Title:
Plakette, insbesondere Zulassungs-, Prüf-, Siegel- oder Mautplakette, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge
Kind Code:
B4


Abstract:

Plakette (1), insbesondere Zulassungs-, Prüf-, Siegel- oder Mautplakette, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, mit einer Trägerschicht (10), einer darauf mindestens einseitig aufgebrachten ein- oder mehrfarbigen Bedruckung (11) und einer rück- oder vorderseitig angeordneten Klebstoffschicht (12), mittels der die Plakette (1) an einer Anbringungsfläche anklebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedruckung (11) zumindest teilweise aus einem Druckbild (11') besteht, das mit einem einen Interferenz-Farbkippeffekt aufweisenden Farbsystem hergestellt ist, und daß das Farbsystem eine Untergrundlackschicht (20), eine Kippeffekt-Farbschicht (21) und eine Überzugslackschicht (22) umfaßt.




Inventors:
Kunz, Otmar-Jürgen (Senden, 48308, DE)
Museler, Matthias (Münster, 48157, DE)
Application Number:
DE10020548
Publication Date:
03/24/2011
Filing Date:
04/27/2000
Assignee:
SecuRasta GmbH (München, 81829, DE)
Domestic Patent References:
DE4314579A1N/A1994-08-04
DE3608746A1N/A1987-09-17



Foreign References:
EP05810301995-08-23
Attorney, Agent or Firm:
Schulze Horn & Partner GbR (Münster, 48143)
Claims:
1. Plakette (1), insbesondere Zulassungs-, Prüf-, Siegel- oder Mautplakette, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, mit einer Trägerschicht (10), einer darauf mindestens einseitig aufgebrachten ein- oder mehrfarbigen Bedruckung (11) und einer rück- oder vorderseitig angeordneten Klebstoffschicht (12), mittels der die Plakette (1) an einer Anbringungsfläche anklebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedruckung (11) zumindest teilweise aus einem Druckbild (11') besteht, das mit einem einen Interferenz-Farbkippeffekt aufweisenden Farbsystem hergestellt ist, und daß das Farbsystem eine Untergrundlackschicht (20), eine Kippeffekt-Farbschicht (21) und eine Überzugslackschicht (22) umfaßt.

2. Plakette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild (11') zumindest teilweise flächig angelegt ist.

3. Plakette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild (11') eine farbige Hintergrundfläche bildet, die die gesamte oder den größten Teil der Fläche der Plakette (1) einnimmt, und daß weitere Teile der Bedruckung (11) sichtseitig über dem Druckbild (11') liegen.

4. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild (11') mit zwei oder mehr Farbsystemen mit voneinander verschiedenen Farbkippeffekten hergestellt ist.

5. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergrundlackschicht (20) aus einem farbigen Lack gebildet ist.

6. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugslackschicht (22) aus einem Klarlack oder einem transparenten farbigen Lack gebildet ist.

7. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeffekt-Farbschicht (21) aus einem Gemisch aus zwei oder mehr unterschiedlichen Ausgangsfarben besteht.

8. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild (11') in zwei oder mehr Teil-Druckbilder aufgeteilt ist, die getrennt voneinander gedruckt sind.

9. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Druckbild (11') im Siebdruck erzeugt ist.

10. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die für das Druckbild (11') eingesetzten Lacke oder Farben UV-härtend sind.

11. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Plakette (1) neben der Trägerschicht (10) und der Klebstoffschicht (12) mindestens eine weitere Schicht umfaßt und daß die Bedruckung (11) oder das Druckbild (11') zwischen wenigstens zwei Schichten der Plakette (1) eingeschlossen ist.

12. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgeführt ist, daß sie nach einem Ablösen von ihrer Anbringungsfläche unmittelbar erkennbar und unumkehrbar mechanisch und/oder optisch verändert ist.

13. Plakette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer maschinell ablesbaren Kennzeichnung, vorzugsweise in Form eines Barcodes, versehen ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plakette, insbesondere Zulassungs-, Prüf-, Siegel- oder Mautplakette, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, mit einer Trägerschicht, einer darauf mindestens einseitig aufgebrachten ein- oder mehrfarbigen Bedruckung und einer rück- oder vorderseitig angeordneten Klebstoffschicht, mittels der die Plakette an einer Anbringungsfläche anklebbar ist.

Eine Plakette der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 581 030 B1 bekannt. Bei dieser Plakette ist vorgesehen, daß die Bedruckung ein Raster und eine Farbschicht umfaßt, die getrennt aufgedruckt sind. Dabei ist die Farbschicht in einem zu dem Raster komplementären Muster unterbrochen. Hierdurch wird erreicht, daß beim Versuch eines Ablösens der Plakette von ihrer Anbringungsfläche die Bedruckung soweit zerstört wird, daß die Plakette danach nicht wieder herstellbar und somit auch nicht mißbräuchlich verwendbar ist.

Bei der bekannten Plakette wird zwar mit einer hohen Sicherheit ein unbefugtes Ablösen und Übertragen an eine andere Stelle verhindert, jedoch ist als Nachteil festzustellen, daß derartige Plaketten inzwischen in einer dem Original weitgehend entsprechenden Qualität und Ausführung von Fälschern nachgeahmt und zu kriminellen Zwecken in Verkehr gebracht werden.

Eine weitere Plakette der eingangs genannten Art ist aus DE 36 08 746 A1 bekannt. Diese Plakette besitzt Kennzeichnungs- und Informationselemente, wobei zumindest ein Teil der Kennzeichnungs- und Informationselemente als durch Lichtbrechung sichtbare Elemente in einen Träger eingeprägt sind und wobei die Hintergrundschicht eine Lichtreflexionsschicht ist. Daneben werden bei dieser Plakette Druckfarben in üblicher Art und Weise für die Aufbringung einer aufgedruckten Beschriftung eingesetzt, wobei aber diese Bedruckung keinen Zusammenhang mit der Erzeugung der durch Lichtbrechung sichtbaren Elemente hat. In den Bereichen, in denen die durch Lichtbrechung sichtbaren Kennzeichnungselemente liegen, muß die Bedruckung so ausgeführt sein, daß durch diese die Lichtbrechung sichtbaren Elemente nicht verdeckt werden.

Die Herstellung dieser bekannten Plakette ist aufwendig, weil man zunächst einen Prägestempel mit Hilfe von Lasertechnik herstellen muß. Bei der Herstellung der Plaketten muß dann zusätzlich zu dem Bedrucken von Schichten, aus denen die Plakette besteht, auch mindestens ein Prägevorgang erfolgen, was den Herstellungsaufwand hoch macht und zu hohen Herstellungskosten führt.

Die DE 43 14 579 A1 offenbart einen Aufkleber, bei dem auf mindestens einen Teilbereich des Trägermaterials eine hochglänzende Prägefolie mit holographischen Mustern oder Mikro- und Gitterstrukturen aufgebracht ist. Hier wird für die Erzielung der holographischen Effekte das Prägen einer Folie beschrieben, wobei das Prägen der Folie hier auch vorab in einem separaten Vorgang erfolgen kann, wonach dann Streifen dieser Prägefolie auf dem Aufkleber angebracht werden. Eine Bedruckung ist auch hier nur in herkömmlicher Art und Weise vorgesehen, wobei die Bedruckung hier ebenfalls keinen Zusammenhang mit der Erzielung der holographischen Effekte hat. Auch hier darf die Bedruckung den Bereich der Prägefolie so überdecken, daß der holographische Effekt nicht mehr erkennbar ist. Auch bei diesem Aufkleber ist der Herstellungsaufwand hoch, wodurch auch hier relativ hohe Fertigungskosten anfallen.

Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Plakette der eingangs genannten Art zu schaffen, die die dargelegten Nachteile vermeidet und bei der insbesondere der Herstellungsaufwand verringert und zugleich eine Nachahmung durch Unbefugte unmöglich oder zumindest erheblich erschwert ist.

Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch eine Plakette der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bedruckung zumindest teilweise aus einem Druckbild besteht, das mit einem einen Interferenz-Farbkippeffekt aufweisenden Farbsystem hergestellt ist, und daß das Farbsystem eine Untergrundlackschicht, eine Kippeffekt-Farbschicht und eine Überzugslackschicht umfaßt.

Für die Herstellung der erfindungsgemäßen Plakette sind ein sehr spezielles Fachwissen und insbesondere ein sehr spezielles Farbsystem erforderlich, das nur von wenigen spezialisierten Farbsystem-Herstellern produziert wird und nur von diesen bezogen werden kann. Dadurch, daß das Farbsystem eine Untergrundlackschicht, eine Kippeffekt-Farbschicht und eine Überzugslackschicht umfaßt, wird ein besonders deutlicher Farbkippeffekt erzielt und auf Dauer gewährleistet. Der Besitz von Original-Plaketten gemäß Erfindung liefert einem Fälscher keine ausreichende Information dafür, eine Plakette täuschend echt nachzuahmen, da die Zusammensetzung und Herstellung des Druckbildes und des dafür eingesetzten Farbsystems daraus nicht ableitbar sind. Sofern gewährleistet werden kann, daß die wenigen Hersteller von entsprechenden Farbsystemen nur an autorisierte Bezieher des Farbsystems liefern, ist also eine Fälschung der erfindungsgemäßen Plakette praktisch ausgeschlossen. Farbsysteme mit einem Interferenz-Farbkippeffekt sind zwar an sich bekannt, jedoch bisher lediglich für eine Verwendung im Dekorationsbereich, insbesondere für noble Verpackungen und exklusive Produktpräsentationen. Die erfindungsgemäße Plakette dagegen nutzt das Farbsystem mit dem Interferenz-Farbkippeffekt als Sicherungsmerkmal gegen Fälschungen. Die Farbe verändert sich dabei in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel sowie vom Einfallswinkel und von der Art des einfallenden Lichts. Das Farbsystem kann für den vorgesehenen Verwendungszweck bei der erfindungsgemäßen Plakette so eingestellt werden, daß sich bestimmte Farbkippeffekte ergeben, die einen Echtheitsnachweis für die Plakette darstellen und der sie eindeutig von illegal nachgeahmten Plaketten unterscheidet.

Um den Farbkippeffekt optisch möglichst gut wahrnehmbar zu machen, ist bevorzugt vorgesehen, daß das Druckbild zumindest teilweise flächig angelegt ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, daß das Druckbild eine farbige Hintergrundfläche bildet, die die gesamte oder den größten Teil der Fläche der Plakette einnimmt, und daß weitere Teile der Bedruckung sichtseitig über dem Druckbild liegen. Die weiteren Teile der Bedruckung sind dabei zweckmäßig in einer kontrastierenden Farbe hergestellt, so daß z. B. Ziffern oder Buchstaben jederzeit mit dem Auge ablesbar sind.

Zur weiteren Erhöhung der Fälschungssicherheit kann das Druckbild mit zwei oder mehr Farbsystemen mit voneinander verschiedenen Farbkippeffekten hergestellt sein.

Die Untergrundlackschicht ist bevorzugt aus einem farbigen Lack gebildet, da hierdurch ein besonders starker, gut wahrnehmbarer Farbkippeffekt erzielt wird. Falls eine Trägerschicht in der Plakette verwendet wird, die selbst schon farbig ist, kann die Untergrundlackschicht auch aus einem transparenten Lack gebildet sein.

Die Überzugslackschicht ist bevorzugt aus einem Klarlack oder aus einem transparenten farbigen Lack, der dann vorzugsweise eine relativ geringe Farbdichte aufweist, gebildet, um die Wahrnehmung des Farbkippeffekts nicht zu beeinträchtigen und gleichzeitig einen Schutz der Kippeffekt-Farbschicht gegen äußere Einflüsse, insbesondere mechanische und klimatische Einflüsse, zu erreichen.

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Fälschungssicherheit der erfindungsgemäßen Plakette besteht darin, daß die Kippeffekt-Farbschicht aus einem Gemisch aus zwei oder mehr unterschiedlichen Ausgangsfarben besteht. Die Mischung der zwei oder mehr Ausgangsfarben kann der Hersteller der Plakette nach nur ihm bekannten Kriterien vornehmen oder variieren, so daß eine spätere eindeutige Feststellung möglich ist, ob eine Plakette ein Original oder eine Nachahmung ist.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß das Druckbild in zwei oder mehr Teil-Druckbilder aufgeteilt ist, die getrennt voneinander gedruckt sind. Auch diese Maßnahme erhöht die Fälschungssicherheit weiter. Außerdem kann so die Plakette in einer Art und Weise gestaltet werden, daß eine Zerstörung des Druckbildes der Plakette bei einem Abheben von ihrer Anbringungsfläche eintritt. Manipulationsversuche sind so leicht erkennbar zu machen und werden dadurch verhindert.

Zwecks Erzielung einer rationellen Fertigung bei hoher Produktqualität ist bevorzugt vorgesehen, daß zumindest das Druckbild im Siebdruck erzeugt ist.

Für eine rationelle Fertigung von Plaketten ist es weiterhin wichtig, daß kurze Fertigungszeiten erreicht werden. Hierzu kann dadurch beigetragen werden, daß zumindest die für das Druckbild eingesetzten Lacke oder Farben UV-härtend sind, da diese sehr kurze Trocknungszeiten aufweisen und eine hohe Langzeitstabilität erreichen.

Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Plakette sieht vor, daß diese neben der Trägerschicht und der Klebstoffschicht mindestens eine weitere Schicht umfaßt und daß die Bedruckung oder das Druckbild zwischen wenigstens zwei Schichten der Plakette eingeschlossen ist. Hierdurch wird ein besonders guter Schutz der Bedruckung oder des Druckbildes gegen äußere Einflüsse erreicht, was beispielsweise dann von besonderem Vorteil ist, wenn die Plakette am Kennzeichenschild eines Kraftfahrzeuges oder an einer andere, der Witterung ausgesetzten Anbringungsfläche angebracht ist.

Um außer der Nachahmung der Plakette auch deren unbefugte Übertragung an einen anderen Anbringungsort mit hoher Sicherheit auszuschließen, kann die Plakette so ausgeführt sein, daß sie nach einem Ablösen von ihrer Anbringungsfläche unmittelbar erkennbar und unumkehrbar mechanisch und/oder optisch verändert ist. Hierfür können an sich bekannte Maßnahmen eingesetzt werden, die in Verbindung mit dem Farbsystem mit Interferenz-Farbkippeffekt anwendbar sind.

Für Anwendungsfälle, in denen eine schnelle, nicht durch einen Menschen erfolgende Ablesung von Daten von der Plakette gewünscht ist, ist vorgesehen, daß die Plakette mit einer maschinell ablesbaren Kennzeichnung, vorzugsweise in Form eines Barcodes, versehen ist. Eine solche zusätzliche Kennzeichnung ist, insbesondere bei Ausführung als Barcode, leicht ablesbar und benötigt nur relativ wenig Platz auf der Plakette, ermöglicht aber gleichzeitig eine große Zahl von Codierungen, so daß in einem in jedem Fall ausreichenden Umfang Informationen in dem Barcode auf der Plakette untergebracht werden können. Außerdem sind Lesegeräte zum Ablesen und Decodieren eines Barcodes gängig und damit kostengünstig beschaffbar und einsetzbar. Die zusätzliche Kennzeichnung kann beispielsweise zu Kontroll- und Überprüfungszwecken herangezogen werden, indem die an einer Plakette abgelesene Kennzeichnung mit anderen, insbesondere an einer zentralen befugten Stelle hinterlegten Daten verglichen wird.

Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Plakette wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Plakette im Querschnitt in einer schematischen Darstellung.

Den tragenden Teil der Plakette 1 bildet eine Trägerschicht 10, die z. B. eine transparente Kunststofffolie sein kann. Auf die Oberseite der Trägerschicht 10 ist eine Bedruckung 11 aufgebracht, die sich aus verschiedenen Schichten oder Lagen zusammensetzt. Die von der Trägerschicht aus gesehen drei folgenden Schichten bilden ein Druckbild 11', das im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Plakette 1 vollflächig ausgeführt ist. Dieses Druckbild 11' ist durch aufeinanderfolgenden Auftrag von drei Lack- oder Farbschichten 20, 21, 22 erzeugt. Deren untere Schicht 20 ist eine Untergrundlackschicht 20, vorzugsweise aus einem farbigen Lack. Nach oben folgt darauf eine Kippeffekt-Farbschicht 21. Diese Farbschicht 21 besitzt einen Interferenz-Farbkippeffekt, was bedeutet, daß die vom Betrachter wahrgenommene Farbe der Farbschicht 21 je nach Betrachtungswinkel und je nach Einfallswinkel des Lichts ihren Farbton verändert. Nach oben folgt noch eine Überzugslackschicht 22, die durch einen Klarlack oder einen transparenten farbigen Lack gebildet ist. Auf die Oberseite des Druckbildes 11' sind die weiteren Teile der Bedruckung 11 aufgebracht, wobei diese üblicherweise aus einer Anordnung von graphischen Bestandteilen sowie Ziffern und Buchstaben bestehen.

An der Unterseite der Trägerschicht 10 ist eine Klebstoffschicht 12 vorgesehen, die zur Anbringung der Plakette 1 an einer Anbringungsfläche, z. B. ein Kraftfahrzeug-Kennzeichenschild, dient. Bis zur Anbringung der Plakette 1 ist die Klebstoffschicht 12 durch eine Abdeckung 13, z. B. ein Silikonpapier, abgedeckt, das unmittelbar vor dem Verkleben der Plakette 1 abgezogen wird.