Title:
Leitungsmittelkupplung
Kind Code:
B4


Abstract:

Leitungsmittelkupplung, mit einem an einem Ende eines ersten Rohrs (18) geformten vertieften Körper (16), einem an einem Ende eines zweiten Rohrs (14) geformten vorstehenden Glied (12), das in den vertieften Körper (16) eingesetzt ist, wobei der vertiefte Körper (16) und das vorstehende Glied (12) jeweils einen radial vergrößerten Bund (22, 29) aufweisen, und einen das in den vertieften Körper (16) eingesetzte vorstehende Glied (12) und die beiden Bunde (22, 29) aufnehmenden Bauteil (10) zum Festlegen des in den vertieften Körper (16) eingesetzten vorstehenden Gliedes (12) in dem vertieften Körper (16), dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil (10) axial voneinander beabstandete, in Umfangsrichtung kontinuierliche Endabschnitte (30) aufweist, die über wenigstens einen stabförmigen Verbindungsabschnitt (32) miteinander verbunden sind, dass sich von den Endabschnitten (30) in Richtung zur Mitte des Bauteils (10) Finger (34) erstrecken, und dass die Finger (34) an dem Bund (29) des vertieften Körpers (16) und dem Bund (22) des vorstehenden...




Inventors:
Ketcham, Mark G. (East China, Mich., US)
Thrift, Charles (Farmington Hills, Mich., US)
Application Number:
DE10037497
Publication Date:
12/09/2010
Filing Date:
08/01/2000
Assignee:
TI Group Automotive Systems Corp. (Warren, Mich., US)
International Classes:



Foreign References:
JP6174163A
JPH06174163A1994-06-24
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser (München, 80802)
Claims:
1. Leitungsmittelkupplung, mit einem an einem Ende eines ersten Rohrs (18) geformten vertieften Körper (16), einem an einem Ende eines zweiten Rohrs (14) geformten vorstehenden Glied (12), das in den vertieften Körper (16) eingesetzt ist, wobei der vertiefte Körper (16) und das vorstehende Glied (12) jeweils einen radial vergrößerten Bund (22, 29) aufweisen, und einen das in den vertieften Körper (16) eingesetzte vorstehende Glied (12) und die beiden Bunde (22, 29) aufnehmenden Bauteil (10) zum Festlegen des in den vertieften Körper (16) eingesetzten vorstehenden Gliedes (12) in dem vertieften Körper (16), dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil (10) axial voneinander beabstandete, in Umfangsrichtung kontinuierliche Endabschnitte (30) aufweist, die über wenigstens einen stabförmigen Verbindungsabschnitt (32) miteinander verbunden sind, dass sich von den Endabschnitten (30) in Richtung zur Mitte des Bauteils (10) Finger (34) erstrecken, und dass die Finger (34) an dem Bund (29) des vertieften Körpers (16) und dem Bund (22) des vorstehenden Gliedes (12) angreifen und verhindern, dass sich das vorstehende Glied (12) von dem vertieften Körper (16) separiert.

2. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vertiefte Körper (16) ein terminales Ende (27) aufweist, und dass das terminale Ende (27) an dem Bund (22) des vorstehenden Gliedes (12) angreift.

3. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (32) an den axial beabstandeten Endabschnitten (30) terminale Anlageflächen (36) aufweisen, und dass der Abstand zwischen den terminalen Anschlagflächen (36) der Finger (32) der beiden Endabschnitte (30) geringfügig länger ist als der Abstand zwischen den axial außenliegenden Flächen der Bunde (22, 29) des vorstehenden Gliedes (12) und des vertieften Körpers (16).

4. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich axial erstreckende und stabförmige Verbindungsabschnitt (32) des Bauteils (10) zum Verhindern einer exzessiven radialen Bewegung des Bauteils (10) einen radial innenliegenden Vorsprung (42) aufweist.

5. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der radial innenliegende Vorsprung (42) H-förmig ist.

6. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass entweder zwei stabförmige, relativ zueinander um 180° versetzte oder drei stabförmige um annähernd jeweils 120° relativ zueinander versetzte oder vier jeweils annähernd 90° relativ zueinander versetzte, jeweils stabförmige Verbindungsabschnitte (32) vorgesehen sind.

7. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte (30) des Bauteils (10) allgemein zylindrisch geformt sind.

8. Leitungsmittelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der inneren Oberfläche des vertieften Körpers (16) und der äußeren Oberfläche des vorstehenden Gliedes (12) mehrere O-Ringe vorgesehen sind.

Description:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Leitungsmittelkupplung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.

Auf dem technischen Gebiet des Automobilbaus und in anderen technischen Gebieten wird oft in der Leitungsmitte eines Fluid- oder Dampfleitungssystems ein vorstehendes Glied, das ein Ende eines Fluid- oder Dampf-Weges definiert, in einem vertieften Körper aufgenommen, der das andere Ende des Fluid- oder Dampfweges definiert, um in dem Fluid- oder Dampfleitungssystem eine Verbindung herzustellen.

Sobald das vorstehende Glied in den vertieften Körper eingesetzt worden ist, wird ein Festhaltemechanismus benutzt, um eine Trennung der beiden Rohre zu verhindern. Ein konventioneller Typ eines Festhaltemechanismus umfasst einen mit einem Innengewinde versehenen hohlen Körper, der an dem zweiten Rohr angebracht ist, und zwar axial außerhalb eines radial vergrößerten Bundes, der an der äußeren Oberfläche des zweiten Rohres geformt ist. Das vorstehende Glied ist mit einem Außengewinde versehen, das zu dem Innengewinde des hohlen Körpers passt. Der Körper hat an einem Ende einen sich radial nach innen erstreckenden, ringförmigen Anschlag, gegen welchen der Bund des zweiten Rohres zur Anlage kommt. Um den Festhaltemechanismus anzubringen, wird der hohle Körper zunächst auf das Außengewinde des vorstehenden Gliedes aufgeschraubt. Da der ringförmige Anschlag des Körpers an dem Bund des zweiten Rohres anliegt und der hohle Körper auf das vorstehende Glied aufgeschraubt ist, können das erste und das zweite Rohr nicht mehr voneinander getrennt werden. Obwohl der Festhaltemechanismus mit dem mit einem Innengewinde versehenen Körper und dem ein Außengewinde aufweisenden vorstehenden Glied wirksam ist zum Festlegen der beiden Rohre aneinander, weist ein solcher Festhaltemechanismus mehrere Nachteile auf. Die Anbringung des mit dem Innengewinde versehenen hohlen Körpers auf dem vorstehenden Glied mit seinem Außengewinde ist sehr arbeitsintensiv. Der vertiefte Körper muss in eine Ausrichtposition zu dem vorstehenden Glied gebracht werden. Danach müssen der hohle Körper und das vorstehende Glied miteinander schraubverbunden werden. Wie bei allen Gewindefestlegungsmechanismen ist erhebliche Aufmerksamkeit nötig, um den vertieften Körper mit dem vorstehenden Glied ordnungsgemäß auszurichten, um ein Gewindeverschneiden zu vermeiden.

Bei einer aus JP 06-1 741 63 A bekannten Leitungsmittelkupplung ist der Bauteil entweder eine längsgeschlitzte, aufweitbare Hülse oder eine in Umfangsrichtung kontinuierliche Hülse mit einem einwärts weisenden Ringflansch an einem Ende. Die längsgeschlitzte Hülse wird nach dem Einsetzen des vorstehenden Gliedes aufgespreizt und quer zur Achsrichtung über die Außenfläche des vertieften Körpers gespannt. Die in Umfangsrichtung kontinuierliche Hülse wird hingegen entweder auf das mit dem vertieften Körper ausgebildete Rohr vom dem vertieften Körper abgewandten Ende des Rohres her aufgefädelt, bis sie mit dem einwärts weisenden Ringflansch am Übergang vom Rohr in den vertieften Körper anliegt, oder zunächst auf das Rohr aufgefädelt, ehe der vertiefte Körper durch Aufweiten aus dem Rohr geformt wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach handhabbare und funktionssichere Leitungsmittelkupplung anzugeben, welche die Notwendigkeit eliminiert, die Rohre mittels einer Verschraubung aneinander festzulegen.

Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Dank der sich von den über den stabförmigen Verbindungsabschnitten verbundenen Endabschnitten in Richtung zur Mitte des Bauteils erstreckenden Finger können der vertiefte Körper und das vorstehende Glied von beiden Enden des Bauteils in dieses eingeschoben werden, bis das vorstehende Glied in den vertieften Körper eingesetzt ist, wobei die beiden Bunde an den Fingern vorbeigehen, bis diese jeweils an den axial außenliegenden Seiten der Bunde angreifen und verhindern, dass sich das vorstehende Glied von dem vertieften Körper separieren kann. Dies ermöglicht eine einfache Montage ohne vorheriges Auffädeln des Bauteils auf ein Rohr. Die Leitungsmittelkupplung ist funktionssicher, da die in Umfangsrichtung kontinuierlichen Endabschnitte des Bauteils mit den daran angeordneten Fingern auch höhen axialen Kräften widerstehen, die das vorstehende Glied von dem vertieften Körper zu separieren suchen. Dabei ist das vorstehende Glied so weit in den vertieften Körper einsetzbar, bis ein terminales Ende des vertieften Körpers an dem Bund des vorstehenden Gliedes des ersten Rohres zur Anlage kommt.

Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen enthalten.

Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Kupplung vor dem Zusammenbau,

2 eine Seitenansicht der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Kupplung von 1 in zusammengebautem Zustand,

3 eine Perspektivansicht eines Bauteils zum Festlegen der Kupplung,

4 eine Vorderansicht des Bauteils von 3,

5 eine Querschnittsansicht des Bauteils in der Schnittebene 5-5 von 4, und

6 eine Querschnittsansicht des Bauteils in der Schnittebene 6-6 von 4.

Ein erfindungsgemäßer, zum Festlegen dienender Bauteil 10 für eine Leitungsmittel-Schnellverbindung wird in den 1 bis 6 dargestellt und dient dazu, die Enden zweier Rohre aneinander festzulegen, die in der Mitte einer Leitung eines Fluid- oder Dampfleitungssystems angeordnet sind.

Gemäß 1 ist an einem Ende eines ersten hohlen und starren Rohres 14 ein vorstehendes Glied 12 geformt. Das Rohr 14 formt einen Teil eines Fluid- oder Dampfleitungssystems. An einem Ende eines zweiten hohlen und starren Rohres 18 ist ein vertiefter Körper 16 geformt. Das Rohr 18 formt den anderen Teil des Fluid- oder Dampfleitungssystems. Die ersten und zweiten Rohre 14, 18 sind aus einem metallischen Material geformt. Das bevorzugte metallische Material ist Aluminium, aufgrund seines leichten Gewichts und seiner Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion.

Das vorstehende Glied 12 besitzt ein vergrößertes zylindrisches Ende 20 und einen radial vergrößerten Bund 22, der am Übergang von dem vergrößerten zylindrischen Ende 20 in das erste Rohr 14 geformt ist. An der äußeren Oberfläche des vergrößerten zylindrischen Endes 20 sind zwei Kanäle 24 geformt. Jeder Kanal 24 erstreckt sich über den gesamten Umfang des vergrößerten zylindrischen Endes 20.

In jeden Kanal 24 ist ein O-Ring 26 derart eingesetzt, dass nach dem Einsetzen des O-Rings 26 in den Kanal 24 dieser den O-Ring 26 festhält und daran hindert, von dem vergrößerten zylindrischen Ende 20 abzugleiten oder darauf axial wegzurollen.

Der vertiefte Körper 26 hat ein vergrößertes Gehäuse 28 und einen radial vergrößerten Bund 29, der am Übergang von dem Gehäuse 28 in das zweite Rohr 18 geformt ist. Der Innendurchmesser des Gehäuse 28 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des vergrößerten zylindrischen Endes 20. Dies schafft ein ausreichendes Spiel zwischen dem Außendurchmesser des vergrößerten zylindrischen Endes 20 und dem Innendurchmesser des Gehäuses 28, um das vergrößerte Ende 20 ohne Behinderung in das Gehäuse 28 einzuschieben. Damit der O-Ring 26 die Innenoberfläche des Gehäuse 28 kontaktiert und daran komprimiert wird, um eine passende Abdichtwirkung zwischen den Fluidwegen der beiden Rohre zu erzielen, muss das Spiel zwischen dem Außendurchmesser des vergrößerten zylindrischen Endes 20 und dem Innendurchmesser des Gehäuses 28 ausreichend eng sein.

Um die beiden Verrohrungen miteinander zu verbinden, wird das vorstehende Glied 12 in den vertieften Körper 16 eingesetzt, bis das terminale Ende 27 des Gehäuse 28 an dem Bund 22 des vorstehenden Glieds anliegt.

Das vergrößerte zylindrische Ende 20 des vorstehenden Glieds 12 ist durch Expandieren des ersten Rohres 14 geformt. Nach dem das vergrößerte zylindrische Ende 20 geformt ist, wird am Übergang von dem vergrößerten zylindrischen Ende 20 zum verbleibenden Teil des ersten Rohres 14 der radial vergrößerte Bund 22 geformt (z. B. gestaucht). Danach wird die Außenoberfläche der vergrößerten zylindrischen Endes 20 maschinell bearbeitet, um die Kanäle 24 zu formen. Das vorstehende Glied 12 kann weiter maschinell bearbeitet werden, um zwischen der äußeren Oberfläche des vergrößerten zylindrischen Endes 20 und der axial einwärts orientierten Fläche des radial vergrößerten Bundes 22 eine senkrechte Fläche zu formen. Die Bearbeitung des Übergangs des vergrößerten zylindrischen Endes 20 und des radial vergrößerten Bundes 22 führt zu einer höheren Zuverlässigkeit beim Zusammenfügen der Teile und vergrößert auch das Ausmaß, mit dem das vergrößerte zylindrische Ende 20 bis zum Bund 22 in den vertieften Körper 16 eingesetzt werden kann.

Ähnlich wie bei der Ausbildung des vorstehenden Gliedes 12 wird das vergrößerte Gehäuse 28 des vertieften Körpers 16 durch Expandieren des Endes des zweiten Rohres 18 geformt. Nach dem das Gehäuse 28 geformt ist, wird am Übergang von dem Gehäuse 28 in den verbleibenden Teilen des zweiten Rohres 18 der radial vergrößerte Bund 29 geformt.

Sobald das vergrößerte zylindrische Ende 20 des vorstehenden Gliedes 12 einmal vollständig in den vertieften Körper 16 eingesetzt worden ist, wird der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil 10 verwendet, um die beiden Rohre aneinander zu halten und ein Lösen des Kupplungseingriffs zu verhindern.

Der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil 10 hat an seinen beiden Enden zwei allgemein zylindrisch geformte Bänder 30. Jedes der Bänder 30 ist in Umfangsrichtung kontinuierlich ausgebildet. ”In Umfangsrichtung kontinuierlich” wird hier so definiert, dass das Band ein permanent kontinuierliches Band ist und an keinem Punkt seines Verlaufes getrennt werden kann, ohne die ringförmige Kontinuität des Bandes zu brechen. Das Merkmal der in Umfangsrichtung durchgehenden Kontinuität des Bandes unterscheidet das Band 30 von einem unterbrochenen Ring, der einen axialen Schlitz über die Ringbreite besitzt, welcher es gestattet, den Ring zu öffnen und die ringförmige Kontinuität des Rings zu brechen. Die beiden Bänder 30 werden von zwei im allgemeinen viereckig geformten Stäben 32 miteinander verbunden. Axial innerhalb jedes Bandes 30 ist eine Vielzahl von Fingern 34 geformt. In den 3 und 4 sind jeweils insgesamt an jedem Band 30 vier Finger 34 geformt. Jeder Finger 34 erstreckt sich axial einwärts in Richtung zur Mitte des Bauteils 10 und erstreckt sich radial einwärts in Richtung zur Mittellinie des Bauteils 10. Jeder Finger 34 endet an einer Anlagefläche 36.

In 2 ist der Abstand 38 zwischen den Anlageflächen 36 der Finger 34 an gegenüberliegenden Enden der beiden Bänder 30 geringfügig länger als der Abstand 40 zwischen der axial nach außen weisenden Fläche des Bundes 22 des vorstehenden Gliedes 20 und der axial nach außen weisenden Fläche des Bundes 29 des vertieften Körpers 16, nachdem das vergrößerte zylindrische Ende 20 des vorstehenden Gliedes 12 vollständig in den vertieften Körper 16 eingesetzt ist.

Die beiden Bänder 30 sind durch die beiden Stäbe 32 verbunden, die an den Außenseite der Bänder an sich gegenüberliegenden Enden (oder um 180° versetzt) an den Bändern geformt sind. Radial innerhalb jedes Stabes 34 und in der Mitte der inneren Oberfläche des Stabes ist ein Vorsprung 42 angeordnet, der eine ”H”-Form hat. Der H-förmige Vorsprung 42 weist zwei äußere Abschnitte 44 auf, die senkrecht zu dem Stab verlaufen, und einen inneren Abschnitt 46, der parallel zum Stab verläuft und die zwei äußeren senkrechten Abschnitte 34 verbindet. Der Innendurchmesser des Vorsprungs 42 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des Gehäuses 28 des vertieften Körpers 16.

Der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil 10 funktioniert wie folgt. Zunächst wird der Bauteil 10 auf dem vertieften Körper 16 montiert. Das Gehäuse 28 des vertieften Körpers 16 wird durch eines der Bänder 30 des Bauteils 10 eingesetzt. Da der Bauteil 10 symmetrisch ist, kann das Gehäuse 28 in jedes der Bänder 30 eingesetzt werden. Aus illustrativen Gründen wird das Band, in welches das Gehäuse 28 eingesetzt wird, als das erste Band 30A identifiziert. Die an dem ersten Band 30A geformten Finger werden als Finger 34A identifiziert, und die Anlagefläche der Finger 34A wird als Anlagefläche 36A identifiziert. Sobald das Gehäuse 28 in das erste Band 30A eingesetzt wird, kontaktiert das terminale Ende 27 des Gehäuses 28 die radial einwärts weisende Oberfläche der Finger 34A. Da die Finger 34A flexibel sind, drückt das terminale Ende des Gehäuses 28 die Finger 34A radial nach außen, sobald das Gehäuse 28 weiter in den Bauteil 10 eingesetzt wird, was bewirkt, dass sich die Finger 34A radial nach außen verbiegen. Das terminale Ende 27 des Gehäuses 28 drückt die Finger 34A radial so weit nach außen, bis der Durchmesser der Anlagefläche 36A der Finger 34A gleich ist dem Außendurchmesser des Gehäuses 28. Nach weiterem Einführen des Gehäuses 28 in den Bauteil 10 gleitet die Anlagefläche 36A der Finger 34A entlang der äußeren Oberfläche des Gehäuses 28. Danach kontaktiert der Vorsprung 42 des Bauteils 10 die äußere Oberfläche des Gehäuses 28. Da der vom Vorsprung 42 definierte Innendurchmesser geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Gehäuses 28, ist es möglich, dass der Vorsprung 42 entlang der äußeren Oberfläche des Gehäuses 28 gleitet, aber dennoch eine Abstützung bewirkt, die verhindert, dass der Bauteil 10 eine exzessive radiale Bewegung ausführt, sobald der Vorsprung 42 einmal auf dem Gehäuse 28 angeordnet ist.

Das weitere Einführen des vertieften Körpers 16 in den Bauteil 10 bewirkt, dass der Bund 29 des vertieften Körpers 16 die radial innenliegenden Flächen der Finger 34A kontaktiert. Wird der vertiefte Körper 16 auf diese Weise weiter in den Bauteil 10 eingeführt, dann drückt der Bund 29 des vertieften Körpers 16 die Finger 34A radial nach außen, wobei sich die Finger 34A radial nach außen verbiegen. Sobald dann die Anlagefläche 36A der Finger 34A über den Bund 29 des vertieften Körpers 16 hinweggeht, springen die Finger 34A radial einwärts, worauf die Anlagefläche 36A der Finger 34A das Rohr 18 kontaktiert, das den vertieften Körper 16 formt.

Nachdem der Bauteil 10 auf dem vertieften Körper 16 installiert ist, wird das zylindrische vergrößerte Ende 20 des vorstehenden Gliedes 12 durch das andere Band 30 des Bauteils 10 und in den vertieften Körper 16 eingesetzt. Aus illustrativen Gründen wird das Band, in welches das zylindrisch vergrößerte Ende 20 eingesetzt wird, als das zweite Band 30B identifiziert. Die am zweiten Band 30B geformten Finger und die Anlagefläche der Finger werden mit 34B und 36B identifiziert. Da der Außendurchmesser des zylindrischen Endes 20 geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses 28, lässt sich das zylindrische vergrößerte Ende 20 ohne nennenswerten Widerstand einschieben, bis der dem terminalen Ende 21 des zylindrischen vergrößerten Endes 20 nächste O-Ring 26 das Gehäuse 28 kontaktiert. Da der Außendurchmesser des O-Rings 26 geringfügig größer ist als der Innendurchmesser des Gehäuses 28 wird beim weiteren Einschieben des zylindrisch vergrößerten Endes 20 in das Gehäuse 28 der O-Ring zwischen der äußeren Oberfläche des Kanals 24, in welchem der O-Ring 26 angeordnet ist, und der inneren Oberfläche des Gehäuses 28 komprimiert.

Die weitere Einführung des zylindrischen Endes 20 in das Gehäuse 28 bewirkt, dass der Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 die radial einwärts weisende Fläche der Finger 34B kontaktiert. Falls auf den Bauteil 10 in Richtung des vorstehenden Gliedes 12 eine Kraft ausgeübt wird, dann bewirkt das weitere Einführen des zylindrischen vergrößerten Endes 20 in das Gehäuse 28, dass der Bund 12 des vorstehenden Gliedes 12 die Finger 34B radial nach außen drückt und die Finger 34B veranlasst, sich radial nach außen zu biegen. Sobald jedoch die Anlagefläche 36B der Finger 34B über den Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 hinweggeht, springen die Finger 34B radial nach innen, bis die Anlagefläche 36B der Finger 34B das das vorstehende Glied 12 bildende Rohr 14 kontaktiert.

Falls auf den Bauteil 10 keine Kraft in der Richtung des vorstehenden Gliedes 12 ausgeübt wird, bewirkt das weitere Einführen des zylindrischen vergrößerten Endes 20 in das Gehäuse 28, dass der Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 den Bauteil 10 entlang des Rohres 18 drückt, das den vertieften Körper 16 formt, und zwar in Richtung des Einschiebens des vorstehenden Gliedes 12. Sobald der Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 das terminale Ende 27 des Gehäuse 28 des vertieften Körpers 16 kontaktiert, um an dem Bauteil anzugreifen, wird auf den Bauteil 16 eine Kraft in Richtung des Bundes 22 des vorstehenden Gliedes 12 ausgeübt. Die auf den Bauteil ausgeübte Kraft bewirkt, dass der Bauteil 10 entlang des Gehäuses 28 in Richtung des Bundes 22 des vorstehenden Gliedes 12 gleitet. Zur gleichen Zeit bewirkt die Kraft, dass sich die Finger 34B radial nach außen verbiegen zufolge der Anlage des Bundes 22 des vorstehenden Gliedes 12 gegen die radial innenliegende Oberfläche der Finger 34B. Der Bauteil 10 gleitet in axialer Richtung zum Bund 22 des vorstehende Glieds 12 und die Finger 34B biegen sich nachgiebig axial und nach außen, bis die Anlagefläche 36B der Finger 34B über den Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 hinweggeht. Danach springen die Finger 34B radial nach innen, bis die Anlagefläche 36B der Finger 34B an dem das vorstehende Glied 12 formenden Rohres 14 anliegt.

Nachdem die Finger 34B an dem Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 vorbeigegangen sind, ist das vorstehende Glied 12 daran gehindert, sich von dem vertieften Körper 16 zu separieren. Eine nach außen gerichtete, axiale Kraft, die entweder auf das das vorstehende Glied 12 bildende Rohr 14 oder auf das den vertieften Körper 16 formende Rohr 16 ausgeübt wird, bewirkt, dass die Finger 34A an einem Ende des Bauteils 10 an dem Bund 29 des vertieften Körpers 16 angreifen und die Finger 34B an dem anderen Ende des Bauteils 10 an dem Bund 22 des vorstehenden Glieds 12 angreifen. Die Anlage der Finger 34 an den Bunden 22, 29 in entgegengesetzten Richtungen verhindert jegliche weitere axiale Bewegung der Rohre 14 und 18 nach außen.

Alternativ kann der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil 10 zunächst auf dem vorstehenden Glied 12 montiert werden. Das vergrößerte zylindrische Ende 20 des vorstehenden Gliedes 12 wird in diesem Fall durch eines der Bänder, z. B. das Band 30B des Bauteils 10 eingeführt. Sobald der Bauteil 10 auf dem vorstehenden Glied 12installiert ist, und zwar so, dass die Anlagefläche 36B der Finger 34B über den Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 hinweggeglitten ist, wird das Gehäuse 28 des vertieften Körpers durch das andere Band 30A des Bauteils 10 eingeführt. Das Gehäuse 28 gleitet über das vorstehende Glied 20, bis das terminale Ende 27 des Gehäuses 28 an dem Bund 22 des vorstehenden Gliedes 12 anliegt. Danach wird der Bauteil 10 in axialer Richtung zum Bund 29 des vertieften Körpers 16 geschoben, bis die Anlagefläche 36A der Finger 34A des anderen Bandes A über den Bund 29 des vertieften Körpers hinweggegangen ist.

Die bevorzugte Ausführungsform umfasst einen Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil zur Verwendung mit einem vorstehenden Glied, das an dem Ende eines Rohres geformt ist, und einem vertieften Körper, der an dem Ende eines anderen Rohres geformt ist. Für den Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil ist es nicht notwendig, in Verbindung mit einem vorstehenden Glied und einem vertieften Körper verwendet zu werden, die jeweils integral in dem Rohr geformt sind. Vielmehr kann der Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil auch mit einem vorstehenden Glied und einem vertieften Körper verwendet werden, die separat hergestellt und dann an den Enden der jeweiligen Rohre befestigt sind.

Unterschiedliche Merkmale der vorliegenden Erfindung wurden unter Bezug auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel beschrieben. Es ist darauf hinzuweisen, dass an dem Leitungsmittel-Schnellverbindungs-Bauteil Modifikationen vorgenommen werden können, ohne aus dem Schutzbereich und Offenbarungsrahmen der vorliegenden Erfindung herauszufallen, die durch die nachfolgenden Ansprüche repräsentiert ist. Z. B. zeigen die vorbeschriebenen Ausführungsvarianten den Bauteil mit zwei Stäben, die die Bänder verbinden. Ein solcher Bauteil kann jedoch auch so ausgebildet sein, dass es drei Stäbe mit einer 120°-Versetzung, oder vier Stäbe mit einer 90°-Versetzung aufweist. Weiterhin zeigen die beschriebenen Ausführungsformen einen ”H”-förmigen Vorsprung. Ein massiver Vorsprung oder ein anders geformter Vorsprung kann ebenfalls verwendet werden, um exzessive radiale Bewegungen des Bauteils zu verhindern, sobald der Bauteil einmal auf dem Gehäuse installiert ist.