Title:
Lightweight rod of stuck-together cylindrical beakers which are made of metal with equal sized constant diameter pushed into each other and secured by adhesive layer provided in overlapping wall areas
Kind Code:
A1


Abstract:
The beakers (121) are made of metal such as aluminium and have an equal sized constant diameter. They are pushed into each other by an open end so as to overlap an end having a base (16). An adhesive layer (17) is provided in order to stick between overlapping wall areas of adjoining beakers. The beakers are produced by deep drawing and are pushed into each other by a distance amounting to 2 to 98 percent of the length. Some areas of the rod can be formed by more than two overlapping walls.



Inventors:
JANACH WALTER (AT)
Application Number:
DE10031031A
Publication Date:
01/03/2002
Filing Date:
06/26/2000
Assignee:
D&J LTD. PARTNERSHIP, GUERNSEY
International Classes:



Claims:
1. Leichtbaustange aus aneinandergereihten und miteinander verklebten, zylindrischen Bechern (121, 122) aus Metall, insbesondere aus Aluminium, dadurch gekennzeichnet, dass alle Becher (121, 122) einen gleichgroßen, konstanten Durchmesser aufweisen und über einen Teil ihrer Länge unter Überlappung eines mit einem Boden (16) versehenen Endbereiches mit einem offenen Endbereich ineinander geschoben sind, wobei zur Verklebung zwischen überlappenden Wandbereichen benachbarter Becher eine Klebstoffschicht (17) vorgesehen ist.

2. Leichtbaustange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher (121, 122) durch Tiefziehen hergestellt sind, einen Durchmesser zwischen 30 und 150 mm und eine Wandstärke zwischen 0,08 und 1 mm, vorzugsweise 0,1 und 0,2 mm aufweisen.

3. Leichtbaustange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher (121, 122) über eine Distanz ineinander geschoben sind, die 2 bis 98 Prozent der Länge eines Bechers beträgt.

4. Leichtbaustange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Bereiche der Leichtbaustange (10) durch mehr als zwei sich überlappende Becherwände gebildet sind.

5. Leichtbaustange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderwand (16) eines Bechers (12) über eine Rundung (43) in den Boden (14) übergeht.

6. Leichtbaustange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Becher eine Öffnung aufweist und das Innere der Leichtbaustange (10) ausgeschäumt ist.

7. Leichtbaustruktur aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Leichtbaustangen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Leichtbaustangen (10) über ein gemeinsames Verbindungsbauteil (20) miteinander verbunden sind, wobei zylindrische Endbereiche der Leichtbaustangen in flächiger Anlage an Aufnahmebereichen (22) des Verbindungsbauteils anliegen und mit ihm verklebt sind.

8. Verfahren zum Verbinden zweier dünnwandiger, zylindrischer becherförmiger Rohrkörper mit etwa gleichem Außendurchmesser, bei welchem Verfahrendie zylindrische Außenseite eines über eine Rundung (431) in einen Boden (141) übergehenden geschlossenen Endbereiches eines ersten becherförmigen Rohrkörpers (121) und die zylindrische Innenseite eines offenen Endbereiches eines zweiten becherförmigen Rohrkörpers (122) unter axialer Ausrichtung zueinander und Aufweitung des offenen Endbereiches und/oder Schrumpfung des geschlossenen Endbereiches um eine vorbestimmte Strecke ineinandergeschoben werden unddie Relativbewegung anschließend beendet wird, wobeizumindest Teilbereiche der miteinander in Berührung kommenden Außenfläche des einen becherförmigen Rohrkörpers und/oder der Innenfläche des anderen Rohrkörpers mit einer Klebeflüssigkeit beschichtet werden, die während der Relativbewegung der beiden Rohrkörper zu deren Schmierung dient und nach Beendigung der Relativbewegung aushärtet.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die becherförmigen Rohrkörper (121, 122) während des Ineinanderschiebens um ihre gemeinsame Achse relativ zueinander gedreht werden.

10. Verfahren zum Verbinden zweier dünnwandiger, zylindrischer Rohrkörper mit etwa gleichem Außendurchmesser, bei welchem Verfahren ein Ende eines ersten Rohrkörpers (122) unter einem Winkel (a) zwischen seiner Achse (B) und der Achse (A) eines zweiten Rohrkörpers (121) und Drehung wenigstens eines der Rohrkörper um seine Achse relativ zum anderen Rohrkörper unter Relativbewegen in Richtung der Achse (A) des zweiten Rohrkörpers derart in ein offenes Ende des zweiten Rohrkörpers eingebracht wird, daß die Außenfläche des ersten Rohrkörpers in ihrem vorderen Endbereich innen am Rand des zweiten Rohrkörpers anliegt,der erste Rohrkörper unter Aufweitung des vorderen Randbereiches des zweiten Rohrkörpers und/oder Schrumpfung längs der Achse des zweiten Rohrkörpers weiter relativ zu dem zweiten Rohrkörper in diesen hinein und dabei koaxial zum zweiten Rohrkörper ausgerichtet wirdund die Relativbewegung der Rohrkörper zueinander anschließend beendet wird.

11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei zumindest Teilbereiche der miteinander in Berührung kommenden Außenfläche des einen Rohrkörpers und/oder Innenfläche des anderen Rohrkörpers mit einer Klebeflüssigkeit beschichtet werden, die während der Relativbewegung der beiden Rohrkörper (121, 122) zu deren Schmierung dient und nach Beendigung der Relativbewegung aushärtet.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei die Aufweitung und/oder Schrumpfung derart ist, dass das Material der Rohrkörper (121, 122) elastisch verformt wird.

13. Vorrichtung zum Verbinden zweier dünnwandiger, zylindrischer becherförmiger Rohrkörper (121, 122), deren Zylinderwand jeweils über eine Rundung (43) in den Boden (14) übergeht, mit etwa gleichem Außendurchmesser, enthaltendeine erste Haltevorrichtung (34) zum Halten eines ersten becherförmigen Rohrkörpers (122) derart, dass sein offenes Ende zum Einschieben eines zweiten Rohrkörpers (121) freiliegt,eine mit der Haltevorrichtung gleichachsig angeordnete Aufnahmeeinrichtung (36) für den zweiten Rohrkörper mit einem Stössel (38), der in den zweiten Rohrkörper zur Anlage an dessen Boden einragt, undeine Vorschubeinrichtung (42) für den Stössel, bei deren Betätigung der Stössel das geschlossene Ende des zweiten Rohrkörpers in das offene Ende des ersten Rohrkörpers einschiebt.

14. Vorrichtung zum Verbinden zweier dünnwandiger, zylindrischer Rohrkörper mit etwa gleichem Außendurchmesser, enthaltendeine erste Spannvorrichtung (44) zur Aufnahme eines ersten Rohrkörpers (121),eine zweite gleichachsig zu der ersten Spannvorrichtung angeordnete Spannvorrichtung (64) zur Aufnahme eines zweiten Rohrkörpers (122),einen Drehantrieb (52, 72) für wenigstens eine der Spannvorrichtungen zum Drehen der Spannvorrichtung um deren Achse,einen Vorschubantrieb (90) für wenigstens eine der Spannvorrichtungen für einen Vorschub in Richtung der beiden Spannvorrichtungen gemeinsamen Achse (A).

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, enthaltend eine Schwenkeinrichtung (76, 80) für wenigstens eine der Spannvorrichtungen derart, daß die Spannvorrichtung (64) um eine zur Vorschubrichtung senkrechte Achse schwenkbar ist, die die normalerweise beiden Spannvorrichtungen gemeinsame Achse (A) in einem Punkt (P) schneidet, der im Bereich einer vorderen Stirnebene (142) des in der verschwenkbaren Spannvorrichtung aufgenommenen Rohrkörpers (122) liegt.

16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, enthaltend eine Flüssigkeitsauftrageinrichtung (96) mit einem Auftragselement (98), das mittels eines Antriebs in Anlage an wenigstens eine der miteinander in Berührung kommenden Flächen der Rohrkörper (121, 122) bewegbar ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, enthaltend ein Steuergerät (100) zur programmierbaren Steuerung der Antriebe für Drehung, Vorschub, Schwenkung und das Auftragelement.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Leichtbaustange, eine Leichtbaustruktur sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verbinden zweier becherförmiger Rohrkörper. Dünnwandige Rohre sind ideale Leichtbauelemente. Bei Vergrößerung des Durchmessers und gleichzeitiger Verkleinerung der Wandstärke unter Konstanthaltung des Materialbedarfes nehmen die Biegefestigkeit und die Biegesteifigkeit proportional zum Durchmesser zu. Durch spantartige Aussteifungen und/oder durch Ausschäumen lassen sich stabile Zylinder bzw. Leichtbaustangen mit sehr dünner Wandstärke herstellen. Die kostengünstige Herstellung sehr dünnwandiger Rohre ist ein Problem. Aus der US-A-3944008 ist bekannt, aus aneinandergereihten Getränkedosen leichte Strukturen herzustellen. Dabei werden Getränkedosen mit zwei verschiedenen Durchmessern abwechselnd zusammengestellt, so dass jeweils eine Dose mit kleinem Durchmesser in die Bodenvertiefung einer Dose mit größerem Durchmesser eintritt. Die Dosen werden an ihrer Stoßstelle miteinander verklebt oder verlötet. Eine Eigenart dieses Verfahrens liegt darin, dass die Dosen vorsortiert werden müssen und dass die mechanischen Eigenschaften der Leichtbaustrukturen nur in beschränktem Umfang verändert werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstig herstellbare, an die jeweiligen Erfordernisse anpassbare Leichtbaustange sowie eine Struktur aus solchen Leichtbaustangen zu schaffen. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen solcher Leichtbaustangen anzugeben. Eine Lösung der erstgenannten Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erzielt. Die erfindungsgemäßen Leichtbaustange ist aus gleichen Bechern zusammengesetzt, so dass kein Vorsortieren erforderlich ist. Durch Länge der Überlappung und Wahl der verwendeten Becher kann die Leichtbaustange an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden. Vorzugsweise sind die verwendeten Becher Rohlinge für Aluminium-Getränkedosen. Die Unteransprüche 2 bis 6 sind auf vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Leichtbaustange gerichtet. Der Anspruch 7 kennzeichnet den Aufbau einer aus erfindungsgemäßen Leichtbaustange zusammengesetzten Leichtbaustruktur. Der Anspruch 8 ist auf ein erstes Verfahren zur Lösung des diesbezüglichen Teils der Erfindungsaufgabe gerichtet. Die Merkmale des Anspruchs 9 bilden das vorgenannte Verfahren in vorteilhafter Weise weiter. Der Anspruch 10 ist auf ein weiteres Verfahren zur Lösung des diesbezüglichen Teils der Erfindungsaufgabe gerichtet und wird mit den Merkmalen der Ansprüche 11 und 12 in vorteilhafter Weise weitergebildet. Der Anspruch 13 kennzeichnet eine Vorrichtung zur Lösung des diesbezüglichen Teils der Erfindungsaufgabe. Der Anspruch 14 kennzeichnet eine weitere Vorrichtung zur Lösung des diesbezüglichen Teils der Erfindung Aufgabe und wird mit den Merkmalen der Ansprüche 15 bis 17 in vorteilhafter Weise weitergebildet. Die erfindungsgemäßen Leichtbaustangen sind für vielfältige Anwendungen geeignet, die Tragstrukturen von Fahrzeugen oder Möbeln ebenso umfassen, wie Rahmen von Ausstellungsständen usw. Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es stellen dar Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Leichtbaustange aus zylindrischen Bechern, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform einer Leichtbaustange, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Verbindungsbauteil zum Verbinden von Leichtbaustangen, Fig. 4 eine Aufsicht auf ein Verbindungsbauteil, Fig. 5 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Verbinden zweier Rohrkörper, Fig. 6 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Verbinden zweier Rohrkörper und Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 6 zur Erläuterung der Arbeitsweise der Vorrichtung. Eine in Fig. 1 dargestellte Leichtbaustange 10 besteht aus einzelnen zylindrischen Bechern 12, die über eine Distanz d ineinander geschoben sind. Im dargestellten Beispiel beträgt die Distanz d 33% der Länge l der einzelnen Becher 12. Zwischen den überlagerten Becherwänden 16 befindet sich eine Klebstoffschicht 17. Beim Zusammenschieben der einzelnen Becher 12 entsteht im überlappenden Bereich der Becherwände 16 am äußeren Becher ein Aufweitungsbereich 18 und am inneren Becher ein Stauch- bzw. Schrumpfbereichbereich 19. Das Maß der Durchmesservergrößerung bzw. der Durchmesserverminderung bzw. die Aufweitung und Schrumpfung kann verschieden sein (Stabilisierung des inneren Bechers durch den Boden 16), ist jedoch vorteilhafterweise derart, dass die Materialverformung im elastischen Bereich bleibt. Auf diese Weise ergibt sich eine außerordentlich stabile Schrumpfverbindung, die zusätzlich durch die Klebschicht stabilisiert ist. Fig. 2 zeigt eine entsprechend Fig. 1 aufgebaute Leichtbaustange 10, wobei hier die Überlagerung d der ineinander geschobenen Becher 12 66% der Becherlänge l beträgt. Gegenüber der Leichtbaustange gemäß Fig. 1 sind bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 bis zu drei Becherwände überlagert und die Böden 14 der einzelnen Becher 12 sind eng zusammengerückt, was insgesamt zu einer höheren Steifigkeit und Stabilität der Leichtbaustange führt. Es versteht sich, dass bedarfsweise auch mehr als drei Becherwände überlappen können und dass die Leichtbaustange längs ihrer Länge mit unterschiedlichen Überlappungen ausgebildet werden kann. Zur Erhöhung der Strukturstabilität können die Leichtbaustangen 10 beispielsweise mit Polyurethanschaum ausgefüllt seien. Es versteht sich, dass die Böden 14 der einzelnen Becher 12 zum Ausschäumen vorteilhafterweise durchlocht oder teilweise entfernt sind. Zur Herstellung der Leichtbaustangen 10 können beispielsweise Rohlinge für 0,5 l Aluminium-Getränkedosen mit 66 mm Durchmesser, 0,12 mm Wandstärke und einer Länge l von 165 Millimetern verwendet werden. Das Gewicht dieser durch Tiefziehen hergestellten Becher liegt bei etwa 15 g. Zur Verbindung von zwei oder mehr Leichtbaustangen zu einer Leichtbaustruktur sind entsprechende Verbindungsbauteile 20, die beispielsweise aus Schaumstoff bestehen, in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Das in Fig. 3 gezeigte Verbindungsbauteil 20 zum rechtwinkeligen Verbinden von zwei Leichtbaustängen 10 besteht aus einem im Querschnitt im wesentlichen dreieckigen Schaumstoffklotz. Das Verbindungsbauteil gemäß Fig. 4 ist ein kugelförmiges Schaumstoffteil, in das vier Leichtbaustangen 10 einsteckbar sind. Zur Herstellung der Verbindung wird ein dem Durchmesser der Leichtbaustange 10 angepasster zylindrischen Spalt bzw. eine Paßnut 22 in das Verbindungsbauteil 20 geschnitten, ohne den Kern 24 herauszulösen. Die rohrförmigen, freien Enden der Leichtbaustangen 10 werden dann in die Passnuten 22 eingesteckt und außen sowie innen mit dem Schaumstoff verklebt. Dadurch ergibt sich eine besonders feste Verbindung. Zur Verstärkung der Verbindungsbauteile 20 kann deren Oberfläche beispielsweise mit Faser-verstärktem Kunststoff oder mit einer Aluminiumhaut beschichtet sein. Es können auch andere Verbindungsbauteile, beispielsweise aus massivem Kunststoff oder Metall verwendet werden, wobei metallische Verbindungsbauteile vorteilhafterweise einen Randflansch haben, der in die jeweilige Leichtbaustange einpasst oder diese umgreift, so dass eine flächige Anlage gegeben ist. Fig. 5 zeigt den Aufbau einer Vorrichtung zum Verbinden zweier Dosen bzw. Becher 121 und 122:An einem Grundgestell 30 ist eine mittels eines Antriebs 32 senkrecht verschiebbare Konsole 34, auf der ein Becher 122 steht. Ein oberer Becher 121 ist in einer Spanneinrichtung 36 gehalten und gleichachsig mit dem Becher 121 ausgerichtet. Die gemeinsame Achse ist mit A bezeichnet. Von oben ragt in den Becher 121 ein Stössel 38 ein, der in einer Konsole 40 gehalten und mittels eines Antriebs 42 senkrecht verschiebbar ist. Die Unterseite des Stössels 38 ist formlich an die Innenseite des Bodens 141 des Bechers 121 angepasst. Zum Verbinden der beiden Becher miteinander werden diese zunächst, wie dargestellt angeordnet und der Stössel 38 in den Becher 121 eingefahren. Anschließend wird die Spanneinrichtung 36 in an sich bekannter Weise gelockert, so dass der Stössel 38 bei seiner weiteren Abwärtsbewegung den Becher 121 mitnimmt und in Anlage an den Oberrand des Bechers 122 bewegt. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stössels 38 weitet die einen ringförmigen Konus bildende Rundung 431 zwischen der Zylinderwand 161 und dem Boden 161 des Bechers 121 den Oberrand des Bechers 122 elastisch auf, sodass sich die beiden Zylinderwände unter Aufweitung der Wand 122 und Stauchung der Wand 121 übereinanderschieben und eine sichere Schrumpfverbindung bilden. Vor dem Anschließen eines weiteren Bechers wird die Konsole 34 um eine Becherlänge nach unten verschoben und der Vorgang beginnt erneut. Das Arbeiten mit dem am Boden des einen Bechers angreifenden Stössel 38 hat den Vorteil, dass dieser Becher gedehnt wird und dadurch zu einer Durchmesserverkleinerung neigt, wodurch der erforderliche Schub beim Einschieben vermindert ist. Je nach verwendetem Material, Wandstärke und Abmessungen ist es vorteilhaft, vor der geschilderten Verbindung die Außenseite des Bechers 121 in deren unterem Endbereich und/oder die Innenseite des Bechers 122 in deren oberem Endbereich mit einer schmierenden Flüssigkeit zu beschichten. Besonders vorteilhaft ist, die später überlappenden Wandbereiche mit einer Klebeflüssigkeit dünn zu beschichten, welche Klebeflüssigkeit zunächst einen Schmierfilm bildet und dann, nach Beendigung der Relativbewegung der beiden Becher zueinander, erforderlichenfalls unter Erwärmung, aushärtet und die Schrumpfverbindung durch Verkleben zusätzlich stabilisiert. Als Klebeflüssigkeit ist beispielsweise ein Urethan-Acrylat Einkomponentenkleber geeignet. Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Verbindungsvorrichtung:Eine erste Spannvorrichtung 54 weist einen Grundkörper 46 auf, in dem ein Tragkörper 48 um eine Achse A drehbar gelagert ist, der radial verschiebbare Spannbacken 50 aufnimmt. Der Aufbau solcher Spannvorrichtungen ist an sich bekannt und wird daher nicht näher erläutert. Für den Drehantrieb des Tragkörpers 48 ist ein Motor 52 vorgesehen. Die Spannbacken 50 halten einen Becher 121 im Bereich von dessen geschlossenem Ende. Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung derart ausgebildet, daß bei offenen Spannbacken 50 der Becher 121 durch eine Durchgangsöffnung 54 der Spannvorrichtung 44 vollständig hindurchgeschoben werden kann. Der Spannvorrichtung 44 gegenüberliegend ist eine weitere Spannvorrichtung 64 mit Grundkörper 66, Tragkörper 68, Spannbacken 70 und Motor 72 vorgesehen. Der Grundkörper 66 ist an einer Konsole 74 längs einer Kreissegmentführung 76 derart verschiebbar, daß die Achse B der Spannvorrichtung 64 relativ zur Achse A der anderen Spannvorrichtung 44 verschwenkt bzw. verkippt. Der Schwenkwinkel ist mit a bezeichnet. Die Achsen A und B schneiden sich im Schnittpunkt P, der der Mittelpunkt des Kreissegments der Kreissegmentführung 76 ist. Zum Verschwenken des Grundkörpers 66 dient ein Motor 80. Die gesamte Konsole 74 ist an einem Grundgestell 84 in einer Geradführung 86 angebracht, so daß sie in Richtung des Doppelpfeils 88 mit Hilfe eines Motors 90 verschiebbar ist. Wenn der Schwenkwinkel a Null beträgt, fallen die Achsen A und B zusammen. Im dargestellten Beispiel ist der Becher 122 in der Spannvorrichtung 64 derart aufgenommen, daß der Schnittpunkt P in der Mitte des Bodens 142 des Bechers 122 liegt. Um dies bei unterschiedlichen Bechermaßen zu gewährleisten, ist in dem Tragkörper 68 ein Anschlagbauteil 92 einstellbar angeordnet, das derart eingestellt wird, daß bei Anlage des offenen Randes des Bechers 122 an dem Anschlagbauteil 92 der Boden des Bechers 122 im Mittelpunkt der Kreissegmentführung 76 liegt. Für die Erfassung der jeweiligen Ränder der Becher 121 und 122 dient eine beispielsweise optisch arbeitende Sensoreinrichtung 94. Weiter ist eine Flüssigkeitsaufbringeinrichtung 96 mit einem Auftragselement 98 vorgesehen, wobei das in an sich bekannter Weise mit Flüssigkeit dosiert beschickbare, beispielsweise als Schwammrolle ausgebildete Auftragselement 98 in Richtung der Pfeile über nicht dargestellte Antriebsvorrichtungen bewegbar ist. Zur Steuerung der beschriebenen Vorrichtung ist ein Steuergerät 100 mit einer Anzeigeeinheit 102 und Bedienelementen 104 vorgesehen, das mit den genannten Motoren und Antrieben, der Sensoreinrichtung 94 sowie ggfs. vorhandenen Antrieben für die Spannbacken und das Anschlagbauteil verbunden ist. Im folgenden wird die Funktion der beschriebenen Vorrichtung zum Verbinden zweier Becher 121 und 122 anhand der Fig. 7 erläutert. Gemäß Fig. 7 ist der nur mit einem Ausschnitt dargestellte linke Becher 121 in der linken Spannvorrichtung 44 (Fig. 6) gehalten. Der in Fig. 7 ebenfalls nur ausschnittsweise dargestellte rechte Becher 122 ist in der rechten Spannvorrichtung 64 gehalten, wobei die Spannvorrichtung 64 um den Winkel a verkippt ist. In Fig. 7 gestrichelt dargestellt, ist die Ausgangsposition, in der sich der verkippte rechte Becher 122 im Abstand von dem linken Becher 121 befindet. Der Schnittpunkt P befindet sich in diesem Ausgangszustand an der Position P1. Die Achse B der rechten Spannvorrichtung 64 ist in der Ausgangsposition mit B1 bezeichnet. Wie dargestellt, ist der Becher 122 derart gehalten, daß der Schnittpunkt P1 sich genau in der Mitte seines Bodens 1621 befindet. Damit ist der Abstand zwischen dem Vorderrand R1 (Übergang zwischen Boden und Außenwand) zur Achse A des verkippten Bechers 122 kleiner als der Abstand des gemäß Fig. 7 rechten Randes des Bechers 121 von der Achse A (Der Abstand verkleinert sich mit dem Cosinus des Winkels a). Die in Fig. 7 gestrichelt eingezeichnete Ausgangsposition wird eingestellt, indem der rechte Becher 122 zunächst bei nicht verkippter Spannvorrichtung 64 in diese eingesetzt wird und gegebenenfalls mit Hilfe des Anschlagbauteils 92 in einer Position festgespannt wird, in der der Mittelpunkt P der Kreissegmentführung 76 im Bereich des Bodens des Bechers 122 liegt. Anschließend wird durch Inbetriebsetzen des Motors 80 die Spannvorrichtung 64 um den Winkel a verschwenkt. Nun wird der Motor 72 in Betrieb gesetzt, so daß der Becher 122 um seine Achse B dreht. Auf den äußeren vorderen Bereich des sich drehenden Bechers 122 wird im späteren Überlappungsbereich mit dem Auftragselement 98 eine dünne Schicht Klebeflüssigkeit aufgebracht. Anschließend wird die Konsole 74 durch Inbetriebsetzen des Motors 88 nach links bewegt, wobei die Sensoreinrichtung 94 den Abstand zwischen den aufeinanderzugewandten Rändern der Becher erfaßt. In Fig. 7 ist ausgezogen der Zustand dargestellt, in dem die rechte Spannvorrichtung bzw. der rechte Becher 122 gerade so weit nach links bewegt ist, daß die Außenseite seines Randbereiches R innen an den Rand des rechtsseitig offenen Bechers 121 in Anlage kommt. Bei einer weiteren Bewegung des rechten Bechers 122 nach links wird nun unter Schmierung mittels der vorher aufgebrachten Flüssigkeit der vordere Randbereich des linken Bechers 121 aufgeweitet (Aufweitungsbereich 18 der Fig. 1) und der linke Randbereich des rechten Bechers 122 gestaucht (Schrumpfbereich 19 in Fig. 1). Das Aufweitungsmaß und das Schrumpfmaß hängen von den mechanischen Eigenschaften der beiden Randbereiche der Becher ab und können unterschiedlich sein. In jedem Fall ist gewährleistet, daß die sich bei einer weiteren Bewegung des rechten Bechers nach links zunehmend überlappenden Ränder in unmittelbarer Anlage sind. Während dieser Bewegung nach links wird der Schwenkwinkel a verkleinert, bis die beiden Becher spätestens bei Erreichen der vorgesehenen endgültigen Überlappung gleichachsig zueinander angeordnet sind und die Motoren 50 und 58 abgeschaltet werden. Die aufgebrachte Klebeflüssigkeit, die zunächst vorwiegend Schmierfunktion übernimmt, ist derart gewählt, daß sie unter Aushärten anschließend eine Verklebung der überlappenden Bereiche der Zylinderwände der beiden Becher herbeiführt. Anschließend werden die Spannvorrichtungen geöffnet und die miteinander verbundenen Becher um eine Becherlänge nach links durch die Spannvorrichtung 44 hindurchgeschoben. In die rechte Spannvorrichtung 64 wird nach Zurückfahren nach rechts eine neuer Becher eingesetzt und der Vorgang beginnt erneut, so daß durch sukzessives Miteinanderverbinden der Becher die Leichtbaustange 10 gemäß Fig. 1 bis zu großer Länge gebaut werden kann. Die beschriebene Vorrichtung und das Verfahren können in vielfältiger Weise abgeändert werden:Es können beide zu verbindenden Becher um ihre Achsen gedreht werden oder nur der linke Becher gedreht werden. Die linke Spannvorrichtung 44 kann ebenfalls linear verschiebbar ausgebildet sein. Die Klebeflüssigkeit kann vor dem Ineinanderschieben der Becher auf die Innenseite des linken Bechers und die Außenseite des rechten Bechers aufgebracht werden usw. Das Aufbringen der Flüssigkeit kann bei Bechermaterialien, die miteinander durch Reibschweißen verbindbar sind, ganz entfallen. Die Vorrichtung gem. Fig. 6 hat den Vorteil, dass wegen des Verkippens auch solche rohrförmigen Bauteile miteinander verbunden werden können, die keinen abgerundeten Übergangsbereich zwischen einer zylindrischen Außenwand und einem Boden haben, beispielsweise Rohrstücke mit gleichem Durchmesser. Die Verkippbarkeit der rechten Spannvorrichtung 64 kann entfallen. Die Vorrichtung funktioniert dann ähnlich wie die der Fig. 5, wobei die beiden Becher, während sie ineinandergeschoben werden, zusätzlich relativ zueinander verdreht werden. Dies vermindert den erforderlichen axialen Schub und somit die Gefahr, dass einer der Becher axial staucht oder buckelt. Die Zylinderkörper müssen nicht zwangsläufig als Dosen mit geschlossenen Böden ausgebildet sein; die Böden können mittig mehr oder weniger große Löcher aufweisen, so daß sie lediglich Versteifungsflansche bilden. Die Böden können völlig fehlen, so daß aus einzelnen Oberstücken ein längeres Rohr zusammengesetzt wird, das anschließend beispielsweise ausgeschäumt wird. Die zunächst als Schmiermittel wirkende Klebflüssigkeit kann je nach Material der Rohrkörper fehlen, wobei die überlappenden Bereiche unmittelbar miteinander reibverschweißt werden können oder infolge einer Schrumpfung miteinander verbunden werden, die nach Beendigung der Relativdrehung zwischen den beiden Rohrkörpern infolge der dann erfolgenden Abkühlung einsetzt. Die beiden miteinander zu verbindenden Randbereiche der Rohrkörper können wegen der anfänglichen Verkippung zunächst identische Abmessungen haben. Je nach Wandstärken und mechanischen Erfordernissen kann die gemäß Fig. 2 rechte Dose 4 in der Spannvorrichtung 34 auch derart aufgenommen sein, daß der Punkt P sich auf der Achse des Rohrkörpers etwas innerhalb oder außerhalb der linksseitigen Stirnebene befindet. Es versteht sich, dass die Rohrkörper derart überlappend miteinander verbunden sind, dass die Wand der entstehenden Stange zumindest in Teilbereichen durch mehr als zwei Rohrkörper gebildet ist. Die anhand der Fig. 5 und 6 beschriebenen Vorrichtungen können in vielfältiger Weise abgeändert werden, beispielsweise derart, dass ein offenes Ende eines Bechers auf ein geschlossenes Endes eines Bechers aufgesetzt wird, dass die Becher nur an ihren Außenseiten gehalten werden, außen von ihrem Boden her aufeinandergeschoben werden, der jeweils hinzuzufügende Becher ortsfest gehalten und die bereits gebildete Leichtbaustange bewegt wird, usw.Bezugszeichenliste10 Stange12 Becher14 Boden16 Zylinderwand17 Klebstoffschicht18 Aufweitungsbereich19 Schrumpfbereich20 Verbindungsbauteil22 Passnut24 Kern30 Grundgestell32 Antrieb34 Konsole36 Spanneinrichtung38 Stössel40 Konsole42 Antrieb43 Rundung44 Spannvorrichtung46 Grundkörper48 Tragkörper50 Spannbacken52 Motor54 Durchgangsöffnung64 Spannvorrichtung66 Grundkörper68 Tragkörper70 Spannbacken72 Motor74 Konsole76 Kreissegmentführung80 Motor84 Grundgestell86 Geradführung88 Doppelpfeil90 Motor92 Anschlagbauteil94 Sensoreinrichtung96 Flüssigkeitsaufbringeinrichtung98 Auftragselement100 Steuergerät102 Anzeigeeinheit104 Bedienelemente