Title:
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung sowie -verfahren zum Laden eines Aufzeichnungsträgers
Kind Code:
B3


Abstract:

Eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung verwendet einen plattenförmigen Speicher als Aufzeichnungsträger. Die Vorrichtung weist eine Auswahlbetätigungseinheit zur Auswahl von in dem Speicher gespeicherte Daten zum einen Ende von einem mittleren Bereich eines Hauptkörperteiles der Vorrichtung auf, wobei der Speicher lösbar geladen wird bzw. ist. Die Vorrichtung weist außerdem eine Ausstoßeinheit zum gegenüberliegenden Ende von dem mittleren Bereich auf zum Ausstoßen des geladenen Speichers. Auf diese Weise ist es möglich, fehlerhafte Operationen bei der Datenauswahl und beim Speicherausstoß zu verhindern.




Inventors:
Kawamura, Asako (Tokio/Tokyo, JP)
Ohara, Masaaki (Tokio/Tokyo, JP)
Ogawa, Taizo (Tokio/Tokyo, JP)
Application Number:
DE10082873T
Publication Date:
09/18/2014
Filing Date:
08/18/2000
Assignee:
Sony Corporation (Tokio/Tokyo, JP)
Domestic Patent References:
DE19835851A1N/A1999-02-11
DE19626384A1N/A1998-01-08



Foreign References:
51798711993-01-19
EP07490961996-12-18
EP11328582001-09-12
Attorney, Agent or Firm:
Mitscherlich, Patent- und Rechtsanwälte, Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartmbB), 80331, München, DE
Claims:
1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung (11), umfassend:
einen Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11), in den ein Aufzeichnungsträger (1) eingefügt oder einfügbar ist,
eine Auswahlbetätigungseinheit (52) zur Auswahl zumindest von Daten, die in dem Aufzeichnungsträger (1) gespeichert sind, und
eine Wiedergabeeinheit zur Wiedergabe der Daten, die durch die Auswahlbetätigungseinheit (52) ausgewählt sind, charakterisiert durch
eine Ausstoßeinheit (120) für ein Ausstoßen eines in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) geladenen Aufzeichnungsträgers (1), und
eine Ausstoßbetätigungseinheit (50) zur Betätigung der Ausstoßeinheit (120), wobei
die Auswahlbetätigungseinheit (52) und die Ausstoßbetätigungseinheit (50) an einer Seite des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen und voneinander durch einen mittleren Bereich derart beabstandet sind, daß, wenn ein Anwender die Vorrichtung (11) mit einer Hand erfaßt und den Daumen oder den Zeigefinger auf den Auswahlbetätigungsteil (52) legt, die Ausstoßbetätigungseinheit (50) durch die Hand oder einen Finger nicht betätigbar ist, die Ausstoßeinheit (120) einen Halter (13) zum Halten des Aufzeichnungsträgers (1) und zur Bewegung des Aufzeichnungsträgers (1) zwischen einer ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) eingeführt oder aus diesem ausgestoßen wird, und einer zweiten Position, in der der Aufzeichnungsträger (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) aufgenommen ist, und einen Verbinder (22), der an dem Halter (13) befestigt und mit dem eine Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (1) zur Übertragung der auf dem Aufzeichnungsträger (1) gespeicherten Daten mittels einem ersten Verbindungsanschluß (23) des Verbinders (22) elektrisch verbunden ist, wenn der Aufzeichnungsträger (1) in der ersten Position in den Halter (13) eingeführt ist, aufweist, und
ein Steuerglied (161) zur Steuerung der Bewegung des Halters (13) von der ersten Position in die zweite Position abhängig von einer Verbindung des Verbinders (22) mit der Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (1) vorgesehen ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Auswahlbetätigungseinheit (52) in eine Richtung rechtwinklig zu einer Oberfläche des Hauptkörperteiles (12) bewegbar und relativ zu dem Hauptkörperteil (12) drehbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Ausstoßbetätigungseinheit (50) in eine Richtung parallel zur Oberfläche des Hauptkörperteiles (12) bewegbar ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Ausstoßbetätigungseinheit (50) in eine den Aufzeichnungsträger (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) einführende Richtung bewegbar ist, um den in den Hauptkörperteil (12) geladenen Aufzeichnungsträger (1) auszustoßen.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei eine Aufzeichnungsträger-Einführ-/Ausstoßöffnung (55) auf einer anderen Seite des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Anzeigeeinheit (32) zum Anzeigen von Informationen bezüglich der in den Aufzeichnungsträger (1) gespeicherten Daten vorgesehen ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein Fenster (46) in dem Hauptkörperteile (12) der Vorrichtung (11) zur Freilegung eines Teiles des in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) geladenen Aufzeichnungsträgers (1) vorgesehen ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Fenster (46) durch eine transparente Platte abgedeckt ist, die mit dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) zusammenhängend gebildet ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei eine Abdeckplatte (25) vorgesehen ist zur Abdeckung eines zweiten Verbindungsanschlusses (24) des Verbinders (22), der mit einem in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) geladenen Aufzeichnungsträger (1) über den ersten Verbindungsanschluß (23) und einer Signalverarbeitungsschaltung in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) elektrisch verbunden ist, wobei die Abdeckplatte (25) von dem Fenster (46) nach außen weist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei eine Abdeckplatte (25) mit einem Symbol (26) zur Anzeige der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen ist, wobei das Symbol (26) durch das Fenster (46) sichtbar ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei das Fenster (46) die Freilegung eines an dem Aufzeichnungsträger (1) angeklebten Etiketts (10) zur Außenseite des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) ermöglicht.

12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, wobei die Abdeckplatte (25) zur teilweisen Abdeckung des Halters (13) vorgesehen ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) einen Steuerteil aufweist, der in einen passenden Eingriffteil eingreift, welcher an einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen ist, um die Bewegung des Halters (13) von der ersten Position in die zweite Position zu steuern.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Steuerglied (161) die Steuerung auf den Halter (13) nach Verbindung des Verbinders (22) mit der Anschlußeinheit (3) auslöst bzw. freigibt.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei das Steuerglied (161) einen Vorsprung aufweist, der in eine Ausnehmung eingreift, welche in dem in den Halter (13) eingeführten Aufzeichnungsträger (1) gebildet ist, wobei der Vorsprung in die Ausnehmung eingreift, um den Zustand der Steuerung des Halters (13) in die erste Position freizugeben bzw. auszulösen.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) einen Steuerteil aufweist, der an dem Halter (13) drehbar vorgesehen ist und der in eine Richtung in Anlage an einem passenden Anlageteil in einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) vorgespannt ist, wobei der Vorsprung an der Frontseite des in den Halter (13) eingeführten Aufzeichnungsträgers (1) anliegt, wobei der Vorsprung in die andere Richtung gedreht wird, um den Steuerteil zu veranlassen, an dem passenden Anlageteil anzuliegen, wobei der Vorsprung sich in die eine Richtung dreht, wenn der Aufzeichnungsträger (1) in den Halter (13) eingeführt wird und wenn der Vorsprung in eine Ausnehmung in dem Aufzeichnungsträger (1) eingreift, um die Anlage des Steuerungsteiles an dem passenden Anlageteil wieder auszulösen.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) einen Steuerteil, der an einem passenden Anlageteil anliegt bzw. in diesen eingreift, der in einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) gebildet ist, und einen Druckteil aufweist, der durch ein Einführende des in den Halter (13) eingeführten Aufzeichnungsträgers (1) einen Druck erfährt, wobei der Steuerteil von dem passenden Anlageteil gelöst wird, indem der Aufzeichnungsträger (1) in den Halter (13) in der ersten Position eingeführt wird und indem der Druckteil durch das Einführende einen Druck erfährt.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) in dem Halter (13) drehbar angebracht und in eine Richtung vorgespannt ist und wobei der Steuerteil von dem passenden Anlageteil gelöst wird, indem der Druckteil an dem Einführende des in den Halter (13) eingeführten Aufzeichnungsträgers (1) anliegt und indem der Druckteil in die andere Richtung gedreht wird.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) die Auslösung bzw. Freigabe der Steuerung auf den Halter (13) verhindert, wenn der Aufzeichnungsträger (1) in fehlerhafter Weise in den Halter (161) eingeführt wird.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Steuerglied (161) ein Loch aufweist, in das der an dem Chassis gebildete Vorsprung eingreift.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12, wobei das Steuerglied (161) einen Vorsprung aufweist, der in ein in dem Chassis gebildetes Loch eingreift.

22. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei der Halter (13) mit einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) durch ein Vorspannungsglied verbunden ist, welches an einem Ende durch das Chassis zurückgehalten ist und das am anderen Ende zurückgehalten ist, wobei der Halter (13) durch das Vorspannungsglied zu der zweiten Position hin durch das Vorspannungsglied nach Freigabe bzw. Auslösung der Steuerung durch das Vorspannungsglied zu der ersten Position hin vorgespannt ist.

23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei ein Ausstoßglied vorgesehen ist, welches an einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) beweg- bzw. verschiebbar vorgesehen ist für eine Betätigung durch die Ausstoßeinheit (120), wobei der Halter (13) von der zweiten Position zu der ersten Position hin verschoben wird, indem das Ausstoßglied längs der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) verschoben wird.

24. Vorrichtung nach Anspruch 23, wobei an dem Chassis ein Dreharm drehbar angebracht ist, wobei der Dreharm an seinem einen Ende einen Druck durch das Ausstoßglied erfährt, welches längs der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) bewegt wird, so dass sein anderes Ende den Halter (13) von der zweiten Position in die erste Position bewegt.

25. Vorrichtung nach Anspruch 23, wobei das Ausstoßglied in eine den Aufzeichnungsträger (1) ausstoßende Richtung vorgespannt ist.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei ein Deckel (29) vorgesehen ist zum Öffnen/Schließen der Frontseite eines Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11), in welchem die Einführung/der Ausstoß des Aufzeichnungsträgers (1) erfolgt.

27. Vorrichtung nach Anspruch 26, wobei der Deckel (29) einen Verschlußteil zum Verschließen der Frontseite des Chassis und einen Drehtragteil aufweist zum drehbaren Tragen des Verschlußteiles relativ zu dem Chassis.

28. Vorrichtung nach Anspruch 27, wobei der Deckel (29) durch ein Vorspannungsglied vorgespannt ist, dessen eines Ende durch das Chassis zurückgehalten ist und dessen gegenüberliegendes Ende durch den Drehtragteil zurückgehalten ist.

29. Vorrichtung nach Anspruch 27, wobei ein Ausstoßglied von dem Chassis bewegbar getragen vorgesehen ist, wobei der Deckel (29), der durch das Ausstoßglied einen Druck erfährt, längs der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) verschoben wird, um in eine Öffnungsrichtung gedreht zu werden.

30. Vorrichtung nach Anspruch 27, wobei der Deckel (29) in die die gesamte Oberfläche des Chassis öffnende Richtung durch einen Vorsprung gedreht wird, der an dem Drehtragteil gebildet ist, welcher durch eine Nocke einen Druck erfährt, die an dem Ausstoßglied gebildet ist, welches in der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) bewegt wird.

31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Verbinder (22) mit einem eine fehlerhafte Einführung verhindernden Bereich bzw. Teil vorgesehen ist, der in eine in dem Aufzeichnungsträger (1) gebildete Ausnehmung eingreift, wenn der Aufzeichnungsträger (1) in einem regulären Zustand eingeführt wird.

32. Verfahren zum Laden und Ausstoßen eines Aufzeichnungsträgers (1), umfassend die Schritte:
Laden eines Aufzeichnungsträgers (1) in einen Hauptkörperteil (12) einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung (11),
Einwirken auf eine Auswahlbetätigungseinheit (52) zur Wiedergabe von Daten, die auf dem Aufzeichnungsträger (1) aufgezeichnet sind, bzw. zur Aufzeichnung von der Daten auf den Aufzeichnungsträger (1), und
Ausstoßen des geladenen Aufzeichnungsträgers (1) von einer Ausstoßeinheit (120) durch Einwirken auf eine Ausstoßbetätigungseinheit (50), wobei
die Auswahlbetätigungseinheit (52) und die Ausstoßbetätigungseinheit (50) an einer Seite des Hauptkörperteiles (12) der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung (11) vorgesehen und voneinander durch einen mittleren Bereich derart beabstandet sind, daß, wenn ein Anwender die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung (11) mit einer Hand in dem Schritt des Einwirken auf die Auswahlbetätigungseinheit (52) erfaßt und den Daumen oder den Zeigefinger auf den Auswahlbetätigungsteil (52) legt, die Ausstoßbetätigungseinheit (50) durch die Hand oder einen Finger nicht betätigbar ist,
die Ausstoßeinheit (120) einen Halter (13) zum Halten des Aufzeichnungsträgers (1) und einen Verbinder (22), der an dem Halter (13) befestigt, aufweist, und
in dem Ladeschritt eine Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (19) zur Übertragung der auf dem Aufzeichnungsträger (1) gespeicherten Daten mittels einem ersten Verbindungsanschluß (23) des Verbinders (22) elektrisch verbunden wird, wenn der Aufzeichnungsträger (1) in der ersten Position in den Halter (13) eingeführt ist, und der Aufzeichnungsträger (1) mittels dem Halter (13) zwischen einer ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) eingeführt oder aus diesem ausgestoßen wird, und einer zweiten Position, in der der Aufzeichnungsträger (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) aufgenommen ist, bewegt wird, wobei
die Bewegung des Halters (13) von der ersten Position in die zweite Position abhängig von einer Verbindung des Verbinders (22) mit der Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (1) gesteuert wird.

33. Verfahren nach Anspruch 32, wobei in dem Schritt des Einwirken auf die Auswahlbetätigungseinheit (52) die Auswahlbetätigungseinheit (52) in eine Richtung rechtwinklig zu einer Fläche des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) verschoben wird, um eine Drehung relativ zu dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) auszuführen.

34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, wobei bei dem Schritt des Ausstoßens des Aufzeichnungsträgers (1) die Auswahlbetätigungseinheit (52) in eine Richtung parallel zu einer Fläche des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) verschoben wird.

35. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, wobei beim Schritt des Ausstoßens des Aufzeichnungsträgers (1) die Ausstoßeinheit (120) in die Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) verschoben wird, um den in dem Hauptkörperteil (12) geladenen Aufzeichnungsträger (1) auszustoßen.

36. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 35, wobei eine Aufzeichnungsträger-Einführ-/-Ausstoßöffnung zur Einführung/zum Ausstoßen des Aufzeichnungsträgers (1) an einer Seite des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen ist und wobei ferner ein Schritt der Einführung des Aufzeichnungsträgers (1) in die Aufzeichnungsträger-Einführ-/-Ausstoßöffnung vorgesehen ist.

37. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 36, wobei ferner ein Schritt der Anzeige von Information, welche die in dem Aufzeichnungsträger (1) gespeicherten Daten betrifft, auf einer Anzeigeeinheit (32) vorgesehen ist, welche an einer Seite des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) vorgesehen ist.

38. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 37, wobei außerdem ein Schritt vorgesehen ist, um zu bewirken, dass ein Teil des geladenen Aufzeichnungsträgers (1) durch ein in einer Fläche des Hauptkörperteiles (12) der Vorrichtung (11) vorgesehenes Fenster (46) nach außen zeigt.

39. Verfahren nach Anspruch 38, wobei ferner ein Schritt der Abdeckung eines zweiten Verbindungsanschlusses (24) des Verbinders (22), durch eine Abdeckplatte (25) vorgesehen ist, wobei die Abdeckplatte (25) von dem Fenster (46) nach außen weist und der zweite Verbindungsanschluß (24) einem in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) geladenen Aufzeichnungsträgers (1) über der ersten Verbindungsanschluß (23) mit einer Signalverarbeitungsschaltung in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) elektrisch verbindet.

40. Verfahren nach Anspruch 39, wobei bei dem Schritt der Freilegung eines Teiles des Aufzeichnungsträgers (1) zur Außenseite hin ein an dem Aufzeichnungsträger (1) angebrachtes Etikett (10) durch das Fenster (46) zur Außenseite hin freigelegt ist.

41. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 40, wobei der Schritt des Ladens des Aufzeichnungsträgers (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) ferner einen Schritt der Einführung des Aufzeichnungsträgers (1) in den Halter (13), einen Schritt der Steuerung des Halters (13) zum Halten der ersten Position, einen Schritt der Verbindung des Anschlußteiles (23) des Aufzeichnungsträgers (1) mit dem ersten Verbindungsanschluß (23), einen Schritt der Freigabe der Steuerung gleichzeitig mit der Verbindung und einen Schritt der Freigabe bzw. Auslösung der Steuerung für den Beginn der Verschiebung zu der zweiten Position aufweist.

42. Verfahren nach Anspruch 41, wobei wobei der Schritt der Steuerung des Halters (13) einen Schritt der Drehung eines Steuergliedes (161) durch den eingeführten Aufzeichnungsträger (1) und einen Schritt der Steuerung des Halters (13) in die erste Position durch den gedrehten Aufzeichnungsträger (1) aufweist, der an einem Chassis in dem Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) anliegt.

43. Verfahren nach Anspruch 41 oder 42, wobei der Schritt der Freigabe der Steuerung auf den Halter (13) einen Schritt des Eingreifens eines Vorsprungs an dem Steuerglied (161) in die Ausnehmung des Aufzeichnungsträgers (1) mit der Verbindung zur Freigabe der Steuerung aufweist.

44. Verfahren nach Anspruch 41 oder 42, wobei ferner ein Schritt der Vorspannung des Halters (13) vorgesehen ist, durch den eine Vorspannung in die Ausstoßrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) erfolgt, gefolgt von der Auslösung der Steuerung auf den Halter (13), in die Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1).

45. Verfahren nach einem der Ansprüche 41 bis 44, wobei der den Aufzeichnungsträger (1) haltende Halter (13) durch die Vorspannungskraft in der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) in die zweite Position bewegt wird.

46. Verfahren nach einem der Ansprüche 41 bis 44, wobei ein Schritt der Verschiebung des Ausstoßgliedes, welches in der Ausstoßeinheit (120) eingreift, in die Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) und ein Schritt der Verschiebung des den Aufzeichnungsträger (1) in der zweiten Position haltenden Halters (13) zu der ersten Position hin mit der Bewegung des Ausstoßgliedes vorgesehen sind.

47. Verfahren nach Anspruch 46, wobei der Schritt der Bewegung bzw. Verschiebung des Halters (13) zu der ersten Position hin einen Schritt, der eine Drehung eines Drehgliedes bewirkt, welches an dem Chassis vorgesehen ist, indem dessen eines Ende durch das sich bewegende Ausstoßglied einen Druck erfährt, und einen Schritt zum Beginn einer Bewegung des Halters (13) aus der zweiten Position in die erste Position durch das gegenüberliegende Ende des Drehgliedes aufweist, wobei der den Aufzeichnungsträger (1) haltende Halter (13) einen Druck erfährt.

48. Verfahren nach Anspruch 46, wobei der Schritt der Verschiebung bzw. Bewegung des Halters (13) zu der ersten Position hin einen Schritt zur Vorspannung des Halters (13), der in der Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) vorgespannt ist, in die Ausstoßrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) sowie einen Schritt der Bewegung bzw. Verschiebung des den Aufzeichnungsträger (1) haltenden Halters (13) in die erste Position unter der Vorspannungskraft in die Ausstoßrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) umfaßt.

49. Verfahren nach einem der Ansprüche 41 bis 48, wobei der Schritt des Ladens des Aufzeichnungsträgers (1) in den Hauptkörperteil (12) der Vorrichtung (11) einen Schritt der Einführung des Aufzeichnungsträgers (1) in den Halter (13), einen Schritt der Verbindung der Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (1) mit dem ersten Verbindungsanschluß (23) des in bzw. an dem Halter befestigten Verbinders (22), einen Schritt der Freigabe der Steuerung auf den Halter (13) gleichzeitig mit der Verbindung und einen Schritt der Freigabe bzw. Auslösung der Steuerung umfaßt, um die Bewegung des den Aufzeichnungsträger (1) haltenden Halters (13) zu der zweiten Position zu bewirken.

50. Verfahren nach einem der Ansprüche 42 bis 49, wobei der Schritt der Freigabe der Steuerung auf den Halter (13) einen Schritt der Verbindung der Anschlußeinheit (3) des Aufzeichnungsträgers (1) mit der ersten Anschlußeinheit (23) des Verbinders (22) und das Hervorrufen einer Drehung des Steuergliedes (161) durch den eingeführten Aufzeichnungsträger (1) sowie einen Schritt des Lösens des Steuergliedes (161) von dem Chassis durch Drehung des Steuergliedes (161) umfaßt.

51. Verfahren nach einem der Ansprüche 42 bis 50, wobei ein Schritt der Vorspannung des Halters (13), der in der Ausstoßrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) vorgespannt ist, in die Einführrichtung des Aufzeichnungsträgers (1) und ein Schritt vorgesehen sind, der eine Bewegung des den Aufzeichnungsträger (1) haltenden Halters (13) in die zweite Position durch die Vorspannung des Aufzeichnungsträgers (1) in die Einführrichtung bewirkt.

Description:
Technisches Gebiet

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die einen plattenförmigen Speicher als Aufzeichnungsträger verwendet. Sie betrifft insbesondere eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, in der ein plattenförmiger Speicher auswechselbar geladen ist, und auf ein Verfahren zum Laden eines Speichers in diese Vorrichtung.

Hintergrund-Stand

Bis jetzt ist als Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die in einem Personalcomputer oder in einem audiovisuellen Gerät eingeschlossen ist, oder als Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung die als externer Speicher für diese Vorrichtung oder dieses Gerät verwendet wird, eine Vorrichtung, die eine Magnetscheibe bzw. -platte oder eine optische Platte als Aufzeichnungsträger verwendet, in weit verbreiteter Anwendung.

Andererseits ist als Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe der Audio- oder Videoinformation, wie eine Vorrichtung, die ein Magnetband, eine Magnetscheibe oder eine optische Platte als Aufzeichnungsträger verwendet, in Gebrauch.

Bei dieser Art der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung ist eine solche Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der ein plattenförmiger Speicher, der mit einem Festkörperspeicher, wie einem Flash-Speicher oder einer integrierten Schaltung bzw. IC versehen ist und der eine weiter verringerte Größe aufweist, als Aufzeichnungsträger verwendet wird. Der plattenförmige Speicher, der den Festkörperspeicher verwendet, kann ungeachtet seiner großen Aufzeichnungskapazität von einer verringerten Größe sein, wodurch es der diesen Speicher verwendenden Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung ermöglicht ist, in der Größe weiter verringert zu werden.

Die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die als Aufzeichnungsträger einen Speicher verwendet, der seinerseits einen Festkörperspeicher verwendet, kann in der Größe weiter verringert werden, indem sie mit einem Speicher versehen wird, der in der Größe im Vergleich zu einer Bandkassette oder einer Plattenkassette hinreichend verringert werden kann.

Falls die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe in der Größe verringert ist, können eine Bedieneinheit zur Auswahl der Betriebsart dieser Vorrichtung, eine Auswurfvorrichtung zum Auswerfen eines in einen Hauptkörperteil der Vorrichtung geladenen Speichers und so weiter nahe beieinander angebracht sein.

Falls diese Vielzahl von Betätigungs- bzw. Bedieneinheiten nahe beieinander angebracht ist, ist man anfällig dafür, eine fehlerhafte Bedienung vorzunehmen. Falls in dem Fall, dass die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabebetriebsart ausgewählt ist, die Auswurfvorrichtung fehlerhafterweise ausgewählt wird, so dass der Speicher ausgeworfen wird, kann nicht nur die Information nicht richtig aufgezeichnet werden, sondern kann die auf dem Speicher aufgezeichnete Information zerstört zu werden.

Eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des beigefügten Anspruches 1 ist in der DE 19626384 A1 beschrieben.

Ein System zum Ausstoßen eines in einen Hauptkörperteil einer Vorrichtung (11) geladenen Aufzeichnungsträgers durch Betätigung einer Ausstoßbetätigungseinheit ist aus der US 5179871 A bekannt.

Die EP 0749096 A2 offenbart ein IC-Kartenlesegerät mit einem Auswurfmechanismus, bei dem eine in das Lesegerät eingefügte IC-Karte mittels eines von außen betätigbaren Hebels aus dem Lesegerät ausgeworfen wird.

Offenbarung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung und ein Verfahren zum Laden und Ausstoßen eines Aufzeichnungsträgers zu schaffen, mit denen ein einfaches und sicheres Laden eines Aufzeichnungsträgers in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung als auch eine fehlerfreie Bedienungen möglich sind.

Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche weitergebildet.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Perspektivansicht, die einen plattenförmigen Speicher zeigt, der in einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet ist, und

2 ist eine Perspektivansicht, die die Bodenseite des plattenförmigen Speichers zeigt.

3 ist eine Perspektivansicht, die die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt, wie sie von ihrer Rückseite gesehen wird, und

4 ist eine Perspektivansicht, die die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt, wie sie von ihrer Vorderseite gesehen wird.

5 ist eine Perspektivansicht, die einen Halter der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und

6 ist eine Perspektivansicht, die den Halter zeigt, wie er auf einem Chassis montiert ist.

7 ist eine Draufsicht, die den Einführzustand eines plattenförmigen Speichers in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und

8 ist eine Draufsicht, die den Zustand zeigt, in welchem ein plattenförmiger Speicher in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung geladen ist.

9 ist eine Perspektivansicht, die den Zustand des Greifens und Verwendens der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

10 ist eine Draufsicht, die den Grundzustand eines Schalters vom Dreh-Drück-Typ einer Auswahl- und Betätigungsvorrichtung zeigt.

11 ist eine Draufsicht, die den Zustand der Drehbetätigung der Auswahl- und Betätigungsvorrichtung zeigt.

12 ist eine Draufsicht, die den Zustand des Drückens und Betätigens des Dreh-Drück-Typ-Schalters zeigt.

13 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Schalters vom Dreh-Drück-Typ.

14 ist eine Perspektivansicht, die einen zusammengebauten Zustand davon zeigt.

15 ist eine Draufsicht, die eine Schalterebene zeigt, die in dem Schalter vom Dreh-Drück-Typ vorgesehen ist.

16 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Ladevorrichtung für einen plattenförmigen Speicher, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eingeschlossen ist.

17 ist eine Draufsicht davon.

18 ist eine schematische Perspektivansicht, die den Montagezustand eines an einem Halter der Ladevorrichtung angebrachten Regelgliedes zeigt.

19 ist eine schematische Perspektivansicht, die den Montagezustand eines Deckels an einem Chassis zeigt.

20 ist eine schematische Perspektivansicht, die den Montagezustand eines an einem Chassis angebrachten Ausstoßgliedes zeigt.

21 ist eine Seitenansicht der Ladevorrichtung, die den Zustand zeigt, in den der plattenförmige Speicher in die Ladevorrichtung eingeführt worden ist.

22 ist eine Draufsicht einer Ladevorrichtung, die den Zustand zeigt, in welchem der plattenförmige Speicher vollständig in den Halter in der Lade-/Entladesposition auf der vorderen Chassisflächenseite eingeführt ist, und

23 ist eine Draufsicht davon.

24 ist eine Draufsicht der Ladevorrichtung, die den Zustand zeigt, in welchem der plattenförmige Speicher an der Ladevorrichtung angebracht worden ist.

25 ist eine Draufsicht der Ladevorrichtung, die einen Anfangszustand zeigt, wenn der plattenförmige Speicher ausgestoßen wird, der in der Ladevorrichtung untergebracht ist.

26 ist eine Seitenansicht der Ladevorrichtung, die einen Ausgangszustand zeigt, wenn der in der Ladevorrichtung untergebrachte plattenförmige Speicher ausgestoßen wird.

27 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Modifikation einer Ladevorrichtung für einen plattenförmigen Speicher zeigt.

28 ist eine Seitenansicht, die den Nichtgebrauchszustand der Ladevorrichtung zeigt.

29 ist eine Seitenansicht einer Ladevorrichtung, die den Zustand zeigt, in welchem der plattenförmige Speicher vollständig in den Halter in der Lade-/Entladeposition an der vorderen Chassisflächenseite eingeführt werden.

30 ist eine Seitenansicht der Ladevorrichtung, die den Zustand zeigt, in welchem der plattenförmige Speicher auf der Ladevorrichtung angebracht worden ist.

Beste Ausführungsform zur Ausführung der Erfindung

Bezugnehmend auf die Zeichnungen wird nachstehend eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die einen plattenförmigen Speicher gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, erläutert.

Die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet einen plattenförmigen Speicher 1, wie in 1 und 2 gezeigt, als Aufzeichnungsträger. Dieser plattenförmige Speicher 1 weist ein Gehäuse 2, welches einen Speicherhauptteil bildet, der aus Kunstharz gebildet ist, und eine Speichervorrichtung, wie einen Flash-Speicher, der eine große Speicherkapazität von beispielsweise 32 Mbytes oder mehr aufweist, innerhalb des Gehäuses 3 auf. Der plattenförmige Speicher 1 ist von einer weitgehend rechteckigen Form mit einer Länge W1 der kurzen Seite, die etwa 21,45 mm lang ist, einer Länge L1 der langen Seite, die etwa 50 mm lang ist, und mit der Dicke D1, die etwa 2,8 mm beträgt.

An einer kurzen Seite des Gehäuses 2, welches den plattenförmigen Speicher 1 bildet, ist eine Anschlußeinheit 3 gebildet, die sich von der Vorderseite 2a zur Bodenseite 2b erstreckt, wie dies in 1 und 2 gezeigt ist. An bzw. in dieser Anschlußeinheit 3 ist eine Vielzahl von Elektroden 3b vorgesehen, die durch Trennwandabschnitte 3a voneinander getrennt sind. Die Operationen des Auslesens oder Schreibens der Information aus der oder in die Speichervorrichtung, die in dem Gehäuse 2 vorgesehen ist, erfolgt über eine Elektrode 3b, die in der Anschlußeinheit 3 vorgesehen ist. Mit den Trennwandabschnitten 3a, die Anlageausnehmungen 3c festlegen, und mit den Elektroden 3b, die an den Bodenseiten der Anlageausnehmungen 3c angebracht sind, ist die Anschlußeinheit 3 gegen direkten Kontakt durch Hand oder Finger des Benutzers geschützt.

In einer Ecke der Vorderseite 2a des Gehäuses 2, die die Anschlußeinheit 3 trägt, ist ein bogenförmiger Ausschnitt 4 festgelegt, der die Einführrichtung in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung angibt, wie in 1 und 2 gezeigt. In einer Seitenfläche bzw. Querseite 2c des Gehäuses 2, das den bogenförmigen Ausschnitt 4 trägt, ist eine eine fehlerhafte Einführung verhindernde Nut 5 dadurch gebildet, dass die Bodenseite 2b des Gehäuses 2 in Fortsetzung zu dem Ausschnitt 4 offen liegt, wie in 2 gezeigt. Dieser bogenförmige Ausschnitt 4 und die ein fehlerhaftes Einführen verhindernde Nut 5 dienen dazu, die Einführrichtung in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu leiten, wenn der plattenförmige Speicher 1 in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung untergebracht wird, um eine fehlerhafte Einführung zu verhindern.

An bzw. in der Bodenseite 2b des Gehäuses 2 ist in der Nähe der Anschlußeinheit 3 ein eine fehlerhafte Aufzeichnung verhindernder Schalter 6 vorgesehen, um zu verhindern, dass Informationssignale in fehlerhafter Weise auf einem Halbleiterspeicher aufgezeichnet werden. Der eine fehlerhafte Aufzeichnung verhindernde Schalter 6 ist mit einem Bedienknopf im Gehäuse 2 so gekoppelt, dass dann, wenn ein Verschieben in die eine oder die andere Richtung erfolgt, der Schalter die Aufzeichnung von Informationssignalen ermöglicht oder das Überschreiben von neuen Informationssignalen verhindert. In einer Seitenfläche bzw. Querseite 2c des Gehäuses 2 ist eine Lösungsverhütungsausnehmung 7 gebildet, die imstande ist, mit einem Anlagehalter in Anlage zu sein, der in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Gehäuses 2 aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu verhindern, wenn das Gehäuse einmal darin eingeführt ist. In einem mittleren Bereich der gegenüberliegenden Seitenquerfläche 2d des Gehäuses 2 ist eine Anlageausnehmung 8 für die Ladeermittelung gebildet. In diese Anlageausnehmung 8 greift eine Erfassungs- bzw. Detektiereinheit ein, die an bzw. in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist, um das Laden/Entladen des plattenförmigen Speichers 1 in die oder aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu ermitteln.

Das Gehäuse 2 des plattenförmigen Speichers 1 ist mit einem Etikettenanbringungsbereich 9 versehen, der sich von einer ebenen Fläche 2e über die Rückseite 2f zur Bodenseite 2b hin erstreckt, wie dies in 1 und 2 gezeigt ist. Der Etikettenanbringungsbereich 9 ist als Ausnehmung gebildet, die von der ebenen Fläche 2e über die Rückseite 2f zur Bodenseite 2b des Gehäuses 2 hin verläuft. Der Etikettenanbringungsbereich 9 ist von einer solchen Tiefe, dass dann, wenn das Etikett 10 in dem Etikettenanbringungsbereich 9 angebracht ist, das Etikett 10 von der Außenumfangsfläche des Gehäuses 2 nicht vorsteht oder mit dieser Fläche fluchtet. Die ebene Fläche 2e des Etikettenanbringungsbereiches 9 erstreckt sich von der Rückseite 2f in die Nähe der vorderen Fläche 2a des Gehäuses 2, wie dies in 1 gezeigt ist. Auf dem an dem Etikettenanbringungsbereich 9 angebrachten Etikett 10 ist eine Darstellung vorgesehen, welche Maschinentypen, die den plattenförmigen Speicher 1 verwenden können, oder den Aufzeichnungsinhalt des plattenförmigen Speichers 1 zeigt.

Eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, die den oben beschriebenen plattenförmigen Speicher 1 als Aufzeichnungsträger verwendet, enthält ein Mikrofon und einen Lautsprecher und zeichnet Informationssignale, wie Audiodaten, auf dem plattenförmigen Speicher 1 auf bzw. gibt sie wieder. Diese Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 enthält ein Gehäuse 12, bestehend aus einem Hauptkörperteil der Vorrichtung, das dadurch erhalten wird, dass eine obere Gehäusehälfte 12a und eine untere Gehäusehälfte 12b aneinander anliegen und miteinander verbunden werden, wobei beide Gehäusehälften aus der Formung eines Kunstharzmaterials gebildet sind, wie dies in 3 und 4 gezeigt ist.

In einer ebenen Fläche 31 des Gehäuses 12 ist ein erstes Fenster 33 gebildet, welches imstande ist, die Anzeigefläche 32a des Anzeigegliedes 32, welches als Flüssigkeitskristallteil gebildet ist, das im Gehäuse 12 untergebracht ist, zur Außenseite freizulegen, wie dies in 3 gezeigt ist. Das erste Fenster 33 ist zu einem Ende des Gehäuses 12 hin vorgesehen, liegt bzw. verläuft zur Vorderseite 34 hin von einem Längsmittelbereich davon, der sich von der Vorderseite 34 zur Rückseite 35 erstreckt. Das erste Fenster 33 ist von einer transparenten Kunstharzschicht überzogen, die Lichtdurchlasseigenschaften zeigt.

In der Nähe einer Ecke zur Vorderseite 34 des Gehäuses 12 hin ist ein Mikrofon 36 für das Auffangen des externen Schalls vorgesehen. In einem mittleren Bereich in der ebenen Oberfläche 31 des Gehäuses 12 sind eine Menüauswahltaste 38 zur Vorführung beispielsweise einer Betriebsart auf dem Anzeigeglied 32, eine Stopptaste 39 zur Stillsetzung des Aufzeichnungs- oder Wiedergabebetriebs und eine Löschtaste 40 zum Löschen des Aufzeichnungsinhalts im plattenförmigen Speicher 1, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, vorgesehen.

In der ebenen Oberfläche 31 des Gehäuses 12 ist, wie in 3 gezeigt, eine Lautsprechereinheit 45 vorgesehen. Die Lautsprechereinheit 45 ist zum gegenüberliegenden Ende hin vorgesehen, welches näher bei der Rückseite 35 von einem mittleren Bereich der Längslänge liegt, die sich von der vorderen Fläche bzw. Frontseite 34 zur rückwärtigen Fläche bzw. Rückseite 35 des Gehäuses 12 erstreckt.

In bzw. an einer Querseite 49 des Gehäuses 12 ist eine Auswahl-Bedieneinheit 52 vorgesehen zur Auswahl der Betriebsart der betreffenden Vorrichtung 11. Die Auswahl-Bedieneinheit 52 ist zu einem Ende hin vorgesehen, welches näher bei der Frontseite 34 von einem mittleren Bereich der Längslänge liegt, die sich von der Frontseite 34 zur Rückseite 35 des Gehäuses 12 erstreckt. Diese Auswahl-Bedieneinheit 52 wird in die durch den Pfeil X1 bezeichnete Richtung und in die Richtung gedreht, welche entgegengesetzt ist zu der durch den Pfeil X1 in 3 bezeichneten Richtung, um die Betriebsart, wie den Aufzeichnungsbetrieb oder den Wiedergabebetrieb der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 auszuwählen. Die Auswahl-Bedieneinheit 52 wird außerdem, wie durch einen Pfeil Y1 in 3 angedeutet, in die Richtung rechtwinklig zu der Querseite 49 des Gehäuses 12 gedrückt, um die ausgewählte Betriebsart zu bestimmen.

In einem mittleren Bereich über die Längslänge der Querseite 49 des Gehäuses 12, das mit der Auswahl-Bedieneinheit 52 versehen ist, ist eine Haltetaste 51 vorgesehen zum Festhalten der ausgewählten Betriebsart. In dieser Querseite 49 ist außerdem eine Aufzeichnungs-Starttaste 48 zur Aufzeichnung von Audiodaten auf dem plattenförmigen Speicher 1 vorgesehen, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist.

In der Querseite 49 des Gehäuses 12 ist außerdem eine Ausstoß- bzw. Auswurfeinheit 50 vorgesehen für den Auswurf bzw. Ausstoß des in diese Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladenen plattenförmigen Speichers 1. Diese Auswurfeinheit 50 ist auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehen, die näher bei der Rückseite 35 von einem mittleren Bereich längs der Längslänge des Gehäuses 12 von der Frontseite 34 zur Rückseite 35 aus liegt. Diese Auswurfeinheit 50 wird in die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 bewegt, wie dies durch einen Pfeil C1 in 3 angedeutet ist, um den in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladenen plattenförmigen Speicher 1 auszustoßen.

In der Rückseite 35 des Gehäuses 12 ist eine Speichereinführ-/-auswurföffnung 55 vorgesehen, durch die der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladene plattenförmige Speicher 1 eingeführt oder ausgestoßen wird, wie dies in 3 veranschaulicht ist. Der plattenförmige Speicher 1 wird in die Innenseite der betreffenden Vorrichtung 11, und zwar mit der Frontseite 2a, die die Anschlußeinheit 3 trägt, als Einführungsende, in einer Richtung parallel zu der ebenen Oberfläche 31 des Gehäuses 12 von der Rückseite 35 aus zur Frontseite 34 des Gehäuses 12 eingeführt.

In der Unter- bzw. Bodenseite 42 des Gehäuses 12 ist ein zweites Fenster 56 gebildet, welches zumindest einen Teil des Etikettenanbringungsbereiches 9, der in der ebenen Oberfläche 2e des plattenförmigen Speichers 1 vorgesehen ist, welcher in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, oder des Etiketts 10 freilegt, welches an dem Etikettenanbringungsbereich 9 angebracht ist. Dieses zweite Fenster 56 ist zum gegenüberliegenden Ende hin vorgesehen, welches zur Rückseite 35 hin von einem mittleren Bereich längs der Längslänge des Gehäuses 21 hin liegt, erstreckt sich von der Frontseite 34 zu der Rückseite 35, wie in 4 gezeigt. Dieses zweite Fenster 56 ist von einer leicht bis dunkel gefärbten Durchsichtplatte 46 abgedeckt, um den Inhalt des Etiketts 10 bei Betrachtung von außen her weniger vorspringen zu lassen.

In bzw. an der Unterseite 42 des Gehäuses 12 sind eine Wiedergabegeschwindigkeits-Steuertaste 58 zur Steuerung der Wiedergabegeschwindigkeit der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, eine Mikrofon-Steuertaste 59 zur Steuerung der Mikrofonempfindlichkeit und eine Schalllautstärke-Steuertaste 60 zur Steuerung der Schalllautstärke oder der Wiedergabeschalllautstärke, die vom Mikrofon her eingegeben ist, vorgesehen, wie dies in 4 veranschaulicht ist.

Von der Bodenseite 42 zu einer gegenüberliegenden Querseite 61 ist eine Zellengehäuseeinheit 62 vorgesehen für die Unterbringung einer Zelle, welche die Antriebsleistungsquelle für die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 darstellt. Die Zellengehäuseeinheit 62 ist von einer Zellenklappe bzw. einem Zellendeckel 63 abgedeckt, die bzw. der zu öffnen ist.

Unterdessen wird der durch die Speichereinführ-/-auswurföffnung 55 in das Gehäuse 12 eingeführte plattenförmige Speicher 1 durch eine Ladevorrichtung in eine Position in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen. Diese Ladevorrichtung weist einen Halter 13, in den der plattenförmige Speicher 1 einzuführen und aufzunehmen ist, und ein Chassis 14 auf, an dem der Halter 13 montiert wird, wobei der Halter 13 in bezug auf das Chassis 14 bewegbar ist, wie dies in 5 und 6 gezeigt ist.

Das Chassis 14, auf dem der Halter 13 beweg- bzw. verschiebbar angebracht ist, ist so ausgebildet, dass es einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei erste und zweite Seitenwandabschnitte 16, 17 auf beiden zugewandten Querseiten der Bodenplatte 15 gebildet sind, wie dies in 5 gezeigt ist.

Der auf dem Chassis 14 beweg- bzw. verschiebbar angebrachte Halter 13 ist mit ersten und zweiten Speicherhalteteilen 19, 20 auf beiden zugewandten Querseiten einer Speichertragplatte 18 versehen, die den plattenförmigen Speicher 1 trägt, wie dies in 5 gezeigt ist. Der Zwischenraum zwischen den ersten und zweiten Speicherhalteteilen 19, 20, der als Oberseite des Halters 13 wirkt, ist offen gelegt, um den Etikettenanbringungsbereich 9 zur Außenseite hin freizulegen, der auf der ebenen Oberfläche 2e des plattenförmigen Speicher 1 vorgesehen ist, welcher in den Zwischenraum zwischen die ersten und zweiten Speicherhalteteile 19, 20 geladen ist. Der Halter 13 wirkt mit seiner einen offenen Seite als Einführ-/Auswurföffnung 21 für den plattenförmigen Speicher 1, der in den Halter 13 geladen/aus diesem entladen wird. In bzw. an dem anderen Ende des Halters 13 gegenüber dessen Seite, welche die Einführ-/Auswurföffnung 21 trägt, ist ein Verbinder 22 angebracht, mit dem die Anschlußeinheit 3 elektrisch verbunden wird bzw. ist, die an dem plattenförmigen Speicher 1 vorgesehen ist, der in den Halter 13 eingeführt ist. Der Verbinder 22 ist mit einem ersten Verbindungsanschluß 23 versehen, der aus einer Vielzahl von Anschlüssen besteht, die mit einer Vielzahl von Elektroden 3b elektrisch verbunden sind, welche die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 bilden, wie dies in 5 veranschaulicht ist. Der Verbindungsanschluß 23 ist am inneren Ende des Verbinders 22 vorgesehen. Der Verbinder 22 ist außerdem mit einem zweiten Verbindungsanschluß 24 versehen, der zu dem Halter 13 vorsteht. Der zweite Verbindungsanschluß 24 umfaßt eine Vielzahl von Anschlüssen für den Austausch der Informationssignale, die auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnet sind, zwischen einer Signalverarbeitungsschaltung, die in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 vorgesehen ist, und einem Speicher innerhalb des plattenförmigen Speichers 1.

Auf der oberen Oberflächenseite des Verbinders 22 ist eine Abdeckplatte 25 vorgesehen, die über einem zweiten Verbindungsanschluß 24 liegt, der zum Halter 13 vorsteht, um nach außen vom Verbinder 22 zu weisen. Wenn der Halter 13 innerhalb des Gehäuses 12 angebracht ist, ist die Abdeckplatte 25 durch ein zweites Fenster 56 zur Außenseite hin freigelegt, welches im Boden 42 des Gehäuses 12 vorgesehen ist. In bzw. auf der Oberfläche der Abdeckplatte 25 ist eine Anzeigemarkierung 26, wie durch Aufdrucken oder Einritzen bzw. Einschneiden vorgesehen, um die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 sowie das Vorhandensein oder Fehlen des geladenen plattenförmigen Speichers 1 anzuzeigen.

Der Halter 13, der wie oben beschrieben aufgebaut ist, ist an der Bodenplatte 15 des Chassis 14 zur Bewegung in der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung und in der dazu entgegengesetzten Richtung angebracht. Der Halter 13 greift mit seinem nicht dargestellten Bewegungsführungsschaft in eine Bewegungsführungsöffnung ein und wird durch diese getragen, die im Chassis 14 vorgesehen ist, um sein Lösen von dem Chassis 14 zu verhindern, und er ist zur Bewegung auf bzw. an der Bodenplatte 15 in der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung und in der dazu entgegengesetzten Richtung angebracht.

Zwischen dem Halter 13 und dem Chassis 14 ist eine Kippgelenkfeder 27 angebracht. Im Ausgangszustand des Halters 13, in welchem die Einführung/der Auswurf des plattenförmigen Speichers 1 in die oder aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 ermöglicht ist, ist der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt und wird in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung bewegt. Falls der Halter 13 weiter zu einem mittleren Bereich des Chassis 14 verschoben wird, wird die Vorspannungsrichtung der Kippgelenkfeder 27 umgekehrt. So wird der Halter weiter unter der Kraft der Kippgelenkfeder 27 in die Richtung entgegengesetzt zu der in 6 durch den Pfeil B bezeichneten Richtung bis zu der zuvor festgelegten Speicheranbringungsposition innerhalb der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 verschoben.

Falls der Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung verschoben wird, wie von dem Zustand, in welchem der Halter in seine Ladeposition verschoben worden ist, wird die Vorspannungsrichtung der Kippgelenkfeder 27 umgekehrt. So wird der Halter unter der Kraft der Kippgelenkfeder 27 weiter in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung bis zu einer Lade-/Entladeposition verschoben bzw. bewegt, die das Laden/Entladen des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht.

Der Halter 13, in den der plattenförmige Speicher 1 eingeführt worden ist und der zu der Speicherladeposition in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 hin verschoben worden ist, wird in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung bis zu der Lade-/Entladeposition verschoben, indem ein Auswurfglied 28 in die durch den Pfeil B in 6 bezeichnete Richtung verschoben wird. Das Auswurfglied 28 wird an dem ersten Seitenwandabschnitt 16 des Chassis 14 bewegbar getragen. Das Auswurfglied 28, das in derselben Richtung wie die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 zum Ausstoß des plattenförmigen Speichers 1 verschoben wird, der in den Halter 13 eingeführt und gehalten ist, optimiert das Bedienungsgefühl beim Ausstoßen des plattenförmigen Speichers 1.

Unterdessen wird das Auswurfglied 28 in der Bewegung in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 6 bezeichneten Richtung unter der Kraft einer Spannfeder 30 vorgespannt, die zwischen dem Auswurfglied 28 und dem ersten Seitenwandabschnitt 16 des Chassis 4 vorgesehen ist.

An einem Ende des Chassis 14, welches der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 zugewandt ist, ist eine Klappe bzw. ein Deckel 29 drehbar angebracht, der imstande ist, die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 zu öffnen und zu schließen. Der Deckel 29 ist durch ein nicht dargestelltes Vorspannungsglied in eine Richtung drehbar vorgespannt, die normalerweise die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 schließt. Der Deckel 29 ist außerdem antriebsmäßig mit der Bewegung des Ausstoßgliedes 28 in die durch den Pfeil B in 6 bezeichnete Richtung verbunden, um entgegen der Kraft des Vorspannungsgliedes in die Öffnungsrichtung der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 gedreht zu werden.

Der plattenförmige Speicher 1 wird in den Halter 13 mit der nach oben weisenden ebenen Oberfläche 2e und mit der die Anschlußeinheit 3 tragenden Frontseite 2a als Einführungsende eingeführt. Falls der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt ist, zeigt der auf der ebenen Oberfläche 2e vorgesehene Etikettenanbringungsbereich 9 durch den geöffneten Bereich zwischen den ersten und zweiten paarweise vorgesehenen Speicherhaltebereichen 19, 20 zur Außenseite.

Der Halter 13, der wie oben beschrieben, an bzw. auf dem Chassis 14 beweg- bzw. verschiebbar angebracht ist, ist innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet, wobei die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 einer Speichereinführ-/Ausstoßöffnung 55 zugewandt ist, die in der Rückseite 35 des Gehäuses 12 vorgesehen ist. Der Halter 13 wird bzw. ist dann im Gehäuse 12 so angebracht, dass der geöffnete Bereich zwischen den paarweise vorgesehenen ersten und zweiten Speicherhaltebereichen 19, 20 auf seiner Oberseite zur Bodenseite 42 des Gehäuses 12 hin positioniert sein wird. Der Halter 13 ist in dem Gehäuse 12 angebracht, wobei ein geöffneter Bereich in seiner oberen Fläche der Bodenseite 42 des Gehäuses 12 zugewandt ist, so dass der geöffnete Bereich zur Außenseite des Gehäuses 12 durch das zweite Fenster 56 weist, welches in dem Gehäuse 12 gebildet ist, wobei der in den Halter 13 eingeführte plattenförmige Speicher 1 ebenfalls durch das zweite Fenster 56 nach außen weist.

Das zweite Fenster 56 ist als eine längliche rechteckförmige Öffnung gebildet zur Freilegung des geöffneten Bereichs zwischen den paarweise vorgesehenen ersten und zweiten Speicherhaltebereichen bzw. -teilen 19, 20 auf der Oberseite des Halters 13 und der Abdeckplatte 25, die über dem zweiten Verbindungsanschluß 24 des Verbinders 22 liegt, zur Außenseite des Gehäuses 12 hin, wie dies in 7 und 8 veranschaulicht ist. Mit dem so geformten zweiten Fenster 56 liegt der auf der ebenen Oberfläche 2e des in den Halter 13 eingeführten plattenförmigen Speichers 1 vorgesehene Etikettenanbringungsbereich 9 durch das zweite Fenster 56 zur Außenseite hin frei, wodurch dem Anwender ermöglicht ist, die Anzeige auf dem an den Etikettenanbringungsbereich 9 angebrachten Etikett 10 von der Außenseite des Gehäuses 12 her zu betrachten, um den Typ des geladenen plattenförmigen Speichers 1 oder den Inhalt der auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichneten Information zu prüfen, wenn der plattenförmige Speicher 1 in Position in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist. Gleichzeitig liegt die auf der Abdeckplatte 25 vorgesehene Anzeigemarkierung 26 durch das zweite Fenster 56 nach außen hin frei, um dem Anwender zu ermöglichen, die Anzeige 26 von der Außenseite des Gehäuses 12 her zu betrachten.

Unterdessen wird die Abdeckplatte 25, die an einem mit dem Halter 13 sich verschiebenden bzw. bewegenden Verbinder 22 vorgesehen ist, zusammen mit dem Halter 13 in Verbindung mit der Einführung/dem Ausstoßen des plattenförmigen Speichers 1 in das zweite Fenster 56 bewegt. Durch Einstellen der Größe des zweiten Fensters 56, so dass die Größe der Abdeckplatte 25, die dem zweiten Fenster 56 zugewandt ist, in Abhängigkeit von der Bewegungsposition des Halters 13 verändert wird bzw. ist, kann der Flächenzustand der Anzeigemarkierung 26 der Abdeckplatte 25 zum zweiten Fenster 56 verändert werden. Durch die Anzeigemarkierung 26 kann leicht unterschieden werden, ob der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt worden ist oder ob der Halter 13 in einem Zustand ist, der die Einführung des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht. Dies heißt, dass in dem Fall, dass der Halter 13 in der Nähe der Speichereinführ-/Ausstoßöffnung 55 ist, die in der Rückseite 35 des Gehäuses 12 vorgesehen ist, welche die Einführung/den Ausstoß des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht, wie dies in 7 gezeigt ist, die Anzeigemarkierung 26, umfassend einen Pfeil, der auf der Deck- bzw. Abdeckplatte 25 vorgesehen ist zur Anzeige der Einführrichtung, in seiner Gesamtheit zur Außenseite des Gehäuses 12 hinweist. Durch Einstellen der Größe des zweiten Fensters 56, so dass ein gepunkteter Bereich des Pfeiles der Anzeigemarkierung 26 verdeckt ist, wenn der Halter 13 in eine Ladeposition des plattenförmigen Speichers 1 verschoben worden ist, der in der Ladeposition in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 eingeführt und gehalten ist, wie dies in 8 gezeigt ist, ist der Benutzer imstande, den Zustand der Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 leicht zu überprüfen.

Der Halter 13 ist in dem Gehäuse 12 so angebracht, dass der geöffnete Bereich zwischen den paarweise vorgesehenen ersten und zweiten Speicherhalteteilen 19, 20 auf dessen Oberseite dem zweiten Fenster 56 zugewandt ist. Das Auswurfglied 28, das am ersten Seitenwandabschnitt 16 vorgesehen ist, liegt zur Querseite 49 des Gehäuses 12 hin. Ein Betätigungsbereich bzw. -teil 28a, der an dem Ausstoß- bzw. Auswurfglied 28 vorgesehen ist, ragt zur Querseite 49 des Gehäuses 12 hin in Anlage mit dem Ausstoßglied 50, welches an der Querseite 49 zur Bewegung in die durch den Pfeil C1 bezeichnete Richtung, und in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil C1 in 3 bezeichneten Richtung angebracht ist. Wenn das Ausstoßglied 50 in die den plattenförmigen Speicher 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 einführende Richtung bewegt wird, wie dies durch den Pfeil C1 in 3 veranschaulicht ist, ragt der in den Halter 13 eingeführte und festgehaltene plattenförmige Speicher 1 durch Ausführen der Ausstoßoperation aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 nach außen.

Der Auswahlbetätigungsteil 52 zur Auswahl der Betriebsart ist zu einem Ende hin vom mittleren Bereich des Gehäuses 12 aus vorgesehen, und die Ausstoßeinheit 50 ist an einer Stelle zum gegenüberliegenden Ende hin vom mittleren Bereich des Gehäuses 12 aus vorgesehen, so dass dann, wenn der Anwender die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 mit einer Hand erfaßt, wie in 9 gezeigt, und den Daumen oder den Zeigefinger auf den Auswahlbetätigungsteil 52 legt, ist die Ausstoßeinheit 50 an einer Stelle platziert, die durch die Hand oder einen Finger nicht leicht betätigt werden kann, während dann, wenn der Anwender seinen Finger zur Betätigung der Ausstoßeinheit 50 anlegt, der Auswahlbetätigungsteil 52 an einer Stelle platziert, ist, die von Hand oder einem Finger nicht ohne weiteres betätigt werden kann, wodurch zuverlässig eine fehlerhafte Bedienung durch den Benutzer an der Auswurfeinheit 50 während der Aufzeichnung oder Wiedergabe des Ausstoßes des in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladenen plattenförmigen Speichers 1 vermieden ist.

Der Auswahlbetätigungsteil 52 zur Auswahl der Betriebsarten der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, wie oben beschrieben, ist durch einen Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ, wie in 10 bis 15 gezeigt, gebildet. Dieser Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ besteht aus einer Kunstharz-Schalterebene 71 mit einer oberen Öffnung 71a, einem Betätigungsglied 72, welches durch die Schalterebene 71 drehbar gehalten ist, einem Schieber bzw. Gleiter 73, der durch eine elektrisch leitende elastische Platte gebildet ist, die an der Unterseite des Betätigungsgliedes 72 befestigt ist, eine Torsionsschraubenfeder 74 mit Armen 74b, 74c, die von beiden Händen eines mittleren Spulenteiles 74a abstehen, einer Rast- bzw. Klickplatte 75, die in der Schalterebene 71 angebracht ist, und einem Deckelglied 76, welches die obere Öffnung 71a der Schalterebene 71 abdeckt, wie dies in 13 gezeigt ist.

Die Schalterebene 71 weist eine im wesentlichen kreisförmige Unterseite 77 und einen Umfangswandabschnitt 78 auf, der auf dem gesamten Rand der Boden- bzw. Unterseite 77 aufrecht angebracht ist, wie dies in 15 gezeigt ist. An dem Umfangswandabschnitt 78 ist ein Paar von Anlagestufen 78a, 78b zum Zurückhalten eines Paares von Armen 74b, 74c der Torsionsschraubenfedern 74 gebildet. In einem mittleren Bereich der Bodenseite 77 ist aufrecht ein Lagerzapfen 79 angebracht, der das Betätigungsglied 72 trägt. Der Lagerzapfen 79 ist mit einem ebenen Bereich 79a gebildet, der einer auf das Betätigungsglied 72 ausgeübten Druckkraft ausgesetzt wird. Die Bodenseite 77 ist für die Drehermittlung mit ersten und zweiten stationären Kontakten 80, 81, die sich längs der Drehrichtung des Betätigungsgliedes 72 erstrecken, mit einem dritten stationären Kontakt 82 zur Ermittlung des Drucks des Betätigungsgliedes 72 und mit einem gemeinsamen Kontakt 83 versehen, der auf der gegenüberliegenden Seite des dritten stationären Kontakts 82 vorgesehen ist, wobei der Lager- bzw. Drehzapfen 79 dazwischen liegt und mit Masse bzw.

Erde GND verbunden ist. Diese ersten bis dritten stationären Kontakte 80, 81 und 82 sind mit externen Ausgangsanschlüssen 80a bis 82a elektrisch verbunden, die von dem Umfangswandabschnitt 78 abstehen. Der gemeinsame Kontakt 83 ist außerdem mit einem externen Kontakt 83a elektrisch verbunden, der von dem Umfangswandabschnitt 78 absteht.

Der Umfangswandabschnitt 78 ist im wesentlichen bogenförmig um den Lagerzapfen 79 als Mitte gebildet. Der bogenförmige Bereich bzw. Teil ist mit einer Steuerstufe 84 gebildet, die imstande ist, den Drehbereich des Betätigungsgliedes 72 zu steuern. Diese Steuerstufe 84, die den Drehbereich des Betätigungsgliedes 72 steuert, weist in ihrem mittleren Bereich eine Führungsausnehmung 85 zur Führung des Betätigungsgliedes 72 auf, welches bewegt wird, wenn das Betätigungsglied 72 gedrückt wird. Der Umfangswandabschnitt 78 ist außerdem mit einem Befestigungsloch 86 ausgebildet zur Anbringung am Gehäuse 12 der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11.

Das Betätigungsglied 72, das wie oben beschrieben, an der Schalterebene 71 vorgesehen ist, ist symmetrisch in der linken und rechten Richtung ausgebildet und mit einem Grundteil 87, welches in der Schalterebene 71 angeordnet ist, einem Betätigungsteil 88, welches von der Schalterebene 71 vorsteht, und einem Verbindungsteil 89 versehen, welches das Grundglied bzw. -teil 87 und das Betätigungsteil 88 verbindet. In einem mittleren Bereich des Grundteiles 87 ist ein zylindrischer Anschlag 91 aufrecht angebracht, der eine Einführöffnung 90 aufweist, in die der Lagerzapfen 79 eingeführt ist. Die Einführöffnung 90 weist die Druckrichtung des Betätigungsgliedes 72 als ihre Längsrichtung auf. In diese Einführöffnung 90 ist der Lagerzapfen 79 eingeführt. Um die Einführöffnung 90 ist eine ringförmige Nut 87a gebildet, in der die Torsionsschraubenfeder 74 angebracht wird. In dieser ringförmigen Nut 87a ist ein Paar von Anlagenuten 92, 93 gebildet, die sich in eine schräge obere Richtung 38 erstrecken.

Der Spulenteil 74a der Torsionsschraubenfeder 74 ist in einem Anschlag 91 angebracht und in der ringförmigen Nut 87a positioniert, wobei beide Arme 74b, 74c in die Eingriff- bzw. Anlagenuten 92, 93 derart eingreifen, dass sie durch die Anlagestufen 78a, 78b der Schalterebene 71 zurückgehalten werden, wie dies in 10 veranschaulicht ist. Der Teil der Einführöffnung 90 in Ausrichtung zu der ebenen Oberfläche 79a des Lagerzapfens 79 ist als ebene Oberfläche 90a rechtwinklig zur Längsrichtung der Einführöffnung 90 gebildet. Die ebene Oberfläche 90a ist von der ebenen Oberfläche 79a in einem Nichtbetriebszustand in Abstand vorgesehen, wie dies in 10 gezeigt ist. Auf eine Drehung hin ist die ebene Oberfläche 90a in bezug auf die ebene Oberfläche 79a versetzt, wie dies in 11 gezeigt ist. Auf Druckausübung hin wird die ebene Oberfläche 90 gegen die ebene Oberfläche 79a gedrückt, wie dies in 12 gezeigt ist.

Der Bedienungs- bzw. Betätigungsteil 88 ist im Profil bogenförmig mit einem Grundglied 97 als Mitte. Auf der Innenseite des Betätigungsteiles 88 ist ein Führungsvorsprung 94 gebildet, der in eine Führungsausnehmung 85 eingreift. Während der Drehung des Betätigungsgliedes 72, das in 10 gezeigt ist, greift der Führungsvorsprung 94 nicht in die Führungsausnehmung 85 ein und wird längs der Außenseite der Steuerstufe 84 der Schalterebene 71 bewegt. Während der Drehung des Betätigungsgliedes 72, das in 10 gezeigt ist, ist dieser Führungsvorsprung 94 nicht in Eingriff mit der Führungsausnehmung 85 und wird auf der Außenseite der Steuerstufe 84 der Schalterebene 71 bewegt. Wenn das Betätigungsglied 72 in einer mittleren Position gedrückt wird, wie dies in 11 gezeigt ist, wird der Führungsvorsprung 94 bewegt, da er durch die Führungsausnehmung 85 in der Schalterebene 71 geführt ist.

Der Schieber bzw. Gleiter 73, der an dem Betätigungsglied 72 angebracht ist, ist durch eine elektrisch leitende Metallplatte gebildet und weist ein Paar von Befestigungsteilen 95, 96, die an der Unterseite des Grundgliedes 87 angebracht sind, sowie ein Paar von Gleitkontaktteilen 97, 98 auf, die zwischen diesen Befestigungsteilen 95, 96 gebildet sind. Die Gleitkontaktteile 97, 98 sind mit vorstehenden ersten und zweiten beweglichen Kontakten 97a, 98a zusammenhängend gebildet, wobei der zweite bewegliche Kontakt 98a in ständigem Kontakt und elektrisch verbunden ist mit dem gemeinsamen Kontakt 83. Dadurch, dass das Betätigungsglied 72 gedrückt oder gedreht wird, wird der erste bewegliche Kontakt 97a selektiv mit den ersten bis dritten feststehenden bzw. stationären Kontakten 80 bis 82 in Berührung gebracht und elektrisch verbunden.

An der Schalterebene 71, die das Betätigungsglied 72 trägt, wie oben erläutert, ist ein Deckelglied 76 zum Verschließen der Öffnung 71a angebracht. Das Deckelglied 76 ist mit einer Vielzahl von Rückhalteteilen 99 zusammenhängend gebildet für die Anbringung des Deckelgliedes 76 an der Schalterebene 71. Das Deckelglied 76 verschließt die obere Öffnung 71a der Schalterebene 71 durch Einführen dieser Rückhalteteile 99 längs des Umfangswandabschnitts 78 der Schalterebene 71 zum Zurückhalten durch die Unterseite der Schalterebene 71, wie dies in 14 gezeigt ist.

Nachstehend wird das Verfahren zur Betätigung des oben beschriebenen Schalters 70 vom Dreh-Drück-Typ erläutert. Dieser Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ kann in drei Betriebsarten geschaltet werden, das ist eine Betriebsart zum Drücken des Betätigungsgliedes 72, eine Betriebsart zu dessen Drehung in eine Richtung und eine Betriebsart zu dessen Drehung in die entgegengesetzte Richtung. Gemäß 10 ist das Betätigungsglied 72 während der Nichtgebrauchszeit durch die Torsionsschraubenfeder 74 zu der Mittenposition hin vorgespannt, da dann die Arme 74b, 74c der Torsionsschraubenfeder 74 durch die Anlagestufen 78a, 78b der Schalterebene 71 zurückgehalten sind und dessen Spulenteil 74a um den Anschlag 91 des Betätigungsgliedes 72 herumgewickelt ist. Der Führungsvorsprung 94 des Betätigungsgliedes 72 greift dann nicht in die Führungsausnehmung 85 der Schalterebene 71 ein, während die ebene Oberfläche 90a des Durchgangsloches 90 des Betätigungsgliedes 72 von der ebenen Oberfläche 79a des Lagerzapfens 79 in Abstand vorgesehen ist. Der zweite bewegliche Kontakt 98a des Gleiters bzw. Schiebers 73 ist in ständigem Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 83, während der erste bewegliche Kontakt 97a keinen der ersten bis dritten feststehenden Kontakte 80 bis 82 berührt. Damit ist der Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ in einem AUS-Zustand, der keine elektrischen Signale abgibt.

Falls in diesem Zustand der Abgabe keiner elektrischen Signale als einem Grundzustand das Betätigungsglied 72 aus diesem Grundzustand heraus im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wird der Schieber bzw. Gleiter 73 unisono damit um den Drehzapfen 79 als Mitte gedreht, wie dies in 11 gezeigt ist, bis der erste bewegliche Kontakt 97a des Schiebers bzw. Gleiters 73 den zweiten feststehenden Kontakt 81 berührt, der zur Drehermittlung dient. Dies bewirkt, dass der Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ ein erstes elektrisches Signal an seinem zweiten externen Anschluß 81a abgibt.

Die Torsionsschraubenfeder 74 wird mit ihrem einen Arm 74b von der Anlagestufe 78a der Schalterebene 71 zurückgehalten, während ihr anderer Arm 74c in die Drehrichtung drückt, und zwar durch das Ende der Anlagenut 93 des Betätigungsgliedes 72 in eine Richtung weg von der Anlagestufe 78b. Dies heißt, dass die Torsionsschraubenfeder 74 in eine die Arme 74b, 74c schließende Richtung zusammengedrückt wird, um die Wiederherstellungskraft auf die Mittenposition des Betätigungsgliedes 72 auszuüben. Falls der Anwender das Betätigungsteil 88 losläßt, wird das Betätigungsglied 72 unter der Kraft der Torsionsschraubenfeder 74 im Uhrzeigersinn gedreht, um automatisch in die Mittenposition, wie in 10 gezeigt, zurückzukehren. Der Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ kehrt in den in 10 gezeigten AUS-Zustand zurück, wobei der erste bewegliche Kontakt 97a dadurch elektrisch getrennt wird, dass er zur Drehermittlung vom zweiten feststehenden Kontakt 81 weg gelöst wird. Während der Drehung des Betätigungsgliedes 72 wird der Führungsvorsprung 94 von der Führungsausnehmung 85 getrennt, um auf der Außenseite der Steuerstufe 84 bewegt zu werden. Sogar dann, wenn eine Druckkraft auf das sich drehende Betätigungsglied 72 in dem Schalter 70 des Dreh-Drück-Typs ausgeübt wird, drückt der Führungsvorsprung 94 gegen die Steuerstufe 84, um die Druckausübung auf das Betätigungsglied 72 zur Vermeidung fehlerhafter Operationen zu steuern.

In entsprechender Weise berührt in dem Fall, dass das Betätigungsglied 72 im Uhrzeigersinn gedreht wird, der zweite bewegliche Kontakt 98a des Schiebers bzw. Gleiters 73 stets den gemeinsamen Kontakt 83, während der erste bewegliche Kontakt 97a den ersten feststehenden Kontakt 80 zur Drehermittlung in elektrischer Verbindung mit einem gemeinsamen Kontakt 83a berührt. Dies schaltet den Schalter 70 des Dreh-Drück-Typs ein zur Abgabe eines zweiten elektrischen Signals an einem ersten äußeren bzw. externen Anschluß 80a.

Falls in dem Fall, dass das Betätigungsglied 72, das in 10 gezeigt ist, zur Betätigung gedrückt wird, die Betätigungseinheit 18 zu der Platte 1 hin gedrückt wird, werden das Betätigungsglied 72 und der Schieber bzw. Gleiter 73 in die Druckrichtung des Durchgangslochs 90 bewegt. Die Rast- bzw. Klick-Platte 75 wird durch den von dem Grundteil 87 ausgeübten Druck gedrückt und verformt, wodurch das ”Klick”-Gefühl hervorgerufen wird. Gleichzeitig berührt der erste bewegliche Kontakt 97a des Schiebers bzw. Gleiters 73 einen dritten feststehenden Kontakt 82. Dies schaltet den Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ ein zur Abgabe eines dritten elektrischen Signals über einen dritten externen Anschluß 82a.

Die Drehungs- bzw. Torsionsschraubenfeder 74 wird dann jedoch mit ihren Armen 74b, 74c durch die Anlagestufen 78a, 78b der Schalterebene 71 zurückgehalten, da der Spulenteil 74a durch den Anschlag 91 des Betätigungsgliedes 72 in die Druckrichtung bewegt ist, wobei diese Arme 74b, 74c in die Schließrichtung zusammengedrückt sind, um das Betätigungsglied 72 zu der Mittenposition hin vorzuspannen. Wenn der Anwender das Betätigungsteil 88 losläßt, wird das Betätigungsglied 72 unter der Kraft der Torsionsschraubenfeder 74 angehoben und automatisch in die in 10 gezeigte Mittenposition zurückkehren. Dies trennt den ersten beweglichen Kontakt 97a von dem feststehenden Kontakt 82 zur Drehungsermittlung, um den Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ wieder auszuschalten. In dem Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ wird der Führungsvorsprung 94 bewegt, da er durch die Führungsausnehmung 85 während der Drehung des Betätigungsgliedes 72 geführt wird, so dass dann, wenn eine Kraft in der Drehrichtung fehlerhafterweise während des Drückens des Betätigungsgliedes 72 ausgeübt wird, der Führungsvorsprung 94 gegen die Wandfläche der Führungsausnehmung 85 drückt, um eine Drehung des Betätigungsgliedes 72 zu verhindern, damit das Auftreten fehlerhafter Operationen verhindert ist.

Der Auswahlbetätigungsteil 52 zur Auswahl der Betriebsart der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 ist durch den oben beschriebenen Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ gebildet. Die Betriebsart der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 wird dadurch ausgewählt und bestimmt, dass das Betätigungsglied 72 in die durch den Pfeil X1 oder X2 in 7 bezeichnete Richtung gedreht wird, und dadurch, dass das Betätigungsglied 72 in die durch den Pfeil Y1 in 7 bezeichnete Richtung gedrückt wird.

Die Art und Weise der Nutzung des Auswahlbetätigungsteiles 52, welches durch den Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ gebildet ist, wird speziell erläutert. Falls Audiodaten auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnet werden, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, drückt der Anwender die Aufzeichnungsstarttaste 48, die in 3 gezeigt ist, um die durch das Mikrofon 36 aufgefangenen Audiodaten auf dem geladenen plattenförmigen Speicher 1 aufzuzeichnen. Falls die Aufzeichnungsstarttaste 48 erneut gedrückt wird, wird der Aufzeichnungsbetrieb angehalten. Bei der Wiedergabe der Audiodaten, die auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnet sind, dreht der Anwender den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil Xi bezeichnete Richtung oder in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil X1 in 3 bezeichneten Richtung, um eine Auftragnummer einer Mappe auszuwählen, unter der die gewünschten Audiodaten aufgezeichnet sind. Der Anwender drückt dann den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil Y1 in 3 bezeichnete Richtung, um die Audiodaten der ausgewählten Mappe wiederzugeben. Falls das bzw. der Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 in 3 bezeichnete Richtung während der Wiedergabe der Audiodaten gedreht wird, sind die wiedergegebenen Audiodaten eingegrenzt, während dann, falls das bzw. der Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X2 in 3 bezeichnete Richtung gedreht wird, die den wiedergegebenen Audiodaten benachbarten Audiodaten wiedergegeben werden. Falls der Auswahlbetätigungsteil 52 intermittierend in die durch den Pfeil X1 in 3 bezeichnete Richtung gedreht wird, erfolgt eine Umkehrung in einer dem gedrehten Winkel für den vorherigen Auftrag entsprechenden Größe, während es in dem Fall, dass das Auswahlbetätigungsglied 52 intermittierend in die durch den Pfeil X2 in 3 bezeichneten Richtung gedreht wird, möglich ist, zu einem nachfolgenden Auftrag in einem dem gedrehten Winkel entsprechenden Betrag weiterzugehen.

Wenn die Menüauswahltaste 37, die in 3 gezeigt ist, gedrückt wird, wird eine Liste des Betriebsmenüs auf der Anzeigefläche 32a des Anzeigegliedes 32 angezeigt. Speziell in dem Fall, dass die Menüauswahltaste 37 gedrückt wird, eine Liste verschiedener Funktionen, nämlich die Sprachenauswahlfunktion des Umschaltens der angezeigten Zeichensätze zwischen englisch und japanisch, die Funktion der Formatierung des plattenförmigen Speichers 1 als Aufzeichnungsträger, die Summerzeichen-Umschaltfunktion zur Erzeugung eines Summertons und die Aufzeichnungszeit-Umschaltfunktion des Umschaltens der Zeit, während der auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnet werden kann, zwischen dem Langzeitbetrieb, wie 120 Minuten, und dem Kurzzeitbetrieb, wie 60 Minuten. Der Anwender dreht den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 oder in die durch den Pfeil X2 in 3 bezeichnete Richtung, um einen der Posten des in der Anzeigefläche 32a veranschaulichten Betriebsmenüs auszuwählen. Der Anwender drückt dann das bzw. den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 oder in die durch den Pfeil X2 in 3 bezeichnete Richtung, um eine der ausgewählten Funktionen der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 auszuwählen. Sodann dreht der Anwender den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 oder in die durch den Pfeil X2 in 3 bezeichnete Richtung, um das EIN/AUS der ausgewählten Operation auszuwählen, und dann drückt er den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil Y1 in 3 bezeichnete Richtung, um da so ausgewählte EIN/AUS einzustellen bzw. zu setzen.

Der Anwender drückt die Menüauswahltaste 37, um das bzw. den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 oder X2 in 3 bezeichnete Richtung zu drehen, von dem auf der Anzeigefläche 32a veranschaulichten Betriebsmenü, um die Aufzeichnungszeit-Schaltfunktion auszuwählen. Außerdem drückt der Anwender die Menüauswahltaste 37 in die durch den Pfeil Y1 in 3 bezeichnete Richtung, um den Langzeitbetrieb und den Kurzzeitbetrieb auf der Anzeigefläche 32a anzuzeigen. Sodann dreht der Anwender das bzw. den Auswahlbetätigungsteil 52 in die durch den Pfeil X1 oder X2 in 3 bezeichnete Richtung, um den Langzeitbetrieb oder den Kurzzeitbetrieb auszuwählen, und er drückt die Menüauswahltaste 37 in die durch den Pfeil Y1 in 3 bezeichnete Richtung, um die ausgewählte Aufzeichnungszeit einzustellen bzw. zu setzen.

Da der Auswahlbetätigungsteil 52, der durch den Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ gebildet ist, in drei Richtungen betätigt werden kann, kann eine große Anzahl von Funktionen mit einer geringen Anzahl von Betätigungstasten geschaltet werden. Insbesondere im Falle eines elektronischen Geräts, beispielsweise einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, die in der Größe auf die Handfläche verringert ist, bei der nur wenig Raum für die Bereitstellung von Bedienungstasten vorhanden ist, kann der Auswahlbetätigungsteil 52 effizient durch den Schalter 70 vom Dreh-Drück-Typ gebildet werden.

Unterdessen ist ein Lademechanismus, der in dem Gehäuse 12 des plattenförmigen Speichers 1 vorgesehen ist, welcher in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 verwendet wird, wie folgt aufgebaut: Die Ladevorrichtung 120 weist ein Chassis 14, auf dem das Gehäuse 12 angebracht ist, und einen Halter 13 auf, der auf dem Chassis 14 verschiebbar angebracht ist und der den plattenförmigen Speicher 1 hält, wie dies in 16 und 17 gezeigt ist.

Das Chassis 14 ist durch Stanzen und Biegen eines Metallblechs zu einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt gebildet und weist eine im wesentlichen rechteckige Bodenplatte 15 sowie erste und zweite Seitenwandabschnitte 16, 17 auf, die im wesentlichen parallel zueinander auf beiden Seiten in Längsrichtung der Bodenplatte 15 aufrecht gebildet sind. Der Halter 13 ist innerhalb eines durch die Bodenplatte 15 und die ersten und zweiten Seitenwandabschnitte 16, 17 festgelegten Bereiches angebracht für eine Bewegung in derselben Richtung wie die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1, das heißt in die durch den Pfeil B bezeichnete Richtung und in die dazu umgekehrte Richtung, wie dies in 16 und 17 veranschaulicht ist.

Die Bodenplatte 15 auf der der Halter 13 angebracht ist, ist im Profil im wesentlichen rechteckig, wobei die Länge der Längsseite des Rechtecks angenähert gleich der Längslänge des plattenförmigen Speichers 1 ist. Zur Rückseite der Bodenplatte 15 hin sind Führungslöcher 129, 129 zur Führung der Bewegung des Halters 13 gebildet. In diese Führungslöcher 129, 129 greifen Führungsvorsprünge ein, die an der Bodenseite des Halters 13 gebildet sind, um den Bereich zu steuern, innerhalb dessen der Halter 13 bewegt wird. In den ersten und zweiten Bandabschnitten 16, 17 sind Führungslöcher 130, 130 gebildet, die sich längs der Bewegungsrichtung des Halters 13 erstrecken. Die Führungslöcher 130, 130 führen die Bewegung des Halters 13, um den Bereich zu steuern, innerhalb dessen der Halter bewegt wird.

An der Frontseite der Bodenplatte 15, die als Einführseite des plattenförmigen Speichers 1 wirkt, ist ein Dreharm 131 angebracht für ein Verschieben bzw. Gleiten des Halters 13, der in die durch den Pfeil B in 16 und 17 bezeichnete Richtung verschoben ist, in die Richtung umgekehrt zu der durch den Pfeil B in 16 und 17 bezeichneten Richtung. Der Dreharm 131 wird in seinem mittleren Bereich von einem Drehlager bzw. Lagerzapfen 132 getragen, welches bzw. welcher an der Bodenplatte 15 vorgesehen ist, und er wird zur Drehung in die durch den Pfeil C bezeichnete Richtung oder in die dazu in 16 und 17 umgekehrte Richtung um das Drehlager 132 als Drehmitte getragen. Dieser Dreharm 131 weist eine Länge auf, die ungefähr gleich dem Abstand zwischen den ersten und zweiten Seitenwandabschnitten 16, 17 ist, und enthält einen Druckteil 133 an einem Ende des ersten Seitenwandabschnitts 16 für eine Druckausübung auf den Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 16 und 17 bezeichneten Richtung. Der Dreharm 131 weist außerdem einen Druckteil 134 am anderen Ende zu dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 hin auf, der durch den Druckteil des Auswurfgliedes 28 einem Druck ausgesetzt wird. Der Druckteil 133 am einen Ende des Dreharms 131 weist durch eine Öffnung 135 in der Bodenplatte 15 nach außen. Der Druckteil 134, der am anderen Ende vorgesehen ist, weist durch eine Öffnung 136 nach außen, die über die Bodenplatte 15 und den zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 gebildet ist, um eine Verbindung mit dem Auswurfglied 28 zu schaffen.

Der Dreharm 131 wird in die durch den Pfeil C in 16, 17 bezeichnete Richtung um das Drehlager 132 als Drehmitte gedreht, indem der Druckteil 134 einem Druck in der durch den Pfeil C in 16, 17 bezeichneten Richtung durch den Betätigungsteil 28a des Auswurfgliedes 28 ausgesetzt ist, um den Druckteil 133 auf der gegenüberliegenden Seite zur Frontseite des Chassis 14 hin zu verschieben. Dies drückt den auf der Rückseite des Chassis 14 liegenden Halter 13 gegen den Druckteil 133, der an der Frontseite des Chassis 14 bewegt ist, um den Halter 13 zur Frontseite des Chassis 14 zu verschieben, das heißt in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung der Pfeilmarkierung B in 16 und 17.

Unterdessen ist in der Bodenplatte 15 eine Vielzahl von Befestigungslöchern 137 zur Befestigung an dem Gehäuse 12 der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 gebildet.

Der Halter 13, der, wie oben beschrieben, an dem Chassis 14 gleit- bzw. verschiebbar angebracht ist, ist durch Biegen eines Metallblechs in einer Größe gebildet, die etwas größer ist als das Chassis 14, wie dies in 16 und 17 gezeigt ist. Dieser Halter 13 ist mit den ersten und zweiten Speicherhalteteilen 19, 20 auf beiden Seiten auf der Frontseite der Speichertragplatte 18 zur Aufnahme des plattenförmigen Speichers 1 zusammenhängend gebildet. Diese ersten und zweiten Speicherhalteteile 19, 20 sind durch vertikales Biegen beider Seiten der Speichertragplatte 18 gebildet und bestehen aus im wesentlichen parallelen Seitenwandabschnitten 144, 145 einer Höhe, die der Dicke des plattenförmigen Speichers 1 entspricht, und Tragstücken 146, 147, die durch Biegen der distalen Enden der Seitenwandabschnitte 144, 145 in eine Richtung parallel zur Speichertragplatte 18 gebildet sind. In der Frontseite des Halters 13 ist die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 gebildet, die durch die ersten und zweiten Speicherhaltebereiche bzw. -teile 19, 20 und die Speichertragplatte 18 festgelegt ist für die Einführung und das Ausstoßen des plattenförmigen Speichers 1. Der Raum zwischen den ersten und zweiten Speicherhalteteilen 19, 20 ist offen, so dass dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 durch die ersten und zweiten Speicherhalteteile 19, 20 gehalten wird, der Anwender imstande ist, das Etikett 10, welches an dem Etikettenanbringungsbereich 9 angebracht ist, durch das zweite Fenster 56 im Gehäuse 12 zu betrachten, wenn der plattenförmige Speicher 1 durch die ersten und zweiten Speicherhalteteile 19, 20 gehalten wird.

Auf der Rückseite des Halters 13 ist ein Verbinder-Befestigungsteil 148 gebildet, an dem ein Verbinder anzubringen ist, der mit einer Elektrode 3b verbunden ist, die an einem Einführende des plattenförmigen Speichers 1 vorgesehen ist. Dieser Verbinder-Befestigungsteil 148 besteht aus Steuerwandabschnitten 149a, 149b, 149c, die an Querseiten der Speichertragplatte 18 ausschließlich ihrer Frontseite vorgesehen sind zur Steuerung der Verbinderbefestigungspositionen, und der Speichertragplatte 18. Die distalen Enden der Steuerwandabschnitte 149a, 149b, 149c sind mit Verbinder-Rückhalteteilen 151 zum Zurückhalten des Verbinders gebildet. Die Speichertragplatte 18, die den Verbinder-Befestigungsteil 148 bildet, ist mit Positionierungslöchern 150, 150 zur Anbringung des Verbinders in Position versehen.

Der an dem Verbinder-Befestigungsteil 148 angebrachte Verbinder 22 besteht aus einer Anschlußplatte 153 für eine Verbindung zu der Elektrode 3b des plattenförmigen Speichers 1 und einer Abdeckung 154 eines im wesentlichen U-förmigen Querschnitts, die an dieser Anschlußplatte 153 angebracht ist, wie dies in 16 veranschaulicht ist. Mit der an der Anschlußplatte 153 befestigten Abdeckung 154 ist ein Gehäuseabschnitt innerhalb des Inneren des Verbinders 22 festgelegt, in welchem die Frontseite des plattenförmigen Speichers 1 aufzunehmen ist. An bzw. in der Frontseite des Verbinders 22 ist eine Einführöffnung 155 festgelegt, in die die Frontseite des plattenförmigen Speichers 1 einzuführen ist, der an seiner Frontseite die Anschlußeinheit 3 trägt.

An einem Seitenwandabschnitt der Abdeckung 154 ist ein elastisches Anlagestück 160 vorgesehen, welches ein Lösungsverhinderungsstück bildet, das in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 eingreift, welche in dem plattenförmigen Speicher 1 vorgesehen ist. Das elastische Anlage- bzw. Eingriffsstück 160 greift in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 des plattenförmigen Speichers 1 ein, um den plattenförmigen Speicher 1 im Halter 13 zu halten, damit das Lösen des plattenförmigen Speichers 1 verhindert ist, der in der Ladevorrichtung 120 angebracht ist. Wenn der Eingriff in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 des plattenförmigen Speichers 1 erfolgt, wird das elastische Anlage- bzw. Eingriffsstück 160 elastisch verschoben, um dem Anwender ein ”Klick”-Gefühl zu vermitteln, damit der Anwender erkennt, dass der plattenförmige Speicher 1 vollständig in den Halter 13 eingeführt worden ist. Das elastische Anlage- bzw. Eingriffsstück 160 wirkt außerdem als ein eine fehlerhafte Einführung verhinderndes Stück, welches zur Verhinderung einer Einführung in den Halter 13 des plattenförmigen Speichers 1 wirkt, wenn der plattenförmige Speicher 1 nicht in normaler Weise eingeführt worden ist. Der Verbinder 22 kann außerdem im rückwärtigen Wandabschnitt der Abdeckung 154 mit einem Lösungsverhinderungsglied versehen sein, welches in den bogenförmigen Ausschnitt 4 und in die eine fehlerhafte Einführung verhindernde Nut 5 eingreift, die in der Rückseite des plattenförmigen Speichers 1 gebildet ist.

Die Anschlußplatte 153, welche die Bodenplatte des Verbinders 22 darstellt, ist mit den ersten Verbindungsanschlüssen 23, welche mit der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 elektrisch verbunden sind, und mit dem zweiten Verbindungsanschluß 24 versehen, der mit einer flexiblen gedruckten Verdrahtungsplatte verbunden ist, welche eine elektrische Schaltung aufweist, wie eine Signalverarbeitungsschaltung, die darauf zusammengebaut bzw. montiert ist. Die Anzahl der ersten Verbindungsanschlüsse 23 entspricht der Anzahl der Elektroden 3b, welche die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 bilden. Diese ersten Verbindungsanschlüsse 23 sind weitgehend zur L-Form gebogen, deren obere Seiten nach oben ragen und gegen die Elektroden 3b des plattenförmigen Speichers 1 derart drücken, dass sie dadurch elastisch zu biegen sind. Wenn der plattenförmige Speicher 1 in Position eingeführt worden ist, sind die ersten Verbindungsanschlüsse 23 durch das offene Ende der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 in Druckkontakt an der Elektrode 3b eingeführt zur Schaffung einer elektrischen Verbindung mit bzw. zu der Elektrode 3b.

Mit dem zweiten Verbindungsanschluß 24 ist eine flexible gedruckte Verdrahtungsplatte für eine elektrische Verbindung mit der gedruckten Verdrahtungsplatte verbunden, die über eine elektrische Schaltung verfügt, wie eine Signalverarbeitungsschaltung, die darauf zusammengebaut bzw. montiert ist. Dies heißt, dass der plattenförmige Speicher 1, mit dessen ersten Verbindungsanschluß 23 die Anschlußeinheit 3 elektrisch verbunden ist, über die gedruckte Verdrahtungsplatte, die imstande ist für eine elektrische Verbindung der ersten Verbindungsanschlüsse 24 mit der gedruckten Verdrahtungsplatte, welche in dem Gehäuse 12 vorgesehen ist, durch eine Signalverarbeitungsschaltung gesteuert wird, die auf der gedruckten Verdrahtungsplatte vorgesehen ist. Der zweite Verbindungsanschluß 24 ist in der Nähe der Einführöffnung 155 zur Erleichterung der elektrischen Verbindung mit der flexiblen gedruckten Verdrahtungsplatte vorgesehen. Die gedruckte Verdrahtungsplatte ist von einer ausreichenden Länge, um dem Halter 13 zu ermöglichen, zwischen der Einführ-/Ausstoßposition auf der Frontseite des Chassis 14 und der Ladeposition auf dessen Rückseite bewegt bzw. verschoben zu werden. Auf der Rückseite der Anschlußplatte 153, die den Verbinder 22 bildet, der mit den ersten Verbindungsanschlüssen 23 und dem zweiten Verbindungsanschluß 24 versehen ist, sind Positionierungsvorsprünge 158, 158 gebildet für eine Verbindung des Verbinders in Position an dem Verbinder-Befestigungsteil 148, der an der Speichertragplatte 18 des Halters 13 vorgesehen ist.

An einer Deckplatte der Abdeckung 154 des Verbinders 22 ist die zuvor erwähnte Abdeckplatte 25 angebracht, wie mit einem Klebstoff. Die Abdeckplatte 25 ist an der Deckplatte der Abdeckung 154 angebracht, um über dem zweiten Verbindungsanschluß 24 zu liegen, der zur Anschlußplatte 153 vorgesehen ist. Wenn die Ladevorrichtung 120 an dem Gehäuse 12 angebracht ist, liegt die Abdeckplatte 25 durch das zweite Fenster 56 des Gehäuses 12 zur Außenseite hin frei. Dies bedeutet, dass die Abdeckplatte 25 eine solche Größe hat, dass sie grade groß genug ist, um den zweiten Verbindungsanschluß 24 zu verdecken und nicht das an dem Etikettenanbringungsbereich 9 angebrachte Etikett 10 zu verdecken, wenn der plattenförmige Speicher 1 in die ersten und zweiten Speicherhaltebereiche bzw. -teile 19, 20 eingeführt ist. Auf der Oberfläche der Abdeckplatte 25 ist eine Anzeigemarkierung 26, wie durch Aufdrucken oder Einritzen vorgesehen zur Angabe der Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 oder des Vorhandenseins oder Fehlens des darin geladenen plattenförmigen Speichers 1.

Der Verbinder 22, der die Abdeckung 154 durch seine Anschlußplatte 153 trägt, ist an dem Verbinder-Befestigungsteil 148 durch Positionierungsvorsprünge 158, 158 der Anschlußplatte 153, die in die Positionierungslöcher 150, 150 eingreifen, welche in dem Verbinder-Befestigungsteil 148 der Speichertragplatte 18 gebildet sind, sowie durch die Verbinderrückhalteteile 151 angebracht, die an den distalen Enden der Steuerwandabschnitte 149a, 149b, 149c des Verbinderbefestigungsteiles 148 gebildet sind, welche gebogen sind und in den Verbinder 22 eingreifen. Die Positionierungsvorsprünge 158, 158, die an der Anschlußplatte 153 gebildet sind, wirken außerdem als Führungsvorsprünge, wenn der Halter 13 relativ zum Chassis 14 durch die Positionierungsvorsprünge 158, 158 bewegt wird, welche durch die Positionierungslöcher 150, 150 in der Speichertragplatte 18 derart hindurchragen, dass sie über die Speichertragplatte 18 vorstehen, wobei die vorstehenden Bereiche dann in die Führungslöcher 129, 129 eingreifen, die in dem Chassis 14 gebildet sind.

Die Steuerwandabschnitte 149a, 149b, die den Verbinderbefestigungsteil 148 bilden bzw. ausmachen, der parallel zu den Seitenwandabschnitten 144, 145 des Halters 13 verläuft, sind mit Führungsvorsprüngen 159, 159 zusammenhängend gebildet, die in Führungslöcher 130, 130 eingreifen, welche in den ersten und zweiten Seitenwandabschnitten 16, 17 des Chassis 14 gebildet sind, wie dies in 16 veranschaulicht ist. In der Speichertragplatte 18 des Halters 13 ist ein Führungsloch 171 gebildet, welches sich längs der Bewegungsrichtung des Halters 13 erstreckt. In dieses Führungsloch 171 greift das Drehlager 132 des Dreharms 131 ein, welches an der Bodenplatte 15 des Chassis 14 angebracht ist. Dies bedeutet, dass das Drehlager bzw. die Drehachse 132 auch als Führungsvorsprung wirkt, wenn der Halter 13 relativ zum Chassis 14 bewegt wird.

An einem Seitenwandabschnitt 145, der einen zweiten Speicherhalteteil 20 des Halters 13 bildet bzw. ausmacht, ist ein Steuerglied 161 drehbar angebracht zur Regelung der Bewegung des Halters 13 in bezug auf das Chassis 14. Das Steuerglied 161 ist an seinem proximalen Ende mit einem Lagerloch 162 versehen, in das ein Lagerzapfen 162a eingeführt ist, der an dem Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 vorgesehen ist, so dass das Steuerglied 161 zur Drehung in die durch den Pfeil D bezeichnete Richtung und in die Richtung entgegengesetzt dazu getragen ist, wie dies in 18 veranschaulicht ist.

Das Steuerglied 161 ist mit einem Eingriffsvorsprung 163 versehen, der in die Eingriffsausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 eingreift, wenn der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt ist. Der Eingriffsvorsprung 163 wird in die Innenseite des Halters 13 durch die Öffnung 164, die über die Speichertragplatte 18 und den Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 gebildet ist, in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 eingeführt, der im Halter 13 aufgenommen ist. Am distalen Ende des Steuergliedes 161 ist außerhalb des Anlage- bzw. Eingriffsvorsprungs 163 ein Rückhalteteil 165 gebildet, welches an der Rückseite am Rand der Öffnung 164 in der Speichertragplatte 18 und im Seitenwandabschnitt 145 gehalten ist, um den Bereich der Drehung des Steuergliedes 161 in die durch den Pfeil D in 18 bezeichnete Richtung zu steuern. In der Nähe des Rückhalteteiles 165 ist ein Steuerloch 166 gebildet, in das ein Eingriffsvorsprung 170 eingreift, der in der Nähe der Öffnung 136 in der Bodenplatte 15 des Chassis 14 vorgesehen ist. Dadurch, dass in das Steuerloch 166 der Eingriffsvorsprung 170 eingreift, der am Chassis 14 gebildet ist, ist der Halter 13 daran gehindert, von der Einführ-/Ausstoßposition auf der Frontseite des Chassis 14 zur Ladeposition auf der rückseitigen Oberflächenseite des Chassis 14 zu gleiten bzw. zu verschieben. Dies heißt, dass dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition eingeführt ist, der Halter 13 in dieser Einführ-/Ausstoßposition durch das Steuerglied 161 verriegelt ist und dass damit die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 in zuverlässiger Weise mit dem ersten Leitungsverstärker 23 verbunden werden kann.

Das oben beschriebene Steuerglied 161 wird durch eine Torsionsfeder als Vorspannungsglied in die durch den Pfeil D in 18 bezeichnete Richtung vorgespannt, das heißt zur Innenseite des Halters 13 hin. Die Torsionsfeder 167 ist mit ihrem proximalen Ende 167a an dem Drehzapfen 162a befestigt bzw. festgelegt, der am Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 von oberhalb des Steuergliedes 161 her aufrecht angebracht ist. Die Torsionsfeder 167 liegt mit ihrem einen Arm 167b an einem Rückhalteteil 168 an, welches am Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 gebildet ist, während am anderen Arm 167c der betreffenden Feder ein Rückhalteteil 169 anliegt, welches an dem Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 gebildet ist. Die oben beschriebene Torsionsfeder 167 spannt das Steuerglied 161 in die durch den Pfeil D in 18 bezeichnete Richtung vor. Das Steuerglied 161 ist an dem Seitenwandabschnitt 145 angebracht, indem das distalseitige Rückhalteteil 165 an der Rückseite der Speichertragplatte 18 in der Nähe der Öffnung 164 derart anliegt bzw. eingreift, dass der Anlage- bzw. Eingriffsvorsprung 163 der Innenseite des Halters 13 durch die Öffnung 164 zugewandt ist.

Bei dem oben beschriebenen Halter 13 greifen die Führungsvorsprünge 159, 159, die an den Steuerwandabschnitten 149a, 149b vorgesehen sind, welche den Verbinderbefestigungsteil 148 ausmachen bzw. bilden, in die Führungslöcher 130, 130 des Chassis 14 ein, während die Positionierungsvorsprunge 158, 158 der Anschlußplatte 153, die an dem Verbinderbefestigungsteil 148 angebracht ist, in die Führungslöcher 129, 129 eingreifen, die im Chassis 14 gebildet sind, wie dies in 16 und 17 veranschaulicht ist. Der Halter 13 ist für eine Gleitbewegung zwischen den ersten und zweiten Seitenwandabschnitten 16, 17 des Chassis 14 durch das Gelenk bzw. den Gelenkzapfen 132 angebracht, der in dem Führungsloch 171 in der Speichertragplatte 18 des Halters 13 anliegt. Der Halter 13 wird zwischen der Einführ-/Ausstoßposition auf der Frontseite des Chassis 14 für den plattenförmigen Speicher 1 und der Anbringungsposition auf der Rückseite des Chassis 14 für das Schreiben/Lesen von Informationssignalen in den oder aus dem Halbleiterspeicher in dem plattenförmigen Speicher 1 verschoben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Einführ-/Ausstoßposition der in 7 gezeigte Zustand ist, während die Ladeposition der oben unter Bezugnahme auf 8 beschriebene Zustand ist. Wenn sich der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition befindet, ist der plattenförmige Speicher 1 eingeführt oder ausgestoßen, während dann, wenn sich der Halter 13 in der Ladeposition befindet, die Informationssignale in den Halbleiterspeicher in dem plattenförmigen Speicher 1 geschrieben oder aus diesem gelesen werden.

Das Chassis 14 und der Halter 13 sind durch eine Kipphebelfeder 27 als Vorspannungsglied miteinander verbunden, wie dies in 16 und 17 gezeigt ist. Diese Kipphebelfeder 27 besteht aus einem Spulenteil 174, umfassend dicht gewickelte Windungen aus einem geradlinigen Material, einen ersten Arm 175, der sich in eine Richtung von dem Spulenteil 174 aus erstreckt, und einen zweiten Arm 176, der sich in die entgegengesetzte Richtung von dem Spulenteil 174 aus erstreckt. An dem distalen Ende des ersten Armes 175 ist ein erster Anlage- bzw. Eingriffsteil 175a gebildet, der mit dem Chassis 14 in Anlage bzw. Eingriff ist, während an dem distalen Ende des zweiten Armes 176 ein zweiter Anlage- bzw. Eingriffsteil 176a gebildet ist, der mit dem Halter 13 in Anlage bzw. in Eingriff ist. Der erste Anlageteil 175a liegt an einem ersten Anlagevorsprung 177 an, der auf der Rückseite der Bodenplatte 15 des Chassis 14 vorgesehen ist, während der zweite Anlageteil 176a an einem zweiten Anlagevorsprung 178 anliegt, der auf der Rückseite der Speichertragplatte 18 des Halters 13 vorgesehen ist.

Wenn sich der Halter 14 in der Einführ-/Ausstoßposition zur Frontseite des Chassis 14 hin befindet, ist die das Chassis 14 und den Halter 13 miteinander verbindende Kipphebelfeder 27 im ersten Zustand der Vorspannung in der Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 16, 17 bezeichneten Richtung. Wenn der Halter 13 in die durch den Pfeil B in 16, 17 bezeichnete Richtung in bezug auf das Chassis 14 verschoben wird bzw. gleitet, wird die Kipphebelfeder 27 in ihrer Vorspannungswirkung derart umgekehrt, dass sie den Halter 13 in die durch den Pfeil B in 16, 17 bezeichnete Richtung vorspannt, um den Halter 13 zu der Ladeposition auf der Rückseite des Chassis 14 zu verschieben. Falls in dem Fall, dass sich der Halter 13 in der Ladeposition befindet, der an der Bodenplatte 15 des Chassis 14 angebrachte Dreharm 131 in die durch den Pfeil C in 17 bezeichnete Richtung gedreht wird, drückt der an einem Ende des Dreharms 131 gebildete Druckteil bzw. -bereich 133 auf den zweiten Anlagevorsprung 178 des Halters 13. Die im zweiten Zustand befindliche Kipphebelfeder 27 wird dann in ihren ersten Vorspannungszustand umgekehrt, in welchem der Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung vorgespannt wird, indem der Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung unter der Druckkraft verschoben wird, welche den zweiten Anlagevorsprung 178 des Halters 13 von dem Druckbereich 133 des Dreharms 131 drückt, um eine Bewegung des Halters 13 in die Einführ-/Ausstoßposition hervorzurufen.

An dem Chassis 14, an dem der Halter 13 für eine Verschiebe- bzw. Gleitbewegung angebracht ist, ist eine Klappe bzw. ein Deckel 29 drehbar angebracht zum Öffnen/Schließen der Frontseite des Chassis 14 und der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 für den plattenförmigen Speicher 1, die an der Frontseite des Halters 13 vorgesehen ist. Der Deckel 29 ist mit einer Verschlußplatte 182 zum Verschließen der Frontseite des Chassis 14 und der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 sowie mit ersten und zweiten Drehtragarmen 183, 184 versehen, die an beiden Querseiten der Verschlußplatte 182 vorgesehen sind.

Die Verschlußplatte 182 besteht aus einem ersten Verschlußteil 185 zum Verschließen der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 und der Frontseite des Chassis 14 und aus einem zweiten Verschlußteil 186, welches in einem Ausschnitt 180 untergebracht bzw. befestigt ist, der in der Frontseite der Bodenplatte 15 des Chassis 14 gebildet ist.

Bezüglich 19 ist ein erster Drehtragarm 183, der zu dem ersten Seitenwandabschnitt 16 des Chassis 14 hin liegt, an seinem distalen Ende mit einem ersten Tragloch 187 versehen zum drehbaren Tragen des Deckels 29. In dieses erste Tragloch 187 greift ein erster Lagerzapfen 188 ein, der an der Frontseite des ersten Seitenwandabschnitts 16 des Chassis 14 vorgesehen ist. Der Deckel 29 ist auf der Seite des ersten Drehtragarms 183 in die die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 schließende Richtung, wie durch einen Pfeil E in 20 veranschaulicht, durch eine Torsionsfeder 189 drehbar vorgespannt, die als Vorspannungsglied wirkt. Diese Torsionsfeder 189 weist einen proximalen Bereich bzw. Teil 189a auf, in den ein Eingriff- bzw. Anlagestück 191 eingreift, welches an dem ersten Seitenwandabschnitt 16 des Chassis 14 gebildet ist. Die Torsionsfeder 189 weist einen Arm 189b auf, der an einem Rückhalteteil 192 anliegt, welches am distalen Ende des ersten Drehtragarmes 183 gebildet ist, während der andere Arm 189c der betreffenden Feder an einem Rückhalteteil 193 anliegt, welches an dem ersten Seitenwandabschnitt 16 vorgesehen ist, zur drehbaren Vorspannung des Deckels 29 in die durch den Pfeil E in 20 bezeichnete Richtung.

Der zweite Drehtragarm 184, der zu dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 hin liegt, ist an seinem distalen Ende mit einem zweiten Tragloch 194 ausgebildet zum drehbaren Tragen des Deckels 29 zusammen mit dem ersten Tragloch 187. In dieses zweite Tragloch 194 greift ein zweiter Lagerzapfen 195 ein, der an der vorderen Oberflächenseite des zweiten Seitenwandabschnitts 17 des Chassis 14 vorgesehen ist. Am distalen Ende des zweiten Drehtragarmes 184 ist ein Vorsprung 196 vorgesehen, der durch das Ausstoßglied 28 einem Druck ausgesetzt wird, um den Deckel 29 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 20 bezeichneten Richtung zu drehen. Die untere Seite des Vorsprungs 196 ist mit einem geneigten Oberflächenabschnitt 197 zusammenhängend gebildet zur Erleichterung des Kontakts mit einer Nocke, die an dem Ausstoßglied 28 vorgesehen ist.

Der oben beschriebene Deckel 29 wird zur Drehung in die durch die Pfeile E bezeichnete Richtung und in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 19 und 20 bezeichneten Richtung um die ersten und zweiten Lagerzapfen 188, 195 als Mitte von den ersten und zweiten Lagerzapfen 188, 195 getragen, die in die ersten und zweiten Traglöcher 187, 194 eingreifen, wie dies in 19 und 20 veranschaulicht ist. Der Deckel 29 wird durch die Torsionsfeder 189 in die durch den Pfeil E bezeichnete Richtung und in die dazu entgegengesetzte Richtung, wie durch den Pfeil E in 19 und 20 angedeutet, drehbar vorgespannt. Dadurch, dass der geneigte Oberflächenabschnitt 197 des an dem zweiten Drehtragarm 184 gebildeten Vorsprungs 196 durch die Nocke des Ausstoßgliedes 28 einem Druck ausgesetzt ist, wird der Deckel 29 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 19 und 20 bezeichneten Richtung um die ersten und zweiten Lagerzapfen 188, 195 als Mitte zum Öffnen der Frontseite des Chassis 14 und der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 gedreht.

An dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 ist das Ausstoßglied 28 zur Verschiebung des Halters 13 aus der Ladeposition auf der Ruckseite des Chassis 14 in die Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 durch die Kipphebelfeder 27 vorgesehen, welche das Chassis 14 und den Halter 13 miteinander verbindet, wie dies in 16 und 17 gezeigt ist. Das Ausstoßglied 28 ist an dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 zur Verschiebung bzw. zum Gleiten in der Längsrichtung, das heißt in die durch den Pfeil B bezeichnete Richtung und in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 20 bezeichneten Richtung, angebracht. Das Ausstoßglied 28 weist eine Breite auf, die angenähert gleich der Höhe des zweiten Seitenwandabschnitts 17 des Chassis 14 ist, wie dies in 20 gezeigt ist, und ist durch Ausschneiden eines Metallblechs in einer im wesentlichen länglichen rechteckigen Form gebildet. In dem Ausstoßglied 28 sind eine erste Führungsöffnung 202 und eine zweite Führungsöffnung 203 gebildet, die sich in der Längsrichtung erstrecken. In die erste Führungsöffnung 202 greift ein Führungsvorsprung 204 ein, der an dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 vorgesehen ist, während in die zweite Führungsöffnung 203 ein Führungsstück 205 eingreift, welches an dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 vorgesehen ist. Das Ausstoßglied 28 ist an dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 mittels einer Feststellschraube 206 angebracht, die in ein Gewindeloch 206a eingeschraubt ist, welches in dem Führungsvorsprung 204 gebildet ist, der in dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 in der ersten Führungsöffnung 202 gebildet ist.

Das Ausstoß- bzw. Auswurfglied 28 wird durch eine Torsionsfeder 30 als Vorspannungsglied, wie in 20 gezeigt, in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 20 bezeichneten Richtung vorgespannt. Die Torsionsfeder 30 wird mit ihrem einen Ende durch eine Federrückhalteeinrichtung 211 zurückgehalten, die an einem Ende des Auswurfgliedes 28 entsprechend der Rückseite des Chassis 14 vorgesehen ist. Die Torsionsfeder 30 wird mit ihrem anderen Ende durch eine weitere Federrückhalteeinrichtung 212 zurückgehalten, die auf einem Teil des Weges längs des zweiten Seitenwandabschnitts 17 des Chassis 14 gebildet ist, um das Ausstoßglied 28 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 20 bezeichneten Richtung vorzuspannen.

An einem Ende des Ausstoßgliedes 28 zur Frontseite des Chassis 14 hin, das an dem Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14, wie oben beschrieben, angebracht ist, ist eine Nocke 207 vorgesehen durch Biegen des einen Endes in eine Richtung parallel zur Bodenplatte 15 des Chassis 14, wie dies in 20 gezeigt ist. Die Nocke 207 ist imstande, einen Druck auf den Vorsprung 196 auszuüben, der an dem zweiten Drehtragarm 184 des Deckels 29 gebildet ist, wie oben beschrieben. Die Nocke 207 wird in die Innenseite des Chassis 14 durch eine Öffnung 136 eingeführt, die in der Bodenplatte 15 des Chassis 14 gebildet ist. Die Nocke 207 ist mit einer nach unten gerichteten Biegung 208 auf der Rückseite des Chassis 14 zusammenhängend gebildet, um für eine erleichterte Druckausübung des geneigten Oberflächenbereiches 197 zu sorgen, der an der Unterseite des Vorsprungs 196 gebildet ist, welcher an dem zweiten Drehtragarm 184 des Deckels 29 vorgesehen ist.

Auf einer Seite des Ausstoßgliedes 28, die der Frontseite des Chassis 14 zugewandt ist, ist ein Betätigungsstück 209 vorgesehen zur Druckausübung auf den Druckteil 134, der am gegenüberliegenden Ende des Dreharms 131 vorgesehen ist, zur Rückseite des Chassis 14 hin, das heißt in die Richtung, die durch den Pfeil C in 20 bezeichnet ist. Das Betätigungsstück 209 ist durch Biegen des einen Endes in eine Richtung parallel zur Bodenplatte 15 des Chassis 14 gebildet. Das Betätigungsstück 209 ist mit einem Druckteil 210 durch Biegen des distalen Endes des Ausstoßgliedes 28 zusammenhängend gebildet. Der Druckteil 210, der an dem Betätigungsstück 209 gebildet ist, wird in die Innenseite des Chassis 14 durch die in der Bodenplatte 15 des Chassis 14 vorgesehene Öffnung 136 in Anlage an dem Druckteil 134 des Dreharms 131 eingeführt.

Ein Ende des Ausstoßgliedes 28 ist zur Bildung des Betätigungsteiles 28a gebogen, welches durch die Ausstoßeinheit 50 verschoben wird, die zur Außenseite eines Gehäuses des Hauptkörperteiles der Vorrichtung (nicht dargestellt) weist. Wenn der Betätigungsteil 28a in die durch den Pfeil B in 20 bezeichnete Richtung verschoben wird bzw. gleitet, wird das Ausstoßglied 28 in dieselbe Richtung verschoben bzw. gleiten.

Wenn sich der Halter 13 in der Ladeposition auf der Rückseite des Chassis 14 befindet, wird das Ausstoßglied 28 in die durch den Pfeil B in 20 bezeichnete Richtung derart gedrückt, dass es in die durch den Pfeil B in 20 bezeichnete Richtung entgegen der Vorspannung der Vorspannungsfeder 30 verschoben wird bzw. gleitet, welche das Ausstoßglied 28 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 20 bezeichneten Richtung vorspannt. Wenn das Ausstoßglied 28 in die durch den Pfeil B in 20 bezeichnete Richtung verschoben ist, drückt die Nocke 207 auf den geneigten Oberflächenabschnitt 197, der an der Unterseite des Vorsprungs 196 gebildet ist, welcher an dem zweiten Drehtragarm 184 des Deckels 29 vorgesehen ist, um den Deckel 29 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 20 bezeichneten Richtung, das heißt in eine Richtung zum Öffnen der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13, entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 189 zu drehen. Gleichzeitig drückt der an dem Betätigungsstück 209 gebildete Druckteil 210 den Druckteil 134 des Dreharms 131 in die durch den Pfeil C in 20 bezeichnete Richtung, um den Dreharm 131 in dieselbe Richtung zu drehen. Der Druckteil 133, der am einen Ende des Dreharms 131 gebildet ist, übt auf den zweiten Anlagevorsprung 178 des Halters 13 einen Druck aus, um den Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung zu verschieben. Der Halter 13 wird in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung unter der Druckkraft durch den Druckteil 133 des Dreharms 131 an dem zweiten Anlagevorsprung 178 des Halters 13 verschoben. Wenn der Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung verschoben wird, wird die Kipphebelfeder 27 in ihren ersten Vorspannungszustand umgekehrt, in welchem der Halter 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 bezeichneten Richtung vorgespannt ist, um den Halter in die Einführ-/Ausstoßrichtung zur Verschiebung des Halters 13 in die Einführ-/Ausstoßposition vorzuspannen.

Der Arbeits- bzw. Operationsablauf, der stattfindet, wie vom Zeitpunkt der Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Ladevorrichtung 120, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, bis zur Zeit der Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationssignalen auf oder von dem Halbleiterspeicher in dem plattenförmigen Speicher 1 wird nunmehr erläutert. Zunächst wird angenommen, dass die Ladevorrichtung 120 im Nichtgebrauchszustand ist. Der Halter 13 befindet sich in der Einführ-/Ausstoßposition zur Frontseite des Chassis 14 hin, wobei die Kipphebelfeder 27, die das Chassis 14 und den Halter 13 miteinander verbindet, sich im ersten Vorspannungszustand befindet, in welchem der Halter 13 zu der Einführ/Ausstoßposition auf der Frontseite des Chassis 14 hin vorgespannt ist.

Der Deckel 29 wird durch die Torsionsfeder 189, die an der am Deckel 29 vorgesehenen Rückhalteeinrichtung 192 und an der am Chassis 14 vorgesehenen Rückhalteeinrichtung 193 anliegt, in der die Frontseite des Chassis 14 verschließenden Richtung drehbar vorgespannt, wie durch den Pfeil E in 19 und 20 angegeben, zum Schließen der Frontseite des Chassis 14 und der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 in der Einführ-/Ausstoßposition. Der Deckel 29 verhindert das Eindringen von Staub und Schmutz in die Innenseite der Ladevorrichtung 120.

Der Dreharm 131 ist in die durch den Pfeil C in 17 bezeichnete Richtung gedreht worden, so dass der Druckteil 133 an der Frontseite des Chassis 14 positioniert ist. Das an dem ersten Seitenwandabschnitt 16 des Chassis 14 angebrachte Steuerglied 161 ist in die durch den Pfeil D in 18 bezeichnete Richtung durch eine Torsionsfeder 167 drehbar vorgespannt, deren einer Arm 167b an einer Rückhalteeinrichtung 168 anliegt, die an dem Seitenwandabschnitt 145 vorgesehen ist, und deren anderer Arm 167c an einer Rückhalteeinrichtung 169 anliegt, die an dem Dreharm 131 gebildet ist, wie dies in 18 veranschaulicht ist. Das Steuerglied 161 befindet sich in einem solchen Zustand, in welchem ein Rückhalteteil 165 am distalen Ende an der Rückseite in der Nähe der Öffnung 164 anliegt, die in der Speichertragplatte 18 des Halters 13 gebildet ist, wobei der Anlagevorsprung 163 an dem distalen Ende in die Innenseite des Halters 13 hineinragt bzw. eintritt und wobei das Steuerloch 166 nicht mit dem Eingriffsvorsprung 170 in Anlage bzw. Eingriff ist, der an der Bodenplatte des Chassis 14 vorgesehen ist. Dies heißt, dass der Halter 13 in die durch den Pfeil B in 17 bezeichnete Richtung bewegbar ist, das heißt zur Rückseite des Chassis 14 hin, indem das Steuerloch 166 des Steuergliedes 161 mit dem Eingriffsvorsprung 170 des Chassis 14 nicht in Eingriff bzw. Anlage ist.

Das Auswurfglied 28 ist in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 17 und 20 bezeichneten Richtung zur Frontseite des Chassis 14 hin dadurch verschoben worden, dass die Spannfeder 30 an der an dem Auswurfglied 28 vorgesehenen Federrückhalteeinrichtung 211 und an der am Chassis 14 vorgesehenen Federrückhalteeinrichtung 212 anliegt.

Dieser Zustand ist der oben erwähnte, in 7 gezeigte Zustand, in welchem der Anwender imstande ist, die Anzeigemarkierung 26, die auf der Deckplatte 25 vorgesehen ist, durch das im Gehäuse 12 vorgesehene zweite Fenster 56 zu betrachten, so dass der Anwender imstande ist, ohne weiteres die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs-/oder Wiedergabevorrichtung 11 zu unterscheiden.

In die oben beschriebene Ladevorrichtung 120 im Nichtgebrauchszustand wird der plattenförmige Speicher 1 eingeführt, wobei die Frontseite mit der Anschlußeinheit 3 als einem Einführungsende ausgestattet ist und wobei die Hauptseite 2a nach unten zur Bodenplatte 15 des Chassis 14 hinweist, wie dies in 21 veranschaulicht ist. Wenn der plattenförmige Speicher 1 an der Frontseite der Ladevorrichtung 120 eingeführt wird, wird der Deckel 29 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 20 bezeichneten Richtung gedreht, um die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 189 zu öffnen, welche den Deckel 29 in die die Frontseite des Chassis 14 schließende Richtung vorspannt, wie dies durch den Pfeil E in 20 veranschaulicht ist, wie durch Einwirken auf die Frontseite des plattenförmigen Speichers 1 von Hand oder mittels Finger.

Zur selben Zeit, zu der die Frontseite des Chassis 14 durch den Deckel 29 geöffnet wird, wird der plattenförmige Speicher 1 durch die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 mit der Anschlußeinheit 3 als Einführende eingeführt, wie dies in 21 veranschaulicht ist. Bezugnehmend auf 16 und 21 wird dann, wenn ein zwischen dem distalen Ende auf der Frontseite des plattenförmigen Speichers 1 und der an bzw. in der Hauptfläche 2a gebildeten Anlageausnehmung 8 festgelegter Bereich auf dem Steuerglied 161 verschoben bzw. bewegt wird, der dem Halter 13 in der durch den Pfeil B in 21 bezeichneten Richtung zugewandt ist, das Steuerglied 161 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil D in 21 bezeichneten Richtung mit dem Drehzapfen 162a als Drehmitte entgegen der Kraft der Torsionsfeder 167 dadurch gedreht, dass der Anlagevorsprung 163 des in den Halter 13 eingeführten Steuergliedes 161 einem Druck ausgesetzt wird durch den Bereich zwischen dem distalen Ende des plattenförmigen Speichers 1 und der in der Hauptfläche 2a gebildeten Anlageausnehmung 8. Durch Drehen des Steuergliedes 161 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil D bezeichneten Richtung gelangt das Steuerloch 166 des Steuergliedes 161 mit dem Anlagevorsprung 170 am Chassis 14 in Anlage, wie dies in 18 und 21 gezeigt ist, so dass der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 daran gehindert ist, in die durch den Pfeil B in 21 bezeichnete Richtung zur Rückseite des Chassis 14 zu gleiten bzw. verschoben zu werden, wenn der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt wird bzw. ist. Der Halter 13 wird in der Einführ-/Ausstoßposition durch das Steuerglied 161 verriegelt, bis die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 mit dem ersten Verbindungsanschluß 23 mit dem Verbinder 22 verbunden ist, der an dem Halter 13 vorgesehen ist, so dass die die Anschlußeinheit 3 bildende Elektrode 3b zuverlässig mit dem ersten Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 verbunden ist.

Wenn der plattenförmige Speicher 1 weiter in die Ladevorrichtung 120 eingeführt ist, wird der in 22 und 23 gezeigte Zustand erreicht. Dies heißt, dass dann, wenn der Halter 13 sich in der Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 befindet und der plattenförmige Speicher 1 vollständig in den Halter 13 eingeführt ist, was in der Einführ-/Ausstoßposition ist, der plattenförmige Speicher 1 durch die Einführöffnung 155 des Verbinders 22 eingeführt ist, der auf der Rückseite des Halters 13 vorgesehen ist. Der erste Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 greift in die Anlage- bzw. Eingriffsausnehmungen 3c vom offenen Ende der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 ein, um die Elektrode 3b zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit der Elektrode 3b einem Druck auszusetzen.

Wenn der erste Verbindungsanschluß 23 in die Anlageausnehmungen 3c im plattenförmigen Speicher 1 eingreift und die Elektrode 3b mit dem ersten Verbindungsanschluß 23 verbunden ist, liegt die Anlageausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 oberhalb des Anlagevorsprungs 163 des Steuergliedes 161 im Halter 13. Das Steuerglied 161, welches in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil D in 23 bezeichneten Richtung dadurch gedreht wird bzw. ist, dass auf den Anlagevorsprung 163 ein Druck durch den Bereich des plattenförmigen Speichers 1 ausgeübt wird, der sich vom distalen Ende des plattenförmigen Speichers 1 zu der Anlageausnehmung 8 hin erstreckt, wird in die durch den Pfeil D in 23 bezeichnete Richtung unter der Kraft der Torsionsfeder 167 gedreht, indem die Anlageausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 und der Anlagevorsprung 163 des Steuergliedes 161 miteinander in Anlage gelangen. Damit ist der Anlagevorsprung 163 mit der Anlageausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 in Anlage. Dies löst den Anlagevorsprung 170 des Chassis 14 aus dem Steuerloch 166 des Chassis 14, so dass der Halter 13 nunmehr in die Richtung entsprechend der Laderichtung auf der Rückseite des Chassis 14 verschoben werden kann, wie dies durch den Pfeil B in 22 und 23 angedeutet ist. Wenn der plattenförmige Speicher 1 vollständig in den Halter 13 eingeführt ist, greift das an dem Verbinder 22 vorgesehene elastische Anlagestück 160 in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 ein, die in dem plattenförmigen Speicher 1 gebildet ist, um den plattenförmigen Speicher 1 daran zu hindern, vom Halter gelöst zu werden. Wenn ein Eingriff in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 im plattenförmigen Speicher 1 erfolgt, wird das elastische Anlage- bzw. Eingriffsstück 160 elastisch ausgelenkt, um dem Benutzer ein ”Klick”-Gefühl zu vermitteln, damit der Anwender den Zustand der vollständigen Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 erkennt, das ist der Zustand der positiven bzw. zwangsweisen Anlage der Anschlußeinheit 3 an dem ersten Verbindungsanschluß 23. Dies bedeutet, dass der Anwender erkennt, dass die Anschlußeinheit 3 zwangsweise mit dem ersten Verbindungsanschluß 23 in Anlage ist. Dieser in 7 dargestellte Zustand ist, wie oben beschrieben, ein Zustand, in welchem der Anwender imstande ist, die auf der Deckplatte 25 vorgesehene Anzeigemarkierung 26 durch das zweite Fenster 56 zu betrachten.

Falls der plattenförmige Speicher 1 nicht im Normalzustand in die Ladevorrichtung 120 eingeführt worden ist, das heißt dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 durch die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 von der Rückseite zuerst oder mit der Hauptseite 2a nach oben eingeführt wird, der Anlagevorsprung 163 des Steuergliedes 161 nicht in die Eingriffausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 eingreift, und zwar sogar dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition eingeführt ist. Dies heißt, dass sogar dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 bis zu einer in 22, 23 angegebenen Position eingeführt ist, das Steuerglied 161 gegen die Fläche bzw. Hauptseite des plattenförmigen Speichers 1 gedrückt bleibt, da keine Eingriffsausnehmung 8 des plattenförmigen Speichers 1 über dem Eingriffsvorsprung 163 des Steuergliedes 161 in dem Halter 13 vorhanden ist. Dies heißt, dass das Steuerloch 166 weiterhin von dem Eingriffsvorsprung 170 des Chassis 14 einzugreifen ist. So ist der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an einer Verschiebung in die durch den Pfeil B in 21 bezeichnete Richtung auf der Rückseite des Chassis 14 mit der Einführung des plattenförmigen Speichers 1 gehindert. Somit ist in dem Fall, dass der plattenförmige Speicher 1 in der Ladevorrichtung 120 fehlerhaft eingeführt ist, der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an einem Verschieben in die der Laderichtung auf der Rückseite des Chassis 14 entsprechende Richtung gehindert, wie dies durch den Pfeil B in 22, 23 angedeutet ist, um eine fehlerhafte Einführung des plattenförmigen Speichers 1 zu verhindern. Falls der plattenförmige Speicher 1 nicht im Normalzustand eingeführt ist, greift das elastische Lade- bzw. Eingriffsstück 160 nicht in die Lösungsverhinderungsausnehmung 7 des plattenförmigen Speichers 1 ein, um die Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter in der Einführ-/Ausstoßposition solange zu verhindern, bis der erste Verbindungsanschluß 23 mit den Eingriffsausnehmungen 3c der Anschlußeinheit 3 in Eingriff ist, um eine elektrische Verbindung mit der Elektrode 3b herzustellen, damit eine fehlerhafte Einführung des plattenförmigen Speichers 1 verhindert ist.

Falls nach vollständiger Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 der plattenförmige Speicher 1 weiter in die durch den Pfeil A in 22, 23 bezeichnete Richtung gedruckt wird, wird der plattenförmige Speicher 1 vollständig in der Ladevorrichtung 120 aufgenommen und in dieser geladen, um die Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf oder von dem Halbleiterspeicher zu ermöglichen. Dies heißt, dass dann, wie in 24 gezeigt, wenn der plattenförmige Speicher 1 weiter von dem in 22, 23 gezeigten Zustand gedrückt wird, der Anlagevorsprung 170 des Chassis 14 von dem Steuerloch 166 des Steuergliedes 161 gelöst wird, so dass der Halter 13 nunmehr imstande ist, in die der Laderichtung entsprechende Richtung zur Rückseite des Chassis 14 hin zu verschieben bzw. zu gleiten, wie dies durch den Pfeil B in 22, 23 veranschaulicht ist.

Wenn der Halter 13 durch den plattenförmigen Speicher 1 in die durch den Pfeil B in 24 bezeichnete Richtung gedrückt wird, wird die Kipphebelfeder 27 in die durch den Pfeil B in 24 bezeichnete Richtung vorgespannt und aus dem ersten Zustand in den zweiten Zustand des Vorspannens des Halters 13 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil B in 24 bezeichneten Richtung umgekehrt. Der Halter 13 gleitet dann in die Ladeposition auf der rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14. Dies bewirkt, dass der mit dem Verbinder 22 verbundene plattenförmige Speicher 1 vollständig in der Ladevorrichtung 120 aufzunehmen ist. Der Deckel 29, der durch die Rückseite des plattenförmigen Speichers 1 am Schließen der Frontseite des Chassis 14 gehindert ist, wird unter der Vorspannung der Torsionsfeder 189 in die durch den Pfeil E in 23 bezeichnete Richtung gedreht, womit die Frontseite des Chassis 14 geschlossen wird, um das Eindringen von Staub oder Schmutz in die Innenseite der Ladevorrichtung 120 zu verhindern. Wenn der Halter 13 in die durch den Pfeil B in 24 bezeichnete Richtung verschoben ist, wird der an der Bodenplatte 15 des Chassis 14 drehbar angebrachte Dreharm 131 mit dem Druckteil 133 an seinem einen Ende durch den zweiten Anlagevorsprung 178 einem Druck ausgesetzt, an dem der passende Anlageteil 176a des zweiten Arms 176 der Kipphebelfeder 27 anliegt, und dadurch in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil C in 24 bezeichneten Richtung gedreht.

Bei mit dem ersten Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 verbundener Elektrode 3b des plattenförmigen Speichers 1 wird der in eine Stellung auf der rückseitigen Oberflächenseite des Chassis 14 geladene plattenförmige Speicher 1 über eine flexible Verdrahtungsplatte gesteuert, die mit dem zweiten Verbindungsanschluß 24 des Verbinders 22 verbunden ist. Speziell werden bei dem so in Stellung geladenen plattenförmigen Speicher 1 Informationssignale in den in dem Hauptkartenteil 2 eingeschlossenen Halbleiterspeicher durch Steuersignale von einer Datenverarbeitungsvorrichtung, wie einem Computer geschrieben oder es werden Informationssignale aus dem Halbleiterspeicher gelesen. Der Zustand ist in 8 veranschaulicht, in welchem der Anwender imstande ist, die Angabe auf dem Etikett 10, welches an dem Etikettenanbringungsbereich 9 des plattenförmigen Speichers 1 angebracht ist, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, durch das in dem Gehäuse vorgesehene zweite Fenster 56 zu betrachten.

Die Ladevorrichtung 120, die nunmehr den plattenförmigen Speicher 1, wie oben beschrieben, trägt, stößt den plattenförmigen Speicher 1 aus der Ladevorrichtung 120 wie folgt aus: Falls der Betätigungsteil 28a in die durch den Pfeil B in 25, 26 bezeichnete Richtung durch die Ausstoßeinheit 50 gedrückt wird, die von dem Gehäuse des Hauptkörperteiles der elektrischen Schaltungsvorrichtung nach außen weist, wird das Ausstoßglied 28 in die durch den Pfeil B in 25, 26 bezeichnete Richtung entgegen der Vorspannung der Torsionsschraubenfeder 30 verschoben. Die Nocke 207 des Ausstoßgliedes 28 drückt dann den an dem zweiten Drehtragarm 184 des Deckels 29 vorgesehenen Vorsprung 196 in die durch den Pfeil B in 25, 26 bezeichnete Richtung. Da die Nocke 207 mit dem Bogen 208 zusammenhängend gebildet ist und da der zu dem unteren Bogen bzw. der unteren Biegung 208 hinweisende Teil des Vorsprungs 196 mit dem geneigten Oberflächenabschnitt 197 zusammenhängend gebildet ist, wie dies in 20 gezeigt ist, ist die Nocke 207 imstande, den Vorsprung 196 zwangsweise zu drücken. Wenn die Nocke 207 auf den Vorsprung 196 des Deckels 29 unter Schließen der Frontseite des Chassis 14 unter der Vorspannung der Torsionsfeder 189 drückt, wird der Deckel 29 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil E in 26 bezeichneten Richtung unter der Kraft gedreht, mit der die Nocke 207 den Vorsprung 196 des Deckels 29 entgegen der Kraft der Torsionsfeder 189 drückt, wodurch die Frontseite des Chassis 14 zur Festlegung des ausstoßbaren Zustands des plattenförmigen Speichers 1 geöffnet wird.

Gleichzeitig wird der an dem Betätigungsstück 209 des Auswurfgliedes 28 vorgesehene Druckbereich bzw. -teil 210 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil C in 25 bezeichneten Richtung gedreht, so dass der Druckteil 134 gegen den Druckteil 134 des an der Seitenfrontoberfläche des Chassis 14 liegenden Dreharms 131 drückt. Wenn die Ausstoßeinheit 50 weiter in die durch den Pfeil B in 25 und 26 bezeichnete Richtung verschoben wird, drückt der Druckteil 210 auf den Druckteil 134 des Dreharms 131, um eine Drehung des Dreharms 131 in der durch den Pfeil C in 25 bezeichneten Richtung zu bewirken. Der Druckteil 133 des Dreharms 131 drückt dann den zweiten Anlagevorsprung 178, an dem der passende Anlageteil 176a des zweiten Armes 176 der Kipphebelfeder 27 anliegt, unter der Kraft, mit der der Druckteil 210 des Ausstoßgliedes 28 den Druckteil 134 des Dreharms 131 drückt. Die Kipphebelfeder 27 wird im zweiten Zustand der Verbindung des Chassis 14 und des Halters 13 umgekehrt, um den Zustand der Vorspannung des Halters 13 in die durch den Pfeil B in 25 und 26 bezeichnete Richtung umzukehren, damit die Verschiebung des Halters 13 in die durch den Pfeil B in 25 und 26 bezeichnete Richtung bewirkt wird. Der Halter 13, der soweit auf der rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14 gewesen ist, wird dadurch zur Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 hin verschoben, um zu bewirken, dass die Rückseite des dadurch gehaltenen plattenförmigen Speichers 1 zur Außenseite der Ladevorrichtung 120 weist.

Der plattenförmige Speicher 1, dessen Rückseite von der Frontseite des Chassis 14 aus nach außen weist, wird vom Anwender aus dem Halter 13 herausgezogen, was in der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 ist, um die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 von dem ersten Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 zu lösen. Der Deckel 29 wird dann in die die Frontseite des Chassis 14 verschließende Richtung gedreht, wie durch den Pfeil E in 25 und 26 angedeutet, um die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters in der Einführ-/Ausstoßposition und der Frontseite des Chassis 14 zu schließen, um das Eindringen von Staub und Schmutz in die Ladevorrichtung 120 zu verhindern.

Wenn der plattenförmige Speicher 1 ausgestoßen wird, bewegt die Ladevorrichtung 120 des plattenförmigen Speichers 1, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, einfach den Halter 13 in die Ladeposition auf der rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14 zur Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 unter der die Ausstoßbetätigungseinheit, die an dem Gehäuse des Hauptkörperteiles der Vorrichtung vorgesehen ist, druckenden Kraft durch den Anwender, ohne den Anlage- bzw. Eingriffszustand zwischen dem ersten Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22, der an dem Halter 13 angebracht ist, und der Elektrode 3b der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 aufzuheben. Dies heißt, dass in dieser Ladevorrichtung 120 die endgültige Entfernung des plattenförmigen Speichers 1 durch die manuelle Operation seitens des Anwenders erfolgt. Dabei ist bei der vorliegenden Ladevorrichtung 120 die manuelle Kraft zur Betätigung der Ausstoßbetätigungseinheit geringer als in der Ladevorrichtung, in der der Anlage- bzw. Eingriffszustand des ersten Verbindungsanschlusses 23 des Verbinders 22 mit der Elektrode 3b der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 durch Drücken einer Auswurftaste ausgelöst wird, womit ein erleichterter Ausstoß bzw. Auswurf des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht ist. Im Falle einer fehlerhaften Einführung des plattenförmigen Speichers 1 bleibt das Steuerloch 166 mit dem Eingriffsvorsprung 170 des Chassis 14 am Chassis 14 in Eingriff, womit eine fehlerhafte Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Ladevorrichtung 120 verhindert ist.

Als Einrichtung zur Verhinderung einer fehlerhaften Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Ladevorrichtung 120 wird das Steuerglied 161 als ein Beispiel bei der obigen Erläuterung angewandt. Alternativ können die folgenden Einrichtungen zur Verhinderung einer fehlerhaften Einführung des plattenförmigen Speichers 1 angewandt werden. Da die nunmehr erläuterte Ladevorrichtung 120 angenähert ähnlich im Aufbau der Ladevorrichtung 120 ist, abgesehen vom Steuerglied, sind dieselben Bezugszeichen verwendet, um dieselben Einzelteile wie jene der Ladevorrichtung 120 darzustellen, und die entsprechende Beschreibung ist der Einfachheit halber weggelassen.

Die Ladevorrichtung 220 weist zu dem den Halter 13 bildenden bzw. ausmachenden Seitenwandabschnitt 145 hin ein Steuerglied 221 auf, welches imstande ist, den Halter 13 an einer Verschiebung von der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 zur Rückseite des Chassis 14 hin zu hindern, wie dies in 27 gezeigt ist. Das Steuerglied 221 ist länglich, um längs des Seitenwandabschnitts 145 des Halters 13 angebracht zu werden. Das Steuerglied 221 ist mit einem mittleren Tragloch 222 versehen. Durch dieses Tragloch 222 ragt ein Drehzapfen 223 hindurch, der an einem Steuerwandabschnitt 149b eines Verbinderbefestigungsteiles 148 vorgesehen ist, welche Seite an Seite an dem Seitenwandabschnitt 145 des Halters 13 angebracht ist, wodurch das Steuerglied 221 zur Drehung in die durch den Pfeil F bezeichnete Richtung und in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 27 bezeichneten Richtung angebracht ist. In der Ladevorrichtung 220 ist der Halter 13 auf seiner Rückseite geöffnet.

Wenn das Steuerglied 221 an dem Steuerwandabschnitt 149b angebracht ist, wird bzw. ist ein Stück 224 des rückwärtigen Endes des Steuergliedes 221 zur Rückseite des Halters 13 hin weitgehend unter einem rechten Winkel zur Innenseite des Halters 13 gebogen. Wenn der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt wird bzw. ist, wirkt ein Druckteil 225 des gebogenen Teiles bzw. Bereiches 224 darauf und drückt durch einen geneigten Oberflächenabschnitt 3a, der am Einführungsende des plattenförmigen Speichers 1 gebildet ist. Dieser Druckbereich bzw. -teil 225 weist zur Innenseite des Halters 13 von der rückwärtigen Oberflächenseite des Halters 13 und ist unter einem spitzen Winkel von dem oberen Ende zur unteren Seite des gebogenen Teiles 224 derart gebogen, dass dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 in einem regulären Zustand in den Halter 13 eingeführt ist, der Druckteil 225 dem geneigten Oberflächenabschnitt 3a des plattenförmigen Speichers 1 zugewandt ist.

An bzw. in einem mittleren Bereich des unteren Endes des Steuergliedes 221 ist ein Steuerteil 226 vorstehend gebildet, der die Bewegung von der Einführ-/Ausstoßposition zur Ladeposition des Halters 13 steuert. Wenn der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 verriegelt ist, liegt der Steuerteil 226 in einem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 an, welches über der Bodenplatte 15 und dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 gebildet ist. Über die Bodenplatte 15 und den zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 erstreckt sich ein Schlitz 228 in der Rückseite des Chassis 14, um als Zwischenraum für den Steuerteil 226 von dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 zu dienen. Das rückwärtige Ende des Steuerteiles 226 ist mit einem vertikalen Oberflächenabschnitt 229 versehen, um den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an einer Bewegung zur Ladeposition auf der Rückseite des Chassis 14 bis zur Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition zu hindern. Der Steuerteil 226 ist mit einem geneigten Oberflächenabschnitt 230 zusammenhängend gebildet, um die gleichmäßige Fortbewegung darauf des vorderen Endes des Schlitzes 228 zu ermöglichen, wenn der Halter 13 von der Ladeposition auf der Rückseite des Chassis 14 zur Einführ-/Ausstoßposition an dessen Frontseite für den Ausstoß des plattenförmigen Speichers 1 aus dem Halter 13 verschoben wird.

Das Steuerglied 221 ist zur Drehung in die durch den Pfeil F bezeichnete Richtung und in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 27 bezeichneten Richtung dadurch angebracht, dass ein Drehzapfen 223 an dem Steuerwandabschnitt 149b des Halters 13 durch das Tragloch 222 verläuft. Das Steuerglied 221 ist zu diesem Zeitpunkt in die durch den Pfeil F in 27 bezeichnete Drehrichtung durch eine Torsionsfeder 231 vorgespannt, die als Vorspannungsglied wirkt. Die Torsionsfeder 231 ist mit ihrem Spulenteil 231a an einem Befestigungsstück 232 angebracht, welches an dem vorderen Ende des Steuergliedes 221 gegenüber dem rückwärtigen Ende vorgesehen ist, welches mit einem Druckteil 225 zusammenhängend gebildet ist. Diese Torsionsfeder 231 liegt mit ihrem einen Arm 231b an einer Ruckhalteeinrichtung 233 an, die an dem Seitenwandabschnitt 145 gebildet ist, der den Halter 13 bildet, während der andere Arm 231c an einer Rückhalteeinrichtung 234 anliegt, die am unteren Ende des Steuergliedes 221 gebildet ist. Die Torsionsschraubenfeder 231 spannt das Steuerglied 221 in die durch den Pfeil F in 27 angegebene Richtung vor, während der Steuerteil 226 in dem Anlageloch 227 anliegt.

Das Steuerglied 221, welches in die durch den Pfeil F in 27 bezeichnete Richtung vorgespannt ist, ist mit einem Drehsteuervorsprung 235 versehen zur Verhinderung einer übermäßigen Drehung in die durch den Pfeil F in 27 bezeichnete Richtung. Der Drehsteuervorsprung 235 liegt in bzw. an einer Nocke 236 am oberen Ende des zweiten Seitenwandabschnitts 17 des Chassis 14 an. Wenn der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition auf der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 ist, liegt der Drehsteuervorsprung 235 an einem ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a des Drehsteuervorsprungs 235 an. Wenn der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition auf der rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14 ist, liegt der Drehsteuervorsprung 235 an einem zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b des Drehsteuervorsprungs 235 an. Die Nocke 236 ist aus einem ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a, einem zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b und einem geneigten Oberflächenabschnitt 236c aufgebaut, der die ersten und zweiten horizontalen Oberflächenabschnitte 236a, 236b miteinander verbindet. Der erste horizontale Oberflächenabschnitt 236a ist um eine Stufe niedriger als der zweite horizontale Oberflächenabschnitt 236b. Wenn der Halter 13 aus der Einführ-/Ausstoßposition zur Ladeposition hin bewegt wird, wird der Drehsteuervorsprung 235 über den ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a, den geneigten Oberflächenabschnitt 236c und den zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b in dieser Reihenfolge bewegt.

Unterdessen liegt der Drehzapfen 223 des Halters 13, der durch das Tragloch 222 des Steuergliedes 221 verläuft, in einem Führungsloch 237 an, welches in dem zweiten Seitenwandabschnitt 17 des Chassis 14 gebildet ist, um längs der Bewegungsrichtung des Halters 13 zu verlaufen.

Die Folge der Operationen, wie von der Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Ladevorrichtung 220 bis zur Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationssignalen auf oder von dem Halbleiterspeicher des plattenförmigen Speichers 1 wird nunmehr erläutert. Zunächst ist bezogen auf die im Nichtgebrauchszustand befindliche Ladevorrichtung 220 der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition, in der der Halter 13 zur vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 hin bewegt worden ist, wie in 28 veranschaulicht. Das Steuerglied 221 wird zu diesem Zeitpunkt um den Drehzapfen 223 als Drehmitte unter der Vorspannung der Torsionsfeder 231 in die durch den Pfeil F in 28 bezeichnete Richtung gedreht, wobei der Steuerteil 226 in dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 des Chassis 14 in Anlage bleibt. Somit bleibt der das Steuerglied 221 tragende Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 verriegelt. Der Drehsteuervorsprung 235 des Steuergliedes 221 liegt zu diesem Zeitpunkt an dem ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a an, der die Nocke 236 bildet.

Dieser Zustand ist in 7 veranschaulicht, bei dem der Anwender imstande ist, die auf der Abdeckplatte 25 vorgesehene Anzeigemarkierung 26 durch das in dem Gehäuse 12 vorgesehene zweite Fenster 56 zu betrachten. Somit ist der Anwender imstande, die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 leicht zu unterscheiden.

In der oben beschriebenen Ladevorrichtung 220 wird der plattenförmige Speicher in den Halter 13, der durch das Steuerglied 221 in der Einführ-/Ausstoßposition verriegelt ist, mit der Anschlußeinheit 3 als Einführungsende, wie in 29 veranschaulicht, eingeführt. Wenn der plattenförmige Speicher 1 an der Frontseite der Ladevorrichtung 220 eingeführt wird, wird der Deckel 29 zum Öffnen der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 in die die Frontseite des Chassis 14 öffnende Richtung gedreht, wie durch Eingreifen der Hand oder eines Fingers oder des vorderen Seitenabschnitts des plattenförmigen Speichers 1 an dem Deckel, wie dies durch den Pfeil E in 29 veranschaulicht ist.

Zur selben Zeit, zu der die Frontseite des Chassis 14 geöffnet wird, wird der plattenförmige Speicher 1 durch die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 mit der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 als Einführende eingeführt, wie dies in 29 veranschaulicht ist. Der erste Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 liegt zu diesem Zeitpunkt an Aufnahme- bzw. Eingriffsausnehmungen 3c von dem offenen Ende der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 her an, um elektrisch mit der Elektrode 3b verbunden zu werden, wenn der erste Verbindungsanschluß 23 auf die Elektrode 3b drückt. Der Steuerteil 226 des Steuergliedes 221 greift in das Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 des Chassis 14 ein, bis der erste Verbindungsanschluß 23 mit der Elektrode 3b elektrisch verbunden ist, wobei der Halter 3 in der Einführ-/Ausstoßposition verriegelt bleibt. So greift der erste Verbindungsanschluß 23 in die Anlage- bzw. Eingriffsausnehmungen 3c des plattenförmigen Speichers 1 zur zwangsweisen Herstellung der elektrischen Verbindung zum Anschluß 7 ein. Wenn der plattenförmige Speicher 1 vollständig in den Halter 13 eingeführt ist, was in der Einführ-/Ausstoßposition ist, wird der Druckteil 225 des Steuergliedes 221 gegen den geneigten Oberflächenabschnitt 3a des plattenförmigen Speichers 1 gedrückt. Das Steuerglied 221 wird dann in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 29 bezeichneten Richtung entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 231 um den Drehzapfen 223 als Drehmitte gedreht, um den Eingriffszustand des Steuerteiles 226 mit dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 zu lösen, um dem Halter 13 zu ermöglichen, von der Einführ-/Ausstoßposition an der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14 zu der Ladeposition an der rückwärtigen Oberflächenseite hin verschoben zu werden. Dieser Zustand ist jener, der in 7 veranschaulicht ist, in welchem der Anwender imstande ist, die auf der Abdeckplatte 25 vorgesehene Anzeigemarkierung 26 durch das zweite Fenster 56 zu betrachten.

Falls der plattenförmige Speicher 1 nicht in einem Normalzustand in die Ladevorrichtung 220, wie oben beschrieben, eingeführt worden ist, liegt der erste Verbindungsanschluß 23 nicht in den Anlageausnehmungen 3c an, die die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 bilden, während der Druckteil 225 des Steuergliedes 221 nicht gegen den geneigten Oberflächenabschnitt 3a des plattenförmigen Speichers 1 drückt. Das Steuerglied 221 wird nicht in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 28 bezeichneten Richtung gedreht, womit der Steuerteil 226 in das Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 eingreifend verbleibt, um den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition verriegelt zu halten. Somit ist in dem Fall, dass in der Ladevorrichtung 220 der plattenförmige Speicher 1 in fehlerhafter Weise eingeführt worden ist, der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an einer Verschiebung in die Richtung entsprechend der Laderichtung zur Rückseite des Chassis 14 gehindert, wie dies durch den Pfeil B in 28 veranschaulicht ist, wodurch eine fehlerhafte Einführung des plattenförmigen Speichers 1 verhindert ist.

Wenn nach vollständiger Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13, der sich in der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 befindet, der plattenförmige Speicher 1 weiter in die durch den Pfeil B in 29 bezeichnete Richtung gedrückt wird, wird der plattenförmige Speicher 1 vollständig in der Ladevorrichtung 220 eingeschlossen und dadurch in die Ladevorrichtung 220 geladen, um zu ermöglichen, dass Informationssignale auf oder von dem Halbleiterspeicher aufgezeichnet bzw. wiedergegeben werden, wie dies in 30 veranschaulicht ist. Dies bedeutet, dass der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an der vorderen Oberflächenseite des Chassis 14, wie in 30 gezeigt, in die Ladeposition zur rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14 hin verschoben wird, wobei das Steuerglied 221 in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 30 bezeichneten Richtung gedreht wird, um den Anlage- bzw. Eingriffszustand des Steuerteiles 226 mit dem Eingriffsloch 227 zu lösen. Der Drehsteuervorsprung 235 des Steuergliedes 221 wird zu diesem Zeitpunkt von dem ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a der Nocke 236 über den geneigten Oberflächenabschnitt 236c zu dem zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b hin verschoben, der vom ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a aus in der Ebene um eine Stufe höher ist. Das Steuerglied 221, das somit zu dem zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b hin bewegt ist, der in der Ebene um eine Stufe höher ist als der erste Oberflächenabschnitt 236a, ist an einer Drehung in die durch den Pfeil F in 30 bezeichnete Richtung unter der Vorspannung der Torsionsfeder 231 gehindert. Der Deckel 29 wird in die durch den Pfeil E in 30 bezeichnete Richtung gedreht, um die Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 und die Frontseite des Chassis 14 zu verschließen, um das Eindringen von Staub und Schmutz in die Innenseite der Ladevorrichtung 220 zu verhindern.

Dieser Zustand ist jener, der in 8 gezeigt ist, in welchem der Anwender imstande ist, die Angaben auf dem Etikett 10, welches an dem Etikettenanbringungsbereich 9 des plattenförmigen Speichers 1 angeklebt ist, der in Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, durch das in dem Gehäuse 12 vorgesehene zweite Fenster 56 zu betrachten.

Bei der oben beschriebenen Ladevorrichtung 220, bei der der plattenförmige Speicher 1 wie oben beschrieben geladen wird bzw. ist, wird der plattenförmige Speicher 1 von der Ladevorrichtung 220 wie folgt ausgestoßen: Dies heißt, dass dann, wenn auf die vorgesehene Ausstoßeinheit 50, die von dem Gehäuse des Hauptkörperteiles der Vorrichtung nach außen weist, eingewirkt wird, der Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition auf der rückwärtigen Oberflächenseite des Chassis 14 zur Einführ-/Ausstoßposition an der Frontflächenseite des Chassis 14 verschoben wird. Das Steuerglied 221, welches in die Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 30 bezeichneten Richtung entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 231 gedreht wird, vermag sich in die durch den Pfeil E in 29 bezeichnete Richtung dadurch zu drehen, dass der Drehsteuervorsprung 235 von dem zweiten horizontalen Oberflächenabschnitt 236b, der die Nocke 236 bildet, zu dem ersten horizontalen Oberflächenabschnitt 236a bewegt wird, der in der Ebene eine Stufe niedriger ist als der zweite horizontale Oberflächenabschnitt 236b. Da der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt worden ist, ist das Steuerglied 221 gegen den geneigten Oberflächenabschnitt 3a gedrückt worden und wird im Zustand des Gedrehtseins in der Richtung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil F in 29 bezeichneten Richtung gehalten. Die rückseitige Oberflächenseite des plattenförmigen Speichers 1 weist nach außen von der Einführ-/Ausstoßöffnung 21 des Halters 13 zur Außenseite.

Dadurch, dass der plattenförmige Speicher 1 aus dem Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition durch den Anwender herausgezogen wird, wird die Verbindung zwischen dem Anschluß 3 des plattenförmigen Speichers 1 und dem ersten Verbindungsanschluß 23 des Verbinders 22 gelöst. Gleichzeitig wird der Druckteil 225 des Steuergliedes 221 aus dem Druckzustand durch den geneigten Oberflächenabschnitt 3a des plattenförmigen Speichers 1 gelöst, wodurch der Druckteil 225 unter der Vorspannung der Torsionsfeder 231 in die durch den Pfeil F in 28 bezeichnete Richtung gedreht wird. Dies legt den Steuerbereich bzw. -teil 226 des Steuergliedes 221 in dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 des Chassis 14 fest, um den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition an der Frontseite des Chassis 14 zu verriegeln. Nach vollständigem Herausziehen des plattenförmigen Speichers 1 aus der Ladevorrichtung 220 wird der Deckel 29 in die durch den Pfeil E in 28 bezeichnete Richtung gedreht, um die Einführ-/Ausstoßöffnung 21, die im Halter 13 gebildet ist, in der Einführ-/Ausstoßposition zu verschließen, um das Eindringen von Schmutz und Staub in die Innenseite der Ladevorrichtung 220 zu verhindern.

In der Ladevorrichtung 220 wie in der oben beschriebenen Ladevorrichtung 120 kann die Betätigungskraft beim Ausstoßen des plattenförmigen Speichers 1 aus der Ladevorrichtung 220 verringert werden, um die Bequemlichkeit im Gebrauch zu verbessern. Überdies wird in dieser Ladevorrichtung 220 der Druckteil 225 des Steuergliedes 221 nur dann gedrückt, wenn der plattenförmige Speicher 1 im regulären Zustand in den Halter 13 in der Einführ-/Ausstoßposition eingeführt worden ist, um das Steuerglied 226 von dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 im Chassis 227 des Chassis 14 zu lösen, damit dem Halter 13 ermöglicht ist, in die Ladeposition auf der Rückseite des Chassis 14 bewegt zu werden, in der die Informationssignale aufzuzeichnen und/oder wiederzugeben sind. Dies heißt, dass dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 nicht im regulären Zustand in den Halter 13 eingeführt ist, der Druckteil 225 des Steuergliedes 221 nicht gedrückt wird, wobei der Eingriffs- bzw. Anlagezustand des Steuergliedes 226 mit dem Anlage- bzw. Eingriffsloch 227 nicht gelöst wird. Somit ist es mit der vorliegenden Ladevorrichtung 220 in entsprechender Weise möglich, eine fehlerhafte Einführung des plattenförmigen Speichers 1 zu verhindern.

Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist das Steuerglied am Halter 13 angebracht. Es genügt jedoch, falls das Steuerglied die Bewegung des Halters 13 in bezug auf das Chassis 14 steuert. So kann das Steuerglied am Chassis 14 angebracht sein.

Bei den Ladevorrichtungen 120, 220 gemäß der vorliegenden Erfindung wird der den plattenförmigen Speicher 1 haltende Halter 13 zwischen der Einführ-/Ausstoßposition und der Ladeposition verschoben, wenn der Halter 13 den plattenförmigen Speicher 1 hält. Damit ist die Abdeckplatte 25 an dem Verbinder 22 angebracht und wird zusammen mit dem Halter 13 verschoben und folglich wird die Abdeckplatte zusammen mit dem Halter 13 in dem zweiten Fenster 56 zusammen mit der Einführung/dem Ausstoßen des plattenförmigen Speichers 1 verschoben. So ist in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, die mit den Ladevorrichtungen 120, 220 versehen ist, die Größe des zweiten Fensters 56 so ausgelegt, dass die Größe des Bereichs der Abdeckplatte 25, die dem zweiten Fenster 56 zugewandt ist, sich mit den sich ändernden Bewegungspositionen des Halters 13 ändern wird, wodurch der Zustand der an der Abdeckplatte 25 vorgesehenen Anzeigemarkierung 26 verändert wird. Darüber hinaus ist der Anwender imstande, mit der Anzeigemarkierung 26 ohne weiteres zu unterscheiden, ob der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt worden ist oder ob der plattenförmige Speicher 1 bereits in den Halter 13 eingeführt ist. Dies heißt, dass durch Festlegen der Größe des zweiten Fensters 56 so, dass dann, wenn der Halter 13 in eine Position des Ladens des eingeführten plattenförmigen Speichers 1 bewegt bzw. verschoben und in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 gehalten ist, ist ein Bereich bzw. Teil des Pfeiles, der die Anzeigemarkierung 26 bildet, wie dessen zugespitzter Teil, verborgen ist, der Anwender ohne weiteres den Einführungszustand des plattenförmigen Speichers 1 in dem Halter 13 zu erkennen imstande ist.

Industrielle Anwendbarkeit

Gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der eine Auswahlbetätigungseinheit zur Auswahl der Betriebsart oder von Daten, die in dem Speicher gespeichert sind, in einer Position zu einem Ende von einem mittleren Bereich des Hauptkörperteiles der Vorrichtung aus vorgesehen ist und bei der eine Auswurf- bzw. Ausstoßeinheit zum Ausstoßen des plattenförmigen Speichers, der in den Hauptkörperteil geladen worden ist, in einer Position zum gegenüberliegenden Ende von dem mittleren Bereich des Hauptkörperteiles vorgesehen ist, ist es möglich, eine fehlerhafte Auswahl der Betriebsart und den fehlerhaften Ausstoßbetrieb des plattenförmigen Speichers zu verhindern. Durch Verwendung eines plattenförmigen Speichers, der in der Größe verringert werden kann, ist es möglich, die Bequemlichkeit im Betrieb der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu verbessern.

Da der plattenförmige Speicher vom gegenüberliegenden Ende zu dem einen Ende des Hauptkörperteiles einer Vorrichtung eingeführt wird, die mit einer Auswurf- bzw. Ausstoßeinheit versehen ist, kann der plattenförmige Speicher, der von dem Hauptkörperteil der Vorrichtung vorsteht, wenn auf die Ausstoßeinheit eingewirkt wird, ohne weiteres von Hand oder Finger geführt werden, so dass der Speicher an einem Lösen von dem Hauptkörperteil der Vorrichtung gehindert werden kann, um einen zwangsweisen Auswurf bzw. ein zwangsweises Ausstoßen zu realisieren.