Title:
Hand machine tool has fan wheel between suction pipe and separator and extending at least in part into duct collecting space
Kind Code:
A1


Abstract:
The hand machine tool has a fan wheel (6) of a suction unit (2) set between the suction pipe (5) and the separator (8). The fan wheel extends at least in part into the dust collecting space (7) and can have radially aligned vanes.



Inventors:
NEUMEIER MICHAEL (DE)
BAXIVANELIS KONSTANTIN (DE)
MUELLER STEPHAN (DE)
Application Number:
DE10153939A
Publication Date:
05/22/2003
Filing Date:
11/06/2001
Assignee:
HILTI AG, SCHAAN



Claims:
1. Handwerkzeugmaschine mit einer, in einem Geh�use (1) gelagerten, motorisch angetriebenen, Antriebswelle (4) f�r ein Werkzeug (9) und einer l�sbar mit dem Geh�use (1) verbindbaren, als Baueinheit ausgebildeten, Absaugeinrichtung (2), die eine Saugleitung (5), eine Abscheideeinrichtung (8) in einem Aufnahmeraum (7) sowie ein, durch die Antriebswelle (4) antreibbares, Gebl�serad (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebl�serad (6) der Absaugeinrichtung(2) zwischen der Saugleitung (5) und der Abscheideeinrichtung (8) angeordnet ist.

2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gebl�serad (6) zumindest teilweise in den Aufnahmeraum (7) erstreckt.

3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebl�serad (6) radial verlaufende Schaufeln (17) aufweist.

4. Handwerkzeugmaschine nach einem der Anspr�che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitung (5) eine Zuf�hr�ffnung (23) aufweist, die im wesentlichen zentral zum Gebl�serad (6) angeordnet ist.

5. Handwerkzeugmaschine nach einem der Anspr�che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (7) zylinderf�rmig ausgebildet ist.

6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebl�serad (6) koaxial zum Aufnahmeraum (7) angeordnet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine mit einer, in einem Geh�use gelagerten, motorisch angetriebenen, Antriebswelle f�r ein Werkzeug und einer l�sbar mit dem Geh�use verbindbaren, als Baueinheit ausgebildeten, Absaugeinrichtung, die eine Saugleitung, eine Abscheideeinrichtung in einem Aufnahmeraum sowie ein, durch die Antriebswelle antreibbares, Gebl�serad aufweist.

Handwerkzeugmaschinen der oben genannten Art verursachen bei der Bearbeitung von Beton, Holz und dergleichen, Partikel, wie beispielsweise Staub, die in einer Arbeitsumgebung erheblich Schmutz verursachen. Speziell bei Arbeiten in Wohnr�umen oder in Bereichen, wie es sie in der Lebensmittel- oder auch Elektronikindustrie gibt, ist eine starke Verschmutzung nicht erw�nscht oder gar nicht zul�ssig. Aus diesem Grund m�ssen die Partikel abgesaugt werden. Eine dazu notwendige Absaugeinrichtung kann entweder extern angeordnet sein oder sie kann einen integrierten Bestandteil der Handwerkzeugmaschine darstellen.

Aus der EP 470 046 A1 ist eine Handwerkzeugmaschine bekannt mit einer Absaugeinrichtung die einen integrierten Bestandteil der Handwerkzeugmaschine darstellt. Die Absaugeinrichtung weist ein, durch eine Motorwelle angetriebenes, Gebl�serad, eine Saugleitung und eine Abscheideeinrichtung auf, die zwischen der Saugleitung und dem Gebl�serad angeordnet ist. Das Gebl�serad erzeugt in der Abscheideeinheit einen Unterdruck gegen�ber der Saugleitung, sodass allf�llig vorhandene Partikel, wie beispielsweise Staub, aus der Saugleitung in die Abscheideeinrichtung transportiert werden. Die Abscheideeinrichtung weist zumindest teilweise Bereiche auf, die luftdurchl�ssig ausgebildet sind, jedoch ein Austreten der Partikel aus der Abscheideeinrichtung verhindern.

Durch die Anordnung der Abscheideeinrichtung zwischen der Saugleitung und dem Gebl�serad l�sst die bekannte L�sung keine kompakte Bauweise zu, was zu einer gewissen Behinderung beim Einsatz der mit einer solchen Absaugeinrichtungausger�steten Handwerkzeugmaschinen f�hrt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handwerkzeugmaschine mit einer l�sbar verbindbaren und wirtschaftlich herstellbaren Absaugeinrichtung zu schaffen, die einerseits kompakt ausgebildet und andererseits handlich ist.

Erfindungsgem�ss wird die Aufgabe dadurch gel�st, dass das Gebl�serad der Absaugeinrichtung zwischen der Saugleitung und der Abscheideeinrichtung angeordnet ist.

Durch die erfindungsgem�sse Anordnung des Gebl�serades, ist die Absaugeinrichtung als Baueinheit mit einer �usserst kompakten Aussenkontur ausf�hrbar. F�r einen Anwender der Handwerkzeugmaschine stellt dies eine einfache Handhabung der beiden miteinander verbindbaren Einheiten dar, da die kompakte Baueinheit mit einer Hand fassbar ist und an der Handwerkzeugmaschine einen minimalen Platzbedarf beansprucht. Ausserdem f�rdert die kompakte Absaugeinrichtung den Einsatz an unterschiedlichen Handwerkzeugmaschinen wie beispielweise Stichs�gen und Kreiss�gen und stellt damit eine wirtschaftliche L�sung f�r einen Anwender mit mehreren Handwerkzeugmaschinen dar, da die Anordnung an unterschiedlich ausgebildeten Handwerkzeugmaschinen durch den geringen Platzbedarf unproblematisch ist.

Das Gebl�serad erstreckt sich vorzugsweise zumindest teilweise in den Aufnahmeraum, um die Ausbildung einer zus�tzlichen Verbindungsleitung zwischen dem Gebl�serad und der Abscheideeinrichtung zu vermeiden. Ferner gew�hrleistet ein derart angeordnetes Gebl�serad eine �usserst kompakte Baueinheit der Absaugeinrichtung, sowie geringe Leistungsverluste durch lange Verbindungsleitungen zwischen Gebl�serad und Abscheideeinrichtung.

Das Gebl�serad weist vorteilhafterweise radial verlaufende Schaufeln auf, um einerseits einen optimalen Wirkungsgrad und andererseits eine kompakte Bauweise des Absaugeinrichtung, insbesondere des Gebl�serads, zu gew�hrleisten.

Die Saugleitung weist vorzugsweise eine Zuf�hr�ffnung auf, die im wesentlichen zentral zum Gebl�serad angeordnet ist, um eine maximale Saugleistung sicherzustellen.

Der Aufnahmeraum ist vorteilhafterweise zylinderf�rmig oder optional h�lsenf�rmig ausgebildet, um eine grosse Oberfl�che zum Abscheiden von Partikeln bereitzustellen. Je nach Bedarf kann die Oberfl�che durch die Ausgestaltung der Oberfl�che eines Abscheidefilters, maximiert werden. Ausserdem ist die Reinigung des Aufnahmeraums von den abgeschiedenen Partikeln erheblich einfacher in einem zylinderf�rmigen als in einem mit mehreren Ecken und Kanten versehenen Aufnahmeraum.

Das Gebl�serad ist vorzugsweise koaxial zum Aufnahmeraum angeordnet, um eine platzsparende Anordnung des Gebl�serads im Aufnahmeraum zu gew�hrleisten und ist somit eine kompakte Bauweise der Absaugeinrichtung.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausf�hrungsbeispieles n�her erl�utert. Es zeigen:

Fig. 1 eine als Stichs�ge ausgebildete Handwerkzeugmaschine teilweise im L�ngsschnitt mit der erfindungsgem�ssen einer Absaugeeinrichtung.

Fig. 2 die Absaugeinrichtung der Fig. 1 im L�ngsschnitt mit eingekoppelter, teilweise dargestellter Antriebswelle;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 2 dargestellten Absaugeinrichtung;

Fig. 4 ein Querschnitt l�ngs der Schnittlinie IV-IV der Fig. 1.

In den Fig. 1 bis 4 ist eine erfindungsgem�sse Handwerkzeugmaschine, beispielweise eine Stichs�ge mit einer, in einem Geh�use 1 gelagerten und motorisch angetriebenen, Antriebswelle 4 f�r ein Werkzeug 9 und einer l�sbar mit dem Geh�use 1 verbindbaren, als Baueinheit ausgebildeten, insgesamt mit 2 bezeichneten Absaugeinrichtung, dargestellt. Die Stichs�ge weist ferner eine, mit dem Geh�use 1 verbundene, Anlageplatte 3 auf, die zur F�hrung der Handwerkzeugmaschine auf einem, nicht dargestellten, Werkst�ck dient. Zwischen der Anlageplatte 3 und dem Geh�use 1 ist eine Absaugleitung 11 angeordnet, die durch das Werkzeug 9 vom Werkst�ck abgetrennte Partikel, insbesondere Staub, aus einem Arbeitsbereich A des Werkzeuges 9 wegleitet.

Die Absaugeinrichtung 2 weist eine, mit der Absaugleitung 11 verbundene Saugleitung 5, welche die Partikel in der Absaugeinrichtung 2 weiterleitet auf. Die Saugleitung 5 weist eine Zuf�hr�ffnung 23 auf, die im wesentlichen zentral zum Gebl�serad 6 angeordnet ist Die Absaugeinrichtung 2 weist ferner eine Abscheideeinrichtung 8 in einem Aufnahmeraum 7 sowie ein, durch die Antriebswelle 4 antreibbares, Gebl�serad 6 auf. Das Gebl�serad 6 ist durch eine l�sbare Kupplung 14 drehfest mit der Antriebswelle 4 verbindbar. Die Drehbewegung der Antriebwelle 4 dient einerseits einem pendelartigen Antrieb des Werkzeuges 9, wie dies allgemein von Stichs�gen bekannt ist und andererseits zum Antrieb des Gebl�serads 6, das durch die Rotationsbewegung in der Saugleitung 5 einen Unterdruck und im Aufnahmeraum 7 einen �berdruck erzeugt. Dadurch werden mittels der Absaugleitung 11 allf�llige Partikel, insbesondere Staub aus dem Arbeitsbereich A des Werkzeuges 9 abgesaugt und in den h�lsenf�rmigen Aufnahmeraum 7 geblasen.

Die Abscheideeinrichtung 8 weist ein Abscheidegeh�use 24 mit einer h�lsenf�rmigen Aussenkontur auf. Eine erste kreisringf�rmige ausgebildete Stirnseite 25 ist durch eine nicht dargestellte Schnappverbindung mit dem Geh�use 1 im Bereich der Antriebswelle 4 verbindbar.

An den Mantelseiten weist die Abscheideeinrichtung 8 teilweise einen Abscheidefilter 12 auf, der luftdurchl�ssig, jedoch nicht f�r die Partikel durchl�ssig ausgebildet ist. Durch den im Aufnahmeraum 7 herrschenden �berdruck str�mt die Luft durch den Abscheidefilter 12 aus dem Aufnahmeraum 7, wobei die Partikel, beispielsweise Staub, jedoch zur�ckgehalten werden.

Das Gebl�serad 6 weist eine h�lsenf�rmig ausgebildete Tragwelle 15 auf, die an einem Ende mit einem Kupplungsteil der Kupplung 14 in der Form eines L�ngsschlitzes 16 versehen ist. Ausserdem weist das Gebl�serad 6 einen Gebl�seteller 27 und um einen Winkel a geneigte, radial verlaufende Schaufeln 17 auf, die sich bis zu einem Abstand a zur L�ngsachse des Gebl�serads 6 erstrecken, wie dies insbesondere aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist. Zwischen den fest an dem Gebl�seteller 27 angeordneten Schaufeln 17 und der Mantelfl�che der Tragwelle 15 ist ein ringf�rmiger Aufnahmebereich 18 vorgesehen, der durch einen Zuf�hrkanal 28 mit der Saugleitung 5 verbunden ist und radial offen zu den Schaufeln 17 ausgebildet ist, insbesondere in Fig. 2 dargestellt.

Um eine automatische Zentrierung der Absaugeinrichtung 2 gegen�ber dem Geh�use 1, insbesondere der Antriebswelle 4 zu gew�hrleisten, weist die Absaugeinrichtung 2 ein koaxial zur Tragwelle 15 des Gebl�serads 6 verlaufendes im wesentlichen h�lsenf�rmig ausgebildetes Zentrierelement 19 auf, das sich in Richtung des Kupplungsteils erstreckt. Vorzugsweise weist das Zentrierelement 19 eine sich zum freien Ende hin verj�ngende Aussenkontur auf, um das Einf�hren des Zentrierelements 19 in eine komplement�r dazu am Geh�use 1 ausgebildete, koaxial zur Antriebswelle 4 angeordneten �ffnung zu erleichtern. Im gekoppelten Zustand der Absaugeinrichtung 2 greift ein fest an der Antriebswelle 4 vorgesehener Nockenteil 21 in den L�ngsschlitz 16 der Tragwelle 15, die durch ein Lagerelement 22 drehbar an der Abscheideeinrichtung 8 gelagert ist.

Die Abscheideeinrichtung 8 kann beispielsweise auch zumindest teilweise von der �brigen Absaugeinrichtung 2 abnehmbar sein, um eine Reinigung desselben zu erleichtern.