ist es notwenig auch neutrale (wei�e) Leuchtmittel vorzusehen. Unter der Farbe Wei� werden alle denkbaren Wei�t�ne verstanden, also auch die sogenannten Warmt�ne, die einen gewissen Anteil Rot, Braun aufweisen.

Bei der Verwendung von Warmtonleuchtmitteln ergibt sich in einer weiteren Ausgestaltung die M�glichkeit, Leuchtmittel der Farbe Rot einzusparen, so da� nur noch die Farben Gelb, Blau und Warmton-Wei� ben�tigt werden. Da Warmton-Wei� einen gewissen Rot-Anteil hat, ist es innerhalb gewisser Grenzen auch m�glich, Rott�ne zu erzeugen, die jedoch weniger intensiv sind. Ein strahlendes Wei� ergibt sich aus der additiven Mischung von Warmton-Wei� mit einem Anteil blau. Bei der zuletzt genannten Ausf�hrung lassen sich Energie- und Materialkosten einsparen und au�erdem ben�tigt die Beleuchtungsvorrichtung nur noch eine geringere Einbautiefe, da r�umlich zwischen zwei Leuchtmitteln der gleichen Farbe nur noch Leuchtmittel mit zwei anderen Farben ben�tigt werden. Denn dadurch, da� nunmehr die Leuchtmittel gleicher Farben dichter beieinander liegen, kann die Mattscheibe n�her an die Beleuchtungsmittel heranr�cken, ohne da� die Ausleuchtung auf der Mattscheibe inhomogen wird.

In einer Abwandlung der Erfindung sind die gleichfarbigen Leuchtquellen, beispielsweise Leuchtstoffr�hren, zeilenartig angeordnet. Dabei kann es ausreichend sein, eine Zeile als Ganzes mit einem Ansteuersignal in ihrer Helligkeit zu beeinflussen. Je nach L�nge der Zeile k�nnen dabei entweder zwei Leuchtstoffr�hren durch ein Vorschaltger�t betrieben werden, oder auch zwei Vorschaltger�te zum Betrieb von vier Leuchtstoffr�hren mit einem einzigen Signal angesteuert werden. Dadurch sinkt der Aufwand bei der Verarbeitung von Steuersignalen.

Da die Einbautiefe der Beleuchtungsvorrichtung mit zunehmenden Abstand gleichfarbiger Beleuchtungsmittel zueinander steigt, ist es besonders platz�konomisch, verschiedene Zeilen von Leuchtmitteln parallel zueinander verlaufen zu lassen.

Bei einer Ausgestaltung der Erfindung mit Leuchtstoffr�hren ergibt sich das Problem, da� zwei Leuchtstoffr�hren gleicher Farbe nicht entlang ihrer L�ngsrichtung in einer Reihe montierbar sind, ohne da� im Kontaktbereich der beiden R�hren auf der Mattscheibe Inhomogenit�ten entstehen. Dies h�ngt damit zusammen, da� die beiden Enden einer Leuchtstoffr�hre (K�pfe) auf einer L�nge von ca. 5 cm weniger Licht geben, als der �brige Teil der Leuchtstoffr�hre. Au�erdem beansprucht das f�r die elektrische Verbindung der Leuchtstoffr�hre vorgesehene Kontaktelement einen gewissen Raum, ohne selber Licht auszustrahlen. Daher bildet sich bei zwei in einer Reihe liegenden Leuchtstoffr�hren im Kopfbereich ein ungef�hr 10 cm langer dunklerer Bereich. Das kann verhindert werden, wenn die beiden K�pfe der benachbarten R�hren nicht mit ihren Stirnseiten gegeneinander sto�en, sondern beide Leuchtstoffr�hren seitlich zueinander versetzt angeordnet sind und der rechte Kopf der linken Leuchtstoffr�hre seitlich neben dem linken Kopf der rechten Leuchtstoffr�hre zum liegen kommt, wobei z. B. eine �berlappung von ca. 10 cm bei Leuchtstoffr�hren vom Typ TLD 58 W ausreichend sind, um eine inhomogene Ausleuchtung einer ca 20 bis 40 cm entfernten Mattscheibe zu verhindern.

Leuchtmittel sind im Sinne der Erfindung dann zu gleichen Teilen vorgesehen, wenn die einzelnen Farben derart vertreten sind, da� in der additiven Lichtwirkung das gesamte Farbspektrum darstellbar ist, das hei�t z. B. keine �bergewichtung der Farbe Rot derart vorliegt, da� z. B. Die Farbe Gelb in vergleichbarer Intensit�t gar nicht darstellbar ist.

Eine weitere Ausgestaltung sieht ein Geh�use vor, in dem die Beleuchtungsmittel verborgen sind und die Mattscheibe derartig mit dem seitlichen Rand des Geh�uses verbunden ist, da� fast die gesamte von au�en sichtbare Fl�che der Mattscheibe von dem Beleuchtungsmittel angestrahlt wird. Dies ist dann der Fall, wenn das Geh�use im Bereich der Mattscheibe sehr d�nnwandig ist und auch im Inneren des Geh�uses keine Hindernisse oder Ausgestaltungen vorliegen, welche die Homogenit�t des Lichts auf der Mattscheibe negativ beeinflussen. Eine solche Ausgestaltung wirkt besonders �sthetisch und vermittelt den gew�nschten Eindruck einer �ffnung ins Freie.

Grunds�tzlich eignen sich als Mattscheibe alle Materialien mit den zuvor genannten lichttechnischen Eigenschaften, wie z. B. Milchglas und streuendes (milchiges) Plexiglas. Diese Materialien sind jedoch teuer, schwer und nur in bestimmten Gr��en herstellbar. Vorteile bieten hier Folien, die beispielsweise als Endlosbahn auf einer Rolle geliefert werden k�nnen. Damit sind auch sehr gro�fl�chige Beleuchtungen zu realisieren. Wenn die Folie nahtlos ist, dann ist die Tiefenwirkung einer gro�fl�chigen erfindungsgem��en Beleuchtung besonders gro�, da der darauf blickende Betrachter auf dieser keine Anhaltspunkte f�r deren Entfernung hat. Aber auch miteinander verschwei�te, z. B. durch Hochfrequenzschwei�en, Folienbahnen haben einen Vorteil gegen�ber Plexiglasfl�chen, deren F�gestellen wegen der Lichtbrechung an den dickeren Kanten des Materials als st�render empfunden werden.

In diesem Sinne ist eine aus nahtfreiem miteinander verbundenen Folien bestehende Mattscheibe besonders vorteilhaft. Unter nahtfrei wird hier eine Verbindung verstanden, bei der das Auge auf der beleuchteten und unbeleuchteten Folie die F�gestellen kaum wahrnimmt.

Im Ausf�hrungsbeispiel wird als Folie ein Produkt aus transluzentem Kunststoff, vorzugsweise PVC eingesetzt, dessen Dicke 0,25 mm nicht �bersteigt. Derartige Folien sind flexibel und k�nnen um ca. 2 bis 6% durch Spannen ausgedehnt werden ohne zu zerrei�en, was f�r das Aufspannen beispielsweise an einem Rahmen, n�tzlich ist. Das Aufspannen verhindert eine wellige oder sogar faltige Oberfl�che. Die Folie unterscheidet sich von Glas auch dadurch, da� sie transluzent, aber nicht durchsichtig ausgebildet ist, so da� dem Betrachter zum einen bei ausgeschalteter Beleuchtung der innere Aufbau der Beleuchtung verborgen bleibt, w�hrend bei eingeschalteter Beleuchtung die Folie ein breites Lichtspektrum einschlie�lich der ultravioletten und infraroten Wellenl�ngen im Grenzbereich zum sichtbaren Licht transmittiert, wobei die Konturen der eingesetzten Lichtquellen f�r den Betrachter nicht sichtbar sind. Ein breites Lichtspektrum ist f�r den Eindruck von nat�rlichem Licht besonders wichtig.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Mattscheibe bzw. die Folie derart beschaffen, da� UV-Strahlung unter 380 nm herausgefiltert wird und damit eine Ausbleichung empfindlicher Materialien im Raum, sowie vorzeitige Alterung verhindert wird.

In einer bevorzugten Ausgestaltung wird durch die Mattscheibe ein Raumteil von einem Raum abgetrennt, wobei der Teilraum das Geh�use f�r die Beleuchtungsmittel darstellt. Dabei reduziert sich der Materialaufwand zur Herstellung einer besonders gro�fl�chigen Beleuchtung, da die Decken und W�nde des Raumes beispielsweise �ber Schienen, die mit einem umlaufenden Keder ausgestattete Mattscheibe in Gestalt einer Folie aufnehmen. Dieses Ausf�hrungsbeispiel wird in Zusammenhang mit den Zeichnungen ausf�hrlich erl�utert.

Wie weiter oben erw�hnt, ist es vorteilhaft, wenn die Mattscheibe texturfrei ist. Leider werden Insekten im besonderen Ma�e von Licht angezogen. Verf�rbungen durch Staub, Dreck und Insekten auf der Innenseite der Mattscheibe werden dadurch verhindert, da� die Vorrichtung nach au�en hin staub- und insektenfrei abgedichtet ist. Dies kann z. B. durch eine umlaufende dichte Verbindung in Gestalt eines Keders, der in die Befestigungsschienen eingeh�ngt ist, geschehen.

Nach einem erfindungsgem��en Verfahren kann die Beleuchtungsvorrichtung dazu genutzt werden, um z. B. in einen Kellerraum die im Freien gemessenen Helligkeitswerte zu simulieren, um die Tagesl�nge zu bestimmen und die Beleuchtung einfach nur in Abh�ngigkeit der Tagesl�nge zu regeln.

Schlie�lich ist es einem weiteren Verfahren nach vorgesehen, bei einem beispielsweise teilweise mit nat�rlichem Licht ausgeleuchteten Raum das Raumlicht zu messen und mittels der Beleuchtungsvorrichtung additiv das Licht dazuzugeben, welches notwendig ist um einen der zuvor beschriebenen, erfindungsgem��en Lichteffekte zu erzielen.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren eingehend erl�utert, und zwar zeigt

Fig. 1 eine Prinzipskizze einer in einem Raum installierten Ausf�hrung der Erfindung,

Fig. 2 die Anordnung von Leuchtmitteln vor dem Mattscheibe als Prinzipskizze,

Fig. 3 eine aus Leuchtstoffr�hren gleicher Farbe gebildete Zeile als Prinzipskizze,

Fig. 4 einen Schnitt durch eine an einer Decke befestigten Schiene zum Befestigen der als Mattscheibe dienenden Folie,

Fig. 5A-5B verschiedene erfindungsgem��e Schaltungen mit verschiedenen EVG und

Fig. 6 eine Prinzipskizze eines erfindungsgem��en EVG.

In einem mit nat�rlichem Licht nur wenig ausgeleuchteten Raum 1, beispielsweise ein Keller oder Innenraum ohne nat�rliche Beleuchtung, ist eine transluzente, wei�e PVC-Folie 20 mit einer Wandst�rke von 0,2 mm parallel zur linken Seitenwand in einem Abstand von ca. 60 bis 80 cm aufgespannt, die an Boden, Decke und den nicht dargestellten Seitenw�nden an einer Schiene 21 befestigt ist. In dem zwischen linker Seitenwand des Raums und PVC-Folie aufgespannten Raum sind von oben nach unten mehrere Zeilen von Leuchtmitteln in Gestalt von Leuchtstoffr�hren R, G, B, W angeordnet, wobei deren Anordnung unter Fig. 3 n�her erl�utert werden wird.

Abweichend von der in Fig. 1 dargestellten Prinzipskizze sind von oben nach unten nicht nur eine Leuchtstoffr�hrenfolge Rot, Gelb, Blau, Wei� R, G, B, W vorgesehen, sondern mehrere dieser Folgen, vorzugsweise vier bis f�nf Folgen F. Um einerseits auf der Folie 20 eine ausreichende Leuchtdichte zu erzielen und andererseits die Einbautiefe d m�glichst gering zu halten, sollten die einzelnen R�hren R, G, B, W so dicht nebeneinander montiert sein, da� sie sich fast ber�hren. Das in Fig. 1 gezeigte Ausf�hrungsbeispiel geht vereinfachend jedoch nur von einer Folge F von Leuchtstoffr�hren aus.

Jede Zeile der Leuchtstoffr�hren wird durch ein Signal 16 in seiner Helligkeit beeinflu�t. Die Addition der Intensit�ten der Leuchtstoffr�hren R, G, B, W auf der Mattscheibe ergibt dann den gew�nschten Farbwert. Eine daf�r vorgesehene, mit den Leuchtstoffr�hren verbundene Steuerung 1 5 �bernimmt die Erzeugung der einzelnen Signale 16. Es ist beispielsweise m�glich, gewisse Farbwerte, die die Beleuchtungsvorrichtung 3 erzielen soll, manuell �ber eine Eingabeeinheit M beim Steuerger�t einzugeben, wie z. B. RAL-Farbt�ne. Alternativ ist das �ber die Eingabeeinheit M das Komponieren und Abspielen sogenannter synthetischer Sequenzen, das hei�t solcher, die nicht dem nat�rlichen Ablauf des Tageslichts entnommen sind, m�glich. Ein Beispiel ist das zeitliche Durchlaufen aller Regenbogenfarben. Die beiden zuvor genannten Betriebsarten eignen sich besonders f�r B�hneneffekte, Verkaufsdisplays oder repr�sentative Eingangsbereiche von Unternehmen, Intensive Farben wirken auf die Psyche der Menschen, was auch in der Verkaufsf�rderung Verwendung findet.

Wenn von oben nach unten mehrere Folgen F von R�hren R, G, B, W vorgesehen sind, wobei das Steuerger�t 15 jede Zeile einer bestimmten Farbe jeweils unterschiedlich ansteuern kann, dann sind auch Farbverl�ufe vertikal von oben nach unten realisierbar, beispielsweise orange im unteren Bereich, gelb im mittleren und blau im oberen Bereich der Folie 20. Derartige Verl�ufe sind dann auch dynamisch steuerbar, das hei�t sie wandern scheinbar von oben nach unten �ber die Folie. Die Ausrichtung der Leuchmittel sind beliebig, d. h. erfindungsgem�� sind die Begriffe "horizontal" und "vertikal" nur relativ zueinander zu verstehen.

Die Beleuchtungsvorrichtung 3 kann auch �ber das Steuerger�t 15 so angesteuert werden, da� beleuchtungstechnisch die Helligkeit und Farbtemperaturen eines Tagesablaufs simuliert werden, z. B. in Abh�ngigkeit der Uhrzeit, was durch die uhrzeitm��ige Steuerung 14 dargestellt wird. Dabei ist es m�glich die nat�rliche Tagesl�nge, oder jede andere Tagesl�nge, beispielsweise einen Sommertag im Winter, zu simulieren.

Weitere interessante Aspekte ergeben sich, wenn ein Au�ensensor 12 mit dem Steuerger�t 15 verbunden ist. Dieser kann genutzt werden, um die Farbtemperatur und Helligkeit im Freien zu messen und �ber das Steuerger�t 15 der Beleuchtung 3 so einzustellen, da� beispielsweise in einem Kellerraum �hnliche Licht Verh�ltnisse wie drau�en vorherrschen oder der Eindruck eines Fenster nach Drau�en simuliert wird.

In einer Abwandlung kann das Signal 12 auch lediglich als Tag-Anfang- bzw. Tag-Ende-Signal verwendet werden, beispielsweise um an einem nebligen Novembertag im Inneren des Geb�udes einen synchron dazu verlaufenden Sonnentag zu simulieren. Durch diese Synchronisation wird die Illusion des nat�rlichen Lichts noch glaubhafter, da die Personen, die den Raum verlassen, nicht mit einer der Simulation vollkommen widersprechenden nat�rlichen Situation (Dunkelheit) �berrascht werden.

In warmen Gebieten oder Jahreszeiten ist es umgekehrt auch m�glich den Raum mit k�hlem Novemberlicht auszuleuchten.

Schlie�lich kann auch im Inneren des zu beleuchtenden Raums ein Sensor 13 postiert sein, der gleichwirkend dem Sensor 12 funktioniert. Dieser �bermittelt die im Raum vorherrschenden Beleuchtungsverh�ltnisse an die Steuerung, die im Wege eines Soll-/Ist- Vergleichs die Beleuchtung 3 derartig regelt, da� ein zu erzielender Beleuchtungseffekt im Raum 1 vorherrscht. Ein Anwendungsbeispiel daf�r sind R�ume, die eine gewisse nat�rliche Lichteinstrahlung erhalten, diese aber nicht ausreichend ist, wie z. B. R�ume mit kleinem Fenster oder dunkele Wolken. Der Sensor 13 ist auch da sinnvoll, wo beispielsweise die Arbeitspl�tze oder Verkaufsfl�chen aus technischem der �sthetischem Grund eine k�nstliche Beleuchtung ben�tigen, beispielsweise Spots. Auch in diesem Fall regelt die Steuerung 15 die Beleuchtung 3 so, da� sich im Raum 1 insgesamt, d. h. additiv die gew�nschte Beleuchtungssituation ergibt. Schlie�lich ist es denkbar, den Sensor 13 in R�umen mit einer an f�r sich ausreichenden Fensterfl�che, das hei�t nat�rlicher Beleuchtung, einzusetzen, wenn die nat�rliche Beleuchtungssituation auf die Stimmung dr�ckt, z. B. langanhaltende dichte Bew�lkung mit Regen. Auch hier kann die Steuerung 15 die Beleuchtung 3 so einstellen, da� insgesamt im Inneren des Raumes ein angenehmeres Lichtklima herrscht.

In allen F�llen hilft das Ausf�hrungsbeispiel aus Fig. 1 und st�rkt das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung bzw. Konsumfreudigkeit der darin befindlichen Personen. Es f�llt den Betroffenen Personen leichter, sich lange in dem Raum aufzuhalten.

Dank ihres �u�erst geringen Eigengewichts lassen sich insbesondere beim Einsatz von speziellen, preiswerten und leichten Klemmprofilen oder -schienen 21 (Fig. 4) mit Folien die gesamte Decke eines beliebig gro�en Raumes in eine einzige Leuchte verwandeln - die gesamte Decke des Raumes wird zu einer einzigen, gro�en Leuchtfl�che. Es lassen sich komplizierteste Grundrisse realisieren, selbst im Raum befindliche S�ulen stellen kein Hindernis dar. Die bisher unvermeidliche "Rasterwirkung" herk�mmlicher Lichtdecken aus rasterelementartigen Einzelleuchteneinheiten ist daher nicht mehr zwingendes Gestaltungsmerkmal. Durch die Installation zwischen Decke und Boden lassen sich auch auf einfache Weise auch Lichtw�nde herstellen.

Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgem��e Beleuchtungsvorrichtung mit zwei Folgen F, F' von zeilenartig angeordneten Leuchtstoffr�hren W, R, G, B bzw. W', R', G', 8'. Um die Illusion des nat�rlichen Lichts nicht zu gef�hrden, ist es n�tig, da� auf der Mattscheibe 20 keine Helligkeitsmaxima entstehen, die dem Beobachter Aufschlu� darauf geben k�nnen, da� unter dieser Mattscheibe Leuchtstoffr�hren verborgen sind. Dabei sind drei Parameter entscheidend, n�mlich die Transluzenz der Folie 20, der Abstand d zwischen Leuchtenoberfl�che und Folie sowie der Abstand a zweier benachbarter Zeilen von Leuchtstoffr�hren der gleichen Farbe, z. B. W, W'. Grunds�tzlich kann a um so gr��er gew�hlt werden, je gr��er d ist. Im Interesse einer geringen Bautiefe (Materialkosten, Raumverbrauch) und einer ansprechenden Leuchtdichte der Vorrichtung, wird man den Abstand a so klein wie m�glich w�hlen, das hei�t g�nstigstenfalls den vierfachen Durchmesser einer Leuchtstoffr�hre, wenn die Leuchtstoffr�hren unmittelbar nebeneinander liegen. Aus thermischen Gr�nden und mit Hinblick auf die in Fig. 3 n�her erl�uterte besondere zeilenartige Anordnung der R�hren, ist dies jedoch nicht immer m�glich. Daher betr�gt z. B. bei Leuchtstoffr�hren vom Typ TLD 58 W der Abstand der Mittelachsen der R�hren typischerweise 20 bis 30 cm bei einem Abstand d der Leuchtmittelebene von der Mattscheibe von 20 bis 40 cm.

Die Vorrichtung l��t sich dann preiswerter bauen, wenn die R�hren gleicher Farbe (z. B. W, W'), aber unterschiedlicher Folge F, F' gemeinsam angesteuert werden. Dies geht jedoch zu Lasten der Beleuchtungseffekte, da in diesem Fall kein Farbverlauf �ber die Fl�che der Folie 20 erzielbar ist.

Fig. 3 erl�utert schlie�lich eine erfindungsgem��e vorteilhafte zeilenm��ige Anordnung von Leuchtstoffr�hren gleicher Farbe. Leuchtstoffr�hren haben an ihren �u�eren Enden einen Kopfbereich 18 mit geringerer Leuchtintensit�t als der dazwischenliegende Bereich, Au�erdem ist im Kopfbereich 18 ein elektrisches Kontaktelement 17 vorgesehen. Es verbietet sich daher, die Leuchtstoffr�hren entlang ihrer L�ngsachse hintereinanderliegend anzuordnen, da dann die Mattscheibe im Bereich der beiden aneinandersto�enden K�pfe 18 dunkler, das hei�t inhomogen ausgeleuchtet w�re. Diesem kann dadurch begegnet werden, da� die R�hren wie in Fig. 3 dargestellt, im Kopfbereich entlang der Zeilenachse Z versetzt zueinander angeordnet sind, wobei die zueinander benachbarten K�pfe 17, 18 zweier R�hren R1, R2 gleicher Farbe sich um einen Bereich L �berlappen. Die Helligkeiten der beiden im Kopfbereich 18 dunkleren Zonen addieren sich damit leuchtst�rkenm��ig, so da� sich auch im gemeinsamen Kopfbereich eine Helligkeit wie im Bereich der �brigen R�hre ergibt. Vorzugsweise liegen die K�pfe der benachbarten R�hren seitlich aneinander.

Die Erfindung betrifft au�erdem, insbesondere als Komponente f�r die beschriebene Beleuchtungsvorrichtung, eine bedruckte Folie, sowie ein Verfahren zum Aufspannen derselben.

Es ergeben sich weitere Vorteile, wenn die als Mattscheibe verwendete Folie 20 bedruckt ist.

Plakate, sowie Gro�fl�chenplakate sind bekannte Werbemittel, bei denen eine meist auf Papier gedruckte Werbebotschaft auf eine Fl�che geklebt oder gespannt wird. Zur besseren Lesbarkeit oder um Aufmerksamkeit zu wecken, werden derartige Plakate h�ufig von der Vorderseite oder Seite angestrahlt. Diese Form der Beleuchtung bringt verschiedene Nachteile f�r die Optik mit sich, insbesondere f�hrt das Papier, welches h�ufig nicht frei von Verwerfungen ist, zu st�renden Lichtreflexen, die von der Beleuchtung stammen und au�erdem wird die Oberfl�chenstruktur oder Welligkeit des Papiers sichtbar. Dar�ber hinaus empfindet der Betrachter hintergrundbeleuchtete Objekte als intensiver und widmet Ihnen mehr Aufmerksamkeit. Daher ist es beispielsweise an Bushaltestellen und in der Stadtwerbung �blich, beleuchtete K�sten vorzusehen, in derem Inneren eine hinterleuchtete Werbebotschaft auf bedrucktem Papier zwischen Glas bzw. Plexiglas eingespannt ist. Demzufolge ist neben einem steifen Rahmen auch ein Diffusor (zum Beispiel Milchglas) und eine Abdeckscheibe aus Plexiglas oder Glas in Gr��e der Werbebotschaft vorgesehen. Eine derartig Vorrichtung wird dadurch schwer und f�r den Transport unhandlich. Der statisch komplizierte aund aufwendige Aufbau macht die Erstellung gr��erer Fl�chen, von zum Beispiel 10 � 10 m, transporttechnisch und statisch unm�glich. Dies gilt sowohl f�r hinter einer Glasfl�che aufgespannte Plakate, als auch f�r bedrucktes Plexiglas oder bedruckte Glasfl�chen.

Es ist ferner bekannt, zu Zwecken der Werbung eine aufgerollte, bedruckte Folie mit mehreren Motiven, zum Beispiel Werbungen, bildweise �ber eine hinterleuchtete, matte Fl�che laufen zu lassen, Nachteil dieser sogenannten Wechselwerbung ist, da� die bedruckte Folie nicht falten- oder wellenfrei ist, da sie nicht in alle Richtungen unter Eigenspannung gesetzt wird, insbesondere zur Seite. Daraus ergeben sich die zuvor genannten Nachteile und die Folie wird als unansehlich empfunden.

Es ist demzufolge die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die zuvor genannten Nachteile zu vermeiden und Kosten zu senken.

Diese Aufgabe wird gel�st durch eine Folie nach den entsprechenden unabh�ngigen Anspr�chen, sowie Verfahren zum Aufspannen derselben. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abh�ngigen Anspr�che.

Die erfindungsgem�� bedruckte und in einem Rahmen aufgespannte Folie erm�glicht gr��ere hinterleuchtete Werbefl�chen. Diese k�nnen insbesondere statisch einfacher und leichter ausgelegt werden. Eine aufgespannte Folie mu� nicht durch optisch st�rende Zwischenstreben gehalten werden. Die bedruckte Folie mit einer Werbebotschaft ist wegen ihrer Falt- oder Rollbarkeit transportabel und einfacher zu handhaben und weist ein geringeres Gewicht als zum Beispiel das oder Plexiglasfl�chen vergleichbarer Gr��e auf. Es ist wird daher der wiederholte Auf- und Abbau erleichtert und saisonal wiederkehrende Dekorationen (Weihnachten, etc.) sind m�glich. Dadurch, da� die hinterleuchtete Werbefl�che besonders gro� gestaltet werden kann, kann diese eine Doppelfunktion aus�ben, n�mlich die Beleuchtung eines Raumes durch die Werbebotschaft. Im Extremfall ist die gesamte Werbefl�che zugleich die Beleuchtung f�r einen Raum. Die Farbe der Werbefl�che bzw. deren vorherrschender Farbton wirkt wiederum unmittelbar auf die Stimmung der in dem Raum befindlichen Personen. Es ist ein Ziel von Werbung, die Stimmung der Zielgruppe zu beeinflussen.

Es ist ferner m�glich, eine neuartige Form der Werbung zu praktizieren, bei der die unbedruckte Folie zum Beispiel eine �ber eine gesamte Wand verlaufende Gro�fl�chenleuchte der zuvor beschriebenen Art bildet und nur ein vergleichsweise kleiner Ausschnitt durch Bedrucken f�r Werbung genutzt wird. Die Werbung steht gleichsam frei im Raum, der durch die unbedruckte Folie gleichm��ig ausgeleuchtet wird. Es wurde bereits beschrieben, da� die Entfernung zu einer, durch eine Gro�fl�chenleuchte gebildeten Wand, f�r den Betrachter schwer absch�tzbar ist. Je nach Intensit�t der Beleuchtung merkt der Betrachter �berhaupt nicht, da� die Werbung hinterleuchtet ist.

Das Bedrucken der Folie erm�glicht dar�ber hinaus Gro�fl�chenleuchten mit weniger Leuchtmitteln, die daf�r steuerungstechnisch und materialm��ig kosteng�nstig in einem gr��eren Abstand angeordnet sein k�nnen, wenn die Folie durch Bedrucken lokal unterschiedliche Transparenzen aufweist. Helligkeitsunterschiede auf der Folie, die durch unterschiedliche Abst�nde zu den Leuchtmitteln herr�hren, k�nnen dadurch ausgeglichen werden. Stellen, an denen zum Beispiel das hinter der Folie angeordnete Leuchtmittel sich durch vermehrte Helligkeit abzuzeichnen scheint, werden einfach entsprechend bedruckt, soda� f�r den Betrachter eine scheinbar gleichm��ige Ausleuchtung der Folie erreicht wird.

Vorteilhafterweise hat die als Mattscheibe bzw. Diffusor f�r eine Gro�fl�chenleuchte dienende Folie, bzw. die zu bedruckende Folie, die folgenden Eigenschaften:

Die Transmission, das hei�t das in den zu beleuchtenden Raum durchgelassene Licht sollte 60 bis 80% betragen. Der Transmissionsgrad sollte gleichm��ig �ber alle Wellenl�ngen des sichtbaren Lichts sein und eine Farbver�nderung bei der Transmission bewirken. Daher sind insbesondere opake, das hei�t farblich neutrale Folien zu bevorzugen. Bei gegebener Transmission ist eine hohe Lichtstreuung zu bevorzugen. Je gr��er die Lichtstreuung, umso schwerer ist ein hinter der Folie verstecktes Beleuchtungsmittel in Form von Helligkeitsmaxima erkennbar. Da die Folie st�ndig dem Licht und der W�rme der Beleuchtungsquelle ausgesetzt ist, muss die Folie W�rme- und UV-best�ndig sein, um ein langlebiges, gut wartbares Produkt zu erhalten. Bei einer nicht dauerhaft w�rmebest�ndigen Folie tritt u. a. Weichmacherwanderung auf, das hei�t die Folie wird br�chig.

Um die Folie bei Gro�fl�chenleuchten bzw. Werbemitteln in Geb�uden einsetzen zu k�nnen, sind diese schwer entflammbar, zum Beispiel entsprechend der Brandschutzklasse B1, sowie schwach qualmend (Q1�, Norm 3800).

Gro�fl�chenleuchten bzw. Werbemittel erm�glichen dar�ber hinaus eine Schalld�mpfung in R�umen. Gro�e Werbefl�chen oder Leuchten konventioneller Art, beispielsweise mit einer Plexiglas oder Glasscheibe verschlechtern die Akustik eines Raumes, da sie wegen ihrer gro�en glatten Fl�che Echos bilden bzw. durch Schallwellen angeregt werden, wodurch Klirr- und Schepperger�usche entstehen k�nnen.

Erfindungsgem�� kann die Nachhallzeit insbesondere im tiefen und mittleren Frequenzbereich reduziert werden, das hei�t die Sprachverst�ndlichkeit wird erheblich verbessert. Daraus ergibt sich eine Verbesserung der Raumakustik besonders in gro�en R�umen mit Publikumsverkehr oder l�rmintensiven Umgebungen. Die beschriebene Folie, die nat�rlich auch mit einem Dekor bedruckt als nichtdurchleuchtete Wand- oder Deckenverkleidung verwendet werden kann, erf�llt drei Aufgaben zugleich: sie dient als Diffusor und beleuchtet daher den Raum gleichm��ig, sie tr�gt einen hintergrundbeleuchteten Aufdruck, der zum Beispiel als Werbebotschaft dienen kann und dient schlie�lich der Verbesserung der Akustik des Raumes. Bei lichtundurchl�ssigen Folien entf�llt die Beleuchtungsfunktion.

Die in einem Rahmen aufgespannte Folie ist unter Eigenspannungen gesetzt, wodurch die Folie ohne Verwerfungen und Falten aufgespannt ist. Es werden unter W�rme oder Druck verformbare Folien ben�tigt, um die Folie langfristig gespannt zu halten. Eine Folie, die in der Herstellung kalandriert wird, das hei�t L�ngs- und Querspannung in das Material eingebracht erh�lt, wobei sich nach dem Aufspannen die Spannungen �ber mehrere Jahre abbauen und somit die Folie automatisch nachspannen, vermeidet ein Durchh�ngen der Fl�che. Zum Bedrucken sind daher s�mtliche Druckverfahren, die in mehrere Arbeitsschritten verschiedenfarbige Raster aufbringen ungeeignet, da die Positioniergenauigkeit beim zweiten oder dritten Druckdurchgang nicht genau genug ist. Es k�me wegen der Verformbarkeit zu Verschiebungen, durch die die verschiedenfarbigen Rasterpunkte ung�nstigstenfalls �bereinander statt nebeneinander gedruckt werden. F�r das Bedrucken der Folie kommen insbesondere Plotter, Thermosublimationsdrucker oder Tintenstrahldrucker, insbesondere solche mit UV-best�ndiger, sogenannter pigmentierter Farbe, in Betracht.

Die Ger�te f�r die zuvor genannten Druckverfahren sind nur in ihrer Breite, zum Beispiel auf 2 Meter begrenzt; in der L�nge hingegen sind sie theoretisch f�r beliebig lange zu bedruckende Folienbahnen geeignet. Die Aufl�sung, das hei�t die Detaildichte pro Fl�cheneinheit auf der derart bedruckten Folie kann daher beliebig gro� sein und kann ohne R�cksicht auf die Gr��e (= L�nge) der Folienbahn gew�hlt werden. Dadurch sind neuartige Werbefl�chen m�glich, die auch von Nahem h�chsten Anspr�chen an Bildsch�rfe und Aufl�sung entsprechen, aber dennoch in ihrem Format theoretisch unbegrenzt sind. So k�nnen mehrere zum Beispiel 1,50 m breite Bahnen an ihren L�ngskanten durch Hochfrequenzschwei�verfahren oder dergleichen miteinander verbunden werden. Bei entsprechender Ausgestaltung kann also eine Wand geschaffen werden, die sowohl zum Betrachten von der Ferne, als auch von der N�he geeignet ist. Plakate sind �blicherweise im Rasterdruck hergestellt und f�r die Ansicht von der Ferne konzeptioniert, also nicht so vielseitig verwendbar, wie folgendes Beispiel zeigt:

Sechs erfindungsgem�� bedruckte Folienbahnen von 15 � 1,5 m sind an ihren L�ngskanten miteinander verschwei�t, so da� sich eine Gesamtfl�che von 9 � 15 m ergibt. Die Bahnen sind so bedruckt, da� der Gesamteindruck einer Winterlandschaft auch aus einer Entfernung von 20 m oder mehr gegeben ist. Insofern entspricht Wirkung in etwa einem bedruckten Gewebe, wie es im Ger�stbau zu Werbe- oder Dekorationszwecken verwendet wird - mit der Ausnahme, da� derartige Fl�chen nicht gleichm��ig wegen des Ger�sts hinterleuchtet werden k�nnen. Durch die gleichm��ige, r�ckw�rtige Ausleuchtung und die beschriebenen Transmissionseigenschaften der Folie wirkt diese bedruckte Fl�che daher besonders intensiv auf den Betrachter, dessen Umgebung u. a. von der Folie zugleich ausgeleuchtet wird. Die erfindungsgem��e Folie, sowie das ausgew�hlte Druckverfahren, erm�glichen jedoch gleichzeitig ein hochaufl�sendes Bedrucken der Folie, so da� auch der unmittelbar vor der Folie stehende Betrachter drucktechnisch hochwertige Informationen angeboten bekommt. Im oben genannten Beispiel kann beispielsweise die Folie mit im Nahbereich lesbaren Geschenkideen und Produktinformationen bedruckt sein. Wegen des im Ger�stbau zu Werbezwecken eingesetzten Gewebematerials bzw. dessen Beschaffenheit, ist dieses auf die Betrachtung aus der Ferne eingeschr�nkt.

Weitere Variationsm�glichkeiten ergeben sich daraus, da� die Folie r�ck- oder vorderseitig zus�tzlich beleuchtet wird, beispielsweise durch Bilderzeugungsmittel, wie zum Beispiel Diaprojektoren, Spots, Schablonen oder Videobeamer. Die Kombination von derartigen Bilderzeugungsmitteln und hintergrundbeleuchteter, insbesondere bedruckter, transparenter Folie, erm�glicht weitere neuartige nachfolgend beschriebene Werbeeffekte:

Ein auf Folie aufgedruckter und hintergrundbeleuchteter Adventkranz mit Kerzen wird im Bereich der Kerzen von Spots verst�rkt ausgeleuchtet, so da� der Eindruck brennender Kerzen entsteht. Der Spot kann zum Beispiel form- und farbm��ig in Gestalt einer Kerze ausgebildet sein oder ein Videobeamer wird zur Projektion einer flackernden Kerze verwendet. Auch die Kombination eines erfindungsgem�� durch Druck hergestellten hochaufl�senden Bildes auf einer vergleichsweise gro�en Folie mit einem nur auf einem vergleichsweise kleinen Gebiet der Folie von einem Videobeamer projizierten Bildes mit entsprechend hoher Aufl�sung, l��t den Gesamteindruck eines ungew�hnlich gro�en und dennoch ungew�hnlich hoch aufl�senden Bildes zu. Derartige Effekte werden noch verst�rkt, wenn das Bilderzeugungsmittel selber beweglich oder schwenkbar in Bezug auf die Folie angeordnet ist, wie aus DE-101 60 171.9 (Vorrichtung zum Projizieren) bekannt ist. Eine derartige Vorrichtung ist besonders gut mit der erfindungsgem��en Folie oder der Vorrichtung zum Beleuchten kombinierbar zur Erzielung neuartiger, die Aufmerksamkeit weckender Licht- und Beleuchtungseffekte.

Die Kombination aus Gro�fl�chenleuchte und Werbemittel sorgt daf�r, da� letzteren besondere Aufmerksamkeit, auch durch Erzeugung geeigneter Stimmung durch Farbe und Licht, gewidmet wird.

Im Sinne der Erfindung besonders geeignete Folien k�nnen insbesondere aus PVC mit Additiven zur Verbesserung der Brandfestigkeit bestehen und haben eine Dicke von 0,1 bis 0,4 mm, vorzugsweise 0,14-0,20 mm. Eine derartige Folie wird zum Beispiel von der Firma " . . . der Kluth", Hilden unter der Bezeichnung "atensio-lux" vertrieben.

Das erfindungsgem��e Verfahren zum Aufspannen einer Fl�che ist auch dann durchf�hrbar, wenn der Schritt "Bedrucken" zu einem fr�heren oder sp�teren Zeitpunkt erfolgt.

Die Erfindung betrifft au�erdem eine Beleuchtungsvorrichtung f�r die eualit�tskontrolle, insbesondere eine solche mit den zuvor beschrieben Merkmalen und Komponenten.

Nach der Herstellung einer lackierten Oberfl�che wird diese meist einer optischen Qualit�tskontrolle unterzogen, um unerw�nschte Oberfl�chenfehler und -strukturen, Bl�schen oder vergleichbare Verunreinigungen der Oberfl�che zu entdecken. In der Regel wird eine Oberfl�che ohne jede Oberfl�chenstruktur, das hei�t eine glatte und ggf. spiegelnde Oberfl�che bevorzugt. Die eualit�tskontrolle findet beispielsweise in der Automobilindustrie manuell, das hei�t durch das menschliche Auge statt. Zu diesem Zweck werden die lackierten Fahrzeuge oder Fahrzeugteile durch eine Vielzahl von Spots ausgeleuchtet, um eine m�glichst gleichm��ige Ausleuchtung der zu begutachtenden Oberfl�che zu erreichen. Die Beleuchtungsquellen sind jedoch punktuell. Daraus ergeben sich verschiedene Probleme f�r die mit der Begutachtung besch�ftigten Personen, die daher h�ufig Pausen einlegen m�ssen. Das Auge muss vermehrt Adaptionsleistungen erbringen und ist zahlreichen Blendungen u. a. durch die spiegelnde Oberfl�che ausgesetzt. Diese Helligkeitsunterschiede ergeben sich daraus, da� die Leuchten extrem hell sind, der �brige Teil der Werkshalle vergleichsweise dunkel und die Oberfl�che des Wagens je nach Lacktyp vergleichsweise hell oder dunkel ist. Je nach Beleuchtungssituation spiegeln sich die einzelnen Leuchtquellen auf dem Lack, was die Auswertung der Oberfl�che sowohl durch das menschliche Auge, als auch durch automatisierte Bildanalysesysteme erschwert.

Es ist demzufolge die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Beleuchtungsvorrichtung f�r die eualit�tskontrolle zu schaffen, die die zuvor genannten Nachteile vermeidet und preiswerter und einfacher zu installieren ist.

Diese Aufgabe wird gel�st durch eine Beleuchtungsvorrichtung nach den entsprechenden unabh�ngigen Anspr�chen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abh�ngigen Anspr�che.

Die erfindungsgem��e Gro�fl�chenleuchte bietet hier Vorteile gegen�ber der �blichen Beleuchtungspraxis. Die Blendwirkung f�r das Auge ist geringer, da die Gro�fl�chenleuchte �ber ihre gesamte Fl�che einheitliche Helligkeitswerte liefert. Wenn zwei W�nde und die Decke der Begutachtungsstation durch die Gro�fl�chenleuchten gebildet werden, spiegelt sich insbesondere auf dem Lack der Fahrzeuge nicht mehr die Kontur einer einzelnen Leuchte, die die Aufmerksamkeit des menschlichen Auges oder eines automatisierten Bilderfassungssystems und - Auswertungssystems ablenkt bzw. irritiert.

In einer besonders vorteilhafte Ausgestaltung ist die erfindungsgem��e Beleuchtungsvorrichtung r�hren- oder tunnelartig, insbesondere aus einem St�ck aufgebaut. Diese �blicherweise komplizierte Geometrie kann mit der erfindungsgem��en Folie besonders leicht realisiert werden, da diese zwischen zwei U-f�rmigen und den Tunnelquerschnitt bildenden Profilleisten aufgespannt sein kann. Dies hat den Vorteil, da� die Beleuchtung einfach aufzubauen, leicht, transportabel und kosteng�nstig ist. Das Tunnelgew�lbe leuchtet absolut gleichm��ig, da keine mechanischen Elemente, beispielsweise Streben, die Folienoberfl�che unterbrechen. �bliche Systeme beinhalten einzelne Leuchtsegmente, wobei an der Verbindungsstelle zweier Segmente sich eine Abschattung oder Verdunkelung ergibt. Dasselbe gilt bei der Verwendung von st�tzenden Streben.

Durch die absolut homogene Ausleuchtung wird erstmals bei der Lackkontrolle der Einsatz eines vollautomatischen Bilderfassungs- und Analysesystems erm�glicht.

Die Erfindung betrifft ferner neuartige EVG, d. h. Elektronische Vorschaltger�te, welche die Leuchtstoffr�hren mit Strom speisen und z. B. �ber ein serielles Datensignal zur Regelung der Helligkeit der angeschlossenen Leuchtstoffr�hren, steuerbar sind.

EVG sind elektronisch regelbare Vorschaltger�te f�r Leuchtstoffr�hren. Sie sind erh�ltlich als Einzel- oder Doppel EVG, d. h. f�r ein oder zwei R�hren, jeweils ausgelegt f�r unterschiedliche Leistungen. Die elektronische Regelung erfolgt bislang, wie in Fig. 5A, �ber eine separate Steuerleitung oder �ber eine spezielle Schnittstelle mit z. B. Western-Steckern.

Insbesondere bei Gro�fl�chenleuchten kommen Systeme von Leuchtstoffr�hren zum Einsatz, die in gro�er Anzahl verwendet werden, um gro�e Fl�chen gleichm��ig auszuleuchten. Davor wird ein Diffusor eingesetzt, der mit den Leuchtstoffr�hren eine blendfreie, gleichm��ige Beleuchtung erm�glicht. F�r verschiedene Farben, Farbspiele oder farbige Wolken muss das mehrfache an Leuchtstoffr�hren der jeweiligen Farben montiert werden. Die Leuchtstoffr�hren werden dazu im Werk auf Platten, z. T. gegeneinander versetzt angeordnet, vormontiert.

Jedoch ist der Verdrahtungsaufwand f�r die Anzahl der EVG bei der Vielzahl der einzusetzenden Leuchtstoffr�hren sehr hoch, d. h. Lohn- und Materialintensiv. Ferner wird durch die Schaltung Raum beansprucht. Hinzu kommt die Verkabelung f�r die Steuerung/das Datenkabel.

Es ist daher ein Ziel der Erfindung, neuartige EVG zu schaffen, welche preiswerter sind, sowie insbesondere einfacher zu verdrahten, montieren und anzusteuern sind.

Diese Aufgabe wird gel�st durch ein EVG nach dem entsprechenden Hauptanspruch. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abh�ngigen Anspr�che.

Das erfindungsgem��e EVG kann mehr als zwei Leuchtstoffr�hren versorgen. Dies erm�glicht im Idealfall den Anschlu� aller Leuchtstoffr�hren einer Farbe bzw. Dimmgruppe an ein EVG. Daraus ergibt sich, neben der Reduzierung der Kosten und des Materialaufwandes, eine Reduzierung der Verlustleistung (Abw�rme). Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, da� das EVG einen gemeinsamen Gleichrichter f�r alle angeschlossenen Leuchtmittel aufweist, wobei jedoch je ein Hochfrequenzerzeuger f�r jedes Leuchtmittel an den gemeinsamen Gleichrichter angeschlossen ist.

Wenn alternativ oder in Kombination mit dem zuvor genannten Ausgestaltungsbeispiel jedes EVG erfindungsgem�� adressierbar und damit an einen Datenbus anschlie�bar ist, reduziert sich bei entsprechender Steuerung der Verkabelungsaufwand. Es ist nicht mehr n�tig, jedes EVG mit einer eigenen Daten- oder Steuerleitung an die Steuerung anzuschlie�en. Die Adresse kann fest vergeben sein (Chip), oder variabel (EPROM, Speicherelement, DIP-Schalter).

Die ansteuerbaren Dimmstufen (0 bis 100%) je EVG werden auf den z. B. 2-adrigen Bus gegeben und erreichen das anzusteuernde, �ber eine interne oder externe Schaltung adressierte EVG. Es ist nunmehr m�glich, jedes EVG (= eine oder mehrere Leuchtstoffr�hren) direkt anzusteuern oder auch gleichzeitig verschiedene Farb- bzw. Dimmgruppen �ber ein einziges adressiertes Signal zu steuern. Dazu kann jedes einzelne EVG z. B. �ber DIP-Schalter eine Adresse erhalten und f�r die Daten adressierbar sein. F�r z. B. Gro�fl�chenleuchtensysteme ergeben sich folgende Vorteile:

  • 1. Es ist nur ein Bus (Ringleitung) f�r alle EVG zur Steuerung notwendig.
  • 2. Die komplette Installation der EVG erfolgt ungeachtet deren zuk�nftiger Zugeh�rigkeit zu einer Dimm- oder Farbgruppe. Die Zuordnung kann z. B. jederzeit durch Umlegen der DIP-Schalter "programmiert" werden, z. B. erst beim Einsetzen der R�hre oder �ber entsprechende softwarem��ige Adressierung der Daten.
  • 3. Es gibt keine Fehlverkabelungen von Steuerleitungen mehr. Bei Fehlfunktionen entf�llt die "Kabelverfolgung" und das "Kabelumlegen". Es reicht das Umlegen der Dip-Schalter,
  • 4. Alle EVG sind grunds�tzlich gleich und �berall einsetzbar.
  • 5. Im Schadensfall ist ein Austausch ist problemlos m�glich, da keine speziellen, festen Adressen im EVG vorhanden sind.
  • 6. Beim Austausch der EVG mu� die Steuerung in keinem Punkt umprogrammiert werden.
  • 7. Das System kann modifiziert oder erweitert werden, ohne die bisherige Verkabelung zu �ndern.

Wenn alternativ oder in Kombination mit den zuvor genannten Ausgestaltungsbeispielen jedes EVG erfindungsgem�� �ber die Stromleitung sowohl mit Strom versorgt wird, als auch durch ein z. B. aufmoduliertes Signal in seiner Helligkeit gesteuert wird, entfallen die Datenleitungen zu jedem EVG. Verlege-, Anschlu�- und Arbeitsaufwand sinken.

Wenn dar�ber hinaus erfindungsgem�� der Datenbus von der Stromleitung und einem auf diese aufmodulierten Signal gebildet wird, reicht zur Ansteuerung jedes einzelnen EVG nur der Anschlu� an eine einzige Stromleitung (Parallelanschlu� aller EVG), die an eine entsprechende Steuerung (Signalgenerator) angeschlossen ist. Es reduziert sich bei entsprechender Steuerung der Verkabelungsaufwand weiter, da die EVG nur noch mit der Stromversorgung verbunden werden muss. Es ist insbesondere nicht mehr n�tig, jedes EVG mit einer eigenen Daten- oder Steuerleitung an die Steuerung anzuschlie�en. Es wird ausschlie�lich ein Kabelanschlu� der EVG an die Stromversorgung (2- oder 3-adrig) notwendig.

Die Auswertung der Steuersignale am EVG kann durch einen externen Signalempf�nger geschehen, der im einfachsten Fall zwischen Stromversorgungsleitung und Netzeingang des EVG gesteckt wird. Dieser filtert die Steuerimpulse heraus und stellt diese per kurzem Kabel und Westernstecker dem gleichen EVG an der �blichen Schnittstelle wieder zur Verfugung. Der externe Signalempf�nger hat den Vorteil, da� handels�bliche, preiswerte und verbreitete EVG mit konventionellem Dateneingang (Seriell, Analog, etc.) weiter benutzt werden k�nnen, Vorhandene Aufbauten k�nnen modifiziert werden. Ein interner Signalempf�nger hat dagegen den Vorteil, da� das EVG besonders kompakt ist und einfach zu montieren bzw. zu verdrahten ist.

Alternativ oder in Kombination mit den zuvor genannten Ausgestaltungsbeispielen wird vorgeschlagen, insbesondere eine Grossfl�chenleuchte in Fl�cheneinheiten zu unterteilen und jeder Einheit einen Farbwert und einen Helligkeitswert �ber eine Steuerung zuzuordnen. Bei bekannten Leuchten dieser Art wird ein Leuchtmittel oder eine Reihe/Zeile von Leuchtmitteln der gleichen Farbe in der Helligkeit gesteuert. F�r den Lichttechniker oder den Kunden ist es schwierig, entsprechende Licht- und Farbeffekte zu programmieren, da er jede Farbe einzeln steuert, aber im Geist das Ergebnis, d. h. die Wirkung der additiven Farbmischung der verschiedenfarbigen und einzeln zu programmierenden Leuchtmittel vorwegnehmen mu�. Die Zuordnung eines Farbwerts und eines Helligkeitswerts zu einer Fl�cheneinheit, die hier einem Pixel entspricht, kann dabei erfindungsgem�� sowohl �ber Hardware (ein EVG steuert die Leuchtmittel unterschiedlicher Farbe einer Fl�cheneinheit zur Erzielung eines Farb- und Helligkeitswert der Fl�che) oder �ber Software (mehrere EVG mit unterschiedlichfarbigen Leuchtmitteln werden �ber Software einzeln, aber zur Erzielung eines Gesamteffekts angesteuert) erfolgen.

In beiden F�llen ist es nunmehr f�r den Nutzer einfacher als bisher, die Farben und Helligkeiten der Leuchte, auch in zeitlichem Ablauf, selber zu bestimmen und zu variieren. Die Programmierung erfolgt �ber ein entsprechendes Steuerger�t oder mittels Computersoftware, die eine intuitive Programmierung der in Pixel unterteilten Leuchtfl�che erm�glicht. Auf dem Bildschirm kann insbesondere jeder Pixel direkt programmiert und der Effekt beobachtet werden. Die derart gestalteten Szenen k�nnen entweder direkt vom Computer abgespielt werden, so da� der Computer die Steuerung der EVG der Leuchte �bernimmt, oder die Szenen werden in den Speicher eines computerunabh�ngigen preiswerteren Steuerger�ts gespielt, so da� dieses die Steuerung der EVG der Leuchte �bernimmt. Die Programmierung der Leuchte geschieht also unabh�ngig von der Leuchte, so da� diese z. B. �ber Internet, DF�, Diskette, EPROM, etc. zu Kunden gelangen kann.

Der hardwarem��ige Zuordnung kann durch die Kombination der zuvor genannten Ausgestaltungen besonders g�nstig erfolgen.

Bevorzugt ist das in Figur b gezeigte EVG 30 mit folgenden Eigenschaften, wobei das Vorsehen von drei Farben nur beispielhaft ist: Ein Steuerger�t (Modulator) 37 speist drei, f�r drei Adressen bestimmte Steuersignale in das Netz ein. Das EVG ist mit dem Netz verbunden. Im EVG �bernimmt ein Gleichrichter 31 die Stromversorgung f�r drei Leuchtstoffr�hren G, B, W und ist daher im EVG �ber drei Hochfrequenzerzeuger 32 mit den f�nf R�hren verbunden, wobei jeder Hochfrequenzerzeuger jeweils �ber einen Demodulator durch das entsprechende, f�r ihn bestimmte und adressierte Signal in ihrer Frequenz regelbar ist. Dazu ist jeder Hochfrequenzerzeuger 31 - insbesondere �ber einen Filter - zus�tzlich mit der Netzleitung verbunden, was nicht in Figur b dargestellt ist.

Noch einfacher anzusteuern ist eine Ausf�hrung, bei der das EVG 30 lediglich das Signal 37 in der Form "Farbe + Helligkeit" f�r die anzusteuernde Fl�che (Pixel) erh�lt und dieses Signal �ber eine eigene Schaltung 35 (Fig. 6) in die drei Farb- und Helligkeitsanteile f�r jeden Hochfrequenzerzeuger 32 bzw. jede R�hre G, B, W zerlegt. Die einzelnen Hochfrequenzerzeuger 32 k�nnen dabei einzeln und direkt oder �ber einen Bus 36 angesprochen werden.

Ein "Pixel" kann dabei sowohl eine Fl�che mit der zur beabsichtigen Farberzeugung ben�tigten minimalen Anzahl von R�hren (z. B. 3 R�hren: Gelb-Blau-Weiss) sein, als auch eine sich in der Breite und/oder H�he der Leuchte sich wiederholende Abfolge derselben (z. B. b R�hren: Gelb-Blau- Weiss; Gelb-Blau-Weiss) sein.

Fig. 5a erl�utert das Verkabelungsschema nach dem Stand der Technik. �ber eine Netzleitung werden die Steuerung 37 und die einzelnen EVG 30 mit Strom versorgt. Die EVG verf�gen dar�ber hinaus �ber einen Steuereingang zum Dimmen der angeschlossenen R�hren. In Fig. 5a sind alle blauen Leuchtstoffr�hren �ber die EVG mit dem gleichen Steuersignal verbunden. Zum Steuern einer einheitlichen, aus zwei Farben gebildeten Fl�che werden demzufolge sechs Leitungen ben�tigt.

Fig. 5c zeigt denselben Anwendungsfall, kommt jedoch mit nur vier Leitungen aus. Alle EVG werden �ber die Netzleitung mit Strom versorgt. Eine busartige Leitung 38 (zwei-adrig) verbindet die Steuerung 37 mit allen EVG 30. Die Steuerung 37 erzeugt Signale mit unterschiedlichen Adressen und gibt diese auf den Bus 38. Es ist dabei auch m�glich, da� beispielsweise jedes f�r die Farbe Blau zust�ndige EVG die gleiche Adresse zugewiesen erh�lt.

Fig. 5b zeigt eine Schaltung, die lediglich zwei Leitungen ben�tigt. Auf die Netzspannung wird �ber die Steuerung 37 das adressierte Steuersignal aufmoduliert. Jedes EVG ist �ber einen Demodulator 35 mit der gemeinsamen zwei-adrigen Stromleitung verbunden. Der Demodulator 35 demoduliert die �ber die Stromleitung transportieren Steuersignale einschlie�lich der Adressinformation. Das von dem Demodulator 35 erzeugte Signal wird anschlie�end vom EVG so behandelt, wie in Fig. 5c bereits beschrieben.

F�r die zuvor beschriebenen Aufgaben und Anwendungsf�lle sind folgende, als Beispiel dienende, Eigenschaften eines EVG zweckm��ig:

  • - 256 verschiedene Adressen einstellbar
  • - Empfang von 101 verschiedenen Signalen (1/256 Adresscode + 1/11 Dimmstufen)
  • - M�gliche Signaldichte: 10 verschiedene Signale je Sekunde je Adresse
  • - Lebenszeit: > 10 Jahre