Title:
Verbindungsvorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:
A connecting device (20) for connecting a connection hose or connection pipe comprises a tubular connecting branch (2), an operating sleeve (28) and a support sleeve (38). The receiving device to which the connecting device (20) can be connected comprises at least one locking element which can be operated by means of at least one operating element mounted on the receiving device. The connecting branch (2) can be connected to the connection hose or the connection pipe and has a locking projection (20) or locking groove which can engage with the locking element of the receiving device. The operating sleeve (28) is used for operating the operating element of the receiving device. The support sleeve (38) is supported on the receiving device and is axially displaceable in relation to the operating sleeve (28) with the prestress of a first spring (44).



Inventors:
ZELENY FRANCO (DE)
RAFF THOMAS (DE)
Application Number:
DE10004970A
Publication Date:
08/09/2001
Filing Date:
02/04/2000
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH
International Classes:



Claims:
1. Verbindungsvorrichtung (20) zur Verbindung eines Anschlußschlauchs oder Anschlußrohrs mit einer Aufnahmeeinrichtung (1), wobei die Aufnahmeeinrichtung (1) zumindest ein Rastelement (11) aufweist, das mittels zumindest eines außenseitig an der Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Betätigungselements (13) betätigbar ist, mit einem rohrförmigen Anschlußstutzen (2), der mit dem Anschlußschlauch oder Anschlußrohr verbindbar ist und der eine Rastnase (10) oder Rastnut aufweist, die mit dem Rastelement (11) der Aufnahmeeinrichtung (1) in Eingriff gebracht werden kann, gekennzeichnet durch eine Betätigungshülse (28) zur Betätigung des Betätigungselements (13) der Aufnahmeeinrichtung (1), und eine Stützhülse (38), die sich an der Aufnahmeeinrichtung (1) abstützt und gegenüber der Betätigungshülse (28) unter Vorspannung einer ersten Feder (44) axial verschiebbar ist.

2. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von außen ergreifbare Schiebehülse (22) vorgesehen ist, die an dem Anschlußstutzen (2) angreift.

3. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (2), die Stützhülse (38), die Betätigungshülse (28) und die Schiebehülse (22) koaxial zueinander angeordnet sind.

4. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebehülse (22) zumindest teilweise die Betätigungshülse (28) umgibt, die Betätigungshülse (28) zumindest teilweise die Stützhülse (38) umgibt und die Stützhülse (38) zumindest teilweise den Anschlußstutzen (2) umgibt.

5. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schiebehülse (22) ein Deckelelement (23) verbunden ist, das von dem Anschlußstutzen (2) durchdrungen ist.

6. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stufe (34) des Anschlußstutzens (2) an dem Deckelelement (23) anstößt, so daß die axiale Verschiebbarkeit des Anschlußstutzens (2) gegenüber der Schiebehülse (22) einseitig begrenzt ist.

7. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshülse (28) gegenüber der Schiebehülse (22) unter Vorspannung einer zweiten Feder (46) axial verschiebbar ist.

8. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feder (46) zwischen dem Deckelelement (23) und einer dem Anschlußschlauch bzw. Anschlußrohr zugewandten Stirnfläche (45) der Betätigungshülse (28) angeordnet ist.

9. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiebehülse (22) zumindest ein Rastbolzen (26) vorgesehen ist, der radial so verschiebbar ist, daß er mit einer an dem Anschlußstutzen (2) vorgesehenen Stufe (55) in Eingriff gebracht werden kann.

10. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastbolzen (26) gegen eine dritte Feder (52) verschiebbar ist, wobei der Rastbolzen (26) in einer ungedrückten Grundstellung die axiale Bewegung zwischen dem Anschlußstutzen (2) und der Schiebehülse (22) freigibt und in eine gedrückten Betätigungstellung den Anschlußstutzen (2) bei einer von der Aufnahmeeinrichtung (1) wegführenden Bewegung der Schiebehülse (22) mitführt.

11. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (38) von der ersten Feder (44) gegen einen Anschlag an der Betätigungshülse (28) gedrückt wird.

12. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag durch einen in die Betätigungshülse (28) eingesetzten Ring (30) gebildet ist.

Description:
Stand der Technik Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zur Verbindung eines Anschlußschlauchs oder Anschlußrohrs mit einer geeigneten Aufnahmeeinrichtung, die die Verbindungsvorrichtung aufnimmt. Dabei weist diese Aufnahmeeinrichtung zumindest ein Rastelement auf, das mittels zumindest eines an der Aufnahmeeinrichtung angebrachten Betätigungselements betätigbar ist. Eine solche Aufnahmeeinrichtung ist aus der EP 0 756 125 A1 bekannt. Die aus dieser Druckschrift hervorgehende Rohrverbindung umfaßt eine Aufnahmeeinrichtung, in welche ein Anschlußstutzen einführbar ist. Der Anschlußstutzen hat eine Rastnase, welche von mehreren Rastelementen der Aufnahmeeinrichtung hintergriffen wird. Die Rastelemente sind bei einem in Fig. 10 dieser Druckschrift dargestellten Ausführungsbeispiel hebelförmig ausgebildet und mittels außenseitig an der Aufnahmeeinrichtung vorgesehener Betätigungselemente so betätigbar, daß sie die Rastnase des in die Aufnahmeeinrichtung eingeführten Anschlußstutzens bei Bedarf wieder freigeben. Von der mit der Aufnahmeeinrichtung zusammenwirkenden Verbindungsvorrichtung ist in der EP 0 756 125 A1 lediglich der Anschlußstutzen dargestellt, der mit einem Anschlußschlauch oder einem Anschlußrohr verbindbar sein kann. Maßnahmen zu einer automatischen Betätigung der Betätigungselemente der Aufnahmeeinrichtung sind bei der lediglich aus dem Anschlußstutzen bestehenden Verbindungsvorrichtung nicht vorgesehen. Der Anschlußstutzen ist zwar in einfacher Weise in die Aufnahmeeinrichtung einführbar und wird in der eingeführten Position von zwei Dichtringen abgedichtet. Ferner ist die Verrastung des Rastelements der Aufnahmeeinrichtung mit der Rastnase des Anschlußstutzens sichergestellt, so daß der Anschlußstutzen nicht unbeabsichtigt aus der Aufnahmeeinrichtung herausgezogen werden kann. In der Praxis besteht jedoch das Bedürfnis, den Anschlußstutzen der Verbindungsvorrichtung schnell und sicher mit der Aufnahmeeinrichtung zu verbinden und bei einer insgesamt einfachen Handhabung wieder von dieser zu lösen. Insbesondere wenn die aus der EP 0 756 125 A1 bekannte Aufnahmeeinrichtung bei einer Brennstoffverteilerleitung an einer Brennkraftmaschine zum Einsatz kommt, besteht das Bedürfnis, einen Brennstoffschlauch mit der den Füllstutzen der Brennstoffverteilerleitung darstellenden Aufnahmeeinrichtung für einen Probelauf der Brennkraftmaschine schnell und einfach in der Handhabung zu verbinden und ohne Handhabungsprobleme wieder von dieser zu entfernen. Besteht die mit der Aufnahmeeinrichtung zusammenwirkende Verbindungsvorrichtung nur aus einem einfachen, rohrförmigen Anschlußstutzen, so ist es schon schwierig, die für die Einführung des Anschlußstutzens in die Aufnahmeeinrichtung erforderliche axiale Kraft aufzubringen. Das Entfernen des Anschlußstutzens aus der Aufnahmeeinrichtung gestaltet sich umständlich, da der Anschlußstutzen aus der Aufnahmeeinrichtung herausgezogen werden muß und gleichzeitig die radial außenseitig angeordneten Betätigungselemente an der Aufnahmeeinrichtung zum Lösen der Rastverbindung betätigt werden müssen.Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß das die Rastnase des Anschlußstutzens hintergreifende Rastelement der Aufnahmeeinrichtung beim Ankoppeln der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung an die Aufnahmeeinrichtung von der Betätigungshülse automatisch betätigt wird. Dieser Betätigungsvorgang wird durch die Stützhülse unterstützt, die sich an der Aufnahmeeinrichtung abstützt. Durch die automatische Betätigung des Rastelements der Aufnahmeeinrichtung wird die Handhabbarkeit erheblich verbessert, da die Bedienperson den Anschlußstutzen lediglich in die Öffnung der Aufnahmeeinrichtung einführen und anschließend die gesamte Verbindungsvorrichtung in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung schieben muß, wodurch die Betätigung des Rastelements der Aufnahmeeinrichtung und somit das Verrasten des Anschlußstutzes in der Aufnahmeeinrichtung selbsttätig ausgelöst wird. Die Montage der Verbindungsvorrichtung kann an der Aufnahmeeinrichtung deshalb mit einem einfachen Handgriff erfolgen. Die Stützhülse stellt in Verbindung mit der ersten Feder sicher, daß nach dem Verrasten des Anschlußstutzens in der Aufnahmeeinrichtung die Betätigungshülse von dem Betätigungselement der Aufnahmeeinrichtung durch axiales Verschieben der Betätigungshülse entfernt wird und deshalb das Rastelement der Aufnahmeeinrichtung arretiert bleibt. Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Verbindungsvorrichtung möglich. Vorteilhaft ist eine von außen durch die Bedienperson ergreifbare Schiebehülse vorgesehen, die vorzugsweise über ein an der Schiebehülse befestigtes Deckelelement an einer Stufe des Anschlußstutzens angreift und eine axiale Verschiebung des Anschlußstutzens in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung erlaubt. Der Anschlußstutzen, die Stützhülse, die Betätigungshülse und die Schiebehülse sind vorzugsweise koaxial zueinander angeordnet, wobei die Schiebehülse die Betätigungshülse, die Betätigungshülse die Stützhülse und die Stützhülse den Anschlußstutzen umgibt. Die Betätigungshülse ist vorzugsweise gegenüber der Schiebehülse unter Vorspannung einer zweiten Feder axial verschiebbar. Über diese zweite Feder wird die Betätigungshülse beim Einführen des Anschlußstutzens in die Aufnahmeeinrichtung in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung gedrückt, so daß die Betätigungshülse die Betätigungselemente und somit die Rastelemente der Aufnahmeeinrichtung betätigt. Wird danach die Schiebehülse von der Bedienperson losgelassen, so entspannt sich die zweite Feder und übt keine Kraft mehr auf die Betätigungshülse aus. Die zwischen der Stützhülse und der Betätigungshülse eingespannte erste Feder hingegen drückt die Betätigungshülse von der Aufnahmeeinrichtung weg, so daß die Betätigungshülse das Betätigungselement der Aufnahmeeinrichtung freigibt und somit das Rastelement der Aufnahmeeinrichtung so lange arretiert bleibt, bis die Bedienperson die Schiebehülse zum Lösen der Verbindungsvorrichtung von der Aufnahmeeinrichtung wieder in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung verschiebt. Die zweite Feder kann zwischen dem Deckelement und einer Stirnfläche der Betätigungshülse angeordnet sein. Entsprechend einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist an der Schiebehülse ein Rastbolzen vorgesehen, der radial so verschiebbar ist, daß er mit einer an dem Anschlußstutzen vorgesehenen Stufe in Eingriff gebracht werden kann. Der Rastbolzen ist dabei vorzugsweise gegen eine dritte Feder so verschiebbar, daß der Rastbolzen in einer ungedrückten Grundstellung die axiale Bewegung zwischen dem Anschlußstutzen und der Schiebehülse freigibt und in einer gedrückten Betätigungsstellung den Anschlußstutzen bei einer von der Aufnahmeeinrichtung wegführenden Bewegung der Schiebehülse mitführt.Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Anschlußstutzen der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung, der in eine geeignete, geschnitten dargestellte Aufnahmeeinrichtung eingeführt ist, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung, Fig. 3 die Frontansicht des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig. 5 den Ausschnitt V in Fig. 4.Beschreibung des Ausführungsbeispiels Bevor anhand der Fig. 2 bis 5 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung im einzelnen beschrieben wird, wird nachfolgend anhand von Fig. 1 zum besseren Verständnis der Erfindung zunächst eine Aufnahmeeinrichtung 1 beschrieben, welche mit der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung zusammenwirkt. Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer für das Zusammenwirken mit der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung geeigneten Aufnahmeeinrichtung 1, wobei ein Anschlußstutzen 2 der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung in die Aufnahmeeinrichtung 1 eingeführt ist. Der Anschlußstutzen 2 ist rohrförmig ausgebildet, wobei in Fig. 1 nur das in die Aufnahmeeinrichtung 1 einführbare Ende des Anschlußstutzens 2 dargestellt ist. Die Aufnahmeeinrichtung 1 weist eine gestufte Aufnahmeausnehmung 3 auf, die in einen Strömungskanal 4 eines abgewinkelten Abschnitts 5 übergeht. Während die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung 1 mit einem ersten Schenkel 6 der Aufnahmeeinrichtung 1 verbunden ist, ist die Aufnahmeeinrichtung 1 ihrerseits an einem zweiten Schenkel 7 beispielsweise mit einer Brennstoffverteilerleitung verbindbar, welche der Versorgung von Brennstoffeinspritzventilen mit Brennstoff dient. Zur Abdichtung gegenüber der Brennstoffverteilerleitung sind an dem Schenkel 7 zwei beispielsweise als O-Ringe ausgebildete Dichtelemente 8a und 8b vorgesehen. Die Arretierung an der Brennstoffverteilerleitung erfolgt durch eine Rastfeder 9. Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung dient insbesondere dazu, bei einem Probelauf der Brennkraftmaschine, beispielsweise unmittelbar nach dem Abschluß der Fertigung der Brennkraftmaschine, eine einfach handhabbare Verbindung eines mit dem Anschlußstutzen 2 verbindbaren Anschlußschlauches, welcher der Brennstoffzufuhr dient, mit der Aufnahmeeinrichtung 1 zu ermöglichen. Dabei soll die Montage und Demontage der Verbindungsvorrichtung an bzw. von der Aufnahmeeinrichtung 1 mit einem einzigen Handgriff erfolgen können. Der Anschlußstutzen 2 hat eine Rastnase 10 in Form eines wulstartigen Abschnitts mit erweitertem Durchmesser. Die Rastnase 10 wird in dem in Fig. 1 dargestellten eingesetzten Zustand von mehreren umfänglich verteilt angeordneten Rastelementen 11 der Aufnahmeeinrichtung 1 hintergriffen. Die Rastelemente 11 sind hebelförmig ausgebildet und an zugehörigen Lagerelementen 12 gelagert. Ebenfalls umfänglich verteilt angeordnete Betätigungselemente 13 ragen radial aus dem Gehäuse 14 der Aufnahmeeinrichtung 1 heraus. Wenn auf die Betätigungselemente 13 eine radial nach innen gerichtete Betätigungskraft ausgeübt wird, so werden die Rastelemente 11 so verkippt, daß deren Endabschnitte 15 von dem Anschlußstutzen 2 abheben, so daß die Rastnase 10 an den Rastelementen 11 entweder zum Einführen des Anschlußstutzens 2 oder zum Herausziehen des Anschlußstutzens 2 vorbeigeführt werden kann. Zur Abdichtung des Anschlußstutzens 2 gegenüber dem Gehäuse 14 der Aufnahmeeinrichtung 1 sind zwei beispielsweise als O-Ringe ausgebildete Dichtelemente 16a und 16b vorgesehen, die durch einen Distanzring 17 voneinander getrennt sind. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 20. Das in Fig. 2 untere Ende 21 der Verbindungsvorrichtung 20 dient zur Verbindung mit der in Fig. 2 nicht dargestellten Aufnahmeeinrichtung 1. Erkennbar ist eine Schiebehülse 22, welche beispielsweise durch eine Schraubverbindung mit einem Deckelelement 23 verbunden ist. Das Deckelelement 23 weist eine Ausnehmung auf, aus welcher ein der Aufnahmevorrichtung 1 abgewandter Abschnitt 24 des Anschlußstutzens 2 herausragt. An einem Verbindungsabschnitt 25 kann der Anschlußstutzen 2 mit einem Anschlußschlauch verbunden werden, der insbesondere der Brennstoffzufuhr dient. Die Schiebehülse 22 kann eine geriffelte oder in anderer Weise angerauhte Oberfläche aufweisen, so daß die Oberfläche der Schiebehülse 22 durch die Bedienperson bequem ergriffen werden kann. Aus der Schiebehülse 22 ragt ein Rastbolzen 26 heraus, auf dessen Funktion weiter unten noch genauer eingegangen wird. Aus dem der Aufnahmeeinrichtung 1 zugewandten Ende 27 der Schiebehülse 22 ragt eine Betätigungshülse 28 heraus. Fig. 3 zeigt das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer Frontansicht. In sämtlichen Figuren der Zeichnung sind für jeweils gleiche Elemente übereinstimmende Bezugszeichen verwendet, um die Zuordnung zu erleichtern. Auf eine wiederholende Beschreibung wird insoweit verzichtet. Wie aus Fig. 3 erkennbar, hat die Betätigungshülse 28 einen Schlitz 29, durch welchen der Bolzen 26 hindurch ragt. Erkennbar ist ferner ein in die Betätigungshülse 28 eingesetzter Ring 30, auf dessen Funktion weiter unten noch eingegangen wird. Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3. Wie aus Fig. 4 erkennbar, ist das Deckelelement 23 topfförmig ausgebildet und an einem Gewinde 31 mit der Schiebehülse 22 im Ausführungsbeispiel verschraubt. Grundsätzlich können die Schiebehülse 22 und das Deckelelement 23 auch einstückig ausgebildet sein oder z. B. miteinander verschweißt sein. An einem inneren, dornartigen Fortsatz 32 weist das Deckelelement 23 eine Stirnfläche 33 auf, welche an einer Stufe 34 des Anschlußstutzens 2 angreift, so daß die axiale freie Beweglichkeit des Anschlußstutzens 2 in Bezug auf die Schiebehülse 22 einseitig in einer von der Aufnahmeeinrichtung 1 wegführenden Richtung begrenzt ist. Der Anschlußstutzen 2 weist an einem in die Aufnahmeeinrichtung 1 einführbaren Abschnitt 35 die bereits beschriebene Rastnase 10 auf. Die Schiebehülse 22 umgibt zumindest teilweise die Betätigungshülse 28‰Þ ‰¡10662DEA110004970 DE010710 , deren Außenfläche 36 an der Innenfläche 37 der Schiebehülse 22 geführt ist. Die Betätigungshülse 28 umgibt ihrerseits eine Stützhülse 38, die im Bereich des Schlitzes 29 der Betätigungshülse 28 ebenfalls einen Schlitz 39 aufweist. Die Stützhülse 38 umgibt teilweise den Anschlußstutzen 2. Der rohrförmig ausgebildete Anschlußstutzen 2, die Stützhülse 38, die Betätigungshülse 28 und die Schiebehülse 22 sind bezüglich einer Mittelachse 40 koaxial zueinander angeordnet. Die axiale Beweglichkeit der Stützhülse 38 in Richtung auf das der Aufnahmeeinrichtung 1 zugewandte Ende 21 ist durch den in die Betätigungshülse 28 eingesetzten Ring 30 begrenzt, an welchem eine radiale Erweiterung 41 der Stützhülse 28 anschlägt. Zwischen einer der Aufnahmeeinrichtung 1 abgewandten Stirnfläche 42 der Stützhülse 28 und einem an dem der Aufnahmeeinrichtung 1 abgewandtem Ende an der Betätigungshülse 28 angeformten Kragen 43 ist eine erste Feder 44 eingespannt, die bei einer axialen Verschiebung der Stützhülse 38 gegenüber der Betätigungshülse 28 vorgespannt wird. Dagegen ist zwischen einer der Aufnahmeeinrichtung 1 abgewandten Stirnfläche 45 der Betätigungshülse 28 und dem Deckelelement 23 eine zweite Feder 46 eingespannt, die bei einer axialen Verschiebung der Betätigungshülse 28 gegenüber der Schiebehülse 22 vorgespannt wird. Die Federkonstante der zweiten Feder 46 ist größer bemessen, als die Federkonstante der ersten Feder 44. Die Betätigungshülse 28 hat an dem der Aufnahmeeinrichtung 1 zugewandten Ende 21 einen konischen Abschnitt 47. Fig. 5 zeigt den Ausschnitt V in Fig. 4 in einer vergrößerten Darstellung, wobei insbesondere der Bereich um den Rastbolzen 26 besser erkennbar ist. Der Rastbolzen 26 ist in ein Bolzengehäuse 50 eingesetzt, das an einem Gewinde 51 mit der Schiebehülse 22 verschraubt ist und eine dritte Feder 52 aufnimmt. Ein Querstift 53 schlägt an dem Bolzengehäuse 50 an und verhindert, daß der Rastbolzen 26 aus dem Bolzengehäuse 50 herausgezogen werden kann. Der Rastbolzen 26 ragt durch den axialen Schlitz 29 der Betätigungshülse 28 und durch den axialen Schlitz 39 der Stützhülse 38 hindurch. Wenn der Rastbolzen 26 durch Druck auf sein Kopfende 54 radial einwärts unter Vorspannung der dritten Feder 52 bewegt wird, kommt der Bolzen 26 mit einer Stufe 55 des Anschlußstutzens 2 in Eingriff. Nachfolgend wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 20 beim Montieren an der Aufnahmeeinrichtung 1 und Demontieren von der Aufnahmeeinrichtung 1 beschrieben. Die Montage der Verbindungsvorrichtung 20 an der Aufnahmeeinrichtung 1 erfolgt in der Weise, daß die Bedienperson die Verbindungsvorrichtung 20 an der Schiebehülse 22 ergreift und so in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung 1 führt, daß der Anschlußstutzen 2 in die Aufnahmeausnehmung 3 eingeführt wird. Dabei steht das vordere Ende des Anschlußstutzens 2 zunächst an den noch geschlossenen Rastelementen 11 an. Dadurch wird die Schiebehülse 22 soweit verschoben, bis die Stufe 34 des Anschlußstutzens 2 an der Stirnfläche 33 anschlägt und somit die auf die Schiebehülse 22 ausgeübte Schiebekraft auf den Anschlußstutzen 2 übertragen wird. Gleichzeitig steht die Stützhülse 38 an einer Stirnfläche 56 der Aufnahmeeinrichtung 1 an. Beim weiteren Verschieben des Anschlußstutzens 2 zusammen mit der Schiebehülse 22 wird sowohl die erste Feder 44 als auch die zweite Feder 46 vorgespannt. Da die zweite Feder 46 jedoch eine wesentlich größere Federkonstante als die erste Feder 44 hat, wird bereits nach einem geringfügigen Verschiebeweg der Schiebehülse 22 über die zweite Feder 46 eine so große Kraft auf die Betätigungshülse 28 übertragen, daß sich die Betätigungshülse 28 mit ihrem konischen Abschnitt 47 über die aus der Aufnahmeeinrichtung 1 radial hervorstehenden Betätigungselemente 13 schiebt. Die Betätigungselemente 13 werden dadurch radial nach innen verkippt und betätigen die hebelförmigen Rastelemente 11, so daß sich die Endabschnitte 15 der Rastelemente 11 radial nach außen bewegen. Die Rastnase 10 des Anschlußstutzens 2 kann deshalb bei einem weiteren Verschieben der Schiebehülse 22 an den Endabschnitten 15 der Rastelemente 11 vorbeigeführt werden, so daß der Anschlußstutzen 2 in seine in Fig. 1 dargestellte Endposition gelangt. Läßt die Bedienperson nun die Schiebehülse 22 los, so wird die Schiebehülse 22 aufgrund der Federkraft der zweiten Feder 46 in ihre Ausgangslage zurückgeführt. Da die zweite Feder 46 nunmehr keine Kraft mehr auf die Betätigungshülse 28 ausübt, dominiert die in Gegenrichtung gerichtete Kraft der ersten Feder 44 und schiebt die Betätigungshülse 28 von der Aufnahmeeinrichtung 1 weg, so daß die Betätigungshülse 28 die Betätigungselemente 13 und somit die Rastelemente 11 der Aufnahmeeinrichtung 1 so freigibt, daß die Rastelemente 11 die Rastnase 10 des Anschlußstutzens 2 hintergreifen, so wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung 20 ist deshalb an der Aufnahmeeinrichtung 1 sicher arretiert. Zum Demontieren der Verbindungsvorrichtung 20 von der Aufnahmeeinrichtung 1 wird im wesentlichen in gleicher Weise vorgegangen, wobei zusätzlich durch die Bedienperson der Rastbolzen 6 radial einwärts gedrückt wird. Die Bedienperson ergreift also erneut die Schiebehülse 22 und führt die Schiebehülse 22 so lange in Richtung auf die Aufnahmeeinrichtung 1, bis die Stirnfläche 33 des Deckelelements 23 an der Stufe 34 des in der Aufnahmeeinrichtung 1 festgehaltenen Anschlußstutzens 2 anschlägt. In dieser Position ist aufgrund der Beaufschlagung durch die zweite Feder 46 die Betätigungshülse 28 über die Betätigungselemente 13 der Aufnahmeeinrichtung 1 geschoben, so daß die Endabschnitte 15 der Rastelemente 11 radial nach außen gekippt sind und die Rastnase 10 des Anschlußstutzens 2 freigegeben ist. Würde die Verschiebehülse 22 ohne Drücken des Rastbolzens 26 von der Aufnahmeeinrichtung 1 axial zurückgeführt bzw. losgelassen, so würde der Anschlußstutzen 2 aufgrund der Reibung in der Aufnahmeeinrichtung 1 verbleiben, und die Betätigungshülse 28 würde die Rastelemente 11 wieder freigeben, ohne daß der Anschlußstutzen 2 von der Aufnahmeeinrichtung 1 gelöst wäre. Wird jedoch der Rastbolzen 26 radial nach innen gedrückt, so wird beim axialen Verschieben der Schiebehülse 22 von der Aufnahmeeinrichtung 1 weg der Anschlußstutzen 2 mitgeführt und von der Aufnahmeeinrichtung 1 gelöst. Die Betätigungshülse 28 gibt über die Betätigungselemente 13 die Rastelemente 11 erst dann wieder frei, wenn die Rastnase 10 des Anschlußstutzens 2 die Endabschnitte 15 der Rastelemente 11 passiert hat. Die Bedienung der erfingungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 20 ist daher äußerst handhabungsfreundlich und gewährleistet gleichzeitig eine sichere Brennstoffverbindung. Die Bedienung kann mit nur einer Hand der Bedienperson erfolgen, wohingegen ohne die erfindungsgemäßen Maßnahmen mit einer Hand der Anschlußstutzen 2 in die Aufnahmeeinrichtung 1 eingeführt werden muß bzw. aus dieser herausgezogen werden muß und gleichzeitig mit der anderen Hand die Betätigungselemente 13 betätigt werden müssen. Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung 20 ist deshalb insbesondere für provisorische kurzzeitige Verbindungen eines Brennstoffschlauchs mit einer Brennstoffverteilerleitung einer Brennkraftmaschine geeignet, wenn eine Vielzahl von Verbindungsvorgängen an einer Vielzahl von Brennkraftmaschinen für deren Probelauf in kurzen Zeitabschnitten hintereinander durchgeführt werden muß. Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere können die Betätigungshülse 28, die Stützhülse 38 und die Schiebehülse 22 auch in anderer Weise ausgebildet sein. Die Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen 2 und der Schiebehülse 22 über den Rastbolzen 26 kann bei einer vereinfachten Ausgestaltung auch entfallen, wobei dann gleichzeitig der Anschlußstutzen 2 aus der Aufnahmeeinrichtung 1 herausgezogen werden muß und die Schiebehülse 22 in einer Position gehalten werden muß, bei welcher die Betätigungshülse 28 die Betätigungselemente 13 der Aufnahmeeinrichtung 1 betätigt.