Title:
Printing on to surfaces for decoration, uses ink jet printing in a single-stage combined with prior coating with a primer and/or subsequent covering with a protective varnish
Kind Code:
A1


Abstract:
The surface to be decorated has a design formed by an ink jet printing head. With a single-stage process, the surface is sprayed with a primer before printing and/or the printed surface is covered by sprayed varnish. The primer and/or varnish are applied in a non-impact action by an ink jet or airbrush. The printing uses oil, ultra violet or solvent inks. The time interval between the application of the primer and the printing and/or between the printing and the varnish coating is 0-10 mins. and preferably 4 mins.



Inventors:
PHILIPP WILFRIED (DE)
Application Number:
DE10051088A
Publication Date:
04/25/2002
Filing Date:
10/14/2000
Assignee:
TAMPOPRINT GMBH (DE)
Domestic Patent References:
DE69700413T2N/A2000-02-17
DE69503425T2N/A1999-07-01
DE9421440U1N/A1996-01-18
DE3882189T2N/A1994-02-17



Foreign References:
EP07552072000-04-26
Other References:
JP 08103721 A.,In: Patent Abstracts of Japan
Claims:
1. Inkjet-Dekorationsverfahren, bei dem ein zu bedruckender Gegenstand mittels eines Inkjet-Druckkopfes bedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Arbeitsgang der Gegenstand vor dem Bedrucken mittels eines Primers besprüht und/oder nach dem Bedrucken mittels eines Abdecklackes besprüht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Primer und/oder der Abdecklack mittels eines Non-Impact-Verfahrens auf den Gegenstand aufgebracht wird.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primer und/oder der Abdecklack mittels eines Inkjet-Verfahrens aufgebracht wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primer und/oder der Abdecklack mittels eines Airbrush-Verfahrens aufgebracht wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Ölfarben, UV-Farben oder Lösemittelfarben zum Bedrucken des Gegenstands verwendet werden.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bedruckende Gegenstand während des Druckvorganges und/oder während des Druckstillstandes eben verfahren wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer gegenüber der Inkjet-Druckeinheit vorgelagerten Auftragseinrichtung für den Primer der Gegenstand vorbehandelt wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer gegenüber der Inkjet-Druckeinheit nachgelagerten Auftragseinrichtung für den Abdecklack der Gegenstand nachbehandelt wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand einfach oder mehrfach mit einem Primer vor dem Bedrucken und/oder einfach oder mehrfach mit einem Abdecklack nach dem Bedrucken besprüht wird.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Abstand zwischen dem Primerauftrag und dem Bedrucken und/oder dem Bedrucken und dem Abdecklackauftrag zwischen 0 und 10 min. insbesondere 4 min. gewählt wird.

Description:
Die Erfindung betrifft ein Inkjet-Dekorationsverfahren, bei dem ein zu bedruckender Gegenstand mittels eines Inkjet-Druckkopfes bedruckt wird. Derartige Druckverfahren bzw. Dekorationsverfahren sind insbesondere zum Bedrucken großflächiger Elemente, wie Anzeigetafeln, Plakate und dergl. bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren werden lösemittelhaltige Farben verwendet, die mittels eines Inkjet-Druckkopfes auf den zu bedruckenden Gegenstand aufgesprüht werden. Zwar können auf diese Weise relativ preiswert geringe Auflagen großflächiger Drucke hergestellt werden, jedoch ist die Qualität, insbesondere der Kratzfestigkeit, der Brillanz, der Deckung und der Konturschärfe der Drucke noch verbesserungsbedürftig. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Inkjet-Dekorationsverfahren bereitzustellen, mit welchem qualitativ hochwertigere Produkte hergestellt werden können. Diese Aufgabe wird bei einem Druckverfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in einem Arbeitsgang der Gegenstand vor dem Bedrucken mittels eines Primers besprüht und/oder nach dem Bedrucken mittels eines Abdecklackes besprüht wird. Von großem Vorteil ist, dass der zeitliche Aufwand, d. h. die Druckzeit, gleich bleibt obwohl der Gegenstand vorbehandelt und/oder nachbehandelt wird. Durch die Vorbehandlung kann die Haftfähigkeit des Lackes verbessert werden und durch die Nachbehandlung mittels eines Abdecklackes kann die Brillanz und die Haftfähigkeit, Kratzfestigkeit, Beständigkeit usw. des Druckes erhöht werden. Um die hohen Druckgeschwindigkeiten beibehalten zu können, wird der Primer und/oder der Abdecklack im Non-Impact-Verfahren, d. h. berührungslos, aufgetragen. Dabei können das Inkjet-Verfahren oder das Airbrush-Verfahren verwendet werden. Dies bedeutet, dass die Druckköpfe, mit denen die Druckfarbe aufgebracht wird, lediglich mit den Auftragseinrichtungen für den Primer bzw. den Abdecklack ergänzt werden müssen. Dabei ist die Auftragseinrichtung für den Primer gegenüber der Inkjet-Druckeinheit so weit vorgelagert, dass der Primer nach dem Auftragen genügend Zeit hat, abzutrocknen, so dass die Druckfarbe problemlos aufgetragen werden kann. Ebenso ist die Auftragseinrichtung für den Abdecklack gegenüber der Inkjet-Druckeinheit so weit nachgelagert, dass der Abdecklack erst dann aufgetragen wird, wenn die Druckfarbe ausreichend getrocknet ist. Als Druckfarben können Ölfarben, UV-Farben, Lösemittelfarben oder dergl. verwendet werden. Bei einem Ausführungsbeispiel wird der Gegenstand zwischen den zeilenweisen Auftragsvorgängen der Druckfarbe, des Primers und/oder des Abdecklackes eben verfahren, vorzugsweise quer zur Druckrichtung. Während des Auftrages der Druckfarbe, des Primers und/oder des Abdecklackes wird die gesamte Druckeinheit verfahren. Es besteht auch die Möglichkeit, den Gegenstand unter der Druckeinheit in Druckrichtung zu verfahren. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel, bei dem sich die Druckeinheit über die gesamte Breite des zu bedruckenden Gegenstand erstreckt, erfolgt der Auftrag kontinuierlich und der Gegenstand wird verfahren. Mit Vorteil können der Primer und/oder der Abdecklack nicht nur einfach, d. h. in einer Schicht, aufgetragen sondern es können auch mehrere Schichten übereinander aufgetragen werden. Dabei ist der zeitliche Abstand zwischen dem Primerauftrag und dem Bedrucken und/oder dem Bedrucken und dem Abdecklackauftrag so gewählt, dass der Primer bzw. die Druckfarbe genügend Zeit hat, abzutrocknen. Der zeitliche Abstand liegt insbesondere zwischen 0 und 10 min. bevorzugterweise zwischen 3 und 6 min und insbesondere bei 4 min. Vorteilhaft werden die Auftragseinrichtungen mittels einer einzigen Steuereinheit angesteuert. Andere Ausführungsformen sehen vor, dass z. B. für den Primerauftrag eine Steuereinheit, für den Farbauftrag eine Steuereinheit und/oder für den Lackauftrag eine Steuereinheit vorgesehen sind. Diese Steuereinheiten sind entweder miteinander gekoppelt oder sie sind entkoppelt.