Title:
Verfahren zur kontinuierlichen Suche nach einem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk
Kind Code:
B4


Abstract:

Verfahren zum Suchen nach einem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk für eine Mobilstation (100), das die Schritte aufweist:
Speichern (306) von Informationen über das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk, umfassend eine Rundfunkzuordnungsliste für das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk und einen Leistungspegel von jedem einer Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, beim Verlieren des Dienstes des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes,
Messen (316) eines Empfangsleistungspegels von jedem der Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, um eine Mehrzahl von Empfangsleistungspegelmessungen zu erzeugen; und
für jeden aus der Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, bis das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk gefunden ist,
Bestimmen (318), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals adäquat ist,
Bestimmen (322), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals stark genug zum Synchronisieren auf den gemessenen Kanal ist, falls der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals...




Inventors:
Otting, Marcia Jean (Mundelein, IL, US)
Binzel, Charles Philipp (Bristol, WI, US)
Application Number:
DE10027047A
Publication Date:
10/19/2006
Filing Date:
06/02/2000
Assignee:
Motorola, Inc. (Schaumburg, Ill., US)
International Classes:



Foreign References:
GB2257334A1993-01-06
55048031996-04-02
54428061995-08-15
WO1998001003A21998-01-08
Other References:
EBERSPÄCHER, J., VöGEL, H.-J.: "GSM Global System for Mobile Communication", Teubner Verlag, Stuttgart, 1997, S. 102-109 und 114-117
Attorney, Agent or Firm:
SCHUMACHER & WILLSAU, Patentanwaltssozietät (München)
Claims:
1. Verfahren zum Suchen nach einem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk für eine Mobilstation (100), das die Schritte aufweist:
Speichern (306) von Informationen über das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk, umfassend eine Rundfunkzuordnungsliste für das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk und einen Leistungspegel von jedem einer Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, beim Verlieren des Dienstes des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes,
Messen (316) eines Empfangsleistungspegels von jedem der Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, um eine Mehrzahl von Empfangsleistungspegelmessungen zu erzeugen; und
für jeden aus der Mehrzahl von Kanälen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes in der Rundfunkzuordnungsliste, bis das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk gefunden ist,
Bestimmen (318), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals adäquat ist,
Bestimmen (322), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals stark genug zum Synchronisieren auf den gemessenen Kanal ist, falls der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals adäquat ist,
Lesen (324 ) von Rundfunkdaten von dem gemessenen Kanal, falls der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals stark genug zum Synchronisieren auf den gemessenen Kanal ist, wobei die Rundfunkdaten ein öffentliches, landgestütztes, mobiles Netzwerk und eine Rundfunkzuordnungsliste des öffentlichen, landgestützten, mobilen Netzwerkes enthalten,
Bestimmen (326), ob das öffentliche, landgestützte, mobile Netzwerk, das in den Rundfunkdaten identifiziert ist, mit dem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk übereinstimmt, und
Initiieren (330) des Einloggens in dem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk unter Verwendung der Rundfunkzuordnungsliste des öffentlichen, landgestützten, mobilen Netzwerkes, wenn das öffentliche, landgestützte, mobile Netzwerk mit dem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk übereinstimmt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt des Bestimmens, ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals adäquat ist, die Schritte aufweist:
Bestimmen (410), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals größer als ein Grundrauschen ist; und
Bestimmen (412), ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals signifikant größer als ein letzter Leistungspegel des gemessenen Kanals ist, wenn der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals größer als das Grundrauschen ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Schritt des Bestimmens, ob der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals stark genug zum Synchronisieren auf den gemessenen Kanal ist, die Schritte aufweist:
Suchen (510) nach einem Frequenzkorrekturbündel; und
Suchen (514) nach einem Synchronisationskanal, falls das Frequenzkorrekturbündel gefunden ist.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Informationen über das öffentliche, landgestützte, mobile Heimat-Netzwerk weiterhin durch einen Netzwerkfarbcode des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes gekennzeichnet sind und bei dem die Rundfunkdaten weiterhin durch einen Netzwerkfarbcode des öffentlichen, landgestützten, mobilen Netzwerkes gekennzeichnet sind.

5. Verfahren nach Anspruch 4, das weiter den Schritt des Bestimmens (518), ob der Netzwerkfarbcode der Rundfunkdaten des gemessenen Kanals mit dem Netzwerkfarbcode des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes übereinstimmt, aufweist.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das weiter den Schritt des Speicherns des Empfangsleistungspegels und eines Identifizierers des gemessenen Kanals, wenn der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals nicht adäquat ist, aufweist.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, das weiter den Schritt des Speicherns (328) des Empfangsleistungspegels und eines Identifizierers des gemessenen Kanals, wenn der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals nicht stark genug zum Synchronisieren auf den Kanal ist, aufweist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, das weiter den Schritt des Speicherns (328) des Empfangsleistungspegels und eines Identifizierers des gemessenen Kanals, wenn das öffentliche, landgestützte, mobile Netzwerk nicht mit dem öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerk übereinstimmt, aufweist.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das weiter den Schritt des Speicherns (328) des Empfangsleistungspegels und eines Identifizierers des gemessenen Kanals, wenn der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals nicht größer als das Grundrauschen ist, aufweist.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, das weiter den Schritt des Speicherns (328) des Empfangsleistungspegels und eines Identifizierers des gemessenen Kanals, wenn der Empfangsleistungspegel des gemessenen Kanals nicht signifikant größer als ein letzter Leistungspegel des gemessenen Kanals ist, aufweist.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet von Kommunikationssystemen, und genauer bezieht sie sich auf Verfahren zum Suchen des öffentlichen, landgestützten, mobilen Heimat-Netzwerkes (Home Public Land Mobile Network (=HPLMN)) in einem Funktelefon-System. Obwohl die Erfindung in einem weiten Bereich von Anwendungen verwendet werden kann, wird sie in Verbindung mit einem zellularen GSM-Telefon bzw. Telefonnetzwerk beschrieben.

Hintergrund der Erfindung

Ein zellulares GSM-Telefon oder eine GSM-Mobilstation (MS) arbeitet mit einer Teilnehmeridentitätsmodul-Karte (SIM-Karte), die das HPLMN der MS spezifiziert. Aus der Perspektive eines Benutzers als auch der Perspektive eines Anbieters von Diensten für ein zellulares Telefonnetzwerk ((CSP) = Cellular Service Provider) ist es wünschenswert, daß die MS in dem HPLMN arbeitet. Für den Benutzer fallen keine zusätzlichen Gebühren wie Roaming-Gebühren an, wenn die MS in dem HPLMN arbeitet. Der CSP verdient mehr, wenn die MS in dem HPLMN arbeitet.

Während der Zeiten, in denen die MS nicht in dem HPLMN arbeitet, liefern die GSM-ETSI-Spezifikationen einen Mechanismus für die MS zum periodischen Suchen nach dem HPLMN. Der Mechanismus benutzt einen HPLMN-Suchzeitgeber. Der Zeitablaufwert ist durch den CSP konfigurierbar und sitzt auf der SIM-Karte. Der Zeitablaufwert wird auf einen Wert in Unterteilungen von sechs Minuten gesetzt und spezifiziert, wie oft die MS nach dem HPLMN suchen sollte. 7 ist eine Ablaufdarstellung, die ein bekanntes Verfahren des Suchens nach dem HPLMN illustriert. Beim Beginn des Verfahrens ist die MS in einem Netzwerk, das nicht das HPLMN ist, eingeloggt. In Block 702 ist die MS in ihrem niedrigsten Leistungszustand. In Block 704 wird der HPLMN-Suchzeitgeber so gesetzt, daß er in sechs Minuten abläuft. Im Entscheidungsblock 706 bestimmt das Verfahren, ob der Zeitgeber abgelaufen ist. Falls nein, fährt das Verfahren mit der Überprüfung fort, bis der Zeitgeber abgelaufen ist. Wenn der Zeitgeber abläuft, wird eine volle Suche nach dem HPLMN ausgeführt (Block 708). Eine volle Suche enthält die Schritte des Messens des HF-Trägerpegels auf jeder Frequenz, die durch die MS unterstützt wird, des Findens von Trägern auf einem geeigneten Pegel, des Lesens von Rundfunkinformation auf den geeigneten Trägern und des Bestimmens, ob die Träger in dem HPLMN sind. Als nächstes bestimmt das Verfahren, ob das HPLMN gefunden worden ist. Falls nein, kehrt die MS zu ihrem niedrigsten Leistungszustand zurück. Falls ja, werden Prozeduren zum Einloggen (Camping) in dem HPLMN begonnen (Block 710), indem zuerst nach dem stärksten, verfügbaren Kanal des HPLMN gesucht wird und dann die MS in dem HPLMN registriert wird.

Eine Begrenzung des obigen Verfahrens liegt darin, daß der Zeitablaufwert des HPLMN-Suchzeitgebers zu lang sein kann. Sechs Minuten können unter gewissen Umständen nicht angemessen sein, um das HPLMN zu finden, bald nachdem es verfügbar geworden ist. Falls sich z.B. ein Benutzer aus dem Abdeckungsbereich des HPLMN der MS bewegt und schnell in den Abdeckungsbereich des HPLMN zurückkehrt, muß der Benutzer warten, bis der HPLMN-Suchzeitgeber abgelaufen ist, bevor die MS versuchen wird, das HPLMN zu finden. Eine andere Begrenzung des obigen Verfahrens ist diejenige, daß, wenn die HPLMN-Suche begonnen worden ist, es bis zu zwei Minuten brauchen kann, bis sie vervollständigt ist. Diese langwierige Vervollständigungszeit kann der Tatsache zugeordnet werden, daß die Suche aus dem Nehmen von Empfangssignalpegelmessungen auf jedem Kanal, auf den die MS zugreifen kann, dem Synchronisieren auf geeignete Kanäle und dem Lesen von Rundfunkdaten auf diesen Kanälen, bis ein Kanal des HPLMN gefunden ist, besteht.

Ein anderes Verfahren zum Finden des HPLMN erlaubt dem Benutzer, manuell nach dem HPLMN zu suchen, indem er durch eine Abfolge von Menues navigiert und dann eine Suche nach dem HPLMN beginnt bzw. initiiert. Wie das zuvor beschriebene Verfahren weist auch dieses Verfahren eine langwierige Vervollständigungszeit auf. Zusätzlich muß der Benutzer sich der Tatsache bewußt sein, daß das HPLMN verfügbar wird, bevor er die Suche beginnt. Falls eine Suche begonnen wird, bevor das HPLMN verfügbar ist, wird sich die Suche als nicht erfolgreich herausstellen und den Strom bzw. die gespeicherte Leistung MS unnötigerweise verbrauchen.

Die Begrenzungen der zuvor diskutierten Verfahren des Suchens nach dem HPLMN könnten überwunden werden, indem ein Verfahren implementiert wird, das das HPLMN kontinuierlich sucht. Jedoch würde eine solche Aktivität verursachen, daß die Batterielebensdauer bzw. der Abstand zwischen dem notwendigen Laden der Akkumulatoren der MS signifikant reduziert würde. Der Prozeß einer kontinuierlichen Suche benötigt zusätzliche Prozessorzyklen und verursacht, daß die internen Komponenten der MS in dem Zustand sind, in dem sie für einen Empfang bereit sind (was einen höheren Stromverbrauch verursacht).

Die Druckschrift WO 98/01003 offenbart eine Kommunikationsvorrichtung, die einen bevorzugten Diensteprovider in einer Multi-Dienste-Providerumgebung unter Verwendung eines Frequenzbandsuchplanes lokalisiert.

Die Druckschrift GB 2 257 334 A beschreibt ein mobiles Funktelefon, dessen Übergänge zwischen einem Betrieb eines Dienstes auf einem Band A und einem Dienst auf einem Band B gesteuert werden, um es dem mobilen Funktelefon zu ermöglichen, die Bänder eines einzelnen Diensteproviders über einen großen Bereich der Zellulardienstbereiche zu nützen, in denen der Dienst entweder auf dem Band A oder dem Band B durch den einzigen Diensteprovider zur Verfügung gestellt wird.

Darum gibt es eine Notwendigkeit für ein Verfahren des Suchens nach dem HPLMN, das einem Kompromiß zwischen einer kontinuierlichen Suche, die die Ressourcen der MS verbraucht, und einer Suche mit langen Intervallen, die zu langsam für einen wünschenswerten Betrieb ist, findet.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Es wird eine Verbesserung gegenüber der Suche mit langem Intervall des Standes der Technik erreicht. Das HPLMN-Suchverfahren verwendet spezifische Zeitpunkte, wenn die internen Komponenten der MS bereits in dem für einen Empfang bereiten Zustand (mit höherem Stromverbrauch) sind und führt strategische Empfangssignalpegelmessungen durch, um zu bestimmen, ob es wahrscheinlich ist, daß das HPLMN erneut verfügbar geworden ist. Falls die Wahrscheinlichkeit, daß das HPLMN verfügbar geworden ist, hoch ist, werden weitere Daten auf einem Kanal, der wahrscheinlich verfügbar ist, gesammelt bzw. aufgenommen, um zu bestätigen, daß das HPLMN tatsächlich wieder verfügbar geworden ist. Dann kann die MS mit der Prozedur des Einloggens (Camping) in dem HPLMN beginnen.

Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines zellularen Telefons, das die bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Erfindung implementieren kann;

2 eine Blockdarstellung der MS aus 1;

3 eine Ablaufdarstellung der bevorzugten Ausführungsform des HPLMN-Suchverfahrens der vorliegenden Erfindung;

4 eine Ablaufdarstellung der bevorzugten Ausführungsform des Entscheidungsblocks 318 aus 3;

5 eine Ablaufdarstellung der bevorzugten Ausführungsform von Block 322 aus 3;

6 eine bildliche Darstellung der Bewegung einer MS zwischen dem HPLMN und einem Nicht-HPLMN; und

7 eine Ablaufdarstellung eines bekannten Verfahrens des Suchens nach dem HPLMN einer MS.

1 zeigt eine MS in Form eines zellularen Telefons (Mobiltelefon), die das Verfahren der vorliegenden Erfindung nutzen kann. Die MS 100 weist zwei Abschnitte, einen Körper 102 und eine Abdeckung 104 auf. 1 zeigt die Abdeckung 104 in einer offenen Position, in der ein Benutzer der MS 100 über einen Hörer 106 zuhören und in ein Mikrofon 108 sprechen kann. Der Körper 102 enthält eine Tastatur 110, die eine Mehrzahl von Knöpfen aufweist, die von 1 bis 0 durchnumeriert sind und # und * in einer herkömmlichen Telefonanordnung enthalten. Die Tastatur 110 kann außerdem zusätzliche Knöpfe wie einen AN/AUS-Knopf, Funktionsknöpfe, einen Sendeknopf und andere Knöpfe, die mit einer Telefonnummernwiederwahl oder ähnlichem verbunden sind, aufweisen. Der Körper 102 weist außerdem eine Antenne 202 (2) auf, die eine drahtlose Kommunikation zwischen der MS 100und einer Basisstation (nicht gezeigt) des zellularen Funktelefonsystems ermöglicht.

Unter Bezugnahme auf 2, eine Blockdarstellung der MS 100 aus 1 ist gezeigt. Die MS 100 weist eine Antenne 202, eine Sende-Empfangs-Einheit (Transceiver) 204, einen Mikroprozessor 206, einen Stromversorgungs-IC 208, ein Mikrofon 212, ein Lautsprecher 214, einen Vibrationsalarm-Mechanismus 216, eine Tastatur 110 und eine Anzeige 220 auf. Die Antenne 202 empfängt Signale von und überträgt Signale an den Transceiver 204. Diese Signale werden an den Mikroprozessor 206 zur Verarbeitung gesandt. Der Mikroprozessor 206 verarbeitet außerdem Eingaben von der Tastatur 110 und gibt sie an die Anzeige 220 aus. Bevorzugterweise ist der Mikroprozessor 206 ein 32-Bit-Mikroprozessor für allgemeine Zwecke, der aus vielen Quellen verfügbar ist. Der Rest der Schaltungsanordnung, die in 2 gezeigt ist, kann unter Verwendung von allgemein verfügbaren Komponenten, die in der Technik bekannt sind, implementiert werden. Die Komponenten sollten derart ausgewählt werden, daß sie zum Wechseln zwischen ihren Modi mit hohem Leistungsverbrauch und niedrigem Leistungsverbrauch, wie einem Standby-Modus, umgeschaltet werden können.

Das Verfahren nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird durch den Mikroprozessor 206 ausgeführt und ist in 3 illustriert. Beim Beginn des Verfahrens ist die MS in dem HPLMN eingeloggt, d.h. sie campiert in dem HPLMN. In dem Entscheidungspunkt 304 überprüft der Mikroprozessor 206 der MS, ob sie den Dienst des HPLMN verloren hat. Falls nicht, fährt der Mikroprozessor mit der Überprüfung fort. Falls ja, sichert der Mikroprozessor 206 die Rundfunkzuordnungsliste (BA-Liste= Broadcast Allocation Liste), den Netzwerkfarbcode (NCC = Network Color Code) und den Leistungspegel der Kanäle auf der BA-Liste (Block 306). Als nächstes ist der Mikroprozessor 206 in einem Nicht-HPLMN eingeloggt (Block 308), und die MS 100 wird in ihrem Zustand mit niedrigstem Leistungsverbrauch oder einem Leerlaufmodus plaziert (Block 310). Wenn sie in dem Leerlaufmodus ist, wird von der MS 100 gefordert, daß sie die Rundfunkdaten (BCCH-Daten) in der Dienstzelle (Kanal, in dem die MS 100 momentan eingeloggt ist) alle dreißig Sekunden liest. Diese Anforderung wird durch Abschnitt 6.6.1 des digitalen zellularen Telekommunikationssystems diktiert: Radiosubsystemverbindungssteuerung-GSM 5.08 Spezifikation. Die Rundfunkdaten bestehen aus einer Mehrzahl von Rahmen (Frames) und enthalten Daten über eine spezifische Frequenz (Kanal). Die Daten können z.B. eine Vorauswahlinformation, eine Lokationsbereichinformation (besteht aus PLMN und Lokationsbereich), eine Paginginformation, die BA-Liste, das Frequenzkorrekturbündel (FCB = Frequency Correction Burst), den Synchronisationskanal (SCH) und den Basisstationsidentitätscode (BSIC), der den NCC enthält, enthalten.

Die Vorauswahlinformation enthält Zellvorauswahlparameter. Die Parameter steuern die Rate, bei der einer MS erlaubt ist, einen Vorauswahlbetrieb auszuführen. Ein Vorauswahlbetrieb tritt auf, wenn die MS den Einloggstatus von einer ersten Zelle in einem PLMN zu einer zweiten Zelle in demselben PLMN ändert. Die Paginginformation enthält Parameter, die die MS instruieren, wann auf Funkrufe zu hö- ren ist, die an sie selbst adressiert sind. Die BA-Liste für einen bestimmten Kanal enthält den Kanal und die Kanäle von umgebenden Zellen. Das FCB ist eine spezifische Ton-Rundfunkmeldung derart, daß die MS ein grobes Timing und eine akkurate Frequenzinformation für eine gegebene Zelle erhalten kann. Der SCH wird verwendet für feine Timingeinstellungen, ein Frame-Timing und eine vereinfachte Kanalidentifikation, d.h. BSIC.

Unter erneuter Bezugnahme auf 3, in Block 312 setzt der Mikroprozessor 206 einen Zeitgeber derart, daß er in dreißig Sekunden abläuft. In Entscheidungsblock 314 bestimmt der Mikroprozessor 206, ob der Zeitgeber abgelaufen ist. Falls der Zeitgeber abgelaufen ist, liest der Mikroprozessor 206 die Rundfunkdaten in der Dienstzelle (Block 306). Bevorzugterweise mißt, wenn der Mikroprozessor 206 die Rundfunkdaten in der Dienstzelle liest, der Mikroprozessor 206 gleichzeitig den Leistungspegel einer Mehrzahl von Kanälen Ci (wobei i = 1 bis n), die in der BA-Liste enthalten sind, die in Block 306 gespeichert worden ist. In Block 317 initialisiert der Mikroprozessor 206 „i" auf 1. In Entscheidungsblock 318 bestimmt der Mikroprozessor 206, ob der Leistungspegel des Kanals Ci (der erste Kanal, in der BA-Liste) adäquat ist. Bevorzugterweise besteht diese Bestimmung, wie in 4 gezeigt ist, aus einer Überprüfung, ob der Leistungspegel von Ci über dem Grundrauschen ist (Entscheidungsblock 410), und falls es so ist, ob der Leistungspegel von Ci signifikant höher ist als die letzte Messung des Kanals ist (Entscheidungsblock 412). In der bevorzugten Ausführungsform ist das Grundrauschen gleich –110dBm und der Empfangspegel ist signifikant höher als die gesicherte Messung, falls er 5 dB höher ist. Unter Bezugnahme auf 3, falls der Leistungspegel des Kanals Ci adäquat ist, bestimmt der Mikroprozessor 206, ob das Empfangssignal stark genug ist, um auf den Kanal Ci zu synchronisieren (Block 322). Falls das Empfangssignal stark genug ist zum Synchronisieren auf den Kanal Ci, schreitet der Mikroprozessor 206 zu Block 324 fort.

5 illustriert die bevorzugte Ausführungsform des Entscheidungsblocks 322, der zuvor beschrieben worden ist. In Block 510 sucht der Mikroprozessor 206 nach dem FCB. Falls das FCB gefunden ist (Entscheidungsblock 512), sucht der Mikroprozessor 206 in Block 514 nach dem SCH. Falls der SCH gefunden ist (Entscheidungsblock 516), bestimmt der Mikroprozessor 206 bevorzugterweise, ob der NCC des Kanals mit dem NCC des HPLMN übereinstimmt, der in Block 306 gespeichert worden ist (Entscheidungsblock 518). Falls nein, schreitet der Mikroprozessor 206 zu Block 328 (3) fort. Falls ja, schreitet der Mikroprozessor 206 zu Block 324 (3) fort, und liest die Rundfunkdaten (die das PLMN und die BA-Liste enthalten) vom Kanal Ci. In Entscheidungsblock 326 bestimmt der Mikroprozessor 206, ob das gerade gelesene PLMN mit dem HPLMN übereinstimmt. Falls es so ist, beginnt der Mikroprozessor 206 das Einloggen (Camping) in dem HPLMN unter Verwendung der BA-Liste von Kanal Ci.

Während der oben beschriebenen Prozedur sichert, falls die Antwort auf irgendeinen der Entscheidungsblöcke 318, 322, 326, 410, 412, 512, 516 oder 518 nein ist, der Mikroprozessor 206 den gemessenen Leistungspegel des Kanals Ci und die Kanalidentifikation für zukünftige Vergleiche (Block 328). Als nächstes erhöht der Mikroprozessor 206 in Block 329 „i" um 1 und bestimmt, ob es irgendwelche verbleibenden Kanäle gibt, für die Leistungsmessungen in Schritt 316 unternommen wurden (Entscheidungsblock 331). Falls es so ist, fährt der Mikroprozessor 206 mit dem Prozeß, der mit Schritt 318 beginnt, für jeden der verbleibenden n Kanäle fort, bis das HPLMN gefunden ist. Falls nein, bringt der Mikroprozessor 206 die MS 100 in ihren Zustand niedrigsten Leistungsverbrauchs.

6 stellt für eine gegebene MS den Abdeckungsbereich eines HPLMN (H) und eines Nicht-HPLMN (NH) dar. Bei dem vorliegenden Beispiel enthält der HPLMN-Abdeckungsbereich die Zellen 10, 20 und 30. Der Nicht-HPLMN-Abdeckungsbereich enthält die Zellen 61, 62 und 63. Solange die MS 100 in einer der Zellen 10, 20 und 30 bleibt, ist die MS 100 in der Lage, Anrufe unter Verwendung des HPLMN zu machen und zu empfangen. Wenn die MS 100 den HPLMN-Abdeckungsbereich verläßt und sich in ein Nicht-HPLMN einloggt bzw. in diesem befindlich ist, kann das Verfahren nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung benutzt werden, um zu bestimmen, wann das HPLMN erneut verfügbar geworden ist, so daß die Einloggprozeduren (Camping-Prozeduren) begonnen werden können.

Bei dem in 6 gezeigten Beispiel beginnt die MS beim Punkt A in Zelle 10 des HPLMN. Wenn sich die MS zu Punkt B in Zelle 61 eines Nicht-HPLMN bewegt hat, wird die MS detektieren, daß sie den Dienst des HPLMN verloren hat (3, Entscheidungsblock 304), wird die BA-Liste, den NCC und den Leistungspegel der Kanäle der BA-Liste des HPLMN sichern (Block 306) und in dem Nicht-HPLMN einloggen (Block 308). Nachdem die MS in dem Nicht-HPLMN eingeloggt ist, kehrt der Mikroprozessor 206 der MS 100 zu dem Zustand niedrigsten Leistungsverbrauchs zurück (Block 310). Als nächstes wird der Mikroprozessor 206 den Dreißig-Sekunden-Zeitgeber setzen (Block 312), um den Prozeß des Lesens von Rundfunkdaten in der Dienstzelle und des Ausschauens nach dem HPLMN zu beginnen. Wenn der Zeitgeber abläuft, wird der Mikroprozessor 206 die Rundfunkdaten in der Dienstzelle lesen (Block 316). Bei dem momentanen Beispiel ist die Dienstzelle die Zelle 61. Bevorzugterweise wird der Mikroprozessor 206, während er die Rundfunkdaten der Zelle 61 liest, gleichzeitig nach dem HPLMN Ausschau halten, indem Leistungspegelmessungen auf der Mehrzahl von Kanälen Ci, die in der BA-Liste, die in Block 306 gespeichert wurde, enthalten sind, genommen werden. Bei dem vorliegenden Beispiel ist die in Block 306 gesicherte BA-Liste die Liste für den Kanal 10, die den Kanal 10 und die umgebenden Kanäle 20 und 30enthält. In Block 317 initialisiert der Mikroprozessor 206 den Wert von „i" auf 1. Als nächstes bestimmt der Mikroprozessor 206, ob der Leistungspegel des Kanals C1 (Kanal 10) adäquat ist. Bevorzugterweise wird, falls der Leistungspegel von C1 über dem Grundrauschen ist und falls C1 eine Leistungspegelmessung hat, die signifikant höher als die letzte Messung (Messung, die in Block 306 gesichert wurde) ist, der Mikroprozessor 206 mit dem Bestimmen, ob das empfangene Signal stark genug ist, um mit dem Kanal C1 zu synchronisieren (Entscheidungsblock 322), fortfahren. Da jedoch die MS 100 sich von dem HPLMN in Zelle 10 zu einem Nicht-HPLMN in Zelle 61 bewegt hat, ist es nicht wahrscheinlich, daß die Leistungsmessung des Kanals 10 höher als der Leistungspegel der letzten Messung des Kanals ist. Daher wird der Mikroprozessor 206 den Leistungspegel des Kanals C1 und die Kanal-ID für zukünftige Vergleiche sichern (Block 328) und „i" um 1 erhöhen (Block 329). Als nächstes wird der Mikroprozessor 206 bestimmen, daß es verbleibende Kanäle C2 (Kanal 20) und C3 (Kanal 30) gibt und den Prozeß, beginnend mit Block 318, wiederholen. Da die MS 100 immer noch in der Zelle 61 des Nicht-HPLMN ist, ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß die Leistungsmessungen bei C2 und C3 signifikant höher als die letzten Messungen dieser Kanäle sind. Der Mikroprozessor 206 wird die Leistungspegel der Kanäle C2 und C3 und die Kanal-Identifikationen für zukünftige Vergleiche sichern (Block 328). Als nächstes wird die MS 100 in Block 310 zu ihrem Zustand niedrigsten Leistungsverbrauchs zurückkehren (da es keine verbleibenden Kanäle in der BA-Liste für den Kanal 10 gibt) und darauf warten, daß der Dreißig-Sekunden-Zeitgeber abläuft, um den Prozeß, beginnend mit Entscheidungsblock 316, zu wiederholen.

Bei dem vorliegenden Beispiel bewegt sich die MS 100 von der Zelle 61 zu dem Punkt C und führt eine Vorauswahl für Zelle 62 des Nicht-HPLMN aus. (Wie zuvor ausgeführt wurde, tritt eine Vorauswahl auf, wenn die MS 100 sich von einem Kanal zu einem anderen Kanal innerhalb desselben PLMN bewegt.) Nun ist die MS 100 auf dem Kanal 62 des Nicht-HPLMN eingeloggt bzw. campiert in diesem, aber sie ist auch innerhalb des HPLMN-Abdeckungsbereiches. Wenn der Dreißig-Sekunden-Zeitgeber abläuft, liest der Mikroprozessor 206 die Rundfunkdaten der Dienstzelle, die nun die Zelle 62 ist, während er gleichzeitig Leistungspegelmessungen auf der Mehrzahl von Kanälen Ci, die in der BA-Liste, die in Block 306 gesichert wurde, enthalten sind, vornimmt (Block 316). Als nächstes initialisiert der Mikroprozessor 306 den Wert „i" auf 1 (Block 317). In Block 318 bestimmt der Mikroprozessor 206, ob die Leistungspegelmessung des Kanals Cl (Kanal 10) adäquat ist. Da sich die MS 100 zu der Zelle 30 (nicht der Zelle 10) in dem HPLMN bewegt hat, ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß die Leistungspegelmessung des Kanals 10 adäquat ist (d.h., die Leistungsmessung ist wahrscheinlich nicht signifikant höher als die Messung, die im obigen Block 328 gesichert wurde). Daher wird der Mikroprozessor der gemessenen Leistungspegel des Kanals C1 und den Kanalidentifizierer für zukünftige Vergleiche sichern (Block 328). Als nächstes wird der Mikroprozessor „i" um 1 erhöhen (Block 329), bestimmen, ob es verbleibende Kanäle zum Analysieren gibt (Entscheidungsblock 331) und den Prozeß beginnend in 318 für den Kanal C2 wiederholen. Erneut ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß die Leistungspegelmessung des Kanals 20 adäquat ist (d.h. es ist nicht wahrscheinlich, daß die Leistungsmessung signifikant höher als die im obigen Block 328 gesicherte Messung ist). Daher wird der Mikroprozessor den gemessenen Leistungspegel des Kanals C2 und den Kanalidentifizierer für zukünftige Vergleiche sichern (Block 328). Als nächstes wird der Mikroprozessor „i" um 1 erhöhen (Block 329), bestimmen, ob es verbleibende Kanäle zum Analysieren gibt (Entscheidungsblock 331), und den Prozeß, beginnend im Block 318, für den Kanal C3 wiederholen.

In dem Block 318 bestimmt der Mikroprozessor 206, ob der Leistungspegel adäquat ist. Dieses Mal ist es wahrscheinlich, daß der Leistungspegel von C3 signifikant höher als die Messung ist, die oben in Block 328 gesichert wurde, da sich die MS 100 in die Zelle 30 in dem HPLMN bewegt hat. Derart bestimmt der Mikroprozessor 206, ob das empfangene Signal stark genug zum Synchronisieren auf den Kanal ist (Entscheidungsblock 322). Bei dem vorliegenden Beispiel enthält die Bestimmung, ob das empfangene Signal stark genug zum Synchronisieren auf den Kanal ist, bevorzugterweise die Suche nach dem FCB und dem SCH des Kanals 30. Falls das empfangene Signal stark genug zum Synchronisieren auf den Kanal ist, liest der Mikroprozessor 206 die Rundfunkdaten vom Kanal C3, die mindestens das PLMN und die BA-Liste für den Kanal enthalten (Block 324). Falls das empfangene Signal nicht stark genug zum Synchronisieren auf den Kanal ist, sichert der Mikroprozessor 206 die Leistungspegelmessung für den Kanal C3 und die Kanal-Identifizierung für weitere Vergleiche und bringt die MS 100 in ihren Zustand niedrigsten Leistungsverbrauchs (Entscheidungsblock 326). Nach dem Lesen der PLMN- und BA-Liste-Komponenten der Rundfunkdaten bestimmt der Mikroprozessor 206, ob das gerade gelesene PLMN mit dem HPLMN übereinstimmt. Falls es eine Übereinstimmung gibt, initiiert der Mikroprozessor 206 die Einlogg-Prozedur (Camping-Prozedur) in dem HPLMN unter Verwendung der BA-Liste von Kanal 30 (Block 330).

Das Verfahren nach den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung liefert Vorteile gegenüber den bekannten Verfahren des Suchens nach dem HPLMN einer MS. Zuerst sucht das Verfahren der vorliegenden Erfindung nach dem HPLMN, während die MS 100 den geforderten Versuch zum Dekodieren der Rundfunkdaten in der Dienstzelle ausführt. Als zweites führt das Verfahren strategische Signalpegelmessungen auf starken Kanälen anstelle von Messungen für jeden Kanal, auf den die MS zugreifen kann, aus. Derart spart das Verfahren der vorliegenden Erfindung Stromabfluß ein und nutzt die Ressourcen der MS effizient. Da drittens das Verfahren nach dem HPLMN in Intervallen von z.B. 30 Sekunden anstelle von Intervallen von 6 Minuten sucht, kann das HPLMN schneller gefunden werden, wenn es verfügbar wird.

Die Fachleute werden erkennen, daß verschiedene Modifikationen und Variationen ohne Abweichen von dem Umfang der Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert wird, gemacht werden können.