Title:
Quick coupler for pipes comprises plug and socket components containing spring-biased valves which open automatically when the components are connected
Kind Code:
A1


Abstract:
The quick coupler for pipes comprises plug (2) and socket components containing spring-biased valves which open automatically when the components are connected. The valve body (11) carries a sealing ring (12) whose outer diameter in the closed position is greater than that of the bore (19) leading from the valve seat (22) to the position where the other component is fitted. The diameter of the section of the valve body which carries the sealing ring is such that it can move through the bore and the sealing ring is sufficiently flexible to allow it and the valve body to fit inside the component (2).



Inventors:
FUNK HANS GEORG ING GRAD (DE)
Application Number:
DE10013488A
Publication Date:
10/11/2001
Filing Date:
03/20/2000
Assignee:
JOHANNES SCHAEFER VORM. STETTINER SCHRAUBENWERKE GMBH & CO KG
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19724120A1N/A1998-12-10
DE2036217B2N/A1980-06-04



Claims:
1. Kupplung, insbesondere eine Schnellkupplung, zum Ver­binden von Medienleitungen mit zwei druckdicht mitein­ander verbindbaren Kupplungsteilen, wobei in einem der beiden Kupplungsteile eine beim Kupplungsvorgang auto­matisch öffnende Absperrvorrichtung angeordnet ist, die einen in Schließrichtung durch eine Feder belasteten Ventilkörper mit einem an eine Ventilsitzfläche des Kupplungsteils andrückbaren Dichtelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Dichtelements (12) des Ventilkolbens (11) in der Schließstellung größer ist als der Durchmesser der von der Ventilsitzfläche (22) zur Anschlußstelle des anderen Kupplungsteils führenden Bohrung (19), daß der Durchmesser des das Dichtelement (12) tragenden Abschnitts des Ventilkörpers (11) so groß bemessen ist, daß der Abschnitt durch die von der Ventilsitzfläche (22) zur Anschlußstelle des anderen Kupplungsteils führende Bohrung (19) hindurchsteckbar ist und daß das Dichtelement (12) so weit elastisch verformbar ist, daß es gemeinsam mit dem Ventilkörper (11) durch die Bohrung (19) in das Kupplungsteil (2) einsetzbar ist.

2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das dem anderen Kupplungsteil zugekehrte Anschlußende der Bohrung (45) ein Sperrelement (46) einsetzbar ist, an dem der Ventilkörper (11b) in der Schließstellung abgestützt ist.

3. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecköffnung der von der Ventilsitzfläche zum Anschlußende für das andere Kupp­lungsteil führenden Bohrung (19) eine konische Einführfase (23) hat.

4. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (19) mit der Ventil­sitzfläche (22) eine scharfe, rechtwinklige oder annä­hernd rechtwinklige Kante bildet.

5. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil (2) eine das Dichtelement (12) außen übergreifende Form aufweist.

6. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (11) aus einer an einem Ende durch einen Boden (14) verschlossenen Hülse besteht, die in der Bohrung (19) des Kupplungsteils (2) geführt ist und die eine die Hülsenwand radial durch­dringende Bohrung (17) aufweist, die in der Offenstel­lung des Ventilkörpers (11) beide Anschlußseiten des Kupplungsteils (2) miteinander verbindet.

7. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ventilkörper (11b) bela­stende Feder (13b) in einem die Hülse umgebenden Ring­raum (37) in der von der Ventilsitzfläche zum Anschluß des anderen Kupplungsteils führenden Bohrung angeordnet ist und der Ringraum (37) bei gekuppelten Kupplungstei­len (31, 32) durch einen geschlossenen Abschnitt der Hülse von dem durch die Hülsenbohrung führenden Strö­mungspfad getrennt ist.

8. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (11b) in der Schließstellung vollständig innerhalb der Bohrung des Kupplungsteils (32) angeordnet ist.

9. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungsteile (31, 32 bzw. 41, 42) mit einer beim Kupplungsvorgang automatisch öffnenden Absperrvorrichtung ausgerüstet sind, wobei ihre Ventilkörper (11a, 11b) sich beim Kupplungsvorgang aneinander abstützen und dadurch in ihre Offenstellung bewegt werden.

10. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungsteile (31, 32 bzw. 41, 42) beim Kupp­lungsvorgang miteinander in Dichteingriff treten und dadurch die Verbindung abdichten, bevor das Öffnen der Absperrvorrichtungen beginnt.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Kupplung, insbesondere eine Schnellkupplung, zum Verbinden von Medienleitungen mit zwei druckdicht miteinander verbindbaren Kupplungsteilen, wobei in einem der beiden Kupplungsteile eine beim Kupplungsvor­gang automatisch öffnende Absperrvorrichtung angeordnet ist, die einen in Schließrichtung durch eine Feder belaste­ten Ventilkörper mit einem an eine Ventilsitzfläche des Kupplungsteils andrückbaren Dichtelement aufweist. Kupplungen der angegebenen Art werden eingesetzt, um mit einem Medium gefüllte Leitungen ohne vorherige Entleerung trennen zu können oder um Medienleitungen und gegebenen­falls daran angeschlossene Aggregate mit einem Medium vor­füllen zu können, bevor sie miteinander gekuppelt werden. Bei einer aus DE 197 24 120 A1 bekannten Schnellkupplung der angegebenen Art weist das eine Kupplungsteil eine sich von außen nach innen in mehreren Stufen erweiternde Bohrung auf, in die der entsprechend gestufte Ventilkörper einge­setzt ist. Hierbei stützt sich der Ventilkörper in der Schließstellung mit seiner im Durchmesser größten Stufe entgegen der ihn belastenden Feder unmittelbar an einer Stufe in der Bohrung des Kupplungsteils ab. Das andere Kupplungsteil der Schnellkupplung weist als Ventilkörper eine Hülse auf, die mit der von einem in die Hülse eingrei­fenden Dorn gebildeten Ventilsitzfläche zusammenwirkt. Die Mantelfläche der Hülse ist ebenfalls mit einer Stufe verse­hen, mit der sich die Hülse in Schließrichtung an einer Stufe des Kupplungsteils abstützt. Bei dieser bekannten Schnellkupplung ist als nachteilig anzusehen, daß zur Mon­tage von Ventilkörper und Feder das Kupplungsteil entweder zweiteilig ausgeführt oder von der angeschlossenen Leitung getrennt sein muß. Es ist weiterhin aus DE 197 38 950 A1 eine Schlauchkupplung bekannt, bei der das mit einem Schlauch verbindbare Kupp­lungsteil eine Absperrvorrichtung aufweist, die beim Tren­nen der Kupplung durch das über den Schlauch zugeführte Druckmedium in die Sperrstellung bewegbar ist. Der Ventil­körper der Absperreinrichtung weist hierbei einen Dichtring auf, der sich in axialer Richtung an der Ventilsitzfläche des Kupplungsteils abstützt und zugleich den Ventilkörper gegen den Mediendruck festhält. Die Anbringung des Dicht­rings an dem Ventilkörper ist bei dieser Schlauchkupplung nur möglich, so lange das Kupplungsteil von dem Schlauch getrennt ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung der eingangs genannten Art derart zu gestalten, daß die Teile der Absperrvorrichtung in das Kupplungsteil von der Seite aus einbaubar sind, die mit dem anderen Kupplungsteil ver­bindbar ist. Weiterhin soll die Kupplung einfach und kostengünstig herstellbar sein. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Außendurchmesser des Dichtelements des Ventilkolbens in der Schließstellung größer ist als der Durchmesser der von der Ventilsitzfläche zur Anschlußstelle des anderen Kupplungs­teils führenden Bohrung, daß der Durchmesser des das Dichtelement tragenden Abschnitts des Ventilkörpers so groß bemessen ist, daß der Abschnitt durch die von der Ventil­sitzfläche zur Anschlußstelle des anderen Kupplungsteils führende Bohrung hindurchsteckbar ist und daß das Dichtele­ment so weit elastisch verformbar ist, daß es gemeinsam mit dem Ventilkörper durch die Bohrung in das Kupplungsteil einsetzbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Kupplung ist das Dichtelement so gestaltet und angeordnet, daß es einerseits ausreichend elastisch verformbar ist, um eine Engstelle, die kleiner ist als sein Durchmesser passieren zu können und daß es andererseits bei Abstützung an einer geeignet gestalteten Ventilsitzfläche eine ausreichende Formsteifigkeit hat, um die Kraft einer die Schließstellung herbeiführenden Feder und einen begrenzten Mediendruck an der Ventilsitzfläche abstützen zu können. Die erfindungsgemäße Gestaltung der Kupplung hat den Vor­teil, daß das Kupplungsteil einteilig ausgeführt werden kann und eine Montage der Absperreinrichtung auch dann mög­lich ist, wenn das Kupplungsteil ein gewinkeltes oder T-förmiges Anschlußende hat. Auch als Einschraubadapter oder Muffe kann das Kupplungsteil einteilig ausgeführt werden. Ebenso ist es möglich, das Kupplungsteil mittels entspre­chender Formbohrung als Teil eines Gerätegehäuses auszubil­den. Die Erfindung ermöglicht weiterhin die Montage der Teile der Absperrvorrichtung nach Fertigstellung der Lei­tungsverbindung, so daß auch Verbindungsverfahren wie Löten ohne die Gefahr einer Beschädigung der temperaturempfindli­chen Dichtungsteile angewendet werden können. Soll die Absperrvorrichtung auch hohen Drücken standhalten, so kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung in das dem anderen Kupplungsteil zugekehrte Anschlußende der Boh­rung ein Sperrelement einsetzbar sein, an dem der Ventilkörper in der Schließstellung abgestützt ist. Die Abstütz­funktion des Dichtelements kann hierbei entfallen. Das Dichtelement kann daher auch mit einer zylindrischen Ven­tilsitzfläche zusammenwirken. Als Sperrelement eignet sich beispielsweise ein Runddrahtsprengring, der in eine in die Bohrung eingestochene Nut eingreift und nach der Montage des Ventilkörpers eingesetzt wird. Das Zusammendrücken des Dichtelements bei der Montage kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß die Einsteck­öffnung der von der Ventilsitzfläche zum Anschlußende für das andere Kupplungsteil führenden Bohrung eine konische Einführfase hat. Das andere Ende der Bohrung bildet mit der Ventilsitzfläche vorzugsweise eine scharfe, rechtwinklige oder annähernd rechtwinklige Kante, durch die das Dichtele­ment an einer radial kontrahierenden Verformung gehindert wird. Eine radial expandierende Verformung des Dichtele­ments kann durch eine das Dichtelement außen übergreifende Form des Kupplungsteils erreicht werden. Nur durch Zerstö­rung des Dichtelements kann daher der Ventilkörper in Schließrichtung aus dem Kupplungsteil herausgedrückt wer­den. Der Ventilkörper kann erfindungsgemäß aus einer an einem Ende durch einen Boden verschlossenen Hülse bestehen, die in der Bohrung des Kupplungsteils geführt ist und die eine die Hülsenwand radial durchdringende Bohrung aufweist, die in der Offenstellung des Ventilkörpers beide Anschlußseiten des Kupplungsteils miteinander verbindet. Diese Gestaltung des Ventilkörpers ist einfach herstellbar und erlaubt einen großen Durchgangsquerschnitt und eine klemmfreie Führung des Ventilkörpers. Vorteilhaft ist hierbei weiterhin, daß die den Ventilkörper belastende Feder in einem die Hülse umgebenden Ringraum in der von der Ventilsitzfläche zum Anschluß des anderen Kupplungsteils führenden Bohrung ange­ordnet sein kann. Bei gekuppelten Kupplungsteilen ist der Ringraum durch einen geschlossenen Abschnitt der Hülse von dem durch die Hülsenbohrung führenden Strömungspfad getrennt. Die Feder befindet sich dadurch außerhalb des Strömungspfades. Sie beeinträchtigt daher den Strömungswi­derstand nicht und kann bei einem Defekt nicht in das ange­schlossene Leitungssystem gelangen. Um zu vermeiden, daß bei getrennter Kupplung die dann geschlossene Absperrvorrichtung in dem einen Kupplungsteil durch einen Stoß von außen nicht versehentlich geöffnet wird, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der Ventilkörper in der Schließstellung vollständig innerhalb der Bohrung des Kupplungsteils angeordnet. Erfindungsgemäß können auch beide Kupplungsteile einer Kupplung oder Schnellkupplung mit einer beim Kupplungsvor­gang automatisch öffnenden Absperrvorrichtung ausgerüstet sein. Hierbei können selbstverständlich die Absperrvorrich­tungen in beiden Kupplungsteilen erfindungsgemäß ausgestal­tet sein, wobei ihre Ventilkörper sich beim Kupplungsvor­gang aneinander abstützen und dadurch in ihre Offenstellung bewegt werden. Weiterhin können beide Kupplungsteile so gestaltet sein, daß sie beim Kupplungsvorgang miteinander in Dichteingriff treten und dadurch die Verbindung abdich­ten, bevor das Öffnen der Absperrvorrichtungen beginnt. Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei­spielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen Fig. 1 ein als Kupplungsmuffe ausgebildetes Kupplungs­teil und Fig. 2 ein als Kupplungszapfen ausgebildetes Kupplungs­teil einer Fig. 3 erfindungsgemäßen Schnellkupplung mit einseitig angeordneter Absperrvorrichtung, Fig. 4 eine erfindungsgemäße Schnellkupplung mit zwei­seitig angeordneter Absperrvorrichtung und Fig. 5 eine erfindungsgemäße Schnellkupplung mit zwei­seitig angeordneter, hochdruckfester Absperrvor­richtung. Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Schnellkupplung besteht aus einem als Kupplungsmuffe dienenden Kupplungs­teil 1, einem als Kupplungsstecker dienenden Kupplungs­teil 2 und einer geschlitzten, aufweitbaren Kupplungs­hülse 3, die nach dem Kupplungsvorgang die Kupplungsteile 1, 2 formschlüssig miteinander verbindet. Eine von einem Gummiring 4 gebildete Axialfeder hält die formschlüssige Verbindung zwischen den Kupplungsteilen 1, 2 und der Kupplungshülse 3 in axialer Richtung spielfrei. In DE 37 39 626 C2 ist eine Schnellkupplung dieser Bauart beschrieben. Das Kupplungsteil 1 ist mit einem Gewindestutzen 5 in ein Anschlußbauteil einschraubbar und weist eine durchgehende Stufenbohrung 6 mit einer Stufenfläche 7 auf. Der im Durchmesser größere Abschnitt der Stufenbohrung 6 dient zur Aufnahme eines zylindrischen Steckzapfens 8 des Kupp­lungsteils 2. Ein in der Mantelfläche des Steckzapfens 8 angeordneter Dichtring 9 dichtet die Kupplungsverbindung ab. An dem Kupplungsteil 2 ist durch eine Lötverbindung eine Rohrleitung 10 angeschlossen. Das Kupplungsteil 2 enthält eine Absperrvorrichtung, die einen Ventilkörper 11 mit einem Dichtring 12 und eine den Ventilkörper 11 in Schließrichtung belastende Feder 13 aufweist. Der Ventilkörper 11 besteht aus einer zylindrischen Hülse, die an einem Ende durch einen Boden 14 ver­schlossen ist. Im Bereich des Bodens 14 befindet sich in der Mantelfläche 15 des Ventilkörpers 11 eine den Dicht­ring 12 aufnehmende Nut 16. Die Nut 16 hat parallele, sich radial erstreckende Seitenwände und ist so groß bemessen, daß sie das Materialvolumen des Dichtrings 12 aufnehmen kann. Der Dichtring 12 hat die Form eines Torus und liegt an der Bodenfläche der Nut 16 gleichmäßig an. Der Ringquerschnitt des Dichtrings 12 hat einen Durchmes­ser von solcher Größe, daß der Dichtring 12 etwa mit der Hälfte seines Querschnitts aus der Nut 16 nach außen her­vorsteht. Unmittelbar angrenzend an den Boden 14 weist der Ventilkörper 11 vier die Hülsenwand radial durchdrin­gende Bohrungen 17 auf. An seinem den Boden 14 entgegen­gesetzten Ende trägt der Ventilkörper 11 einen Ringbund 18, der einen größeren Durchmesser hat als die Mantelflä­che 15 hat. Der Ventilkörper 11 ist mit seiner Mantelflä­che 15 in dem dem Kupplungsteil 1 benachbarten Abschnitt 20 einer das Kupplungsteil 2 durchdringenden Bohrung geführt. Nach innen schließt sich an den Abschnitt 20 der Bohrung 19 ein in seinem Durchmesser erweiterter Abschnitt 21 an, durch den eine Ventilsitzfläche 22 gebildet ist, die in einer zur Kupplungsachse senkrechten Ebene liegt und mit dem Abschnitt 20 eine scharfe Kante bildet. Das äußere Ende des Abschnitts 20 ist mit einer Fase 23 versehen. Die Feder 13, der Ventilkörper 11 und der Dichtring 12 werden von der an das Kupplungsteil 1 anzuschließenden Seite in das Kupplungsteil 2 eingesetzt. Hierbei wird der auf dem Ventilkörper 11 angeordnete Dichtring 12 durch die Fase 23 soweit zusammengedrückt, daß er durch den Abschnitt 20 der Bohrung 19 hindurchsteckbar ist. Sobald der Dichtring 12 in den Abschnitt 21 der Bohrung 19 gelangt, nimmt er seine ursprüngliche Formgestalt wieder an und hält dadurch, wie in Fig. 2 gezeigt, den Ventilkörper 11 gegen die Kraft der Feder 13 an der Ventilsitz­fläche 22 fest, wobei er den Ventilkörper 11 an der Ven­tilsitzfläche abdichtet. Die Bohrung 19 wird hierdurch verschlossen, so daß in der Rohrleitung 10 befindliches Medium an dem Kupplungsteil 2 nicht austreten kann. Wer­den die Kupplungsteile 1, 2, wie in Fig. 3 gezeigt, mit­einander verbunden, so wird durch den Kontakt des Ventil­körpers 11 mit der Stufenfläche 7 der Ventilkörper 11 gegen die Kraft der Feder 13 soweit in das Kupplungsteil 2 hineingedrückt, daß die Bohrungen 17 sich innerhalb des Abschnitts 21 der Bohrung 19 befinden und dadurch einen freien Durchgang durch beide Kupplungsteile 1, 2 ermögli­chen. Bei der in Fig. 4 gezeigten Schnellkupplung 30 sind das Kupplungsteil 31 und das Kupplungsteil 32 durch eine aus Runddrahtringen 33, 34 gebildete Verriegelungseinrichtung formschlüssig miteinander gekuppelt, die mit Hilfe einer Entriegelungshülse 35 entriegelt werden kann. Eine solche Verriegelungseinrichtung ist aus DE 197 28 137 C1 bekannt. Beide Kupplungsteile 31, 32 der Schnellkupplung 30 enthalten eine Absperrvorrichtung der bereits zuvor beschriebenen Art mit einem Ventilkörper 11a, 11b, der einen Dichtring 12a, 12b trägt, und mit einer Feder 13a, 13b, die den Ventilkörper 11a, 11b in eine Schließstel­lung bewegt. Die beiden Ventilfedern 13a, 13b sind bei der Schnellkupplung 30 jeweils in einem dem anderen Kupp­lungsteil zugekehrten und den Ventilkörper 11a, 11b umge­benden Ringraum 36, 37 angeordnet und mit einem Ende an dem Kupplungsteil 31 bzw. 32 und mit dem anderen Ende an dem Ringbund 18a, 18b des entsprechenden Ventilkörpers 11a, 11b abgestützt. Hierdurch sind bei dem in Fig. 4 gezeigten Kupplungszustand die Federn 13a, 13b durch die geschlossenen Hülsenabschnitte der Ventilkörper 11a, 11b von dem durch die Hülsenbohrungen der Ventilkörper 11a, 11b verlaufenden Strömungspfad getrennt. Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist durch die Anordnung eines Dichtrings 38 auch dafür gesorgt, daß die Kupplungsverbindung bereits abgedichtet ist, bevor die beiden Ventilkörper 11a, 11b mit ihren Ringbunden 18a, 18b in Kontakt kommen und dadurch in ihre Offenstellung bewegt werden können. Weiterhin sorgt die axiale Länge des vorderen, die Feder 13b umgebenden Abschnitts 39 des Kupplungsteils 32 dafür, daß bei geöff­neter Kupplung der dann in seiner Schließstellung befind­liche Ventilkörper 11b nicht aus dem Kupplungsteil 32 herausragt. Hierdurch wird ein versehentliches Aufstoßen des Ventilkörpers 11b vermieden. Bei dem Ventilkörper 11a ist dies aufgrund der Länge des Kupplungsteils 31 eben­falls nicht möglich. Die in Fig. 5 gezeigte Schnellkupplung 40 weist die gleiche Verriegelungseinrichtung wie die Schnellkupplung 30 auf. Beide Kupplungsteile 41, 42 enthalten eine Absperrvorrichtung der vorstehend beschriebenen Bauweise. Um Hochdruckfestigkeit der Absperrvorrichtungen zu errei­chen, sind hierbei jedoch feste Anschläge vorgesehen, durch die die Ventilkörper 11a, 11b in der Schließstel­lung an dem jeweiligen Kupplungsteil 41 bzw. 42 abge­stützt sind. Bei dem als Einschraubmuffe ausgebildeten Kupplungsteil 41 besteht der feste Anschlag aus einem Runddrahtsprengring 43, der auf der der Ventilsitzfläche 44 im Kupplungsteil 41 abgekehrten Seite des Dichtrings 12a in einer Ringnut im Ventilkörper 11a angeordnet ist. In der Schließstellung des Ventilkörpers 11a legt sich der Runddrahtsprengring 43 an den radial äußeren Rand der konischen Ventilsitzfläche 44 an und hält dadurch den Ventilkörper 11a auch gegen hohe Drücke sicher fest. Die Montage des Sprengrings 43 erfolgt hierbei vor dem Ein­schrauben des Kupplungsteils 41 in das anzuschließende Bauteil. Bei dem Kupplungsteil 42 besteht der feste Anschlag aus einem in das dem Kupplungsteil 41 benachbarte Ende der das Kupplungsteil 42 durchdringenden Bohrung 45 eingesetzten Runddrahtsprengring 46, an dem sich der Ven­tilkörper 11b in der Schließstellung abstützt. Durch diese Anordnung des Runddrahtsprengrings 46 bleibt die Möglichkeit der Montage der Bauteile der Absperrvorrich­tung von der dem anderen Kupplungsbauteil zugekehrten Seite aus uneingeschränkt erhalten. Soll dies auch bei dem Kupplungsteil 41 möglich sein, so kann bei diesem anstelle der Anordnung des Runddrahtsprengrings 43 auf dem Ventilkörper 11a zur Bildung eines festen Anschlags auch ein Runddrahtsprengring in der Bohrung 47 angeordnet sein, an welchem sich der Ventilkörper 11a mit dem Kragen 48 in der Schließstellung abstützt. Die Schnellkupplung 40 ist für einen Durchfluß in Rich­tung des Pfeils 49 bestimmt. Die die Ventilkörper 11a, 11b in Schließrichtung beaufschlagenden Federn 50, 51 sind daher so ausgelegt, daß die Kraft der Feder 50 bei dem in Fig. 5 gezeigten Kupplungszustand größer ist als die Kraft der Feder 51. Der Ventilkörper 11a liegt daher mit seinem Kragen 48 mit Vorspannung an dem Kupplungsteil 42 an, so daß die beiden aneinander abgestützten Ventil­körper 11a, 11b durch Strömungskräfte nicht in eine schwingende Bewegung gebracht werden können.