Title:
Method of joining two pipes involves provision of retaining element fixed on first pipe with one section extending in longitudinal direction of pipe and one section standing away from pipe and which slides onto stop and is fixed on it
Kind Code:
A1


Abstract:
The method of joining two pipes involves the provision of a retaining element (30) fixed on the first pipe (10) with at least one section (31) extending in the longitudinal direction of the pipe and at least one section (32) standing away from the pipe and which slides against a stop (40) and is fixed on it. The first pipe is locked against displacement on account of the inserting of the second pipe (20) until the pipes are interconnected. The retaining element is constructed as a sleeve which is drawn, pressed or shrunk onto the end of the first pipe. An Independent claim is included for a device in the form of a sleeve-type retaining element and stop for the locking of a first pipe into which is fitted a second pipe.



Inventors:
MEYER HANS-HEINRICH (DE)
Application Number:
DE10146456A
Publication Date:
04/17/2003
Filing Date:
09/20/2001
Assignee:
KARL SCHOENGEN KG KUNSTSTOFF-ROHRSYSTEME
International Classes:



Claims:
1. Verfahren zum F�gen eines ersten Rohres (10) mit einem zweiten Rohr (20) mit je einem vorderen Ende (21) und einem hinteren Ende (12), bei dem das vordere Ende (21) des zweiten Rohres (20) in das hintere Ende (12) des ersten Rohres (10) eingef�hrt wird, wobei an den Enden (12, 21) der Rohre (10, 20) je ein Kopplungsbereich mit korrespondierend ausgebildeten Verrastungsmitteln vorgesehen sind und die Rohre (10, 20) �ber die Verrastungsmittel formschl�ssig miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet,

dass auf dem ersten Rohr (10) ein R�ckhalteelement (30) mit zumindest einem sich in L�ngsrichtung des Rohres (10) erstreckenden Abschnitt (31) und zumindest einem von dem Rohr (10) abstehenden Abschnitt (32) festgelegt wird,

dass der abstehende Abschnitt (32) gegen einen Anschlag (40) geschoben wird,

dass der abstehende Abschnitt (32) an dem Anschlag (40) festgelegt wird und

das erste Rohr (10) gegen ein Verschieben aufgrund des Einf�hrens des zweiten Rohres (20) blockiert, bis die Rohre (10, 20) miteinander verbunden sind.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das R�ckhalteelement (30) als eine das erste Rohr (10) umschlie�ende H�lse ausgebildet ist.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die H�lse (30) auf das hintere Ende (12) des ersten Rohres (10) aufgezogen, aufgepresst oder aufgeschrumpft wird.

4. Verfahren nach einem der voranstehenden Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, dass das R�ckhalteelement (30) aus einem Blechwerkstoff besteht, der segmentweise im hinteren Abschnitt eingeschlitzt wird und dessen Segmente (50) in einem im wesentlichen rechten Winkel aufgebogen werden.

5. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den aufgebogenen Segmenten (50) Bohrungen (55) oder radial verlaufende Schlitze eingearbeitet sind, in die Formschlu�elemente (60) eingef�hrt werden.

6. Verfahren nach einem der voranstehenden Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, dass der abstehende Abschnitt (32) formschl�ssig an dem Anschlag (40) festgelegt wird.

7. Verfahren nach einem der voranstehenden Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, dass auf das zweite Rohr (20) ein Blockierelement (45) aufgesetzt wird, dass das Blockierelement (45) in Richtung auf den Anschlag (40) �ber eine Einschubvorrichtung geschoben wird und zusammen mit dem Anschlag (40) den abstehenden Abschnitt (32) festlegt.

8. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anschlag (40) oder dem Blockierelement (45) Formschlu�elemente (60) angeordnet sind, die in Bohrungen (55) oder Schlitze in dem abstehenden Abschnitt (32) sowie komplement�re Ausnehmungen (65) in dem Blockierelement (45) oder Anschlag (40) formschl�ssig eingreifen.

9. Verfahren nach einem der voranstehenden Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (10, 20) pneumatisch, hydraulisch oder �ber hebel- oder getriebebet�tigte Aktuatoren ineinander geschoben werden.

10. Verfahren nach einem der voranstehenden Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Einschieben des zweiten Rohres (20) in das erste Rohr (10) die Festlegung des abstehende Abschnitts (32) aufgehoben wird und das R�ckhalteelement (30) unter dem Anschlag (40) hindurchgeschoben und der abstehenden Abschnitt (32) in Richtung auf die Rohre (10, 20) umgebogen wird.

11. Vorrichtung zum Blockieren eines ersten Rohres (10), in das ein zweites Rohr (20) eingeschoben wird, gekennzeichnet durch ein auf dem ersten Rohr (10) befestigbares R�ckhalteelement (30) und einen ortsfest ausgebildeten Anschlag (40), gegen den das R�ckhalteelement (30) geschoben wird und an dem das R�ckhalteelement (30) festlegbar ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (30) korrespondierend zu dem halben Querschnitt des Rohres (10) ausgebildet ist, wobei die innere Kontur des Anschlages (30) der �u�eren Kontur des Rohres (10) im wesentlichen entspricht.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das R�ckhalteelement (30) zumindest einem auf dem Rohr (10) aufliegenden oder sich in L�ngsrichtung erstreckenden Abschnitt (31) mit einer der Rohrkontur entsprechenden Au�enkontur und zumindest einen von dem Rohr (10) abstehenden, an dem Anschlag (40) anliegenden Abschnitt (32) aufweist.

14. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des Befestigungselementes (30) in das Rohr (10) eingearbeitet, insbesondere eingedr�ckt oder geb�rdelt ist.

15. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nut am �u�eren Umfang des Rohres (10) vorgesehen ist, in die das in Einschubrichtung vordere Ende des Befestigungselementes (30) eingedr�ckt oder eingeb�rdelt wird.

16. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das R�ckhalteelement (30) aus einem Blechwerkstoff besteht, der segmentweise im hinteren abstehenden Abschnitt (32) eingeschlitzt ist und dessen Segmente (50) in einem im wesentlichen rechten Winkel aufgebogen sind und die Segmente (50) formschl�ssig oder reibschl�ssig an dem Anschlag (40) festgelegt sind.

17. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass in den Segmenten (50) Ausnehmungen (55) zur Aufnahme von Formschlu�elementen (60) vorgesehen sind.

18. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (55) in den Segmenten (50) dergestalt angeordnet oder ausgebildet sind, dass bei �berschreiten einer vorgegebenen Belastung die Ausnehmungen (55) ausrei�en und die formschl�ssige Festlegung aufheben.

19. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blockierelement (45) auf der dem Anschlag (40) gegen�berliegenden Seite der Segmente (50) angeordnet ist und zusammen mit dem Anschlag (40) das Befestigungselement (30) festlegt.

20. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anschlag (40) oder dem Blockierelement (45) Formschlu�elemente (60) angeordnet sind, die in Ausnehmungen (55) in den Segmenten (30) sowie komplement�re Ausnehmungen (65) in dem Blockierelement (45) oder Anschlag (40) formschl�ssig eingreifen.

21. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das R�ckhalteelement (30) als eine das erste Rohr (10) umschlie�ende H�lse ausgebildet ist.

22. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die H�lse (30) an ihrem hinteren Ende halbumf�nglich im rechten Winkel aufgebogene Segmente (50) aufweist.

23. Vorrichtung nach einem der Anspr�che 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Blockierelement (45) Aufnahmeeinrichtungen (80) zur Einleitung von Zugkr�ften angeordnet oder ausgebildet sind.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum F�gen eines ersten Rohres mit einem zweiten Rohr nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung zum Blockieren eines ersten Rohres, in das ein zweites Rohr eingeschoben wird.

Die Vorrichtung und das Verfahren sind insbesondere bei der Montage von Rohren mit Multirastverbindungen vorteilhaft einzusetzen, die beim Verlegen neuer Rohrstr�nge in bereits vorhandenen Rohren eingesetzt werden.

Bei der Verlegung neuer Rohrleitungen in bereits bestehenden, sanierungsbed�rftigen Leitungen wird zur Vermeidung aufwendiger Erdarbeiten ein Arbeitsschacht gegraben, das zu sanierende Rohr auf einer relativ kurzen Strecke getrennt und ein neues Rohr in einem sogenannten Vorpressverfahren eingef�hrt. Das alte Rohr wird durch einen Berstkopf aufgebrochen und zerst�rt, wobei der Berstkopf in der Regel ein Widerlager bildet, das es erm�glicht, Rohrabschnitte �ber ein hydraulisches, pneumatisches oder anderes Druckverfahren ineinander zu pressen und formschl�ssig miteinander zu verbinden. An Stellen, an denen das alte Rohr bereits zerbrochen ist, sich Querschnittsaufweitungen einstellen oder auf sonstige Art und Weise sich kein ausreichend starkes Widerlager findet, besteht das Problem, dass die Multirastverbindung nicht ausreichend fest gef�gt werden kann, so dass Undichtigkeiten oder eine Trennung der formschl�ssigen Verbindung die Folge ist.

Eine Methode zur Erzeugung eines ausreichend gro�en Widerlagers besteht darin, in die Rohrwandung eine Nut einzuarbeiten, in die ein Schild eingreift, um ein ungewolltes Zur�ckweichen des Rohres auf Grund des Einschiebens eines zweiten Rohres zu verhindern. Nachteilig hieran ist die Materialschw�chung des Rohres im Bereich der Nut.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, mit dem preiswert und sicher die Rohre gef�gt werden k�nnen.

Erfindungsgem�� wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 12 gel�st. Vorteilhafte Ausbildungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspr�chen beschrieben.

Durch das zun�chst durchgef�hrte Festlegen eines R�ckhalteelementes mit zumindest einem von dem Rohr abstehenden Abschnitt wird rohrseitig ein gewolltes Widerlager geschaffen, das gegen einen Anschlag bei dem Einf�hren eines zweiten Rohres in ein erstes Rohr geschoben wird, wobei der abstehende Abschnitt des R�ckhalteelementes an dem Anschlag anliegt und dort festgelegt wird. An dem Anschlag wird das erste Rohr gegen ein Verschieben auf Grund des Einf�hrens des zweiten Rohres durch den abstehenden Abschnitt, der an dem Anschlag anliegt, blockiert, so dass die Rohre miteinander verbunden werden k�nnen. Ein Ausweichen des ersten Rohres auf Grund der Einf�hrbewegung des zweiten Rohres wird wirksam vermieden, auch wenn die bereits eingef�hrte Rohrstrecke und der Berstkopf kein ausreichend gro�en Widerstand zum F�gen einer Multirastverbindung ausbilden.

Vorteilhafterweise ist das R�ckhalteelement als eine das erste Rohr umschlie�ende H�lse ausgebildet, wodurch zus�tzlich ein ungewolltes Aufweiten der Verbindungsstelle der beiden Rohre vermieden wird und die Stabilit�t der Verbindungsstelle auf Grund des gew�hrleisteten, radial wirkenden Druckes sichergestellt ist.

Die H�lse wird vorteilhafterweise auf des Rohres aufgezogen, auf das Rohr aufgepresst oder aufgeschrumpft, wobei auch andere M�glichkeiten der Festlegung beziehungsweise Befestigung des R�ckhalteelementes vorgesehen und m�glich sind. Beispielsweise kann das R�ckhalteelement in dem Rohr eingeformt werden, so dass nur der abstehende Abschnitt des R�ckhalteelementes aus dem Rohr hervorragt. Ebenfalls kann das R�ckhalteelement verschraubt, vernietet oder �ber eine entsprechende Ausformung als eine Klammer ausgebildet sein. Eine Ausbildung als geschlossene H�lse hat jedoch den Vorteil, dass diese sehr glatt an der �u�eren Wandung des einzuf�hrenden Rohres anliegt und keine ungewollten Hindernisse f�r den Vortrieb des Rohrstranges bildet. Ebenfalls ist eine solche H�lse einfach zu fertigen und zu montieren, ohne das besondere Befestigungsmittel oder Vorrichtungen eingesetzt werden m�ssen.

Vorteilhafterweise besteht das R�ckhalteelement aus einem Blechwerkstoff, dessen hinterer Abschnitt segmentweise eingeschlitzt wird und bei dem die Segmente in einem im wesentlichen rechten Winkel aufgebogen werden. Diese Segmente stehen bei einem kreisf�rmigen Querschnitt des Rohres f�cherf�rmig ab und bilden einen Kranz oder Kragen, der gegen den Anschlag gefahren wird und dort ein weiteres Einschieben des ersten Rohres verhindert. Durch das Einschlitzen und Aufbiegen k�nnen normale H�lsen oder Rohrabschnitte verwendet werden, ohne das aufwendige Umformverfahren oder F�geverfahren zum Ausbilden eines abstehenden Abschnittes oder eines umlaufenden Kragens ausgef�hrt werden m�ssen.

In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass in den auf gebogenen Segmenten Bohrungen oder radialverlaufene Schlitze eingearbeitet sind, in die Formschlusselemente eingef�hrt werden, wodurch das R�ckhalteelement formschl�ssig und dadurch das Rohr an dem Anschlag festgelegt werden kann. Auf diese Art und Weise wird eine sehr hohe R�ckhaltekraft erzeugt, ohne dass die Segmente beispielsweise �ber einen Reibschluss und die dazu erforderlichen hohen Anpresskr�fte an dem Anschlag festgelegt werden m�ssen. Ebenfalls kann das Material entsprechend schwach dimensioniert werden, da es nur Zugkr�fte aufnehmen muss, nicht jedoch einen erheblichen Widerstand gegen Biegekr�fte aufzubringen hat.

Alternativ dazu kann der abstehende Abschnitt beziehungsweise die Segmente formschl�ssig an dem Anschlag festgelegt werden, beispielsweise in dem die Segmente L- f�rmig ausgebildet sind und in eine Nut oder entsprechende Ausnehmungen in dem Anschlag eingef�hrt werden und dort �ber ein Widerlager die entsprechenden Kr�fte aufnehmen k�nnen.

In einer Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass auf das zweite Rohr ein Blockierelement aufgesetzt wird, welches in Richtung auf den Anschlag �ber eine Einschubvorrichtung geschoben wird. Zusammen mit dem Anschlag fegt das Blokkierelement den Abschnitt fest, wobei in einer formschl�ssigen Festlegung auch durch das Aufbringen einer entsprechenden Anpresskraft ein reibschl�ssiges Festlegen beziehungsweise ein Einklemmen des abstehenden Abschnittes zwischen den Anschlag und dem Blockierelement m�glich ist. Ebenfalls ist m�glich, dass bei einem Einlegen eines umgelegten Abschnittes eines Segmentes in eine Nut in dem Anschlag das Blockierelement einen entsprechenden Keil ausbildet, wodurch die Festlegung des R�ckhalteelementes und damit des ersten Rohres gegen�ber dem Anschlag gew�hrleistet ist.

In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass an dem Anschlag oder an dem Blockierelement entsprechende Formschlusselemente angeordnet sind, die in die Bohrungen oder Schlitze in dem abstehenden Abschnitt eingreifen und diese durchragen. Ebenfalls greifen die Formschlusselemente in komplement�rer Ausnehmungen in dem Blockierelement beziehungsweise in dem Anschlag ein, wodurch die Segmente �ber den Anschlag, das Blockierelement und die Formschlusselemente formschl�ssig festgelegt sind. Der Anschlag und das Blockierelement befinden sich somit beiderseits des abstehenden Abschnittes beziehungsweise der Segmente, und die Formschlusselemente, die den abstehenden Abschnitt beziehungsweise die Segmente im Bereich der Bohrungen oder Schlitze durchragen, bilden Br�cken, an denen sich die entsprechenden Kr�fte abst�tzen.

Vorteilhafterweise werden die Rohre �ber hydraulisch oder pneumatisch bet�tigte Vorschubeinrichtungen ineinander geschoben. Alternativ dazu k�nnen andere Einrichtungen verwendet werden, die einen ausreichenden Druck erzeugen k�nnen. Beispielsweise kann �ber ein entsprechend angetriebenes Hebelwerk oder Zugeinrichtungen mit Getrieben die entsprechende Kraft aufgewendet werden, um die beiden Rohre fachgerecht zu f�gen.

Vorteilhafterweise wird nach erfolgtem Einschieben des zweiten Rohres in das erste Rohr und einer ordnungsgem��en Verbindung der Rohre die Festlegung des abstehenden Abschnittes aufgehoben, wodurch das erste Rohr und damit auch das R�ckhalteelement unter dem Anschlag hindurchgeschoben werden kann. Dies ist erforderlich, damit das zu verlegende Rohr entsprechend verl�ngert werden kann. Dabei ist es vorgesehen, dass bei dem Durchschieben des R�ckhalteelementes unter dem Anschlag der abstehende Abschnitt in Richtung auf die Rohre umgebogen wird, wobei der abstehende Abschnitt m�glichst flach auf dem Rohr beziehungsweise auf den Rohren aufliegt. Da der abstehende Abschnitt in Einschubrichtung am hinteren Ende des R�ckhalteelementes beziehungsweise der H�lse angeordnet ist, ist dieser vorteilhafterweise so angeordnet und ausgestaltet, dass nach dem Umlegen des abstehenden Abschnittes, beziehungsweise der Segmente, diese �ber die Verbindungsstelle der beiden Rohre ragen, so dass ein zus�tzlicher Schutz und eine zus�tzliche Stabilit�t erzeugt wird.

Die erfindungsgem��e Ausgestaltung der Vorrichtung erm�glicht ein schnelles und problemloses F�gen der Rohre, unabh�ngig von den Gegebenheiten in dem vorgefundenen Rohrstrang, wobei der Anschlag vorteilhafterweise im Bereich eines Brustschildes angeordnet ist, das im Schacht positioniert ist.

Vorteilhafterweise ist der Anschlag korrespondierend zu dem halben Querschnitt des Rohres ausgebildet, wobei die innere Kontur des Anschlages der �u�eren Kontur des Rohres im wesentlichen entspricht. Der Anschlag kann als ein dem Rohr angepasster Einsatz in einem Brustschild ausgebildet sein und an diesem eingearbeitet oder befestigt werden. Bei bevorzugt runden Querschnitten ist der Anschlag halbkreisf�rmig ausgebildet, und liegt m�glichst nahe an dem �u�eren Umfang des Rohres beziehungsweise des Befestigungselementes an, wobei ein ausreichender Abstand zum Einf�hren des Rohres gew�hrleistet sein muss.

Um ein leichtes Einf�hren und Durchf�hren des gef�gten Rohres zu erleichtern, ist das vordere Ende des Befestigungselementes in das Rohr eingearbeitet, insbesondere eingedr�ckt oder eingeb�rdelt, wodurch sich die Angriffsfl�chen f�r das Eindringen von Erdreich, Steinen oder Scherben verringern, beziehungsweise diese beseitigt werden. Dazu kann es vorgesehen sein, dass im �u�eren Umfang des Rohres eine flache Nut eingearbeitet ist, in die das in Einschubrichtung vordere Ende eingedr�ckt oder eingeb�rdelt wird.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass Ausnehmungen in dem aufgebogenen Abschnitt, beziehungsweise in Segmenten, dergestalt angeordnet oder ausgestaltet sind, dass bei �berschreiten einer vorgegebenen Belastung die Ausnehmungen ausrei�en und eine formschl�ssige Festlegung aufheben. Auf diese Weise wird einerseits die maximale F�gekraft begrenzt, da durch ein Nachgeben des Materials beziehungsweise ein Ausrei�en der Ausnehmungen eine Sollbruchstelle vorgesehen ist, andererseits wird beim Zusammenschieben der Rohre die Druckkraft auf das notwendige Ma� begrenzt, um ein Zerst�ren der Rohre beziehungsweise der Rohrverbindung zu vermeiden. Eine solche Zerst�rung kann insbesondere dann geschehen, wenn �ber die Anschlagpunkte an den Enden der Multirastverbindung hinausgefahren wird. Wenn das Material versagt und das Rohr mitsamt des Befestigungselementes beziehungsweise der H�lse und dem abstehenden Abschnitt durch den Anschlag hindurchgeschoben wird und in Richtung auf das Rohr beziehungsweise die Rohre umgebogen wird, kann dadurch die Verrichtung des L�sens der Segmente beziehungsweise des abstehenden Bereiches von dem Anschlag eingespart werden.

Neben einer Anordnung von Formschlusselementen an dem Anschlag oder dem Blockierelement k�nnen diese auch durch das Blockierelement hindurchgef�hrt werden, beispielsweise als separate Stifte. Die Formschlusselemente greifen in komplement�re Ausnehmungen des gegen�berliegenden Bauteiles und verhindern so ein Abgleiten des abstehenden Abschnittes beziehungsweise der Segmente und bilden eine beiderseitige Abst�tzung der Formschlusselemente.

In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass an dem Blockierelement Aufnahmeeinrichtungen zur Einleitung von Zugkr�ften angeordnet oder ausgebildet sind, um ein L�sen des Blockierelementes von dem Anschlag und dem R�ckhalteelement zu erm�glichen beziehungsweise zu erleichtern. Auf Grund der F�gekr�fte k�nnen Verformungen an dem R�ckhalteelement auftreten, wodurch sich das Blockierelement mitunter schwer von dem Anschlag l�sen l�sst. Die entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen k�nnen als Bohrungen oder �sen ausgebildet sein, in die entsprechende Zugmittel eingeh�ngt, eingeschraubt oder durchgef�hrt werden und die maschinell das Blockierelement von dem Anschlag trennen.

Nachfolgend wird ein Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung anhand der beigef�gten Figuren n�her erl�utert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Vorrichtung;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Rohres mit einem R�ckhalteelement;

Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Anschlag; sowie

Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Blockierelement.

In der Fig. 1 ist ein erstes Rohr 10 mit seinem hinteren Ende 12 und ein zweites Rohr 20 mit seinem vorderen Ende 21 dargestellt, die ineinander geschoben werden, um einen fortlaufenden Rohrstrang zu bilden. In dem vorderen Ende 21 des zweiten Rohres 20 sind Verrastungselemente angeordnet, die in korrespondierende Verrastungselemente des hinteren Endes 12 des ersten Rohres eingreifen und eine formschl�ssige Verbindung und Verrastung der beiden Rohre 10, 20 bewirken. Die notwendige F�gekraft wird durch eine Nachschubeinheit bereitgestellt, wobei die F�gekraft vorzugsweise hydraulisch aufgebracht wird. Das erste Rohr 10 ist bereits zu einem gro�en Teil in den Rohrkanal eingef�hrt, wobei der Rohrkanal entweder bereits vorhanden ist und in einem sogenannten Berstverfahren von einem Berstkopf gesprengt wird und in dem das neue Rohr verlegt wird, oder der Rohrkanal wird durch ein Vorpressverfahren gebildet. Insbesondere wird so ein Verfahren zur Sanierung bereits bestehender Leitungen eingesetzt.

Vor die zu sanierende Leitung ist ein Brustschild 70 gesetzt, das in dem Schacht positioniert ist und nach dem Einf�hren des Berstkopfes in die zu sanierende Leitung montiert wird. In Einf�hrrichtung vor dem Brustschild 70 ist ein Anschlag 40 angeordnet, der an dem Brustschild 70 anliegt oder an diesem befestigt oder eingearbeitet ist, wobei die innere Kontur des Anschlages 40 im wesentlichen der �u�eren Kontur des Rohres 10 beziehungsweise eines auf dem Rohr befestigten oder in dem Rohr eingearbeiteten R�ckhalteelementes 30 entspricht.

Das R�ckhalteelement 30 besteht aus einem in L�ngserstreckung des Rohres 10 ausgerichteten, auf dem Rohr 10 aufliegenden oder in dieses eingearbeiteten Abschnitt 31 und einem im wesentlichen senkrecht zu dem Rohr ausgerichteten abstehenden Abschnitt 32. Der Anschlag 40 umgreift das Rohr 10 und das darauf befestigte R�ckhalteelement 30 vorteilhafterweise zumindest um die H�lfte des Umfanges, so dass der Anschlag 40 leicht aufgesetzt und wieder entfernt werden kann. Das R�ckhalteelement 30 ist auf das hintere Ende 12 des ersten Rohres 10 aufgepresst, aufgezogen oder aufgeschrumpft und an diesem festgelegt. Alternative Befestigungsm�glichkeiten sind vorgesehen.

In einer Ausgestaltung des R�ckhalteelementes 30, die in der Fig. 2 gezeigt ist, ist dieses als eine H�lse ausgearbeitet, die das hintere Ende 12 des ersten Rohres 10 umschlie�t, wobei die obere H�lfte der H�lse 30 im hinteren Bereich in L�ngsrichtung eingeschlitzt ist und die dadurch entstehenden Segmente im rechten Winkel aufgebogen sind. In den umgelegten Segmenten 50 sind L�cher 55 beziehungsweise Ausnehmungen oder Schlitze eingearbeitet, in die Formschlusselemente 60 eines Blockierelementes 45 eingreifen k�nnen.

Befindet sich das erste Rohr 10 mit der aufgezogenen H�lse 30 vor dem Anschlag 40, wird das Blockierelement 45 durch die Nachschubeinheit auf dem Rohr 20 bis zum Anschlag 40 nach vorne geschoben und die an dem Blockierelement 45 ausgebildeten Formschlusselemente 60, vorliegend in Stiftform, durchgreifen die Ausnehmungen 55 in den Segmenten des R�ckhalteelementes 30 und dringen in Ausnehmungen 65, vorliegend eine durchg�ngige Nut, ein und bilden eine formschl�ssige Verriegelung f�r die Segmente 50 beziehungsweise den abstehenden Abschnitt 32 des R�ckhalteelementes 30. Nach Festlegen des R�ckhalteelementes 30 an dem Anschlag 40 durch das Blockierelement wird das zweite Rohr 20 in das erste Rohr 10 eingeschoben und die Multirastverbindung gef�gt. Sofern durch das erste Rohr 10 und den bereits verlegten Rohrstrang kein ausreichender Widerstand gegen die mitunter erheblichen F�gekr�fte aufgebracht werden kann, wird �ber die stramm sitzende H�lse 30 und die formschl�ssige Verriegelung an dem Anschlag 40 eine ausreichende Gegenkraft bereitgestellt, um eine sichere, formschl�ssige Verbindung der Verrastungselemente zu gew�hrleisten. Alternativ zu den angeformten Formschlusselementen 60 k�nnen in dem Blockierelement 45 Bohrungen eingebracht sein oder eine entsprechender Schlitz ausgebildet sein, durch die ein oder mehrere Stifte hindurchgeschoben werden und eine formschl�ssige Verriegelung des R�ckhalteelementes 30 bewirken.

Alternativ zu einer formschl�ssigen Verriegelung ist durch Bereitstellung einer entsprechenden Anpresskraft auf dem Blockierelement 45 auch eine reibschl�ssige Festlegung zwischen dem Anschlag 40 und dem Blockierelement 45 denkbar. Ebenfalls ist es m�glich, das der abstehende Abschnitt 32 eine winkelige Lasche bildet, die in einer Ausnehmung 65 in dem Anschlag 40 eingreift und dort �ber einen Keil oder eine �hnliche Verbindung festgelegt wird. Selbstverst�ndlich ist es auch m�glich, die Formschlusselemente 60 an dem Anschlag 40 auszubilden und eine entsprechende Ausnehmung an dem Blockierelement 45 vorzusehen.

Nach Beendigung der F�geverrichtung wird das Blockierelement 45 entfernt, bei notwendigen hohen Kr�ften mittels Maschinen �ber �sen 80 zur Einleitung von Zugkr�ften, und das zweite Rohr wird weiter in den Rohrkanal eingeschoben, wodurch die Segmente 50 beziehungsweise der abstehende Abschnitt 32 in Richtung auf das Rohr 20 umgelegt und die H�lse 30 komplettiert wird und gleichzeitig einen Schutz f�r die Verbindungsstelle bildet.

Alternativ zu einem Entfernen beziehungsweise Zur�ckziehen des Blockierelementes 45 ist vorgesehen, dass die Ausnehmungen 55 in den Segmenten 50 dergestalt angeordnet oder ausgebildet sind, dass bei �berschreiten einer vorgegebenen Belastung die Ausnehmungen 55 ausrei�en beziehungsweise das Material versagt, so dass automatisch das Rohr 10 weiter vorangeschoben wird und ein Umbiegen des abstehenden Abschnittes 32 beziehungsweise der Segmente 50 automatisch erfolgt.

In den Fig. 3 und 4 sind Draufsichten auf den Anschlag 40 und das Blockierelement 45 gezeigt, aus denen deutlich die Anordnung der Ausnehmung 65 in dem Anschlag und die korrespondierende Anordnung der Formschlusselemente 60 in dem Blockierelement 45 zu erkennen sind. Statt der dargestellten stiftf�rmigen Vormschlusselemente 60 k�nnen Bohrungen oder ein Schlitz vorgesehen sein, durch den Stifte durch die Ausnehmungen 55 des R�ckhaiteelementes 30 bis in die Ausnehmung 65 des Anschlages eingef�gt werden kann. Falls die Formschlusselemente 60 des Blockierelementes 45 w�hrend des Steckvorganges nicht in Position bleiben sollten, kann eine �se an dem Anschlag befestigt werden, die durch das Blockierelement 45 hindurch gef�hrt wird, mit einem Stift festgesetzt wird und somit das Blockierelement 45 festlegen beziehungsweise blockieren kann. Alternativ dazu kann das Blockierelement auch durch eine Steuerstange, die gegen einen Rahmen des Nachdr�ckger�tes dr�ckt, blockiert werden.

Gegebenenfalls kann bei einer Ausbildung des Anschlages 40 mit Formschlusselementen auf eine zus�tzliche Festlegung durch ein Blockierelement 45 verzichtet werden, wobei aus Gr�nden der einfacheren Entfernung beziehungsweise Aufhebung des Formschlusses zwischen dem R�ckhalteelement 30 und dem Anschlag 40 ein Versagen des Materials vorteilhaft erscheint. Es ist jedoch auch m�glich, den bereits einmal eingef�hrten Rohrstrang wieder ein St�ck zur�ckzuziehen, beispielsweise �ber die vorhandene Hydraulik, und so das R�ckhalteelement 30 von dem Anschlag 40 und den daran angeordneten Formschlusselementen zu l�sen. Durch Bewegungsumkehr und Wiedereinschieben des Rohres bei einer Sicherstellung, das die Formschlusselemente nicht wieder in die Bohrungen 55 eingreifen, kann dann der um das zweite Rohr 20 verl�ngerte Rohrstrang eingef�hrt werden und die abstehenden Segmente 50 beziehungsweise der abstehende Abschnitt 32 wird durch den Anschlag 40 umgelegt und schmiegt sich auf das Rohr 10 beziehungsweise 20, je nach dem, wo die H�lse 30 beziehungsweise das R�ckhalteelement 30 auf dem Rohr 10 angeordnet ist.