Title:
Machine for cutting of circular holes into ceramic tiles or fine stoneware cuts circular holes in tiles of diameter from 10 to 120 millimeters, is driven electrically and is equipped with suction device
Kind Code:
A1


Abstract:
A machine for the cutting of circular holes into ceramic tiles or fine stoneware plus an associated working table and different boring sets are described. The tile hole machine can be used for the cutting of circular holes in tiles, above all fine stoneware, of a diameter from 10 to 120 millimeters. This machine is driven electrically and is equipped with a suction device for dust plus a special holder for the boring sets. A holder attached to the working table for this machine plus the boring sets also attached there complete and characterize the correlation of the patent claims.



Inventors:
GUENTHER RALF (DE)
Application Number:
DE10045992A
Publication Date:
04/04/2002
Filing Date:
09/16/2000
Assignee:
GUENTHER, RALF
International Classes:
Domestic Patent References:
DE69513804T2N/A2000-07-20
DE19540459A1N/A
DE3407427C2N/A
DE3729135A1N/A
DE3941957A1N/A



Claims:
1. Maschine zum Einschneiden v. kreisförmigen Löchern in keramische Fliesen oder Feinsteinzeug o. ä. (kurz: FLM, s. Pkt. 1) sowie ein dazugehöriger Bearbeitungstisch (kurz: BAT, s. Pkt. 2) und verschiedene Bohrsätze (kurz: BS, s. Pkt. 3).Fliesenlochmaschine,kennzeichnet sich dadurch aus, daß diese zum Einschneiden v. kreisförmigen Löchern in Fliesen Feinsteinzeug o. ä. im Durchmesser v. 10ä120 mm verwendet werde kann. Diese Maschine wird elektrisch betrieben und ist mit einer Absaugvorrichtung für Staub sowie einer speziellen Halterung für die Bohrsätze ausgestattet.Eine an dem "Bearbeitungstisch" angebrachte Halterung für diese Maschine sowie die dort auch angebrachten "Bohrsätze" kompletieren u. kennzeichnen die Zusammengehörigkeit der in Pkt. 1, 2, 3 bezeichneten Patentansprüche.

2. Bearbeitungstisch,zeichnet sich dadurch aus, daß Fliesen, Feinsteinzeug o. ä. Materialien dort eingespannt und mit der in Pkt. 1 beschriebenen Maschine dort bearbearbeitet werden können.Die spezielle Beschaffenheit des Auflagebrettes sowie der dagehörigen Metallsifte und der dort angebrachten Halterung für die Bohrsätze und Halterung für die in Pkt. 1 beschriebenen Maschine, machen ihn zum unverwechselbaren Bestandteil der Gesamtvorrichtung.

3. Bohrsätze,diese sind speziell dadurch gekennzeichnet, daß diese Bohrsätze in ihrer Beschaffenheit (beim Anbringen) sich unverwechselbar in die unter der Pkt. 1 beschriebenen Maschine einpassen und sich dadurch die Möglichkeit zur Bearbeitung ergibt. Die kreisrunde Form sowie der in der Mitte exakt angebrachte Bohransatz sind die wesentlichen Merkmale der Bohrsätze. Diese sind in den Grössen 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 mm vorhanden und an dem im Pkt. 2 beschriebenen Bearbeitungstisch angebracht.

Description:
Die nachstehend beschriebene Erfindung ist für den Handwerksbereich "Fliesenverlegung" gedacht. Nach dem jetzigen Stand der Technik ist ein Einschneiden von kreisförmigen Löchern in keramische Fliesen oder Feinsteinzeug o. ä., bisher nur mittels den üblicherweise von Fliesenlegemeistern verwendeten Zangen (manuell) oder auch mittels Bohrmaschinenaufsätzen (maschinell) gewährleistet, wobei bei der manuellen Technik ein exaktes Ausschneiden schwierig ist und auch relativ viele Fliesen zerbrechen. Bei der maschinellen Methode, wie z. B. mit Bohrmaschinenaufsätzen ist die Handhabung in der Weise problematisch, als dass der verwendete Bohransatz (Bohrer) zwar relativ schnell in die Fliese eindringt, aber der daran befestigte Schneidansatz für kreisförmige Ausschnitte aufgrund des schlechten Druckpunkts (Kraftübertragung erfolgt hauptsächlich in der Mitte ä beim Bohrer) ein schnelles und präzises Ausschneiden sehr schwierig macht. Diese Problematik ist durch die nachstehend beschriebene Maschine i. V. mit dem Bearbeitungstisch sowie den Bohrsätzen gelöst, da diese nach Eindringen des Bohransatzes (Abb. Bl. 1) gleichmässig mit dem kreisförmigen Bohrsatz auf das Werkstück geführt wird und so eine optimale Kraftübertragung gewährleistet wird. Zusätzlich ist durch die verschiedene Auswahl an Bohrsätzen gewährleistet, daß in den Grössen 10ä120 mm, bei Bedarf können die Bohrsätze auch grösser hergestellt werden sämtliche Ausschnitte, für die üblicherweise in Handwerk verwendeten Abflussrohre, Steckdosengrössen usw., vorgenommen werden können.1. Fliesenlochmaschine Diese Maschine ist mit einem Elektromotor ausgerüstet, wird senkreckt oder evtl. waagrecht je nach Bedarf (Bearbeitung, direkt an der Wand oder Fussboden) auf das Werkstück geführt, hat auf beiden Seiten je einen Haltegriff, die in einem Winkel von 85 Grad nach unten geneigt sind um eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten (s. Abb. Bl. 1) mit einem auf der rechten Haltegriffseite (s. Abb. Bl. 1) befindlichen Knopf für die Drehzahlregelung, des weiteren ist vorgesehen eine zum Staubabsaugen vollständig auf dem Werkstück aufsitzende, durch Federlagerung (s. Abb. Bl. 1) sich mit der Bearbeitung zurückführende "Staubglocke" (es kann zum Absaugen der Staubpartikel ein Staubsauger angebracht werden, s. Absaugstutzen ä direkt auf der Staubglocke angebracht, an einer Stelle ist die Staubglocke leicht mit Löchern durchbrochen zur Vermeidung des Unterdrucks (beim Absaugen des Staubs) anzubringen, die den Bohrsatzanschluss (s. Abb. Bl. 4, Durchmesser 125 mm, grösster Bohrsatz 120 mm) vollständig umschließt und im Durchmesser 150 mm beträgt, z. B. aus Hartplastik besteht sowie aus einem am unten offenen Rand, (rundherum) befindlichen ca. 5 mm starken Gummi, der die Werkstücke schont, angebracht ist. Der eigentliche Bohrsatzanschluss besteht aus einem Metallstab der direkt mit dem Elektromotor verbunden ist, und an dem sich eine kreisrunde Metallplatte, Durchmesser ca. 125 mm, Stärke ca. 10 mm (Metallstab sowie Bohrsatzanschluss zu einem Teil verarbeitet s. Abb. Bl. 1) befindet, und an der die dazugehörige Arretierung(Schieber) auf der Unterseite für die Befestigung der Bohrsätze eingelassen (s. Abb. Bl. 1 u. 2) ist. Die Bohrsatzanschluss ist in der kreisrunden Metallplatte eingelassen, ähnlich zwei eng nebeneinanderliegenden runden, kurzen Metallstäben ä als Hohlraum gedacht ä (ca. 35 mm lang, Stärke pro Stab 5 mm s. Abb. Bl. 1) dadurch ist ein Verankern wie an verschiedenen Bohrmaschinenmodellen nicht notwendig ,lediglich der Bohrsatz muss dann in den Bohrsatzanschluss, an dem an der unteren Seite der Metallplatte eingelassenen Hohlraum mit dem Schieber (federgelagert) durch einfaches Zurückschiebens (s. Aussparung Abb. 2 u. 4) befestigt werden.2. Bearbeitungstisch Der Bearbeitungstisch besteht aus Metall. Er hat vier runde Metallrohrbeine (ca. 20 cm lang, in dieser Ausführung, gedachte Bearbeitung auf einem Untergestell) verlängerbar auf 40 cm durch die eingelassenen etwas kleineren Metallrohre in die vorher beschriebenen Mettallrohre (gedachte Bearbeitung direkt auf dem Boden s. Abb. Bl. 3), wenn die Arretierung, ein aus einem umlegbaren (Scharnier) Hebel mit einem durch die Metallrohre gehenden Stift bestehend (s. Abb. Bl. 3), durch vorgebohrte Löcher, umgelegt ist. Die Abmessungen des quatratischen Tisches beträgt 60 ô 60 cm (Grösse aufgrund der gedachten Bearbeitung einer Fliesengrösse v. max. 50 cm), wobei rundum eine Auflage (Metallschiene für das Hartholzbrett s. Abb. 3), sowie eine Fassung-Metallschiene, rundum verlaufend, zum Vermeiden des Verschiebens der Hartholzplatte, s. Abb. Bl. 3) vorgesehen ist. Zusätzlich ist eine Steckvorrichtung für sämtliche Böhrsätze in Form einer Metallschiene (mit genau passenden Löchern zum Einstecken der Bohrsätze, s. Abb. Bl. 3) vorgesehen, die an den Metallrohrbeinen waagrecht unter der Tischplatte befestigt ist. Desweiteren ist unter dem Tisch eine kleine Ablage direkt an der Halterung für die Fliesenlochmaschine, für Steckbolzen angebracht. Das Hartholzbrett in der Abmessung 59,9 cm ô 59,9 cm, Stärke 4 cm ist mit einem Gummibelag (2 mm) beidseitig beschichtet und kann daher nach Abnutzung einer Seite gewendet werden. Sie dient als Auflagebrett für die zu bearbeitenden Werkstücke und wird dann mit den entsprechenden Bohrlöchern versehen (Abstände der Bohrlöcher, je nach Grösse der Fliese beliebig vorbohrbar, und auf Dauer nutzbar). Die aus z. B. Kunststoff bestehenden Steckbolzen (s. Abb. 3) sind 7 cm lang (4 cm, auf dieser Länge ä Stärke 1 cm zum Einstecken, in die am Hartholzbrett vorgebohrten Löcher, der herausstehende Rest verdickt sich auf 2 cm Stärke einseitig, s. Abb. Bl. 3), werden dann zum Halten des Werkstückes in die vorgebohrten Löcher des Auflagebrettes eingesteckt.3. Bohrsätze Die Bohrsätze in den gängigen Grössen, Durchmesser 10ä120 mm, Aussenwandung 7 mm bestehend aus einen Metallkern mit Kunststeinummandellung, kreisrunde Form mit exakt mittigen Bohransatz, Höhe 35 mm, wobei der Bohransatz (Bohrer) eine Länge von 38 mm aufweist um einen exakten Ansatz der Bohrung (s. Abb. Bl. 3) zu gewährleisten. Als Befestigung an der unter Nr. 1 bereits beschriebenen Maschine, dient der oben aus dem Bohrsatz herausragende kurze Doppelmetallstab mit Arrettierungsvorrichtung (Aussparrung s. Abb. Bl. 4 Nr. 2), Länge 35 mm, Stärke ca. pro Stab 5 mm).